Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Starke Frauen, dramatische Schicksale und ein packendes Familiengeheimnis: der Abschluss der SPIEGEL-Bestseller-Dilogie Die Bücherfrauen von Listland
Vor Jahrzehnten verschwand Fenja Lorenzens ältere Schwester spurlos. Jetzt wird sie endlich erfahren, was damals wirklich geschah.
Es ist Spätsommer, als Journalistin Anna März nach Sylt zurückkehrt, um der 85-jährigen Fenja Lorenzen bei der Suche nach ihrer Schwester Martje zu helfen. Denn nach einer Sturmnacht im Jahr 1958 verliert sich jede Spur von ihr. Anna ahnt nicht, dass Martje sich damals in den charismatischen Strandpiraten Hark verliebt hatte und sich nach einem Schiffsunglück auf die Insel Amrum retten konnte. Fenja dagegen scheint mehr über Martjes Verschwinden zu wissen, als sie bereit ist zuzugeben. Je tiefer Anna gräbt, desto klarer wird, wie kompliziert das Verhältnis der Schwestern gewesen sein muss, die sich als Kinder abgöttisch liebten, bevor das Schicksal sie auseinanderriss. Und da ist auch noch Eric, für den Annas Herz nach wie vor schlägt …
Eine Reise nach Sylt, Amrum, Föhr ... Dieser fesselnde Wohlfühlroman lässt einen beim Lesen den Sand unter den Füßen spüren!
Feelgood meets Familiensaga: Nach Band 1, Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben , der Platz 7 der SPIEGEL-Bestsellerliste belegte, folgt hiermit die mitreißende Fortsetzung und der Abschluss von Gabriella Engelmanns bewegender Sylt-Dilogie.
Entdecken Sie auch die »Büchernest-Serie« von Gabriella Engelmann, die ebenfalls auf Sylt spielt:
Inselzauber Inselsommer Wintersonnenglanz Strandkorbträume Inselsommerstürme (Kurzroman) InselsehnsuchtBook Information
Author Description
Die gebürtige Münchnerin entdeckte in Hamburg ihre Freude am Schreiben und fühlt sich im Norden pudelwohl. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Daseins als Romanautorin. Ihre Liebe gilt Nordfriesland, einer Region, die sie regelmäßig bereist und in der sie gern in einem Häuschen am Deich leben würde.Mehr zur Autorin:Instagram: gabriellaengelmannFacebook: www.facebook.com/AutorinGabriellaEngelmann
Posts
Bewegende Fortsetzung
Welch bewegende Fortsetzung! Mein erster Dank gilt erneut dem Verlag für das liebevoll zusammengestellte Bloggerpaket! Im zweiten Band rückt die Geschichte von Martje, Fenjas älterer Schwester, in den Mittelpunkt. Es empfiehlt sich unbedingt, den ersten Teil gelesen zu haben, denn das große Familiengeheimnis, das Lene ihren Töchtern stets verschwiegen hat, bildet den Schlüssel zum Verständnis von Martjes Lebensweg. Anna März hat Fenja Lorenzen versprochen, nach ihrer verschollenen Schwester zu suchen – und stößt dabei auf eine zutiefst berührende, beinahe tragische Lebensgeschichte. Martje konnte nie begreifen, warum ihr Vater Friso damals mit Fenja fortging und sie bei ihrer Mutter Lene zurückließ. Als sie schließlich alt genug ist, verlässt sie das Listland und schlägt sich nach einem einschneidenden Erlebnis unter neuem Namen durchs Leben. Der zweite Teil entführt die Leser zudem in die eindrucksvolle Kulisse Sylts und seiner Umgebung – gemeinsam mit Martje reisen wir unter anderem nach Amrum. Ihre Geschichte hat mich tief bewegt. Es ist erstaunlich und zugleich erschütternd, wie sehr ein Missverständnis, ein unausgesprochenes Wort ein ganzes Leben prägen und verändern kann. Die Autorin besticht durch einen atmosphärisch dichten, malerischen Schreibstil, der ein müheloses Eintauchen in die Handlung ermöglicht. Man gleitet förmlich durch die Seiten und genießt jede einzelne davon. Für diese Dilogie spreche ich eine klare und herzliche Leseempfehlung aus.
„Die Bücherfrauen von Listland – Der Duft des Strandhafers“ von Gabriella Engelmann hat sich für mich wie eine kleine Auszeit angefühlt – ruhig, warm und voller Gefühl, ohne dabei kitschig zu werden. Ich bin total schnell in die Geschichte reingekommen, weil diese Nordsee-Atmosphäre einfach sofort da war. Dieses Gefühl von Wind, Meer, Dünen und dieser ganz besonderen Ruhe hat mich direkt abgeholt. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man beim Lesen fast den Duft von Salz und Strandhafer in der Nase hat. Die Protagonistinnen fand ich besonders schön ausgearbeitet. Jede von ihnen bringt ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Sorgen und Hoffnungen mit. Ich mochte, dass es nicht nur um eine Person geht, sondern um mehrere Frauen, die auf unterschiedliche Weise miteinander verbunden sind. Ihre Freundschaft wirkt ehrlich und nicht übertrieben – eher leise, unterstützend und sehr nahbar. Was mir richtig gefallen hat, ist diese Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe. Auf den ersten Blick wirkt alles ruhig und fast schon idyllisch, aber darunter liegen Themen wie Neuanfang, Selbstfindung und auch vergangene Verletzungen. Genau das gibt der Geschichte mehr Gewicht und macht sie emotional greifbar. Der Schreibstil von Gabriella Engelmann ist angenehm flüssig und sehr bildhaft, ohne zu schwer zu sein. Ich konnte das Buch einfach lesen, ohne mich anstrengen zu müssen, und trotzdem hat es mich emotional erreicht. Es ist kein spannungsgeladener Plot, sondern eher eine Geschichte, die vom Gefühl lebt – und das macht sie so besonders. Für mich ist „Der Duft des Strandhafers“ ein Wohlfühlbuch mit Herz, das perfekt ist, wenn man etwas Ruhiges, Atmosphärisches und gleichzeitig Emotionales lesen möchte. Ein Buch wie ein Kurzurlaub am Meer. 🌊📖
Bereits Teil eins konnte mich schon total begeistern und ich war großer Vorfreude und Neugier, wie es denn nun mit den Bücherfrauen von Listland weitergeht. Was ich dann aber zu lesen bekam, war einfach unglaublich. Ich fand es sogar noch besser als den ersten Teil. Besonders die Rückblicke in die Vergangenheit, haben mir sehr gut gefallen, mich manchmal aber auch wahnsinnig gemacht und ich wäre oft gerne einfach "ins Buch gesprungen". Immer dann, wenn es wieder noch spannender wurde, wechselte die Geschichte in die Gegenwart. Somit konnte man gar nicht anders, als zu lesen, lesen, lesen. Da wir uns, während des Lesens, gerade auf Sylt aufhielten, konnte ich das Buch noch mehr genießen. Listland ist ein wunderschönes Fleckchen Erde. Ihr solltet es wirklich mal besuchen. ❤️ Danke auch für die tollen Recherchen im Buch. Sie zeigen mal wieder, dass Gabriella ihren Job perfekt beherrscht. Danke, für wunderbare Lesestunden. Ich habe das Meeresrauschen noch im Ohr und den Geruch von salzig , frischer Luft in der Nase
Wie schön und poetisch kann bitte ein Buch sein… Der zweite Teil der Bücherfrauen vom Listland handelt von Martje sowie Fenjas Suche nach ihrer verlorenen Schwester. Ich hab das Buch vor Ort gelesen und konnte mich so perfekt in die Handlung aber auch in die Stimmung des Buches reinversetzen. Ganz ganz klare Empfehlung

Der Duft des Strandhafers von Gabriella Engelmann ist der Abschluss der Dilogie über die Bücherfrauen von Listland. Auch den zweiten Band habe ich sehr gern gelesen und eine wunderschöne Zeit auf Sylt, Amrum und Föhr verbracht. Anna ist Journalistin und Podcasterin, in ihrem Podcast spricht sie über bemerkenswerte Bücherfrauen, zu denen auch die 85jährige Fenja zählt. Sie war Buchhändlerin und Autorin von Kinderbüchern und setzt sich für den Erhalt nordfriesischer Literatur ein. Fenja lebt im Listland an der Südspitze Sylts. Ihre Schwester Martje ist seit den Fünfziger Jahren verschollen. Sylt, 1958: Martje macht eine Ausbildung zur Hotelkauffrau im Hotel Stadt Hamburg. Am Strand lernt sie Hark kennen, einen Tunichtgut, der in den Tag hineinlebt, sich am Rande der Legalität bewegt und dem Haschischkonsum frönt. In einer Sturmnacht kentern die beiden mit Harks Boot, und Martje erwacht am Strand von Amrum, von Hark fehlt jede Spur. Da Martje Angst hat, aufgrund von Harks kriminellen Aktivitäten belangt zu werden, nimmt sie eine neue Identität an. Sie kehrt nicht zu ihrer Familie nach Listland zurück und baut sich ein neues Leben auf Föhr auf. Anna möchte Fenja ihren Wunsch erfüllen, Martje zu finden. Mit Fenja verbindet sie nicht nur die Liebe zu Büchern, sondern auch die zu ihrem Sohn Eric. Vor kurzem habe ich die Gezeiten-Dilogie von Janne Mommsen gelesen, die in Amerika und auf Föhr spielt. In den Abschnitten, die auf Föhr spielen, habe ich einiges wiedererkannt. Mehrfach wurde darauf hingewiesen, dass viele Nordfriesen - wie auch Harks Vater - nach Amerika ausgewandert sind. Das Buch greift Themen auf wie transgenerationale Traumata, die Sehnsucht nach einer intakten Familie, den Natur- und Umweltschutz auf den nordfriesischen Inseln, den Verlust der Heimat, die Flower-Power-Bewegung auf Föhr. Die Autorin beschreibt die wunderschöne Natur der drei Inseln so atmosphärisch, dass man sich beim Lesen hinträumen kann und den Wunsch verspürt hinzureisen, dem Gesang der Seeschwalben zu lauschen und den Duft des Strandhafers zu riechen. Ich habe die Geschichte der beiden Schwestern sehr gern gelesen und spreche eine Leseempfehlung für alle aus, die Familiengeheimnisse in Kombination mit Nature Writing lieben.
