Im Zeichen der Mohnblume - Die Schamanin: Roman - Die TikTok-Sensation aus den USA - Die deutsche Ausgabe von "The Poppy War" ("The Poppy War"-Saga 1)
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Ein absolutes Meisterwerk ❤️🔥🗡️
Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, als ich das Buch angefangen habe. Martial Arts, etwas Magie und Krieg in einer chinesischen Fantasy Welt vielleicht. Das alles kommt auch vor, aber noch deutlich mehr. 🏯🀄️🐲🗡️ Nie aber hätte ich damit gerechnet, dass mich dieses Buch so sehr fesseln, entsetzen und nachträglich beschäftigen würde. 🥲😱😨 Tatsächlich beginnt Im Zeichen der Mohnblume relativ harmlos. Ein sehr guter Schreibstil und ein schnelles Erzähltempo sorgen dafür, dass man schnell reinkommt. ✍️😁 Der erste der drei Teile handelt davon, wie sich die junge Rin trotz Diskriminierung und Mobbing an der Militär Akademie von Sinegard behauptet. 💪🤼 Dieser Teil bietet eine hervorragende und detaillierte Einführung in das unglaublich toll ausgearbeitete, ans antike Asien angelehnte Worldbuilding. 🇨🇳⛩️ Man lernt Geschichte, Hintergründe und das auf Schamanismus basierende Magiesystem Schritt für Schritt über den Unterricht kennen, sodass es trotz der vielen Infos kein langweiliges „Infodumping“ gibt. 📝 Besonders die Szenen aus dem Kampf- und Kultlehre Unterricht sind super anschaulich beschrieben und sorgen dafür, dass man sich alles ganz genau vorstellen kann. Das hier eingeführte Magiesystem, bei dem sich die Schamanen über Drogen mit teils grausamen Göttern verbinden und deren Macht nutzen, war für mich neu und spannend. 🔥🧙♂️ Gerade wenn man denkt, dass sich für Rin vielleicht doch alles zum Guten wendet, gibt es einen krassen Cut und Teil 2 fängt an. Während der Anfang in erster Linie ein normales Dark Academy Setting bietet, herrscht ab da Krieg. Ein brutaler, grausamer Krieg. 🌘 Ich habe das Buch als Ebook gelesen, bei dem es keine Triggerwarnung gab, daher weiß ich nicht, ob die normale Ausgabe eine hat. So oder so, wenn ein Buch eine Triggerwarnung braucht, dann dieses.‼️ Der Krieg wird extrem explizit beschrieben und auch die schlimmsten Grausamkeiten werden nicht umgangen. Beim Lesen war ich absolut entsetzt über die Brutalität der Geschichte. Trotzdem finde ich es gut, dass hier anders als in einigen anderen Fantasy Romanen nichts beschönigt wird. So wird alles noch authentischer und nachvollziehbarer. 😨 Besonders wenn man bedenkt, dass die Autorin mit dem Buch Bezug auf historische Ereignisse aus dem Chinesisch - Japanischen Krieg nimmt und auch das meiner Meinung nach schlimmste Kapitel auf einem echten Massaker basiert, wirkt das alles noch mal schlimmer. Das Buch ist zwar eigentlich „nur“ Epic Fantasy, beinhaltet jedoch dabei eine ganz klare Message, wie grauenhaft Krieg ist und zeigt die Abgründe der Menschheit auf. 😳 Der Krieg und die einzelnen Schlachten werden anschaulich beschrieben. Es gibt überraschende Wendungen und die Strategien beider Seiten wirken gut durchdacht und teils auch sehr komplex. So schrecklich manche Szenen auch sein mögen, das Buch hat trotzdem dank dem durchgehend hohen Spannungslevel eine Sogwirkung, durch die man immer weiterlesen muss. 🤯 In diesem Buch gibt es keine Helden. Rin, die Protagonistin, ist definitiv keine Person, mit der man sich leicht identifiziert. Auch wenn die Geschichte aus ihrer Sicht in der Er-/Sie- Perspektive erzählt ist, bleibt der Erzählton recht distanziert. Anfangs musste ich über ihren übertriebenen Ehrgeiz den Kopf schütteln. Dann habe ich begonnen, sie für ihre Sturheit und ihren Mut zu bewundern. Zu sehen, wie sie sich als einzige Frau aus ärmlichen Verhältnissen zwischen eingebildeten und gemeinen Mitschülern und Lehrern behauptet, ist wirklich beeindruckend. 🔥💪 Jedoch trifft sie im Laufe des Buchs viele schwer nachvollziehbare und falsche Entscheidungen, da sie voller Wut und Verzweiflung ist, die aufgrund der Ereignisse absolut verständlich sind. 💔😡 Geliebt habe ich die kurzen Momente, in denen sie gemeinsam mit Nezha, Rins ehemaligem Rivalen aus der Akademie, wieder etwas Hoffnung schöpfen kann. 🥲 Auch die anderen Figuren sind gut ausgearbeitet. Sie besitzen alle verschiedene Facetten und Hintergründe. Sie alle wirken glaubwürdig und menschlich. Besonders schockiert hat mich das Ende des Buchs. Um ehrlich zu sein habe ich es gehasst. Aber es ist trotzdem passend. Zum Glück gibt es noch zwei weitere Bände, die hoffentlich versöhnlicher enden (auch wenn ich das irgendwie bezweifle).😭 Fazit: Im Zeichen der Mohnblume ist kein gewöhnlicher Fantasy Roman. Das Buch erfüllt zwar alle Kriterien, die man sich bei dem Genre wünscht, aber es ist nichts, was man einfach mal so schnell liest. Es ist unglaublich brutal und sicher nicht für jeden geeignet, aber dabei auch unglaublich gut und behandelt viele wichtige Themen. Für mich ein Lebenshighlight. ❤️🔥 Insgesamt: 🌟🌟🌟🌟🌟+ Schreibstil: ✍️✍️✍️✍️✍️ Worldbuilding: ⛰️⛰️⛰️⛰️⛰️ Figuren: 😊😊😊😊😊 Spannung: ⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️+ Spice: -

„Krieg macht keine Helden. Er macht nur Überlebende.“
Hier ist eine flüssigere und etwas stilistisch rundere Version deiner Rezension: Der Roman ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil hat mich direkt überzeugt – spannend geschrieben und von Anfang an fesselnd. Leider ließ der zweite Teil für mich deutlich nach. Ich habe mich stellenweise wirklich gelangweilt und war kurz davor, die Bewertung auf etwa 3,5 Sterne zu senken. Die Handlung konnte mich nicht mehr packen, und auch zu den Figuren – selbst zu denen, die gestorben sind – habe ich kaum eine emotionale Verbindung aufgebaut. Umso positiver überrascht war ich dann vom dritten Teil: Hier kam endlich wieder Dynamik auf, und die Geschichte wurde deutlich spannender und mitreißender erzählt. Insgesamt bin ich nun neugierig, wie sich die weiteren Bände der Trilogie entwickeln werden.

✨️ Band 1 ✨️
Bitte was war das ⁉️ Brutaler und besser, als erwartet 👍🏻. Ich bin mit hohen Erwartungen herangegangen und wurde definitiv nicht enttäuscht ☝🏻. Ich habe die Trilogie bereits seit einem Jahr auf meinem sub 🫣. Ich hatte mich nicht wirklich herangetraut 😬. Jetzt dachte ich, es wird mal Zeit sie von meinem sub zu befreien ☝🏻. Das Buch ist unterteilt in drei Teile. Die Kapitel sind recht lang und das Erzähltempo rasant 🏃♂️. Ich weiß nicht ganz, wie ich es beschreiben soll 🤷♀️. Es war irgendwie eine chinesische Fantasy mit extremen Kampfkünsten, starker Drogenkonsum ( um mit Göttern zu kommunizieren und sie um ihre Macht zu bitten), gepaart mit düsterem Militär-Setting 🎑🎏⚔️🩸. Zunächst startet Teil 1 recht harmlos. Man bekommt eine tolle Einführung in die Welt und deren Charaktere 🫶🏼. Es war eine interessantes Dark Academy Setting 🤗. Es kommt zum einem abrupten Cut und in Teil 2 befinden wir uns plötzlich in einem brutalen und grausamen Krieg ⚔️🩸. Ich war geschockt und entsetzt über die detailliert beschriebene Grausamkeit der Kriegsscenen 🫣🤯. Es zeigte eindeutig dir Abgründe der Menschheit ☝🏻. Ich musste das Buch stellenweise zur Seite legen und erstmal schlucken und durchatmen 🥺. Rin als Protagonistin ist spannend und anders als erwartet ☝🏻. Sie ist ehrgeizig, brutal, mutig stur und sehr ungeduldig 🤗. Mit einigen Ihrer Entscheidungen war ich nicht ganz grün 🤷♀️. Ich habe so einiges definitiv nicht kommen sehen 🤯🫣. Das Ende hat mich dann einfach nur noch schockiert. Es war bodenlos ‼️. Ich brauche erstmal eine Verschnaufpause und werde die Reihe bald weiterlesen ❤️🥰.
Wenn Schmerz zur Macht wird: Ein Krieg der unter die Haut geht. 🔥
„Im Zeichen der Mohnblume“ hat mich von Anfang an gepackt. Die Geschichte beginnt wie viele andere Fantasygeschichten mit einer Außenseiterin, die versucht, ihren Platz in der Welt zu finden. Doch sehr schnell merkt man: Dieses Buch geht tiefer. Es ist düsterer, brutaler und emotional fordernder als erwartet. Rin ist keine typische Heldin. Sie ist oft wütend, trifft radikale Entscheidungen und geht Wege, die man nicht immer nachvollziehen kann. Und genau das macht sie so faszinierend. Ihre Entwicklung ist extrem – von einem einfachen Waisenmädchen hin zu einer Kriegerin mit ungeheurer Macht. Dabei geht es nicht nur um Magie, sondern um Schmerz, Trauma und den Preis, den Macht fordert. R. F. Kuang schreckt nicht davor zurück, Krieg in all seiner Grausamkeit zu zeigen. Die zweite Hälfte des Buches ist hart, teilweise schockierend, aber auch beeindruckend geschrieben. Es gibt Szenen, die wirklich unter die Haut gehen – gerade weil sie an echte historische Ereignisse angelehnt sind. Der Schreibstil ist gut lesbar, manchmal ein bisschen trocken, aber dafür sehr direkt. Es gibt wenig romantische Ausschmückungen, dafür viel Intensität und klare Bilder. Manche Nebenfiguren bleiben etwas blass, aber die wichtigsten Charaktere, vor allem Rin, bleiben im Kopf. Für mich ist „Im Zeichen der Mohnblume“ ein ganz besonderes Buch – nicht perfekt, aber mutig, anders und sehr eindringlich. Wer sich auf eine düstere, ernste und emotionale Geschichte einlassen will, sollte es unbedingt lesen. 4,5 von 5 Sternen ⭐️

