Hüter der Worte

Hüter der Worte

Paperback
3.315
Phantastische WeltAbenteuerKampfMagie Und Zauberei

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Description

Der junge Autor Tom Schäfer schreibt nichtsahnend an dem jüngsten Abenteuer seines Fantasy-Helden Laryon, als er sich auf einmal selbst in der Buchwelt wiederfindet und Laryon gegenübersteht. Zuerst ist Tom begeistert von den Möglichkeiten, seine Geschichte hautnah mitzuerleben, doch bald erkennt er, dass es eine Sache ist, sich unheimliche Magier auszudenken, eine ganz andere, ihnen tatsächlich zu begegnen und die Welt vor ihnen zu retten. Laryon ist außerdem von Toms Einmischung gar nicht begeistert und widersetzt sich ihm, wo er nur kann. Aber den beiden Männern bleibt nichts anderes übrig, als sich zusammenzuraufen, denn nur gemeinsam können sie den Angriff der schwarzen Magier abwehren.

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
520
Price
17.50 €

Posts

6
All
4

Obwohl das Buch schon älter ist, fand ich allein die Idee schon sehr spannend und war neugierig, wie die Autorin da die Verquickung von Phantasiewelt und der Realität hinbekommt. Ich fand es schön, dass sie als Hauptfigur mal einen männlichen Protagonisten ausgesucht hat und dass man auch seine Gefühle und eben die von Laryon aus Willerin gleichsam mitbekommt. Sonst sind männliche Figuren ja was das angeht gerne mal etwas einfacher gestrickt. 😉 Lediglich kleine Mängel sind zu beklagen von daher war das Lesen doch eher ein gut fließender Lesegenuss 😁 als Verdruss!