Dieser Roman ist für mich weit mehr als nur ein Wohlfühlbuch – er ist eine berührende Familiengeschichte voller Geheimnisse. Die Handlung führt mich zurück auf die Insel Sylt, wo Journalistin Anna März der inzwischen 85-jährigen Fenja Lorenzen dabei hilft, endlich das Rätsel um das Verschwinden ihrer Schwester Martje zu lösen. Ein ungelöstes Geheimnis, das über Jahrzehnte hinweg im Verborgenen lag, erzeugt eine Spannung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Richtig toll fand ich, wie geschickt Gabriella Engelmann hier Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben hat . Während Anna Schritt für Schritt versucht herauszufinden, was in jener Sturmnacht im Jahr 1958 wirklich passiert ist, entfaltet sich nach und nach die Geschichte der beiden Schwestern. Doch mit der Zeit entstehen Risse, Missverständnisse und schicksalhafte Wendungen, die ihr Leben für immer verändern. Martje ist für mich eine besonders spannende Figur. Ihre Liebe zu dem Strandpiraten Hark verleiht der Geschichte fast sogar schon eine wilde, fast abenteuerliche Note. Ihre Reise nach dem Schiffsunglück und ihr Kampf ums Überleben zeigen, wie viel Mut und Stärke in ihr steckt. Auch Anna hat mir als Hauptfigur in der Gegenwart hat wieder sehr gut gefallen. Ihre Neugier als Journalistin treibt die Geschichte stets voran, aber gleichzeitig bringt sie auch ihre eigenen Gefühle und Erinnerungen mit nach Sylt. Was mii beim Lesen gefallen hat, ist die Atmosphäre. Die Inselwelt wird so lebendig beschrieben, dass ich beim Lesen förmlich das Rauschen der Wellen hören konnte und mir der Wind durch die Haare zu wehen schien. Stück für Stück setzt sich das Puzzle zusammen, und genau dieses langsame Enthüllen der Wahrheit hat mich dann in die Geschichte hineingezogen. Auch die Generationenperspektive hat mir sehr gefallen. Fenja blickt mit über 80 Jahren auf ein langes Leben zurück, während Anna aus einer ganz anderen Zeit stammt und dennoch von dieser Vergangenheit berührt wird. Fazit: Für mich ist Der Duft von Strandhafer ein wunderbar erzählter Abschluss der Dilogie rund um die Bücherfrauen von Listland. Wer Familiengeschichten mit Geheimnissen, starken Frauen und einer einzigartigen Nordsee-Kulisse liebt, wird hier ganz sicher auf seine Kosten kommen.
Familienbande Anna ist wieder zurück auf Sylt. Nach wie vor hat sie sich fest vorgenommen, Fenjas Schwester Martje zu finden. Dafür gräbt sie sich weiter durch die Archivlandschaft und führt einen Ausflug nach Amrum durch. Hier scheint sie eine Fährte zu finden. Abseits von ihrer Suche nach Martje wird Anna auch wieder mit ihrer Beziehung zu Eric konfrontiert und versucht, den für sich besten Weg - die Ignoranz- zu wählen. „Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers“ ist Band 2 aus der Reihe „Listland“ von Gabriella Engelmann. Ich habe den Ausflug nach List wieder sehr genossen. Anna und Fenja sind sehr angenehme Personen, die einem die Rückkehr leicht gemacht haben. War ich am Anfang noch etwas skeptisch Fenja gegenüber, hat sie mich in diesem Band mit ihrer Herzlichkeit und Sensibilität überzeugt. Anna wiederum war mir hier wieder sofort sehr vertraut. Ich fand es sehr konsequent, wie sie mit Eric umgegangen ist. Das war für mich auch eine gewisse Form von Stärke. Was ich etwas schade fand, dass ihre Tochter nicht nochmal vorkam, aber das ist auch gleichzeitig nicht schlimm, da sie hier keine Rolle spielt. Die Suche nach Martje gestaltete sich fast krimihaft. Mir haben dabei die Zeitsprünge zwischen Annas Zeit und Martjes Vergangenheitserzählungen sehr gut gefallen. Ich konnte mir alles sehr bildlich vorstellen, wobei ich mir die Autorin gleichzeitig einen Besuch sowohl auf Sylt als auch auf Amrum mit diesen Roman schmackhaft gemacht hat. ;-) Spannend ist die Geschichte um das Schreibstipendium. Die angehende Autorin ist mir dabei nicht gerade sympathisch gewesen. Aber das gab dem Roman auf der Zielgeraden nochmal das gewisse Etwas. Was mir absolut gefallen hat, ist die Gestaltung des Buches. Sowohl das Cover als auch die innere Gestaltung wirken absolut liebevoll und geben beim Lesen ein Gefühl des Ankommens. Fazit: Eine tolle Fortsetzung mit einer spannenden Auflösung, bei dem mal keine typische Liebesgeschichte im Fokus steht. Wer also Sehnsucht nach dem Meer und der deutschen Inselwelt hat, sollte diese Reihe genießen!
Ein schöner Wohlfühlroman !
Vor einem Jahr durfte ich den ersten Band der Dilogie *Die Bücherfrauen von List, Der Gesang der Seeschwalben* als Leseexemplar lesen und rezensieren. Ihr könnt den Beitrag über die Suchfunktion des Titel hier auf der Seite auch gern nachlesen. Nun habe ich den zweiten Band *Der Duft des Strandhafers* erhalten und erzähle euch von dem neuen Buch. Die Suche nach der verschollenen Martje läuft im zweiten Band mit Hochdruck weiter, mit Leidenschaft vorangetrieben durch die Hamburger Journalistin Anna März. Die Autorin hat ihr Buch wieder in verschiedene Zeitstränge aufgeteilt und hält die Spannung sehr hoch mit immer neuen Informationen über die beiden Halbschwestern Fenja und Martje und deren unterschiedliche Lebensgeschichten. Der romantische und poetische Schreibstil der Autorin gibt diesem stimmigen Wohlfühl Roman eine ganz besondere Ausstrahlung. Das Wellenrauschen der Nordsee, der raue Wind, das Kreischen der unterschiedlichen Seevögel, viele bunte Pflanzenbilder bilden einen passenden Hintergrund, der im Kopf beim Lesen nebenher immer präsent bleibt. Schöne Naturbeschreibungen laden zum Träumen ein und der Sand rieselt fast fühlbar um meine Füsse beim Lesen. Viele Hinweise auf bekannte Bücher und deren Autor*innen geben diesem Buch zusätzlich einen Lese-Mehrwert für begeisterte Buchfans. Sogar einen Hauch Mystery hat die Autorin durch das wiederholte Auftauchen des bekannten Klabautermann BO in brenzligen Situationen eingefügt. Meine einzige Kritik besteht darin, dass die Ereignisse im letzten Drittel des Buch nach meinem Empfinden plötzlich zu schnell und etwas gedrängt erzählt wurden. Man kann wunderbar in diese besondere Buch-Atmosphäre, spielend auf den Inseln, Sylt, Amrum und Föhr eintauchen und einer geheimnisvollen, verschlungenen Familiengeschichte folgen - die sich mit vielen Verletzungen der Protagonist*innen darstellt , am Ende aber gut und zufriedenstellend auflöst,,,,,, Meine Bewertung: Vier **** Sterne.
