Hase und ich
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Description
»Diese Begegnung beschert uns jetzt ein Buch, das zum Schönsten gehört, was seit Langem über das Verhältnis von Mensch und Tier geschrieben wurde.« Alexander Cammann, Die ZEIT
100 Beste Bücher des Jahres der ZEIT
Nominiert für die Longlist »Die schönsten Deutschen Bücher«
Stellen Sie sich vor, Sie könnten ein Hasenbaby halten und mit der Flasche füttern. Es lebte unter Ihrem Dach, räkelte sich nachts auf dem Boden Ihres Schlafzimmers. Nach über zwei Jahren eilt es immer noch vom Feld herbei, wenn Sie es rufen. Genau das ist Chloe Dalton passiert. »Hase und ich« erzählt diese wahre, herzerwärmende Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft zwischen einer Frau und einem Feldhasen.
Während des Corona-Lockdowns zieht sich die vielbeschäftigte Chloe aufs Land zurück. In der Nähe ihres Hauses findet sie eines Tages einen verwaisten Junghasen – allein und nicht größer als ihre Handfläche. Sie nimmt ihn zu sich, versorgt ihn und beschließt nach anfänglichem Zögern, den Hasen aufzuziehen und seine Rückkehr in die Wildnis vorzubereiten: Doch »Hase«, wie ihn Chloe nennt, bleibt bei ihr – zu seinen eigenen Bedingungen. Er ist nicht zahm, lässt sich nicht streicheln und liebt seinen Freiraum. Wir werden Zeugen eines unwahrscheinlichen Bandes von Vertrauen, geschildert mit einer einnehmenden Stille, Gefühl und Respekt vor einem wilden Geschöpf der Natur. Mehr als ein Memoir ist diese Geschichte ein lebensphilosophisches Meisterwerk, das über das Miteinander von Mensch und Tier nachdenkt, eingebettet in eine wunderschöne, nahezu poetische Sprache.
»Mit lyrischer Zärtlichkeit geschrieben ... ein wunderschönes Buch.« Angelina Jolie
»Ein umwerfendes Buch. Es regt zum Nachdenken darüber an, wie wir die natürliche Welt um uns herum so oft ausblenden. Chloe Dalton verbindet ... die Leser mit der Wildnis, die wir Menschen einst so gut kannten.« Matt Haig
»Dies ist eine große und wichtige Geschichte für unsere Zeit.« Michael Morpurgo
»Ein Liebesbrief an die Natur.« The Times
»Daltons klare, umsichtig geschriebene Prosa [sorgt …] für ein wenig Trost in einer Welt, die sich nun in einem noch hektischeren Zustand befindet.« The New York Times
Book Information
Author Description
Chloe Dalton ist Autorin, politische Beraterin und Expertin für Außenpolitik. Sie war über ein Jahrzehnt lang im britischen Parlament tätig und hat zahlreiche prominente Persönlichkeiten beraten. Sie lebt abwechselnd in London und auf dem Land.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Angelina Jolie bezeichnete das Buch als „wunderschön“ – und ich kann ihr nur zustimmen. Bereits Cover und Klappentext haben mich sofort angesprochen, weshalb ich mich sehr gefreut habe, es schließlich als Taschenbuch in den Händen zu halten. Erzählt wird die Geschichte einer Frau, die bei einem Spaziergang ein Feldhasenbaby findet und beschließt, es aufzuziehen. Nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden eine besondere Bindung. Dabei drängt die Erzählerin dem Tier ihre Nähe nie auf, sondern lässt dem Hasen die Freiheit, selbst zu entscheiden – und richtet ihr eigenes Leben zunehmend nach dessen Bedürfnissen aus. Gerade diese behutsame und respektvolle Annäherung fand ich besonders faszinierend. Zwischendurch gab es zwar einige Passagen, die sich etwas zogen, da ausführlich auf das Verhalten und die Lebensweise von Hasen eingegangen wird. Das letzte Drittel hingegen war umso berührender und hat mich vollkommen mitgerissen. Das Buch öffnet den Blick für die Natur direkt vor unserer Haustür und erinnert daran, die Welt um uns herum bewusster wahrzunehmen. Von mir gibt es daher eine herzerwärmende Leseempfehlung!
"Wenn es möglich ist, in einem Sandkornn die ganze Welt zu sehen, dann gelingt es uns vielleicht, die Natur in ihrer Gesamtheit mit einem Hasen zu erkennen: in seiner Einfachheit und Komplexität, seiner Zerbrechlichkeit und Stärke, seiner Vergänglichkeit und Schönheit."
Wie viel liebe kann ein Buch vermitteln 🙏🏻 Diese Beschreibungen sind pure Liebe, pure Symphonie, endlich lässt sich das Wort mal passend verwenden. So war mir nichtmal bewusst, wie groß doch der Unterschied zwischen Kaninchen und Hase ist, nur weil verwandt, sind die Tiere in körperlicher Beschaffenheit, Verhalten und Nahrungsaufnahme komplett verschieden. Hasen sind Wildtiere, Kaninchen Haustiere, soviel sei klar. Umfassend gehören Kaninchen und Hasen zur Ordnung der "Lagamorpha", der Hasenartigen. Dennoch sind es zwei völlig eigenständige Gattungen. Doch mit welcher Hingabe man sich auf ein Abenteuer mit einem Hasen einzulassen, gleichsam ein Abenteuer und einer Entdeckungsreise zu sich selbst ist, ist einfach herzöffnend. Wesen, die einen innerlich sowie äußerlich ersehnte Ruhe schenken. Das Buch ist insgesamt sehr entzückend geschrieben, toll formuliert und sehr gut recherchiert, es ist sehr zart, manchmal zu sanft, wenn die Stimmung es gerade schwer fühlen lässt. Es ist also ein Buch zum innehalten, den Botschaften lauschen zu dürfen. Und so lausche auch ich zukünftig noch viel bewusster in die Natur und die vielen alltäglichen Geschehnissen da draußen, von denen wir nicht annähernd ahnen können. Wieder ein so zauberhaftes Buch, welches in der Pandemie zur Entstehung gefunden hat.