Intensiv und Brutal
Wow. Ich weiß gar nicht was ich zu diesem Buch sagen soll. Zunächst beginnt es vergleichsweise harmlos und doch tragisch. Rin ist eine Waise und lebt unter der Knute ihrer Adoptiveltern. Um einer Zwangsehe zu entgehen bleibt ihr nur ein einziger Ausweg - die Akademie. Und sie schafft es tatsächlich dort hin. Bis dato haben wir quasi eine Art Dark Academy Setting, was ich geliebt habe. Rins Gefühle und Beschreibungen sind absolut mitreißend. Wir begeben uns hier auch in philosophische Gedankenspiele. Aber dann kommt der Krieg. In all seinen Facetten. In wirklich allen schrecklichen albtraumhaften Facetten. Und das ist brutal. Das könnte für viele vielleicht auch absolut abschreckend sein, denn hier kommt die Dunkelheit und Grausamkeit zu denen nur Menschen im Krieg fähig sind zu Tage. Und Rins Weg in die Verdammnis. Ihren Weg der Rache. Den Pfad des Hasses. Sie will Rache, sie will Verrat sühnen und droht dabei sich und die Welt ins Feuer zu stürzen.
"Der Krieg bestimmt nicht wer recht hat. Der Krieg bestimmt wer bleibt"
🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳 Die Autorin erzählt uns die Geschichte von der jungen Rin, die als Kriegsweiße in einer Welt aufwächst, die an ein fiktives chinesisches Reich erinnert. Die Welt in die wir eintauchen ist zwar fiktiv, aber an die reale Geschichte des faszinierenden Kontinents Asien angelehnt. Was dem Setting einen ganz besonderen Charm verleiht. Um einer Zwangsheirat mit einem wesentlich älterem Mann zu entgehen, beschließt Rin sich für das Studium an der Militärakademie Sinegard zu bewerben. Die harten Aufnahmeprüfung besteht sie. Erst hat es den Anschein als würde sich das Blatt für Rin zum besseren wenden, doch dann bricht der große Krieg erneut aus ... 🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳 Ich habe das Buch so lange vor mir her geschoben, weil die Meinung oft sehr zwiegespalten sind. Hätte ich gewusst wie gut es ist, hätte ich es viel früher schon gelesen. Für mich war Im Zeichen der Mohnblume - Die Schamanin ein genialer Reihenauftakt: brutal, blutig, unheldenhaft, unmoralisch - und doch voller Freundschaft, Hoffnung und dem Willen das Richtige zu tun. Es wird oft als extrem brutal beschrieben, dem muss ich zustimmen. Die Autorin bedient sich einer expliziten Sprache. Dinge werden beim Namen genannt und es gibt keine Verharmlosung oder Umschreibungen für die Gräueltaten die in diesem Krieg und in jedem anderen geschehen. Mir hat das unglaublich gut gefallen, denn im Krieg gibt es rein gar nichts zu beschönigen. Die zentralen Themen sind also harter Tobak, wer sich unsicher ist, sollte vorher auf jeden Fall die Triggerwarnungen lesen. Die Geschwindigkeit mit der die Geschichte erzählt wird ist fast ausnahmslos extrem hoch. Ebenso schnell schlugen meine Gefühle für Rin innerhalb weniger Seiten von Mitgefühl zu Trauer, Fassungslosigkeit, Kopfschütteln und Wut um. Trotz dieser Achterbahnfahrt der Gefühle wuchs mir Rin schnell ans Herz. Ihre Figur ist wahnsinnig vielschichtig, interessant und absolut einzigartig aufgebaut 🩷. Auch die anderen Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Aber Vorsicht wer auf ehrenhafte, aalglatte und immer gut denken Helden steht wird hier sicher enttäuscht. Die Charakter in diesem Roman haben die schlimmsten Dinge erlebt die man sich vorstellen kann und sind stellenweise getrieben und zerfressen von Hass und dem Wunsch nach gnadenloser Rache. Anfangs gibt es dafür noch keine Anzeichen, auch ich konnte nicht verstehen, warum viele das Buch als so brutal empfinden. Doch dann bricht der Krieg aus und nicht nur für Rin ändert sich alles. Auch für uns Leser, die Stimmung des gesamten Buches ändert sich radikal und wird von null auf hundert brutal und düster. Der Weltenaufbau und das Wordbuilding war genial, was glaube ich auch daran liegt, dass alle Beschreibungen und Hintergründe mit Handlungen von Rin verknüpft sind. Wir sitzen praktisch mit ihr im Klassenzimmer, lernen die Hintergründe der Opiumkriege ebenso kennen, wie Provinzen, deren Herrscher und die Religionen. Denn für Rin ist alles genauso neu, wie für uns Leser. Handlung und Weltenaufbau sind so nah miteinander verwoben, dass man keine Probleme hat in die doch sehr komplexe Welt einzutauchen. Bis jetzt gibt es nicht einmal im Ansatz eine Liebesgeschichte, die von den abartigen grausamen Taten des Krieges ablenken würde. Auch dies ist stimmig, denn für Liebe gibt es aktuell in all den Grausamkeiten wenig Raum. Den Plottwist am Ende habe ich nicht kommen sehen. Wobei mir eine Sache im ersten Drittel aufgefallen ist und ich mich das ganze Buch über hinweg gefragt habe, was hatte die Kaiserin bitte dort zu suchen??? Am Ende hatte ich dann meine Antwort. Mich hat der Auftakt so begeistert, dass ich mir gleich noch die Luxuskollektion der Bücherbüchse bestellt habe. Es gibt einfach Bücher, die muss man im Regal habe 🩷

Dieses Buch war einfach alles. Ich hatte hohe Erwartungen und sie wurden in jedem Punkt übertroffen. R.F. Kuang hat mit Rin eine Hauptfigur geschaffen, die ich nie wieder vergessen werde. Ihre Entwicklung zu begleiten, war intensiv, aufwühlend und zutiefst bewegend. Die Geschichte hat mich komplett in ihren Bann gezogen. Ich konnte nicht aufhören zu lesen, so spannend und atmosphärisch war es geschrieben. Das Setting ist großartig aufgebaut düster, komplex und so lebendig, dass man völlig darin versinkt. Die Kriegsszenen waren erschreckend realistisch, ehrlich und brutal. Ich habe weinen müssen, weil mich die Härte der Ereignisse so tief getroffen hat. Was mich besonders beeindruckt hat, war, wie viel dieses Buch in einem auslöst. Es geht nicht nur um Magie oder Krieg, sondern auch darum, wie weit man gehen darf. Um Entscheidungen, bei denen es kein „richtig" oder „falsch" mehr gibt. Und beim Lesen merkt man plotzlich, dass man selbst ins Grübeln kommt. Dass man verstehen will, ohne automatisch zuzustimmen. Das macht es so stark. Teilweise saß ich einfach nur da, und alles andere wurde plötzlich ganz unwichtig. Es blieb nur dieses Gefühl von Leere, als könne nichts außerhalb dieser Geschichte das beschriebene Leid jemals erreichen, gerade auch, weil Menschen genau das in diesem Moment in der echten Welt widerfährt. Die Charaktere sind unfassbar gut ausgearbeitet. Keine Figur bleibt flach, jede Handlung ergibt Sinn, auch, wenn sie weh tut. Ich liebe alles an diesem Buch und gleichzeitig brauche ich Zeit, um es zu verarbeiten. Ein absolutes Jahreshighlight.

Puuuuh. Was für ein harter Tobak!
Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Die Brutalität, die Grausamkeit, die psychische und physische Gewalt, die hier beschrieben wird, ist erschütternd. Und leider auch irgendwie erschreckend realistisch. Die Triggerwarnungen zu dem Buches sind absolut gerechtfertigt und sollten keinesfalls ignoriert werden. Wer sich darauf einlässt, bekommt eine düstere, intensive Geschichte voller moralischer Grauzonen, wo nichts beschönigt oder verharmlost wird. Achtung ⚠️ Spoiler Was mich aber besonders beeindruckt hat, ist Rins Entwicklung. Sie ist nämlich keine strahlende Heldin, sondern eine zutiefst gezeichnete Figur, deren Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar sind – aber genau das macht sie, wie ich finde, absolut glaubwürdig. Nicht jede Entscheidung ist gut, aber in ihrer Lage oft die einzig denkbare. Wenn man gefoltert wurde, Kriegsverbrechen miterlebt hat, verraten/verkauft wird und das eigene Bewusstsein durch Drogen vernebelt ist, kann man kaum erwarten, dass rationale und saubere Entscheidungen folgen. Und doch bleibt Rin kämpferisch und menschlich, mit allen Widersprüchen, die wohl dazugehören. Besonders stark finde ich die Botschaften, die zwischen den Zeilen mitschwingen. Die bittere Erkenntnis, dass es nicht die Frauen, Kinder oder unterdrückten Völker sind, die Kriege führen. Und trotzdem sind es oft genau diese Gruppen, die am meisten leiden – oder am Ende selbst zu Tätern werden, weil der Kreislauf aus Hass, Rache und Gewalt keinen Ausweg lässt. Rin hat selbst erfahren, wie es ist, am Boden zu liegen – und doch blendet sie genau diese Perspektive in den entscheidenden Momenten aus. Das ist tragisch und erschreckend. Denn eines wird in diesem Buch mehr als deutlich: Rache gibt keine Ruhe. Sie heilt nichts. Sie schafft einfach nur neues Leid. Im Zeichen der Mohnblume ist ein unfassbar toller 5 ⭐️ Auftakt einer Triologie. Definitiv kein Buch für nebenbei und nicht einfach nur reines Fantasy, sondern auch ein Spiegel für die dunkelsten Seiten der Menschheit. Unvergesslich!
4 🌟 In den Flammen des Mohns: Wenn das Schicksal dich berauscht und der Krieg dich zerbricht.
Leute, eigentlich sah mein Plan für diesen Abend so aus: Ganz gemütlich bei den Black Dagger Jungs weiterlesen, ein bisschen Testosteron-Knistern genießen und mich in wohligen Beschützerinstinkten suhlen. Aber nein, mein Gehirn hatte andere Pläne. Ich war plötzlich in der Stimmung für puren Rage, für Gemetzel, für einen literarischen Kampf, der mir die Haare zu Berge stehen lässt. Und was mache ich in meiner unendlichen Weisheit??? Ich fange natürlich eine neue Reihe an. Weil, seien wir mal ehrlich, ich habe ja eh erst gefühlt drölfzig offene Reihen auf dem Sub, da macht eine weitere den Braten auch nicht mehr fett, oder? Also rein in die Action! Spoiler: Das war so, als würde man zu einer Schlägerei gehen und feststellen, dass der Gegner eine Atombombe dabei hat. 🧨🔥 ⚠️ Kleinere Spoiler voraus! Ich wurde direkt in eine Welt geworfen, die so komplex ist, dass ich zwischendurch kurz davor war mein Politik-Diplom nachzureichen. Zwischen schamanistischen Göttern und politischen Konflikten war es anfangs echt ein Kampf, alles zu durchblicken. Aber ich konnte einfach NICHT aufhören zu lesen! Diese Geschichte hat einen Sog, der dich erst ohrfeigt und dich dann zwingt nach mehr zu betteln. Und dann ist da Rin. Leute, sie ist offiziell keine Sympathieträgerin mehr. Sie ist besessen, rücksichtslos und brennt alles nieder, was ihr im Weg steht. Aber mein absolutes Highlight ist diese Dynamik mit Nezha. Er, der privilegierte Elite-Schönling aus bestem Hause, und sie, die verbissene Außenseiterin aus dem Süden. Es ist dieses ganz spezielle Spannungsfeld zwischen Silberlöffel-Attitüde und Gossen-Ehrgeiz, das eine Chemie erzeugt, die so gewaltig im Raum steht, dass man sie eigentlich gar nicht erst mühsam zwischen den Zeilen suchen muss. Aber sie springt einen nicht an, weil es das Hauptthema wäre. Im Gegenteil, der Fokus liegt knallhart auf der Entwicklung als Ganzes und dem Preis der Macht.⚔️❤️🩹 Und obwohl ich genau weiß, dass das hier absolut keine Romanze ist, erschafft die Autorin diese winzigen Mikro-Momente zwischen dem ganzen Hass und Chaos, die einen völlig unvorbereitet treffen. Es ist dieses gefährliche Gefühl, die beiden trotz allem anzufeuern, nur um im nächsten Moment wieder daran erinnert zu werden, in was für einer grausamen Welt wir uns befinden. Diese winzigen Risse in ihrer Rivalität haben mich fast mehr zerstört als das Gemetzel drumherum. Und nach den aktuellen Ereignissen sage ich es euch ganz ehrlich, wenn es Nezha nicht gut geht, raste ich offiziell aus! 👊😭 Ich bleibe jetzt mit diesem einen Satz zurück, der mich philosophisch am Abgrund stehen lässt: „Der Krieg bestimmt nicht, wer recht hat. Der Krieg bestimmt, wer bleibt.“ Das ist so trocken, so wahr und so schmerzhaft. Während ich versuche, mein Gehirn wieder auf Werkseinstellungen zurückzusetzen, frage ich mich was zum Teufel war das für ein Mindfuck in diesem Berg mit den eingesperrten Schamanen? Ich muss das alles erst mal sacken lassen.

Es fällt mir nicht leicht, eine Rezension zu diesem Buch zu verfassen. Nicht, weil es schlecht war. Es hat mich auf eine Weise herausgefordert, mit welcher ich nicht gerechnet hatte. Ich habe auch schon Babel von R.F. Kuang gelesen und geliebt, es zählt zu meinen absoluten Favoriten. Auch in Die Schamanin ist Kuangs Schreibstil wieder aussergewöhnlich: Sie findet stets die richtige Balance, ihre Welt zu erklären. Es ist nie zu wenig, als würde man nur an der Oberfläche kratzen, aber auch nie zu ausschweifend. Der Einstieg in die Geschichte hat mir wirklich gefallen. Die Atmosphäre der Militärakademie, das Kennenlernen der Protagonistin Rin und ihr steiniger Weg erinnerten mich an andere weibliche Roman-Figuren, welche in einer Akademie ihre Fähigkeiten entdecken und sich behaupten mussten. Besonders spannend fand ich auch die etwas spätere Ausbildung mit ihrem Meister. Bis zum Ende des ersten Teil, war ich überzeugt, dass es ebenfalls eine neue Lieblingsreihe werden könnte. Doch nach dem ersten Teil wurde es heftig. Die Handlung wurde zunehmend brutaler, für mich teilweise an der Grenze des Erträglichen. Einige Szenen waren so realistisch geschildert, dass es sich weit vom Fantasy-Setting entfernte, sodass ich mich stattdessen fühlte, als würde ich einen Roman über den zweiten Weltkrieg lesen. Auch die Handlung verlor für mich ab der Mitte an Tempo. Die Kapitel zogen sich, die Schauplätze wechselten zwar, aber der Inhalt stagnierte oft und dadurch ging die Handlung nur schleppend voran. Was mich jedoch am meisten irritierte, war die Entwicklung von Rin. Anfangs wirkte sie noch naiv, aber nachvollziehbar. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr wurde sie zu einer getriebenen Figur, dominiert von Hass und Rache. Sie ignoriert es, dass mit Macht auch Verantwortung kommt und zudem fehlte ihr der Weitblick um die Nachwirkungen ihres Handelns vorauszusehen. Sie ist unfähig zu abstrahieren, dass Gleiches nicht mit Gleichem vergolten werden kann, und lässt sich stattdessen immer mehr von ihrem Durst nach Macht in den Wahnsinn treiben. Deswegen hatte ich zum Ende hin auch überhaupt kein Verständnis für ihren Schmerz oder ihr Bedauern. Auch mit den anderen Charakteren fiel es mir schwer, eine emotionale Verbindung aufzubauen, alle blieben mir doch eher unsympathisch. Trotz all dieser Kritikpunkte hat mich das Buch nicht losgelassen. Es hatte seinen Sog, seine Wucht und auch seine Genialität. Vermutlich war es vor allem die düstere, pessimistischen Weltsicht in Kombination mit der schonungslosen Brutalität, mit der ich zu kämpfen hatte. Den zweiten Band werde ich definitiv lesen (er steht auch schon im Regal), aber ich werde mir damit noch etwas Zeit lassen.

