In den Augen meiner Mutter
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Description
Ein Familienroman, der unter die Haut geht: Ist die schwangere Georgie bereit herauszufinden, was ihre Mutter 20 Jahre lang verheimlicht hat?
Die 32-jährige Georgie ist im achten Monat schwanger, als sie durch Zufall einen Hinweis auf den Aufenthaltsort ihrer Mutter Nancy erhält. Vor 20 Jahren hatte Nancy ihre Familie einfach so verlassen – ohne Erklärung, ohne Abschied. Jetzt, da Georgie selbst Mutter wird, kann sie das noch weniger verstehen als damals. Aber sie hat das Gefühl, Antworten zu brauchen, um in ihrem eigenen Leben endlich zur Ruhe zu kommen. Zusammen mit ihrem Bruder Dan reist Georgie in die schottischen Highlands, wo in den Medien über ihre Mutter berichtet wurde. Unterwegs kommen Erinnerungen an ihre Kindheit zurück, die mehr und mehr Fragen aufwerfen. War es etwa Georgies Schuld, dass Nancy gegangen ist? Und war ihr Vater wirklich der Held in der Geschichte? Was die Geschwister über ihre Familie herausfinden, erschüttert all ihre Gewissheiten. Und es stellt Georgies eigene Entscheidungen infrage.
Einfühlsam und ergreifend, ohne kitschig zu werden , erzählt Jo Leeversʼ berührender Familienroman »In den Augen meiner Mutter« von den Dynamiken innerhalb einer Familie, von den Banden zwischen Müttern und ihren Kindern, von Lügen und Geheimnissen und davon, wie unsere Erinnerungen uns täuschen können. Eine bewegende Familiengeschichte, die Leser*innen von »Der Gesang der Flusskrebse « oder »Vom Ende der Einsamkeit« tief berühren wird.
Book Information
Author Description
Jo Leevers, geboren und aufgewachsen in London, schreibt für zahlreiche Magazine, u.a. für The Guardian, The Observer, The Telegraph, World Of Interiors und Living. Ihr Spezialgebiet ist Interior Design. Sie hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann und der Hündin Lottie in Kent.
Posts
Toller Familienroman über Schuld, Vergebung und ungeklärte Fragen. Zwei Erwachsene Kinder auf der Suche nach der Mutter und auf der Suche nach Antworten. Der Roman zeigt was es macht, wenn Kinder im Unklaren gelassen werden, wem Dinge verschwiegen werden und wenn Erwachsene sich nicht reif verhalten. Alle Akteure in diesem Buch haben falsche Entscheidungen getroffen, niemand ist unfehlbar. Das macht das Buch für mich so authentisch.
Eine bewegende Reise voller Schmerz, Wahrheit und leiser Heilung
In den Augen meiner Mutter erzählt die bewegende Geschichte einer Tochter, die sich auf eine schmerzhafte, aber heilsame Reise in ihre Vergangenheit begibt. Zwischen familiären Geheimnissen, unausgesprochenen Verletzungen und der Sehnsucht nach Anerkennung versucht sie, ihren eigenen Platz im Leben zu finden und endlich zu verstehen, wer ihre Mutter wirklich ist. Der Einstieg fiel mir tatsächlich etwas schwer, da die ersten Kapitel eher ruhig und etwas schleppend wirken. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr nahm die Geschichte Fahrt auf. Plötzlich steckt man mitten in einer verrückten, intensiven Familiengeschichte, die voller Scham, Konflikte, Enttäuschung, Verlust aber eben auch voller Vergebung und leiser Heilung steckt. Die Emotionen treffen nach und nach immer tiefer, und man spürt, wie sich all die Fäden zwischen Mutter und Tochter langsam entwirren. Trotz der Schwere der Themen lässt sich das Buch gut lesen, da es ein emotionales, aufwühlendes und letztlich warmes Buch ist das zeigt, wie komplex Familien sein können und wie befreiend es ist, wenn man ihnen endlich ehrlich begegnet.
Balsam für die Seele
Nach "Café Leben" ist "In den Augen meiner Mutter" der zweite Roman von Jo Leevers. Diese Autorin sollte man auf jeden Fall auf dem Schirm haben. Eine Familiengeschichte, die einem selbst nahe geht. Wunderbar geschrieben - voller Gefühle und Emotionen. Konnte es kaum aus der Hand legen. Regt auch selbst zum Nachdenken an. Sollte man lesen!

Eine emotionale Geschichte, in der die Scham im Mittelpunkt steht.
Die 32-jährige Georgie, im achten Monat schwanger, wird mit einer erschütternden Wahrheit konfrontiert: Ihre lang verschollene Mutter ist plötzlich wieder aufgetaucht. Auf der Suche nach Antworten begibt sich Georgie auf eine emotionale Reise durch die gemeinsame Vergangenheit, die von Liebe, Enttäuschung und Verletzungen geprägt ist. Dabei zeigt die Geschichte die Scham in allen Facetten. Vieles kann belasten, aber auch den Weg zu Vergebung und Heilung öffnen. Das Buch ist kein einfaches, denn es transportiert viele negative Gefühle wie Trauer, Wut und Unsicherheit. Dennoch werden diese Emotionen sehr gut verarbeitet und authentisch dargestellt. Der Autorin gelingt es, die inneren Konflikte der Figuren differenziert zu zeigen und dabei Raum für Hoffnung und Versöhnung zu lassen. Die Beziehung zwischen Georgie und ihrer Mutter ist intensiv und vielschichtig, was das Lesen emotional sehr bereichernd macht. Dieser Roman lässt einen nachdenklich zurück. Mein Fazit: Eine bewegende Geschichte über Mut, Familie und Vergebung, die lange nachwirkt. Für alle, die tiefgründige, emotionale Literatur schätzen, absolut empfehlenswert. 5 Sterne.

✨ Leseempfehlung ✨ Ein bewegender Generationenroman, den ich euch gerne weiterempfehle. Dieser Roman fesselte und berührte mich von der ersten Seite an.
