Henry persönlich
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Description
Henry persönlich ist das berührende Porträt einer lebenslangen Ehe und eines liebenswert-verschrobenen Mannes, der am Ende seines Lebens erkennt, dass das Alter voller Überraschungen steckt.
Seit fast fünfzig Jahren ist Henry Maxwell mit seiner Frau Emily verheiratet, die Leser bereits aus Stewart O'Nans hinreißendem Bestseller Emily, allein kennen. In diesem Roman steht nun Henry im Zentrum, genauer gesagt die innige Beziehung der beiden. Sie leben ihren Alltag in Pittsburgh: Emily kocht und Henry übernimmt den Abwasch. Während sie die Kontakte zu Nachbarn und Familie pflegt, hört er ihr bei ihren Erzählungen immer gerne zu. Henry kümmert sich um anfallende Reparaturen im Haus, trifft sich mit Freunden zum Golfen, engagiert sich im Kirchenvorstand und lädt Emily zu besonderen Anlässen ins Restaurant ein.
Mit viel Feingefühl zeichnet Stewart O'Nan das Bild eines Mannes, der sich den kleinen Freuden des Lebens hingibt und dabei die Liebe und das Glück in den vermeintlich unbedeutenden Momenten zu schätzen lernt. Henry persönlich ist eine warmherzige Hommage an die Ehe und eine Liebeserklärung an das Leben bis ins hohe Alter.
Book Information
Author Description
Stewart O′Nan wurde 1961 in Pittsburgh/Pennsylvania geboren und wuchs in Boston auf. Bevor er Schriftsteller wurde, arbeitete er als Flugzeugingenieur und studierte an der Cornell University Literaturwissenschaft. Für seinen Erstlingsroman «Engel im Schnee» erhielt er 1993 den William-Faulkner-Preis. Er veröffentlichte zahlreiche von der Kritik gefeierte Romane, darunter «Emily, allein» und «Die Chance», und eroberte sich eine große Leserschaft. Stewart O′Nan lebt in Boston.
Posts
Seit fast 50 Jahren als Emily (uns bekannt aus dem Buch "Emily, allein") ein Ehepaar. Gemeinsam leben sie ein beschauliches unaufgeregtes Leben, immer wieder durchbrochen von kleineren und größeren Familientragödien. Mit Blick auf die kleinen Alltäglichkeiten und Freuden und liebevollen Gesten lässt Stewart O'Nan uns an Henrys Leben und vor allem seinem Gefühlsleben teilhaben. Sehr schön geschrieben, leider für meinen Geschmack an der ein oder anderen Stelle etwas zu langatmig, deswegen 1 Stern Abzug.
Henry persönlich ist der dritte Roman, den Stewart O‘Nan über die Familie Maxwell geschrieben hat. (Emily, allein ISBN: 9783499256295 und Abschied von Chautauqua ISBN: 9783499234910) Dieses mal steht Henry im Vordergrund. Er ist der liebenswerte Nachbar von nebenan. Schon fast 50 Jahre mit Emily verheiratet. Vater von Margarete und Kenny. Großvater von vier Enkeln, die alle weit entfernt leben und ihre eigenen Probleme haben. Emily macht den Haushalt und rollt jedes mal mit den Augen, wenn Henry mit anpacken möchte. Henry kümmert sich um alles andere was anfällt. Immerhin darf er den Abwasch machen. Er werkelt gerne im Keller an seiner Werkbank und wünscht sich immer wieder, noch einmal mit Emily nach England zu fahren. Henry und Emily sind ein tolles Paar. Aufeinander eingespielt leben sie in einem Haus in Pittsburgh, gehen mit dem Hund um den See, laden ihre Kinder zu Festlichkeiten ein und genießen den heißen Sommer in ihrem Ferienhaus am See in Chautauqua. Stewart O‘Nan hat im Grunde das ganz normale Leben des Ehepaars beschrieben. Und Henry dieses Buch gewidmet. Es ist die Wirklichkeit, die dieses Buch bezaubernd macht. Das alte Paar ist schon solange zusammen, dass sie sich im Grunde wortlos verstehen und trotzdem haben sie sich immer eine Menge zu erzählen. Sie schweigen sich auch an, in einer Einvernehmlichkeit, die einfach köstlich ist. Sie kennen alle ihre Eigenheiten und selbst der Hund Rufus weiß genau, wie er mit den beiden Alten gut zusammen leben kann. Augenrollen, Schulterzucken, Alltäglichkeiten,... inklusive. Wir dürfen die beiden alten Menschen ein Jahr lang begleiten und ihre Eigenheiten belächeln. Ich glaube, ich habe noch nie eine Figur aus einem Buch so sehr ins Herz geschlossen, wie den alten Henry. Schon nach den ersten Seiten war mir der Kerl so sympathisch. Dabei ist der Roman eher unaufgeregt. Die Kapitel sind sehr übersichtlich und doch fand ich immer etwas, dass mich verzaubert hat. Henry lässt auch immer mal etwas aus seiner Jugend aufblitzen. Er beschreibt dann, wie es damals war, als er aus dem Krieg zurückkehrte. Er liebt seine Emily und hat Angst was sein wird, wenn er nicht mehr für sie da sein kann. Stewart O‘Nan hat ein Gespür für die Wirklichkeit, einen eigenen sehr feinen Humor, der einfach Spaß macht, gelesen zu werden. Übersetzt wurde das Buch von Thomas Gunkel. Gunkel war vorerst Erzieher, bevor er von 1985 bis 1991 ein Studium der Germanistik und Geographie in Marburg absolvierte. 1991 begann er, für den Marburger Hitzeroth Verlag englischsprachige Romane ins Deutsche zu übertragen und arbeitet seither als freier Übersetzer.