Das war wirklich mal was anderes und ganz sicher keine leichte Kost. Es hat etwas gedauert, bis ich damit fertig war, aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt. Es ist die ganze Zeit spannend, es gibt viele spannende Kampfszenen und bildhafte Beschreibungen (manchmal war das etwas sehr heftig, musste aber so sein). Im einen Moment hab ich die Protagonistin geliebt, im nächsten wollte ich sie durchschütteln und fragen, was zur Hölle sie da tut und was mit ihr nicht stimmt. Ich hätte dann am liebsten mein Kindle an die Wand geschmissen. Also eigentlich alles, was ein tolles Buch einen fühlen lassen sollte. 😅 Klare Leseempfehlung.
Wow!
Ich kenne mich in diesem Genre wirklich gar nicht aus, aber dieses Buch hat mich wirklich total geflasht und überzeugt! Ehrlich gesagt, habe ich das gar nicht erwartet… Ich sag mal so, ich habe Band zwei bereits gekauft.🥹 Am Anfang fiel es mir schwer alles zu verstehe und in die Geschichte reinzukommen, aber als ich das ganze Weltbild verstanden habe, war es super spannend, grausam (also wirklich super dolle schlimm, kann triggern), aber auch so fesselnd. Mir fehlen ein wenig die passenden Worte, aber eins steht fest, ich würde es definitiv weiter empfehlen!
Macht ist oft mit Schmerz verbunden.
Dieses Buch zeigt Perfekt, wie große Macht mit großer Verantwortung verbunden ist. Rin hat die Kraft erlangt, den Phoenix zu bändigen. Jedoch ist diese Keaft mit enormen Schmerzen verbunden. Sie wird langsam zu einer der mächtigsten Personen Nikans, aber der Schmerz und der Hass, frisst sie langsam innerlich auf. Sie verliert alles und es wird gezeigt wie schlimm und tragisch der Krieg sich auf das Land und die Bevölkerung auswirkt. Rin muss kämpfen, während sie gleichzeitig den Rachedurst des Phoenix erfüllen muss, was sie langsam innerlich auffrisst. Ein sehr gutes Buch, was die Protagonistin oft zu schwierigen Entscheidungen zwingt und zeigt, das der Krieg nicht heroisch ist, sondern tragisch. Ich bin gespannt auf die nächsten Bücher der Reihe. Aber es ist nichts für schwache Nerven.

Gute, spannende Fantasy, anfangs ein paar Längen. Sehr brutal, aber atmosphärisch dicht erzählt.
Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und sehr detailreich, auch wenn sich die langen Kapitel und besonders der Akademie-Teil manchmal etwas gezogen haben. Rin ist für mich keine klassische Sympathieträgerin. Ihr Hass, ihr Machthunger und ihre Rachsucht sind mir so vollkommen fremd, aber gerade das machte ihren Blickwinkel sehr interessant. Spannend fand ich die Themen Standesunterschiede, Drogenhandel und deren Folgen für die Gesellschaft. Absolutes Highlight war für mich Meister Jiang und dessen sehr ungewöhnliche Lehrmethoden (ich sage nur: das Ferkel den Berg hochtragen😂). Das Lehrer-Schüler-Verhältnis hat mich manchmal an Karate Kid erinnert 😅. Ab Teil 2 überrascht die Geschichte komplett: Der Krieg bringt ein hohes Tempo, viele Wendungen und eine erschreckende Brutalität, mit der ich nicht gerechnet hatte. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Bände...
Heftiger als erwartet
Die Geschichte begann schon sehr vielversprechend. Eine junge Waise die einen Ausweg sucht, Magie, eine Akademie, alles total packend. Die Thematik mit den Göttern war leider nicht so mein Geschmack. Generell hat mir die Handlung, als sie auf der Akademie war besser gefallen als alles danach. Es wurde sehr brutal, worüber ich hätte hinwegsehen können, wenn es nicht auch teilweise unpersönlich geworden wäre. Die vielen Kampfszenen, bis endlich bekannte Charaktere auftauchten, die allem wieder etwas mehr Sinn gaben und dazu motivierten weiterzulesen. Der schiere Hass der Protagonisten war gut beschrieben, geht aber für mich persönlich in eine Richtung, die ich nicht weiterverfolgen möchte. Das Buch hatte teilweise auch einige Szenen die sich in die Länge gezogen haben, bis es wieder spannender wurde. Wenn man sich wünscht dass die Hauptprotagonistin am Ende stirbt, ist das wohl kein gutes Zeichen, oder erst recht weil ihr Handeln bewusst so gewählt war? Ich bin zwiegespalten, aber dennoch 4 Sterne, weil es wirklich gut geschrieben war. Die ganze Politik dahinter & besonders die Götter aber einfach nicht mein Fall. Welcome 2026, ich bin gespannt was ich dieses Jahr noch alles lesen werde!
Wenn Macht alles kostet
Starkes Worldbuilding, eine spannende Entwicklung und ein Tempo, das mich durch die Seiten gezogen hat – ich wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Die Kriegsszenen sind extrem brutal und an das Massaker von Nanking während des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges angelehnt. Nichts wird beschönigt. Es ist bildlich, hart und teilweise kaum auszuhalten. Ich musste das Buch erstmal zur Seite legen und durchatmen. Gerade diese Kompromisslosigkeit macht den Roman aber so eindrucksvoll. Kein heroischer Krieg, sondern eine schonungslose Darstellung davon, wie schlimm Krieg wirklich ist. Trotz allem freue ich mich darauf, Band 2 zu lesen.
Sprachlos.
Dieses Buch lässt sich mit nichts vergleichen, was ich vorher gelesen habe. Es beschönigt nichts. Stellenweise musste ich es zur Seite legen. Dennoch, oder gerade deshalb, war die Geschichte unfassbar fesselnd. Alles ist sehr gut durchdacht und so geschrieben, dass man alles vor seinem inneren Auge sehen kann. An vielen Stellen sind meiner Meinung nach Triggerwarnungen nötig, auch wenn die bittere Realität des Krieges beschrieben wird, wie es auch im echten Leben ist. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der sowohl Dark Academia als auch politische Fantasy mag. Bin mal gespannt, was in den nächsten Teilen noch passiert!
Jedes Unheil ist von Menschen gemacht. Wir zwingen euch zu gar nichts. Wir haben immer nur geholfen.«
Der Schreibstil und die Beschreibung der Charaktere sind super gut. Die Story an sich hat mich manchmal echt fertig gemacht. Es zeigt wie schrecklich Menschen sein können, das es wichtig ist ein Gleichgewicht zu haben, das die Welt in Balance hält. Was dort alles passiert ist, hat nicht nur Altan & Rin verstört, sondern die ganze Einheit. Zwischen Wahnsinn und Realität, zwischen Krieg, Frieden, Rache & Macht. Man ist geblendet von der Gier nach Rache. Was würdest du tun, wenn alle deine Freunde sterben & du das schlimmste mit ansehen und auch das schlimmste machen musstest & damit dann auch leben musst? Der Phönix 🐦🔥 ist erst zufrieden wenn alle tot sind und alles zu Asche niedergebrannt ist. Die Geschichte erzählt von Schamanen die verrückt worden, Schamanen die eingemauert wurden, von Krieg im inneren und in der Welt. Gut und böse, die Frage ist nur gehört man zu den guten, wenn man den Gegner mit ihrem Zivilisten ausrottet? Oder Götter auf die Erde zurückholt, die man nicht führen oder beeinflussen kann? Leseempfehlung, allerdings mit Vorsicht, da der Inhalt manchmal nichts für schwache Nerven ist.

Eine tolle Geschichte, die allerdings auch sehr brutal ist.
Das Buch war für mich das erste Buch der Autorin und wird bestimmt nicht das letzte sein. Ich muss einfach wissen, wie es mit Rin und den Cike weitergeht. Die Charaktere sind toll und die Geschichte ist spannend erzählt! Rin weiß genau, was sie will und versucht ihren Weg zu gehen. Manche ihrer Entscheidungen konnte ich allerdings schwer nachvollziehen . Aber ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band!
Rᴇᴢᴇɴsɪᴏɴ - Tʜᴇ ᴘᴏᴘᴘʏ ᴡᴀʀ
📖 Gelesen: 16.1-4.2.2025 📚 Seiten: 672 📕 Band: 1/3 Dieses Buch ist ein literarisches Erlebnis, das sich schwer in Worte fassen lässt. »Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind auf Speer wurde abgeschlachtet und ihre Leichen verbrannt. Sprachlos – im besten wie im bedrückendsten Sinne. Ein ganzes Volk, ausgelöscht an einem einzigen Tag.« S.70 Es lässt sich mit keinem anderen Roman vergleichen, den ich bisher gelesen habe. R.F. Kuang schafft es, eine Geschichte zu erzählen, die in ihrer Brutalität, Emotionalität und Tiefe gleichermaßen erschütternd wie beeindruckend ist. Sie beschönigt nichts – im Gegenteil. An vielen Stellen ist das Geschehen so intensiv und grausam, dass ich das Buch beiseite legen musste, um durchzuatmen. Und genau darin liegt die Stärke dieses Buches: Es nimmt kein Blatt vor den Mund. Es zeigt die Realität des Krieges, des Leids und der moralischen Zerrissenheit auf eine Weise, die unter die Haut geht. Es ist kein einfacher Roman, kein Wohlfühlbuch. Und doch – oder vielleicht gerade deswegen – konnte ich mich seiner Faszination nicht entziehen. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Was mich besonders beeindruckt hat, ist die unglaubliche Tiefe und Durchdachtheit der Welt, die Kuang erschaffen hat. Die Charaktere wirken real, ihre Entwicklungen sind, mehr oder weniger, nachvollziehbar. Man sieht die Szenen nicht nur vor dem "inneren Auge", man fühlt sie. Die bildhafte Sprache und die dichte Atmosphäre tragen entscheidend dazu bei, dass man tief in diese düstere, aber fesselnde Welt eintaucht. »Für diese Frau hätte sie Königreiche zerstört. Sie wäre ihr bis an die Tore der Hölle und wieder zurück gefolgt. Das war ihre Herrscherin. Das war die Frau, der zu dienen ihr bestimmt war.« Ich bin der Meinung, dass einige Passagen Triggerwarnungen verdienen würden – insbesondere für Leser*innen, die sensibel auf Darstellungen von Gewalt, Kriegstraumata und Missbrauch reagieren.

Wow, was habe ich da grade gelesen?
Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Als der zweite Teil begann, dachte ich noch 'okay jetzt wirds vielleicht etwas langweilig' aber nein nein - die unglaublich harte Darstellung hat mich wirklich überrascht. In den meisten Fantasybüchern wird heutzutage ja der Krieg/ Kampf entweder romantisiert oder nicht auserzählt. Aber nicht hier. Ab der Hälfte des Buches entbrennt ein grausamer Kampf und die Autorin schafft es den Leser mitten rein zu katapultieren. Ich bin begeistert. Natürlich war es stellenweise harter Tobak, jedoch auch nicht schlimmer als manche andere Bücher. Hier bitte die Inhaltswarnungen lesen - so sehr Spoilern die auch nicht.
Die äußerst faszinierende Geschichte von Rin
Rins Weg von einer mittellosen Kriegswaisen hin zu einer mächtigen Schamanin wird von R. F. Kuang unglaublich spannend und sprachlich hervorragend entfaltet, wodurch insbesondere Szenen des Krieges durch die bildhafte Schilderung extrem greifbar werden. Ein absolutes Must-Read für alle Fantasybegeisterten! Ich für meinen Teil freue mich schon sehr auf den zweiten Band!
Der Auftakt eines Meisterwerkes
Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Es werden unter anderem Kriegsverbrecher sehr detailliert und grausam beschrieben. Die Protagonisten ist anders als ich es gewohnt bin was sehr erfreulich war. Eine wirklich starke weibliche Hauptperson. Der Anfang des Buches kann sich ein wenig ziehen wenn man sich nicht für ein detailliertes World Building und politische Machenschaften interessiert. Aber es lohnt sich dran zu bleiben. Vor allem der 3 Abschnitt war unglaublich spannend, grausam und düster. Eine Romance gibt es nicht wirklich, es wird zwar ein bisschen Zuneigung angedeutet aber es entwickelt sich nichts. Ich mag Romanzen in Büchern eigentlich gerne aber in dem Buch passiert so viel das es nicht notwendig war. Ich freue mich jetzt schon weiterzulesen.