✨ Leseempfehlung ✨ Stimmen zum Buch: Jo Leevers sagt selbst über dieses Buch, dass es ihr nach „Café Leben“ ein Bedürfnis war, ein Buch über Geburt und den Beginn von neuem Leben zu schreiben. Worum geht’s? Veränderung durch Muttersein, Verlust, Machtmissbrauch, Freundschaft, Verbundenheit —>Bitte nach links wischen für die Inhaltsangabe auf Bild 2. Mein Leseeindruck: Hochschwanger macht sich die Protagonistin Georgie mit ihrem Bruder Dan auf die Suche nach ihrer abgetauchten Mutter, die sie zufällig im Fernsehen glaubt gesehen zu haben. Eine rasante Fahrt beginnt….Schonungslos und spannend zeigt uns die Autorin auf, welche Auswirkungen Lügen, toxische Beziehungen, totgeschwiegene und gut gehütete Familiengeheimnisse auf die Mitglieder haben. Auch werden Veränderungen während / durch Mutterschaft thematisiert. Dieser Roman fesselte und berührte mich von der ersten Seite an. Er wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Auch wenn manches vielleicht ein bisschen „obendrüber“ war, konnte mich die Geschichte abholen. Gerne empfehle ich euch diesen Roman. Jo Leevers erzählt einfühlsam und dennoch ohne Kitsch. Der überfrachtete Klappentext (innen wie außen) hat mich letztes Jahr etwas vom Kauf abgehalten. Doch im Nachhinein habe ich mich geärgert, denn der Roman hat mir wirklich gut gefallen, liest sich flüssig an einem Wochenende, hat mich zum Nachdenken gebracht und trotzdem gut unterhalten. Besonders gelungen finde ich das farblich gut abgestimmte, schöne Cover, es bleibt im Kopf. Fazit: Ein bewegender Generationenroman, den ich euch gerne weiterempfehle.

Das zweite Buch der Autorin konnte mich genauso begeistern wie ihr Debüt Café Leben. Es ist die Geschichte von Nancy, die ihre Familie verlässt und die ihrer Kinder Georgie und Dan, die den Verlust auch 20 Jahre später nicht verarbeitet haben. Viele Geheimnisse werden enthüllt, alle Fragen beantwortet. Sehr emotional und berührend, ein großartiger Familien- und Frauenroman.
Manchmal sind die Dinge anders als gedacht. Wenn ich den Roman „In den Augen meiner Mutter“ von Jo Leevers (übersetzt von Maria Hochsieder) zusammenfassen würde, wäre es dieser Satz. Gekonnt setzt die Autorin Kapitel für Kapitel ein Puzzle zusammen, dass am Ende eine Familie zeigt, deren Mitglieder viel durchgemacht haben. Außerdem führt es auf, wie nur kleine Ereignisse, Entscheidungen, Annahmen und Gedanken der Anfang oder auch das Ende von (neuen) Beziehungen und Geschichten sein können.

Spannend, berührend, wütend. Einfach toll.
Ein Familienroman, der wütend und traurig macht aber mich auch unheimlich bewegt hat. Dieser Roman wird auch der jeweiligen Sicht der Mutter Nancy und Tochter Georgie erzählt, abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit. Georgie ist hochschwanger und glaubt durch Zufall ihre Mutter, die sie vor langer Zeit verlassen hat, wiedergefunden zu haben. Sie begibt sich mit ihrem Bruder, der ihr auch nicht mehr sehr nah ist, auf eine Reise Richtung Schottland um sie zu finden. Nach und nach erfahren wir warum Nancy die Familie verlassen hat und welche Auswirkungen das für sie und ihre Familie hatte. Jo Leevers schafft es in diesem Roman einfühlsam und zart zu erzählen was es bedeutet Mutter zu werden, wie sich Muster in den nächsten Generationen wiederholen und wie stark die Liebe einer Mutter ist. Aber auch wütend und eindringlich schreibt sie wie Geheimnisse und Lügen Menschen auseinander bringen können. Für mich war dieses Buch auch durchweg spannend, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Eine traurige, bewegende und großartige Geschichte. Absolute Empfehlung von mir.
„Sie soll ein eigenständiger Mensch sein, kein Echo eines anderen, der vor ihr da war.“ (S. 311)
Es hat ein wenig länger als erhofft gedauert, bis ich den Zugang zum Roman wirklich gefunden habe, aber anschließend hat er mir wirklich sehr gefallen. Jo Leevers schreibt eine tragische, aber auch gefühlvolle und hoffnungsvolle Geschichte einer Familie, der Vergangenheitsbewältigung fehlt, um in die Zukunft blicken zu können. Ich mochte den Schreibstil und ich finde wirklich, dass der Roman - abgesehen von den schweren Themen auch wirklich die verschiedenen Charaktere so berücksichtigt hat, dass ihr Handeln sich nach und nach erschlossen und für mich als Lesende auch zufriedenstellend zusammengefügt hat. Das wird nicht mein letztes Buch von Jo Leevers gewesen sein!
Kein Highlight, aber dennoch eine lesenswerte berührende Geschichte!
Eine Geschichte, die zeigt, dass nicht immer alles so ist wie es scheint und dass das miteinander Reden so wichtig ist in allen Beziehungen, die man führt. All die Kapitel sind wie kleine Puzzleteile und zwischendurch ahnt man, worauf es hinausläuft. All die Charaktere haben mir gut gefallen und ich konnte deren Gefühle nachvollziehen. Besonders berührt hat mich aber das Schicksal von Nancy. Jugendlicher Leichtsinn, wenig Selbstbewusstsein, kein familiärer Rückhalt, manipulierende Menschen und nur der kleinste Fehler führten zu so tragischen Ereignissen. Ein schönes Buch was zum Nachdenken anregt.