Schon immer wohnen Kaninchen bei uns Zuhause und sind Teil der Familie. So hat mich als Kaninchen-/Hasenfan der Titel und die wundervolle Aufmachung mit den wunderschönen Zeichnungen dieses Buches sofort angesprochen. Und die Geschichte von Chloe Dalton und dem Hasenjungen hat mich tief berührt. Man taucht sofort ein in die Natur und das Leben auf dem Land und merkt, wie man beim Lesen entschleunigt. Dieses Buch war wirklich eine Bereicherung für mich!
Hase und ich erzählt eine wahre und außergewöhnliche Geschichte: Chloe Dalton findet am Rand eines Feldes ein verwaistes Feldhasenjunges und übernimmt Verantwortung für ein Wesen, das eigentlich nicht in die Nähe des Menschen gehört. Daraus entsteht eine stille, intensive Freundschaft zwischen einer Frau und einem wilden Tier. Was dieses Buch für mich so besonders macht, ist die Art, wie nichts romantisiert wird. Dalton lässt den Hasen Hase sein. Sie versucht nicht, ihn zu zähmen oder zu vermenschlichen, sondern akzeptiert seine wilde Natur mit all ihren Grenzen. Genau darin liegt die große Stärke des Buches. Es geht nicht um Besitz oder Kontrolle, sondern um Respekt, Beobachtung und ein tiefes Einlassen auf die Natur. Ganz nebenbei lernt man unglaublich viel über Feldhasen, ihre Entwicklung und ihr Verhalten. Die Kapitel orientieren sich jeweils an einem Entwicklungsstadium des Hasen, was der Geschichte eine klare Struktur gibt und das Mitfiebern von Kapitel zu Kapitel verstärkt. Die Naturbeschreibungen sind reich und atmosphärisch, ohne sich darin zu verlieren oder kitschig zu wirken. Für mich war das Buch eine wunderbare Entdeckung. Ich bin mit der Erwartung an einen Roman herangegangen und musste mich zunächst an den sachlicheren, beobachtenden Schreibstil gewöhnen. Doch genau dieser Stil passt perfekt zu der Geschichte und verleiht ihr ihre Glaubwürdigkeit und Tiefe. Mit jedem Kapitel fiebert man mit Hase und Chloe mit. Die Geschichte ist berührend, leise und zugleich unglaublich. Vor allem hat sie meinen Blick auf die Natur nachhaltig verändert. Nach der Lektüre schaut man genauer hin, respektvoller und vielleicht auch ein wenig demütiger gegenüber der Welt, die uns umgibt. Ein Buch, das lange nachwirkt.

⭐️⭐️⭐️⭐️ Eine sehr gute Wahl fürs Osternest! 🐇🐣🪺
Wir brauchen mehr Natur in unserem Leben Chloe Dalton berichtet in diesem Buch, wie sie zurück zur Natur gefunden hat, obwohl ihr Lebensentwurf davon meilenweit entfernt war. Als Beraterin für Persönlichkeiten aus der (politischen) Öffentlichkeit war sie permanent auf dem Sprung, in Hotelzimmern zu Hause und hat ihr persönliches Leben dem Job völlig untergeordnet. Bis Corona kam und die Welt gefühlt still stand. Chloe zog sich in eine umgebaute Scheune auf dem Land zurück, mit nichts um sich herum als der englischen Hügellandschaft und Natur. Und völlig unverhofft stolperte sie im wahrsten Sinne des Wortes über ein Hasenkind, von dem sie vermutete, dass es Hilfe benötigt. Mit viel Enthusiasmus, aber zu diesem Zeitpunkt noch wenig Wissen über Feldhasen versuchte sie das kleine Wesen aufzupäppeln – und entgegen aller Unkenrufe aus ihrem Umfeld gelang das tatsächlich. Der kleine Hase wurde zu ihrem täglichen Begleiter, ohne zum Haustier zu werden, nahm das Haus und den Garten in Beschlag und half der Autorin bei ihrer persönlichen Entschleunigung in der Corona-Zeit. Über die Monate wurde Chloe zum wandelnden Lexikon, was Feldhasen betrifft und fing an, die Welt aus einem anderem Blickwinkel zu sehen – dem eines Fluchttieres, dem überall in der modernen Welt Gefahren drohen – und sei es nur durch das gut gemeinte Umsetzen eines Hasenbabys an einen vermeintlich sichereren Ort zwei Meter weiter. Gemeinsam mit der Autorin erleben wir drei spannende Hasen- und Menschenjahre mit Übermut und Freude, aber auch Sorge und schlaflosen Nächten. Wie notwendig es auch in unserer modernen Welt (noch) ist, sich der Natur um sich herum bewusst zu werden und die Bedürfnisse aller lebenden Wesen zu respektieren, davon handelt dieses Buch. Natürlich würde man nach dem Lesen am liebsten selbst sofort ein kleines Hasenbaby adoptieren. Warum das im Grunde das Falscheste ist, was man machen könnte, wird im Laufe der Lektüre ebenfalls deutlich. Und noch vieles mehr. Unwillkürlich fängt man an, auch den Zustand vor der eigenen Haustür zu reflektieren und im besten Fall kommt man auf Ideen, was man den Lebewesen in seinem Umfeld mit kleinen Gesten Gutes tun könnte. Besonders auf den letzten Seiten hat die Autorin dafür auch einige Impulse parat. Für alle, die die Natur mögen und die eine ehrliche Erzählung ohne Vermenschlichung des vermeintlichen „Kuschelhasen“ schätzen, ist dieses Buch jetzt im Frühjahr eine sehr gute Wahl fürs Osternest 😊

Aus Schatten und Sonne ist unser Leben gemacht Dieses Buch ist besonders. Das fängt schon bei der äußeren Gestaltung an. Es ist nicht in ein Papiercover gehüllt, sondern trägt das Cover direkt auf dem Leineneinband. Und von dort schaut mir der Feldhase direkt in die Augen. Vor jedem Kapitel sind jeweils eine bezaubernde Bleistiftzeichnung und ein Zitat eingefügt. Manche von diesen Zitaten habe ich mehrfach gelesen, entweder weil sie so schön, so nachdenklich oder so wahr sind. Chloe Dalton, eine vielbeschäftigte politische Beraterin, lebt zeitweise in London und zeitweise in einer zum Landhaus umgebauten Scheune im sehr ländlichen Nordengland. Und genau hier zwischen Wald und Feldern findet sie an einem kalten Tag im Februar 2021 ein kleines verwaistes Hasenbaby, das sie mit in ihr Haus nimmt und ihm so das Überleben ermöglicht. Die Autorin berichtet von ihrer Zeit mit "Hase", die sich als neugierige und manchmal mysteriöse Häsin entpuppt. Dabei wird das Tier nicht vermenschlicht und auch kitschige Beschreibungen bleiben aus. Und gerade diese mal wissenschaftliche und lehrreiche Beschreibung gepaart mit einer unglaublich angenehm zu lesender Poesie ergeben ein ganz besonderes Sachbuch. Fakten und Mythen, Märchen und neuste akademische Erkenntnisse finden ihren Raum, bereichern sich gegenseitig und damit auch das Lesen. Mensch und Tier leben in einer wunderbaren Koexistenz und beide bleiben auch in überraschenden Episoden ihrer Freiheitsliebe treu. "Hase und ich" ist ein besonderes, ein zartes, ein weises Sachbuch, das mich unheimlich berührt hat. Ich empfehle es absolut mit 5 Sternen (gerne auch mehr, wenn das ginge) weiter. Und das nicht nur zur Osterzeit.
