Ich hab mich nie so leicht gefühlt
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Description
Von einem Tag auf den anderen landet Carley in einer Pflegefamilie. Ihr gewalttätiger Stiefvater sitzt hinter Gittern und ihre Mutter liegt im Krankenhaus. Carley verschanzt sich hinter einer Mauer aus sarkastischem Humor und derben Sprüchen. Sie fühlt sich fremd in der perfekten Bilderbuch-Familie der Murphys. Doch mit viel Geduld und Liebe zeigen die Murphys ihr, was es heißt, sich in einer Familie geborgen zu fühlen. Und irgendwann gibt Carley ihren Widerstand auf. Eine ganz neue Zukunft tut sich vor ihr auf. Aber dann will ihre Mutter sie zurück und Carley muss sich entscheiden ...
Book Information
Author Description
Lynda Mullaly Hunt wuchs als jüngste von fünf Geschwistern auf. Sie arbeitete als Lehrerin, bis sie beschloss, das zum Beruf zu machen, was ihr am meisten am Herzen liegt: Lesen, Geschichten erzählen und Kinder. Ihr erstes Kinderbuch »Ich hab mich nie so leicht gefühlt« schaffte es auf Anhieb auf mehrere Bestenlisten, ihr zweiter Roman »Wie ein Fisch im Baum« landete auf der New York Times-Bestsellerliste. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Hunden auf Cape Cod.
Posts
Das Buch hatte sehr viele Aspekte, die ich sehr gut fand und die mich unglaublich berührt haben, aber es gab auch einiges, was für mich gar nicht ging bzw. passte. Fangen wir mal mit dem positivem an. Ich fand Carley (die Hauptperson) unglaublich authentisch. Die Autorin schafft es mit Hilfe dieses Charakters, die emotionalen Konflikte eines Pflegekindes und die Hin- und Hergerissenheit zwischen zwei Familien darzustellen. Carleys Gefühlswelt war so realistisch dargestellt, dass es mich teilweise die Luft anhalten ließ. Sie lebt sich erst nach und nach in die Pflegefamilie ein. Sie muss erkennen wie sich liebevolle, verantwortungsbewusste Mütter um ihre Kinder kümmern. Sie zieht natürlich Vergleiche, sucht Schuld bei sich und kann sehr schlecht damit umgehen, dass es nun anders ist. Sie stößt einige Personen vor den Kopf, geht in Abwehrverhalten und nur durch das unglaublich Einfühlungsvermögen der Pflegemutter lernt Carley mit ihren Gefühlen umzugehen. Ihre neuen Geschwister reagieren sehr unterschiedlich und der Älteste macht ihr sogar echt zu schaffen. Da musste ich das ein oder andere Mal schlucken, weil Carley das nun auch noch zusätzlich zu ihrer sowieso schon schweren Zeit ertragen musste. Der Schreibstil ist für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Er war sehr einfach gehalten, was aber sicher auch an der Ich-Perspektive lag. Das ganze wird von Carley erzählt und dementsprechend kindlich/einfach ist es gehalten. Negativ sind mir einige Sachen aufgefallen. Zum einen passiert Carley etwas schreckliches und es wird nicht ein einziges Mal erwähnt, dass man für sie psychologische Hilfe anbietet. Sie wird nicht einmal in das Strafverfahren mit einbezogen. Die zuständige Sozialarbeiterin lädt sie einfach bei der Pflegefamilie ab und das wars. Gut, das ist nicht Deutschland, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das in der USA so gängig ist. Und wenn, dann finde ich es traurig. Zum anderen war mir natürlich schon am Anfang klar, wie es ausgehen wird. Ich fand diese Lösung ärgerlich(vor allem die Umsetzung), auch wenn es absolut realistisch war. Aber auch hier wurde in keinster Weise erwähnt, dass in Zukunft noch irgendwelche Hilfen eingesetzt werden oder das man Carley hilft mit der Situation klar zu kommen. Auch die recht Harte Regelung zu Kontakten fand ich grausam. Der größte Pluspunkt war für mich einfach die Emotionalität und das egal in welche Richtung. Am Ende habe ich geheult wie ein Schlusshund, weil da wirklich nochmal extrem auf die Tränendrüse gedrückt wurde. Negativ dagegen ist, dass mir das Ende so einfach nicht gefiel und das ist für mich ein No-Go bei Büchern. Daher ist es sehr schwer für mich dieses Buch zu bewerten. Wenn ein Buch es aber schafft mich so zu berühren, dass ich weine und wenn ich bei einem Charakter sagen kann, dass er/sie 100% authentisch auf mich wirkt, kann ich keine schlechte Wertung geben. Die Pflegemutter und die Brüder wurden ebenfalls so extrem gut geschrieben, dass ich das Buch doch mehr geliebt als gehasst habe. Ich denke daher, dass eine Wertung von 4 Sternen es am besten trifft. Charaktere 5+/5 Emotionalität 5,0/5 Spannung 2,0/5 Humor 2,0/5 Schreibstil 3,0/5 Gesamt 4,0/5
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Von einem Tag auf den anderen landet Carley in einer Pflegefamilie. Ihr gewalttätiger Stiefvater sitzt hinter Gittern und ihre Mutter liegt im Krankenhaus. Carley verschanzt sich hinter einer Mauer aus sarkastischem Humor und derben Sprüchen. Sie fühlt sich fremd in der perfekten Bilderbuch-Familie der Murphys. Doch mit viel Geduld und Liebe zeigen die Murphys ihr, was es heißt, sich in einer Familie geborgen zu fühlen. Und irgendwann gibt Carley ihren Widerstand auf. Eine ganz neue Zukunft tut sich vor ihr auf. Aber dann will ihre Mutter sie zurück und Carley muss sich entscheiden ...