Nachdem mir der Vorgänger "Café Leben" schon so gut gefallen hat, wollte ich auch unbedingt diese Geschichte lesen. 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: Die 32-jährige Georgie ist im achten Monat schwanger, als sie durch Zufall einen Hinweis auf den Aufenthaltsort ihrer Mutter Nancy erhält. Vor 20 Jahren hatte Nancy ihre Familie einfach so verlassen – ohne Erklärung, ohne Abschied. Jetzt, da Georgie selbst Mutter wird, kann sie das noch weniger verstehen als damals. Aber sie hat das Gefühl, Antworten zu brauchen, um in ihrem eigenen Leben endlich zur Ruhe zu kommen. Zusammen mit ihrem Bruder Dan reist Georgie in die schottischen Highlands, wo in den Medien über ihre Mutter berichtet wurde. Unterwegs kommen Erinnerungen an ihre Kindheit zurück, die mehr und mehr Fragen aufwerfen. War es etwa Georgies Schuld, dass Nancy gegangen ist? Und war ihr Vater wirklich der Held in der Geschichte? Was die Geschwister über ihre Familie herausfinden, erschüttert all ihre Gewissheiten. Und es stellt Georgies eigene Entscheidungen infrage. 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: Leider konnte meine Erwartung nicht ganz erfüllt werden. Das lag zum einen an der Gemütsstimmung. Die wirkte sehr düster und melancholisch auf mich und das widerum erzeugte so schwarz-weiß- Bilder in meinem Kopf. Bei schweren Themen mag ich aber gerne auch mit ein bisschen Farbe aufgefangen werden. Zweitens war für mich der Mittelteil zu langatmig. Klar, man bekommt Einblicke in verschiedene Perspektiven und auch in die Vergangenheit, was sich dann Stück für Stück zu einem Ganzen fügt, aber für meinen Geschmack dauerte es mir zu lange, obwohl das Buch nichtmal viele Seiten hat. Zum Ende hin nahm das Buch dann aber an Fahrt auf. Jedoch hatten da die Charaktere dann schon nicht mehr meine volle Aufmerksamkeit, was sich auf die Empathie auswirkte. Ich habe also nicht wirklich mehr mitgefühlt, was mir aber wichtig ist. Sehr schade, denn, wie gesagt, den Vorgänger fand ich richtig toll, zumal der auch mit einem unerwarteten Krimianteil überrascht hat. Da ich aber das erste Buch sehr mochte, würde ich trotzdem wieder ein Buch der Autorin lesen. Manchmal trifft es eben nicht ganz den eigenen Geschmack. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Ich fand es zu düster/melancholisch, auch ein wenig zu langatmig, aber den Vorgänger mochte ich sehr, warum ich wieder zu einem Buch der Autorin greifen würde.

Eine schöne Geschichte mit zu vielen Längen
Nachdem ich das erste Buch der Autorin wirklich sehr schön fand, waren auch hier meine Erwartungen hoch. Das Cover hat mich direkt wieder angesprochen. Auch die Hintergründe und die Geschichte selber gefielen mir. Nur leider hatte das Buch zu Viele Längen und alles in allem war es mir einfach zu düsteren melancholisch…. Mir fehlten positive Geschehnisse! Vllt ist Nächste Buch wieder eher meinen Geschmack.
Familiengeheimnisse
Die Geschichte handelt sich um eine Mutter und eine Tochter die eine kurze Vergangenheit miteinander haben. Als die Tochter schwanger wird, entschloss sie sich nach ihrer Mutter zu finden, doch was ans Licht kommt sind verborgene Geheimnisse. Die Geschichte sind aus den POV‘s von Nancy, der Mutter und Georgie, der Tochter geschrieben. Ein Buch über das Muttersein, was nicht immer perfekt ist.

eine berührende Familiengeschichte, die sprachlich schön und flüssig zu lesen ist
„Vielleicht ist es gar nicht so schwer, dein Leben hinter dir zu lassen, wenn du nicht allzu viel darüber nachdenkst.“ Georgie, selbst hochschwanger, sieht zufällig in den Nachrichten ihre seit 20 Jahren verschwundene Mutter Nancy wieder. Ohne lange zu überlegen macht sie sich von London aus auf den Weg nach Schottland. Sie hat nur wenige Tage Zeit: zum einen rückt der Geburtstermin näher, zum anderen hat sie die Befürchtung, dass ihre Mutter wieder untertauchen wird. Aus einer Notsituation heraus macht sich auch ihr Bruder Dan mit auf die Reise. Dan, mit dem Georgie seit zwei Jahren nicht gesprochen hat, Dan der sich von ihr abwandte und sie nie wiedersehen wollte. Die ehemals unzertrennlichen Geschwister begeben sich auf einen Roadtrip auf der Suche nach ihrer Mutter und auch auf der Suche nach ihren verlorenen Familienbanden. „Wie sie da unter der lila Bettdecke liegt, wird ihr klar, dass es bei dieser Reise in die Vergangenheit nicht nur darum geht, ihre Mutter aufzuspüren.“ Jo Leevers erzählt hier abwechselnd aus der Sicht von Georgie und aus der Sicht von Nancy. Wenn es auch sehr unterhaltsam war, insbesondere durch den Spannung aufbauenden ersten Teil, so verlor sich die Story meiner Meinung nach zum Ende hin in einer doch etwas gewollt wirkenden Konstruktion. Die Story wird immer überladener und meiner Meinung nach ist das insbesondere zum Ende hin doch etwas (zu) viel. Zu viele (Familien-) Probleme, zu viel Drama. „Vielleicht haben auch wir Menschen keine Chance, denkt sie. Wir können nicht anders, als den ausgetretenen Pfaden zu folgen, selbst wenn uns klar ist, dass sie im Unheil enden.“ Nichtsdestotrotz: eine berührende Familiengeschichte, die sprachlich schön und flüssig zu lesen ist. Fazit: lesenswert 3,5/5*
“In den Augen meiner Mutter” von Jo Leevers ist ein berührender Familienroman. Als Georgie und ihr Bruder Dan noch Kinder waren, hat ihre Mutter Nancy die Familie verlassen. Die Kinder wuchsen bei ihrem Vater und seiner neuen Frau auf. Ihre Mutter schickte nur einmal eine Postkarte und seitdem war sie verschwunden. “Ein Leben voller Fehler steht zwischen diesen Träumen und der Realität von heute.” (Seite 292) Die Autorin schildert die Ereignisse aus Sicht der Mutter und Georgie. Diese ist schwanger und hat furchtbare Angst, in die Fußstapfen der Mutter zu treten. Sie würde so gerne mit ihrer Mutter sprechen und Antworten auf die vielen Fragen erhalten. Nancy war oft in melancholischer Stimmung und der Alkohol hat dazu beigetragen. Sie hat in jungen Jahren einige Fehler gemacht und diese Fehler, sowie ein Teil ihrer Vergangenheit machen ihr Angst und holen sie oftmals ein. Nancy schafft das Muttersein nicht, sie bekommt Essstörungen, magert ab und fühlt sich von ihrem Mann nicht begehrt. So verletzlich trifft sie auf Gerry, einen Universitätsprofessor aus ihrer Studienzeit und sie fühlt und hört das Begehren, welches er für sie empfindet. Und doch hat Nancy Angst. Nancy spielt eine Rolle in ihrem Leben, solange bis etwas furchtbares passiert und sie weggeht. Ohne ein Wort! Zwanzig Jahre später entdeckt Georgie ein Bild von einer Frau im Internet, die auf einer kleinen schottischen Insel ein Kind gerettet hat. Ihr Name ist Nan und es ist bestimmt ihre Mutter. Auch wenn diese Frau nicht attraktiv, sondern alt und etwas schäbig wirkt. Hochschwanger macht sich die junge Frau auf den Weg und nimmt ihren Bruder Dan mit auf die Reise. In dessen kleinen und engen Auto wird die Reise zur Strapaze. Die unterschiedlichen Sichtweisen und Rückblicke gestalten dieses Familiendrama unglaublich interessant und man wird in die Lügen, Intrigen, Geheimnisse und Ängste der Protagonisten gezogen. Realitätsnah schildert Jo Leevers die Suche nach der Mutter, die unterschiedlichen Emotionen der Geschwister und deren Erinnerungen an die Kindheit. Der Roman ist eine Aufarbeitung der Vergangenheit, eine Suche nach der Wahrheit! Nach Antworten auf Fragen, welche die beiden Geschwister bis ins Erwachsenenalter beschäftigen. Die Autorin versteht es die unterschiedlichen Charaktere detailliert zu beschreiben, die Gefühle der Familienmitglieder aufzuzeigen und das Drama des Schweigens, der Fehler und Schuldgefühle facettenreich und intensiv darzulegen. Als Leser:in wurde ich von Beginn an sehr gut unterhalten und ich konnte mich gut in die Familie hineinversetzen. Es wurden viele Themen besprochen, die Geschichte zeigt auf, dass die Kindheitserinnerungen nicht immer das sind, was sie scheinen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und einfühlsam. Ein wahrer Genuss, dieses Buch zu lesen; man fliegt durch die Seiten. Georgie wurde rückblickend in ihrer Teenagerzeit als aufsässig beschrieben und wollte alles werden, nur nicht wie ihre Mutter. Diese Angst sitzt tief in ihr und doch ist es vielleicht ganz in Ordnung ein bisschen so zu sein. “Es muss nicht notwendigerweise etwas Schlechtes sein.” (Seite 337) Der Familienroman regt zum Nachdenken an. Zwanzig Jahre voller Missverständnisse und Annahmen. Ein großer Lebensabschnitt! Eine Leseempfehlung für diesen wundervollen Roman.

