Holmes & Moriarty

Holmes & Moriarty

Softcover
3.692

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Description

Noch nie zuvor musste Sherlock Holmes so eng mit seinem größten Erzfeind zusammenarbeiten

London, 1889: Sherlock Holmes und Dr. Watson werden von einem jungen Schauspieler engagiert, um einem seltsamen Fall nachzugehen. Zu seinen Aufführungen kommen jeden Tag dieselben Zuschauer – jedoch immer in anderen Verkleidungen. Zur gleichen Zeit läuft Professor Moriarty und Sebastian Moran die Zeit davon: Sie werden für einen mysteriösen Mord verantwortlich gemacht und müssen untertauchen.

Eine unsichtbare Hand zieht das Netz um die beiden verfeindeten Genies Holmes und Moriarty immer enger. Schnell wird klar, dass es hier um weit mehr geht als sie. Werden die beiden über ihre Schatten springen und zusammenarbeiten können, oder ist die Welt dem sicheren Untergang geweiht?

Ein kriminalistisches Abenteuer auf den Spuren Arthur Conan Doyles

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Historical
Format
Softcover
Pages
336
Price
18.50 €

Author Description

Gareth Rubin ist britischer Bestseller-Autor und Journalist. Er lebt in London und schreibt für diverse britische Zeitungen über Reisen, Kunst und Soziales.

Characteristics

4 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
8%
22%
6%
N/A
41%
7%
35%
13%
28%
8%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
44%
48%
35%
59%

Pace

Fast0%
Slow33%
Moderate33%
Variable33%

Writing Style

Simple0%
Complex50%
Moderate50%
Bildhaft (100%)Poetisch (100%)

Posts

34
All
5

Sherlock Holmes ist zurück

Ich sag mal, ein tatsächlich sehr spannendes Buch in „alter“ Manie von Dr. Watson und Sherlock Holmes. Ich fand die Sprache der Zeit angepasst und es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Geschichte zu lesen. Einige unerwartete Wendungen waren auch eingebaut.

3

Holmes war die ganze Zeit tief in Gedanken versunken. Normalerweise hätten seine Grübeleien dem aktuellen Fall gegolten, aber heute galten sie den seltsamen, bedrohlichen Botschaften, welche andeuteten, wir würden schon bald Hand in Handschuh mit Professor James Moriarty arbeiten - den ich lieber früher als später am Galgen baumeln sehen wollte. Spielte der Unbekannte auf unseren Fall mit George Reynolds an, den wir gerade verfolgten? - Zitat, Seite 105 Spätestens seit der modernen Filmadaption der Fälle des Meisterdetektivs mit Benedict Cumberbatch dürfte sich bei der Leserschaft eine gewisse Faszination für die Kombination von Sherlock Holmes mit dem Meisterschurken Moriarty eingestellt haben. Dieses Gefühl greift Gareth Rubin, der laut den spärlichen Angaben zur Person ein britischer Bestsellerautor und Journalist aus London ist, auf, auch wenn er seinen Roman ganz traditionell im 19. Jahrhundert ansiedelt und zwar im Jahre 1889. Der Roman beginnt mit einem Krankenbesuch. Mycroft Holmes, der große Bruder von Sherlock, hat seine Bettstätte im Diogenes Club eingerichtet, wo er Mitglied ist. Dr. Watson ist darüber zurecht irritiert, doch die drei Herren werden durch das Eindringen eines jungen Mannes aus ihren jeweiligen Überlegungen zur Situation gerissen. Der Eindringling erbittet die Hilfe bei seinem eigenen kuriosen Fall: Er sei als angehender Schauspieler mit der Rolle des Richard III besetzt worden und gäbe bei der Hauptrolle des Stücks alles, während die Leistungen der Mitwirkenden eher mangelhaft wären. Trotz der eher mäßigen Leistung der Schauspieler fänden sich jedoch immer wieder Zusehende ein, wobei jedoch das Publikum immer wieder von denselben Personen besetzt sei (mit nur ganz geringen Abweichungen). Die Gesamtsituation gäbe ihm Rätsel auf und ein steigendes Unbehagen ein. Ganz klar ein Fall für Sherlock Holmes, denn Shakespeare ist immer ernst zu nehmen! Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Dr. Watson und Moran, dem faustkräftigen Gehilfen von Professor Moriarty, erzählt. Zunächst laufen die zwei Handlungen parallel, bis es schließlich zu einer Begegnung der Figuren kommt, wobei ein geheimnisvoller Briefeschreiber, aber auch achtbeinige Krabbeltiere eine Rolle spielen. Die Geschichte liest sich leicht und schnell. Die Spannung wird durch den humorigen Unterton immer wieder gebrochen, was der Unterhaltung jedoch keinen Abbruch tut. Manchmal ist die Sprache der historischen Zeit nicht ganz angemessen, was jedoch teilweise auch an der Übersetzung liegen mag. So wird z.B. von Jobs gesprochen, oder dass jemand "schnurstracks an seinen Arbeitsplatz" zurückkehrt. Andere Fehler sind vielleicht ärgerlicher. Dies betrifft sowohl falsche Anleihen der klassischen Vorlage sowie inhaltliche Schnitzer. So wird Mycroft Holmes als "klein und rund" beschrieben, wo doch seine großformatige Gestalt einen wichtigen Teil seines Charakters abbildet. Außerdem ist nun mal nicht Zürich die Hauptstadt der schönen Schweiz, sondern Bern (spätestens nach dem Bürgerkrieg ganz offiziell). Sofern man sich an manchen wenig stilvollen Patzern nicht stört, kann man dieses Holmes&Moriarty Abenteuer aber durchaus genießen. Es sei denn, man leidet an einer ausgeprägten Arachnaphobie. Wobei diese faszinierenden Tiere in der Realität vielleicht nicht ganz so gruselig sind, wie im Roman. Wer hier keine Berührungsängste hat, sollte unbedingt mal die grüne Luchsspinne googeln. Ein weiteres nettes Detail: Benedict Cumberbatch, der hier auch für den Holmes-Look Pate gestanden haben dürfte, hat in der BBC Serie The Hollow Crown Richard III gespielt. FAZIT Mir war nach einigen lesenswerten Büchern mit eher schwerer Thematik nach einer leichten, aber doch intelligent geschriebenen Lektüre mit hohem Unterhaltungsfaktor. Trotz der erwähnten Schnitzer im Roman fühlte ich mich gut unterhalten - Holmes & Moriarty war für mich eine leichte Unterhaltung für zwischendurch. Und vielleicht sehe ich mir jetzt mal wieder einen Teil von The Hollow Crown an. Denn was soll ich sagen: Shakespeare geht eigentlich immer!

4.5

Hat alles was eine gute Holmes Story haben muss!

