Ich hasse Menschen 2. Eine Art Liebesgeschichte
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Description
Book Information
Author Description
Julius Fischer ist Autor, Liedermacher und Moderator. Er ist Mitglied diverser Lesebühnen, u.a. der Lesedüne mit Marc-Uwe Kling. Für die MDR Spasszone moderiert er seit 2019 die Lesereihe „Ich hasse …“. Julius Fischer lebt in Leipzig.
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Hatte mir mehr erhofft
Nach dem ersten Hörbuch habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Leider entsprach dieser Teil nicht ganz meinen Erwartungen. Es hatte lustige Passagen drin, was die Sterne angehoben hat. Sonst war es ein Hörbuch für Zwischendurch, in der man sich keine Sorgen macht. Ich muss jedoch sagen, dass ich Julius Fischers Stimme immer noch sehr angenehm finde.
Ich tue mich etwas schwer damit, ein auf Humor angelegtes Buch zu rezensieren, weil Humor so oft einfach Geschmackssache ist. Und wenn man den Humor nicht witzig findet, kann der Rest des Buchs meist nicht mehr viel retten. So war es bei mir und 'Ich hasse Menschen'. Biographisch angehaucht geht es um den Protagonisten Julius, der ebenso wie der Autor mit Bühnenauftritten sein Geld verdient und beruflich witzig sein soll. Zu Beginn der Geschichte wird er jedoch von seiner Frau verlassen, die ihn mit einem guten Freund und Arbeitskollegen betrogen hat. Gleichzeitig erbt Julius von seinem Uropa eine alte Gaststätte in Ostsachsen aufm Dorf. Da er wenig Perspektiven hat, beschließt er, diese neu zu eröffnen. Auf dem Weg dorthin setzt er sich viel mit Ostsachsen auseinander - sowohl den Menschen, als auch der Region und der Infrastruktur. Alles, was im Roman passiert, wird humoristisch geschildert. So werden auch die Sachsen aufs Korn genommen, ebenso wie die Verwandten aus Thüringen und natürlich auch der Protagonist selbst. Witzig und treffend fand ich vor allem die Beschreibung der Dialekte, ansonsten fand ich leider einiges eher plakativ und plump. Natürlich spielt der Autor auch sehr mit Vorurteilen, die der Protagonist und möglicherweise Lesende gegenüber Ostsachsen haben ("alles Nazis" etc). Meinem Eindruck nach wird das im letzten Drittel ganz gut aufgelöst. Der Plot selbst weist einige Zeitsprünge auf, die immer wieder zur Neuorientierung zwingen. Zwischendurch habe ich mich auch mal gefragt, wo es noch hingehen soll, manches hätte man sicherlich kürzer fassen können (z.B. Part mit der Exfrau). Insgesamt also leider nicht so meins, was vor allem am unterschiedlichen Humor liegt. CN: Bodyshaming, Rassismus
Ein super Buch für Zwischendurch. Durch seine wenigen Seiten kann man es in ein paar Stunden auslesen und ist dabei gut unterhalten. Etwas gewöhnungsbedürftig war das fehlen von Kapiteln... Der Schreibstil ist sehr angenehm und vor allem die geschriebene sächsische Sprache Fand ich sehr witzig! #MakeEastGermanyGreatAgain 😉
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Julius Fischer ist Autor, Liedermacher und Moderator. Er ist Mitglied diverser Lesebühnen, u.a. der Lesedüne mit Marc-Uwe Kling. Für die MDR Spasszone moderiert er seit 2019 die Lesereihe „Ich hasse …“. Julius Fischer lebt in Leipzig.
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Hatte mir mehr erhofft
Nach dem ersten Hörbuch habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Leider entsprach dieser Teil nicht ganz meinen Erwartungen. Es hatte lustige Passagen drin, was die Sterne angehoben hat. Sonst war es ein Hörbuch für Zwischendurch, in der man sich keine Sorgen macht. Ich muss jedoch sagen, dass ich Julius Fischers Stimme immer noch sehr angenehm finde.
Ich tue mich etwas schwer damit, ein auf Humor angelegtes Buch zu rezensieren, weil Humor so oft einfach Geschmackssache ist. Und wenn man den Humor nicht witzig findet, kann der Rest des Buchs meist nicht mehr viel retten. So war es bei mir und 'Ich hasse Menschen'. Biographisch angehaucht geht es um den Protagonisten Julius, der ebenso wie der Autor mit Bühnenauftritten sein Geld verdient und beruflich witzig sein soll. Zu Beginn der Geschichte wird er jedoch von seiner Frau verlassen, die ihn mit einem guten Freund und Arbeitskollegen betrogen hat. Gleichzeitig erbt Julius von seinem Uropa eine alte Gaststätte in Ostsachsen aufm Dorf. Da er wenig Perspektiven hat, beschließt er, diese neu zu eröffnen. Auf dem Weg dorthin setzt er sich viel mit Ostsachsen auseinander - sowohl den Menschen, als auch der Region und der Infrastruktur. Alles, was im Roman passiert, wird humoristisch geschildert. So werden auch die Sachsen aufs Korn genommen, ebenso wie die Verwandten aus Thüringen und natürlich auch der Protagonist selbst. Witzig und treffend fand ich vor allem die Beschreibung der Dialekte, ansonsten fand ich leider einiges eher plakativ und plump. Natürlich spielt der Autor auch sehr mit Vorurteilen, die der Protagonist und möglicherweise Lesende gegenüber Ostsachsen haben ("alles Nazis" etc). Meinem Eindruck nach wird das im letzten Drittel ganz gut aufgelöst. Der Plot selbst weist einige Zeitsprünge auf, die immer wieder zur Neuorientierung zwingen. Zwischendurch habe ich mich auch mal gefragt, wo es noch hingehen soll, manches hätte man sicherlich kürzer fassen können (z.B. Part mit der Exfrau). Insgesamt also leider nicht so meins, was vor allem am unterschiedlichen Humor liegt. CN: Bodyshaming, Rassismus