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Lynda Mullaly Hunt wuchs als jüngste von fünf Geschwistern auf. Sie arbeitete als Lehrerin, bis sie beschloss, das zum Beruf zu machen, was ihr am meisten am Herzen liegt: Lesen, Geschichten erzählen und Kinder. Ihr erstes Kinderbuch »Ich hab mich nie so leicht gefühlt« schaffte es auf Anhieb auf mehrere Bestenlisten, ihr zweiter Roman »Wie ein Fisch im Baum« landete auf der New York Times-Bestsellerliste. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Hunden auf Cape Cod.
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Das Buch hatte sehr viele Aspekte, die ich sehr gut fand und die mich unglaublich berührt haben, aber es gab auch einiges, was für mich gar nicht ging bzw. passte. Fangen wir mal mit dem positivem an. Ich fand Carley (die Hauptperson) unglaublich authentisch. Die Autorin schafft es mit Hilfe dieses Charakters, die emotionalen Konflikte eines Pflegekindes und die Hin- und Hergerissenheit zwischen zwei Familien darzustellen. Carleys Gefühlswelt war so realistisch dargestellt, dass es mich teilweise die Luft anhalten ließ. Sie lebt sich erst nach und nach in die Pflegefamilie ein. Sie muss erkennen wie sich liebevolle, verantwortungsbewusste Mütter um ihre Kinder kümmern. Sie zieht natürlich Vergleiche, sucht Schuld bei sich und kann sehr schlecht damit umgehen, dass es nun anders ist. Sie stößt einige Personen vor den Kopf, geht in Abwehrverhalten und nur durch das unglaublich Einfühlungsvermögen der Pflegemutter lernt Carley mit ihren Gefühlen umzugehen. Ihre neuen Geschwister reagieren sehr unterschiedlich und der Älteste macht ihr sogar echt zu schaffen. Da musste ich das ein oder andere Mal schlucken, weil Carley das nun auch noch zusätzlich zu ihrer sowieso schon schweren Zeit ertragen musste. Der Schreibstil ist für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Er war sehr einfach gehalten, was aber sicher auch an der Ich-Perspektive lag. Das ganze wird von Carley erzählt und dementsprechend kindlich/einfach ist es gehalten. Negativ sind mir einige Sachen aufgefallen. Zum einen passiert Carley etwas schreckliches und es wird nicht ein einziges Mal erwähnt, dass man für sie psychologische Hilfe anbietet. Sie wird nicht einmal in das Strafverfahren mit einbezogen. Die zuständige Sozialarbeiterin lädt sie einfach bei der Pflegefamilie ab und das wars. Gut, das ist nicht Deutschland, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das in der USA so gängig ist. Und wenn, dann finde ich es traurig. Zum anderen war mir natürlich schon am Anfang klar, wie es ausgehen wird. Ich fand diese Lösung ärgerlich(vor allem die Umsetzung), auch wenn es absolut realistisch war. Aber auch hier wurde in keinster Weise erwähnt, dass in Zukunft noch irgendwelche Hilfen eingesetzt werden oder das man Carley hilft mit der Situation klar zu kommen. Auch die recht Harte Regelung zu Kontakten fand ich grausam. Der größte Pluspunkt war für mich einfach die Emotionalität und das egal in welche Richtung. Am Ende habe ich geheult wie ein Schlusshund, weil da wirklich nochmal extrem auf die Tränendrüse gedrückt wurde. Negativ dagegen ist, dass mir das Ende so einfach nicht gefiel und das ist für mich ein No-Go bei Büchern. Daher ist es sehr schwer für mich dieses Buch zu bewerten. Wenn ein Buch es aber schafft mich so zu berühren, dass ich weine und wenn ich bei einem Charakter sagen kann, dass er/sie 100% authentisch auf mich wirkt, kann ich keine schlechte Wertung geben. Die Pflegemutter und die Brüder wurden ebenfalls so extrem gut geschrieben, dass ich das Buch doch mehr geliebt als gehasst habe. Ich denke daher, dass eine Wertung von 4 Sternen es am besten trifft. Charaktere 5+/5 Emotionalität 5,0/5 Spannung 2,0/5 Humor 2,0/5 Schreibstil 3,0/5 Gesamt 4,0/5