Da ich ein großer Fan der klassischen Sherlock Holmes Geschichten bin, war ich total begeistert, als ich gesehen habe, dass es eine neuen Roman gibt. Eine der größten Rivalen in der Geschichte arbeiten zusammen … ist das wirklich möglich? Das musste ich unbedingt lesen. Doch worum geht es? Sherlock Holmes und Professor Moriarty sehen sich zur selben Zeit mit rätselhaften Ereignissen konfrontiert. Während beide Parteien unabhängig ermitteln, deutet sich bald an, dass ihre Fälle zusammenhängen – und sie einem Geheimnis auf der Spur sind, das weit größer ist als sie selbst. Der Einstieg fiel mir zunächst etwas schwer, da die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Watson und Moran (Moriartys Assistent) erzählt wird. Beide Fälle waren wirklich sehr spannend und ich habe mitgefiebert doch gleichzeitig hatte ich eben das Gefühl immer wieder aus der Handlung rausgerissen zu werden. Das ändert sich als die beiden Fälle immer mehr zusammen laufen und klar wird, dass Holmes und Moriarty zusammenarbeiten müssen. Die verschiedenen Sichtweisen liefern zusätzliche Einblicke und lassen die Handlung lebendig und vielschichtig wirken. Am meisten hat mich die Dynamik zwischen den beiden Teams amüsiert. Während Holmes und Moriarty erstaunlich gelassen damit umgehen, sind es die Assistenten Watson und Moran, die die eigentlichen Spannungsquellen darstellen. Ihre gegenseitige Skepsis und die ständigen Beobachtungen sorgen für sehr lustige Momente. Gerade Moran mit seiner doch manchmal sehr stumpfen und doch gleichzeitig impulsiven Verhaltensweise hat mir wirklich sehr gefallen. Die Geschichte selbst ist total spannend und lädt definitiv zum miträtseln ein. Besonders gefallen hat mir, dass der Autor sich am Stil und Aufbau stark an die klassischen Holmes-Erzählungen orientiert hat. Die Erzählung erfolgt durch den gewohnten Ich-Erzähler-Stil der Assistenten. Gleichzeitig bringt der Roman aber auch neue, teils düstere Elemente ein. Besonders gelungen ist die Mischung aus Kriminalfall, psychologischem Spiel und einem Hauch Mystery, auch wenn einige Wendungen früh absehbar sind. Für mich persönlich war der finale Showdown im Verhältnis zum vorherigen Aufbau der Geschichte zu actionreich und teilweise auch etwas unrealistisch. Das hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht. Insgesamt ist Holmes & Moriarty ein spannender Kriminalfall mit atmosphärischem Setting und gelungenen Figuren. Wer die klassischen Holmes-Geschichten mag und Lust auf eine ungewöhnliche Zusammenarbeit hat, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

Hat alles was eine gute Holmes Story haben muss!
5

Spannender und unterhaltsamer Krimi

„Holmes & Moriarty“ von Gareth Rubin ist ein spannender Kriminalroman für alle Sherlock Holmes Fans und so einen Fall hat es noch nie gegeben, denn Sherlock Holmes größter Feind ist, bei diesem Fall, seine einzige Hoffnung. Eine unsichtbare Hand zieht das Netz um die beiden verfeindeten Genies Holmes und Moriarty immer enger. Schnell wird klar, dass es hier um weit mehr geht als sie. Werden die beiden über ihre Schatten springen und zusammenarbeiten können, oder ist die Welt dem sicheren Untergang geweiht? Gareth Rubins hat einen einzigartigen Schreibstil und ihm gelingt es die klassische Stimmung des viktorianischen Londons im Jahre 1889 einzufangen. Ich habe bisher noch nicht viele Bücher über Sherlock Holmes gelesen und wurde direkt in einen Bann gezogen, denn es wurde schnell spannend und fesselnd. Es gibt einige düstere Handlungsorte in den verschiedensten Ecken von London, die der Autor mit viel Liebe zum Detail beschreibt. Außerdem gibt es einige spritzige und humorvolle Dialoge, die mich oft zum Schmunzeln beachten. Gareth Rubin hat mit seinem Krimi „Holmes & Moriarty“ eine Hommage an zwei der größten Gegner der Literaturgeschichte geschrieben und mich damit wirklich gut unterhalten.

3.5

3,5-4 Sterne

Was machst du, wenn du mit deinen Erzfeind plötzlich zusammen arbeiten muss? Genau darum handelt es sich in diesem Buch : Sherlock Holmes dessen einzige Hoffnung sein größter Feind ist : Moriarty. Ach ja wie ich Sherlock Holmes liebe. Am Anfang war der Schreibstil etwas „schwierig“ und gewöhnungsbedürftig, aber nach ungefähr 50 Seiten ging es total klar und ich kam in einem guten Lesefluss. (Insgeheim muss ich gestehen mag ich es sogar mittlerweile). Es gab viele lustige und auch oft spannende Momente, trotzdem muss ich sagen, dass die Spannung in langer Hinsicht manchmal gefehlt hat und ich mir von allem gerne etwas mehr gewünscht hätte(?). Was ich besonders toll fand, war die abwechselnde POV von Moran und Watson. Ich liebe Moran Gedankengänge, die haben mich echt oft zum schmunzeln gebracht. Insgesamt eine gute Idee und eine befriedigende Umsetzung.

3,5-4 Sterne
4

Gelungene Fortsetzung

Als bekennender Sherlock Holmes-Fan konnte ich an diesem Buch nicht vorbei. Und ich war skeptisch, denn wer kann schon die Abenteuer des berühmtesten Detektiven der Welt besser schreiben, als Sir Arthur Conan Doyle selbst? Keiner kann es, aber Gareth Rubin kommt nah dran 😉 Das Buch ist aus zwei Sichtweisen geschrieben - einmal aus der Sicht von Dr. Watson (wie man es kennt) und aber auch aus der Sicht von Colonel Moran, dem Gehilfen von Professor Moriarty. Das war etwas ungewöhnlich, doch ich war gedanklich so schnell wieder in London im Jahr 1889 und mittendrin, dass es dann gar nicht mehr auffiel. Während Holmes und Moriarty erst auf getrennten Wegen ihre Abenteuer beginnen, müssen sie dann feststellen, dass sie zusammenarbeiten müssen, damit sie ihrer beiden Köpfe aus der Schlinge ziehen können. Aber kann das gut gehen, dass die ärgsten Feinde zusammenarbeiten, während sich das Netz aus Rätseln immer fest webt? Tja, das muss der Lesende selbst herausfinden. Ich fands jedenfalls total gelungen und spannend und der Autor hat das Werk sehr gut weitergeführt. 4/5 ⭐️ und eine absolute Leseempfehlung, nicht nur für Sherlock Holmes-Fans 🕵🏻‍♂️

1

Abgebrochen ❌

Als absoluter Fan der Sherlock Holmes Verfilmungen (mit Robert Downey Jr. und Jude Law in den Hauptrollen), habe ich mich wahnsinnig auf »Holmes & Moriarty« von Gareth Rubin gefreut und auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Leider war das Buch dann aber irgendwie ganz anders als ich erwartet hatte, allerdings muss ich auch dazu sagen, dass es mein erstes Sherlock Holmes Buch war. Ich habe mich mit der Sprache und dem Schreibstil generell total schwer getan und habe dadurch wirklich überhaupt nicht in die Geschichte reingefunden. Auch die Perspektivenwechsel waren für mich nicht auf Anhieb ersichtlich und haben mich einfach komplett verwirrt. Nach mehreren Versuchen, habe ich mich dann letztendlich dazu entschieden das Buch abzubrechen, was schade ist, aber manchmal soll es einfach nicht sein. Zur Handlung kann ich dementsprechend nicht wirklich was sagen. Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung, also wenn euch das Buch dennoch interessiert, lest es gerne. Für mich war es leider nichts.

