In einem Zug

In einem Zug

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Description

Eduard Brünhofer, ehemals gefeierter Autor von Liebesromanen, sitzt im Zug von Wien nach München. Nicht unbedingt in der Absicht, sich mit der Frau frühen mittleren Alters im Abteil zu unterhalten. Schon gar nicht in der Absicht, mit ihr über seine Bücher zu sinnieren. Erst recht nicht in der Absicht, über seine Ehejahre mit Gina zu reflektieren. Aber Therapeutin Catrin Meyr ist unerbittlich. Sie stellt ungeniert die indiskretesten Fragen, lässt kein gutes Haar an Langzeitbeziehungen, möchte aber alles darüber erfahren. Kurzum: Sie will über die Liebe reden. Und bringt den Autor dabei in ziemliche Bedrängnis. Ungekürzte Lesung mit Christian Berkel 1 mp3-CD | ca. 5 h 28 min

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Audio disc
Pages
N/A
Price
23.70 €

Author Description

Daniel Glattauer, geboren 1960 in Wien, landete mit »Gut gegen Nordwind« (2006) einen Weltbestseller. Es folgten weitere erfolgreiche Romane. Seine Bücher wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt und verkauften sich weltweit millionenfach, seine Theaterstücke gehören zu den meistgespielten im deutschsprachigen Raum. Der Roman »Die spürst du nicht« (2023) stand zuletzt wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

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(Büchergilde Gutenberg) Zwei Menschen. Ein Zug. Und sehr viele Fragen zur Liebe. Klug, leicht und sehr gut geschrieben.

In „In einem Zug“ treffen zwei Menschen zufällig auf einer Zugfahrt aufeinander. Aus einem Gespräch entsteht ein Austausch, der immer persönlicher wird. Zwischen Haltestellen, Landschaften und vorbeiziehender Zeit sprechen sie über Beziehungen, über Erwartungen und darüber, was Liebe eigentlich ist – und sein kann. Daniel Glattauer nutzt das reduzierte Setting des Zuges, um sich ganz auf Sprache und Dialog zu konzentrieren. Der Roman ist weniger Handlung als Gespräch. Es geht um Perspektiven auf Liebe, um Selbstbilder und darum, wie Menschen ihre eigenen Geschichten erzählen. Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen. Die Dialoge sind schnell, pointiert und oft sehr ironisch. Ich musste beim Lesen immer wieder lächeln. Der Stil ist klar und angenehm zu lesen – genau das, was ich an Glattauer mag. Besonders gut funktioniert für mich das Setting im Zug. Es schafft Nähe, ohne dass die Figuren einander wirklich kennen müssen. Und das Ende hat mich überzeugt. Ruhig, stimmig und genau passend zur Geschichte. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Weil In einem Zug zeigt, wie viel in einem Gespräch stecken kann. Und weil der Roman mit Sprache, Tempo und Gefühl überzeugt. #InEinemZug #DanielGlattauer #Dialogroman #LiebeUndPerspektiven #Ironie #5Sterne

(Büchergilde Gutenberg)

Zwei Menschen. Ein Zug. Und sehr viele Fragen zur Liebe. Klug, leicht und sehr gut geschrieben.
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“In einem Zug” von Daniel Glattauer handelt vom ältlichen Schriftsteller Eduard Brünhofer, der mit dem Zug unterwegs von Wien nach München ist und dort die Bekanntschaft der jüngeren Physio- und Psychotherapeutin Catrin Meyr macht. Nach anfänglicher unwohler Distanz kommen beide ins Gespräch und Brünhofer teilt mit Catrin seine Ansichten über Liebe und Beziehungen sowie das Schreiben. Ich fan das erste Drittel des Buches extrem öde und ermüdend; beide Hauptfiguren waren mir unsympathisch und das behäbige innere und äußere Monologisieren empfand ich als sehr anstrengend. Christian Berkel hat das Hörbuch eingesprochen, was einerseits sehr angenehm zu Hören war, andererseits hat er den Unsympathen Brünhofer so gut verköpert , dass mich die Figur noch mehr genervt hat. In der zweiten Hälfte wurden die Dialoge dann etwas interessanter, bevor der Plottwist am Ende sie völlig aufgebrochen und letztlich die ganze Geschichte ad absurdum geführt hat. Einerseits eine nette Idee, andererseits war mir der Plot dann zu gewollt und hat seine Wirkung gänzlich verloren. Insgesamt war dies jedoch für mich “nur” ein Buch eines alten weißen Autors über einen alten weißen Autoren, der sich vor einer jungen, attraktiven Frau profiliert und seine gesammelten Liebes- und Berufsweisheiten preis gibt, wofür die weibliche Protagonistin lediglich als Stichwortgeberin fungiert. Hat mich inhaltlich leider nicht abgeholt. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.

2.5

Der Meister der Dialoge hat mich enttäuscht.

Ein alternder Schriftsteller und eine jüngere Frau fahren gemeinsam mit dem Zug von Wien nach München. Sie kommen ins Gespräch. Was teils humorvoll beginnt, endet in einem pseudophilosphischen Dialog über die Liebe. Ich habe die Ankunft in München herbeigesehnt und bin am Salzburger Bahnhof vorzeitig ausgestiegen.

5

Hörbuch. Dialog zwischen einem Mann (Schriftsteller) und einer Frau (Psychotherapeutin) in einem Zugabteil auf der Fahrt von Wien nach München. Unterhaltsam und selbstironisch.