Ein wundervolles Fantasy-Abenteuer ganz ohne Spice – genau nach meinem Geschmack.
Besonders in der ersten Hälfte konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte war spannend, unterhaltsam und hatte mit Meister Jiang einen Charakter, der mich immer wieder zum Schmunzeln brachte. Ab der Mitte nahm die Handlung eine ernstere Wendung, was zwar kurzfristig etwas an Spannung verlor, mich aber im weiteren Verlauf wieder völlig fesseln konnte. Gerade diese emotionale Tiefe hat der Geschichte am Ende noch mehr Gewicht verliehen. Für mich persönlich ist es das beste Fantasy-Buch, das ich je gelesen habe – gerade weil es komplett auf Spice verzichtet und dennoch so mitreißend ist. Wer auf Spice nicht verzichten mag, wird hier vielleicht nicht ganz auf seine Kosten kommen. Für alle anderen: eine absolute Leseempfehlung!
Was war das bitte für ein Auftakt? Nichts aber auch gar nichts was da passiert ist hab ich kommen sehen und es hat alles Erwartete übertroffen. Ich weiß nicht wohin mit mir...Ich bin sprachlos von so viel Genialität und Brutalität die die Autorin uns hier bietet. Gott sei Dank ist Band 2 schon griffbereit 😅
Leider nichts für mich
Im Zeichen der Mohnblume hat mich leider nicht überzeugt. Die Geschichte klang spannend, aber der Stil ist einfach zu anstrengend. Lange, verschachtelte Sätze und ein sehr langsames Erzähltempo haben es mir schwer gemacht, dran zu bleiben. Nach einem Monat hatte ich gerade mal die Hälfte geschafft – und irgendwie fühlte sich die Handlung an, als wäre ich immer noch am Anfang. Auch die Figuren haben mich nicht wirklich gepackt. Sie blieben für mich eher unnahbar, und ich konnte nur schwer mit ihnen mitfühlen. Die Handlung verliert sich oft in langen Erklärungen, was mich schnell aus dem Lesefluss gerissen hat. Vielleicht ist das Buch etwas für Leser, die viel Geduld haben und tief in komplexe Welten eintauchen möchten. Für mich war es leider nichts – zu zäh und zu anstrengend.
Eine erschütternde, brutal ehrliche und meisterhaft erzählte Geschichte über Macht, Schmerz und die dunklen Seiten menschlicher Stärke.
🔥🐦🔥 Dieses Buch hat mich komplett umgehauen! "Im Zeichen der Mohnblume - Die Schamanin" ist düster, brutal und absolut fesselnd. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Rin ist eine der faszinierendsten Protagonistinnen, die ich je gelesen habe. Ihr Weg von einer verarmten Waise zur mächtigen Kriegerin ist voller Schmerz, harter Entscheidungen und überraschender Wendungen. Ich habe mit ihr gelitten, gehofft und gekämpft - und oft wusste ich nicht, ob ich ihre Entscheidungen bewundern oder fürchten soll. R. F. Kuang erschafft eine Welt, die sich real anfühlt, weil sie so roh und gnadenlos ist. Die Mischung aus asiatisch inspirierter Mythologie, Kriegsgeschichte und Magie ist einzigartig. Besonders beeindruckt hat mich, wie schonungslos die Schrecken des Krieges dargestellt werden - keine beschönigte Heldenreise, sondern eine Geschichte, die nachhallt. Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight und definitiv bisher das beste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe.🔥🐦🔥
Ein Buch, das man gelesen haben muss.
Es mag übertrieben klingen, wenn ich sage, dass ich nach dem Lesen von "Im Zeichen der Mohnblume" nicht mehr die gleiche Person bin. Aber es stimmt. Denn es handelt sich nicht "nur" um Fantasy, sondern um historische Militär-Fantasy. Mir war schon vor dem Lesen bewusst, dass das Buch in großen Teilen auf dem zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg basiert. Das Worldbuilding war anfangs etwas schwierig zu verstehen, hat aber gleichzeitig das Interesse geweckt, die Geschehnisse in dem Buch mit den wahren zu vergleichen. Statt also nur das Buch zu lesen und den historischen Kontext auszublenden, kann ich nur empfehlen, zu recherchieren und sich bewusst zu machen, welche Geschichte des Leids hier erzählt wird. In der Schule wird sich beim Thema zweiter Weltkrieg hauptsächlich - mit Ausnahme der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki - auf Europa konzentriert. Natürlich handelt es sich immer noch um Fiktion und nicht um ein Geschichtsbuch, deshalb gibt es auch einige Abwandlungen und der Fokus lag auf der Hintergrundgeschichte, dem Kriegsverlauf sowie besonders grausamen Kriegshandlungen. An manchen Stellen war mir regelrecht schlecht, vor allem mit dem Wissen, dass es um Kriegsverbrechen geht, die wirklich so passiert sind. Es ist definitiv nichts für schwache Nerven. Weiterhin war stehts Spannung da, obwohl das Buch so lang ist. Während das Hauptthema der Krieg ist, geht es in engem Zusammenhang damit um Schamanismus. Auch dieser ist wieder an Chinas Geschichte orientiert und macht entsprechend den Fantasy-Teil des Buches aus. Rin ist nicht die typische Protagonistin mit einer Heldenrolle, sondern bringt schon früh Opfer und schlägt am Ende sogar eine ganz andere Richtung ein. Ihre Andersartigkeit und Impulsivität war sehr erfrischend. Außerdem finde ich die Entwicklung, die sie durchmacht, realistisch, sodass ihre Handlung zwar nicht richtig, aber trotzdem in gewisser Weise nachvollziehbar ist. Wenn man so will, ist es eine gute Villain-Story, die sich bestimmt in den Folgeteilen noch weiter aufbaut. Ich glaube, in Teil zwei und drei der Reihe wird noch einiges mehr passieren. Ich freue mich schon sehr darauf, weiterzulesen, aber nach dem ersten Teil brauche ich persönlich erstmal eine Pause, um alles verarbeiten zu können.
Kennt ihr diese Bücher, die man irgendwie gerne lieben will, aber es gelingt nicht so richtig? So war der 1. Teil der Poppy War Bücher für mich. Ich hatte ganz große Erwartungen an das Buch und konnte ihm auch sehr viel Positives abgewinnen, aber leider hat einiges auch einfach nicht meinen Geschmack getroffen. Vor allem zwischen dem 1. und 2. Drittel war die Geschichte für mich sehr zäh - es ging viel um Kriegsstrategie. Ich hatte teilweise auch Probleme mit den zeitlichen Sprüngen, die mich in der Geschichte ein ganzes Stück nach vorn katapultiert haben, wodurch ich manchmal das Gefühl hatte, etwas zu verpassen. Rin hat mich als Protagonistin bis zum Schluss nicht ganz erreicht und auch bei den anderen Figuren hatte ich ähnliche Probleme. Diese emotionale Distanz hat dazu geführt, dass ich nie so ganz in der Geschichte drin war. Was mich hingegen wirklich mitgenommen hat, waren die extrem brutalen und verstörenden Beschreibungen der Kriegsszenerie (ich denke da an ein bestimmtes Kapitel 👀) - und obwohl das richtig hart zu lesen war (ernsthaft, bitte behaltet das im Kopf, wenn ihr das Buch lesen möchtet), fand ich die Darstellung sehr gelungen. Wie ich jetzt im Nachhinein recherchiert habe, basiert die Geschichte zu großen Teilen auf der Geschichte und Politik des 2. Chinesisch-Japanischen Krieges und u.a. auch auf dem Massaker von Nanking. R. F. Kuang hat ihre historischen Kenntnisse meiner (laienhaften) Ansicht nach authentisch verarbeitet und ich finde es mit diesem Hintergrundwissen gut, dass sie das Grauen des Krieges unbeschönigt mit dem Design ihrer Fantasywelt vereinbart. Das macht die Geschichte aber auch zu harter Kost, weshalb ich das Lesen der beiden Fortsetzungen wohl noch eine Weile vor mir herschieben werde.

Das muss ich erstmal verarbeiten..
Ich habe mir wirklich viel Zeit gelassen um das Buch zu lesen. Der Anfang ging relativ „locker“ von der Hand, ab einem bestimmten Punkt hat das Buch aber wirklich weh getan. Nicht, weil es schlecht geschrieben wäre oder die Story nicht gut ist, sondern weil der Inhalt wirklich schwer im Magen liegt. So viele Wendepunkte, die man erst am Ende wirklich begreift, so viel Leid & Schmerz. Gerade in der aktuellen Zeit hat es mir nochmal vor Augen gehalten, dass es im Krieg nur Verlierer gibt. Wichtiges & hervorragend geschriebenes Buch von R.F.Kuang - es tut weh, weil es wehtun muss !

Absolute Empfehlung, aber nichts für schwache Nerven
Was für ein Auftakt. Ich bin absolut begeistert. Rin war mir von Beginn an sympathisch, eine junge Frau, die weiß, was sie will und alles dafür tut. Egal welches Opfer sie bringen muss. Und das zieht sie bis zum Schluss von Buch 1 durch. Beeindruckt hat mich, wie viel echte Geschehen eingebaut wurden. Jeder wird wissen, auf welche Länder wann angespielt wurden. "Entspannungshaus" (="Trostfrauen") Dr. Shiro, den es in Wirklichkeit gab (siehe Wikipedia "Einheit 731") inkl der Gräueltraten die sie vor hatten bzw durchgeführt haben. Es ist wirklich beeindruckend wie gut sie echte Geschehnisse in diese Fantasygeschichte verpackt hat. Bei Babel war sie noch deutlicher, da hatte sie immerhin die geschichtlichen Referenzen als Fußnoten angegeben. Ob sie sich das bei Poppy Wars noch nicht getraut hat, oder um den Sturm der Entrüstung seitens eines gewissen Landes zu umgehen, welches bis heute nicht ihre Vergangenheit aufgearbeitet hat, man weiß es nicht. Ich bewundere es einfach. Was ich auch gut fand, dass hier absolut nichts beschönigt wurde. Auf brutalste Weiß wurde uns extrem detailliert die grausame Seite von Krieg gezeigt. Viel zu oft wird das in Fantasybüchern ausgeblendet, doch warum? Krieg ist brutal, und immer unmenschlich. Wenn uns die wahre Seite vom Krieg vor Augen geführt wird, umso mehr will man diesen dann doch verhindern oder? Einzig hätte ich mir hier eine deutliche Triggerwarnung gewünscht. Für viele war es vielleicht zu heftig. Bzw habe ich gesehen, dass viele kritisiert haben, dass es zu detailliert war. Wer von cozy Fantasy oder Romantasy kommt, wird hier echt überrumpelt. Trotzdem bleibe ich dabei: es ist gut und wichtig, dass es so deutlich war. Von mir auf jeden Fall eine absolute Empfehlung. Bin gespannt auf Buch 2+3.
Dieses Buch war eines der besten und gleichzeitig schrecklichsten das ich je gelesen habe. Es war unfassbar brutal und ist daher nicht für jede Person geeignet. Ich habe bereits andere Bücher der Autorin gelesen und bin jedes Mal von ihrem Schreibstil fasziniert. Sie schafft es eine so unfassbar detaillierte und interessante Welt zu schaffen, sodass man richtig in die Geschichte gezogen wird. Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte weiter gehen wird und freue mich auf die Folgebände.
Wow, sehr spannender Auftaktband einer Highfantasy -Trilogie. Kühne Heldin, tapfere Kämpfer, Mythen, Götter und blutige Schlachten - alles was ein Fantasyherz höher schlagen lässt. Einige Abschnitte schocken mit brutalen Gewaltszenen und setzen sie ein Ausrufezeichen gegen Krieg und Völkermord. Auch die Themen kulturelle Hetzjagd und Rassismus werden erschreckend realistisch erzählt. Eine Heldinnenreise, bei der mir besonders die Einbindung der asiatischen Kultur gefallen hat. Der fesselnde Plot mit seinen Ideenreichen Wendungen und dem göttlichen Machtsystem, hat mir kurze Nächte beschert und trotz der knapp 700 Seiten habe ich das Buch in wenigen Tagen inhaliert. Ich freue mich auf den nächsten Teil.