Abgebrochen ❌
4

Spannende Idee und eine gute Holmes Story

**** Mein Eindruck **** Mich konnte das Buch von Anfang an abholen. Schon die ersten Szenen schaffen eine stimmungsvolle Atmosphäre, ein glaubhaftes viktorianisches London und einen angenehmen Zugang zu den Figuren – auch für alle, die bislang wenig Berührungspunkte mit Holmes und Moriarty hatten. Natürlich reicht diese Geschichte nicht an das Original heran – diesen Anspruch hatte ich aber auch gar nicht. Stattdessen habe ich es sehr genossen, einen modern interpretierten Fall zu lesen, mit anregender Figureninteraktion und bildhafter Sprache. Das wird hier definitiv geboten und klug umgesetzt. Etwas schwer tat ich mich zunächst mit der Orientierung, da die Fälle anfänglich getrennt verliefen. Da ich selbst nicht so vertraut mit den Persönlichkeiten der Figuren bin, hätte ich mir anfangs etwas mehr Zeit zum Ankommen gewünscht. Das spätere Zusammenführen der Handlungsstränge war dafür ein echtes Highlight – ganz großes Krimikino! Die Dynamik zwischen den Hauptfiguren hat mich bestens unterhalten – die entspannte Haltung der „Meister“ im Kontrast zur gesunden Skepsis ihrer Assistenten war herrlich zu lesen. Und auch in der Übersetzung fühlte sich das Buch wunderbar britisch an. **** Empfehlung? **** Ein empfehlenswerter Roman für Fans von Holmes, Moriarty und Co. – aber auch allgemein für alle Krimifreund*innen, die historische Settings und clever konstruierte Fälle schätzen. Spannend, unterhaltsam und mit feinem Gespür für Atmosphäre erzählt.

3.5

Fühlte sich gut an!

Der Schreibstil war absolut passend, die Charaktere typisch und die Handlungen schlüssig. Mir haben die einzelnen Kapitel sehr gefallen; aus der gewohnten Sicht von Watson aber auch die deutlich zu unterscheidenden von Colonel Sebastian Moran. Dieser tritt als Moriartys rechte Hand auf und schreibt ebenfalls aus seiner Sicht. Leider hat mir die Story, vorzugsweise das Ende nicht sehr zugesagt und ich denke, das hätte man besser hinbekommen können. Logisches Denken, Vernetzen und Schlussfolgern kam mir etwas zu kurz, deshalb solide 3,5 Sterne.

3.5

Rezension: (kann Spoiler enthalten) Ich mag Sherlock Holmes und lese auch mal ganz gerne deshalb Historische Krimis. Und ich finde, Holmes' Art, Fälle zu lösen, kam auch hier gut raus. Ich mochte aber auch, dass auch Moriartys Sicht hier mitspielt und er nicht vollständig einfach der Feind ist. Die Geschichte an sich fand ich nicht schlecht. Ein paar Dinge haben mich etwas irritiert, so wie auch der Aspekt mit den Spinnen. Aber es war eine interessante Geschichte, auch wenn der Funke nicht ganz so übergesprungen ist. Trotzdem mochte ich das Buch als historischen Krimi ganz gerne. 3,5 Sterne

4

Verbündete auf Zeit 🔎

Holmes und Moriarty. Der Titel ist Programm. Meisterdetektiv Sherlock Holmes wird mit einem neuen Fall konfrontiert und trifft dabei auf niemand geringeres als seinen Feind Moriarty. Doch die Umstände erfordern eine Zusammenarbeit der beiden. Die Frage ist, wie lange kann sich ein solches Bündnis bewähren? Gareth Rubin hat meiner Meinung nach sehr viel Arbeit und Mühe in dieses Buch und diesen Fall gesteckt. Der Fall liest sich sehr angenehm, immer abwechselnd aus der Sicht von Moran und Watson, also die Böse und die Gute Seite. Mir haben die Stellen immer besonders gut gefallen, an denen Holmes sein können unter Beweis gestellt hat. Auch Moriartys Genie kam nicht zu kurz und hat Holmes in nichts nachgestanden. Zum Ende hin muss ich sagen, dass es sehr offensichtlich war, wann Moriarty vom Verbündeten wieder zum Feind werden würde und ich fand es etwas enttäuschend, dass Holmes und Watson so blind vertraut haben. Wenn es selbst für den Leser deutlich vorhersehbar war, dann jawohl auch für den berühmten Sherlock Holmes. Ansonsten fand ich den Fall sehr spannend, wenngleich ich auch schon Fälle gelesen habe, die mich noch mehr gepackt haben (ich war schon immer ein großer Fan, wenn Irene Adler auftaucht). Dennoch zu empfehlen.

3

Ganz gute Erzählung Da ich Detektivgeschichten sehr gerne mag, musste natürlich auch diese her. Und wenn dann noch Sherlock Holmes dabei ist, freue ich mich besonders. Leider hat mich die Geschichte nicht so vom Hocker gehauen. Die Leuchtespinnen waren dann doch etwas viel und das drumherum irgendwie zu wenig. Nichtsdestotrotz hat es mich für die kurze Zeit gut unterhalten. Für Fans und eingefleischte Sherlocks aber bestimmt das Richtige

4

Feinde, Verbündete & Genies

Sherlock Holmes fand ich schon immer faszinierend. Da war es ja eigentlich klar, dass ich dieses Buch hier direkt lese. Doch worum geht es genau? Holmes & Watson kümmern sich um das Anliegen eines jungen Schauspielers, das sich als viel größere Sache entpuppt, als sie anfangs glauben. Moriarty & Moran hingegen versuchen zwischen Verbrechern zu vermitteln, was zu einem Mord führt. Auch dieses Ereignis wirft einen großen Schatten voraus. Was haben diese beiden Fälle gemeinsam und können große Feinde doch noch zu Verbündeten werden? Die Story ist definitiv mal etwas anderes. Anfangs noch total undurchsichtig und verwirrend, ergibt am Ende jedes Ereignis einen Sinn. Die Genialität der beiden unterschiedlichen Genies Holmes & Moriarty wird sehr gut dargestellt und auch die Interaktionen der beiden sind sehr gut geschrieben. Das Buch selbst hingegen lesen wir aus zwei verschiedenen Perspektiven. Einerseits haben wir Dr. Watson, andererseits Moran. Man merkt beim Lesen der Kapitel immer sofort, wer gerade erzählt, denn die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Das ist auch gut so, da es leider nicht dabei steht, wessen Sicht wir gerade erleben. Anfangs habe ich einige Zeit gebraucht, um in das Buch hineinzufinden. Das lag zum Einen am Schreibstil, der zwar hervorragend zur Epoche passt, aber manchmal etwas schwierig zu lesen ist. Zum Anderen lag es an der undurchsichtigen Handlung, denn es passieren einige Dinge, die allerdings zu Beginn noch recht verwirrend sind. -Fazit- Für Fans von Sherlock Holmes ein Must Read, wer aber mit den Büchern von Arthur Conan Doyle schon nicht so zurecht kam, für den wird auch Holmes & Moriarty eher nichts sein.

Feinde, Verbündete & Genies
5

Eine absolut fantastische Geschichte und eine geniale Weiterführung eines absoluten Klassikers und Meisterwerkes!

