Ich hatte mir das Buch gekauft, weil der Klappentext mit der Idee sehr spannend klang. Tja…
Leider hat mich das Buch eher enttäuscht.
Der Plot an sich ist das Highlight, zusammen mit der Welt, die mal etwas anders ist. Aber selbst beim Plot hatte ich manchmal das Gefühl, dass der eher durch Missverständnisse und übertrieben dramatische Reaktionen vorangetrieben wird.
Die Charaktere fand ich super anstrengend und unangenehm. Tom ist sehr von sich überzeugt und bringt zum zweiten Date seine eigenen Bücher als Geschenk mit lol
Melli kommuniziert nicht, schreit dann rum, warum er nicht so reagiert wie sie es sich wünscht und meckert und meckert ohne ihm mal was zu erklären….aaaah die haben mich echt genervt am Ende!
Die Welt ist nett, der Stil okay, aber nichts besonderes. Negativ aufgefallen sind die dutzend Rechtschreib-, und Grammatikfehler sowie fehlende Wörter im Satz. Dafür ein Minuspunkt.
Ich werde die Bücher nicht weiterverfolgen.
Kurzbeschreibung:
Der junge Autor Tom Schäfer steht unter Druck. Nach dem großen Erfolg seines ersten Buches über den Fantasy-Helden Laryon warten Verlag und Leser auf die Fortsetzung, und ausgerechnet jetzt leidet er unter einer Schreibblockade. Doch dann findet er sich eines Tages plötzlich in seiner Buchwelt wieder. Im ersten Moment ist Tom geschockt, doch auf den zweiten Blick gefällt ihm der Gedanke hervorragend: Das könnte die Lösung seiner Probleme sein! Aber Tom hat die Rechnung ohne Laryon gemacht. Der ist von Toms Auftauchen nämlich alles andere als begeistert, wird seine Heimat doch von einer Gefahr bedroht, die Laryons ganze Aufmerksamkeit fordert...
Zur Autorin:
Diana Menschig, geboren 1973, arbeitet als selbständige Dozentin und Autorin. Wenn sie nicht gerade in phantastischen Parallelwelten unterwegs ist, teilt sie sich mit ihrem Mann, zwei Hunden und einer Katze ein Haus an Niederrhein.
Rezension:
Tom Schäfer ist ein aufstrebender Schriftsteller im Fantasy-Genre. Seine bisherigen Romane verkaufen sich gut und nun hat er einen Zyklus über 11 Bücher mit seinem Protagonisten Laryon geplant. Das erste Buch müsste eigentlich schon längst fertig sein, doch Tom leidet unter einer Schreibblockade. Erst die Begegnung mit Melanie, in die er sich verliebt, scheint Tom auf den richtigen Weg bezüglich seines Projektes zu bringen.
Melanie hilft ihm mit handgeschriebenen Hinweisen, seine Blockade hinter sich zu lassen. Doch warum weiß sie so viel über Willerin, die Welt, in der Toms Romane spielen? Das versucht Tom herauszufinden und auf einmal steht die Realität Kopf: Denn Tom findet sich in Willerin wieder, Laryon braucht seine Hilfe und Tom erfährt, dass er Laryons Worthüter ist...
Mit Hüter der Worte ist Diana Menschig ein eindrucksvolles Buch im Urban Fantasy-Genre gelungen. Zwar hatte ich anfangs Probleme in die Geschichte reinzukommen, da sich die Perspektiven abwechseln. Einerseits begleitet man Tom im echten Leben, andererseits ebenso Laryon in Willerin. Der Schreibstil wechselt von recht salopp (aus Toms Perspektive) in detailliert (Laryons Sicht), wie man es von High Fantasy gewohnt ist. Dies war zu Beginn für mich etwas gewöhnungsbedürftig.
Protagonist Tom Schäfer war mir anfangs nicht wirklich sympathisch. Er kommt sehr von sich eigenommen und überheblich daher, wirkt aber gleichzeitig in anderen Situationen unsicher und unreif. Erst als er sich selbst in Willerin wiederfindet, merkt man, dass er im Grunde genommen doch ein recht netter Kerl ist, auf den sich andere verlassen können.
Seine Freundin Mellie ist ein geheimnisvoller Charakter, der sehr viele Fragen aufwirft. Später erfährt man dann genau, warum sie so viel über Toms erdachte Welt Willerin und seine Bewohner weiß.
Mich konnte der Mix aus Realität und Fantasy durchaus überzeugen, jedoch fand ich auch einige Längen im Buch, die mir etwas zu ausführlich beschrieben waren. Ansonsten kann ich Hüter der Worte weiterempfehlen. Besonders Liebhaber des Fantasy-Bereichs werden hiermit ihre Freude haben, denn diese Geschichte hat mal etwas Neues und Kreatives zu bieten.
Fazit: Diana Menschig ist mit Hüter der Worte ein origineller und auch spannender Roman im Bereich Urban Fantasy gelungen, der zwar einige Längen aufweist, dies aber durch seine interessanten Charaktere wieder wettmacht.
War gar nicht meine Geschichte aber ich hab bis zum Ende durchgehalten weil der Schreibstil doch ganz ok war.Ich fand das Buch auch unglaublich langweilig.
Obwohl das Buch schon älter ist, fand ich allein die Idee schon sehr spannend und war neugierig, wie die Autorin da die Verquickung von Phantasiewelt und der Realität hinbekommt.
Ich fand es schön, dass sie als Hauptfigur mal einen männlichen Protagonisten ausgesucht hat und dass man auch seine Gefühle und eben die von Laryon aus Willerin gleichsam mitbekommt. Sonst sind männliche Figuren ja was das angeht gerne mal etwas einfacher gestrickt. 😉
Lediglich kleine Mängel sind zu beklagen von daher war das Lesen doch eher ein gut fließender Lesegenuss 😁 als Verdruss!