Im Süden
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Description
»Im Süden« ist ein fesselndes, actiongeladenes Historiendrama vor dem Hintergrund des amerikanischen Bürgerkriegs und der Zeit der Sklaverei, in dem Gut und Böse um die Vorherrschaft kämpfen.
Als Hannah Laveau, eine der versklavten Frauen, die auf einer Plantage arbeitet, des Mordes beschuldigt wird, begibt sie sich zusammen mit einer abolitionistischen Lehrerin auf die Flucht vor dem örtlichen Constable und den Sklavenfängern, die in den Bayous ihr Unwesen treiben.
Der Roman behandelt einen Teil der historischen Vergangenheit Amerikas, der unsere Gegenwart in einem scharfen Licht erscheinen lässt.
Book Information
Author Description
James Lee Burke, 1936 in Louisiana geboren, wurde bereits Ende der Sechzigerjahre von der Literaturkritik als neue Stimme aus dem Süden gefeiert. Nach drei erfolgreichen Romanen wandte er sich Mitte der Achtzigerjahre dem Kriminalroman zu, in dem er die unvergleichliche Atmosphäre von New Orleans mit packenden Storys verband. Burke wurde als einer von wenigen Autoren dreimal mit dem Edgar-Allan-Poe-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet, zuletzt 2024 für »Im Süden«. 2015 erhielt er für »Regengötter« den Deutschen Krimi Preis. Er lebt in Missoula, Montana.
Posts
Im Süden - James Lee Burke Die Südstaaten der USA zur Zeit des Bürgerkriegs: Die Sklavin Hannah wird des Mordes beschuldigt und verhaftet. Sie wird von der abolitionistischen Lehrerin Florence befreit und gemeinsam fliehen die beiden Frauen. Ihre Flucht ist gefährlich - überall lauern Sklavenfänger, Soldaten, Hunger und Krankheit. Zeitgleich verliert der idealistische junge Wade Lufkin bei einem von ihm angezettelten Duell durch eine Fehlzündung seiner Pistole sein Gesicht und kämpft danach gegen seine Dämonen und den Alkohol. Währenddessen verliebt sich der Gesetzeshüter Pierre Cauchon, der Hannah ins Gefängnis gebracht hat, in die ehemalige Sklavin Darla, kämpft gegen sein schlechtes Gewissen und Minderwertigkeitskomplexe. Die Handlungsstränge nähern sich immer weiter an, bis sich am Ende alle Protagonisten gegenüberstehen. Es steht viel auf dem Spiel, ein Kampf um Leben und Tod scheint unvermeidlich. Dieses Buch war eine Herausforderung. Burkes gnadenlos bildhafte Sprache führt einen direkt in die schwüle Hitze der amerikanischen Südstaaten und die brutale Realität des Bürgerkriegs. Sie ist blutig, ehrenlos und tödlich. Ich war anhand der Schilderungen nicht nur einmal schockiert, stellenweise auch angewidert. Die Ambivalenz der Charaktere war oft schwer auszuhalten. Warum ich trotzdem weitergelesen habe? Dieses Buch zeigt einen brutalen Teil amerikanischer Geschichte. Diese zu verstehen kann vor allem heute wichtig sein. Es zeigt das Böse gnadenlos ohne jegliche Südstaaten-Romantik und auch, wie nah Gut und Böse beieinander liegen und wie schnell die Grenzen verwischen. Ich kann „Im Süden“ nicht uneingeschränkt empfehlen. Wer aber historisch interessiert ist und amerikanische Geschichte verstehen möchte, sollte es unbedingt lesen.
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»Im Süden« ist ein fesselndes, actiongeladenes Historiendrama vor dem Hintergrund des amerikanischen Bürgerkriegs und der Zeit der Sklaverei, in dem Gut und Böse um die Vorherrschaft kämpfen.
Als Hannah Laveau, eine der versklavten Frauen, die auf einer Plantage arbeitet, des Mordes beschuldigt wird, begibt sie sich zusammen mit einer abolitionistischen Lehrerin auf die Flucht vor dem örtlichen Constable und den Sklavenfängern, die in den Bayous ihr Unwesen treiben.
Der Roman behandelt einen Teil der historischen Vergangenheit Amerikas, der unsere Gegenwart in einem scharfen Licht erscheinen lässt.
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James Lee Burke, 1936 in Louisiana geboren, wurde bereits Ende der Sechzigerjahre von der Literaturkritik als neue Stimme aus dem Süden gefeiert. Nach drei erfolgreichen Romanen wandte er sich Mitte der Achtzigerjahre dem Kriminalroman zu, in dem er die unvergleichliche Atmosphäre von New Orleans mit packenden Storys verband. Burke wurde als einer von wenigen Autoren dreimal mit dem Edgar-Allan-Poe-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet, zuletzt 2024 für »Im Süden«. 2015 erhielt er für »Regengötter« den Deutschen Krimi Preis. Er lebt in Missoula, Montana.
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Im Süden - James Lee Burke Die Südstaaten der USA zur Zeit des Bürgerkriegs: Die Sklavin Hannah wird des Mordes beschuldigt und verhaftet. Sie wird von der abolitionistischen Lehrerin Florence befreit und gemeinsam fliehen die beiden Frauen. Ihre Flucht ist gefährlich - überall lauern Sklavenfänger, Soldaten, Hunger und Krankheit. Zeitgleich verliert der idealistische junge Wade Lufkin bei einem von ihm angezettelten Duell durch eine Fehlzündung seiner Pistole sein Gesicht und kämpft danach gegen seine Dämonen und den Alkohol. Währenddessen verliebt sich der Gesetzeshüter Pierre Cauchon, der Hannah ins Gefängnis gebracht hat, in die ehemalige Sklavin Darla, kämpft gegen sein schlechtes Gewissen und Minderwertigkeitskomplexe. Die Handlungsstränge nähern sich immer weiter an, bis sich am Ende alle Protagonisten gegenüberstehen. Es steht viel auf dem Spiel, ein Kampf um Leben und Tod scheint unvermeidlich. Dieses Buch war eine Herausforderung. Burkes gnadenlos bildhafte Sprache führt einen direkt in die schwüle Hitze der amerikanischen Südstaaten und die brutale Realität des Bürgerkriegs. Sie ist blutig, ehrenlos und tödlich. Ich war anhand der Schilderungen nicht nur einmal schockiert, stellenweise auch angewidert. Die Ambivalenz der Charaktere war oft schwer auszuhalten. Warum ich trotzdem weitergelesen habe? Dieses Buch zeigt einen brutalen Teil amerikanischer Geschichte. Diese zu verstehen kann vor allem heute wichtig sein. Es zeigt das Böse gnadenlos ohne jegliche Südstaaten-Romantik und auch, wie nah Gut und Böse beieinander liegen und wie schnell die Grenzen verwischen. Ich kann „Im Süden“ nicht uneingeschränkt empfehlen. Wer aber historisch interessiert ist und amerikanische Geschichte verstehen möchte, sollte es unbedingt lesen.