2.5

Belanglose Konversation während einer Zugfahrt

Die Unterhaltung zwischen den beiden Reisenden dümpelt ebenso dahin wie der Zug von Wien nach München. Keine tieferen Erkenntnise, nicht mein Humor. Anfangs erinnerte mich die Konversation an einen Loriot Sketch.... Ich hätte vermutlich bereits einige Stationen vor Erreichen des Zielortes aussteigen sollen. Auch die Offenbarung der Therapeutin am Ende rettet die Geschichte nicht - zu gewollt, zu konstruiert. Seit langem leider ein Buch, das mir gar nicht zugesagt hat.

3

Dies wird wohl nicht mein Lieblingsbuch von Daniel Glattauer. Mit den Protagonisten bin ich nicht warm geworden. Er zerdenkt alles, sie ist für meinen Geschmack zu aufdringlich. Auch wenn sich zum Ende noch einiges aufklärt, war es für mich beim hören eher ein Durchhalten, als ein Genießen.

4

Ich fand das Buch sehr gut geschrieben - es war kurzweilig und zeigte in den Gesprächen eine Tiefe und ich musste auch schmunzeln. Die beiden Reisenden fand ich sympathisch und interessant.

4

Kurzweilig, humorvoll und unterhaltsam

„In einem Zug“ erzählt die Begegnung zweier Menschen während einer Zugfahrt – ein Gespräch, das sich nach und nach entfaltet und immer mehr Tiefe gewinnt. Die Handlung spielt sich innerhalb weniger Stunden ab, was der Geschichte eine besondere Intensität verleiht. Was mir von Anfang an gefallen hat: Der Schreibstil ist toll, humorvoll und macht einfach Spaß. Das Buch liest sich extrem angenehm, ist kurzweilig und gleichzeitig nie oberflächlich. Es schafft einen Spagat zwischen Leichtigkeit und Tiefe. Auch die Dynamik hat mir gut gefallen. Die ganze Zeit liegt eine gewisse Spannung in der Luft, die sich dadurch aufbaut, dass man auf Antworten wartet. Man merkt schnell: Hier geht es nicht nur um ein lockeres Gespräch, sondern es steckt mehr dahinter. Obwohl das Buch eher kurz ist, hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass etwas fehlt – was bei mir eher selten vorkommt. Die beiden Charaktere sind spannend und tragen die Geschichte gut. Auch das Ende passt zum Gesamtton des Buches. Fazit: Für mich ein sehr gutes und unterhaltsames Buch, das genau weiß, was es sein will – kurzweilig, humorvoll und mit Tiefe.

4

Schönes und humorvolles Buch über die Liebe

Kann man überhaupt eine lebenslange Beziehung führen und glücklich sein? Zwei Passagiere in einem Zug von Wien nach München kommen darüber ins Gespräch. Er, glücklich verheirateter Schriftsteller, trifft auf eine Psychologin, die nicht an langfristige Bindungen glaubt und sich von Affäre zu Affäre mogelt. Nach rund zwanzig Seiten habe ich mich an die Schreibe von Daniel Glattauer anklimatisiert. Und ab diesem Moment setzte bei mir reinster Genuss ein. So als ob jemand plötzlich versteht, warum ein gewisser Wein so einzigartig und komplex ist. Und ja, auch um diese edlen Tropfen geht es im Buch, denn im Wein liegt bekanntlich die Wahrheit. Und wie man weiss kann sich der Genuss von zu viel Alkohol (und zu viel Wahrheit) als tückisch erweisen. Der Roman ist interessant aufgebaut, humorvoll und unterhaltsam. Tja, und der Schluss? Auf den letzten zwanzig Seiten nimmt der Plot eine überraschende Wendung. Ich kann selbst zwei Tage danach noch nicht wirklich sagen, ob er fruchtig im Abgang war oder sich eine leichte Katerstimmung breit macht. Nichts desto trotz eine klare Leseempfehlung für alle, die ein Buch für Zwischendurch suchen.

Schönes und humorvolles Buch über die Liebe
3

Ein Buch über die Liebe?

Mich konnte es leider nicht in Gänze überzeugen. Schöne Passagen- ja. Alles in allem aber sehr belangloses Geplänkel. Das Ende hat einiges wieder gut gemacht, aber für mich kann es nicht mit seinen vergangenen Romanen mithalten.

3

In einem Zug von Daniel Glattauer habe ich als Hörbuch gehört, ganz wunderbar eingelesen von Christian Berkel. Ich muss zugeben, dass mich nur Christian Berkels ausdrucksstarke Stimme bei der Stange gehalten hat, ich das Hörbuch gern gehört, das Buch jedoch abgebrochen hätte. Der Dialog auf der Zugfahrt von Wien nach München hat mich leider nicht für sich einnehmen können. Eduard Brünhofer ist Autor, dessen letztes Buch jedoch bereits vor dreizehn Jahren erschienen ist. Die Frau „frühen mittleren Alters“ (seltsamer Ausdruck…) hält er für eine typische Leserin seiner Romane. Als sie mit ihm ein Gespräch beginnt, glaubt er, dass sie ihn erkannt habe, doch sie hält ihn für ihren ehemaligen Englischlehrer und hat keines seiner Bücher gelesen. Eduard würde die Zugfahrt gern allein und schweigend genießen, doch die Frau stellt ihm eine Frage nach der anderen. Am meisten interessiert sie sich für seinen Beruf: Autor von Liebesromanen. Sie stellt ihm eine der fünf Fragen, die die er zu den „Grausamen Fünf“ zählt: Wie wird man ein erfolgreicher Schriftsteller? Mit ihrer nächsten Frage stockt sie die grausamen Fünf um eine weitere Frage auf: Was befähigt ihn, über die Liebe zu schreiben? Ihre Fragen werden immer persönlicher, sie fragt ihn nach seiner Beziehung und amüsiert sich über seine Antwort, dass er „schon eine Ewigkeit glücklich verheiratet“ sei, insbesondere über das Wort „glücklich“. Eduard greift immer öfter zum Wein, der seine Zunge lockert, er beantwortet alle persönlichen Fragen. Gegen Ende der Zugfahrt klärt sich die Identität der Frau – ein Twist, der mich nicht wirklich umhauen konnte. Am liebsten hätte ich wie der kurzzeitig zugestiegene Italiener, den ich im übrigen als einzigen Charakter amüsant fand, das Abteil verlassen und mich in einem anderen Abteil in ein gutes Buch vertieft, vielleicht von Christian Berkel, dessen Bücher ich genauso gerne lese wie seiner Stimme zu lauschen.