Ja...Zu viel Text der sich ständig wiederholt. Den Vorherigen Roman der Autorin fand ich nicht aufdringlich und die vielen Kleingkeiten haben mich damals nicht gestört. Nach 284 Seiten habe ich das Buch auf die "schnelle " beendet. Während des Lesens hatte ich einwenig Reuegefühl gemischt mit Traurigkeit und einer Priese von Schuldgefühlen. In solchen Familiendrama-Bücher leiden am meisten Kinder, hier war es wieder der Fall. Na gut schaut Bitte auf den Titel des Buches, das Titel sagt schon einiges... In allgemeinen war das Buch gut, also wer Familien-Drama liebt, werden das Buch definitiv mögen.
Roadtrip, Familiendrama ... eigentlich eine gute Grundlage für eine packende Geschichte - leider aber unglaublich platt erzählt. Am Ende von Kapiteln stehen häufig pseudo-dramatische Flosleln, die Dialoge sind flach und die Wendungen werden einfach so hingeklatscht, damit irgendwann doch alles quasi friede-freude-eierkuchen ist. Die Sterne gibt für die Idee der Geschichte, die wirklich hätte interessant sein können.
Wenn die Mutter plötzlich weg ist
•Buchrezi• ☹️ Zum Inhalt: Georgie ist mit ihrem ersten Kind schwanger. Sie ist allein zu Hause, ihr Mann Wilf begleitet eine Touristengruppe bei einer Wanderung im Ausland. Durch Zufall entdeckt Georgie einen Artikel über eine Rettungsaktion eines verlorenen Kindes und die Retterin ist ihre verschollene Mutter Nancy. 20 Jahre ist es her, dass Georgie ihre Mutter gesehen, bzw. etwas von ihr gehört hat. Und so fackelt sie nicht lange und steigt in den nächsten Zug, um ihre Mutter zu finden. Doch der Zug fällt aus und somit ist sie gezwungen ihren Bruder Dan zu kontaktieren, mit dem sie seit zwei Jahren kein Wort mehr gesprochen hat. Doch auch Dan möchte wissen, warum die Mutter alles stehen und liegen lassen hat und somit sitzen die beiden bald darauf in einem viel zu kleinen Auto Richtung Schottland. Doch Nancy kämpft mit ihrer Vergangenheit und möchte gar nicht gefunden werden… Mein Fazit: Was ist, wenn die Mutter von heute auf morgen verschwindet? Jede Suche erfolglos bleibt und man sich irgendwann mit dem Gedanken abfinden muss, dass die eigene Mutter keinen Kontakt möchte… doch ist das hier wirklich der Fall? Wir reisen hier durch eine Geschichte, die sich mit der Vergangenheit und der Gegenwart auseinandersetzt. Nancy, die eine unglückliche Kindheit, in einem runtergekommen Bed & Breakfast erlebt, früh schwanger wird und sich auf falsche Menschen einlässt. Georgie und Dan, die einen furchtbaren Verlust verarbeiten müssen. Sie haben ihren besten Freund und Nancys erste große Liebe verloren. Und dann ist da so viel unausgesprochenes, was nicht nur die beiden entzweite, sondern auch die ganze Familie zerstört hat. Es passiert hier so so viel. Der Roadtrip zu Beginn langatmig. Doch schon bald wird hier klar, wie viele Päckchen hier jede*r mit sich rumschleppt. Leider, leider musste ich beim Lesen oft denken, warum redet ihr nicht miteinander?! Zum verrückt werden. Klar, die Story braucht ihre Missverständnisse, sonst hätte sie so nicht funktioniert, aber das war mir zu viel. Trotzdem war ich gespannt auf das Ende… wobei das dann auch ein bisschen drüber gewesen ist. Ich vergebe ⭐️⭐️⭐️1/2 von fünf ⭐️n!
Langweilig, teils unlogisch und unemotional geschrieben - frühzeitig abgebrochen
Ein wahnsinnig langweiliger Schreibstil und eine Geschichte, die auf einem riesigen Zufall basiert. Für gewöhnlich breche ich die Lektüre nicht ab, aber das war mir viel zu platt. Die Geschichte ist auch erstaunlich gefühllos geschrieben - mir ist es schlichtweg egal wie es mit den Figuren weitergeht. Teile der Geschichte wirken auch absolut unrealistisch. Eine Hochschwangere die scheinbar ohne körperliche Beschwerden über mehr als eine Viertelstunde zu Fuß nach Hause geht? Die kein Problem damit hat 11 Stunden mit dem Auto zu fahren? Klingt unrealistisch. Auch weitere Kleinigkeiten in der Erzählung fallen beim aufmerksamen Lesen negativ auf. Schade, denn das Thema hatte Potenzial
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Ein Familienroman, der unter die Haut geht: Ist die schwangere Georgie bereit herauszufinden, was ihre Mutter 20 Jahre lang verheimlicht hat?