Wohlfühlroman der etwas anderen Sorte!
. Wage dich auf eine Reise an die Nordsee und entdecke dort weit mehr als nur eine kühle Brise, salzige Luft und weidende Schafe. In „Der Duft des Strandhafers“ entfaltet sich eine berührende Familiengeschichte, so lebensnah, als hätte das Leben selbst sie geschrieben. Ein Wohlfühlroman mit einem durchgehend fein gespannten Bogen der Spannung, der nicht nur fesselt, sondern auch das Herz wärmt. Der zweite Teil dieser Dilogie fühlte sich an wie eine warme Umarmung, wie ein Heimkommen nach langer Zeit. Also schnapp dir eine Tasse ostfriesischen Tee, gönn dir ein Stück ostfriesische Torte und begleite mich auf eine Reise nach Sylt. 5/5 ⭐️ . Aber was erwartet dich genau… Es ist Spätsommer und Journalistin Anna März macht sich erneut auf den Weg nach Sylt um dort der 85- jährigen Fenja Lorenz bei der Suche nach ihrer verlorenen Schwester Martje zu helfen. Nach einer Sturmnacht im Jahre 1958 verschwindet Martje spurlos, doch bei ihrer Suche und ihren Recherchen wird Anna schnell klar, dass das Verhältnis der Schwestern komplizierter war als sie geglaubt hat. . In „Der Duft des Strandhafer“ begleiten wir vor allem Anna, Fenja und Martje durch die Handlung, auch wenn im Verlauf der Geschichte noch weitere Stimmen zu Wort kommen, die hier ungenannt bleiben sollen. Der Roman gewährt erneut tiefe Einblicke in die Gedanken und die Gefühlswelt dieser Frauen und lässt uns an ihren Entscheidungen und Zweifeln teilhaben. Wie schon im ersten Band sind die Protagonistinnen, ebenso wie die übrigen Figuren mit großer Sorgfalt und Lebendigkeit gezeichnet. Sie wirken authentisch und nahbar; man begegnet ihnen beinahe wie alten Bekannten. Besonders die zentralen Charaktere sind alles andere als makellos: Sie haben Ecken und Kanten, Fehler und Widersprüche und gerade daraus bezieht der Roman seine besondere Lebendigkeit. . Dieser Roman fühlt sich an wie eine gemütliche Teerunde auf Sylt, bei der man gebannt den Geschichten guter Freundinnen lauscht. . Die Handlung bewegt sich nicht nur zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen verschiedenen Jahren und Erinnerungen, sondern führt uns auch von einer Nordseeinsel zur nächsten. Dabei entfalten Engelmanns Naturbeschreibungen eine ganz eigene Magie! Mühelos träumt man sich an den Strand, spürt den kühlen Nordseewind im Haar und hört beinahe das Rauschen der Wellen. Diese wechselnde Erzählstruktur hält den Spannungsbogen konstant lebendig und macht es leicht, mit den Figuren mitzufühlen und mitzufiebern. Annas journalistische Arbeit verleiht „Den Bücherfrauen von Listland“ zudem eine feine Detektivroman- Note, die der Geschichte eine zusätzliche, sehr reizvolle Facette gibt. So entsteht ein Wohlfühlroman der etwas anderen Art, atmosphärisch erzählt, zugleich fesselnd, emotional und berührend, ohne jemals ins Kitschige abzurutschen. Auch das Ende ist rund und stimmig und bildet einen gelungenen Abschluss der Geschichte. . Und doch hätte ich nichts dagegen, Anna noch einmal nach Sylt zu begleiten, die Bücherfrauen von Listland wiederzutreffen und all die liebgewonnenen Figuren erneut zu besuchen.

Der Duft des Strandhafers von Gabriele Engelmann ist der zweite Band der Sylt-Dilogie „Die Bücherfrauen von Listland“. Im ersten Band ging es hauptsächlich um Fenja und hier steht Fenja’s Schwester Martje im Fokus. Ich empfehle daher, zuerst „Der Gesang der Seeschwalben“ zu lesen, um die Zusammenhänge besser nachzuvollziehen. Es lohnt sich definitiv! Es gibt auch wieder ein Personenverzeichnis mit allen wichtigen Figuren aus der Vergangenheit und Gegenwart. Inhalt: Vor vielen Jahren verschwand Fenja‘s Schwester Martje unter ungeklärten Umständen. Die Journalistin Anna März hilft der 85-jährigen Fenja, ihre Schwester zu suchen. Im Zuge ihrer Recherchen stößt Anna auf Hinweise zu Martjes Vergangenheit, darunter eine Liebesgeschichte und Ereignisse rund um ein Schiffsunglück. Es wird deutlich, dass Fenja mehr über das Verschwinden weiß, als sie preisgeben möchte. Doch Anna ist hartnäckig und mit zunehmender Recherche offenbart sich auch die komplizierte Beziehung zwischen den Schwestern. Parallel dazu wird auch Annas Part weitererzählt: Auf Listland begegnet sie erneut Eric und sieht sich mit ihren eigenen Gefühlen konfrontiert. Der Schreibstil ist wieder sehr mitreißend und hochemotional. Es gibt mehrere Perspektiven, hauptsächlich zwischen Martje und Anna. Zudem wechseln sich unterschiedliche Zeitebenen ab – von der Vergangenheit (1958 bis 1994) bis in die Gegenwart –, wodurch sich die Ereignisse nach und nach zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Auch die einzelnen Schauplätze sind wieder so wunderbar und lebendig beschrieben: Listland und Hörnum auf Sylt oder die Inseln Amrum und Föhr. Die Figuren sind vielschichtig und authentisch. Martje ist eine sehr selbstbewusste Frau, hartnäckig, ehrgeizig und unglaublich stur. Aber sie besitzt auch eine sehr sensible Seite, gerade auf Amrum ist dies deutlich zu spüren. Das Zerwürfnis zwischen den Schwestern ist so tragisch, so viel verlorene Jahre! Martjes Weg ist sehr berührend in die Geschichte eingebettet. Auch Anna‘s Part hat mir gefallen, sie und einige andere Figuren stehen für die Gegenwart, dazu gibt es noch einige Überraschungen. Am Ende schließt sich der berühmte Kreis. Fazit: Ein berührender Roman über Familie, Schuld, Geschwisterliebe und die Suche nach Antworten. Die vielschichtige Handlung, lebendige Figuren und die eindrucksvolle Kulisse Nordfrieslands machen das Buch zu einem unvergesslichen Leseerlebnis. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung für diesen wunderbaren Abschlussband.
Eine spannende und mitreißende Familiengeschichte, die mich wieder absolut überzeugt hat. Die Handlung war durchgehend fesselnd und emotional erzählt. In der Mitte des Buches bin ich aufs Hörbuch gewechselt – und das hat mir tatsächlich noch besser gefallen, da die Geschichte dadurch noch lebendiger wurde. Insgesamt eine klare Empfehlung!
So so genial!