Hasenhormone fürs Herz – Wie ein Langohr mein Denken umkrempelte
Hätte nie gedacht, dass ein Buch über einen Hasen – ja, richtig gelesen, einen Feldhasen! – mir so dermaßen das Herz auf links drehen würde. Chloe Dalton hat’s geschafft. Mitten in der Pandemie, wo andere Leute angefangen haben, Bananenbrot zu backen oder Klopapier zu horten, adoptiert sie einfach mal einen Hasen. Und zwar nicht so einen süßen Plüschpopo von der Zoohandlung, sondern einen wilden, kratzbürstigen, absolut unzähmbaren Feldhasen. Ich meine – wer macht denn sowas? Und was soll ich sagen? Ich war ab der ersten Seite verliebt. Nicht nur in den Hasen, der herrlich eigensinnig und null an Kuschelromantik interessiert ist, sondern auch in Chloes unfassbar feinen Schreibstil. Das liest sich wie ein flauschiger Sonntagmorgen mit Kaffee und Vogelgezwitscher – nur besser. Sie schreibt mit so viel Respekt, Humor und Herzblut, dass man am liebsten sofort aufs Land ziehen, eine Wiese kaufen und einen eigenen Hoppel-Kumpel großziehen will. Zwischendrin musste ich laut lachen, ein bisschen heulen (nicht schlimm, war okay), und gelegentlich auch mal innehalten, weil zwischen den Zeilen so viel über Nähe, Freiheit und diese ganze wilde Sache namens Leben steckt. Es ist ein Buch über Freundschaft, Natur und darüber, wie wenig man eigentlich braucht, um wirklich verbunden zu sein – Hasenpelz inklusive. Kurz: Dieses Buch ist wie ein Bio-Karottensmoothie fürs Herz. Total unaufdringlich, wunderbar nährend und irgendwie magisch. Absolute Leseempfehlung – selbst für überzeugte Stadtkinder.

Eine Hommage an die Schönheit der Natur und ein deutlicher Weckruf für einen sensiblen Umgang mit eben dieser. Dieses Buch erzählt eine schöne, berührende und kurzweilige Geschichte über eine unverhoffte Begegnung mit einem Feldhasen. Ein Wildtier, dass nicht domestiziert ist, aber dieser wahre Bericht beweist. dass dieses Tier dennoch und durchaus eine Beziehung zu einem Menschen aufbauen kann. Das Buch regt zum Nachdenken an und stärkt das Bewusstsein über den eigenen Umgang mit der Natur und dass man mal wieder mit wachen Augen durch die Welt gehen sollte. Es ist ein Erfahrungsbericht über die Aufzucht eines Feldhasen und das teilweise Zusammenleben über drei Jahre, aber es gibt auch sehr viele Fakten über dieses Tier hier zu lesen. Ich empfand es als sehr beeindruckend, wie aufopferungsvoll die Autorin sich diesem Tier gewidmet hat und ihr Leben nach ihm teilweise auch ausgerichtet hat. Ein tolles Leseerlebnis, dass ich euch ans Herz legen kann.

Sachbuch über Hasen. Lesenswert. Informativ und lehrreich. Wenn man sich als Mensch mit der Natur und Tierwelt verbunden fühlt, ist man eindeutig reicher und zufriedener.
Die Autorin findet während der Pandemie ein Hasenbaby. Sie zieht es auf, ohne es einzusperren und zu zähmen. Der Hase kommt und geht wie er will und die Autorin erlebt Verantwortung, Zuneigung und Vertrauen auf eine für sie vorher nie dagewesene Art. Was wisst Ihr über Hasen? Ich vorher auch nichts. Sie sind erstaunlich. Wie alle Tiere eigentlich. Nur wenn man Lebewesen näher kennenlernt, lernt man sie zu schätzen und empfindet ihr Leben als schützenswert
Die Autorin hatte das große Privileg einen Feldhasen beim Aufwachsen zu beobachten. Was den meisten Menschen verwehrt bleibt, weil diese Tiere Meister im Verstecken sind. In diesem Buch hat sie von Anfang an ihre Beobachtungen aufgeschrieben, ein bisschen Sachbuch aber auch sehr viel Erfahrungsbericht. Ich fand das Buch einfach so niedlich, wie die kleinen Hasenbabys.