Die 32-jährige Georgie ist im achten Monat schwanger, als sie durch Zufall einen Hinweis auf den Aufenthaltsort ihrer Mutter Nancy erhält. Vor 20 Jahren hatte Nancy ihre Familie einfach so verlassen – ohne Erklärung, ohne Abschied. Jetzt, da Georgie selbst Mutter wird, kann sie das noch weniger verstehen als damals. Aber sie hat das Gefühl, Antworten zu brauchen, um in ihrem eigenen Leben endlich zur Ruhe zu kommen. Zusammen mit ihrem Bruder Dan reist Georgie in die schottischen Highlands, wo in den Medien über ihre Mutter berichtet wurde. Unterwegs kommen Erinnerungen an ihre Kindheit zurück, die mehr und mehr Fragen aufwerfen. War es etwa Georgies Schuld, dass Nancy gegangen ist? Und war ihr Vater wirklich der Held in der Geschichte? Was die Geschwister über ihre Familie herausfinden, erschüttert all ihre Gewissheiten. Und es stellt Georgies eigene Entscheidungen infrage.
Einfühlsam und ergreifend, ohne kitschig zu werden , erzählt Jo Leeversʼ berührender Familienroman »In den Augen meiner Mutter« von den Dynamiken innerhalb einer Familie, von den Banden zwischen Müttern und ihren Kindern, von Lügen und Geheimnissen und davon, wie unsere Erinnerungen uns täuschen können. Eine bewegende Familiengeschichte, die Leser*innen von »Der Gesang der Flusskrebse « oder »Vom Ende der Einsamkeit« tief berühren wird.
Book Information
Author Description
Jo Leevers, geboren und aufgewachsen in London, schreibt für zahlreiche Magazine, u.a. für The Guardian, The Observer, The Telegraph, World Of Interiors und Living. Ihr Spezialgebiet ist Interior Design. Sie hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann und der Hündin Lottie in Kent.
Posts
Toller Familienroman über Schuld, Vergebung und ungeklärte Fragen. Zwei Erwachsene Kinder auf der Suche nach der Mutter und auf der Suche nach Antworten. Der Roman zeigt was es macht, wenn Kinder im Unklaren gelassen werden, wem Dinge verschwiegen werden und wenn Erwachsene sich nicht reif verhalten. Alle Akteure in diesem Buch haben falsche Entscheidungen getroffen, niemand ist unfehlbar. Das macht das Buch für mich so authentisch.
Eine bewegende Reise voller Schmerz, Wahrheit und leiser Heilung
In den Augen meiner Mutter erzählt die bewegende Geschichte einer Tochter, die sich auf eine schmerzhafte, aber heilsame Reise in ihre Vergangenheit begibt. Zwischen familiären Geheimnissen, unausgesprochenen Verletzungen und der Sehnsucht nach Anerkennung versucht sie, ihren eigenen Platz im Leben zu finden und endlich zu verstehen, wer ihre Mutter wirklich ist. Der Einstieg fiel mir tatsächlich etwas schwer, da die ersten Kapitel eher ruhig und etwas schleppend wirken. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr nahm die Geschichte Fahrt auf. Plötzlich steckt man mitten in einer verrückten, intensiven Familiengeschichte, die voller Scham, Konflikte, Enttäuschung, Verlust aber eben auch voller Vergebung und leiser Heilung steckt. Die Emotionen treffen nach und nach immer tiefer, und man spürt, wie sich all die Fäden zwischen Mutter und Tochter langsam entwirren. Trotz der Schwere der Themen lässt sich das Buch gut lesen, da es ein emotionales, aufwühlendes und letztlich warmes Buch ist das zeigt, wie komplex Familien sein können und wie befreiend es ist, wenn man ihnen endlich ehrlich begegnet.
Balsam für die Seele
Nach "Café Leben" ist "In den Augen meiner Mutter" der zweite Roman von Jo Leevers. Diese Autorin sollte man auf jeden Fall auf dem Schirm haben. Eine Familiengeschichte, die einem selbst nahe geht. Wunderbar geschrieben - voller Gefühle und Emotionen. Konnte es kaum aus der Hand legen. Regt auch selbst zum Nachdenken an. Sollte man lesen!

Eine emotionale Geschichte, in der die Scham im Mittelpunkt steht.
Die 32-jährige Georgie, im achten Monat schwanger, wird mit einer erschütternden Wahrheit konfrontiert: Ihre lang verschollene Mutter ist plötzlich wieder aufgetaucht. Auf der Suche nach Antworten begibt sich Georgie auf eine emotionale Reise durch die gemeinsame Vergangenheit, die von Liebe, Enttäuschung und Verletzungen geprägt ist. Dabei zeigt die Geschichte die Scham in allen Facetten. Vieles kann belasten, aber auch den Weg zu Vergebung und Heilung öffnen. Das Buch ist kein einfaches, denn es transportiert viele negative Gefühle wie Trauer, Wut und Unsicherheit. Dennoch werden diese Emotionen sehr gut verarbeitet und authentisch dargestellt. Der Autorin gelingt es, die inneren Konflikte der Figuren differenziert zu zeigen und dabei Raum für Hoffnung und Versöhnung zu lassen. Die Beziehung zwischen Georgie und ihrer Mutter ist intensiv und vielschichtig, was das Lesen emotional sehr bereichernd macht. Dieser Roman lässt einen nachdenklich zurück. Mein Fazit: Eine bewegende Geschichte über Mut, Familie und Vergebung, die lange nachwirkt. Für alle, die tiefgründige, emotionale Literatur schätzen, absolut empfehlenswert. 5 Sterne.

✨ Leseempfehlung ✨ Ein bewegender Generationenroman, den ich euch gerne weiterempfehle. Dieser Roman fesselte und berührte mich von der ersten Seite an.