Anna eine Junge Journalistin und Autorin berichtet in ihrem Podcast über die Frauen vom Listland, dazu gehört auch Fenja eine ältere Dame die auf ihrem Hof mit ihren Tieren lebt. Fenja vermisst schmerzlich ihre Schwester Martje die in Jungen Jahren verschwunden ist, aber die Frage ist, lebt sie oder ist sie bei einer Überfahrt verunglückt. Fenja vergibt ein Stipendium um ein begonnenes Buch von Marten Behlau zu beenden. Auch er spielt eine große Rolle in der Familien Geschichte. Anna begibt sich weiter auf Spurensuche und deckt viele geheimnisvolle Dinge auf. Leicht wird sie abgelenkt durch Eric. Wir erfahren Martje ihre komplette Geschichte denn die Kapitel sind in der Gegenwart und Vergangenheit geschrieben. Ich liebe diese Story so so sehr ich konnte Schmunzeln, trauern und ganz viel Liebe spüren. Denn ist das Martje alles wegen der Liebe passiert? Die Charaktere sind super dargestellt und das Seeting ist der Wahnsinn. Der Schreibstil ist Phänomenal. Wer noch im Bauch auftaucht und ob es für Fenja und Martje ein Happy End gibt das erfahrt ihr im Buch denn ich möchte euch ja nicht alles verraten obwohl ich noch so viel Positives schreiben konnte. Ich weiß nur eins ich hätte gerne eine Fortsetzung gehabt. Verdiente 5/5 Sterne ⭐️

Was fürs Herz
Sucht ihr einen schönen Roman fürs Herz, dann seid ihr hier genau richtig. Ich habe das Buch verschlungen und kann es wärmsten empfehlen! Aber worum geht es? Wir begleiten Anna, die versucht Martje, Fenjas verschollene Schwester, ausfindig zu machen. Und wir nähern uns dem auf zwei Ebenen. Zum einen die Gegenwart aus Annas Perspektive und der Vergangenheit in der wir Martje auf ihrem Weg begleiten. Die Geschichte ist wirklich sehr gefühlvoll! Ich habe mit Martje mitgelitten und mich mit ihr gefreut und konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, ob es ein Happy End für die beiden Schwestern gibt. Dazu kommt noch das wundervolle Setting in Nordfriesland, das Lust auf Urlaub am Meer macht! Für mich war es wirklich eine wundervolle und tiefgründige Geschichte über zwei unterschiedliche Schwestern. Ich würde es jederzeit wieder lesen!
„Denn ein Haus war nun mal ein Zuhause. Ein Zufluchtsort, ein Bollwerk gegen die Stolpersteine des Lebens.“ 🏡🫶🏼 Nachdem mich bereits der erste Band so begeistert hat, war für mich sofort klar: Auch den zweiten Teil musste ich unbedingt lesen. Nach meiner großen Vorfreude auf „Der Gesang der Seeschwalben“ konnte ich es kaum erwarten, endlich wieder nach Listland zurückzukehren – und genau dieses wunderbare Gefühl schenkt „Der Duft des Strandhafers“ von Gabriella Engelmann von der ersten Seite an. Wie schon im ersten Band schafft sie es auch diesmal wieder, eine Atmosphäre zu erschaffen, die einen sofort an diesen ganz besonderen Ort entführt. Während ich bereits beim Vorgänger geschrieben habe, wie sehr ich Sylt und besonders den Ellenbogen liebe, wurde dieses Gefühl beim Lesen nur noch stärker. Man spürt beim Lesen förmlich den Wind, riecht das Meer und sieht den Strandhafer vor sich – für mich war es wie ein literarischer Kurzurlaub auf Sylt…und diesmal auch auf Amrum und Föhr. 😍 Besonders schön fand ich, wieder vertraute Figuren zu treffen und mehr über ihre Geschichten zu erfahren. Genau das ist eine der großen Stärken von Gabriella Engelmann: Sie erschafft Charaktere, die einem sofort ans Herz wachsen. Im zweiten Teil wird vor allem die Geschichte von Martje mit viel Spannung, Gefühl, Wärme und Tiefe weitererzählt. Wie bereits im Auftaktband sorgen die wechselnden Zeitebenen dafür, dass die Handlung lebendig bleibt und man ständig weiterlesen möchte. Die Kapitel sind angenehm kurz, sodass man immer denkt: „Nur noch eines!“ – und ehe man sich versieht, sind wieder viele Seiten gelesen. Genau dieses Gefühl hatte ich schon beim ersten Buch, das ich damals ebenfalls innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Auch diesmal verbindet Gabriella Engelmann wieder mehrere Themen auf ganz besondere Weise: die Liebe zu Büchern, starke Frauenfiguren, Familiengeschichten und natürlich diesen einzigartigen Ort am nördlichsten Punkt Deutschlands. Dazu kommt wieder dieser feine Hauch von Magie und Geschichte, der die Reihe so besonders macht. Für mich ist „Der Duft des Strandhafers“ eine wunderschöne Fortsetzung, die all das fortführt, was ich schon am ersten Band so geliebt habe. Es ist ein Buch voller Herz, Atmosphäre und Sehnsucht nach dem Meer – und eine erneute Einladung nach Listland, die ich nur zu gerne angenommen habe. Ein echtes Wohlfühlbuch, das noch lange nachklingt. Danke, Gabriella Engelmann, für diese Rückkehr an einen literarischen Herzensort. Ich hoffe sehr, dass wir noch einmal dorthin reisen dürfen. 🌾📚🌊

Rückkehr zu den Bücherfrauen von Listland
Da ich auch den ersten Band der Bücherfrauen von Listland gelesen habe (Der Gesang der Seeschwalben), habe ich mich sehr gefreut, dass nun die Fortsetzung erschienen ist. Es ist möglich, Band 2 auch unabhängig vom ersten Band lesen, allerdings dauert es dann wohl ein wenig länger, um die Familiengeschehnisse einzutauchen, daher empfehle ich schon, den ersten Band der Dilogie vorher zu lesen. Im Vordergrund steht wie im ersten Band auch die Journalistin Anna März, die nun auf die Insel Sylt zurückkehrt, um weitere Familiengeheimnisse der Bücherfrauen aufzudecken. Genauso in Fokus stehen aber auch die Erzählungen von Martje, die aus der Vergangenheit beginnend im Jahr 1958 berichtet. Es war toll, sich die Zusammenhänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu erschließen und auch das Setting auf den Inseln Sylt, Amrum und Föhr ist wirklich traumhaft beschrieben. Das Cover ist angelehnt an den ersten Band und gibt ein stimmiges Gesamtbild ab. Im Vergleich hat mir der erste Band von der Handlung aber noch ein wenig besser gefallen. Ich spreche auf jeden Fall eine Empfehlung aus, beide Bücher zu lesen und nach Nordfriesland abzutauchen!
Das Cover und auch der Titel sind sehr schön und auch passend zum ersten Teil der Dilogie. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine schöne Länge. Das Setting auf den Nordsee-Inseln hat mir (wie auch im ersten Teil) sehr gut gefallen. Es weckt Fernweh und Lust auf Urlaub dort! Martjes Geschichte (Vergangenheit) ist sehr aufwühlend und auch spannend und von einigen Schicksalsschlägen geprägt. Der Handlungsstrang der Gegenwart wirkte dagegen etwas farblos und schwach. Auch im Vergleich zum ersten Teil der Dilogie. Insgesamt eine gute Spannung, vielleicht ein bis zwei Zufälle oder Fügungen zu viel für meinen Geschmack. Aber auf jeden Fall ein schönes Leseerlebnis, dass einen auch ein bisschen in die Geschichte auf den Insel eintauchen lässt.
Familiengeschichte mit Inselflair
Das Buch ist hochwertig und mit einer angenehmen Haptik hergestellt. Das Cover lädt zum Träumen ein. Die Geschichte von Martje und Fenja wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Martjes Part liegt hauptsächlich in der Vergangenheit, Fenjas Part in der Gegenwart, jedoch erzählt aus der Perspektive von Anna, der Journalistin und Podcasterin. Ich habe ein bisschen gebraucht um in die Geschichte zu finden, was wahrscheinlich mein eigener Fehler war, da ich nicht früh genug registriert habe, dass es sich hier um den zweiten Teil einer Dilogie handelt. Das Inselflair und wie die Geschichte über die verschiedenen Zeiten zusammengeführt wird, hat mir trotz allem gefallen und ich werde definitiv “der Gesang der Seeschwalben” im Anschluss lesen, um die fehlenden Informationen noch zu erhalten und die Sache zu einem runden Abschluss zu bringen
Gelungener Abschluss für die Bücherfrauen von Listland
Wie auch im ersten Teil geht es um Literatur, Familie, Liebe und schicksalshafte Begegnungen. Das Setting auf den Nordsee Inseln hat mir gut gefallen. Ich selbst habe diese Region noch nicht bereist, konnte sie mir aber gut vorstellen. Speziell, weil die Autorin viel Wert auf eine ausführliche Beschreibung der Umgebung legt. Dadurch ist mir in manchen Teilen des Buches die tatsächliche Handlung etwas zu kurz gekommen. Die Geschichte der Schwestern ist sehr aufwühlend und bewegend. Die zwei Erzählstränge fügen sich gut in die Geschichte ein und man hat kein Problem zwischen den Zeiten zu switchen. Dieser Roman umfasst viele unterschiedliche weibliche Charaktere und jede ist auf ihre Art eine interessante und bewegende Persönlichkeit. Das hat mir besonders gut an dieser Bücherreihe gefallen.