Ich bin schon sehr sehr lange Sherlock Holmes Fan und besitze auch eine Ausgabe aller Geschichten um in herum auf Englisch. Dass nun dieses Buch seinen Weg zu mir gefunden hat war somit absolut klar und der Kauf hat sich definitiv gelohnt! Ja, es hat einige Seiten gedauert, bis ich mich an den Schreibstil und die Sprache gewöhnt habe, denn heutzutage liest man eher selten Bücher die so geschrieben wurden, wie es im 19. Jahrhundert der Fall war. Und auch die Perspektivwechsel haben mich einige Kapitel gekostet um da voll und ganz hinter zu kommen, da sonst die Geschichten nur aus der Sicht von John Watson geschrieben sind (soweit ich mich erinnern kann), hier aber auch Sebastian Moran seine eigenen Kapitel bekommt. Verwirrend war es am Anfang für mich sich, dass Moran Moriarty im selben Satz sowohl als Guv‘nor als auch als Professor bezeichnet - eine kleine Erklärung hierzu hätte nicht geschadet, tut dem ganzen in meinen Augen aber keinen Schaden an. Die Idee der Geschichte finde ich einfach nur super! Sherlock Holmes und Professor Moriarty haben eigentlich zwei eigene „Fälle“ müssen aber zusammenarbeiten, weil beide miteinander zutun haben und sie nur so das Ganze lösen können - einfach nur genial gemacht! Nein, es ist nicht der spannendste Krimi oder Detektivroman den ich je gelesen habe und er kommt von der Art und Weise her auch nicht an „moderne“ Krimis oder Detektivromane ran, aber das muss er auch nicht! Denn auch wenn es ein Buch des 21. Jahrhunderts ist, ist es eine perfekte Weiterführung eines Meisterwerks aus dem 19. Jahrhundert und Gareth Rubin hat hiermit in meinen Augen einen fantastischen Job gemacht! Die Geschichte ist spannend erzählt und ich konnte mich sehr gut in alles hineinversetzen und wollte das Buch gefühlt nicht mehr weglegen um zu erfahren, wie es denn weiter geht! Und auch wenn ich zu Anfang Kritik geäußert habe, ändert es nicht daran, dass dieses Buch für mich volle 5 Sterne wert ist! Es ist eine neue Geschichte, die den originalen Zeitgeist von Sherlock Holmes perfekt widerspiegelt. Ja, damit verdient es vielleicht auch die Kritik, dass es wenig bis keine wirklich relevanten Auftritte von weiblichen Figuren beinhaltet, denn heutzutage ist es normal, dass viele Bücher auch weibliche Protagonistinnen haben und die BBC Serie von Shock Holmes diese auch besitzt, aber da es sich hier um London 1889 handelt, ist es in meinen Augen mehr als gerechtfertigt, dass hier eben keine starken Frauen verkörpert werden. Es war damals einfach nicht üblich so und das gilt es (in meinen Augen) auch zu respektieren. Wer also ein Problem damit haben sollte, dass es keine starken Frauenbilder gibt, oder eben nur paar Sätze aus dem Mund einer Frau überhaupt, dass es in einer nicht besonders modernen Sprache geschrieben wurde, sondern auf die Art, wie 1889 gesprochen wurde und es die leicht verwirrenden Perspektovwechsel gibt, der möge bitte so freundlich sein und die Finger von dem Buch lassen! Allen die mal in die Welt von Sherlock Holmes einfachen wollen kann ich dieses Buch sehr empfehlen und das auch wenn die vorherigen Teile nie gelesen wurden!

Eine absolut fantastische Geschichte und eine geniale Weiterführung eines absoluten Klassikers und Meisterwerkes!
5

Also großer Fan von Sherlock-filmen und -serien habe ich mich mit Freuden auf diese Geschichte gestürzt. Schon die ersten Seiten haben das typische Dedektivfewling geweckt und es hat sich durch die ganze Geschichte gezogen. Der Erzählstil, der mir im Fernsehen so gut gefallen hat, ließ sich allerdings etwas schwierig lesen. Man könnte auch ohne großer Fan zu sein und die Namen alle zu kennen, der Geschichte sehr gut folgen und. Wir verfolgen die Story aus zwei Perspektiven, die anhand der Ausdrucksweise der Charaktere ganz deutlich voneinander unterschieden werden können. Holmes und Watson haben haben ihre absolut typischen Charakter Eigenschaften. Die Fälle und deren Lösungen sind absolut spannend und so genial miteinander verwoben, dass ich so gefesselt war, das selbst mein absoluter Angstgegner (der eine verdammt ausgeprägte Rolle spielt) mich nicht dazu bringen konnte das Buch aus der Hand zu legen. Es war ein verdammt großes Vergnügen mal wieder in die Welt von Sherlock Holmes abzutauchen, die schroffe Art des Meisterdetektivs ist einfach unvergleichbar und macht direkt Lust auf mehr. P.S.: 5/5 Sterne, Rezensionen sind immer nur der Eindruck eines einzigen und niemand kann den Geschmack aller treffen. Ich bewerte die Arbeit und zolle meinen Respekt, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen, indem ich volle Punkte gebe.

Post image
4

Watson und Moran schildern gemeinsam den neuesten Fall ihrer beiden „Herren“.

Rezensionsexemplar Zur Story: Durch Umstände müssen sich Sherlock Holmes und Moriarty zusammentun. Es steht nicht weniger als das Wohl der Welt auf dem Spiel. Meine Meinung: An sich ist das Buch ähnlich wie die anderen Bücher der Reihe „Die neuen Abenteuer des Sherlock Holmes“. Watson erzählt dem Leser, wie er mit Sherlock gemeinsam einen Fall gelöst hat. Diesmal allerdings haben wir nicht nur die Sicht von Watson, der über Sherlocks Seite berichtet, wir haben in diesem Buch auch die Sicht von Moren, der über Moriartys Seite berichtet. Das macht das ganze Buch recht interessant, da die Gegensätze von Moren und Watson wirklich sehr gut herausgearbeitet sind. Auch was den ursprünglichen Fall angeht, ist der Plot wieder so clever aufgebaut, dass der Leser nicht ahnt, wohin sich dieser bewegt und wo man letztendlich landet. Aber… ein großer Minuspunkt für mich ist, dass die Zusammenarbeit von Sherlock und Moriarty und die ganze Rätselei gar nicht nötig gewesen wäre, hätte jemand anderes nur geredet. Weshalb das nicht passiert ist, wird im Buch leider nicht erklärt. Daher ist die Frage tatsächlich, ist das ein Riesen Logikfehler oder habe ich einfach etwas Offensichtliches überlesen? Meine Bewertung: 4⭐️, trotz des (für mich bestehenden) Logikfehlers hat mich das Buch gut unterhalten.

3.5

Ganz ok.

Ich muss ehrlich sagen Sir Arthur Conan Doyle würde sich im Grab umdrehen. Ich bin ein eingefleischter Sherlock Holmes Fan und darum fehlt mir hier der Biss und Charme des Meisterdetektivs. Es ist ein netter Krimi für zwischendurch, Ber die letzten 100 Seiten sind sehr zäh und ich war froh um jedes Kapitel das ich geschafft hatte. Wer also nur einen netten Krimi zur Überbrückung sucht , macht sicherlich nichts falsch.

Ganz ok.
5

Es lohnt sich

Als ein großer Sherlock Holmes Fan war ich einerseits hoffnungsvoll, andererseits aber auch sehr skeptisch was das Buch anging. Doch meine Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Anfangs war es etwas schwer, den wechselnden Perspektiven zu folgen, da diese nicht „beschriftet“ waren, doch ich habe mich schnell in den Stil einfinden und das Buch genießen können. Gareth Rubin war ein neuer Autor für mich, der mich mit dieser Geschichte und seinem Stil aber auf jeden Fall von sich überzeugen konnte.