✨ Leseempfehlung ✨ Stimmen zum Buch: Jo Leevers sagt selbst über dieses Buch, dass es ihr nach „Café Leben“ ein Bedürfnis war, ein Buch über Geburt und den Beginn von neuem Leben zu schreiben. Worum geht’s? Veränderung durch Muttersein, Verlust, Machtmissbrauch, Freundschaft, Verbundenheit —>Bitte nach links wischen für die Inhaltsangabe auf Bild 2. Mein Leseeindruck: Hochschwanger macht sich die Protagonistin Georgie mit ihrem Bruder Dan auf die Suche nach ihrer abgetauchten Mutter, die sie zufällig im Fernsehen glaubt gesehen zu haben. Eine rasante Fahrt beginnt….Schonungslos und spannend zeigt uns die Autorin auf, welche Auswirkungen Lügen, toxische Beziehungen, totgeschwiegene und gut gehütete Familiengeheimnisse auf die Mitglieder haben. Auch werden Veränderungen während / durch Mutterschaft thematisiert. Dieser Roman fesselte und berührte mich von der ersten Seite an. Er wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Auch wenn manches vielleicht ein bisschen „obendrüber“ war, konnte mich die Geschichte abholen. Gerne empfehle ich euch diesen Roman. Jo Leevers erzählt einfühlsam und dennoch ohne Kitsch. Der überfrachtete Klappentext (innen wie außen) hat mich letztes Jahr etwas vom Kauf abgehalten. Doch im Nachhinein habe ich mich geärgert, denn der Roman hat mir wirklich gut gefallen, liest sich flüssig an einem Wochenende, hat mich zum Nachdenken gebracht und trotzdem gut unterhalten. Besonders gelungen finde ich das farblich gut abgestimmte, schöne Cover, es bleibt im Kopf. Fazit: Ein bewegender Generationenroman, den ich euch gerne weiterempfehle.

Das zweite Buch der Autorin konnte mich genauso begeistern wie ihr Debüt Café Leben. Es ist die Geschichte von Nancy, die ihre Familie verlässt und die ihrer Kinder Georgie und Dan, die den Verlust auch 20 Jahre später nicht verarbeitet haben. Viele Geheimnisse werden enthüllt, alle Fragen beantwortet. Sehr emotional und berührend, ein großartiger Familien- und Frauenroman.
Manchmal sind die Dinge anders als gedacht. Wenn ich den Roman „In den Augen meiner Mutter“ von Jo Leevers (übersetzt von Maria Hochsieder) zusammenfassen würde, wäre es dieser Satz. Gekonnt setzt die Autorin Kapitel für Kapitel ein Puzzle zusammen, dass am Ende eine Familie zeigt, deren Mitglieder viel durchgemacht haben. Außerdem führt es auf, wie nur kleine Ereignisse, Entscheidungen, Annahmen und Gedanken der Anfang oder auch das Ende von (neuen) Beziehungen und Geschichten sein können.

Spannend, berührend, wütend. Einfach toll.
Ein Familienroman, der wütend und traurig macht aber mich auch unheimlich bewegt hat. Dieser Roman wird auch der jeweiligen Sicht der Mutter Nancy und Tochter Georgie erzählt, abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit. Georgie ist hochschwanger und glaubt durch Zufall ihre Mutter, die sie vor langer Zeit verlassen hat, wiedergefunden zu haben. Sie begibt sich mit ihrem Bruder, der ihr auch nicht mehr sehr nah ist, auf eine Reise Richtung Schottland um sie zu finden. Nach und nach erfahren wir warum Nancy die Familie verlassen hat und welche Auswirkungen das für sie und ihre Familie hatte. Jo Leevers schafft es in diesem Roman einfühlsam und zart zu erzählen was es bedeutet Mutter zu werden, wie sich Muster in den nächsten Generationen wiederholen und wie stark die Liebe einer Mutter ist. Aber auch wütend und eindringlich schreibt sie wie Geheimnisse und Lügen Menschen auseinander bringen können. Für mich war dieses Buch auch durchweg spannend, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Eine traurige, bewegende und großartige Geschichte. Absolute Empfehlung von mir.
„Sie soll ein eigenständiger Mensch sein, kein Echo eines anderen, der vor ihr da war.“ (S. 311)
Es hat ein wenig länger als erhofft gedauert, bis ich den Zugang zum Roman wirklich gefunden habe, aber anschließend hat er mir wirklich sehr gefallen. Jo Leevers schreibt eine tragische, aber auch gefühlvolle und hoffnungsvolle Geschichte einer Familie, der Vergangenheitsbewältigung fehlt, um in die Zukunft blicken zu können. Ich mochte den Schreibstil und ich finde wirklich, dass der Roman - abgesehen von den schweren Themen auch wirklich die verschiedenen Charaktere so berücksichtigt hat, dass ihr Handeln sich nach und nach erschlossen und für mich als Lesende auch zufriedenstellend zusammengefügt hat. Das wird nicht mein letztes Buch von Jo Leevers gewesen sein!
Kein Highlight, aber dennoch eine lesenswerte berührende Geschichte!
Eine Geschichte, die zeigt, dass nicht immer alles so ist wie es scheint und dass das miteinander Reden so wichtig ist in allen Beziehungen, die man führt. All die Kapitel sind wie kleine Puzzleteile und zwischendurch ahnt man, worauf es hinausläuft. All die Charaktere haben mir gut gefallen und ich konnte deren Gefühle nachvollziehen. Besonders berührt hat mich aber das Schicksal von Nancy. Jugendlicher Leichtsinn, wenig Selbstbewusstsein, kein familiärer Rückhalt, manipulierende Menschen und nur der kleinste Fehler führten zu so tragischen Ereignissen. Ein schönes Buch was zum Nachdenken anregt.
Nachdem mir der Vorgänger "Café Leben" schon so gut gefallen hat, wollte ich auch unbedingt diese Geschichte lesen. 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: Die 32-jährige Georgie ist im achten Monat schwanger, als sie durch Zufall einen Hinweis auf den Aufenthaltsort ihrer Mutter Nancy erhält. Vor 20 Jahren hatte Nancy ihre Familie einfach so verlassen – ohne Erklärung, ohne Abschied. Jetzt, da Georgie selbst Mutter wird, kann sie das noch weniger verstehen als damals. Aber sie hat das Gefühl, Antworten zu brauchen, um in ihrem eigenen Leben endlich zur Ruhe zu kommen. Zusammen mit ihrem Bruder Dan reist Georgie in die schottischen Highlands, wo in den Medien über ihre Mutter berichtet wurde. Unterwegs kommen Erinnerungen an ihre Kindheit zurück, die mehr und mehr Fragen aufwerfen. War es etwa Georgies Schuld, dass Nancy gegangen ist? Und war ihr Vater wirklich der Held in der Geschichte? Was die Geschwister über ihre Familie herausfinden, erschüttert all ihre Gewissheiten. Und es stellt Georgies eigene Entscheidungen infrage. 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: Leider konnte meine Erwartung nicht ganz erfüllt werden. Das lag zum einen an der Gemütsstimmung. Die wirkte sehr düster und melancholisch auf mich und das widerum erzeugte so schwarz-weiß- Bilder in meinem Kopf. Bei schweren Themen mag ich aber gerne auch mit ein bisschen Farbe aufgefangen werden. Zweitens war für mich der Mittelteil zu langatmig. Klar, man bekommt Einblicke in verschiedene Perspektiven und auch in die Vergangenheit, was sich dann Stück für Stück zu einem Ganzen fügt, aber für meinen Geschmack dauerte es mir zu lange, obwohl das Buch nichtmal viele Seiten hat. Zum Ende hin nahm das Buch dann aber an Fahrt auf. Jedoch hatten da die Charaktere dann schon nicht mehr meine volle Aufmerksamkeit, was sich auf die Empathie auswirkte. Ich habe also nicht wirklich mehr mitgefühlt, was mir aber wichtig ist. Sehr schade, denn, wie gesagt, den Vorgänger fand ich richtig toll, zumal der auch mit einem unerwarteten Krimianteil überrascht hat. Da ich aber das erste Buch sehr mochte, würde ich trotzdem wieder ein Buch der Autorin lesen. Manchmal trifft es eben nicht ganz den eigenen Geschmack. 𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Ich fand es zu düster/melancholisch, auch ein wenig zu langatmig, aber den Vorgänger mochte ich sehr, warum ich wieder zu einem Buch der Autorin greifen würde.