Die Triggerwarnungen sind wirklich zu beachten, dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Kriegsverbrechen werden hier in all ihren Details beschrieben und können wirklich verstörend sein. Ich finde es gut, dass hier nichts beschönigt wird, vor allem weil es an wahre Ereignisse angelehnt ist. Es schockiert und bewegt. Der Weltenaufbau ist gut verständlich und die Einbindung der chinesischen Mythologie ist sehr gut gelungen. Es ist auf jeden Fall ein Buch, bei dem man sich konzentrieren muss, aber allgemein ist es doch sehr verständlich und nachvollziehbar. Im Laufe des Buchs kommen immer neue Wendungen und Gefahren auf die Protagonistin zu und ebenso kommt es zu Verrat und Hinterhalten, sodass man sich nie sicher sein kann, wem man vertrauen kann. Rin, die Protagonistin, ist stellenweise wirklich unerträglich, engstirnig und naiv. Dadurch haben sich bestimmte Abschnitte für mich gezogen, da haben vor allem die Nebenfiguren die Geschichte für mich getragen. Insgesamt ein guter Auftakt!
Ein grandioser Auftakt!
Die Geschichte um Rin hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Nach dem Buch hatte ich das Gefühl das ich drei gelesen hab. Ich habe mit allen so mitgelitten und habe Rin als Protagonistin sehr gemocht. Das Buch ist aber nichts für schwache Nerven. Es ist Brutal, wirklich Brutal! Mit der „Poppy-War-Saga“ hat R.F.Kuang etwas unfassbar gutes geschaffen und ich werde Zeit brauchen um mich Mental auf den zweiten Band vorzubereiten.
Die Reihe steht schon sehr lange auf meiner Leseliste und durch den Hype auf sämtlichen Social Media Kanälen waren meine Erwartungen sehr hoch. R. F. Kuangs Schreibstil ist mir direkt sehr positiv aufgefallen. Von Anfang an wurde ich direkt in die Geschichte hineingezogen. Die ersten 30% Prozent der Story ist es klassisches Academy Setting und sehr schön unterhaltend. Danach wird es aber ziemlich schnell sehr düster und brutal. Wer ein Problem mit Gewalt hat oder etwas gemütliches sucht, ist hier falsch.
Die Geschichte der Kriegswaisen Rin, die einer ungewollten Verheiratung entgehen möchte und zu diesem Zweck wie eine Verrückte paukt, um die Zugangsprüfung zur Elite-Universität in Sinegat zu bestehen, hat mich Anfangs von der erzählart immer wieder an Trudi Canavans Gilde der schwarzen Magier erinnert. Sehr atmosphärisch ist die Welt, die uns R. F. Kuang bietet, und ihre Figuren haben Tiefe und kommen einem nah. Und so erschütterten mich auch die Beschreibungen der Kriegsgreuel und und ich konnte den Hass und die Wut, aber auch die Zweifel der Protagonisten nachempfinden. Gut geschriebene Fantasy mit teilweise ziemlich brutalen Szenen.
Book Information
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Ein absolutes Meisterwerk ❤️🔥🗡️
Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, als ich das Buch angefangen habe. Martial Arts, etwas Magie und Krieg in einer chinesischen Fantasy Welt vielleicht. Das alles kommt auch vor, aber noch deutlich mehr. 🏯🀄️🐲🗡️ Nie aber hätte ich damit gerechnet, dass mich dieses Buch so sehr fesseln, entsetzen und nachträglich beschäftigen würde. 🥲😱😨 Tatsächlich beginnt Im Zeichen der Mohnblume relativ harmlos. Ein sehr guter Schreibstil und ein schnelles Erzähltempo sorgen dafür, dass man schnell reinkommt. ✍️😁 Der erste der drei Teile handelt davon, wie sich die junge Rin trotz Diskriminierung und Mobbing an der Militär Akademie von Sinegard behauptet. 💪🤼 Dieser Teil bietet eine hervorragende und detaillierte Einführung in das unglaublich toll ausgearbeitete, ans antike Asien angelehnte Worldbuilding. 🇨🇳⛩️ Man lernt Geschichte, Hintergründe und das auf Schamanismus basierende Magiesystem Schritt für Schritt über den Unterricht kennen, sodass es trotz der vielen Infos kein langweiliges „Infodumping“ gibt. 📝 Besonders die Szenen aus dem Kampf- und Kultlehre Unterricht sind super anschaulich beschrieben und sorgen dafür, dass man sich alles ganz genau vorstellen kann. Das hier eingeführte Magiesystem, bei dem sich die Schamanen über Drogen mit teils grausamen Göttern verbinden und deren Macht nutzen, war für mich neu und spannend. 🔥🧙♂️ Gerade wenn man denkt, dass sich für Rin vielleicht doch alles zum Guten wendet, gibt es einen krassen Cut und Teil 2 fängt an. Während der Anfang in erster Linie ein normales Dark Academy Setting bietet, herrscht ab da Krieg. Ein brutaler, grausamer Krieg. 🌘 Ich habe das Buch als Ebook gelesen, bei dem es keine Triggerwarnung gab, daher weiß ich nicht, ob die normale Ausgabe eine hat. So oder so, wenn ein Buch eine Triggerwarnung braucht, dann dieses.‼️ Der Krieg wird extrem explizit beschrieben und auch die schlimmsten Grausamkeiten werden nicht umgangen. Beim Lesen war ich absolut entsetzt über die Brutalität der Geschichte. Trotzdem finde ich es gut, dass hier anders als in einigen anderen Fantasy Romanen nichts beschönigt wird. So wird alles noch authentischer und nachvollziehbarer. 😨 Besonders wenn man bedenkt, dass die Autorin mit dem Buch Bezug auf historische Ereignisse aus dem Chinesisch - Japanischen Krieg nimmt und auch das meiner Meinung nach schlimmste Kapitel auf einem echten Massaker basiert, wirkt das alles noch mal schlimmer. Das Buch ist zwar eigentlich „nur“ Epic Fantasy, beinhaltet jedoch dabei eine ganz klare Message, wie grauenhaft Krieg ist und zeigt die Abgründe der Menschheit auf. 😳 Der Krieg und die einzelnen Schlachten werden anschaulich beschrieben. Es gibt überraschende Wendungen und die Strategien beider Seiten wirken gut durchdacht und teils auch sehr komplex. So schrecklich manche Szenen auch sein mögen, das Buch hat trotzdem dank dem durchgehend hohen Spannungslevel eine Sogwirkung, durch die man immer weiterlesen muss. 🤯 In diesem Buch gibt es keine Helden. Rin, die Protagonistin, ist definitiv keine Person, mit der man sich leicht identifiziert. Auch wenn die Geschichte aus ihrer Sicht in der Er-/Sie- Perspektive erzählt ist, bleibt der Erzählton recht distanziert. Anfangs musste ich über ihren übertriebenen Ehrgeiz den Kopf schütteln. Dann habe ich begonnen, sie für ihre Sturheit und ihren Mut zu bewundern. Zu sehen, wie sie sich als einzige Frau aus ärmlichen Verhältnissen zwischen eingebildeten und gemeinen Mitschülern und Lehrern behauptet, ist wirklich beeindruckend. 🔥💪 Jedoch trifft sie im Laufe des Buchs viele schwer nachvollziehbare und falsche Entscheidungen, da sie voller Wut und Verzweiflung ist, die aufgrund der Ereignisse absolut verständlich sind. 💔😡 Geliebt habe ich die kurzen Momente, in denen sie gemeinsam mit Nezha, Rins ehemaligem Rivalen aus der Akademie, wieder etwas Hoffnung schöpfen kann. 🥲 Auch die anderen Figuren sind gut ausgearbeitet. Sie besitzen alle verschiedene Facetten und Hintergründe. Sie alle wirken glaubwürdig und menschlich. Besonders schockiert hat mich das Ende des Buchs. Um ehrlich zu sein habe ich es gehasst. Aber es ist trotzdem passend. Zum Glück gibt es noch zwei weitere Bände, die hoffentlich versöhnlicher enden (auch wenn ich das irgendwie bezweifle).😭 Fazit: Im Zeichen der Mohnblume ist kein gewöhnlicher Fantasy Roman. Das Buch erfüllt zwar alle Kriterien, die man sich bei dem Genre wünscht, aber es ist nichts, was man einfach mal so schnell liest. Es ist unglaublich brutal und sicher nicht für jeden geeignet, aber dabei auch unglaublich gut und behandelt viele wichtige Themen. Für mich ein Lebenshighlight. ❤️🔥 Insgesamt: 🌟🌟🌟🌟🌟+ Schreibstil: ✍️✍️✍️✍️✍️ Worldbuilding: ⛰️⛰️⛰️⛰️⛰️ Figuren: 😊😊😊😊😊 Spannung: ⚡️⚡️⚡️⚡️⚡️+ Spice: -

„Krieg macht keine Helden. Er macht nur Überlebende.“
Hier ist eine flüssigere und etwas stilistisch rundere Version deiner Rezension: Der Roman ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil hat mich direkt überzeugt – spannend geschrieben und von Anfang an fesselnd. Leider ließ der zweite Teil für mich deutlich nach. Ich habe mich stellenweise wirklich gelangweilt und war kurz davor, die Bewertung auf etwa 3,5 Sterne zu senken. Die Handlung konnte mich nicht mehr packen, und auch zu den Figuren – selbst zu denen, die gestorben sind – habe ich kaum eine emotionale Verbindung aufgebaut. Umso positiver überrascht war ich dann vom dritten Teil: Hier kam endlich wieder Dynamik auf, und die Geschichte wurde deutlich spannender und mitreißender erzählt. Insgesamt bin ich nun neugierig, wie sich die weiteren Bände der Trilogie entwickeln werden.

✨️ Band 1 ✨️
Bitte was war das ⁉️ Brutaler und besser, als erwartet 👍🏻. Ich bin mit hohen Erwartungen herangegangen und wurde definitiv nicht enttäuscht ☝🏻. Ich habe die Trilogie bereits seit einem Jahr auf meinem sub 🫣. Ich hatte mich nicht wirklich herangetraut 😬. Jetzt dachte ich, es wird mal Zeit sie von meinem sub zu befreien ☝🏻. Das Buch ist unterteilt in drei Teile. Die Kapitel sind recht lang und das Erzähltempo rasant 🏃♂️. Ich weiß nicht ganz, wie ich es beschreiben soll 🤷♀️. Es war irgendwie eine chinesische Fantasy mit extremen Kampfkünsten, starker Drogenkonsum ( um mit Göttern zu kommunizieren und sie um ihre Macht zu bitten), gepaart mit düsterem Militär-Setting 🎑🎏⚔️🩸. Zunächst startet Teil 1 recht harmlos. Man bekommt eine tolle Einführung in die Welt und deren Charaktere 🫶🏼. Es war eine interessantes Dark Academy Setting 🤗. Es kommt zum einem abrupten Cut und in Teil 2 befinden wir uns plötzlich in einem brutalen und grausamen Krieg ⚔️🩸. Ich war geschockt und entsetzt über die detailliert beschriebene Grausamkeit der Kriegsscenen 🫣🤯. Es zeigte eindeutig dir Abgründe der Menschheit ☝🏻. Ich musste das Buch stellenweise zur Seite legen und erstmal schlucken und durchatmen 🥺. Rin als Protagonistin ist spannend und anders als erwartet ☝🏻. Sie ist ehrgeizig, brutal, mutig stur und sehr ungeduldig 🤗. Mit einigen Ihrer Entscheidungen war ich nicht ganz grün 🤷♀️. Ich habe so einiges definitiv nicht kommen sehen 🤯🫣. Das Ende hat mich dann einfach nur noch schockiert. Es war bodenlos ‼️. Ich brauche erstmal eine Verschnaufpause und werde die Reihe bald weiterlesen ❤️🥰.
Wenn Schmerz zur Macht wird: Ein Krieg der unter die Haut geht. 🔥
„Im Zeichen der Mohnblume“ hat mich von Anfang an gepackt. Die Geschichte beginnt wie viele andere Fantasygeschichten mit einer Außenseiterin, die versucht, ihren Platz in der Welt zu finden. Doch sehr schnell merkt man: Dieses Buch geht tiefer. Es ist düsterer, brutaler und emotional fordernder als erwartet. Rin ist keine typische Heldin. Sie ist oft wütend, trifft radikale Entscheidungen und geht Wege, die man nicht immer nachvollziehen kann. Und genau das macht sie so faszinierend. Ihre Entwicklung ist extrem – von einem einfachen Waisenmädchen hin zu einer Kriegerin mit ungeheurer Macht. Dabei geht es nicht nur um Magie, sondern um Schmerz, Trauma und den Preis, den Macht fordert. R. F. Kuang schreckt nicht davor zurück, Krieg in all seiner Grausamkeit zu zeigen. Die zweite Hälfte des Buches ist hart, teilweise schockierend, aber auch beeindruckend geschrieben. Es gibt Szenen, die wirklich unter die Haut gehen – gerade weil sie an echte historische Ereignisse angelehnt sind. Der Schreibstil ist gut lesbar, manchmal ein bisschen trocken, aber dafür sehr direkt. Es gibt wenig romantische Ausschmückungen, dafür viel Intensität und klare Bilder. Manche Nebenfiguren bleiben etwas blass, aber die wichtigsten Charaktere, vor allem Rin, bleiben im Kopf. Für mich ist „Im Zeichen der Mohnblume“ ein ganz besonderes Buch – nicht perfekt, aber mutig, anders und sehr eindringlich. Wer sich auf eine düstere, ernste und emotionale Geschichte einlassen will, sollte es unbedingt lesen. 4,5 von 5 Sternen ⭐️

