Ich fall mir selbst ins Wort

Ich fall mir selbst ins Wort

Hardback
3.83

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Description

»Ich fall mir selbst ins Wort« handelt von einer unglücklichen Kindheit im Zweiten Weltkrieg, vom Gefühl der Unzugehörigkeit zwischen Wien und dem Ausseerland und einer jungen Halbwaisen, die ihren Vornamen trotzig gegen ein unpersönliches »Dieda« getauscht hat. Renate Welshs gleichnamiger Erfolgsroman erschien erstmals 2002 und wird in ihrem neuen Buch einer literarisch bezwingenden Revision unterzogen. Den ursprünglichen Romantext hat die Autorin mit neuen Fragen und Erzählungen versehen und wir nehmen als Lesende teil an einem berückenden Zwiegespräch über alte Wunden und tröstliche Zuversicht, die Literatur und das Wesen der Erinnerung. »Wie man im Fotoalbum vergangener Tage blättert, wo Schnappschüsse oft ohne erkennbare Logik oder Chronologie nebeneinanderstehen, suchte ich in meinen Erinnerungen gemeinsame frühe Erlebnisse, fand wenige Bilder, eigentlich Kürzestfilme, die plötzlich abrissen.«

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
160
Price
22.00 €

Author Description

1937 in Wien geboren, in Wien und Bad Aussee aufgewachsen. Studierte Englisch, Spanisch und Staatswissenschaften, arbeitete als freie Übersetzerin und beim British Council in Wien. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. Österreichischer Würdigungspreis, Würdigungspreis des Landes Niederösterreich für Literatur, Deutscher Jugendliteraturpreis, Österreichischer Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur, Theodor-Kramer-Preis und Preis der Stadt Wien für Literatur.

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Traurig und kraftvoll zugleich!

»Wie man im Fotoalbum vergangener Tage blättert, wo Schnappschüsse oft ohne erkennbare Logik oder Chronologie nebeneinanderstehen, suchte ich in meinen Erinnerungen gemeinsame frühe Erlebnisse, fand wenige Bilder, eigentlich Kürzestfilme, die plötzlich abrissen.« (R.W.) Bei der Buch Wien durfte ich die 88-jährige Autorin hören und ich war beeindruckt, mit wie viel Liebe und Verständnis auch für die eigenen Tiefen sie auf ein ereignisreiches Leben blickt. Und wie wertvoll für sie selbst und vermutlich auch für viele LeserInnen dieser Text ist, war spürbar. Ein Mädchen, das sich selbst den Namen Dieda gibt, weil sie nirgends dazugehört und sich nicht angenommen fühlt. Eine teils erschütternde Aneinanderreihung von Herzlosigkeiten der sie umgebenden Erwachsenen macht die Lektüre wirklich bedrückend, aber gleichzeitig spürt man die Kraft, die dieses Mädchen schon damals hatte und die erwachsene Frau in den weiteren Jahren noch bekommt und sich erkämpft. Ein sehr trauriges, gleichzeitig aber schönes Buch von einer starken Frau, deren Stimme aus der heimischen Literaturszene nicht wegzudenken ist. Klare Empfehlung von mir!

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