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Henry persönlich ist das berührende Porträt einer lebenslangen Ehe und eines liebenswert-verschrobenen Mannes, der am Ende seines Lebens erkennt, dass das Alter voller Überraschungen steckt.
Seit fast fünfzig Jahren ist Henry Maxwell mit seiner Frau Emily verheiratet, die Leser bereits aus Stewart O'Nans hinreißendem Bestseller Emily, allein kennen. In diesem Roman steht nun Henry im Zentrum, genauer gesagt die innige Beziehung der beiden. Sie leben ihren Alltag in Pittsburgh: Emily kocht und Henry übernimmt den Abwasch. Während sie die Kontakte zu Nachbarn und Familie pflegt, hört er ihr bei ihren Erzählungen immer gerne zu. Henry kümmert sich um anfallende Reparaturen im Haus, trifft sich mit Freunden zum Golfen, engagiert sich im Kirchenvorstand und lädt Emily zu besonderen Anlässen ins Restaurant ein.
Mit viel Feingefühl zeichnet Stewart O'Nan das Bild eines Mannes, der sich den kleinen Freuden des Lebens hingibt und dabei die Liebe und das Glück in den vermeintlich unbedeutenden Momenten zu schätzen lernt. Henry persönlich ist eine warmherzige Hommage an die Ehe und eine Liebeserklärung an das Leben bis ins hohe Alter.
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Stewart O′Nan wurde 1961 in Pittsburgh/Pennsylvania geboren und wuchs in Boston auf. Bevor er Schriftsteller wurde, arbeitete er als Flugzeugingenieur und studierte an der Cornell University Literaturwissenschaft. Für seinen Erstlingsroman «Engel im Schnee» erhielt er 1993 den William-Faulkner-Preis. Er veröffentlichte zahlreiche von der Kritik gefeierte Romane, darunter «Emily, allein» und «Die Chance», und eroberte sich eine große Leserschaft. Stewart O′Nan lebt in Boston.
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Seit fast 50 Jahren als Emily (uns bekannt aus dem Buch "Emily, allein") ein Ehepaar. Gemeinsam leben sie ein beschauliches unaufgeregtes Leben, immer wieder durchbrochen von kleineren und größeren Familientragödien. Mit Blick auf die kleinen Alltäglichkeiten und Freuden und liebevollen Gesten lässt Stewart O'Nan uns an Henrys Leben und vor allem seinem Gefühlsleben teilhaben. Sehr schön geschrieben, leider für meinen Geschmack an der ein oder anderen Stelle etwas zu langatmig, deswegen 1 Stern Abzug.
Henry persönlich ist der dritte Roman, den Stewart O‘Nan über die Familie Maxwell geschrieben hat. (Emily, allein ISBN: 9783499256295 und Abschied von Chautauqua ISBN: 9783499234910) Dieses mal steht Henry im Vordergrund. Er ist der liebenswerte Nachbar von nebenan. Schon fast 50 Jahre mit Emily verheiratet. Vater von Margarete und Kenny. Großvater von vier Enkeln, die alle weit entfernt leben und ihre eigenen Probleme haben. Emily macht den Haushalt und rollt jedes mal mit den Augen, wenn Henry mit anpacken möchte. Henry kümmert sich um alles andere was anfällt. Immerhin darf er den Abwasch machen. Er werkelt gerne im Keller an seiner Werkbank und wünscht sich immer wieder, noch einmal mit Emily nach England zu fahren. Henry und Emily sind ein tolles Paar. Aufeinander eingespielt leben sie in einem Haus in Pittsburgh, gehen mit dem Hund um den See, laden ihre Kinder zu Festlichkeiten ein und genießen den heißen Sommer in ihrem Ferienhaus am See in Chautauqua. Stewart O‘Nan hat im Grunde das ganz normale Leben des Ehepaars beschrieben. Und Henry dieses Buch gewidmet. Es ist die Wirklichkeit, die dieses Buch bezaubernd macht. Das alte Paar ist schon solange zusammen, dass sie sich im Grunde wortlos verstehen und trotzdem haben sie sich immer eine Menge zu erzählen. Sie schweigen sich auch an, in einer Einvernehmlichkeit, die einfach köstlich ist. Sie kennen alle ihre Eigenheiten und selbst der Hund Rufus weiß genau, wie er mit den beiden Alten gut zusammen leben kann. Augenrollen, Schulterzucken, Alltäglichkeiten,... inklusive. Wir dürfen die beiden alten Menschen ein Jahr lang begleiten und ihre Eigenheiten belächeln. Ich glaube, ich habe noch nie eine Figur aus einem Buch so sehr ins Herz geschlossen, wie den alten Henry. Schon nach den ersten Seiten war mir der Kerl so sympathisch. Dabei ist der Roman eher unaufgeregt. Die Kapitel sind sehr übersichtlich und doch fand ich immer etwas, dass mich verzaubert hat. Henry lässt auch immer mal etwas aus seiner Jugend aufblitzen. Er beschreibt dann, wie es damals war, als er aus dem Krieg zurückkehrte. Er liebt seine Emily und hat Angst was sein wird, wenn er nicht mehr für sie da sein kann. Stewart O‘Nan hat ein Gespür für die Wirklichkeit, einen eigenen sehr feinen Humor, der einfach Spaß macht, gelesen zu werden. Übersetzt wurde das Buch von Thomas Gunkel. Gunkel war vorerst Erzieher, bevor er von 1985 bis 1991 ein Studium der Germanistik und Geographie in Marburg absolvierte. 1991 begann er, für den Marburger Hitzeroth Verlag englischsprachige Romane ins Deutsche zu übertragen und arbeitet seither als freier Übersetzer.