4

Ein atmosphärischer Krimi mit cleverem Fall, spannender Dynamik und starkem Setting zwischen London und der Schweiz. Empfehlenswert für alle, die Holmes & Watson lieben! ✨

Rezension – Holmes und Moriarty von Gareth Rubin 🕵️‍♂️🔎 Vielen Dank an NetGalley und HarperCollins für das Rezensionsexemplar! 💭Der Einstieg fiel mir sehr schwer, da der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig ist. Wer die Serie Sherlock Holmes kennt, gewöhnt sich aber sehr schnell daran, da der Erzählstil sehr ähnlich ist wie in der Serie. Ich mochte die Dynamik zwischen Holmes und Watson sehr und fand den Fall sehr gelungen. Ich bin mir sicher, Fans der Serie mögen auch dieses Buch sehr gerne. 🔎 Holmes und Watson haben wie üblich einen Fall und arbeiten daran, bis sie immer wieder auf Moriarty stoßen und am Ende gezwungen sind, zusammenzuarbeiten. Die Kapitel sind abwechselnd aus Watsons Sicht und aus Morans Sicht geschrieben. Dies ermöglicht, die Sichtweisen beider Genies (Holmes und Moriarty) zu verstehen und gibt beiden eine wichtige Rolle in dem Fall. ⛰️Die bekannte Baker Street kommt natürlich auch wieder vor, und neben dem Setting in London führt die Spur ab der zweiten Hälfte sogar in die Schweiz, was der Geschichte eine spannende Wendung und neue Atmosphäre gibt. 🕷️Wer Angst vor Spinnen hat, sollte sich vorsehen. Ich habe panische Angst vor großen Spinnen und musste mich manchmal zwingen, mir gewisse Szenen nicht vorzustellen, aber es ging dann ganz gut. Dies soll aber kein Kritikpunkt sein, ich möchte nur darauf hinweisen. 🕵️‍♂️Alles in allem mochte ich das Buch gerne. Ein bisschen miträtseln konnte man auch und ich war wie immer fasziniert von Sherlock Holmes und seinem Partner Watson, der mir sehr sympathisch war – wie in der Serie.

Ein atmosphärischer Krimi mit cleverem Fall, spannender Dynamik und starkem Setting zwischen London und der Schweiz. Empfehlenswert für alle, die Holmes & Watson lieben! ✨
4

Zylinder, Zoff und Zunder – ein Krimi der besonderen Art

Wenn mir jemand vor ein paar Wochen gesagt hätte, dass ich freiwillig ein Buch lese, in dem Sherlock Holmes und Professor Moriarty zusammenarbeiten, hätte ich laut gelacht und den Tee verschüttet. Aber hier bin ich – völlig begeistert von diesem absurden, herrlich verdrehten Abenteuer! Gareth Rubin hat da wirklich was Feines aus der Baker Street gezaubert. Holmes ist gewohnt spitzfindig, Watson leicht überfordert (wie immer), und Moriarty? Der ist hier fast schon charmant – also auf seine skrupellose, leicht psychopathische Art. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal beim Lesen Sympathie für diesen Schurken entwickle. Der Mann hat Stil. Und einen verdammt trockenen Humor. Die Geschichte beginnt ganz harmlos mit einem Schauspieler und einem Publikum, das sich aufführt wie ein Kostümball auf Speed. Und dann? Zack – Mord, Verschwörung, Verfolgungsjagden und ein geheimer Strippenzieher, der Holmes und Moriarty fast an die Wand spielt. Ich kam beim Lesen kaum zum Durchatmen, was aber nicht schlimm war – ich hatte eh zu viel Kaffee intus. Was mir besonders gefallen hat: Die Dialoge! Die strotzen nur so vor Witz, Boshaftigkeit und brillantem Schlagabtausch. Es ist wie ein intellektuelles Boxduell mit Zylinder und Monokel. Man merkt, dass Rubin den Geist von Conan Doyle ehrt, aber gleichzeitig mutig neue Wege geht. Respekt! Klar, manches ist ein bisschen drüber, ein paar Zufälle sehr… naja, zufällig. Aber bei dem Tempo und dem Spaßfaktor drück ich da gern ein Auge zu – oder beide, wenn Watson wieder mal mit einem Schirm wedelt. Wer klassische Detektivgeschichten liebt, aber auch mal über sich selbst lachen kann, ist hier goldrichtig. Fazit: Skurril, rasant, clever – und eine wunderbare Hommage an zwei der größten Gegenspieler der Literaturgeschichte. Vier glühende Sternchen von mir – mit einer ordentlichen Portion Theaterschminke obendrauf.

Zylinder, Zoff und Zunder – ein Krimi der besonderen Art
4

2 klassische Figuren im Wettlauf mit der Zeit~

Holmes & Moriaty - Gareth Rubin 🔍🔎🔍🔎 Rezensionsexemplar ✨️ Werbung Holmes und Moriaty, sie könnten nicht unterschiedlicher sein, dennoch sind sie gezwungen zusammen zu arbeiten. Wir befinden uns in London im Jahre 1889. Holmes und Dr. Watson werden von einem jungen Schauspieler engagiert um einen seltsamen Fall zu lösen. Denn zu seinen Aufführungen kommen immer dieselben Zuschauer, das einzige was sich ändert sind die Verkleidungen der Personen. Parallel läuft die Zeit für Moriaty und Sebastian Moran die Zeit davon, denn sie werden für einen mysteriösen Mord verantwortlich gemacht und sie müssen fliehen. Schließlich wird das Netz immer enger und Holmes und Moriaty erkennen, das dies weit aus größer ist als sie selbst. @harpercollinsde Ich bin tatsächlich nicht so der große Detektiv Fan, aber Holmes und Moriaty sind einfach Klassiche Figuren die man lieben muss.

2 klassische Figuren im Wettlauf mit der Zeit~
4

Interessante und spannende Holmes Erzählung

Holmes & Moriarty von Gareth Rubin Mit „Holmes & Moriaty“ lässt uns Gareth Rubin einmal mehr in die Gedanken und Geschehnisse des berühmtesten Detektivs der Welt blicken. Für mich als großer Sherlock Holmes Fan war diese Erzählung ein wahrer Hochgenuss. Holmes‘ neustes Abenteuer entführt uns ins Jahr 1889 nach London, sowie in die Schweiz. Dort werden Holmes & Moriaty in einen spannenden Fall verwickelt und zur Zusammenarbeit gezwungen. Die Grundidee ist clever durchdacht und überzeugt nicht nur dank der ungewöhnlichen Konstellation zweier Genies. An manchen Stellen zog sich die Handlung in die Länge, während das Ende gehetzt wirkte, doch obgleich dieser Schwächen gelingt Gareth Runbin ein interessanter Kriminalroman, den ich habe kaum aus der Hand legen können. Zu Beginn scheint es, als verfolgen Holmes & Moriaty zwei unabhängige Fälle, die erst spät im Verkauf miteinander verknüpft werden. Die wechselnden Perspektiven schaffen eine interessante Erzählweise und auch der Stil Rubins selbst überzeugt. So bleibt am Ende ein kurzweiliges Erlebnis, das jeden Holmes Fan begeistern wird, trotz kleinerer Kritikpunkte. Bewertung: 4/5 ✨