Wohlfühlbuch
•Buchrezi• ☺️ Zum Inhalt: Die Welt steht still… Coronal ist da. Chloe zieht sich aus dem stressigen Alltag zurück und verkriecht sich in ihr kleines Cottage auf dem Land. Ruhe, Natur, Durchatmen. Doch dann entdeckt sie eines Morgens etwas im Gras: ein winziges Hasenbaby, ganz allein. Zuerst zögert sie… sie weiß, fasst man es an, könnte die Mutter es verstoßen. Also wartet sie. Stunden später ist das Häschen immer noch da. Chloe trifft eine Entscheidung: Sie nimmt es mit. Was nun? Zum Glück springt ihre Schwester, eine erfahrene Landwirtin, sofort zur Seite. Der kleine Hase bekommt Milch, Wärme und Geborgenheit. Doch nicht alle sind begeistert. „Wilde Hasen kann man nicht von Hand aufziehen“, heißt es. Aber Chloe hat ihr Herz längst verloren. Der Hase wird zum stillen Mitbewohner, erkundet Haus und Garten, beobachtet, ruht und überraschender Weise bleibt er. Aber wie lange? Chloe weiß: Irgendwann wird der Moment kommen, in dem er weiterzieht. Und eines Tages ist er plötzlich verschwunden… für immer? Mein Fazit: Eins ist sicher: Ich weiß jetzt ALLES über Hasen! Was mit einer zarten Begegnung beginnt, entwickelt sich zu einer echten Herzensgeschichte. Chloe und der kleine Hase wachsen zusammen. Dieses Buch zeigt auf liebevolle Weise, wie tief die Verbindung zwischen Mensch und Tier werden kann. Chloe verändert sich. Sie liest, sie lernt, sie lebt plötzlich mit ganz neuen Augen. Selbst Freunde und Familie müssen sich anpassen: kein Lärm, keine Hektik, Rücksicht auf das kleine Herz auf vier Pfoten. Ein Buch, das zeigt, wie sehr ein einziges Lebewesen den Blick auf die Welt verändern kann. Und das ganz nebenbei. Die Geschichte verströmt jede Menge Cottage-Charme, Naturgefühl und Herzwärme. Ein richtig schönes Wohlfühlbuch. 🐇🐇🐇🐇 von fünf 🐇n!

Ich wusste nicht, was mich bei diesem Buch erwartet. Aber es hat mich nicht enttäuscht. Ein tolles Buch über Mensch, Tier und Natur, was einen auch zum Nachdenken anregt. Man fliegt nur so durch die Seiten, der Schreibstil ist angenehm und man lernt auch noch etwas über Feldhasen. Ich fand es top und hoffe, das die Autorin noch viel Zeit mit dem Hasen verbringen kann oder konnte.
Eine wundervolle Geschichte, die es wert ist, dass man sie gelesen hat. Kann das Buch nur jedem ans Herz legen. Hase und Ich ist definitiv mein absolutes Buchhighlight. ☺️🩷
„Seit dem allerersten Tag, als ich sie fand, habe ich das Gefühl, als hätte sich ein Zauber über dieses Fleckchen Erde gelegt, und ich wäre mittendrin. Ich bin aus meinem alten Leben ausgestiegen, für das Privileg einer außergewöhnlichen Erfahrung.“ Genau so fühlte es sich an, dieses Buch zu lesen. Mit großer Neugier bin ich an diese Geschichte rangegangen und von der ersten bis zur letzten Seite und Zeile des Buches keineswegs enttäuscht worden. Es erzählt die Geschichte von der Autorin, die tatsächlich dem Hasenjunges begegnet ist und quasi aufgezogen hat. Ich fand die Geschichte nicht nur wunderschön geschrieben und für Unwissende prima erklärt, wie die Welt von Hasen in freier Natur ist oder sein sollte, sondern auch auf eine Art lehrreich und daran erinnernd, wie Natur und Umwelt zwischen Mensch und Tierwelt sein sollte. Leider greift der Mensch viel zu oft in die Natur ein und macht, wenn auch manchmal unbewusst, viel kaputt oder zunichte. Auch daran erinnert die Geschichte, dass die Natur der Tierwelt ihre eigenen Grenzen und Wege hat, es uns aber ab und zu gestattet ist, Blicke hineinwerfen zu dürfen, wenn der Moment da ist, dass es uns gezeigt wird. Auch das musste die Autorin Chloe Dalton erst durch diese Begegnung verstehen lernen. Und ich finde es richtig gut, wie das im Buch verpackt wurde. Die Geschichte mit Hase ist herzerwärmend und wunderschön. Toll fand ich auch, wie sie den Lebensraum vieler Tiere mit eigener Sicht und Worte beschrieben hat, wie sie sie wahrnimmt und worauf sie seither mehr achtet. Kann das Buch nur jedem ans Herz legen. Hase und Ich ist definitiv mein absolutes Buchhighlight. ☺️🩷
Übersetzt von Claudia Amor Kennt ihr diese Zeiten, in denen eure Verpflichtungen, eure ToDos nicht abreißen? Zeiten, in denen die Zeit, diese Egoistin, nicht mal zur Ruhe kommen will, um ein bisschen langsamer zu vergehen. Tage, die am besten die doppelte Stundenanzahl haben sollten? Alles wird zu viel und ihr wollt euch am liebsten verkriechen und nicht mehr herauskommen? Für diese Zeiten gibt es jetzt "Hase und ich". Mir ging es auch schon einmal so und ich spreche hier darüber, wohin mich das unter anderem geführt hat und ich bin froh, dass ich momentan in der Lage bin zu differenzieren, was ich tun muss und was nur von mir erwartet wird. Aber es war auch einmal anders und schon da hätte ich gerne das Buch "Hase und ich" von Chloe Dalton gelesen. Trotzdem bin ich nicht minder dankbarer es in diesen Tagen gelesen zu haben denn es hat mir doch in einigen Dingen gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Aber warum sollte eine Begegnung zwischen einem Feldhasen und der Autorin eigentlich so ein großartiges Buch werden und ein so hervorragendes Beispiel für das Überdenken der eigenen Priorisierungen im Leben? Chloe Dalton wird im Lockdown der Corona Pandemie quasi dazu gezwungen ihr Leben anzuhalten und kehrt in ihr Landhaus irgendwo in der englischen Natur der Welt den Rücken. Auf einem Spaziergang findet sie dann zufällig ein verletztes Hasenjunges, das sie kurzerhand mit nach Hause nimmt, um ihm noch eine Restchance für ein weiteres Leben zu geben. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und großen Problemen etwas über die Hasenzucht zu recherchieren, da vieles sich leider nur um die Hasenjagd dreht, überlebt der kleine Hase und entwickelt sich in ihrem Zuhause prächtig, doch Chloe wehrt sich dagegen den Hasen als Haustier zu domestizieren und gibt ihm jederzeit die Möglichkeit seiner Natur und seiner Wildheit nachzukommen. Aus diesem Grund wahrscheinlich wählt der Hase Chloes Haus zu seinem sicheren Hafen und kehrt immer wieder zu ihr zurück. Daraus entsteht eine einzigartige Begegnung zwischen Mensch und Tier, denn der Hase bringt Chloe dazu still zu stehen, die Langsamkeit in ihr Leben zu lassen und sie auch zu genießen und dieses so unsinnig kurze aber sehr wertvolle Leben komplett zu hinterfragen. "Hase und ich" ist ein wunderschönes Buch, es ist fast unmöglich Chloe Daltons Zeilen über ihre einzigartige Begegnung mit diesem eigentlich absolut und der Geschichte nach völlig berechtigten menschenscheuen Tier nicht zu lieben- uns natürlich selbst so viel daraus mitzunehmen. "Hase und ich" ist eine Hommage an die Langsamkeit, ans Stillstehen, ans Innehalten und an die besondere Verbindung zwischen Mensch und Natur, die wir zu oft in unserem hektischen Alltag übersehen und nicht erkennen, wie viel sie uns geben kann. Musste beim Lesen sooft an meinen ersten Besuch in den schottischen Highlands denken, als ich vor dieser unglaublichen Landschaft stand und nicht fassen konnte, dass es so etwas Schönes auf dieser Welt gibt- und mir die Tränen in die Augen schossen aus reiner Überwätigung angesichts der Schönheit der Natur. Zuerst hatte ich mich dafür ein bisschen geschämt, doch später habe ich diese Tränen als völlig berechtigt angesehen. Der Hase hat Chloe Daltons Leben verändert, das Tier hat sie dazu gebracht ihr Leben neu zu priorisieren und wie wichtig es manchmal ist einfach inne zu halten und den Moment zu genießen. Und auch mir hat dieses wunderschöne Buch so einiges neu ins Gedächtnis gerufen, viel mehr zu genießen, dass man das Glück hat zumindest eine kurze Zeit auf dieser Welt zu wandeln. Genau wie dieses unglaublich faszinierende Tier, das einfach seine langen Beine in die Hand und mutig in die Welt hinauszieht allen Gefahren zum Trotz. "Durch das Tier hatte ich wiederentdeckt, wie schön es ist, sich an einen Ort zu binden und welche Befriedigung man daraus ziehen kann, ihn bis ins kleinste Detail zu erkunden, anstatt immer nur nach einem Weg zu suchen, fortzugehen, und zu glauben, dass Zufriedenheit nur in neuen Erfahrungen zu finden ist." S. 141

'Hase und ich' ist zu jeder Zeit entschleunigend, sensibilisierend, mitfühlend und respektierend. Ich empfehle es allen, für die Tiere und Natur über ihre reine Nützlichkeit hinaus mehr Wert haben und die sich als Menschen als Teil eines größeren Ganzen sehen, das wir mit den begrenzten Mitteln unserer Wahrnehmung kaum fassen können.
Von Hasen lernen. Chloe Daltons ‘Hase und Ich. Die Geschichte einer außergewöhnlichen Begegnung’ (Übers. Claudia Amor) ist ein einfühlsames Buch über die Folgen, welche die Begegnung mit einem neugeborenen Häschen auf einem Feldweg auf das Leben einer erfolgreichen und viel beschäftigten Politikberaterin hat. Ich wunderte mich zunächst über die Zuordnung zur Kategorie der ‘Sachbücher’, aber die Verwunderung löste sich bald auf. So wie sich die Protagonistin des Buchs als Folge dieser Begegnung intensiv mit allen Belangen rund um Hasen auseinandersetzt, so lernen auch wir Leser:innen jede Menge Faszinierendes über diese wundervollen Wesen, deren Lebensräume und die vielfältigen Bedrohungen durch das Risiko Mensch. In vielerlei Hinsicht ist das Buch ein Augenöffner und lässt auf neue Weise über unsere Beschäftigung mit unserer Mitwelt nachdenken: ~Bei meiner Lektüre stieß ich auf unzählige Ausführungen darüber, wie man Hasen jagt, tötet oder zubereitet, doch ich fand nicht ein Wort darüber, wie man sie aufzieht. Ich überblätterte eilig die zahllosen Farbdrucke von Stilleben mit toten Hasen, welche die Wände unserer Museen und Kunstausstellungen zieren: [...] Das Fleisch eines Hasen reicht aus, um sechs bis acht Personen satt zu bekommen, las ich. Die Rezepte, viele davon sehr alt, lauteten etwa so: [...] Solche Grausamkeiten in Gegenwart des kleinen Hasen zu lesen, fühlte sich beinahe wie Verrat an..~ *Chloe Dalton, Hase und ich* Die Buch ist zudem passend und in der nötigen Zurückhaltung gestaltet. Denise Nestor zeichnete stimmungsvolle Hasendarstellungen, Christina Max trug Handlettering bei und Jamie Whyte lässt lässt dank einer Karte die Wege des Hasen ein Stückweit nachvollziehen. :Fazit: 'Hase und ich' ist zu jeder Zeit entschleunigend, sensibilisierend, mitfühlend und respektierend. Ich empfehle es allen, für die Tiere und Natur über ihre reine Nützlichkeit hinaus mehr Wert haben und die sich als Menschen als Teil eines größeren Ganzen sehen, das wir mit den begrenzten Mitteln unserer Wahrnehmung kaum fassen können.

🐇💚Heartwarming💚🐇
Die Ich Erzählerin findet bei einem Spaziergang ein Hasenbaby, das auf sich gestellt wohl nicht überlebt hätte. Sie nimmt es mit in ihr Haus, hält es aber nicht als Haustier. Ich habe vor dem Buch nie wirklich über Hasen nachgedacht und freue much jetzt etwas mehr über sie zu wissen.