Intensiv und Brutal
Wow. Ich weiß gar nicht was ich zu diesem Buch sagen soll. Zunächst beginnt es vergleichsweise harmlos und doch tragisch. Rin ist eine Waise und lebt unter der Knute ihrer Adoptiveltern. Um einer Zwangsehe zu entgehen bleibt ihr nur ein einziger Ausweg - die Akademie. Und sie schafft es tatsächlich dort hin. Bis dato haben wir quasi eine Art Dark Academy Setting, was ich geliebt habe. Rins Gefühle und Beschreibungen sind absolut mitreißend. Wir begeben uns hier auch in philosophische Gedankenspiele. Aber dann kommt der Krieg. In all seinen Facetten. In wirklich allen schrecklichen albtraumhaften Facetten. Und das ist brutal. Das könnte für viele vielleicht auch absolut abschreckend sein, denn hier kommt die Dunkelheit und Grausamkeit zu denen nur Menschen im Krieg fähig sind zu Tage. Und Rins Weg in die Verdammnis. Ihren Weg der Rache. Den Pfad des Hasses. Sie will Rache, sie will Verrat sühnen und droht dabei sich und die Welt ins Feuer zu stürzen.
"Der Krieg bestimmt nicht wer recht hat. Der Krieg bestimmt wer bleibt"
🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳 Die Autorin erzählt uns die Geschichte von der jungen Rin, die als Kriegsweiße in einer Welt aufwächst, die an ein fiktives chinesisches Reich erinnert. Die Welt in die wir eintauchen ist zwar fiktiv, aber an die reale Geschichte des faszinierenden Kontinents Asien angelehnt. Was dem Setting einen ganz besonderen Charm verleiht. Um einer Zwangsheirat mit einem wesentlich älterem Mann zu entgehen, beschließt Rin sich für das Studium an der Militärakademie Sinegard zu bewerben. Die harten Aufnahmeprüfung besteht sie. Erst hat es den Anschein als würde sich das Blatt für Rin zum besseren wenden, doch dann bricht der große Krieg erneut aus ... 🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳🖤🇨🇳 Ich habe das Buch so lange vor mir her geschoben, weil die Meinung oft sehr zwiegespalten sind. Hätte ich gewusst wie gut es ist, hätte ich es viel früher schon gelesen. Für mich war Im Zeichen der Mohnblume - Die Schamanin ein genialer Reihenauftakt: brutal, blutig, unheldenhaft, unmoralisch - und doch voller Freundschaft, Hoffnung und dem Willen das Richtige zu tun. Es wird oft als extrem brutal beschrieben, dem muss ich zustimmen. Die Autorin bedient sich einer expliziten Sprache. Dinge werden beim Namen genannt und es gibt keine Verharmlosung oder Umschreibungen für die Gräueltaten die in diesem Krieg und in jedem anderen geschehen. Mir hat das unglaublich gut gefallen, denn im Krieg gibt es rein gar nichts zu beschönigen. Die zentralen Themen sind also harter Tobak, wer sich unsicher ist, sollte vorher auf jeden Fall die Triggerwarnungen lesen. Die Geschwindigkeit mit der die Geschichte erzählt wird ist fast ausnahmslos extrem hoch. Ebenso schnell schlugen meine Gefühle für Rin innerhalb weniger Seiten von Mitgefühl zu Trauer, Fassungslosigkeit, Kopfschütteln und Wut um. Trotz dieser Achterbahnfahrt der Gefühle wuchs mir Rin schnell ans Herz. Ihre Figur ist wahnsinnig vielschichtig, interessant und absolut einzigartig aufgebaut 🩷. Auch die anderen Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Aber Vorsicht wer auf ehrenhafte, aalglatte und immer gut denken Helden steht wird hier sicher enttäuscht. Die Charakter in diesem Roman haben die schlimmsten Dinge erlebt die man sich vorstellen kann und sind stellenweise getrieben und zerfressen von Hass und dem Wunsch nach gnadenloser Rache. Anfangs gibt es dafür noch keine Anzeichen, auch ich konnte nicht verstehen, warum viele das Buch als so brutal empfinden. Doch dann bricht der Krieg aus und nicht nur für Rin ändert sich alles. Auch für uns Leser, die Stimmung des gesamten Buches ändert sich radikal und wird von null auf hundert brutal und düster. Der Weltenaufbau und das Wordbuilding war genial, was glaube ich auch daran liegt, dass alle Beschreibungen und Hintergründe mit Handlungen von Rin verknüpft sind. Wir sitzen praktisch mit ihr im Klassenzimmer, lernen die Hintergründe der Opiumkriege ebenso kennen, wie Provinzen, deren Herrscher und die Religionen. Denn für Rin ist alles genauso neu, wie für uns Leser. Handlung und Weltenaufbau sind so nah miteinander verwoben, dass man keine Probleme hat in die doch sehr komplexe Welt einzutauchen. Bis jetzt gibt es nicht einmal im Ansatz eine Liebesgeschichte, die von den abartigen grausamen Taten des Krieges ablenken würde. Auch dies ist stimmig, denn für Liebe gibt es aktuell in all den Grausamkeiten wenig Raum. Den Plottwist am Ende habe ich nicht kommen sehen. Wobei mir eine Sache im ersten Drittel aufgefallen ist und ich mich das ganze Buch über hinweg gefragt habe, was hatte die Kaiserin bitte dort zu suchen??? Am Ende hatte ich dann meine Antwort. Mich hat der Auftakt so begeistert, dass ich mir gleich noch die Luxuskollektion der Bücherbüchse bestellt habe. Es gibt einfach Bücher, die muss man im Regal habe 🩷

Dieses Buch war einfach alles. Ich hatte hohe Erwartungen und sie wurden in jedem Punkt übertroffen. R.F. Kuang hat mit Rin eine Hauptfigur geschaffen, die ich nie wieder vergessen werde. Ihre Entwicklung zu begleiten, war intensiv, aufwühlend und zutiefst bewegend. Die Geschichte hat mich komplett in ihren Bann gezogen. Ich konnte nicht aufhören zu lesen, so spannend und atmosphärisch war es geschrieben. Das Setting ist großartig aufgebaut düster, komplex und so lebendig, dass man völlig darin versinkt. Die Kriegsszenen waren erschreckend realistisch, ehrlich und brutal. Ich habe weinen müssen, weil mich die Härte der Ereignisse so tief getroffen hat. Was mich besonders beeindruckt hat, war, wie viel dieses Buch in einem auslöst. Es geht nicht nur um Magie oder Krieg, sondern auch darum, wie weit man gehen darf. Um Entscheidungen, bei denen es kein „richtig" oder „falsch" mehr gibt. Und beim Lesen merkt man plotzlich, dass man selbst ins Grübeln kommt. Dass man verstehen will, ohne automatisch zuzustimmen. Das macht es so stark. Teilweise saß ich einfach nur da, und alles andere wurde plötzlich ganz unwichtig. Es blieb nur dieses Gefühl von Leere, als könne nichts außerhalb dieser Geschichte das beschriebene Leid jemals erreichen, gerade auch, weil Menschen genau das in diesem Moment in der echten Welt widerfährt. Die Charaktere sind unfassbar gut ausgearbeitet. Keine Figur bleibt flach, jede Handlung ergibt Sinn, auch, wenn sie weh tut. Ich liebe alles an diesem Buch und gleichzeitig brauche ich Zeit, um es zu verarbeiten. Ein absolutes Jahreshighlight.

Puuuuh. Was für ein harter Tobak!
Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Die Brutalität, die Grausamkeit, die psychische und physische Gewalt, die hier beschrieben wird, ist erschütternd. Und leider auch irgendwie erschreckend realistisch. Die Triggerwarnungen zu dem Buches sind absolut gerechtfertigt und sollten keinesfalls ignoriert werden. Wer sich darauf einlässt, bekommt eine düstere, intensive Geschichte voller moralischer Grauzonen, wo nichts beschönigt oder verharmlost wird. Achtung ⚠️ Spoiler Was mich aber besonders beeindruckt hat, ist Rins Entwicklung. Sie ist nämlich keine strahlende Heldin, sondern eine zutiefst gezeichnete Figur, deren Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar sind – aber genau das macht sie, wie ich finde, absolut glaubwürdig. Nicht jede Entscheidung ist gut, aber in ihrer Lage oft die einzig denkbare. Wenn man gefoltert wurde, Kriegsverbrechen miterlebt hat, verraten/verkauft wird und das eigene Bewusstsein durch Drogen vernebelt ist, kann man kaum erwarten, dass rationale und saubere Entscheidungen folgen. Und doch bleibt Rin kämpferisch und menschlich, mit allen Widersprüchen, die wohl dazugehören. Besonders stark finde ich die Botschaften, die zwischen den Zeilen mitschwingen. Die bittere Erkenntnis, dass es nicht die Frauen, Kinder oder unterdrückten Völker sind, die Kriege führen. Und trotzdem sind es oft genau diese Gruppen, die am meisten leiden – oder am Ende selbst zu Tätern werden, weil der Kreislauf aus Hass, Rache und Gewalt keinen Ausweg lässt. Rin hat selbst erfahren, wie es ist, am Boden zu liegen – und doch blendet sie genau diese Perspektive in den entscheidenden Momenten aus. Das ist tragisch und erschreckend. Denn eines wird in diesem Buch mehr als deutlich: Rache gibt keine Ruhe. Sie heilt nichts. Sie schafft einfach nur neues Leid. Im Zeichen der Mohnblume ist ein unfassbar toller 5 ⭐️ Auftakt einer Triologie. Definitiv kein Buch für nebenbei und nicht einfach nur reines Fantasy, sondern auch ein Spiegel für die dunkelsten Seiten der Menschheit. Unvergesslich!
4 🌟 In den Flammen des Mohns: Wenn das Schicksal dich berauscht und der Krieg dich zerbricht.
Leute, eigentlich sah mein Plan für diesen Abend so aus: Ganz gemütlich bei den Black Dagger Jungs weiterlesen, ein bisschen Testosteron-Knistern genießen und mich in wohligen Beschützerinstinkten suhlen. Aber nein, mein Gehirn hatte andere Pläne. Ich war plötzlich in der Stimmung für puren Rage, für Gemetzel, für einen literarischen Kampf, der mir die Haare zu Berge stehen lässt. Und was mache ich in meiner unendlichen Weisheit??? Ich fange natürlich eine neue Reihe an. Weil, seien wir mal ehrlich, ich habe ja eh erst gefühlt drölfzig offene Reihen auf dem Sub, da macht eine weitere den Braten auch nicht mehr fett, oder? Also rein in die Action! Spoiler: Das war so, als würde man zu einer Schlägerei gehen und feststellen, dass der Gegner eine Atombombe dabei hat. 🧨🔥 ⚠️ Kleinere Spoiler voraus! Ich wurde direkt in eine Welt geworfen, die so komplex ist, dass ich zwischendurch kurz davor war mein Politik-Diplom nachzureichen. Zwischen schamanistischen Göttern und politischen Konflikten war es anfangs echt ein Kampf, alles zu durchblicken. Aber ich konnte einfach NICHT aufhören zu lesen! Diese Geschichte hat einen Sog, der dich erst ohrfeigt und dich dann zwingt nach mehr zu betteln. Und dann ist da Rin. Leute, sie ist offiziell keine Sympathieträgerin mehr. Sie ist besessen, rücksichtslos und brennt alles nieder, was ihr im Weg steht. Aber mein absolutes Highlight ist diese Dynamik mit Nezha. Er, der privilegierte Elite-Schönling aus bestem Hause, und sie, die verbissene Außenseiterin aus dem Süden. Es ist dieses ganz spezielle Spannungsfeld zwischen Silberlöffel-Attitüde und Gossen-Ehrgeiz, das eine Chemie erzeugt, die so gewaltig im Raum steht, dass man sie eigentlich gar nicht erst mühsam zwischen den Zeilen suchen muss. Aber sie springt einen nicht an, weil es das Hauptthema wäre. Im Gegenteil, der Fokus liegt knallhart auf der Entwicklung als Ganzes und dem Preis der Macht.⚔️❤️🩹 Und obwohl ich genau weiß, dass das hier absolut keine Romanze ist, erschafft die Autorin diese winzigen Mikro-Momente zwischen dem ganzen Hass und Chaos, die einen völlig unvorbereitet treffen. Es ist dieses gefährliche Gefühl, die beiden trotz allem anzufeuern, nur um im nächsten Moment wieder daran erinnert zu werden, in was für einer grausamen Welt wir uns befinden. Diese winzigen Risse in ihrer Rivalität haben mich fast mehr zerstört als das Gemetzel drumherum. Und nach den aktuellen Ereignissen sage ich es euch ganz ehrlich, wenn es Nezha nicht gut geht, raste ich offiziell aus! 👊😭 Ich bleibe jetzt mit diesem einen Satz zurück, der mich philosophisch am Abgrund stehen lässt: „Der Krieg bestimmt nicht, wer recht hat. Der Krieg bestimmt, wer bleibt.“ Das ist so trocken, so wahr und so schmerzhaft. Während ich versuche, mein Gehirn wieder auf Werkseinstellungen zurückzusetzen, frage ich mich was zum Teufel war das für ein Mindfuck in diesem Berg mit den eingesperrten Schamanen? Ich muss das alles erst mal sacken lassen.

Es fällt mir nicht leicht, eine Rezension zu diesem Buch zu verfassen. Nicht, weil es schlecht war. Es hat mich auf eine Weise herausgefordert, mit welcher ich nicht gerechnet hatte. Ich habe auch schon Babel von R.F. Kuang gelesen und geliebt, es zählt zu meinen absoluten Favoriten. Auch in Die Schamanin ist Kuangs Schreibstil wieder aussergewöhnlich: Sie findet stets die richtige Balance, ihre Welt zu erklären. Es ist nie zu wenig, als würde man nur an der Oberfläche kratzen, aber auch nie zu ausschweifend. Der Einstieg in die Geschichte hat mir wirklich gefallen. Die Atmosphäre der Militärakademie, das Kennenlernen der Protagonistin Rin und ihr steiniger Weg erinnerten mich an andere weibliche Roman-Figuren, welche in einer Akademie ihre Fähigkeiten entdecken und sich behaupten mussten. Besonders spannend fand ich auch die etwas spätere Ausbildung mit ihrem Meister. Bis zum Ende des ersten Teil, war ich überzeugt, dass es ebenfalls eine neue Lieblingsreihe werden könnte. Doch nach dem ersten Teil wurde es heftig. Die Handlung wurde zunehmend brutaler, für mich teilweise an der Grenze des Erträglichen. Einige Szenen waren so realistisch geschildert, dass es sich weit vom Fantasy-Setting entfernte, sodass ich mich stattdessen fühlte, als würde ich einen Roman über den zweiten Weltkrieg lesen. Auch die Handlung verlor für mich ab der Mitte an Tempo. Die Kapitel zogen sich, die Schauplätze wechselten zwar, aber der Inhalt stagnierte oft und dadurch ging die Handlung nur schleppend voran. Was mich jedoch am meisten irritierte, war die Entwicklung von Rin. Anfangs wirkte sie noch naiv, aber nachvollziehbar. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr wurde sie zu einer getriebenen Figur, dominiert von Hass und Rache. Sie ignoriert es, dass mit Macht auch Verantwortung kommt und zudem fehlte ihr der Weitblick um die Nachwirkungen ihres Handelns vorauszusehen. Sie ist unfähig zu abstrahieren, dass Gleiches nicht mit Gleichem vergolten werden kann, und lässt sich stattdessen immer mehr von ihrem Durst nach Macht in den Wahnsinn treiben. Deswegen hatte ich zum Ende hin auch überhaupt kein Verständnis für ihren Schmerz oder ihr Bedauern. Auch mit den anderen Charakteren fiel es mir schwer, eine emotionale Verbindung aufzubauen, alle blieben mir doch eher unsympathisch. Trotz all dieser Kritikpunkte hat mich das Buch nicht losgelassen. Es hatte seinen Sog, seine Wucht und auch seine Genialität. Vermutlich war es vor allem die düstere, pessimistischen Weltsicht in Kombination mit der schonungslosen Brutalität, mit der ich zu kämpfen hatte. Den zweiten Band werde ich definitiv lesen (er steht auch schon im Regal), aber ich werde mir damit noch etwas Zeit lassen.