4

Als langjähriger und leidenschaftlicher Sherlock-Holmes-Fan war ich zunächst neugierig, wie ein moderner Autor wie Gareth Rubin mit dem Erbe von Sir Arthur Conan Doyle umgehen würde. Schon nach den ersten Seiten von *Holmes und Moriarty* war klar: Dieses Buch ist weit mehr als nur ein weiterer Versuch, den Mythos Holmes neu zu erzählen – es ist eine beeindruckende Hommage an das viktorianische London, eine meisterhaft konstruierte Kriminalgeschichte und zugleich ein frischer Blick auf zwei der berühmtesten Figuren der Kriminalliteratur. Was sofort ins Auge fällt – im wahrsten Sinne des Wortes – ist das atemberaubende Cover des Buches. Es vereint klassische Elemente mit einer modernen Gestaltung und weckt auf Anhieb das Interesse. Für mich als Bücherliebhaber war es ein echter Blickfang im Regal und machte sofort Lust auf den Inhalt. Schon auf den ersten Seiten spürt man Gareth Rubins tiefes Verständnis für den Ton und die Atmosphäre der originalen Holmes-Geschichten. Der Schreibstil ist äußerst angenehm – klar, präzise und dabei atmosphärisch dicht. Rubin gelingt es, die Sprache und Erzählweise so zu gestalten, dass man sich als Leser direkt in die viktorianische Welt versetzt fühlt. Besonders bemerkenswert ist, dass man sich beinahe wie Dr. Watson selbst fühlt – stets an der Seite des brillanten Detektivs, mit dem gleichen Staunen, der gleichen Spannung und auch dem gleichen gelegentlichen Gefühl des Überfordertseins angesichts der genialen Schlussfolgerungen von Holmes. Der Fall selbst ist spannend konstruiert und bleibt bis zur letzten Seite undurchschaubar. Rubin versteht es, klassische Krimielemente mit originellen Wendungen zu verknüpfen. Die Handlung beginnt scheinbar unscheinbar, nimmt dann aber immer mehr Fahrt auf, bis sie in einem packenden Höhepunkt gipfelt. Besonders fasziniert hat mich, wie Gareth Rubin die Figur Moriarty in die Geschichte integriert. Ohne zu viel zu verraten: Es ist nicht einfach nur die Rückkehr eines altbekannten Gegenspielers, sondern eine tiefgründige, vielschichtige Auseinandersetzung mit der Figur des Erzfeindes selbst. Moriarty erscheint hier nicht als bloßer Antagonist, sondern als komplexer Charakter mit Tiefe – fast schon eine dunkle Spiegelung von Holmes. Was dieses Buch besonders auszeichnet, ist die Liebe zum Detail. Man merkt, dass Gareth Rubin nicht nur die Welt von Sherlock Holmes kennt, sondern sie auch respektiert. Die Straßen Londons, die düsteren Nebelschwaden, die vertrauten Klänge der Baker Street – alles wird so lebendig geschildert, dass man das Gefühl hat, direkt dort zu sein. Auch die Nebenfiguren sind liebevoll gezeichnet und tragen zur dichten Atmosphäre bei. Für mich als Holmes-Fan war es besonders schön zu sehen, wie respektvoll Rubin mit der Vorlage umgeht. Es gibt zahlreiche Anspielungen auf bekannte Fälle, Figuren und Dialoge – und doch wirkt nichts davon aufgesetzt oder gezwungen. Im Gegenteil: Die Hommagen sind geschickt eingewoben und lassen das Herz eines jeden Fans höherschlagen. Dabei schafft Rubin es gleichzeitig, eigene Akzente zu setzen und der Geschichte eine ganz eigene Stimme zu verleihen. Was mich ebenfalls begeistert hat, war die emotionale Tiefe, die dem Buch innewohnt. Zwischen Holmes und Watson gibt es nicht nur die bekannte professionelle Zusammenarbeit, sondern auch viele leise, menschliche Momente, die ihre Freundschaft in einem neuen Licht erscheinen lassen. Gerade diese Zwischentöne verleihen der Geschichte zusätzliche Glaubwürdigkeit und machen die Figuren noch greifbarer. Zusammenfassend lässt sich sagen: *Holmes und Moriarty* ist ein absolutes Highlight für alle Fans klassischer Detektivgeschichten – und besonders für jene, die Sherlock Holmes und seine Welt lieben. Gareth Rubin ist es gelungen, das klassische Flair mit modernen erzählerischen Mitteln zu verbinden, ohne dabei die Essenz der Originale zu verlieren. Der spannende Fall, die atmosphärische Dichte, die liebevolle Charakterzeichnung und nicht zuletzt das wunderschöne Cover machen dieses Buch zu einem rundum gelungenen Leseerlebnis. Ich kann *Holmes und Moriarty* nur wärmstens empfehlen – nicht nur für eingefleischte Holmes-Fans, sondern für alle, die Freude an intelligenten Krimis, starken Charakteren und gut erzählten Geschichten haben. Für mich war es eines dieser Bücher, die man am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ein wahres Meisterwerk!

4.5

Zwei Genies aus unterschiedlichen Welten

Sherlock Holmes ist der wahrscheinlich bekannteste Detektiv der Literatur Geschichte, es gibt Bücher, Spiele und Filme über ihn und seinen Erzfeind Professor James Moriaty. Und dennoch hat mich diese Geschichte über die beiden Genies in den Bann gezogen auch wenn sie nicht vom Original Autor Sir Arthur Doyle geschrieben wurde. Das Buch wurde aus zwei Ich Perspektiven erzählt zum einen von Watson, der die Geschehnisse von Sherlocks Seite betrachtet und von Sebastian Moran der das Gegenstück mit Moriaty betrachtet. Hier hatte ich es besser gefunden wenn am Anfang jedes Kapitels erwähnt wird aus welcher Perspektive, erzählt wird. Aber, irgendwann kapiert man das es sich immer abwechselt. Die Zusammenarbeit zwischen beiden ist sehr spannend zu verfolgen. Es passt einfach. Beide sind brilliant auf ihre Art und Weise. Der Fall ist sehr spannend. Auch wie Holmes und Moriaty zur Zusammenarbeit "gezwungen" werden macht Sinn. Die Auflösung ist gut. Nur Sebastian Moran fand ich den Großteil des Buches einfach unsympathisch, bis auf einen kleinen Boxkampf. Doch es passt zu seinem Charakter. Fazit: Ein sehr gutes Buch und für Fans Von Sherlock Holmes ein Muss, aber auch für Krimi Fans sicherlich kein Fehlkauf.

3.5

Anders als erwartet

Holmes und Moriarty. Als ich dieses Buch entdeckt hatte, wusste ich direkt, dass ich es unbedingt lesen möchte ! Da ich die Sherlock Holmes Filme alle sehr geliebt habe, war ich voller Erwartungen und habe mich überaus gefreut dieses hier lesen zu dürfen. Als ich es in den Händen hielt, war mein erster Eindruck sehr positiv. Das Cover gefällt mir sehr, es vermittelt einen düsteren, spannenden Eindruck, der mich auf die Geschichte eingestimmt hat. Leider fiel mir der Einstieg in die Geschichte aufgrund der zwei parallelen Handlungsstränge sehr schwer - und auch im Verlaufe des Buches war ich immer wieder raus bzw. kam nie richtig in einen angenehmen Lesefluss, was ich sehr schade und enttäuschend fand. Leider konnte mich das Buch auch inhaltlich nicht wirklich überzeugen, da es für mich leider zu verwirrend war, sodass ein echtes Eintauchen nicht zustandekam.