4

"Mögen gute Worte dich behüten!" Der erfolgreiche Fantasyautor Tom Schäfer leidet unter einer Schreibblockade. Doch der Abgabetermin für seinen nächsten Roman um den jungen Grenzwächter Laryon rückt immer näher. Zu seinem Glück trifft er auf die attraktive und geheimnisvolle Melanie, die ihm neue Ideen zu seiner Welt gibt und sich scheinbar sehr gut darin auskennt, ohne jemals zuvor von seinen Romanen gehört zu haben. Toms neue Muse, die beruflich nach vermissten Personen sucht, gibt sich sehr verschwiegen, dennoch schnappt der junge Autor das Eine oder Andere auf und verwebt es mit seinem fiktionalen Stoff. Auch findet er Notizen und Ideen, die Mellie zu seiner Welt “Willerin” geschrieben hat, und bedient sich ungeniert. Als das Buch erscheint, ist nicht nur Mellie geschockt, auch ein Nachfahre des “Godfather of Fantasy” reagiert vollkommen unerwartet. Toms Welt gerät jedoch endgültig aus den Fugen als er sich selbst in seiner Buchwelt wiederfindet. Schnell ist er begeistert von den Möglichkeiten, die sich ihm bieten. Doch ausgerechnet sein Held Laryon steht dem naiven Tom mehr als skeptisch gegenüber. Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Jungen Kary und im Kampf gegen die mächtigen Magier kann er einen Anfänger nun wirklich nicht gebrauchen. “Wann bekommt man schon mal Gelegenheit, das Land eines Volkes kennenzulernen und zu bereisen, von dem man bis vor ein paar Tagen noch nicht einmal wusste, dass es überhaupt existiert! Das ist phantastisch, das ist wahr gewordene Fiktion. Etwas Schöneres kann ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen” (Tom in “Hüter der Worte”, S. 296) Diana Menschig spielt in ihrem Debütroman sowohl mit dem Traum eines Schriftstellers, seinen Figuren real begegnen zu können als auch mit dem Traum eines Rollenspielers, einmal ganz real in die Rollenspielwelt eintauchen zu können und “echte Abenteuer” zu erleben. Zunächst ist die Handlung in zwei Stränge geteilt. Der Leser folgt abwechselnd dem realen Leben Toms, wie er versucht, seinen Fantasyroman zu einem Abschluss zu bringen und seinem fiktionalen Helden Laryon, der auf der Insel Willerin nichtsahnend in ein großes Abenteuer geführt wird. Die Wechsel vollziehen sich zunehmend schneller bis sie zu einem Erzählstrang verwoben werden. Tom macht es in seiner Naivität und Egozentrik nicht immer leicht, ihn zu mögen, aber seine Begeisterungsfähigkeit und eigentlich immer gute Absicht lassen ihn dann doch wie einen liebenswürdigen Tollpatsch erscheinen. Man spürt seine Verzweiflung angesichts der Schreibblockade, die ihn immer weiter von seinen Freunden entfernt. Nur Mellie ist noch wichtig, die auf ihre geheimnisvolle Art und Weise mit Rat und Tat zur Seite steht. Sein Held Laryon ist Tom ähnlicher als man auf den ersten Blick glauben mag, dennoch sind die beiden wie Feuer und Wasser, was Tom unheimlich kränkt. Laryon ist ein treuer Freund, der auf pragmatische Weise versucht, das Beste aus einer Situation zu machen. Die beiden brauchen eine Weile, um herauszufinden, dass sie nur zusammen weiterkommen.. Die lebendigen Wortwechsel auf dem Weg dahin geben dem Buch Würze und Humor. Doch “Hüter der Worte”ist mehr als nur die Geschichte von einem Autor, der sich in seiner eigenen Erzählung wiederfindet. Mit einer Hierarchie von Worthütern und Wortgestalten wird eine ganz eigene Hintergrundwelt geschaffen, die sich noch hinter der Geschichte Laryons und seiner Gefährten verbirgt und in der auch Tom nur ein Teil des Ganzen ist. Die Erklärung dieser Hintergrundwelt nimmt leider sehr viel Zeit in Anspruch, so dass das Buch von da an ein wenig an Fahrt verliert. Da mich vordergründig Laryons Welt und seine Geschichte fasziniert hat und ich es spannend fand, Tom in seinen Nöten zu begleiten, hat es mich schon gestört, dass das, was die Handlung bis dahin vorangetrieben hatte (Suche nach Kary), vorübergehend aus dem Blickfeld der Autorin gerät. Besonderen Spaß hatte ich an den Bezugspunkten zum klassischen Pen-and-Paper-Rollenspiel. Nicht nur ist Tom selbst Rollenspieler, auch Diana Menschigs Danksagungen am Ende des Buches entnehme ich, dass sie selbst aktiv RPG spielt. So hat Tom auf jeden Fall ein Seil dabei, was er “mit einem merkwürdigen Ritual eines Spiels” begründet oder jemand weigert sich, den “Info-Elf” zu spielen. “Hüter der Worte” ist besonders in den Passagen auf “Willerin” atmosphärisch dicht geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Im Anhang gibt es einen Stammtbaum der Worthüter und eine Karte von Willerin. Trotz der Längen im letzten Drittel ist der Roman auf jeden Fall ein besonderes Häppchen Fantasy, nicht nur für begeisterte Rollenspieler. “Mögen gute Worte deinen Weg lenken!” © Tintenelfe www.tintenhain.de

2

Spannende Idee, nicht so gute Umsetzung

Ich hatte mir das Buch gekauft, weil der Klappentext mit der Idee sehr spannend klang. Tja… Leider hat mich das Buch eher enttäuscht. Der Plot an sich ist das Highlight, zusammen mit der Welt, die mal etwas anders ist. Aber selbst beim Plot hatte ich manchmal das Gefühl, dass der eher durch Missverständnisse und übertrieben dramatische Reaktionen vorangetrieben wird. Die Charaktere fand ich super anstrengend und unangenehm. Tom ist sehr von sich überzeugt und bringt zum zweiten Date seine eigenen Bücher als Geschenk mit lol Melli kommuniziert nicht, schreit dann rum, warum er nicht so reagiert wie sie es sich wünscht und meckert und meckert ohne ihm mal was zu erklären….aaaah die haben mich echt genervt am Ende! Die Welt ist nett, der Stil okay, aber nichts besonderes. Negativ aufgefallen sind die dutzend Rechtschreib-, und Grammatikfehler sowie fehlende Wörter im Satz. Dafür ein Minuspunkt. Ich werde die Bücher nicht weiterverfolgen.