Das war wirklich mal was anderes und ganz sicher keine leichte Kost. Es hat etwas gedauert, bis ich damit fertig war, aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt. Es ist die ganze Zeit spannend, es gibt viele spannende Kampfszenen und bildhafte Beschreibungen (manchmal war das etwas sehr heftig, musste aber so sein). Im einen Moment hab ich die Protagonistin geliebt, im nächsten wollte ich sie durchschütteln und fragen, was zur Hölle sie da tut und was mit ihr nicht stimmt. Ich hätte dann am liebsten mein Kindle an die Wand geschmissen. Also eigentlich alles, was ein tolles Buch einen fühlen lassen sollte. 😅 Klare Leseempfehlung.
Wow!
Ich kenne mich in diesem Genre wirklich gar nicht aus, aber dieses Buch hat mich wirklich total geflasht und überzeugt! Ehrlich gesagt, habe ich das gar nicht erwartet… Ich sag mal so, ich habe Band zwei bereits gekauft.🥹 Am Anfang fiel es mir schwer alles zu verstehe und in die Geschichte reinzukommen, aber als ich das ganze Weltbild verstanden habe, war es super spannend, grausam (also wirklich super dolle schlimm, kann triggern), aber auch so fesselnd. Mir fehlen ein wenig die passenden Worte, aber eins steht fest, ich würde es definitiv weiter empfehlen!
Macht ist oft mit Schmerz verbunden.
Dieses Buch zeigt Perfekt, wie große Macht mit großer Verantwortung verbunden ist. Rin hat die Kraft erlangt, den Phoenix zu bändigen. Jedoch ist diese Keaft mit enormen Schmerzen verbunden. Sie wird langsam zu einer der mächtigsten Personen Nikans, aber der Schmerz und der Hass, frisst sie langsam innerlich auf. Sie verliert alles und es wird gezeigt wie schlimm und tragisch der Krieg sich auf das Land und die Bevölkerung auswirkt. Rin muss kämpfen, während sie gleichzeitig den Rachedurst des Phoenix erfüllen muss, was sie langsam innerlich auffrisst. Ein sehr gutes Buch, was die Protagonistin oft zu schwierigen Entscheidungen zwingt und zeigt, das der Krieg nicht heroisch ist, sondern tragisch. Ich bin gespannt auf die nächsten Bücher der Reihe. Aber es ist nichts für schwache Nerven.

Gute, spannende Fantasy, anfangs ein paar Längen. Sehr brutal, aber atmosphärisch dicht erzählt.
Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und sehr detailreich, auch wenn sich die langen Kapitel und besonders der Akademie-Teil manchmal etwas gezogen haben. Rin ist für mich keine klassische Sympathieträgerin. Ihr Hass, ihr Machthunger und ihre Rachsucht sind mir so vollkommen fremd, aber gerade das machte ihren Blickwinkel sehr interessant. Spannend fand ich die Themen Standesunterschiede, Drogenhandel und deren Folgen für die Gesellschaft. Absolutes Highlight war für mich Meister Jiang und dessen sehr ungewöhnliche Lehrmethoden (ich sage nur: das Ferkel den Berg hochtragen😂). Das Lehrer-Schüler-Verhältnis hat mich manchmal an Karate Kid erinnert 😅. Ab Teil 2 überrascht die Geschichte komplett: Der Krieg bringt ein hohes Tempo, viele Wendungen und eine erschreckende Brutalität, mit der ich nicht gerechnet hatte. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Bände...
Heftiger als erwartet
Die Geschichte begann schon sehr vielversprechend. Eine junge Waise die einen Ausweg sucht, Magie, eine Akademie, alles total packend. Die Thematik mit den Göttern war leider nicht so mein Geschmack. Generell hat mir die Handlung, als sie auf der Akademie war besser gefallen als alles danach. Es wurde sehr brutal, worüber ich hätte hinwegsehen können, wenn es nicht auch teilweise unpersönlich geworden wäre. Die vielen Kampfszenen, bis endlich bekannte Charaktere auftauchten, die allem wieder etwas mehr Sinn gaben und dazu motivierten weiterzulesen. Der schiere Hass der Protagonisten war gut beschrieben, geht aber für mich persönlich in eine Richtung, die ich nicht weiterverfolgen möchte. Das Buch hatte teilweise auch einige Szenen die sich in die Länge gezogen haben, bis es wieder spannender wurde. Wenn man sich wünscht dass die Hauptprotagonistin am Ende stirbt, ist das wohl kein gutes Zeichen, oder erst recht weil ihr Handeln bewusst so gewählt war? Ich bin zwiegespalten, aber dennoch 4 Sterne, weil es wirklich gut geschrieben war. Die ganze Politik dahinter & besonders die Götter aber einfach nicht mein Fall. Welcome 2026, ich bin gespannt was ich dieses Jahr noch alles lesen werde!
Wenn Macht alles kostet
Starkes Worldbuilding, eine spannende Entwicklung und ein Tempo, das mich durch die Seiten gezogen hat – ich wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Die Kriegsszenen sind extrem brutal und an das Massaker von Nanking während des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges angelehnt. Nichts wird beschönigt. Es ist bildlich, hart und teilweise kaum auszuhalten. Ich musste das Buch erstmal zur Seite legen und durchatmen. Gerade diese Kompromisslosigkeit macht den Roman aber so eindrucksvoll. Kein heroischer Krieg, sondern eine schonungslose Darstellung davon, wie schlimm Krieg wirklich ist. Trotz allem freue ich mich darauf, Band 2 zu lesen.
Sprachlos.
Dieses Buch lässt sich mit nichts vergleichen, was ich vorher gelesen habe. Es beschönigt nichts. Stellenweise musste ich es zur Seite legen. Dennoch, oder gerade deshalb, war die Geschichte unfassbar fesselnd. Alles ist sehr gut durchdacht und so geschrieben, dass man alles vor seinem inneren Auge sehen kann. An vielen Stellen sind meiner Meinung nach Triggerwarnungen nötig, auch wenn die bittere Realität des Krieges beschrieben wird, wie es auch im echten Leben ist. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der sowohl Dark Academia als auch politische Fantasy mag. Bin mal gespannt, was in den nächsten Teilen noch passiert!
Jedes Unheil ist von Menschen gemacht. Wir zwingen euch zu gar nichts. Wir haben immer nur geholfen.«
Der Schreibstil und die Beschreibung der Charaktere sind super gut. Die Story an sich hat mich manchmal echt fertig gemacht. Es zeigt wie schrecklich Menschen sein können, das es wichtig ist ein Gleichgewicht zu haben, das die Welt in Balance hält. Was dort alles passiert ist, hat nicht nur Altan & Rin verstört, sondern die ganze Einheit. Zwischen Wahnsinn und Realität, zwischen Krieg, Frieden, Rache & Macht. Man ist geblendet von der Gier nach Rache. Was würdest du tun, wenn alle deine Freunde sterben & du das schlimmste mit ansehen und auch das schlimmste machen musstest & damit dann auch leben musst? Der Phönix 🐦🔥 ist erst zufrieden wenn alle tot sind und alles zu Asche niedergebrannt ist. Die Geschichte erzählt von Schamanen die verrückt worden, Schamanen die eingemauert wurden, von Krieg im inneren und in der Welt. Gut und böse, die Frage ist nur gehört man zu den guten, wenn man den Gegner mit ihrem Zivilisten ausrottet? Oder Götter auf die Erde zurückholt, die man nicht führen oder beeinflussen kann? Leseempfehlung, allerdings mit Vorsicht, da der Inhalt manchmal nichts für schwache Nerven ist.

Eine tolle Geschichte, die allerdings auch sehr brutal ist.
Das Buch war für mich das erste Buch der Autorin und wird bestimmt nicht das letzte sein. Ich muss einfach wissen, wie es mit Rin und den Cike weitergeht. Die Charaktere sind toll und die Geschichte ist spannend erzählt! Rin weiß genau, was sie will und versucht ihren Weg zu gehen. Manche ihrer Entscheidungen konnte ich allerdings schwer nachvollziehen . Aber ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band!
Rᴇᴢᴇɴsɪᴏɴ - Tʜᴇ ᴘᴏᴘᴘʏ ᴡᴀʀ
📖 Gelesen: 16.1-4.2.2025 📚 Seiten: 672 📕 Band: 1/3 Dieses Buch ist ein literarisches Erlebnis, das sich schwer in Worte fassen lässt. »Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind auf Speer wurde abgeschlachtet und ihre Leichen verbrannt. Sprachlos – im besten wie im bedrückendsten Sinne. Ein ganzes Volk, ausgelöscht an einem einzigen Tag.« S.70 Es lässt sich mit keinem anderen Roman vergleichen, den ich bisher gelesen habe. R.F. Kuang schafft es, eine Geschichte zu erzählen, die in ihrer Brutalität, Emotionalität und Tiefe gleichermaßen erschütternd wie beeindruckend ist. Sie beschönigt nichts – im Gegenteil. An vielen Stellen ist das Geschehen so intensiv und grausam, dass ich das Buch beiseite legen musste, um durchzuatmen. Und genau darin liegt die Stärke dieses Buches: Es nimmt kein Blatt vor den Mund. Es zeigt die Realität des Krieges, des Leids und der moralischen Zerrissenheit auf eine Weise, die unter die Haut geht. Es ist kein einfacher Roman, kein Wohlfühlbuch. Und doch – oder vielleicht gerade deswegen – konnte ich mich seiner Faszination nicht entziehen. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Was mich besonders beeindruckt hat, ist die unglaubliche Tiefe und Durchdachtheit der Welt, die Kuang erschaffen hat. Die Charaktere wirken real, ihre Entwicklungen sind, mehr oder weniger, nachvollziehbar. Man sieht die Szenen nicht nur vor dem "inneren Auge", man fühlt sie. Die bildhafte Sprache und die dichte Atmosphäre tragen entscheidend dazu bei, dass man tief in diese düstere, aber fesselnde Welt eintaucht. »Für diese Frau hätte sie Königreiche zerstört. Sie wäre ihr bis an die Tore der Hölle und wieder zurück gefolgt. Das war ihre Herrscherin. Das war die Frau, der zu dienen ihr bestimmt war.« Ich bin der Meinung, dass einige Passagen Triggerwarnungen verdienen würden – insbesondere für Leser*innen, die sensibel auf Darstellungen von Gewalt, Kriegstraumata und Missbrauch reagieren.

Wow, was habe ich da grade gelesen?
Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Als der zweite Teil begann, dachte ich noch 'okay jetzt wirds vielleicht etwas langweilig' aber nein nein - die unglaublich harte Darstellung hat mich wirklich überrascht. In den meisten Fantasybüchern wird heutzutage ja der Krieg/ Kampf entweder romantisiert oder nicht auserzählt. Aber nicht hier. Ab der Hälfte des Buches entbrennt ein grausamer Kampf und die Autorin schafft es den Leser mitten rein zu katapultieren. Ich bin begeistert. Natürlich war es stellenweise harter Tobak, jedoch auch nicht schlimmer als manche andere Bücher. Hier bitte die Inhaltswarnungen lesen - so sehr Spoilern die auch nicht.
Die äußerst faszinierende Geschichte von Rin
Rins Weg von einer mittellosen Kriegswaisen hin zu einer mächtigen Schamanin wird von R. F. Kuang unglaublich spannend und sprachlich hervorragend entfaltet, wodurch insbesondere Szenen des Krieges durch die bildhafte Schilderung extrem greifbar werden. Ein absolutes Must-Read für alle Fantasybegeisterten! Ich für meinen Teil freue mich schon sehr auf den zweiten Band!
Der Auftakt eines Meisterwerkes
Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Es werden unter anderem Kriegsverbrecher sehr detailliert und grausam beschrieben. Die Protagonisten ist anders als ich es gewohnt bin was sehr erfreulich war. Eine wirklich starke weibliche Hauptperson. Der Anfang des Buches kann sich ein wenig ziehen wenn man sich nicht für ein detailliertes World Building und politische Machenschaften interessiert. Aber es lohnt sich dran zu bleiben. Vor allem der 3 Abschnitt war unglaublich spannend, grausam und düster. Eine Romance gibt es nicht wirklich, es wird zwar ein bisschen Zuneigung angedeutet aber es entwickelt sich nichts. Ich mag Romanzen in Büchern eigentlich gerne aber in dem Buch passiert so viel das es nicht notwendig war. Ich freue mich jetzt schon weiterzulesen.