Ganz bezaubernd in seiner Stille 🤍
Was für eine bezaubernde Geschichte! Wirklich wahr, wenn ihr die Natur und Tiere liebt, wenn ihr dafür einen Sinn habt, dann ist dieses Buch genau das Richtige für euch. Besonders jetzt im Frühling, wenn die Natur erwacht und wir wieder mehr draußen sein können ☀️ Wir begleiten hier die Autorin, wie sie während der Pandemie sehr zurückgezogen auf dem Land lebt und von dort ihren Job erledigt, der sonst ihr ganzes Leben bestimmt und sie immer auf Achse sein lässt. Auf einem Spaziergang fällt hier ein kleiner Junghase in die Hände und sie nimmt ihn mit, in dem Glauben, dass sie ihn nur so retten kann. So beginnt die Geschichte der Beiden und wir begleiten sie dabei 🫶🏻 Wie erleben wie Hase aufwächst, mit alle Höhen und Tiefe. Wie sie zum ersten Mal auf Wanderschaft geht aber immer wieder zurück kommt. Wie sie zum ersten Mal Mutter wird und wie sie mit ihren Kindern umgeht. Es ist so rührend, ruhig und spannend zugleich 😊 Dabei spürt man die ganze Geschichte über welchen unheimlichen Respekt die Autorin vor diesem wilden Geschöpf hat. Es gar nicht zähmen möchte, sonder einfach nur dankbar ist, dass Hase in ihrem Leben ist. Dass sie ein Stück des Weges zusammen gehen. Eine ganz große Empfehlung und ein richtiges Herzensbuch. Ich habe es sehr genossen.

Eigentlich ist Chloe Dalton (@chloedaltonuk) politische Beraterin, Außenpolitik ist ihre Expertise - um so erstaunlicher, dass sie sich mit „Hase und ich“ auf ein gänzlich neues, ganz und gar ungewöhnliches Terrain gewagt hat. Daraus ist ein außergewöhnliches Buch entstanden.
Ihre Rettung eines neugeborenen Hasen wird zu einer Geschichte des Forschens und der neuen Liebe zur Natur. Und es entsteht eine besondere Beziehung mit einem wilden Tier, die sie in ihrem Buch ausführlich reflektiert. Ihre Bewunderung für „Hase“, einem Weibchen, der sie absichtlich keinen Namen gibt, um sie nicht als Besitz zu betrachten, wächst im Zuge ihrer Recherche immer mehr: Hasen sind Tiere mit einer großen Regelmäßigkeit und Reinlichkeit, besonders ihren Hasen erlebt die Autorin als „ein Tier, das offen zeigt, wie sehr es sein Dasein genießt; ein Tier, das die Fähigkeit besitzt, zu lernen; ein Tier, das einem Landstrich treu bleibt - auch wenn es nur ein kleines Fleckchen Erde ist -, ein Leben lang; ein Tier, das ein Raubtier fortjagt, um seine Jungen zu beschützen.“ Durch ihr enges mehrjähriges Landleben mit dem Hasen (Corona-Lockdowns und das Remote-Arbeiten lassen grüßen) und mit dem nach und nach dazu kommenden Nachwuchs wächst ihr Interesse und ihre Wertschätzung für die Natur immer mehr. Zugleich befragt sich die Autorin immer wieder selbstkritisch, ob ihr Wunsch zu helfen vielleicht doch mehr schaden könnte, erschreckt über ihr Eingebettetsein in eine für Kleintiere todbringende Landwirtschaft, schaut auf ihre emotionale Abhängigkeit von der Präsenz des Hasen und seines Nachwuchses. Sie beobachtet genau und recherchiert gründlich - so besteht Aufzucht und Pflege meist aus trial and error. Das ist sehr locker und zugleich nachdenklich machend geschrieben. Allerdings hat das Buch mit seinen 290 Seiten auch einige Längen und noch dazu keinen echten Spannungsbogen. Das macht die Lektüre mitunter etwas mühsam, zumal einige der Einsichten ins Gefühlsselige abgleiten. Trotzdem: Klare Empfehlung, weil der Blick der Autorin weit über den Hasen hinaus denkt und zunehmend ihren eigenen Lebensstil infrage stellt. #wasreneliest #haseundich #raisinghare #book #lesetipp
Über die Freundschaft mit einem wilden Haasen
Während Corona hat Chloe die Bekanntschaft eines wilden Babyhasens gemacht und diesen anfangs zu sich genommen, um ihn aufzuziehen – ohne ihn jemals einzusperren. Mit der Zeit hat sich ein ganz besonderes Verhältnis zwischen den beiden entwickelt und Chloe hat viel über das Leben des Hasens, aber auch über die Natur jenseits ihres Vorgartens gelernt. Eine süße Geschichte, die mir allerdings streckenweise zu detailliert und langatmig war.