2

War gar nicht meine Geschichte aber ich hab bis zum Ende durchgehalten weil der Schreibstil doch ganz ok war.Ich fand das Buch auch unglaublich langweilig.

4

Kurzbeschreibung: Der junge Autor Tom Schäfer steht unter Druck. Nach dem großen Erfolg seines ersten Buches über den Fantasy-Helden Laryon warten Verlag und Leser auf die Fortsetzung, und ausgerechnet jetzt leidet er unter einer Schreibblockade. Doch dann findet er sich eines Tages plötzlich in seiner Buchwelt wieder. Im ersten Moment ist Tom geschockt, doch auf den zweiten Blick gefällt ihm der Gedanke hervorragend: Das könnte die Lösung seiner Probleme sein! Aber Tom hat die Rechnung ohne Laryon gemacht. Der ist von Toms Auftauchen nämlich alles andere als begeistert, wird seine Heimat doch von einer Gefahr bedroht, die Laryons ganze Aufmerksamkeit fordert... Zur Autorin: Diana Menschig, geboren 1973, arbeitet als selbständige Dozentin und Autorin. Wenn sie nicht gerade in phantastischen Parallelwelten unterwegs ist, teilt sie sich mit ihrem Mann, zwei Hunden und einer Katze ein Haus an Niederrhein. Rezension: Tom Schäfer ist ein aufstrebender Schriftsteller im Fantasy-Genre. Seine bisherigen Romane verkaufen sich gut und nun hat er einen Zyklus über 11 Bücher mit seinem Protagonisten Laryon geplant. Das erste Buch müsste eigentlich schon längst fertig sein, doch Tom leidet unter einer Schreibblockade. Erst die Begegnung mit Melanie, in die er sich verliebt, scheint Tom auf den richtigen Weg bezüglich seines Projektes zu bringen. Melanie hilft ihm mit handgeschriebenen Hinweisen, seine Blockade hinter sich zu lassen. Doch warum weiß sie so viel über Willerin, die Welt, in der Toms Romane spielen? Das versucht Tom herauszufinden und auf einmal steht die Realität Kopf: Denn Tom findet sich in Willerin wieder, Laryon braucht seine Hilfe und Tom erfährt, dass er Laryons Worthüter ist... Mit Hüter der Worte ist Diana Menschig ein eindrucksvolles Buch im Urban Fantasy-Genre gelungen. Zwar hatte ich anfangs Probleme in die Geschichte reinzukommen, da sich die Perspektiven abwechseln. Einerseits begleitet man Tom im echten Leben, andererseits ebenso Laryon in Willerin. Der Schreibstil wechselt von recht salopp (aus Toms Perspektive) in detailliert (Laryons Sicht), wie man es von High Fantasy gewohnt ist. Dies war zu Beginn für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Protagonist Tom Schäfer war mir anfangs nicht wirklich sympathisch. Er kommt sehr von sich eigenommen und überheblich daher, wirkt aber gleichzeitig in anderen Situationen unsicher und unreif. Erst als er sich selbst in Willerin wiederfindet, merkt man, dass er im Grunde genommen doch ein recht netter Kerl ist, auf den sich andere verlassen können. Seine Freundin Mellie ist ein geheimnisvoller Charakter, der sehr viele Fragen aufwirft. Später erfährt man dann genau, warum sie so viel über Toms erdachte Welt Willerin und seine Bewohner weiß. Mich konnte der Mix aus Realität und Fantasy durchaus überzeugen, jedoch fand ich auch einige Längen im Buch, die mir etwas zu ausführlich beschrieben waren. Ansonsten kann ich Hüter der Worte weiterempfehlen. Besonders Liebhaber des Fantasy-Bereichs werden hiermit ihre Freude haben, denn diese Geschichte hat mal etwas Neues und Kreatives zu bieten. Fazit: Diana Menschig ist mit Hüter der Worte ein origineller und auch spannender Roman im Bereich Urban Fantasy gelungen, der zwar einige Längen aufweist, dies aber durch seine interessanten Charaktere wieder wettmacht.

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