1.5

Ich konnte mit dem Buch überhaupt nichts anfangen. Für mich sind das einfach nur Gesprächsnotizen eines Schriftstellers mit Schreibblockade. Nicht zu empfehlen.

3.5

IN EINEM ZUG Daniel Glattauer Zwei Fremde sitzen sich im Zug von Wien nach München gegenüber und kommen ins Gespräch. Catrin Meyr spricht den Mann nach kurzer Zeit an, überzeugt, ihn von irgendwoher zu kennen. Doch sie irrt sich. Nicht ihr ehemaliger Englischlehrer sitzt vor ihr, sondern der Autor Eduard Brünhofer. Eduard fühlt sich zunächst geschmeichelt - eine so junge Frau scheint ihn und seine Bücher zu kennen. Doch als sich ihr Irrtum aufklärt, überspielt er seine Enttäuschung mit Witz und Charme. Catrin stellt sich als Psychotherapeutin vor und löchert ihr Gegenüber mit Fragen. Eduard, in Plauderlaune, erzählt von seiner langjährigen Ehe mit Regina - wie sie sich einst kennenlernten und wie sie die schwierige Zeit nach der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter erlebten, bis hin zu seiner seit Jahren anhaltenden Schreibblockade. Er beginnt aus dem Nähkästchen zu plaudern - was Catrin dazu ermutigt, das Gespräch in eine sehr persönliche Richtung zu lenken: Sie spricht das Thema Sex an … Irgendwann wird es dem Autor zu intim, doch als das eine oder andere kleine Fläschchen Beaujolais aus dem Speisewagen hinzukommt, beginnt sich seine Zunge erneut zu lösen. Wohin dieses Gespräch führt - und vor allem, wie es endet -, müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Daniel Glattauer, dessen sprachlich gewandte Dialoge ich sehr schätze, konnte mich mit diesem Buch nur bedingt überzeugen. Während ich den Beginn der Unterhaltung noch amüsant und geistreich fand, gingen mir Catrins zunehmend forsche Fragen mit der Zeit auf die Nerven - zumal sie auf überraschend detaillierte Antworten seitens Eduards stießen, die ich kaum nachvollziehen konnte. Etwa ab der Mitte schrillten bei mir alle Alarmglocken, doch Eduard, weiterhin in Plauderlaune, schien diese nicht zu hören. Die zweite Hälfte hat mich dann jedoch versöhnt und ich bin froh, das Buch trotz der schwächeren ersten Hälfte nicht aus der Hand gelegt zu haben. Alles in allem eine unterhaltsame Geschichte, die sich flüssig lesen lässt - sicher nicht Glattauers bestes Buch, aber wer weiß? Vielleicht hatte er selbst eine Schreibblockade und ließ sich von einer charmanten Gesprächspartnerin inspirieren? 3½/5

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2.5

Das war nicht meins. Ewig lange verschachtelte Sätze ohne viel Inhalt. Ganze Absätze um mal auf den Punk zu kommen. Das war für mich, auch wenn vieles humoristisch gemeint war,nicht interessant sondern einfach nur langatmig. Die Gespräche empfand ich sehr gekünstelt.

3

Eine kurzweilige Geschichte über die Liebe, die mich persönlich leider nicht berühren konnte.

Obwohl ich super in die Geschichte gestartet bin und mir der locker leichte Schreibstil zunächst sehr gefallen hat, ließ die Freude zu dem Buch auch sehr schnell wieder nach. Die Geschichte schleppte sich etwas dahin und bot mir keinen tieferen Sinn. Einige Passagen haben mir zwar ganz gut gefallen, dennoch fand ich das Buch stellenweise viel zu plump. Die Einfachheit des Handlungsortes in Verbindung mit den Kapiteln entlang der Strecke der Zugfahrt fand ich ein interessantes und passendes Stilmittel. Auch die Wiederholungen unterstrich die Wichtigkeit einiger Aussagen. Die beiden Charaktere waren mir auch nicht wirklich nahbar. Während der Mann viel zu viel Preis gibt, war die Frau mir einfach viel zu aufdringlich. Irgendwann langweilte mich das Gespräch nur noch, und ich wollte es einfach nur zu Ende bringen. Die Hintergründe zum Dasein eines Autors und zum Schreiben eines Romans war zwar interessant, zog sich irgendwann aber auch einfach nur noch in die Länge. Insbesondere das Ende fand ich viel zu konstruiert und es konnte mich nicht abholen, da es in keinster Weise einen Überraschungsmoment mit sich brachte. FAZIT Trotz vielversprechendem Start und einigen interessanten stilistischen Elementen konnte mich die Geschichte weder emotional noch inhaltlich wirklich überzeugen. Von mir gibt es daher 3 ⭐.