Description
Starke Frauen, dramatische Schicksale und ein packendes Familiengeheimnis: der Abschluss der SPIEGEL-Bestseller-Dilogie Die Bücherfrauen von Listland
Vor Jahrzehnten verschwand Fenja Lorenzens ältere Schwester spurlos. Jetzt wird sie endlich erfahren, was damals wirklich geschah.
Es ist Spätsommer, als Journalistin Anna März nach Sylt zurückkehrt, um der 85-jährigen Fenja Lorenzen bei der Suche nach ihrer Schwester Martje zu helfen. Denn nach einer Sturmnacht im Jahr 1958 verliert sich jede Spur von ihr. Anna ahnt nicht, dass Martje sich damals in den charismatischen Strandpiraten Hark verliebt hatte und sich nach einem Schiffsunglück auf die Insel Amrum retten konnte. Fenja dagegen scheint mehr über Martjes Verschwinden zu wissen, als sie bereit ist zuzugeben. Je tiefer Anna gräbt, desto klarer wird, wie kompliziert das Verhältnis der Schwestern gewesen sein muss, die sich als Kinder abgöttisch liebten, bevor das Schicksal sie auseinanderriss. Und da ist auch noch Eric, für den Annas Herz nach wie vor schlägt …
Eine Reise nach Sylt, Amrum, Föhr ... Dieser fesselnde Wohlfühlroman lässt einen beim Lesen den Sand unter den Füßen spüren!
Feelgood meets Familiensaga: Nach Band 1, Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben , der Platz 7 der SPIEGEL-Bestsellerliste belegte, folgt hiermit die mitreißende Fortsetzung und der Abschluss von Gabriella Engelmanns bewegender Sylt-Dilogie.
Entdecken Sie auch die »Büchernest-Serie« von Gabriella Engelmann, die ebenfalls auf Sylt spielt:
Inselzauber Inselsommer Wintersonnenglanz Strandkorbträume Inselsommerstürme (Kurzroman) InselsehnsuchtBook Information
Author Description
Die gebürtige Münchnerin entdeckte in Hamburg ihre Freude am Schreiben und fühlt sich im Norden pudelwohl. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Daseins als Romanautorin. Ihre Liebe gilt Nordfriesland, einer Region, die sie regelmäßig bereist und in der sie gern in einem Häuschen am Deich leben würde.Mehr zur Autorin:Instagram: gabriellaengelmannFacebook: www.facebook.com/AutorinGabriellaEngelmann
Posts
Bewegende Fortsetzung
Welch bewegende Fortsetzung! Mein erster Dank gilt erneut dem Verlag für das liebevoll zusammengestellte Bloggerpaket! Im zweiten Band rückt die Geschichte von Martje, Fenjas älterer Schwester, in den Mittelpunkt. Es empfiehlt sich unbedingt, den ersten Teil gelesen zu haben, denn das große Familiengeheimnis, das Lene ihren Töchtern stets verschwiegen hat, bildet den Schlüssel zum Verständnis von Martjes Lebensweg. Anna März hat Fenja Lorenzen versprochen, nach ihrer verschollenen Schwester zu suchen – und stößt dabei auf eine zutiefst berührende, beinahe tragische Lebensgeschichte. Martje konnte nie begreifen, warum ihr Vater Friso damals mit Fenja fortging und sie bei ihrer Mutter Lene zurückließ. Als sie schließlich alt genug ist, verlässt sie das Listland und schlägt sich nach einem einschneidenden Erlebnis unter neuem Namen durchs Leben. Der zweite Teil entführt die Leser zudem in die eindrucksvolle Kulisse Sylts und seiner Umgebung – gemeinsam mit Martje reisen wir unter anderem nach Amrum. Ihre Geschichte hat mich tief bewegt. Es ist erstaunlich und zugleich erschütternd, wie sehr ein Missverständnis, ein unausgesprochenes Wort ein ganzes Leben prägen und verändern kann. Die Autorin besticht durch einen atmosphärisch dichten, malerischen Schreibstil, der ein müheloses Eintauchen in die Handlung ermöglicht. Man gleitet förmlich durch die Seiten und genießt jede einzelne davon. Für diese Dilogie spreche ich eine klare und herzliche Leseempfehlung aus.
„Die Bücherfrauen von Listland – Der Duft des Strandhafers“ von Gabriella Engelmann hat sich für mich wie eine kleine Auszeit angefühlt – ruhig, warm und voller Gefühl, ohne dabei kitschig zu werden. Ich bin total schnell in die Geschichte reingekommen, weil diese Nordsee-Atmosphäre einfach sofort da war. Dieses Gefühl von Wind, Meer, Dünen und dieser ganz besonderen Ruhe hat mich direkt abgeholt. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man beim Lesen fast den Duft von Salz und Strandhafer in der Nase hat. Die Protagonistinnen fand ich besonders schön ausgearbeitet. Jede von ihnen bringt ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Sorgen und Hoffnungen mit. Ich mochte, dass es nicht nur um eine Person geht, sondern um mehrere Frauen, die auf unterschiedliche Weise miteinander verbunden sind. Ihre Freundschaft wirkt ehrlich und nicht übertrieben – eher leise, unterstützend und sehr nahbar. Was mir richtig gefallen hat, ist diese Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe. Auf den ersten Blick wirkt alles ruhig und fast schon idyllisch, aber darunter liegen Themen wie Neuanfang, Selbstfindung und auch vergangene Verletzungen. Genau das gibt der Geschichte mehr Gewicht und macht sie emotional greifbar. Der Schreibstil von Gabriella Engelmann ist angenehm flüssig und sehr bildhaft, ohne zu schwer zu sein. Ich konnte das Buch einfach lesen, ohne mich anstrengen zu müssen, und trotzdem hat es mich emotional erreicht. Es ist kein spannungsgeladener Plot, sondern eher eine Geschichte, die vom Gefühl lebt – und das macht sie so besonders. Für mich ist „Der Duft des Strandhafers“ ein Wohlfühlbuch mit Herz, das perfekt ist, wenn man etwas Ruhiges, Atmosphärisches und gleichzeitig Emotionales lesen möchte. Ein Buch wie ein Kurzurlaub am Meer. 🌊📖
Bereits Teil eins konnte mich schon total begeistern und ich war großer Vorfreude und Neugier, wie es denn nun mit den Bücherfrauen von Listland weitergeht. Was ich dann aber zu lesen bekam, war einfach unglaublich. Ich fand es sogar noch besser als den ersten Teil. Besonders die Rückblicke in die Vergangenheit, haben mir sehr gut gefallen, mich manchmal aber auch wahnsinnig gemacht und ich wäre oft gerne einfach "ins Buch gesprungen". Immer dann, wenn es wieder noch spannender wurde, wechselte die Geschichte in die Gegenwart. Somit konnte man gar nicht anders, als zu lesen, lesen, lesen. Da wir uns, während des Lesens, gerade auf Sylt aufhielten, konnte ich das Buch noch mehr genießen. Listland ist ein wunderschönes Fleckchen Erde. Ihr solltet es wirklich mal besuchen. ❤️ Danke auch für die tollen Recherchen im Buch. Sie zeigen mal wieder, dass Gabriella ihren Job perfekt beherrscht. Danke, für wunderbare Lesestunden. Ich habe das Meeresrauschen noch im Ohr und den Geruch von salzig , frischer Luft in der Nase
Wie schön und poetisch kann bitte ein Buch sein… Der zweite Teil der Bücherfrauen vom Listland handelt von Martje sowie Fenjas Suche nach ihrer verlorenen Schwester. Ich hab das Buch vor Ort gelesen und konnte mich so perfekt in die Handlung aber auch in die Stimmung des Buches reinversetzen. Ganz ganz klare Empfehlung

Der Duft des Strandhafers von Gabriella Engelmann ist der Abschluss der Dilogie über die Bücherfrauen von Listland. Auch den zweiten Band habe ich sehr gern gelesen und eine wunderschöne Zeit auf Sylt, Amrum und Föhr verbracht. Anna ist Journalistin und Podcasterin, in ihrem Podcast spricht sie über bemerkenswerte Bücherfrauen, zu denen auch die 85jährige Fenja zählt. Sie war Buchhändlerin und Autorin von Kinderbüchern und setzt sich für den Erhalt nordfriesischer Literatur ein. Fenja lebt im Listland an der Südspitze Sylts. Ihre Schwester Martje ist seit den Fünfziger Jahren verschollen. Sylt, 1958: Martje macht eine Ausbildung zur Hotelkauffrau im Hotel Stadt Hamburg. Am Strand lernt sie Hark kennen, einen Tunichtgut, der in den Tag hineinlebt, sich am Rande der Legalität bewegt und dem Haschischkonsum frönt. In einer Sturmnacht kentern die beiden mit Harks Boot, und Martje erwacht am Strand von Amrum, von Hark fehlt jede Spur. Da Martje Angst hat, aufgrund von Harks kriminellen Aktivitäten belangt zu werden, nimmt sie eine neue Identität an. Sie kehrt nicht zu ihrer Familie nach Listland zurück und baut sich ein neues Leben auf Föhr auf. Anna möchte Fenja ihren Wunsch erfüllen, Martje zu finden. Mit Fenja verbindet sie nicht nur die Liebe zu Büchern, sondern auch die zu ihrem Sohn Eric. Vor kurzem habe ich die Gezeiten-Dilogie von Janne Mommsen gelesen, die in Amerika und auf Föhr spielt. In den Abschnitten, die auf Föhr spielen, habe ich einiges wiedererkannt. Mehrfach wurde darauf hingewiesen, dass viele Nordfriesen - wie auch Harks Vater - nach Amerika ausgewandert sind. Das Buch greift Themen auf wie transgenerationale Traumata, die Sehnsucht nach einer intakten Familie, den Natur- und Umweltschutz auf den nordfriesischen Inseln, den Verlust der Heimat, die Flower-Power-Bewegung auf Föhr. Die Autorin beschreibt die wunderschöne Natur der drei Inseln so atmosphärisch, dass man sich beim Lesen hinträumen kann und den Wunsch verspürt hinzureisen, dem Gesang der Seeschwalben zu lauschen und den Duft des Strandhafers zu riechen. Ich habe die Geschichte der beiden Schwestern sehr gern gelesen und spreche eine Leseempfehlung für alle aus, die Familiengeheimnisse in Kombination mit Nature Writing lieben.
