Heimatsommer

Heimatsommer

Softcover
3.85

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Description

Heimat ist, wo das Herz schlägt.

Fleur liebt das Leben in Goldberg. Nirgendwo ist es so schön und idyllisch wie in ihrer Heimat. Doch alles gerät ins Wanken, als ihre Mutter Helene stirbt und die Zukunft des Weinorts auf dem Spiel steht. Zusammen mit ihrer besten Freundin Eleonore beschließt Fleur, für ihre Stadt zu kämpfen. Goldberg soll richtig aufblühen! In Schwung kommen ihre Pläne allerdings erst, als Jean-Claude, Koch und vielgereister Weltenbummler, in die Heimat zurückkehrt. Plötzlich liegt Hoffnung in der Luft – und wird auch Fleurs Herz wieder eine Heimat finden?

Ein inspirierender Roman über den Mut, das Wertvollste zu bewahren – die eigene Heimat.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
448
Price
18.50 €

Author Description

Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren und lebt seit einigen Jahren in der Pfalz inmitten von Weinbergen. Seit dreißig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane, viele davon landeten auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Zwei Romane wurden verfilmt, auch in Amerika ist Petra eine bekannte Autorin mit über 1,8 Millionen verkauften Exemplaren. Ganz wichtig ist Petra die Bindung zu ihren Fans, Leserinnen und Lesern, und so kann man sie auf unzähligen Lesungen, bei Fantreffen, Schauplatzbesuchen und fröhlichen Meet & Greets antreffen. »Wo Durst-Benning draufsteht, ist auch Durst-Benning drin!«, so lautet die Devise. Genau wie ihre Romanheldinnen geht Petra ihren Weg als Frau und Autorin selbstbestimmt, gut gelaunt und ohne falsche Kompromisse.

Posts

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Eine leichte und stimmungsvolle Geschichte

„Heimatsommer“ erzählt die Geschichte über die Menschen aus Goldberg im idyllischen Remstal und die Herausforderungen die mit dem Weinbau zusammenhängen. Es ist eine warmherzige Geschichte über Neuanfänge, Zusammenhalt und das Ankommen bei sich selbst. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist eine typische Sommerlektüre: leicht, unterhaltsam und in einer angenehm einfachen Sprache geschrieben. Der Schreibstil von Petra Durst-Benning gefällt mir ohnehin sehr und auch hier hat sie mich wieder überzeugt. Besonders mochte ich die Figuren, die mir durchweg sympathisch waren und der Geschichte eine warme, vertraute Atmosphäre geben. Ein echtes Highlight war für mich das Setting: Da die Handlung im Remstal spielt, in dem ich selbst lebe, habe ich mich sehr gefreut, den einen oder anderen Ort wiederzuerkennen. Für alle, die eine leichte, stimmungsvolle Geschichte suchen, die in der Natur Württembergs spielt und einfach guttut, ist „Heimatsommer“ eine klare Empfehlung.