Eine kurzweilige Geschichte über die Liebe, die mich persönlich leider nicht berühren konnte.
2.5

für zwischendurch ok wird aber nicht ein Liebling von mir

4

Kleine, kurzweilige Geschichte zweier Menschen, die sich zufällig im Zug treffen und über das Leben und die liebe sinnieren. Stellenweise witzig, hat mich gut unterhalten und werde bei Gelegenheit weitere Bücher dieses Autors lesen. ⭐⭐⭐⭐

4.5

Genial, toll gesprochen.

4.5

Zwei Zugreisende von Wien nach München. Eine junge Frau, ein in die Jahre gekommener Autor von Liebesromanen. Ein Gepräch über das Leben, die Liebe und die Frage, was befähigt einen Schriftsteller über die Liebe zu schreiben? Das Hörbuch hat mich überraschend gut unterhalten. Guter Sprecher. Ich mochte die Schreibweise, die Fragestellungen, den Humor und den Plottwist.

3

Ganz nett…

War anfangs noch ganz gut wegzulesen aber ich muss gestehen, dass mir Catrin immer mehr auf die Nerven ging und ich auf den letzten 100 Seiten angefangen habe es zu überfliegen… Das, was das Buch bezwecken sollte, hat es bei mir leider nicht ausgelöst. Die Idee des Buches kam bei mir genauso wenig an, wie Catrins Vorhaben…

3

Ich habe mehr erwartet

Der Roman fing so leicht und humorvoll an und wurde im Laufe des Lesens immer zäher. Trotz der knapp 200 Seiten hatte das Buch viele Längen, so dass ich beim Lesen ein wenig den Spaß daran verlor. Das Ende des Buches ist etwas überraschend, aber dennoch hatte ich den Eindruck, dass Herr Glatthauer nicht so recht wusste, wie er noch „die Kurve bekommen sollte“. Von mir gibt es nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.

5

In einem Zug

Eduard Brünhofer, Schriftsteller, sitzt im Zug von Wien nach München. Mit ihm fährt Catrin Meyr mit, die schräg gegenüber sitzt. Er hat auf keinen Fall vor sich mit ihr zu unterhalten. Natürlich kommt es dann anders. Sie lässt aber auch nicht locker und so ist er dann auch irgendwie gezwungen sich mit ihr über das Schreiben aber vor allem über die Liebe zu unterhalten. Sie will das Geheimnis einer guten Beziehung ergründen. Ihm ist es teilweise zuviel und er kann sich nicht mehr konzentrieren und will aus dem Gespräch aussteigen. Aber sie verbirgt auch ein großes Geheimnis. Als sie dieses lüftet, ist er erstmal schockiert und kann es nicht glauben. Nach der Fahrt müssen sie erstmal reden... Was für ein Buch, hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Man fliegt nur so durch die Seiten. Am Anfang war ich schon etwas genervt von dieser Catrin Mayr, man die konnte aber auch viele Fragen stellen. Ein paar Seiten weiter war es dann eher amüsant. Mich hat dieses Buch jedenfalls gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung!

In einem Zug
3.5

Eine amüsante Zugfahrt durch mir sehr bekannte Stationen. Wer selbst viel auf dieser Strecke unterwegs ist, wird sich beim Lesen bestimmt wiederfinden. Die Dialoge sind amüsant und spritzig. Mir persönlich fehlt der Tiefgang. Wer leichte Kost sucht, wird mit 'In einem Zug' sicher seine Freude haben. Ein netter Zeitvertreib für zwischendurch.

3.5

Wir dürfen Mäuschen spielen bei dem kurzweiligen Zuggespräch zwischen Eduard Brünhofer und Catrin Meyr. Dabei erfahren wir allerlei über Brünhofers und auch ein wenig über Meyr. Es geht um Liebe, Alkohol, Belanglosigkeiten. Wir dürfen in Brünhofers Gedankenwelt eintauchen und erleben dort vor allem die furchtbare Eitelkeit eines erfolgreichen Mannes. Er weiß alles, hat zu allem eine Meinung und dass, obwohl er dich eigentlich schon längst seine erfolgreichen Zeiten hinter sich hat. Tja, das war gut geschrieben, nett zu lesen und gleichzeitig am Ende auch schrecklich ernüchternd. 📖

5

Es hat mich herrlich unterhalten. Die pointierten Kommentare und Beobachtungen auf der Zugfahrt sind ein reines Lesevergnügen.

4

“Was befähigt einen Autor, über die Liebe zu schreiben?”