Dieser Roman ist für mich weit mehr als nur ein Wohlfühlbuch – er ist eine berührende Familiengeschichte voller Geheimnisse. Die Handlung führt mich zurück auf die Insel Sylt, wo Journalistin Anna März der inzwischen 85-jährigen Fenja Lorenzen dabei hilft, endlich das Rätsel um das Verschwinden ihrer Schwester Martje zu lösen. Ein ungelöstes Geheimnis, das über Jahrzehnte hinweg im Verborgenen lag, erzeugt eine Spannung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Richtig toll fand ich, wie geschickt Gabriella Engelmann hier Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben hat . Während Anna Schritt für Schritt versucht herauszufinden, was in jener Sturmnacht im Jahr 1958 wirklich passiert ist, entfaltet sich nach und nach die Geschichte der beiden Schwestern. Doch mit der Zeit entstehen Risse, Missverständnisse und schicksalhafte Wendungen, die ihr Leben für immer verändern. Martje ist für mich eine besonders spannende Figur. Ihre Liebe zu dem Strandpiraten Hark verleiht der Geschichte fast sogar schon eine wilde, fast abenteuerliche Note. Ihre Reise nach dem Schiffsunglück und ihr Kampf ums Überleben zeigen, wie viel Mut und Stärke in ihr steckt. Auch Anna hat mir als Hauptfigur in der Gegenwart hat wieder sehr gut gefallen. Ihre Neugier als Journalistin treibt die Geschichte stets voran, aber gleichzeitig bringt sie auch ihre eigenen Gefühle und Erinnerungen mit nach Sylt. Was mii beim Lesen gefallen hat, ist die Atmosphäre. Die Inselwelt wird so lebendig beschrieben, dass ich beim Lesen förmlich das Rauschen der Wellen hören konnte und mir der Wind durch die Haare zu wehen schien. Stück für Stück setzt sich das Puzzle zusammen, und genau dieses langsame Enthüllen der Wahrheit hat mich dann in die Geschichte hineingezogen. Auch die Generationenperspektive hat mir sehr gefallen. Fenja blickt mit über 80 Jahren auf ein langes Leben zurück, während Anna aus einer ganz anderen Zeit stammt und dennoch von dieser Vergangenheit berührt wird. Fazit: Für mich ist Der Duft von Strandhafer ein wunderbar erzählter Abschluss der Dilogie rund um die Bücherfrauen von Listland. Wer Familiengeschichten mit Geheimnissen, starken Frauen und einer einzigartigen Nordsee-Kulisse liebt, wird hier ganz sicher auf seine Kosten kommen.
Familienbande Anna ist wieder zurück auf Sylt. Nach wie vor hat sie sich fest vorgenommen, Fenjas Schwester Martje zu finden. Dafür gräbt sie sich weiter durch die Archivlandschaft und führt einen Ausflug nach Amrum durch. Hier scheint sie eine Fährte zu finden. Abseits von ihrer Suche nach Martje wird Anna auch wieder mit ihrer Beziehung zu Eric konfrontiert und versucht, den für sich besten Weg - die Ignoranz- zu wählen. „Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers“ ist Band 2 aus der Reihe „Listland“ von Gabriella Engelmann. Ich habe den Ausflug nach List wieder sehr genossen. Anna und Fenja sind sehr angenehme Personen, die einem die Rückkehr leicht gemacht haben. War ich am Anfang noch etwas skeptisch Fenja gegenüber, hat sie mich in diesem Band mit ihrer Herzlichkeit und Sensibilität überzeugt. Anna wiederum war mir hier wieder sofort sehr vertraut. Ich fand es sehr konsequent, wie sie mit Eric umgegangen ist. Das war für mich auch eine gewisse Form von Stärke. Was ich etwas schade fand, dass ihre Tochter nicht nochmal vorkam, aber das ist auch gleichzeitig nicht schlimm, da sie hier keine Rolle spielt. Die Suche nach Martje gestaltete sich fast krimihaft. Mir haben dabei die Zeitsprünge zwischen Annas Zeit und Martjes Vergangenheitserzählungen sehr gut gefallen. Ich konnte mir alles sehr bildlich vorstellen, wobei ich mir die Autorin gleichzeitig einen Besuch sowohl auf Sylt als auch auf Amrum mit diesen Roman schmackhaft gemacht hat. ;-) Spannend ist die Geschichte um das Schreibstipendium. Die angehende Autorin ist mir dabei nicht gerade sympathisch gewesen. Aber das gab dem Roman auf der Zielgeraden nochmal das gewisse Etwas. Was mir absolut gefallen hat, ist die Gestaltung des Buches. Sowohl das Cover als auch die innere Gestaltung wirken absolut liebevoll und geben beim Lesen ein Gefühl des Ankommens. Fazit: Eine tolle Fortsetzung mit einer spannenden Auflösung, bei dem mal keine typische Liebesgeschichte im Fokus steht. Wer also Sehnsucht nach dem Meer und der deutschen Inselwelt hat, sollte diese Reihe genießen!
Ein schöner Wohlfühlroman !
Vor einem Jahr durfte ich den ersten Band der Dilogie *Die Bücherfrauen von List, Der Gesang der Seeschwalben* als Leseexemplar lesen und rezensieren. Ihr könnt den Beitrag über die Suchfunktion des Titel hier auf der Seite auch gern nachlesen. Nun habe ich den zweiten Band *Der Duft des Strandhafers* erhalten und erzähle euch von dem neuen Buch. Die Suche nach der verschollenen Martje läuft im zweiten Band mit Hochdruck weiter, mit Leidenschaft vorangetrieben durch die Hamburger Journalistin Anna März. Die Autorin hat ihr Buch wieder in verschiedene Zeitstränge aufgeteilt und hält die Spannung sehr hoch mit immer neuen Informationen über die beiden Halbschwestern Fenja und Martje und deren unterschiedliche Lebensgeschichten. Der romantische und poetische Schreibstil der Autorin gibt diesem stimmigen Wohlfühl Roman eine ganz besondere Ausstrahlung. Das Wellenrauschen der Nordsee, der raue Wind, das Kreischen der unterschiedlichen Seevögel, viele bunte Pflanzenbilder bilden einen passenden Hintergrund, der im Kopf beim Lesen nebenher immer präsent bleibt. Schöne Naturbeschreibungen laden zum Träumen ein und der Sand rieselt fast fühlbar um meine Füsse beim Lesen. Viele Hinweise auf bekannte Bücher und deren Autor*innen geben diesem Buch zusätzlich einen Lese-Mehrwert für begeisterte Buchfans. Sogar einen Hauch Mystery hat die Autorin durch das wiederholte Auftauchen des bekannten Klabautermann BO in brenzligen Situationen eingefügt. Meine einzige Kritik besteht darin, dass die Ereignisse im letzten Drittel des Buch nach meinem Empfinden plötzlich zu schnell und etwas gedrängt erzählt wurden. Man kann wunderbar in diese besondere Buch-Atmosphäre, spielend auf den Inseln, Sylt, Amrum und Föhr eintauchen und einer geheimnisvollen, verschlungenen Familiengeschichte folgen - die sich mit vielen Verletzungen der Protagonist*innen darstellt , am Ende aber gut und zufriedenstellend auflöst,,,,,, Meine Bewertung: Vier **** Sterne.