Ein wundervolles Fantasy-Abenteuer ganz ohne Spice – genau nach meinem Geschmack.
Besonders in der ersten Hälfte konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte war spannend, unterhaltsam und hatte mit Meister Jiang einen Charakter, der mich immer wieder zum Schmunzeln brachte. Ab der Mitte nahm die Handlung eine ernstere Wendung, was zwar kurzfristig etwas an Spannung verlor, mich aber im weiteren Verlauf wieder völlig fesseln konnte. Gerade diese emotionale Tiefe hat der Geschichte am Ende noch mehr Gewicht verliehen. Für mich persönlich ist es das beste Fantasy-Buch, das ich je gelesen habe – gerade weil es komplett auf Spice verzichtet und dennoch so mitreißend ist. Wer auf Spice nicht verzichten mag, wird hier vielleicht nicht ganz auf seine Kosten kommen. Für alle anderen: eine absolute Leseempfehlung!
Was war das bitte für ein Auftakt? Nichts aber auch gar nichts was da passiert ist hab ich kommen sehen und es hat alles Erwartete übertroffen. Ich weiß nicht wohin mit mir...Ich bin sprachlos von so viel Genialität und Brutalität die die Autorin uns hier bietet. Gott sei Dank ist Band 2 schon griffbereit 😅
Leider nichts für mich
Im Zeichen der Mohnblume hat mich leider nicht überzeugt. Die Geschichte klang spannend, aber der Stil ist einfach zu anstrengend. Lange, verschachtelte Sätze und ein sehr langsames Erzähltempo haben es mir schwer gemacht, dran zu bleiben. Nach einem Monat hatte ich gerade mal die Hälfte geschafft – und irgendwie fühlte sich die Handlung an, als wäre ich immer noch am Anfang. Auch die Figuren haben mich nicht wirklich gepackt. Sie blieben für mich eher unnahbar, und ich konnte nur schwer mit ihnen mitfühlen. Die Handlung verliert sich oft in langen Erklärungen, was mich schnell aus dem Lesefluss gerissen hat. Vielleicht ist das Buch etwas für Leser, die viel Geduld haben und tief in komplexe Welten eintauchen möchten. Für mich war es leider nichts – zu zäh und zu anstrengend.
Eine erschütternde, brutal ehrliche und meisterhaft erzählte Geschichte über Macht, Schmerz und die dunklen Seiten menschlicher Stärke.
🔥🐦🔥 Dieses Buch hat mich komplett umgehauen! "Im Zeichen der Mohnblume - Die Schamanin" ist düster, brutal und absolut fesselnd. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Rin ist eine der faszinierendsten Protagonistinnen, die ich je gelesen habe. Ihr Weg von einer verarmten Waise zur mächtigen Kriegerin ist voller Schmerz, harter Entscheidungen und überraschender Wendungen. Ich habe mit ihr gelitten, gehofft und gekämpft - und oft wusste ich nicht, ob ich ihre Entscheidungen bewundern oder fürchten soll. R. F. Kuang erschafft eine Welt, die sich real anfühlt, weil sie so roh und gnadenlos ist. Die Mischung aus asiatisch inspirierter Mythologie, Kriegsgeschichte und Magie ist einzigartig. Besonders beeindruckt hat mich, wie schonungslos die Schrecken des Krieges dargestellt werden - keine beschönigte Heldenreise, sondern eine Geschichte, die nachhallt. Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight und definitiv bisher das beste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe.🔥🐦🔥
Ein Buch, das man gelesen haben muss.
Es mag übertrieben klingen, wenn ich sage, dass ich nach dem Lesen von "Im Zeichen der Mohnblume" nicht mehr die gleiche Person bin. Aber es stimmt. Denn es handelt sich nicht "nur" um Fantasy, sondern um historische Militär-Fantasy. Mir war schon vor dem Lesen bewusst, dass das Buch in großen Teilen auf dem zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg basiert. Das Worldbuilding war anfangs etwas schwierig zu verstehen, hat aber gleichzeitig das Interesse geweckt, die Geschehnisse in dem Buch mit den wahren zu vergleichen. Statt also nur das Buch zu lesen und den historischen Kontext auszublenden, kann ich nur empfehlen, zu recherchieren und sich bewusst zu machen, welche Geschichte des Leids hier erzählt wird. In der Schule wird sich beim Thema zweiter Weltkrieg hauptsächlich - mit Ausnahme der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki - auf Europa konzentriert. Natürlich handelt es sich immer noch um Fiktion und nicht um ein Geschichtsbuch, deshalb gibt es auch einige Abwandlungen und der Fokus lag auf der Hintergrundgeschichte, dem Kriegsverlauf sowie besonders grausamen Kriegshandlungen. An manchen Stellen war mir regelrecht schlecht, vor allem mit dem Wissen, dass es um Kriegsverbrechen geht, die wirklich so passiert sind. Es ist definitiv nichts für schwache Nerven. Weiterhin war stehts Spannung da, obwohl das Buch so lang ist. Während das Hauptthema der Krieg ist, geht es in engem Zusammenhang damit um Schamanismus. Auch dieser ist wieder an Chinas Geschichte orientiert und macht entsprechend den Fantasy-Teil des Buches aus. Rin ist nicht die typische Protagonistin mit einer Heldenrolle, sondern bringt schon früh Opfer und schlägt am Ende sogar eine ganz andere Richtung ein. Ihre Andersartigkeit und Impulsivität war sehr erfrischend. Außerdem finde ich die Entwicklung, die sie durchmacht, realistisch, sodass ihre Handlung zwar nicht richtig, aber trotzdem in gewisser Weise nachvollziehbar ist. Wenn man so will, ist es eine gute Villain-Story, die sich bestimmt in den Folgeteilen noch weiter aufbaut. Ich glaube, in Teil zwei und drei der Reihe wird noch einiges mehr passieren. Ich freue mich schon sehr darauf, weiterzulesen, aber nach dem ersten Teil brauche ich persönlich erstmal eine Pause, um alles verarbeiten zu können.
Kennt ihr diese Bücher, die man irgendwie gerne lieben will, aber es gelingt nicht so richtig? So war der 1. Teil der Poppy War Bücher für mich. Ich hatte ganz große Erwartungen an das Buch und konnte ihm auch sehr viel Positives abgewinnen, aber leider hat einiges auch einfach nicht meinen Geschmack getroffen. Vor allem zwischen dem 1. und 2. Drittel war die Geschichte für mich sehr zäh - es ging viel um Kriegsstrategie. Ich hatte teilweise auch Probleme mit den zeitlichen Sprüngen, die mich in der Geschichte ein ganzes Stück nach vorn katapultiert haben, wodurch ich manchmal das Gefühl hatte, etwas zu verpassen. Rin hat mich als Protagonistin bis zum Schluss nicht ganz erreicht und auch bei den anderen Figuren hatte ich ähnliche Probleme. Diese emotionale Distanz hat dazu geführt, dass ich nie so ganz in der Geschichte drin war. Was mich hingegen wirklich mitgenommen hat, waren die extrem brutalen und verstörenden Beschreibungen der Kriegsszenerie (ich denke da an ein bestimmtes Kapitel 👀) - und obwohl das richtig hart zu lesen war (ernsthaft, bitte behaltet das im Kopf, wenn ihr das Buch lesen möchtet), fand ich die Darstellung sehr gelungen. Wie ich jetzt im Nachhinein recherchiert habe, basiert die Geschichte zu großen Teilen auf der Geschichte und Politik des 2. Chinesisch-Japanischen Krieges und u.a. auch auf dem Massaker von Nanking. R. F. Kuang hat ihre historischen Kenntnisse meiner (laienhaften) Ansicht nach authentisch verarbeitet und ich finde es mit diesem Hintergrundwissen gut, dass sie das Grauen des Krieges unbeschönigt mit dem Design ihrer Fantasywelt vereinbart. Das macht die Geschichte aber auch zu harter Kost, weshalb ich das Lesen der beiden Fortsetzungen wohl noch eine Weile vor mir herschieben werde.

Das muss ich erstmal verarbeiten..
Ich habe mir wirklich viel Zeit gelassen um das Buch zu lesen. Der Anfang ging relativ „locker“ von der Hand, ab einem bestimmten Punkt hat das Buch aber wirklich weh getan. Nicht, weil es schlecht geschrieben wäre oder die Story nicht gut ist, sondern weil der Inhalt wirklich schwer im Magen liegt. So viele Wendepunkte, die man erst am Ende wirklich begreift, so viel Leid & Schmerz. Gerade in der aktuellen Zeit hat es mir nochmal vor Augen gehalten, dass es im Krieg nur Verlierer gibt. Wichtiges & hervorragend geschriebenes Buch von R.F.Kuang - es tut weh, weil es wehtun muss !

Absolute Empfehlung, aber nichts für schwache Nerven
Was für ein Auftakt. Ich bin absolut begeistert. Rin war mir von Beginn an sympathisch, eine junge Frau, die weiß, was sie will und alles dafür tut. Egal welches Opfer sie bringen muss. Und das zieht sie bis zum Schluss von Buch 1 durch. Beeindruckt hat mich, wie viel echte Geschehen eingebaut wurden. Jeder wird wissen, auf welche Länder wann angespielt wurden. "Entspannungshaus" (="Trostfrauen") Dr. Shiro, den es in Wirklichkeit gab (siehe Wikipedia "Einheit 731") inkl der Gräueltraten die sie vor hatten bzw durchgeführt haben. Es ist wirklich beeindruckend wie gut sie echte Geschehnisse in diese Fantasygeschichte verpackt hat. Bei Babel war sie noch deutlicher, da hatte sie immerhin die geschichtlichen Referenzen als Fußnoten angegeben. Ob sie sich das bei Poppy Wars noch nicht getraut hat, oder um den Sturm der Entrüstung seitens eines gewissen Landes zu umgehen, welches bis heute nicht ihre Vergangenheit aufgearbeitet hat, man weiß es nicht. Ich bewundere es einfach. Was ich auch gut fand, dass hier absolut nichts beschönigt wurde. Auf brutalste Weiß wurde uns extrem detailliert die grausame Seite von Krieg gezeigt. Viel zu oft wird das in Fantasybüchern ausgeblendet, doch warum? Krieg ist brutal, und immer unmenschlich. Wenn uns die wahre Seite vom Krieg vor Augen geführt wird, umso mehr will man diesen dann doch verhindern oder? Einzig hätte ich mir hier eine deutliche Triggerwarnung gewünscht. Für viele war es vielleicht zu heftig. Bzw habe ich gesehen, dass viele kritisiert haben, dass es zu detailliert war. Wer von cozy Fantasy oder Romantasy kommt, wird hier echt überrumpelt. Trotzdem bleibe ich dabei: es ist gut und wichtig, dass es so deutlich war. Von mir auf jeden Fall eine absolute Empfehlung. Bin gespannt auf Buch 2+3.
Dieses Buch war eines der besten und gleichzeitig schrecklichsten das ich je gelesen habe. Es war unfassbar brutal und ist daher nicht für jede Person geeignet. Ich habe bereits andere Bücher der Autorin gelesen und bin jedes Mal von ihrem Schreibstil fasziniert. Sie schafft es eine so unfassbar detaillierte und interessante Welt zu schaffen, sodass man richtig in die Geschichte gezogen wird. Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte weiter gehen wird und freue mich auf die Folgebände.
Wow, sehr spannender Auftaktband einer Highfantasy -Trilogie. Kühne Heldin, tapfere Kämpfer, Mythen, Götter und blutige Schlachten - alles was ein Fantasyherz höher schlagen lässt. Einige Abschnitte schocken mit brutalen Gewaltszenen und setzen sie ein Ausrufezeichen gegen Krieg und Völkermord. Auch die Themen kulturelle Hetzjagd und Rassismus werden erschreckend realistisch erzählt. Eine Heldinnenreise, bei der mir besonders die Einbindung der asiatischen Kultur gefallen hat. Der fesselnde Plot mit seinen Ideenreichen Wendungen und dem göttlichen Machtsystem, hat mir kurze Nächte beschert und trotz der knapp 700 Seiten habe ich das Buch in wenigen Tagen inhaliert. Ich freue mich auf den nächsten Teil.

Die Triggerwarnungen sind wirklich zu beachten, dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Kriegsverbrechen werden hier in all ihren Details beschrieben und können wirklich verstörend sein. Ich finde es gut, dass hier nichts beschönigt wird, vor allem weil es an wahre Ereignisse angelehnt ist. Es schockiert und bewegt. Der Weltenaufbau ist gut verständlich und die Einbindung der chinesischen Mythologie ist sehr gut gelungen. Es ist auf jeden Fall ein Buch, bei dem man sich konzentrieren muss, aber allgemein ist es doch sehr verständlich und nachvollziehbar. Im Laufe des Buchs kommen immer neue Wendungen und Gefahren auf die Protagonistin zu und ebenso kommt es zu Verrat und Hinterhalten, sodass man sich nie sicher sein kann, wem man vertrauen kann. Rin, die Protagonistin, ist stellenweise wirklich unerträglich, engstirnig und naiv. Dadurch haben sich bestimmte Abschnitte für mich gezogen, da haben vor allem die Nebenfiguren die Geschichte für mich getragen. Insgesamt ein guter Auftakt!
Ein grandioser Auftakt!
Die Geschichte um Rin hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Nach dem Buch hatte ich das Gefühl das ich drei gelesen hab. Ich habe mit allen so mitgelitten und habe Rin als Protagonistin sehr gemocht. Das Buch ist aber nichts für schwache Nerven. Es ist Brutal, wirklich Brutal! Mit der „Poppy-War-Saga“ hat R.F.Kuang etwas unfassbar gutes geschaffen und ich werde Zeit brauchen um mich Mental auf den zweiten Band vorzubereiten.
Die Reihe steht schon sehr lange auf meiner Leseliste und durch den Hype auf sämtlichen Social Media Kanälen waren meine Erwartungen sehr hoch. R. F. Kuangs Schreibstil ist mir direkt sehr positiv aufgefallen. Von Anfang an wurde ich direkt in die Geschichte hineingezogen. Die ersten 30% Prozent der Story ist es klassisches Academy Setting und sehr schön unterhaltend. Danach wird es aber ziemlich schnell sehr düster und brutal. Wer ein Problem mit Gewalt hat oder etwas gemütliches sucht, ist hier falsch.





















