Die grundlegende Geschichte ist schnell erzählt: Ein ehemals erfolgreicher Autor von Liebesromanen, Eduard Brünhofer, sitzt im Zug von Wien nach München. In seinem Abteil sitzt eine Frau, Catrin Meyr, mit der er ins Gespräch kommt. In dieser Unterhaltung geht es um die wichtigen und unwichtigen Dinge des Lebens, aber vor allem um Liebe. Humorvoll und leicht geschrieben werden in der Unterhaltung zwischen Eduard und Catrin interessante Gedanken und Fragestellungen angesprochen. Ich habe das eine oder andere Mal eine Aussage zweimal gelesen und überlegt, ob ich dem so zustimmen würde. So manches Mal habe ich mich auch einfach über Sätze und Äußerungen gefreut, da sie entweder einfach lustig oder genau auf den Punkt formuliert waren. Oft auch beides. Aus diesem Grund habe ich mir während des Lesens auch immer wieder einiges markiert. Trotz allem muss ich bekennen, dass die Protagonisten in diesem Buch für mich keine Sympathieträger waren, was aber mein Lesevergnügen nicht nachhaltig gestört hat. Vor allem Catrin Meyr mit ihren zu vertraulichen und indiskreten Fragen hat in mir kaum positive Gefühle aufkommen lassen. “Aber was macht sie stattdessen? Sie fragt. Sie fragt atemlos. Sie fragt wie eine Besessene. Und wen fragt sie? Ausgerechnet mich, den Schweiger, den Nicker.” Das Ende des Buches hat mich tatsächlich überrascht. Das habe ich so nicht kommen sehen, auch wenn ich mich im Laufe des Buches immer wieder gefragt habe, wie die Sache ausgeht. Gefällt mir das Ende? Darauf gibt es ein ganz klares Jein, aber es rundet das Buch ab und bringt es zu einem guten Abschluss. Ich bin der Unterhaltung und den Gedanken in diesem Buch auf jeden Fall sehr gern gefolgt und kann es nur weiter empfehlen. *Danke an netgalley für das Rezensionsexemplar*

4

Habe ich gerne gelesen und ist so leicht geschrieben, dass ich es in einem Rutsch hätte weglesen können. Außerdem wird eine leichte Spannung aufgebaut. Ich wollte also dranbleiben. Im letzten Drittel gibt es einen Twist, den ich sehr mochte. Dafür war mir das Ende zu ‚einfach‘.

3.5

Unterhaltsame und kurzweilige Geschichte über eine Reisebekanntschaft, eben eine Unterhaltung in einem Zug. Was mich angeht nicht sein bestes Buch, aber lohnenswert.

4

Ein sehr unterhaltsames Gespräch über die Liebe, auf der Fahrt von Wien nach München

Der Stil des Buches ist leicht, aber nicht seicht. Glattauer arbeitet mit Ironie, Wortwitz und feiner Situationskomik. Zugleich schwingt eine unterschwellige Melancholie mit – eine leise Erinnerung daran, dass Begegnungen im Zug oft flüchtig sind und sich die Wege der Menschen nur für einen Moment kreuzen, bevor sie wieder in verschiedene Richtungen auseinanderdriften. „In einem Zug“ ist eine ideale Lektüre für zwischendurch, besonders natürlich auf Reisen. Wer Glattauers feinsinnigen Humor mag, wird an diesem Buch viel Freude haben.

4.5

Wieder ein typischer Glattauer Roman! Voller Humor, der so angenehm amüsant zu lesen ist. In einem Rutsch liest man diesen Roman, weil man ihn nur schwer zur Seite legen kann. Das Ende hat mir auch sehr gut gefallen. Habe mit so einer Wendung nicht gerechnet. Sehr schönes Buch!

3.5

Es war mein erstes Buch von diesem Autor. Der Schreibstil war für mich am Anfang gewöhnungsbedürftig, wurde aber von Seite zu Seite besser. Eduard, ein gefeierter Schriftsteller fährt von Wien nach München in einem Zug. Im Abteil mit dabei ist Catrin. Sie kommen ins Gespräch und Cathrin stellt viele Fragen über die Liebe und ihre Bedeutungen. Die beiden diskutieren darüber und lernen sich dadurch besser kennen. Eine tolle Geschichte über das Leben und die Liebe in langen Beziehungen.

4

Wieder einmal begeistert

Das Daniel Glattauer mein Lieblingsautor ist, sollte kein Geheimnis sein. Ich schätze es sehr an ihm, wieviel verschiedene Dinge er schreiben kann. Zuletzt hatte ich im Jahr 2024 „ Die spürst du nicht“ von ihm gelesen und war wirklich begeistert. Bei @vorablesen.de wurde mir dann dieses Buch angezeigt und ich konnte nicht anders als mich darauf zu bewerben. Worum geht’s? Eduard Brünhofer ist Schriftsteller und auf dem Weg von Wien nach Münschen. Im Zug lernt er eine Frau kennen und unterhält sich mit ihr über die Liebe. Meine Meinung? Was nach einem zunächst nicht besonders herausragenden Plot klingt, ist in seiner Essenz doch gut gemacht. Ich mochte die Dialoge der beiden und konnte das Buch nicht aus den Händen legen. Glattauers Beobachtungsgabe in Kombination mit Wortneuschöpfungen beeindrucken mich. Einen Stern hat das Buch aber leider aufgrund des Ausgangs der Geschichte verloren. Ich glaube es ist Geschmacksache aber meins war irgendwie nicht. Dennoch ein tolles Buch was man bei einer Zugfahrt von Wien nach München 😁😉lesen kann. 4 Sterne ⭐️ ⭐️⭐️⭐️

4

Dieses Buch ist recht amüsant.

Sprachlich eine Sensation! Super Sätze, hab super viel markiert und aufgeschrieben. Interessante Geschichte, hab mich gut unterhalten gefühlt. Das Ende fand ich eher okay, aber insgesamt super Buch!