Wohlfühlroman der etwas anderen Sorte!
. Wage dich auf eine Reise an die Nordsee und entdecke dort weit mehr als nur eine kühle Brise, salzige Luft und weidende Schafe. In „Der Duft des Strandhafers“ entfaltet sich eine berührende Familiengeschichte, so lebensnah, als hätte das Leben selbst sie geschrieben. Ein Wohlfühlroman mit einem durchgehend fein gespannten Bogen der Spannung, der nicht nur fesselt, sondern auch das Herz wärmt. Der zweite Teil dieser Dilogie fühlte sich an wie eine warme Umarmung, wie ein Heimkommen nach langer Zeit. Also schnapp dir eine Tasse ostfriesischen Tee, gönn dir ein Stück ostfriesische Torte und begleite mich auf eine Reise nach Sylt. 5/5 ⭐️ . Aber was erwartet dich genau… Es ist Spätsommer und Journalistin Anna März macht sich erneut auf den Weg nach Sylt um dort der 85- jährigen Fenja Lorenz bei der Suche nach ihrer verlorenen Schwester Martje zu helfen. Nach einer Sturmnacht im Jahre 1958 verschwindet Martje spurlos, doch bei ihrer Suche und ihren Recherchen wird Anna schnell klar, dass das Verhältnis der Schwestern komplizierter war als sie geglaubt hat. . In „Der Duft des Strandhafer“ begleiten wir vor allem Anna, Fenja und Martje durch die Handlung, auch wenn im Verlauf der Geschichte noch weitere Stimmen zu Wort kommen, die hier ungenannt bleiben sollen. Der Roman gewährt erneut tiefe Einblicke in die Gedanken und die Gefühlswelt dieser Frauen und lässt uns an ihren Entscheidungen und Zweifeln teilhaben. Wie schon im ersten Band sind die Protagonistinnen, ebenso wie die übrigen Figuren mit großer Sorgfalt und Lebendigkeit gezeichnet. Sie wirken authentisch und nahbar; man begegnet ihnen beinahe wie alten Bekannten. Besonders die zentralen Charaktere sind alles andere als makellos: Sie haben Ecken und Kanten, Fehler und Widersprüche und gerade daraus bezieht der Roman seine besondere Lebendigkeit. . Dieser Roman fühlt sich an wie eine gemütliche Teerunde auf Sylt, bei der man gebannt den Geschichten guter Freundinnen lauscht. . Die Handlung bewegt sich nicht nur zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen verschiedenen Jahren und Erinnerungen, sondern führt uns auch von einer Nordseeinsel zur nächsten. Dabei entfalten Engelmanns Naturbeschreibungen eine ganz eigene Magie! Mühelos träumt man sich an den Strand, spürt den kühlen Nordseewind im Haar und hört beinahe das Rauschen der Wellen. Diese wechselnde Erzählstruktur hält den Spannungsbogen konstant lebendig und macht es leicht, mit den Figuren mitzufühlen und mitzufiebern. Annas journalistische Arbeit verleiht „Den Bücherfrauen von Listland“ zudem eine feine Detektivroman- Note, die der Geschichte eine zusätzliche, sehr reizvolle Facette gibt. So entsteht ein Wohlfühlroman der etwas anderen Art, atmosphärisch erzählt, zugleich fesselnd, emotional und berührend, ohne jemals ins Kitschige abzurutschen. Auch das Ende ist rund und stimmig und bildet einen gelungenen Abschluss der Geschichte. . Und doch hätte ich nichts dagegen, Anna noch einmal nach Sylt zu begleiten, die Bücherfrauen von Listland wiederzutreffen und all die liebgewonnenen Figuren erneut zu besuchen.

Der Duft des Strandhafers von Gabriele Engelmann ist der zweite Band der Sylt-Dilogie „Die Bücherfrauen von Listland“. Im ersten Band ging es hauptsächlich um Fenja und hier steht Fenja’s Schwester Martje im Fokus. Ich empfehle daher, zuerst „Der Gesang der Seeschwalben“ zu lesen, um die Zusammenhänge besser nachzuvollziehen. Es lohnt sich definitiv! Es gibt auch wieder ein Personenverzeichnis mit allen wichtigen Figuren aus der Vergangenheit und Gegenwart. Inhalt: Vor vielen Jahren verschwand Fenja‘s Schwester Martje unter ungeklärten Umständen. Die Journalistin Anna März hilft der 85-jährigen Fenja, ihre Schwester zu suchen. Im Zuge ihrer Recherchen stößt Anna auf Hinweise zu Martjes Vergangenheit, darunter eine Liebesgeschichte und Ereignisse rund um ein Schiffsunglück. Es wird deutlich, dass Fenja mehr über das Verschwinden weiß, als sie preisgeben möchte. Doch Anna ist hartnäckig und mit zunehmender Recherche offenbart sich auch die komplizierte Beziehung zwischen den Schwestern. Parallel dazu wird auch Annas Part weitererzählt: Auf Listland begegnet sie erneut Eric und sieht sich mit ihren eigenen Gefühlen konfrontiert. Der Schreibstil ist wieder sehr mitreißend und hochemotional. Es gibt mehrere Perspektiven, hauptsächlich zwischen Martje und Anna. Zudem wechseln sich unterschiedliche Zeitebenen ab – von der Vergangenheit (1958 bis 1994) bis in die Gegenwart –, wodurch sich die Ereignisse nach und nach zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Auch die einzelnen Schauplätze sind wieder so wunderbar und lebendig beschrieben: Listland und Hörnum auf Sylt oder die Inseln Amrum und Föhr. Die Figuren sind vielschichtig und authentisch. Martje ist eine sehr selbstbewusste Frau, hartnäckig, ehrgeizig und unglaublich stur. Aber sie besitzt auch eine sehr sensible Seite, gerade auf Amrum ist dies deutlich zu spüren. Das Zerwürfnis zwischen den Schwestern ist so tragisch, so viel verlorene Jahre! Martjes Weg ist sehr berührend in die Geschichte eingebettet. Auch Anna‘s Part hat mir gefallen, sie und einige andere Figuren stehen für die Gegenwart, dazu gibt es noch einige Überraschungen. Am Ende schließt sich der berühmte Kreis. Fazit: Ein berührender Roman über Familie, Schuld, Geschwisterliebe und die Suche nach Antworten. Die vielschichtige Handlung, lebendige Figuren und die eindrucksvolle Kulisse Nordfrieslands machen das Buch zu einem unvergesslichen Leseerlebnis. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung für diesen wunderbaren Abschlussband.
Eine spannende und mitreißende Familiengeschichte, die mich wieder absolut überzeugt hat. Die Handlung war durchgehend fesselnd und emotional erzählt. In der Mitte des Buches bin ich aufs Hörbuch gewechselt – und das hat mir tatsächlich noch besser gefallen, da die Geschichte dadurch noch lebendiger wurde. Insgesamt eine klare Empfehlung!
So so genial!