stiller und erdender Spaziergang, Erzählung mit Liebe zum Detail, regt zum Nachdenken an
Ostern ist noch ganz frisch in unserer Erinnerung, deswegen stelle ich euch auch fix noch ein passendes Buch vor, welches mich durch die Feiertage begleitet hat. Mit "Hase und ich" ist Chloe Dalton ein ebenso zartes wie nachdenklich machendes Werk gelungen, das sich irgendwo zwischen Roman und Sachbuch bewegt und gerade dadurch einen ganz eigenen, anrührenden Ton findet. In einer Zeit, in der die Welt immer lauter, schneller und verworrener zu werden scheint, lädt die Geschichte von "Hase" dazu ein, still zu werden, hinzusehen und wieder mit der Natur in Verbindung zu treten. Ein stiller, erdender Spaziergang. Kommen wir aber zuerst einmal zum Inhalt: Während des Corona-Lockdowns zieht sich die vielbeschäftigte Chloe aufs Land zurück. In der Nähe ihres Hauses findet sie eines Tages einen verwaisten Junghasen – allein und nicht größer als ihre Handfläche. Sie nimmt ihn zu sich, versorgt ihn und beschließt nach anfänglichem Zögern, den Hasen aufzuziehen und seine Rückkehr in die Wildnis vorzubereiten: Doch »Hase«, wie ihn Chloe nennt, bleibt bei ihr – zu seinen eigenen Bedingungen. Er ist nicht zahm, lässt sich nicht streicheln und liebt seinen Freiraum. Wir werden Zeugen eines unwahrscheinlichen Bandes von Vertrauen, geschildert mit einer einnehmenden Stille, Gefühl und Respekt vor einem wilden Geschöpf der Natur. Daltons Schreibstil ist charmant und ruhig, fast wie ein behutsames Flüstern – nie belehrend und stets respektvoll. Sie erzählt unaufgeregt, beinahe meditativ, mit viel Liebe zum Detail und auch die Kapitel sind fein gegliedert und beginnen jeweils mit einem poetischen oder nachdenklichen Zitat über Hasen. Erwähnenswert sind auch die vereinzelten Bleistiftzeichnungen, die das Gesamtbild nochmal unterstreichen. Gerade inhaltlich gelingt der Autorin ein wunderbarer Spagat: Sie schildert die Begegnung und das Zusammenleben mit einem wilden Feldhasen, allerdings ohne diesen dabei zu vermenschlichen. Vielmehr lässt sie dem Tier seine Würde, seine Wildheit und seine Identität. Zwischendurch fließen immer wieder wissenswerte Fakten über das Leben und Verhalten von Hasen ein, was mir gut gefallen hat. "𝘋𝘦𝘯 𝘳𝘢𝘴𝘤𝘩 𝘴𝘤𝘩𝘸𝘪𝘯𝘥𝘦𝘯𝘥𝘦𝘯 𝘙𝘦𝘴𝘵 𝘶𝘯𝘣𝘦𝘳ü𝘩𝘳𝘵𝘦𝘳 𝘕𝘢𝘵𝘶𝘳, 𝘥𝘦𝘳 𝘶𝘯𝘴 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘣𝘭𝘦𝘪𝘣𝘵, 𝘷𝘦𝘳𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘳 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘸𝘦𝘪𝘵𝘦𝘳, 𝘥𝘢 𝘸𝘪𝘳 𝘥𝘦𝘯 𝘉𝘦𝘥ü𝘳𝘧𝘯𝘪𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘎𝘦𝘨𝘦𝘯𝘸𝘢𝘳𝘵 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘥𝘦𝘯 𝘝𝘰𝘳𝘳𝘢𝘯𝘨 𝘷𝘰𝘳 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦𝘯 𝘡𝘪𝘦𝘭𝘦𝘯 𝘧ü𝘳 𝘥𝘪𝘦 𝘡𝘶𝘬𝘶𝘯𝘧𝘵 𝘦𝘪𝘯𝘳ä𝘶𝘮𝘦𝘯. 𝘞𝘪𝘳 𝘩𝘢𝘣𝘦𝘯 𝘷𝘦𝘳𝘨𝘦𝘴𝘴𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘸𝘪𝘳 𝘷𝘰𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘕𝘢𝘵𝘶𝘳 𝘢𝘣𝘩ä𝘯𝘨𝘪𝘨 𝘴𝘪𝘯𝘥." Was aber besonders auffällt, ist die Wirkung, die das Buch beim Leser entfaltet! Zumindest war es bei mir so... Ganz unwillkürlich beginnt man nämlich, über die Natur vor der eigenen Haustür nachzudenken. Man wird eingeladen, achtsamer zu sein, den kleinen Dingen mehr Beachtung zu schenken und vielleicht sogar selbst kleine Gesten zu setzen, um das Leben der Tiere in unserer Nähe zu bereichern. Dieses stille Innehalten und Mitfühlen verändert den Blick – nicht nur auf Hasen, sondern auf unser gesamtes Verhältnis zur Natur. "𝘞𝘢𝘴 𝘪𝘴𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘔𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩 𝘥𝘰𝘤𝘩 𝘦𝘪𝘯 𝘻𝘦𝘳𝘴𝘵ö𝘳𝘦𝘳𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦𝘴, 𝘨𝘳𝘢𝘶𝘴𝘢𝘮𝘦𝘴 𝘞𝘦𝘴𝘦𝘯, 𝘸𝘪𝘦 𝘷𝘪𝘦𝘭𝘦 𝘷𝘦𝘳𝘴𝘤𝘩𝘪𝘦𝘥𝘦𝘯𝘢𝘳𝘵𝘪𝘨𝘦 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘸𝘦𝘴𝘦𝘯, 𝘗𝘧𝘭𝘢𝘯𝘻𝘦𝘯 𝘦𝘳 𝘷𝘦𝘳𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘵 𝘩𝘢𝘵, 𝘶𝘮 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘴 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘻𝘶 𝘦𝘳𝘩𝘢𝘭𝘵𝘦𝘯." 