3.5

Vier Stunden im Zug von Wien nach München. Da kommt der Erzähler, ein alternder Schriftsteller, ins Gespräch mit einer Mitreisenden und wir erfahren viel über das Leben, Denken und die Wünsche der beiden. Wir lesen viele kluge, tiefsinnige Sätze über Frauen, Beziehungen, Alkohol, das Schreiben. Und während der Zug sich München nähert, nimmt die Geschichte auch nochmal Fahrt auf. Hin und wieder sind auch humorvolle Szenen eingearbeitet und lockern die Gespräche angenehm auf. Auch sind die Gespräche nicht glatt und flüssig, sondern nachdenklich und hin und wieder unterbrochen. Realistisch und glaubhaft. Zwischendrin hatte die Geschichte auch leichte Längen und wenn man das Gefühl hatte, dass es langweilig wird, gab es neues Thema. Trotzdem ist es eine ruhig erzählte Geschichte und man muss sich Zeit und Ruhe beim Lesen gönnen damit sie sich entfalten kann.

5

Ein Highlight! Jeder, der intelligenten Wortwitz, besondere Liebesgeschichten, Abenteuer und „Gut gegen Nordwind“ mag, wird auch diese Geschichte lieben! Steigt ein und fahrt mit!

Worum geht’s? Zugfahrt von Wien nach München mit einer nachhaltigen Mein Leseeindruck: Ob ich begeistert bin? Und wie! Daniel Glattauer der Meister der klugen Dialoge und feinsinnigen Beobachtungen lässt uns mitreisen in einem Zug von Wien nach München. Es erwartet uns eine literarische Perle voller intelligentem Wortwitz und Wortspielen. Tiefgreifend schafft es Glattauer auf gut 205 Seiten den Leser auf eine Berg- und Talfahrt mitzunehmen. Glattauers Sprache ist witzig, klug, tiefsinnig. Ich war sofort verliebt, was auch nicht mehr nachließ. - Hier stimmt einfach alles, der Preis ist gerechtfertigt, das Cover rundum gelungen, modern und farblich stimmig.

Ein Highlight! Jeder, der intelligenten Wortwitz, besondere Liebesgeschichten, Abenteuer und „Gut gegen Nordwind“ mag, wird auch diese Geschichte lieben! Steigt ein und fahrt mit!
3.5

Eine Zufallsbekanntschaft in der Westbahn von Wien nach München. Eine Psychologin und Physiotherapeutin kommt mit einem wesentlich älteren Autor mitten in seinerSchaffenskrise in ein intensives Gespräch. Nett

3.5

Ein Wechselbad der Gefühle für mich und den Protagonisten

Liebesgeschichten kommen uns Leser*innen in unterschiedlicher Form, in die Hände. Mal gewürzt mit viel Spice, mal romantisch im Rüschenkleid, dann wieder ernsthaft oder gar gescheitert. Im neuen Roman von Daniel Glattauer ist sie geschickt verpackt. Eduard Brünhofer hat eine Schreibblockade die ihn in finanzielle Nöte bringen könnte. Eigentlich ist er der berühmte Autor für Liebesgeschichten schlechthin. Nun sitzt er aber im Zugabteil von Wien nach München und überlegt wie er dem Verleger mitteilen kann, dass er für den großen Vorschuss nichts liefern kann Ihm schräg gegenüber sitzt Catrin, und obwohl Eduard sofort das Gefühl hat, sie würde ihn als Autor erkennen, scheint sie ahnungslos zu sein. Schüchtern ist sie allerdings nicht. Sie löchert ihn mit Fragen, die sich in erster Linie um Liebe, Sex und seine Ehe mit Gina drehen .Erst verhalten, doch mit dem ein oder anderen Fläschchen Bordeaux immer offener, beantwortet er ihre Fragen mal freundlich zurückhaltend, mal widerwillig. Wir hören den beiden zu und reisen mit ihnen über die Bahnhöfe bis nach München. Dabei wandelte sich meine Stimmung beim Lesen bestimmt genauso höflich wie die des Eduard Brünhofer. War er gelassen, entspannte ich mich, wurde er skeptisch habe auch ich mich gefragt, warum Catrin ihm immer und immer wieder die gleichen Fragen stellt. Wurde der Autor unleidlich so war auch ich genervt von der Penetranz der Fragerin. Die Art und Weise, wie sie in die Intimsphäre ihres Gegenübers eindringt, habe ich als sehr unangenehm empfunden. Welchem fremden Menschen erzählt man schon freimütig und offen über seine innersten Gedanken und Gefühle. Zu Beginn der Geschichte fühlte ich mich, wie in einer Hängematte, wohlig und sanft geschaukelt (es könnte sich auch die ruhige Fahrt im Zug auf mich übertragen haben). Dann kam eine längere Phase des Nachdenkens über die Liebe und das Leben und die unterschiedlichsten Sichtweisen. Was ist erstrebenswert? Und wie kann man über Liebe schreiben, wenn man sie vielleicht anders oder nie erlebt hat? Als der Ton, auch Dank des fließenden Alkohols, toxischer wurde, machte mich das Buch latent aggressiv. Und zum Schluss amüsierte mich die Wendung, denn im letzten Viertel, endet die Fahrt mit einem überraschenden Twist und zwei abschließenden Briefen, die mich schmunzeln ließen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich fühlte zwar die ganze Zeit eine Ahnung, dass hier irgendwas merkwürdig ist aber wohin die Reise ging, war mir nicht klar. Was Glattauer sehr fein in diese Geschichte verwoben hat, ist die Liebe von Brünhofer zu seiner Gina. Die Parallelen zum Leben des Autors und die Widmung lassen vermuten, dass hier offensichtlich viel Autofiktion in Sachen Liebe verpackt wurde. Nicht mit dem Holzhammer, sondern sehr direkt und trotzdem zwischen den Zeilen. Ein Wechselbad der Gefühle für mich und den Protagonisten mit einem Ende, dass mich mit der Mitte versöhnt hat.