Anna eine Junge Journalistin und Autorin berichtet in ihrem Podcast über die Frauen vom Listland, dazu gehört auch Fenja eine ältere Dame die auf ihrem Hof mit ihren Tieren lebt. Fenja vermisst schmerzlich ihre Schwester Martje die in Jungen Jahren verschwunden ist, aber die Frage ist, lebt sie oder ist sie bei einer Überfahrt verunglückt. Fenja vergibt ein Stipendium um ein begonnenes Buch von Marten Behlau zu beenden. Auch er spielt eine große Rolle in der Familien Geschichte. Anna begibt sich weiter auf Spurensuche und deckt viele geheimnisvolle Dinge auf. Leicht wird sie abgelenkt durch Eric. Wir erfahren Martje ihre komplette Geschichte denn die Kapitel sind in der Gegenwart und Vergangenheit geschrieben. Ich liebe diese Story so so sehr ich konnte Schmunzeln, trauern und ganz viel Liebe spüren. Denn ist das Martje alles wegen der Liebe passiert? Die Charaktere sind super dargestellt und das Seeting ist der Wahnsinn. Der Schreibstil ist Phänomenal. Wer noch im Bauch auftaucht und ob es für Fenja und Martje ein Happy End gibt das erfahrt ihr im Buch denn ich möchte euch ja nicht alles verraten obwohl ich noch so viel Positives schreiben konnte. Ich weiß nur eins ich hätte gerne eine Fortsetzung gehabt. Verdiente 5/5 Sterne ⭐️

Was fürs Herz
Sucht ihr einen schönen Roman fürs Herz, dann seid ihr hier genau richtig. Ich habe das Buch verschlungen und kann es wärmsten empfehlen! Aber worum geht es? Wir begleiten Anna, die versucht Martje, Fenjas verschollene Schwester, ausfindig zu machen. Und wir nähern uns dem auf zwei Ebenen. Zum einen die Gegenwart aus Annas Perspektive und der Vergangenheit in der wir Martje auf ihrem Weg begleiten. Die Geschichte ist wirklich sehr gefühlvoll! Ich habe mit Martje mitgelitten und mich mit ihr gefreut und konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, ob es ein Happy End für die beiden Schwestern gibt. Dazu kommt noch das wundervolle Setting in Nordfriesland, das Lust auf Urlaub am Meer macht! Für mich war es wirklich eine wundervolle und tiefgründige Geschichte über zwei unterschiedliche Schwestern. Ich würde es jederzeit wieder lesen!
„Denn ein Haus war nun mal ein Zuhause. Ein Zufluchtsort, ein Bollwerk gegen die Stolpersteine des Lebens.“ 🏡🫶🏼 Nachdem mich bereits der erste Band so begeistert hat, war für mich sofort klar: Auch den zweiten Teil musste ich unbedingt lesen. Nach meiner großen Vorfreude auf „Der Gesang der Seeschwalben“ konnte ich es kaum erwarten, endlich wieder nach Listland zurückzukehren – und genau dieses wunderbare Gefühl schenkt „Der Duft des Strandhafers“ von Gabriella Engelmann von der ersten Seite an. Wie schon im ersten Band schafft sie es auch diesmal wieder, eine Atmosphäre zu erschaffen, die einen sofort an diesen ganz besonderen Ort entführt. Während ich bereits beim Vorgänger geschrieben habe, wie sehr ich Sylt und besonders den Ellenbogen liebe, wurde dieses Gefühl beim Lesen nur noch stärker. Man spürt beim Lesen förmlich den Wind, riecht das Meer und sieht den Strandhafer vor sich – für mich war es wie ein literarischer Kurzurlaub auf Sylt…und diesmal auch auf Amrum und Föhr. 😍 Besonders schön fand ich, wieder vertraute Figuren zu treffen und mehr über ihre Geschichten zu erfahren. Genau das ist eine der großen Stärken von Gabriella Engelmann: Sie erschafft Charaktere, die einem sofort ans Herz wachsen. Im zweiten Teil wird vor allem die Geschichte von Martje mit viel Spannung, Gefühl, Wärme und Tiefe weitererzählt. Wie bereits im Auftaktband sorgen die wechselnden Zeitebenen dafür, dass die Handlung lebendig bleibt und man ständig weiterlesen möchte. Die Kapitel sind angenehm kurz, sodass man immer denkt: „Nur noch eines!“ – und ehe man sich versieht, sind wieder viele Seiten gelesen. Genau dieses Gefühl hatte ich schon beim ersten Buch, das ich damals ebenfalls innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Auch diesmal verbindet Gabriella Engelmann wieder mehrere Themen auf ganz besondere Weise: die Liebe zu Büchern, starke Frauenfiguren, Familiengeschichten und natürlich diesen einzigartigen Ort am nördlichsten Punkt Deutschlands. Dazu kommt wieder dieser feine Hauch von Magie und Geschichte, der die Reihe so besonders macht. Für mich ist „Der Duft des Strandhafers“ eine wunderschöne Fortsetzung, die all das fortführt, was ich schon am ersten Band so geliebt habe. Es ist ein Buch voller Herz, Atmosphäre und Sehnsucht nach dem Meer – und eine erneute Einladung nach Listland, die ich nur zu gerne angenommen habe. Ein echtes Wohlfühlbuch, das noch lange nachklingt. Danke, Gabriella Engelmann, für diese Rückkehr an einen literarischen Herzensort. Ich hoffe sehr, dass wir noch einmal dorthin reisen dürfen. 🌾📚🌊

Rückkehr zu den Bücherfrauen von Listland
Da ich auch den ersten Band der Bücherfrauen von Listland gelesen habe (Der Gesang der Seeschwalben), habe ich mich sehr gefreut, dass nun die Fortsetzung erschienen ist. Es ist möglich, Band 2 auch unabhängig vom ersten Band lesen, allerdings dauert es dann wohl ein wenig länger, um die Familiengeschehnisse einzutauchen, daher empfehle ich schon, den ersten Band der Dilogie vorher zu lesen. Im Vordergrund steht wie im ersten Band auch die Journalistin Anna März, die nun auf die Insel Sylt zurückkehrt, um weitere Familiengeheimnisse der Bücherfrauen aufzudecken. Genauso in Fokus stehen aber auch die Erzählungen von Martje, die aus der Vergangenheit beginnend im Jahr 1958 berichtet. Es war toll, sich die Zusammenhänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu erschließen und auch das Setting auf den Inseln Sylt, Amrum und Föhr ist wirklich traumhaft beschrieben. Das Cover ist angelehnt an den ersten Band und gibt ein stimmiges Gesamtbild ab. Im Vergleich hat mir der erste Band von der Handlung aber noch ein wenig besser gefallen. Ich spreche auf jeden Fall eine Empfehlung aus, beide Bücher zu lesen und nach Nordfriesland abzutauchen!
Das Cover und auch der Titel sind sehr schön und auch passend zum ersten Teil der Dilogie. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine schöne Länge. Das Setting auf den Nordsee-Inseln hat mir (wie auch im ersten Teil) sehr gut gefallen. Es weckt Fernweh und Lust auf Urlaub dort! Martjes Geschichte (Vergangenheit) ist sehr aufwühlend und auch spannend und von einigen Schicksalsschlägen geprägt. Der Handlungsstrang der Gegenwart wirkte dagegen etwas farblos und schwach. Auch im Vergleich zum ersten Teil der Dilogie. Insgesamt eine gute Spannung, vielleicht ein bis zwei Zufälle oder Fügungen zu viel für meinen Geschmack. Aber auf jeden Fall ein schönes Leseerlebnis, dass einen auch ein bisschen in die Geschichte auf den Insel eintauchen lässt.
Familiengeschichte mit Inselflair
Das Buch ist hochwertig und mit einer angenehmen Haptik hergestellt. Das Cover lädt zum Träumen ein. Die Geschichte von Martje und Fenja wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Martjes Part liegt hauptsächlich in der Vergangenheit, Fenjas Part in der Gegenwart, jedoch erzählt aus der Perspektive von Anna, der Journalistin und Podcasterin. Ich habe ein bisschen gebraucht um in die Geschichte zu finden, was wahrscheinlich mein eigener Fehler war, da ich nicht früh genug registriert habe, dass es sich hier um den zweiten Teil einer Dilogie handelt. Das Inselflair und wie die Geschichte über die verschiedenen Zeiten zusammengeführt wird, hat mir trotz allem gefallen und ich werde definitiv “der Gesang der Seeschwalben” im Anschluss lesen, um die fehlenden Informationen noch zu erhalten und die Sache zu einem runden Abschluss zu bringen
Gelungener Abschluss für die Bücherfrauen von Listland
Wie auch im ersten Teil geht es um Literatur, Familie, Liebe und schicksalshafte Begegnungen. Das Setting auf den Nordsee Inseln hat mir gut gefallen. Ich selbst habe diese Region noch nicht bereist, konnte sie mir aber gut vorstellen. Speziell, weil die Autorin viel Wert auf eine ausführliche Beschreibung der Umgebung legt. Dadurch ist mir in manchen Teilen des Buches die tatsächliche Handlung etwas zu kurz gekommen. Die Geschichte der Schwestern ist sehr aufwühlend und bewegend. Die zwei Erzählstränge fügen sich gut in die Geschichte ein und man hat kein Problem zwischen den Zeiten zu switchen. Dieser Roman umfasst viele unterschiedliche weibliche Charaktere und jede ist auf ihre Art eine interessante und bewegende Persönlichkeit. Das hat mir besonders gut an dieser Bücherreihe gefallen.

