3.5

"Oh, die Dinge sind doch so einfach, wenn man nicht versucht, sie zu verkomplizieren! Sehen Sie!" (Holmes & Moriarty von Gareth Rubin (Verlag: HarperCollins), Seite 99)

*unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar Sherlock Holmes fand ich schon immer sehr faszinierend. Vor allem auch nach der BBC-Serie namens "Sherlock". Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch rund um den Meisterdetektiv gibt. "Holmes & Moriarty" stammt aus der Feder von Gareth Rubin und somit nicht aus der Feder des Schöpfers von Sherlock Holmes; Arthur Conan Doyle. Als ich den Klappentext von Gareth Rubin gelesen habe, war ich umso gespannter auf die Geschichte und deren Umsetzung. In der Geschichte begleiten wir den Meisterdetektiv Sherlock Holmes und seinen besten Freund John Watson bei einem Fall. Nebenbei werden Professor Moriarty und sein Partner Sebastian Moran für einen unerklärlichen Mord verantwortlich gemacht. Können Holmes und Moriarty ihre gegenseitige Vergangenheit ruhen lassen und zusammenarbeiten? Die Antwort darauf erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest.🤭 Schreibstil & Lesefluss: Im Großen und Ganzen fand ich den Schreibstil ganz gut. Die Geschichte wurde spannend erzählt. Leider fiel es mir aber teilweise ein wenig schwer zu differenzieren, aus welcher Sicht das jeweilige Kapitel geschrieben worden ist. Dadurch wurde ich leider auch öfters in meinem Lesefluss unterbrochen. Die Geschichte wird nämlich aus zwei Sichten erzählt. Zum einem aus der Sicht von John Watson und zum anderen aus der Sicht von Professor Moriarty. Um den beiden besser folgen zu können, hätte ich mir am Anfang der Kapitel gewünscht, dass dort der Name auftaucht, aus dessen Sicht das vorliegende Kapitel erzählt wird. So kenne ich es auch aus einigen anderen Büchern. Dadurch wäre es gleich auf den ersten Blick klar, aus wessen Sicht das Kapitel beschrieben wird. Fazit: Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen, auch wenn ich einige Schwierigkeiten aufgrund der nicht gleich ersichtlichen Erzählerperspektive hatte. Dennoch kann ich sagen, dass die Geschichte spannend war und mich zeitgleich gut unterhalten hat. Das Buch würde ich jedem empfehlen der/die Sherlock Holmes Geschichten sehr gerne mag, allerdings mit dem Vermerk, dass die Kapitelsichtweisen erst beim Lesen ersichtlich werden und es dadurch vorher eventuell zu kurzfristiger Verwirrung kommen könnte.

2.5

Ich habe mich auf das Buch gefreut, da ich die Geschichten von Sherlock Holmes gerne lese. Das düstere Cover passt sehr gut zu dem Buch und den Handlungsort und die Kurzbeschreibung hat die Lust auf das Buch noch weiter gesteigert. Ich kam nie richtig in die Geschichte rein, da ich den Schreibstil nicht warm wurde. Die beiden Handlungsstränge waren für mich nicht immer sofort eindeutig nach einem Wechsel erkennbar. Aus diesem Grund habe ich immer ein paar Zeilen gebraucht wenn bei einem neuen Kapitel auch die Perspektive gewechselt wurde. Auch bei der Handlung an sich habe ich einige Zeit gebraucht bis ich reingekommen bin. Empfehlen kann ich das Buch allen, die gerne die Bücher über Sherlock Holmes lesen, jedoch muss dazu gesagt werden, dass der Schreibstil nicht einfach zu lesen ist und man erst ein paar Kapitel lesen muss um in die Handlung reinzukommen.

3

Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll.. Ich mag die Geschichten rund um Sherlock Holmes sehr gerne und lasse mich durchaus von seiner Welt faszinieren. Hier in diesem Fall habe ich mich aber etwas schwer getan. Für mich ist der Schreibstil etwas schwierig. Der Start ins Buch war holprig und ich musste das Buch auch öfter mal weglegen damit ich danach wieder konzentriert bei der Sache sein konnte. Vielleicht war das auch nur der Fall, weil es mein erstes Buch des Autors gewesen ist. Die Story als solches fand ich spannend und vor allem das Holmes und Moriarty förmlich zum zusammen arbeiten gezwungen sind. Die Charaktere haben ihre typischen Eigenschaften - Holmes seinen scharfen Verstand , Watson sein medizinisches Wissen. Es ist eine gewisse Anlehnung an das Original zu merken. Zum Schmunzeln gebracht haben mich auch die ab und an bissigen Kommentare von Moran. Das war toll integriert und hat es für mich aufgelockert. Alles in allem ist es eine runde Story mit einem spannenden Fall, der bei einigen Wendungen doch recht vorhersehbar war. Man merkt wie engagiert die Charaktere sind um ihn zu lösen, dennoch würde ich das Buch nur eingefleischten Sherlock Holmes Fans empfehlen, da sich alle anderen vielleicht etwas erschlagen fühlen könnten. Von mir bekommt Holmes & Moriarty 3 von 5 📚 Büchern

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3.5

Classic sherlock mit Abzügen

Classic Sherlock mit Abzügen Zum Buch Sherlock & Moriarty ist ein neuer, mysteriöser Fall für Sherlock Holmes, der allerdings nicht aus der Feder vom bereits 1930 verstorbenen Schöpfer Arthur Conan Doyle stammt, sondern von Gareth Rubin geschrieben wurde. Das Buch ist im Harper Collin Verlag erschienen. Erwartung Ich habe bisher noch kein richtiges Sherlock Buch gelesen, sondern nur die Spiele gespielt und die Serie gesehen. deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Design & Ausstattung Das Cover an sich ist schön gestaltet und voller kleiner Details, wie chemischer Formeln. Beim Druck allerdings merkt man, dass sehr gespart wurde. Der Druck billig und nicht wirklich schart, was vor allem bei den Details auffällt. Das liegt allerdings nicht an der Grafik, denn die digital Cover z.B. auf der Verlagswebsite sind messerscharf. Hier wurde einfach eine günstige Druckform gewählt. Die Qualität erinnert generell eher an amerikanische Taschenbücher, als die, die man normalerweise von deutschen Büchern gewohnt ist. Zudem wurde auch vom Umfang her, an allen Ecken des Buches gespart. Klassische Dinge wie Danksagung, eine Einordnung der Geschichte (dazu später mehr) etc wurden hier einfach außen vorgelassen. Auch Gestaltungstechnisch wurde sich hier kein Bein ausgerissen. es gibt zwar Kapitelüberschrift, aber keine Zierde und vor allem keine POV Einordung, was für mich als Lesende extrem verwirrend war. Denn das Buch ist aus 2 Perspektiven geschrieben. Einerseits ganz klassisch Dr. Watson, aber genauso aus der Sicht von Moriartys Partner Moran. Und normalerweise steht bei der Kapitelüberschrift dabei, wer das aktuelle Kapitel erzählt und das wurde hier ebenso weggelassen. Das hat mich sehr oft aus dem Lesefluss gerissen. Vor allem weil es manchmal erst nach 1-2 Seiten einordenbar war, wer da gerade am Zug ist. Charaktere Sherlock und Watsen waren mir schon gut bekannt, mit Moriarty und Moran hatte ich bisher weniger zu tun. Mir hat gefallen, wie sie in diesem Buch als 2 Seiten einer Medaille beschrieben wurden, die sich nicht nur ebenbürtig, sondern auch sehr ähnlich waren, wenn ihre Ziele auch komplett unterschiedlich waren. Leider kam ihre Dynamik etwas zu kurz im Buch, den dieses ist eher schnell von der Geschwindigkeit her und das Buch lässt sich sehr schnell wegsnacken. Ich hätte mir mehr Momente der Zusammenarbeit zwischen den Characteren gewünscht. Mehr gemeinsames entschlüsseln der Rätsel, mehr direktes Zusammenarbeiten und Kräfte bündeln, weil dies die besten Momente des Buches waren, meiner Meinung nach. wenn wir schon dabei sind, gehen wir auch gleich weiter, zu den Dingen, die mir besonders gut gefallen haben. Das Buch fühlt sich wie ein Sherlock Buch an. Es werden Anspielungen an vorangegange Teile gemacht und auch vom Feeling her, hat es alles recht gut eingefangen. Auch das Pacing und die Dialoge an sich haben mir gut gefallen. Leider war es das dann auch schon wieder mit den positiven Worten. hier, was mir weniger gut gefallen hat. Einerseits hat mich die Wortwahl etwas gestört. Ja, es wurde darauf acht gegeben, den Schreibstil vom Ursprungsauto beizubehalten und das Feeling der damaligen Zeit besser einzufangen. Das ist ja an sich nichts schlechtes. Dennoch kamen immer wieder Wörter im Text vor, die man einfach in der heutigen Zeit nicht mehr verwendet und für die es wirklich genug Alternativen gäbe, die weniger beleidigend oder ausgrenzend sind. Zudem ist mir aufgefallen, dass scheinbar das ganze Buch fast ausschließlich aus männlichen Characteren besteht. Außer 2 namentlichen Sidecharacteren, waren alle andere Männlich. Ja, an sich gab es in dieser Zeit viel Unterdrückung der Frauen und diese durften viele Jobs und Aufgaben nicht übernehmen. Aber wenn man 30 Nebencharactere in allen möglichen Berufen, Orten und Bereichen hat, ist es sehr auffallend, dass nur genau diese beiden weiblich sind, die es als Ehepartnerinnen unbedingt sein mussten, und alle anderen männlich. Versteht mich nicht falsch, ich will nicht, dass die Gender von den Maincharactern geändert werden. Aber es hat sich beim Lesen teilweise so angefühlt, als ob alle Frauen bewusst aus der Geschichte ausradiert wurden. Vor allem, wenn das Buch in der heutigen Zeit geschrieben wurde, könnte man auf diese Dinge etwas mehr Fokus legen. Wenn man zumindest als Verlag, vor allem als ein so großer Publikumsverlag, so ein Buch so rausbring, dann sollte man sich dieser Dinge viel mehr bewusst sein und zumindest eine Einordnung in das Buch mit hineindrucken, um vor allem für junge Lesende hier eben eine Einordnung des Ganzen zu geben. Fazit: Wer ein Fan von Sherlock und co ist, wird mit diesem Buch an sich nichts falsch machen. Es ist eine schnelle, wenn auch teils komplexe und vielseitige Geschichte, die genau den Flair einfängt. Nichtsdestotrotz hätte man einige Dinge anderes lösen können und ich hoffe, dass diese in zukunft mehr beachtet werden.