3

War gemischt 🍇🍷

✨Rezensionsexemplar✨ Ich bin zur Zeit sehr experimentierfreudig, was meine Leseliste angeht, daher stelle ich Euch heute mein erstes Buch dieser mir bis dato unbekannten Autorin vor. Das Genre lässt sich wohl am besten als Wohlfühlroman / Heimatroman beschreiben und ich bin hier ganz neu unterwegs. ✨Zitate „Es war ein Ostersonntag wie aus dem Bilderbuch, sonnig, warm, mit blühenden Obstbäumen und einem blauen Himmel, der nur von einzelnen Schäfchenwolken getüpfelt wurde. An solchen Tagen entstanden Frühlingsgedichte, wie sie große Poeten wie Eduard Mörike oder Heinrich Heine geschrieben hatten.“ „»In Goldberg gibt es leider ziemlich viel Leerstand – Fleur und ich haben deshalb im letzten Jahr ein Seminar in Maierhofen im Allgäu besucht, der Gemeinderat hat uns die Seminarkosten sogar bezahlt. Es ging darum, wie man Städte und Dörfer vor dem Aussterben bewahren kann. Wir haben viele Tipps bekommen, aber mit der Umsetzung klappt es noch nicht so richtig. Viele junge Leute ziehen wegen des Jobs nach Stuttgart oder sonst wohin.«“ ✨Inhalt Als die Zukunft des Weinorts Goldberg in Gefahr ist, fällt Fleur eine Entscheidung. Obwohl sie gerade ihre Mutter betrauert, will sie zusammen mit anderen Goldbergern um ihre Heimat kämpfen… Gerade zu dem Zeitpunkt kehrt auch Koch und Weltenbummler Jean-Claude nach Hause zurück…. ✨Meinung Es macht mich glücklich, dass ich ein neues Genre ausprobiert habe, dieses spricht mich auch weiterhin durchaus an. Petra Durst-Benning hat einen super Schreibstil, das Buch ließ sich sehr gut lesen und ich kam zügig vorwärts, obwohl es echt viele Seiten waren. Es war schön, über die Besonderheiten eines Weinortes zu lesen und ich habe überhaupt viel über den Weinanbau und über die Details darüber, worauf man so achten muss, erfahren. Es gab einige süße Situationen und zwischendurch musste ich auch mal lachen. Für mich unverständlich ist, dass ich den Klappentext vorher komplett falsch verstanden habe. Irgendwie dachte ich, dass ich einen historisch angehauchten Roman bekommen würde, dabei spielt hier alles in der heutigen Zeit mit einigen Rückblicken in die 1980er Jahre. Das sei aber nur nebenbei erwähnt. Womit ich nicht so gut zurechtgekommen bin, waren leider die Charaktere. Ich konnte mit niemandem richtig mitfiebern. Am süßesten fand ich noch die älteren Damen Agnes (Mutter von Jean-Claude und Stadträtin Eleonore) und Helene (verstorbene Mutter von Fleur). Ansonsten waren die Menschen recht eindimensional und unsympathisch gezeichnet sowie für mich zu sehr in „gut“ und „schlecht“ eingeteilt. Zum Beispiel wurde die örtliche Floristin Vicky regelrecht als „Schlampe“ dargestellt, da wurde gelästert und angeblich hatte sie mit allen schon was etc. Gleichzeitig waren gerade die Winzerfamilien natürlich richtig toll und beinah unfehlbar und jeder sollte sich glücklich schätzen, wenn sie sich einem zuwenden. Wenn man z.B. gerade alles verloren hat, dann hilft doch natürlich ein Weinanbaukurs, oder?? Social Media, Influencer, Popkultur im Allgemeinen haben eine recht wichtige Rolle gespielt, ich persönlich versuche in Büchern immer eher davon Abstand zu gewinnen, aber es war dennoch nicht schlecht umgesetzt. Schlussendlich habe ich mit meiner Bewertung wirklich ganz bis zum Schluss gewartet (oft weiß ich schon früher zumindest die grobe Richtung) und das Ende hat mich dann bei 3⭐️ ankommen lassen. Wow, das sind schon alles perfekte Leute dort mit den besten Ideen und plötzlich ist auch alles ganz einfach 😅, Stichwort Rebenbeben. Das ist definitiv meine neue „Schildkröte“, if you know, you know. ✨Fazit Das war insgesamt ein gutes und detailliertes Buch, ich musste diesmal abwägen zwischen einem super Setting und Schreibstil einerseits und für mich schwierigen Figuren andererseits und so ist dann meine Bewertung zustandegekommen. Macht Euch gern ein eigenes Bild! 3/5⭐️⭐️⭐️

War gemischt 🍇🍷
3.5

Ich bin ehrlich gesagt hin und her gerissen. 3/4 des Buches Fand ich wirklich gut und angenehm zu lesen, das Ende kam mir jedoch so überladen vor, dass ich dieses Gefühl garnicht mehr hatte... aber von Anfang an: Das Cover und vor allem die Innenklappen sind so wunderschön geszaltet und passen auf jeden Fall zum Heimatsommer und zu Goldberg. Der Schreibstil war über das ganze Buch hinweg sehr gut und angenehm zu lesen. Wir begleiten die Protagonisten in ihrer Heimat Goldberg, wobei wir auch viel über ein Projekt erfahren. Die Perspektivwechsel fand ich super angenehm nur hätte ich sie glaube ich etwas anders unterteilt, so wirkte es manchmal etwas konfus. Die Story fand ich zuerst sehr gut (3/4 des Buches ca.). Goldberg hat sich sehr heimisch angefühlt, sowohl die Natur, als auch die Menschen kamen sehr realistisch und doch einfach angenehm rüber. Besonders gefallen haben mir die (sehr wenigen) Einblicke in die Vergangenheit. Das Ende hingegen war mir zu schnell, zu wirr, zu plump... alles nicht realistisch, für mich leider nicht nachvollziehbar. Trotzdem ein gutes Buch und für jeden der sich beim Klappentext angesprochen fühlt lesenswert.

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