Eine schöne Geschichte mit zu vielen Längen
Nachdem ich das erste Buch der Autorin wirklich sehr schön fand, waren auch hier meine Erwartungen hoch. Das Cover hat mich direkt wieder angesprochen. Auch die Hintergründe und die Geschichte selber gefielen mir. Nur leider hatte das Buch zu Viele Längen und alles in allem war es mir einfach zu düsteren melancholisch…. Mir fehlten positive Geschehnisse! Vllt ist Nächste Buch wieder eher meinen Geschmack.
Familiengeheimnisse
Die Geschichte handelt sich um eine Mutter und eine Tochter die eine kurze Vergangenheit miteinander haben. Als die Tochter schwanger wird, entschloss sie sich nach ihrer Mutter zu finden, doch was ans Licht kommt sind verborgene Geheimnisse. Die Geschichte sind aus den POV‘s von Nancy, der Mutter und Georgie, der Tochter geschrieben. Ein Buch über das Muttersein, was nicht immer perfekt ist.

eine berührende Familiengeschichte, die sprachlich schön und flüssig zu lesen ist
„Vielleicht ist es gar nicht so schwer, dein Leben hinter dir zu lassen, wenn du nicht allzu viel darüber nachdenkst.“ Georgie, selbst hochschwanger, sieht zufällig in den Nachrichten ihre seit 20 Jahren verschwundene Mutter Nancy wieder. Ohne lange zu überlegen macht sie sich von London aus auf den Weg nach Schottland. Sie hat nur wenige Tage Zeit: zum einen rückt der Geburtstermin näher, zum anderen hat sie die Befürchtung, dass ihre Mutter wieder untertauchen wird. Aus einer Notsituation heraus macht sich auch ihr Bruder Dan mit auf die Reise. Dan, mit dem Georgie seit zwei Jahren nicht gesprochen hat, Dan der sich von ihr abwandte und sie nie wiedersehen wollte. Die ehemals unzertrennlichen Geschwister begeben sich auf einen Roadtrip auf der Suche nach ihrer Mutter und auch auf der Suche nach ihren verlorenen Familienbanden. „Wie sie da unter der lila Bettdecke liegt, wird ihr klar, dass es bei dieser Reise in die Vergangenheit nicht nur darum geht, ihre Mutter aufzuspüren.“ Jo Leevers erzählt hier abwechselnd aus der Sicht von Georgie und aus der Sicht von Nancy. Wenn es auch sehr unterhaltsam war, insbesondere durch den Spannung aufbauenden ersten Teil, so verlor sich die Story meiner Meinung nach zum Ende hin in einer doch etwas gewollt wirkenden Konstruktion. Die Story wird immer überladener und meiner Meinung nach ist das insbesondere zum Ende hin doch etwas (zu) viel. Zu viele (Familien-) Probleme, zu viel Drama. „Vielleicht haben auch wir Menschen keine Chance, denkt sie. Wir können nicht anders, als den ausgetretenen Pfaden zu folgen, selbst wenn uns klar ist, dass sie im Unheil enden.“ Nichtsdestotrotz: eine berührende Familiengeschichte, die sprachlich schön und flüssig zu lesen ist. Fazit: lesenswert 3,5/5*
“In den Augen meiner Mutter” von Jo Leevers ist ein berührender Familienroman. Als Georgie und ihr Bruder Dan noch Kinder waren, hat ihre Mutter Nancy die Familie verlassen. Die Kinder wuchsen bei ihrem Vater und seiner neuen Frau auf. Ihre Mutter schickte nur einmal eine Postkarte und seitdem war sie verschwunden. “Ein Leben voller Fehler steht zwischen diesen Träumen und der Realität von heute.” (Seite 292) Die Autorin schildert die Ereignisse aus Sicht der Mutter und Georgie. Diese ist schwanger und hat furchtbare Angst, in die Fußstapfen der Mutter zu treten. Sie würde so gerne mit ihrer Mutter sprechen und Antworten auf die vielen Fragen erhalten. Nancy war oft in melancholischer Stimmung und der Alkohol hat dazu beigetragen. Sie hat in jungen Jahren einige Fehler gemacht und diese Fehler, sowie ein Teil ihrer Vergangenheit machen ihr Angst und holen sie oftmals ein. Nancy schafft das Muttersein nicht, sie bekommt Essstörungen, magert ab und fühlt sich von ihrem Mann nicht begehrt. So verletzlich trifft sie auf Gerry, einen Universitätsprofessor aus ihrer Studienzeit und sie fühlt und hört das Begehren, welches er für sie empfindet. Und doch hat Nancy Angst. Nancy spielt eine Rolle in ihrem Leben, solange bis etwas furchtbares passiert und sie weggeht. Ohne ein Wort! Zwanzig Jahre später entdeckt Georgie ein Bild von einer Frau im Internet, die auf einer kleinen schottischen Insel ein Kind gerettet hat. Ihr Name ist Nan und es ist bestimmt ihre Mutter. Auch wenn diese Frau nicht attraktiv, sondern alt und etwas schäbig wirkt. Hochschwanger macht sich die junge Frau auf den Weg und nimmt ihren Bruder Dan mit auf die Reise. In dessen kleinen und engen Auto wird die Reise zur Strapaze. Die unterschiedlichen Sichtweisen und Rückblicke gestalten dieses Familiendrama unglaublich interessant und man wird in die Lügen, Intrigen, Geheimnisse und Ängste der Protagonisten gezogen. Realitätsnah schildert Jo Leevers die Suche nach der Mutter, die unterschiedlichen Emotionen der Geschwister und deren Erinnerungen an die Kindheit. Der Roman ist eine Aufarbeitung der Vergangenheit, eine Suche nach der Wahrheit! Nach Antworten auf Fragen, welche die beiden Geschwister bis ins Erwachsenenalter beschäftigen. Die Autorin versteht es die unterschiedlichen Charaktere detailliert zu beschreiben, die Gefühle der Familienmitglieder aufzuzeigen und das Drama des Schweigens, der Fehler und Schuldgefühle facettenreich und intensiv darzulegen. Als Leser:in wurde ich von Beginn an sehr gut unterhalten und ich konnte mich gut in die Familie hineinversetzen. Es wurden viele Themen besprochen, die Geschichte zeigt auf, dass die Kindheitserinnerungen nicht immer das sind, was sie scheinen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und einfühlsam. Ein wahrer Genuss, dieses Buch zu lesen; man fliegt durch die Seiten. Georgie wurde rückblickend in ihrer Teenagerzeit als aufsässig beschrieben und wollte alles werden, nur nicht wie ihre Mutter. Diese Angst sitzt tief in ihr und doch ist es vielleicht ganz in Ordnung ein bisschen so zu sein. “Es muss nicht notwendigerweise etwas Schlechtes sein.” (Seite 337) Der Familienroman regt zum Nachdenken an. Zwanzig Jahre voller Missverständnisse und Annahmen. Ein großer Lebensabschnitt! Eine Leseempfehlung für diesen wundervollen Roman.

