Im Schnellzug nach Haifa

Im Schnellzug nach Haifa

Hardback
3.17

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Description

»Wer die blutigen Konflikte der Gegenwart zwischen dem israelischen Staat und den Palästinensern verstehen will, der sollte, nein, der muss dieses Buch lesen. Denn es legt die politischen und kulturellen Wurzeln schon lange vor der Gründung des Staates Israel 1948 frei.« Claus-Jürgen Göpfert, Frankfurter Rundschau

1933 muss die Berlinerin Gabriele Tergit aus Deutschland fliehen und gelangt über Tschechien nach Palästina. Schreibend bahnt sie sich ihren Weg durch das Völkergewimmel in Jerusalem, Haifa und Tel Aviv und erlebt ein Land im Aufbruch. In hier teils erstmals veröffentlichten Porträts und Reiseschilderungen vermittelt sie ein sinnliches Bild von der ungeheuren Vielfalt Palästinas in den 1930er Jahren, lange vor der Staatsgründung Israels. Tergit trifft einen Fleischer aus Brest-Litowsk, der sich eine japanische Decke um den Bauch bindet und melancholisch Wurst schneidet;eine Berliner Zionistin, tüchtig und patent, die unermüdlich arbeitet und Feste organisiert, und einen Frommen aus Deutschland, den die jungen Leute auslachen.


Zusammen mit den faszinierenden Fotos aus dem Archiv Abraham Pisarek schildern Tergits Geschichten eine Welt, in der manche Hoffnung zerbrach und doch vieles möglich schien. Erstmals um neunzehn ursprünglich von der Autorin für den Band vorgesehene Texte aus dem Nachlass erweitert, gewährt Im Schnellzug nach Haifa einen ganz neuen Einblick in die Entstehung des heutigen Israels.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Hardback
Pages
256
Price
28.80 €

Author Description

Gabriele Tergit (1894–1982), Journalistin und Schriftstellerin, schrieb drei Romane, zahlreiche Feuilletons und Reportagen sowie posthum veröffentlichte Erinnerungen. 1933 emigrierte sie nach Palästina, 1938 zog sie nach London. Ihr literarisches Werk wurde erst spät in Deutschland wiederentdeckt. Heute gilt sie, vor allem aufgrund ihres Erfolgsromans Effingers, als bedeutende Autorin der Zwischen- und Nachkriegszeit.

Posts

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Ich fand das Thema sehr spannend und war dann aber leider schnell enttäuscht

Die Autorin sammelt viele Beobachtungen und kurze Vorstellungen von Juden und Jüdinnen im Palästina der 1930er Jahre. Das ist zwar zwischendrin interessant, aber ich fand es leider sehr anstrengend zu lesen und habe sogar mehrfach überlegt das Buch abzubrechen. Ich verstehe die Intention der Autorin und die Vielfalt des jüdischen Lebens in Palästina kommt auch rüber, leider fehlt aber für mich der rote Faden und aufgrund der nur kurzen oberflächlichen Erzählungen kann man leider keine Verbindung zu den beschriebenen Personen aufbauen. Es hat mich emotional also gar nicht gepackt und darunter hat auf jeden Fall meine Aufmerksamkeit gelitten.

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