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Ein Sommerbuch mit einem wunderschönen Cover und einem Klappentext der vielversprechend klang, das mich am Ende aber leider nicht wirklich überzeugt hat. Der Beginn der Geschichte hat mir gut gefallen, das Treffen auf Elisa und Nelly, die beste Freundinnen waren und ihr Plan nach dem Abitur nach Hamburg zu ziehen. Die Wohnungssuche und das zufällige Treffen auf Claas und sein Schiff mit Namen Erste Liebe und die Gründung einer WG fand ich einzigartig und aufregend. All das war ein bisschen sonderbar, aber liebenswert genauso wie die weiteren Bewohner des Schiffes, die man dann kennenlernte: Feli, Julius und sein Cousin Philipp. Unterschiedliche Charaktere und ebenso unterschiedliche Wege, die sie nach dem Abitur einschlugen, als Bestatterin, Studentin für Jura, Koch, Volontärin in einem Verlag und FSJler im Krankenhaus. Die Einblicke waren interessant, genauso wie die in das WG Leben auf dem Schiff. Dieses hatte eine beruhigende Wirkung auf alle, schenkte Geborgenheit, war etwas besonderes und veränderte die Jugendlichen. Gerade einen Abend gab es an dem viel passierte und Gesichter aus ihrem altem Leben auftauchten. Nelly selbst sagte seit sie in Hamburg waren drehte die Welt sich schneller, dauernd war etwas los. So kam es auch mir vor und auch wenn das verständlich und aufregend war, war es mir persönlich einfach zu viel. Auch das Verhalten der Charaktere war mir persönlich etwas zu viel, zu überspitzt. Es war mir oft zu kindisch durch das bockig sein, die Streits und die oberflächlichen Gedanken, ich musste demnach beim lesen leider oft die Augen verdrehen. Darüber, dass Buhu ausgeschrieben und Blödsinn geredet wurde und über die Kehrtwendung einiger Charaktere. Mir war klar, dass die Charaktere alle noch ziemlich jung waren, trotzdem hätte ich mir in einigen Situationen mehr Reife und weniger Gedankenlosigkeit gewünscht. Die Geschehnisse in der Geschichte kamen mir zudem zu plötzlich und waren für mich zu dramatisch. Es waren für mich am Ende auch zu viele Charaktere, die zwar Teil der Geschichte und somit ihren Platz hatten, in die man jedoch zu wenig Einblick bekam, da man zu schnell von Szene zu Szene sprang und die Wechsel genau dann passierten, bevor man etwas erfahren würde. Die Offenbarungen gab es dann zwar am Ende, aber gerade das war dann wieder zu viel und zu schnell. Auch das Ende an sich kam mir zu plötzlich und war mir zu sehr Happy End. Somit leider ein Buch, das ich aussortieren werde.
Sep 1, 2024
Ein Sommerbuch mit einem wunderschönen Cover und einem Klappentext der vielversprechend klang, das mich am Ende aber leider nicht wirklich überzeugt hat. Der Beginn der Geschichte hat mir gut gefallen, das Treffen auf Elisa und Nelly, die beste Freundinnen waren und ihr Plan nach dem Abitur nach Hamburg zu ziehen. Die Wohnungssuche und das zufällige Treffen auf Claas und sein Schiff mit Namen Erste Liebe und die Gründung einer WG fand ich einzigartig und aufregend. All das war ein bisschen sonderbar, aber liebenswert genauso wie die weiteren Bewohner des Schiffes, die man dann kennenlernte: Feli, Julius und sein Cousin Philipp. Unterschiedliche Charaktere und ebenso unterschiedliche Wege, die sie nach dem Abitur einschlugen, als Bestatterin, Studentin für Jura, Koch, Volontärin in einem Verlag und FSJler im Krankenhaus. Die Einblicke waren interessant, genauso wie die in das WG Leben auf dem Schiff. Dieses hatte eine beruhigende Wirkung auf alle, schenkte Geborgenheit, war etwas besonderes und veränderte die Jugendlichen. Gerade einen Abend gab es an dem viel passierte und Gesichter aus ihrem altem Leben auftauchten. Nelly selbst sagte seit sie in Hamburg waren drehte die Welt sich schneller, dauernd war etwas los. So kam es auch mir vor und auch wenn das verständlich und aufregend war, war es mir persönlich einfach zu viel. Auch das Verhalten der Charaktere war mir persönlich etwas zu viel, zu überspitzt. Es war mir oft zu kindisch durch das bockig sein, die Streits und die oberflächlichen Gedanken, ich musste demnach beim lesen leider oft die Augen verdrehen. Darüber, dass Buhu ausgeschrieben und Blödsinn geredet wurde und über die Kehrtwendung einiger Charaktere. Mir war klar, dass die Charaktere alle noch ziemlich jung waren, trotzdem hätte ich mir in einigen Situationen mehr Reife und weniger Gedankenlosigkeit gewünscht. Die Geschehnisse in der Geschichte kamen mir zudem zu plötzlich und waren für mich zu dramatisch. Es waren für mich am Ende auch zu viele Charaktere, die zwar Teil der Geschichte und somit ihren Platz hatten, in die man jedoch zu wenig Einblick bekam, da man zu schnell von Szene zu Szene sprang und die Wechsel genau dann passierten, bevor man etwas erfahren würde. Die Offenbarungen gab es dann zwar am Ende, aber gerade das war dann wieder zu viel und zu schnell. Auch das Ende an sich kam mir zu plötzlich und war mir zu sehr Happy End. Somit leider ein Buch, das ich aussortieren werde.
Sep 1, 2024