5

Eduard Brunhöfer steigt in Wien in einen Zug mit dem Ziel München. Schräg gegenüber von ihm sitzt eine Frau im frühen mittleren Alter. Er findet sie interessant, beobachtet sie unauffällig und beide kommen ins Gespräch. Anfangs noch sehr zurückhaltend sprechen sie über ihre Berufe, das Leben und die Liebe. Ganz langsam steigert sich die Intensität der Gespräche. Catrin versucht herauszufinden wie ein Autor von Liebesromanen eigentlich selbst lebt und liebt. Was ist das Geheimnis einer langen Beziehung? Gibt’s das überhaupt? Ein kluger, tiefgründiger und trotzdem leichter Roman, der ohne viel drumrum auskommt. Ca. 90% der Geschichte spielt im Zug, mehr braucht es hier auch nicht. Großartig der Wechsel zwischen Eduards Gedanken und dem klugen Dialog der Beiden. Die Kapitel sind recht kurz und eingeteilt nach Haltestationen des Zuges. Als Leser sitzt man selbst daneben und lauscht den philosophischen Gesprächen der beiden Protagonisten. Eine gewisse Spannung und Dynamik baut sich langsam auf und endet in einem wunderbaren Finale. Mehr möchte ich hier nicht verraten. Daniel Glattauer hat mich schon mit dem Vorgänger „Die spürst du nicht“ überzeugt. Er trifft mit seiner teilweise unbequemen Sicht und seiner punktgenauen Schreibweise absolut einen Nerv bei mir. Ganz unbedingt lesen!!!!

4

Liebevoll schön

Der ehemals erfolgreiche Liebesroman-Autor trifft im Zug zu einem wichtigen Meeting über seine Zukunft eine die Therapeutin Catrin. Mit ihr entspinnt sich ein Gespräch über die Liebe und andere wichtige Themen des Lebens. Das liest sich humorvoll und hat viel Tiefe und ganz viele Sätze des Buches sind so genau auf den Punkt, dass man das richtig fühlen kann. Wer „Gut gegen Nordwind“ mochte, der wird auch sicher dieses Buch mögen. Allein das Ende war nicht ganz mein Fall.

5

Geistreiches Lesevergnügen

Wer kennt es nicht, man reist im Zug und ist seinen Sitznachbarn ausgeliefert, sei es, weil man Gespräche anhören muss, die man nicht hören wollte oder sei es, weil man in Gespräche verwickelt wird, um die man nicht gebeten hat. So ergeht es Autor Eduard Brünhofer, ihm gegenüber im Zug von Wien nach München sitzt die deutlich jüngere Catrin Meyr und will mit ihm, dem Liebesroman – Schriftsteller über die Liebe reden, er dagegen will das eigentlich nicht. Daraus entwickelt sich ein geistreicher, sprachlich feiner und ungemein kurzweilig zu lesender Dialog, in dem sich Brünhofer bezüglich Liebes – und Lebensweisheiten um Kopf und Kragen redet. Man spürt beim Lesen, dass Catrin Meyr eine Mission hat. Spielerisch, aber geschickt insistierend bringt sie ihn ans Ziel der Reise und…– nein, ich werde nicht spoilern! Das Hörbuch ist eingelesen von Christian Berkel, da passt wieder einmal alles: Stimme, Betonung, Pausen, Interpretation. Glattauer zu lesen, war wieder eine reine Freude – stilistisch, sprachlich, inhaltlich. Große Leseempfehlung!

2.5

Da schläft einem ja das Gesicht ein…

Die Gedanken eines alten, uninspirierten Schriftstellers zuhören zu müssen, hat mir einiges abverlangt. Seine Ausschweifungen über das „ünch“ in München, seine inneren Monologe wie er denn jetzt mitteilen kann, dass er aufs Klo muss, seine Gedanken zu jedem einzelnen Halt (Am Ostbahnhof in München gibt es die boulderhalle oder Linz assoziiert man mit Linzer Plätzchen) haben mich meist nur den Kopf schütteln lassen oder ich bin abgedriftet. Es wird etwas besser, als der Schriftsteller zum Alkohol greift und der Plottwist aufgelöst wird. Aber dieser rettet nicht wirklich die Geschichte, sondern lässt einen wieder nur den Kopf schütteln.

5

Ein wirklich schönes Buch!

Was war denn das bitte? Das Buch hat mich förmlich aufgesaugt. Das Gespräch unter Fremden, gespickt mit vielen klugen und witzigen Sätzen. Der Moment, in dem mir klar war, wer Catrin ist. Ich habe jede Seite genossen. Es zeigt, dass ein Buch leicht sein kann, ohne seicht zu sein.

Ein wirklich schönes Buch!
4

Eduard Brünhofer hat Liebesromane geschrieben, sehr erfolgreich sogar aber seit 13 Jahre kam kein Buch mehr von ihm heraus. Auf einer Zufahrt nach München spricht im seine Sitznachbarin an und so entsteht eine tolle Unterhaltung mit klugen und interessanten Dialogen vor allem über die Liebe. Es gab zum Ende die eine oder andere Überraschung. Aber für mich waren sie sehr passend.