Ja...Zu viel Text der sich ständig wiederholt. Den Vorherigen Roman der Autorin fand ich nicht aufdringlich und die vielen Kleingkeiten haben mich damals nicht gestört. Nach 284 Seiten habe ich das Buch auf die "schnelle " beendet. Während des Lesens hatte ich einwenig Reuegefühl gemischt mit Traurigkeit und einer Priese von Schuldgefühlen. In solchen Familiendrama-Bücher leiden am meisten Kinder, hier war es wieder der Fall. Na gut schaut Bitte auf den Titel des Buches, das Titel sagt schon einiges... In allgemeinen war das Buch gut, also wer Familien-Drama liebt, werden das Buch definitiv mögen.
Roadtrip, Familiendrama ... eigentlich eine gute Grundlage für eine packende Geschichte - leider aber unglaublich platt erzählt. Am Ende von Kapiteln stehen häufig pseudo-dramatische Flosleln, die Dialoge sind flach und die Wendungen werden einfach so hingeklatscht, damit irgendwann doch alles quasi friede-freude-eierkuchen ist. Die Sterne gibt für die Idee der Geschichte, die wirklich hätte interessant sein können.
Wenn die Mutter plötzlich weg ist
•Buchrezi• ☹️ Zum Inhalt: Georgie ist mit ihrem ersten Kind schwanger. Sie ist allein zu Hause, ihr Mann Wilf begleitet eine Touristengruppe bei einer Wanderung im Ausland. Durch Zufall entdeckt Georgie einen Artikel über eine Rettungsaktion eines verlorenen Kindes und die Retterin ist ihre verschollene Mutter Nancy. 20 Jahre ist es her, dass Georgie ihre Mutter gesehen, bzw. etwas von ihr gehört hat. Und so fackelt sie nicht lange und steigt in den nächsten Zug, um ihre Mutter zu finden. Doch der Zug fällt aus und somit ist sie gezwungen ihren Bruder Dan zu kontaktieren, mit dem sie seit zwei Jahren kein Wort mehr gesprochen hat. Doch auch Dan möchte wissen, warum die Mutter alles stehen und liegen lassen hat und somit sitzen die beiden bald darauf in einem viel zu kleinen Auto Richtung Schottland. Doch Nancy kämpft mit ihrer Vergangenheit und möchte gar nicht gefunden werden… Mein Fazit: Was ist, wenn die Mutter von heute auf morgen verschwindet? Jede Suche erfolglos bleibt und man sich irgendwann mit dem Gedanken abfinden muss, dass die eigene Mutter keinen Kontakt möchte… doch ist das hier wirklich der Fall? Wir reisen hier durch eine Geschichte, die sich mit der Vergangenheit und der Gegenwart auseinandersetzt. Nancy, die eine unglückliche Kindheit, in einem runtergekommen Bed & Breakfast erlebt, früh schwanger wird und sich auf falsche Menschen einlässt. Georgie und Dan, die einen furchtbaren Verlust verarbeiten müssen. Sie haben ihren besten Freund und Nancys erste große Liebe verloren. Und dann ist da so viel unausgesprochenes, was nicht nur die beiden entzweite, sondern auch die ganze Familie zerstört hat. Es passiert hier so so viel. Der Roadtrip zu Beginn langatmig. Doch schon bald wird hier klar, wie viele Päckchen hier jede*r mit sich rumschleppt. Leider, leider musste ich beim Lesen oft denken, warum redet ihr nicht miteinander?! Zum verrückt werden. Klar, die Story braucht ihre Missverständnisse, sonst hätte sie so nicht funktioniert, aber das war mir zu viel. Trotzdem war ich gespannt auf das Ende… wobei das dann auch ein bisschen drüber gewesen ist. Ich vergebe ⭐️⭐️⭐️1/2 von fünf ⭐️n!
Langweilig, teils unlogisch und unemotional geschrieben - frühzeitig abgebrochen
Ein wahnsinnig langweiliger Schreibstil und eine Geschichte, die auf einem riesigen Zufall basiert. Für gewöhnlich breche ich die Lektüre nicht ab, aber das war mir viel zu platt. Die Geschichte ist auch erstaunlich gefühllos geschrieben - mir ist es schlichtweg egal wie es mit den Figuren weitergeht. Teile der Geschichte wirken auch absolut unrealistisch. Eine Hochschwangere die scheinbar ohne körperliche Beschwerden über mehr als eine Viertelstunde zu Fuß nach Hause geht? Die kein Problem damit hat 11 Stunden mit dem Auto zu fahren? Klingt unrealistisch. Auch weitere Kleinigkeiten in der Erzählung fallen beim aufmerksamen Lesen negativ auf. Schade, denn das Thema hatte Potenzial






