3.5

Wenn Genies aufeinander treffen

Ich muss zugeben, dass ich das Buch einfach unterhaltsam fand. Die Geschichte hatte den mystischen Vibe, den Humor und auch das Setting einer typischen Sherlock Holmes Geschichte. Man war oft verwirrt, hinterfragte die Geschehnisse und wusste nicht, wem man denn nun vertrauen konnte und wem nicht. Und ich finde, genau so sollte man sich nach einer guten Sherlock Holmes Geschichte auch fühlen! Was besonders interessant war? Dass wir nicht nur aus der Perspektive von Watson lesen, sondern auch aus der Perspektive von Moran, dem "Handlager" von Moriarty. Dadurch erhalten wir auch eine interessante Perspektive der Bösewichte. Das brachte nochmal einen neuen Twist in die bekannten Muster, denn wer möchte nicht mal näher an den Geschehnissen von Moriarty teilhaben? Ich hätte mir bei den Kapitelanfängen allerdings Überschriften gewünscht, von wem die POVs gerade kommen, das war nämlich manchmal etwas verwirrend. Ein POV von Moriarty selbst hätte mir außerdem noch besser gefallen, da ich mit Moran leider gar nicht klar kam. Er war für mich ein richtig oberflächlicher und langweiliger Charakter ohne besondere Tiefe und deswegen leider eher uninteressant. Dennoch war der Fall sehr interessant und die POVs von Watson waren toll. An den Schreibstil musste man sich gewöhnen, trotzdem passt er wirklich sehr gut zu einer Sherlock Story. Die Auflösung war für mich kein richtiges Ende, denn ich fragte mich, ob die Gefahr, die wirklich die gesamte Menschheit betraf, wirklich besiegt wurde? War es nicht ein Problem, dass uns weiterhin beschäftigen würde? Was sich mir auch nicht ganz erschloss war der Grund, weshalb unsere beiden Masterminds nun unbedingt aufeinander treffen mussten, um den Fall zu lösen, denn wirklich ergänzt oder gar gebraucht haben die beiden sich eigentlich nicht. Da hätte ich mir viel mehr gewünscht, denn die gemeinsamen Szenen dieser zwei Genies hatten viel Potential und der Schlagabtausch war genial. Den Humor muss ich loben, ich habe die typischen Sticheleien zwischen den Protagonisten geliebt. Der war wirklich grandios eingestreut! Wer ein unterhaltsames Buch sucht und Sherlock Holmes mag, der wird sehr viel Spaß mit diesem Buch haben. Man sollte dafür allerdings nicht alles hinterfragen, sondern es einfach auf sich wirken lassen und genießen!

Wenn Genies aufeinander treffen
4

Sehr erfrischend!

Dieses Buch hat gehalten, was die Leseprobe versprach! Aber eins nach dem anderen: Das Cover ist sehr gut gelungen, mit schönen Farben, verschnörkelten Ornamenten und der Haptik des Big Ben-Bildes - wirklich gut. Die humorvollen, brillanten und hier und da etwas arroganten Dialoge zwischen Holmes, Dr. Watson und Profesor Moriarty sind on point gewesen. Ich liebe die Atmosphäre um Sherlock Holmes, England des 19. Jahrhunderts, Whitechapel etc. und habe dementsprechend bereits einige Bücher aus diesem "Millieu" gelesen. Und trotzdem schafft es Gareth Rubin mit seinem Schreibstil, die Leichtigkeit der Genies dem Leser so zu präsentieren, dass Schmunzeln, "Augenrollen" und Neugier ständige Begleiter waren. Das es zu Ende einen Plott geben würde - das wußte man doch. Und seien wir ehrlich - klar werden Holmes und Moriarty keine besten Freunde werden. Nur fand ich den Plott dieses Mal etwas zu kurz und "so am Rande" abgehandelt, das fand ich etwas Schade. Nichts desto trotz - wer die Geschichten um Holmes mag, wird hier mit einer erfrischenden und schnellen Lektüre für zwischendurch auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.

4

Hat mich begeistert

Das Cover dieses Buches verrät noch nicht allzu viel über die Handlungen in diesem Buch und machen dennoch neugierig. Der Schreibstil ist sehr angenehm gewesen, denn es ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch die bildhafte Sprache lässt einen nur das Buch verschlingen. Dennoch hatte ich zwischenzeitlich Probleme zu folgen, weil es mir dann doch etwas zu schnell ging. Die Charaktere fand ich gelungen. Sie waren authentisch und realistisch und sie haben eine tolle Entwicklung durchlaufen. Ich konnte mich teilweise auch gut in diese hineinversetzen und konnte das Geschehen noch mal auf eine andere Art und Weise Kennenlernen. Alles in allem ein wirklich gutes Buch, welches mir Spaß und Freude gemacht hat. Ich möchte dieses Buch auch jeden weiterempfehlen, der ein weiteres Sherlock Buch lesen möchte. Ich möchte auch gerne noch mehr lesen.

3

Holmes und Watson sowie deren Beziehung werden toll dargestellt. Der Fall bzw die Story selbst konnten mich aber nicht so ganz überzeugen.

4

Anders als ich normal lese dennoch gute geschichte und ganz spannend

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