Taxifahrt mit einem Vampir: Roman
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Book Information
Posts
Notorisches Meckern und langhaarige Vampire
Dieses Buch ist das erste, das ich abgebrochen habe. Ich wollte der Geschichte wirklich eine Chance geben und hatte mich ja schließlich dafür entschieden, weil ich eine humorvolle Vampirromanze lesen wollte. Die weibliche Hauptperson hat chronisch schlechte Laune und meckert über alles und jeden, kann kein Mitgefühl empfinden und zieht auch über ihre beste Freundin her. Zusammengefasst auf den ersten 27 Prozent des Buches durchgehend. Ich habe gedacht, gut, so lernst du ihre Hintergründe und Beweggründe kennen und kannst irgendwann miterleben, wie sie sich verändert. Aber es ging so weiter. Es stand schließlich die Hochzeit ihrer besten Freundin an, wieder nur mit Gemecker und viel zu lang ausgeholten Anekdoten aus der Vergangenheit und nervigen alten Geschichten von Bernie in seinem kaum lesbaren Dialekt. Ich dachte, gut, kriegst du Gefühl für die Personen. Es kommt schon noch. Ich überschlug immer wieder Seiten und schließlich wurde es spannend, als der Heuler auftauchte und in ihrem Wagen und bei ihr zuhause landete. Aber auch da immer wieder langes Rausholen alter Anekdoten und Gemecker.. ab etwa 30 Prozent freute ich mich dann auf die Vampirbegegnungen und endlich etwas Fahrt und die Begegnung mit Hubertus hatte durchaus was.. aber auch da immer wieder Abschweifendes, für mich unwichtiges Geschwafel, bei fast jeder Äußerung. Etwas Sarkasmus war okay und gut für die Stimmung, aber hier war es ja wirklich in jedem Satz. Was es mit Heuler wirklich auf sich hat, habe ich bis dahin auch noch nicht ganz durchschaut. Ob es tatsächlich nur ein Wolf war, oder da noch mehr “drinsteckte”. Aufgehört habe ich nach wieder Überblättern bei etwa 45 Prozent. Ja, die Figuren haben alle ihre besonderen Eigenarten und mögen ausgereift sein und vielleicht wäre ja auch noch der große Peng gekommen, aber ich konnte mit der Geschichte einfach nicht warm werden. Vielleicht fühlt ein anderer sich dort mehr zuhause. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass die ständige Übellaunigkeit die Hauptfigur für mich unsympathisch gemacht hat. Es war einfach ständig dieses weite Ausholen und Abschweifen, beispielsweise im Fahrstuhl oder beim Kofferpacken oder wegen des geöffneten Laptops. Der Schreibstil selbst ist aber flüssig. Man muss wohl einfach den sarkastischen Humor mögen. Vielleicht wäre die große Entwicklung ja noch gekommen. Für mich persönlich wirds ein anderes Buch.
Book Information
Posts
Notorisches Meckern und langhaarige Vampire
Dieses Buch ist das erste, das ich abgebrochen habe. Ich wollte der Geschichte wirklich eine Chance geben und hatte mich ja schließlich dafür entschieden, weil ich eine humorvolle Vampirromanze lesen wollte. Die weibliche Hauptperson hat chronisch schlechte Laune und meckert über alles und jeden, kann kein Mitgefühl empfinden und zieht auch über ihre beste Freundin her. Zusammengefasst auf den ersten 27 Prozent des Buches durchgehend. Ich habe gedacht, gut, so lernst du ihre Hintergründe und Beweggründe kennen und kannst irgendwann miterleben, wie sie sich verändert. Aber es ging so weiter. Es stand schließlich die Hochzeit ihrer besten Freundin an, wieder nur mit Gemecker und viel zu lang ausgeholten Anekdoten aus der Vergangenheit und nervigen alten Geschichten von Bernie in seinem kaum lesbaren Dialekt. Ich dachte, gut, kriegst du Gefühl für die Personen. Es kommt schon noch. Ich überschlug immer wieder Seiten und schließlich wurde es spannend, als der Heuler auftauchte und in ihrem Wagen und bei ihr zuhause landete. Aber auch da immer wieder langes Rausholen alter Anekdoten und Gemecker.. ab etwa 30 Prozent freute ich mich dann auf die Vampirbegegnungen und endlich etwas Fahrt und die Begegnung mit Hubertus hatte durchaus was.. aber auch da immer wieder Abschweifendes, für mich unwichtiges Geschwafel, bei fast jeder Äußerung. Etwas Sarkasmus war okay und gut für die Stimmung, aber hier war es ja wirklich in jedem Satz. Was es mit Heuler wirklich auf sich hat, habe ich bis dahin auch noch nicht ganz durchschaut. Ob es tatsächlich nur ein Wolf war, oder da noch mehr “drinsteckte”. Aufgehört habe ich nach wieder Überblättern bei etwa 45 Prozent. Ja, die Figuren haben alle ihre besonderen Eigenarten und mögen ausgereift sein und vielleicht wäre ja auch noch der große Peng gekommen, aber ich konnte mit der Geschichte einfach nicht warm werden. Vielleicht fühlt ein anderer sich dort mehr zuhause. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass die ständige Übellaunigkeit die Hauptfigur für mich unsympathisch gemacht hat. Es war einfach ständig dieses weite Ausholen und Abschweifen, beispielsweise im Fahrstuhl oder beim Kofferpacken oder wegen des geöffneten Laptops. Der Schreibstil selbst ist aber flüssig. Man muss wohl einfach den sarkastischen Humor mögen. Vielleicht wäre die große Entwicklung ja noch gekommen. Für mich persönlich wirds ein anderes Buch.