4

Interessante Gespräche

Die Idee fand ich witzig. Eigentlich interessieren mich Romane oder ähnliches über Liebe nicht besonders, aber ich dachte, dieses Buch kann man sich doch mal antun. Man wird in einen Zug gesetzt mit einem bekannten Autor und einer Frau, die sich einen Vierer-Sitz teilen und dann ins Gespräch kommen. Die Gespräche wenden sich ziemlich zügig dem Thema Liebe zu. Interessante Fragen werden aufgeworfen, wobei die Frau mit relativ schnell auf die Nerven geht mit ihrer penetranten Art und sie auch so grundsätzlich nicht sehr sympathisch rüberkommt. Alles in allem aber eine nette Geschichte mit einer für mich unerwarteten Wendung zum Schluss.

3.5

Nicht alle Erwartungen erfüllt

Was mich immer wieder an Daniel Glattauer fasziniert ist, wie er so aussergewöhnliche Themen findet und sie nach eigener Art gestaltet, auch wenn es nicht immer meinem Geschmack entspricht. Dies jüngste Werk bietet da keine Ausnahme. Wie im Titel schon angedeutet, befinden wir uns in einem Zug. 2 Personen treffen sich in einem Abteil, Catrin gibt an, Psychotherapeutin zu sein, er offenbart sich ihr eher zögerlich als bekannter Autor (Eduard). Da beide nichts anderes zu tun haben, beginnen sie sich zu unterhalten. Die Geschichte dreht sich in weiten Teilen um ein Gespräch zwischen zwei recht unterschiedlichen Menschen, dadurch noch verstärkt, dass es um eine Frau und einen Mann geht, auch hier treffen Gegensätze aufeinander. Es geht um viele Themen, im Verlauf aber mehr und mehr um gelebte Beziehungen und Liebe und da der Autor vorzugsweise Liebesgeschichten verfasst hat, geht es natürlich auch um die real gelebte Liebe zwischen Mann und Frau. Catrin, die von Anfang an wenig über sich preisgibt, ist scheinbar fasziniert von der Möglichkeit, einen Liebesroman-Schreiber über seine eigene Beziehung ausfragen zu können. Dies macht sie sehr geschickt aber auch in eher penetrierender Art, was bei mir schon zu Beginn ein unangenehmes Gefühl ihr gegenüber aufkommen lies. Es ist wieder einmal die Erzählart an sich, die mich irritiert hat. Sie ist zum Teil sehr einnehmend, dann wieder sehr langatmig und beinahe trivial. Ich war mir nicht immer sicher, ob mich der Gesprächsverlauf wirklich interessiert hat, so als wolle man in weiten Teilen wirklich 4 Stunden lang ein Gespräch in einem Zug unter wildfremden Menschen beiwohnen müssen. Zum Teil habe ich das Interesse verloren. Es ist die Wendung am Schluss, die so typisch Glattauer ist, die noch einmal die ganze Geschichte auf den Kopf stellt. Für mich ist dies immer etwas zu viel und scheint nicht zu der vorhergegangenen Geschichte zu passen. Der Twist ist Programm aber zu sehr gewollt und nicht aus einem Guss. Dennoch ein eher guter Glattauer, der sowohl Authentizität von Autoren anspricht wie auch Persönlichkeit, öffentliches Interesse sowie Verlagswesen und Marketing thematisiert.

3.5

Ich liebe Glattauers Sprache, den Wortwitz und die Dialoge. Diesbezüglich ist das Buch wieder sehr gelungen. Die Geschichte konnte mich aber nicht überzeugen. Ich fand es nett, aber eher belanglos.

3.5

Ein Schmunzelbuch. An sich passiert hier nicht besonders viel, und auch das Gespräch zwischen den Beiden erschüttert hier keine literarisch hohe Ansprüche, was dem Vergnügen aber absolut nicht schadet. Das meiste und zugegeben auch interessanteste spielt sich in den Gedanken unseres lieben Herrn Brünhofer ab, der, trotz dem ein oder anderen Abschweifer, einen köstlich trockenen Humor und seichten Zynismus an den Tag legt. Idee, Umsetzung sowie das Ende haben mir sehr gut gefallen. Sehr unterhaltsam, kurzweilig und angenehm zu lesen.

5

Ich fand es toll und sehr witzig! Ich musste oft laut lachen und das kommt gar nicht so häufig vor. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten.

4

Eine fesselnde, kurzweilige, kleine Geschichte über eine Zufallsbekanntschaft im Zug. Hat mir gut gefallen.

4

Kluge Dialoge

Ich habe vor vielen Jahren „Gut gegen Nordwind“ gelesen und war damals so begeistert, dass ich nun mal wieder was von dem Autor lesen/hören wollte und auch wenn das Buch grundsätzlich anders ist, konnte es mich überzeugen. Einerseits die Idee ein Buch rund um die Zugfahrt aufzubauen und andererseits die Geschichte von Eduard und Catrin. Es war ein sehr kluger Dialog, der zum Nachdenken über die eigene Definition von Liebe, Freiheit und Beziehung anregt. Das Ende hatte ich zu Beginn nicht erwartet, hat aber zum Schluss sehr gepasst. Ganz ehrlich eine Liebe wie Gina und Eduard finde ich einfach schön und auch ihr (öffentlicher) Umgang damit. Der Sprecher hat die Emotionen (vor allem Eduard) sehr gut wiedergegeben. 4⭐️

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