Ich bin schwul. Ich bin süchtig. Ich bin ein Genie.
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Description
In seinen letzten zwei Lebensjahren trafen sich Truman Capote und Lawrence Grobel mehrmals, aus einem ursprünglich geplanten einmaligen Interview wurde dieses lange intime Gespräch. Funkelnd, scharfzüngig und sehr persönlich erzählt Capote aus seinem Leben, spricht offen über sein Schreiben, seine Probleme mit Drogen und Alkohol, seine Homosexualität, Depressionen und Ängste.
Ein unverzichtbarer Schlüssel zu Truman Capotes Person und seinem Werk.
Book Information
Author Description
Truman Capote wurde am 30. September 1924 in New Orleans geboren. Er wuchs in den Südstaaten auf, bis ihn seine Mutter als Achtjährigen zu sich nach New York holte. 1948 erschien sein Roman »Andere Stimmen, andere Räume«, der als das sensationelle Debüt eines literarischen Wunderkindes gefeiert wurde. 1949 folgte eine Sammlung erster Kurzgeschichten unter dem Titel »Baum der Nacht«, 1950 die Reisebeschreibung Lokalkolorit, 1951 der Roman »Die Grasharfe«. Das 1958 veröffentlichte »Frühstück bei Tiffany« erlangte auch dank der Verfilmung mit Audrey Hepburn große Berühmtheit. 1965 erschien der mehrmals verfilmte Tatsachenroman »Kaltblütig«, 1973 »Die Hunde bellen« (Storys und Porträts), 1980 Musik für Chamäleons (Erzählungen und Reportagen). Postum wurden 1987 - unvollendet - »Erhörte Gebete« (Roman) und 2005 das wiederentdeckte Debüt »Sommerdiebe« veröffentlicht. Truman Capote starb am 25. August 1984 in Los Angeles. Bei Kein & Aber erscheint sein gesamtes Werk.
Posts
Die Lektüre von Truman Capote: Ich bin schwul, ich bin süchtig, ich bin ein Genie hinterlässt ein ambivalentes Gefühl. Sprachlich ist das Buch zugänglich und flüssig geschrieben, was den Einstieg leicht macht und den Lesefluss kaum stocken lässt. Inhaltlich hingegen fordert es deutlich mehr Geduld. Truman Capote begegnet einem hier als schillernde, aber zugleich schwer erträgliche Persönlichkeit. Seine oft abfälligen, teilweise verhärteten Ansichten über Frauen und andere Menschen – insbesondere jene, die er als seine „Feinde“ betrachtet – machen es nicht leicht, ihm über längere Strecken zuzuhören. Es entsteht eine gewisse Distanz, die verhindert, dass man sich wirklich auf ihn einlassen möchte. Gleichzeitig liegt genau darin auch ein gewisser Reiz: Das Buch bietet interessante Einblicke in die literarische Welt und ist durchzogen von zahlreichen Referenzen, die neugierig machen. Nicht alle erschließen sich unmittelbar, manches bleibt schwer greifbar oder setzt Vorwissen voraus. Insgesamt bleibt ein gemischter Eindruck. Inhaltlich interessant, stellenweise aufschlussreich, aber emotional wenig zugänglich. Ein Buch, das man lesen kann, aber nicht unbedingt lesen muss.
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In seinen letzten zwei Lebensjahren trafen sich Truman Capote und Lawrence Grobel mehrmals, aus einem ursprünglich geplanten einmaligen Interview wurde dieses lange intime Gespräch. Funkelnd, scharfzüngig und sehr persönlich erzählt Capote aus seinem Leben, spricht offen über sein Schreiben, seine Probleme mit Drogen und Alkohol, seine Homosexualität, Depressionen und Ängste.
Ein unverzichtbarer Schlüssel zu Truman Capotes Person und seinem Werk.
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Truman Capote wurde am 30. September 1924 in New Orleans geboren. Er wuchs in den Südstaaten auf, bis ihn seine Mutter als Achtjährigen zu sich nach New York holte. 1948 erschien sein Roman »Andere Stimmen, andere Räume«, der als das sensationelle Debüt eines literarischen Wunderkindes gefeiert wurde. 1949 folgte eine Sammlung erster Kurzgeschichten unter dem Titel »Baum der Nacht«, 1950 die Reisebeschreibung Lokalkolorit, 1951 der Roman »Die Grasharfe«. Das 1958 veröffentlichte »Frühstück bei Tiffany« erlangte auch dank der Verfilmung mit Audrey Hepburn große Berühmtheit. 1965 erschien der mehrmals verfilmte Tatsachenroman »Kaltblütig«, 1973 »Die Hunde bellen« (Storys und Porträts), 1980 Musik für Chamäleons (Erzählungen und Reportagen). Postum wurden 1987 - unvollendet - »Erhörte Gebete« (Roman) und 2005 das wiederentdeckte Debüt »Sommerdiebe« veröffentlicht. Truman Capote starb am 25. August 1984 in Los Angeles. Bei Kein & Aber erscheint sein gesamtes Werk.
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Die Lektüre von Truman Capote: Ich bin schwul, ich bin süchtig, ich bin ein Genie hinterlässt ein ambivalentes Gefühl. Sprachlich ist das Buch zugänglich und flüssig geschrieben, was den Einstieg leicht macht und den Lesefluss kaum stocken lässt. Inhaltlich hingegen fordert es deutlich mehr Geduld. Truman Capote begegnet einem hier als schillernde, aber zugleich schwer erträgliche Persönlichkeit. Seine oft abfälligen, teilweise verhärteten Ansichten über Frauen und andere Menschen – insbesondere jene, die er als seine „Feinde“ betrachtet – machen es nicht leicht, ihm über längere Strecken zuzuhören. Es entsteht eine gewisse Distanz, die verhindert, dass man sich wirklich auf ihn einlassen möchte. Gleichzeitig liegt genau darin auch ein gewisser Reiz: Das Buch bietet interessante Einblicke in die literarische Welt und ist durchzogen von zahlreichen Referenzen, die neugierig machen. Nicht alle erschließen sich unmittelbar, manches bleibt schwer greifbar oder setzt Vorwissen voraus. Insgesamt bleibt ein gemischter Eindruck. Inhaltlich interessant, stellenweise aufschlussreich, aber emotional wenig zugänglich. Ein Buch, das man lesen kann, aber nicht unbedingt lesen muss.