𝘓𝘦𝘸 𝘛𝘰𝘭𝘴𝘵𝘰𝘪, 𝘏𝘢𝘥𝘴𝘤𝘩𝘪 𝘔𝘶𝘳𝘢𝘵, 𝟣𝟫𝟣𝟤 "𝘚𝘰 𝘴𝘵𝘢𝘯𝘥 𝘪𝘤𝘩 𝘴𝘤𝘩𝘭𝘪𝘦ß𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘢𝘮 𝘙𝘢𝘯𝘥 𝘥𝘦𝘴 ü𝘣𝘦𝘳 𝘧ü𝘯𝘧 𝘏𝘦𝘬𝘵𝘢𝘳 𝘨𝘳𝘰ß𝘦𝘯 𝘈𝘤𝘬𝘦𝘳𝘴 𝘶𝘯𝘥 𝘧𝘳𝘢𝘨𝘵𝘦 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘮𝘪𝘵 𝘸𝘢𝘤𝘩𝘴𝘦𝘯𝘥𝘦𝘳 𝘝𝘦𝘳𝘻𝘸𝘦𝘪𝘧𝘭𝘶𝘯𝘨, 𝘸𝘪𝘦 𝘷𝘪𝘦𝘭𝘦 𝘸𝘦𝘪𝘵𝘦𝘳𝘦 𝘍𝘦𝘭𝘥𝘩𝘢𝘴𝘦𝘯, 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘸𝘪𝘦 𝘷𝘪𝘦𝘭𝘦 𝘣𝘰𝘥𝘦𝘯𝘯𝘪𝘴𝘵𝘦𝘯𝘥𝘦 𝘝ö𝘨𝘦𝘭, 𝘶𝘯𝘵𝘦𝘳 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘦𝘳𝘣𝘪𝘵𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘙ä𝘥𝘦𝘳𝘯 𝘻𝘦𝘳𝘮𝘢𝘭𝘮𝘵 𝘸𝘰𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘸𝘢𝘳𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘯𝘶𝘯 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘍𝘶𝘳𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘭𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘷𝘰𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘣𝘳𝘢𝘶𝘯𝘦𝘯 𝘌𝘳𝘥𝘬𝘭𝘶𝘮𝘱𝘦𝘯 𝘷𝘦𝘳𝘴𝘤𝘩ü𝘵𝘵𝘦𝘵 𝘸𝘰𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘸𝘢𝘳𝘦𝘯. 𝘜𝘯𝘥 𝘥𝘪𝘦𝘴 𝘸𝘢𝘳 𝘯𝘶𝘳 𝘦𝘪𝘯 𝘛𝘢𝘨 𝘷𝘰𝘯 𝘷𝘪𝘦𝘭𝘦𝘯, 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘌𝘳𝘯𝘵𝘦 𝘷𝘰𝘯 𝘷𝘪𝘦𝘭𝘦𝘯, 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘚𝘻𝘦𝘯𝘦, 𝘥𝘪𝘦 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘪𝘯 𝘫𝘦𝘥𝘦𝘮 𝘓𝘢𝘯𝘥 𝘢𝘶𝘧 𝘥𝘦𝘳 𝘨𝘢𝘯𝘻𝘦𝘯 𝘞𝘦𝘭𝘵 𝘶𝘯𝘢𝘣𝘭ä𝘴𝘴𝘪𝘨 𝘸𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳𝘩𝘰𝘭𝘵𝘦." "Hase und ich" ist somit schön und traurig zugleich. Es zeigt, was in unserer automatisierten, oft entfremdeten Welt verloren geht aber es tröstet auch, indem es uns zurückführt zum Wesentlichen. Zu dem, was wichtig ist: Hilfsbereitschaft, Fürsorge, Mitgefühl... Wer mit offenem Herzen lebt, verändert nicht nur das eigene Leben, sondern auch das Leben um sich herum. "𝘏𝘢𝘴𝘦 𝘣𝘳𝘢𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘮𝘪𝘳 𝘎𝘦𝘥𝘶𝘭𝘥 𝘣𝘦𝘪. 𝘚𝘪𝘦 𝘭𝘦𝘩𝘳𝘵𝘦 𝘮𝘪𝘤𝘩 - 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘍𝘳𝘢𝘶, 𝘥𝘪𝘦 𝘪𝘩𝘳𝘦𝘯 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯𝘴𝘶𝘯𝘵𝘦𝘳𝘩𝘢𝘭𝘵 𝘮𝘪𝘵 𝘞𝘰𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘷𝘦𝘳𝘥𝘪𝘦𝘯𝘵 -, 𝘥𝘪𝘦 𝘞ü𝘳𝘥𝘦 𝘶𝘯𝘥 Ü𝘣𝘦𝘳𝘻𝘦𝘶𝘨𝘶𝘯𝘨𝘴𝘬𝘳𝘢𝘧𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘚𝘵𝘪𝘭𝘭𝘦 𝘻𝘶 𝘴𝘤𝘩ä𝘵𝘻𝘦𝘯. 𝘚𝘪𝘦 𝘻𝘦𝘪𝘨𝘵𝘦 𝘮𝘪𝘳 𝘦𝘪𝘯 𝘢𝘯𝘥𝘦𝘳𝘦𝘴 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯, 𝘮𝘪𝘵 𝘢𝘭𝘭 𝘥𝘦𝘯 𝘙𝘦𝘪𝘤𝘩𝘵ü𝘮𝘦𝘳𝘯 𝘥𝘢𝘳𝘪𝘯. 𝘚𝘪𝘦 𝘴𝘰𝘳𝘨𝘵𝘦 𝘥𝘢𝘧ü𝘳, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘪𝘤𝘩 𝘛𝘪𝘦𝘳𝘦 𝘪𝘯 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘮 𝘯𝘦𝘶𝘦𝘯 𝘓𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘴𝘦𝘩𝘦, 𝘪𝘮 𝘝𝘦𝘳𝘩ä𝘭𝘵𝘯𝘪𝘴 𝘻𝘶 𝘪𝘩𝘳 𝘶𝘯𝘥 𝘻𝘶𝘦𝘪𝘯𝘢𝘯𝘥𝘦𝘳. 𝘚𝘪𝘦 𝘻𝘸𝘢𝘯𝘨 𝘮𝘪𝘤𝘩, 𝘮𝘦𝘪𝘯 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘯𝘦𝘶 𝘻𝘶 𝘣𝘦𝘸𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘦𝘳 𝘍𝘳𝘢𝘨𝘦 𝘯𝘢𝘤𝘩𝘻𝘶𝘨𝘦𝘩𝘦𝘯, 𝘸𝘢𝘴 𝘦𝘪𝘯 𝘨𝘶𝘵𝘦𝘴 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘮𝘢𝘤𝘩𝘵. 𝘐𝘤𝘩 𝘩𝘢𝘣𝘦 𝘨𝘦𝘭𝘦𝘳𝘯𝘵, 𝘴𝘤𝘩ö𝘯𝘦 𝘔𝘰𝘮𝘦𝘯𝘵𝘦 𝘻𝘶 𝘨𝘦𝘯𝘪𝘦ß𝘦𝘯, 𝘴𝘰𝘭𝘢𝘯𝘨𝘦 𝘴𝘪𝘦 𝘢𝘯𝘥𝘢𝘶𝘦𝘳𝘯 - 𝘦𝘨𝘢𝘭 𝘸𝘪𝘦 𝘬𝘭𝘦𝘪𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘶𝘯𝘣𝘦𝘥𝘦𝘶𝘵𝘦𝘯𝘥 𝘴𝘪𝘦 𝘷𝘰𝘯 𝘢𝘶ß𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘦𝘳𝘴𝘤𝘩𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘮ö𝘨𝘦𝘯." Ein leises, aber nachhaltiges Buch, das wie der Frühling selbst wirkt: zart, lebensnah und voller Hoffnung für einen Neubeginn... "𝘌𝘪𝘯𝘦𝘴 𝘛𝘢𝘨𝘦𝘴 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦 𝘪𝘤𝘩 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘢𝘯 𝘪𝘩𝘳 𝘍𝘰𝘳𝘵𝘨𝘦𝘩𝘦𝘯 𝘦𝘳𝘪𝘯𝘯𝘦𝘳𝘯, 𝘶𝘯𝘥 𝘪𝘤𝘩 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦 𝘸𝘪𝘴𝘴𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘴𝘪𝘦 𝘷𝘰𝘳 𝘫𝘦𝘥𝘦𝘮 𝘈𝘣𝘴𝘤𝘩𝘪𝘦𝘥 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘦𝘪𝘯𝘮𝘢𝘭 𝘻𝘶𝘳ü𝘤𝘬𝘨𝘦𝘣𝘭𝘪𝘤𝘬𝘵 𝘩𝘢𝘵."
Rezensionsexemplar 🐇💚
Wow! Ich war noch nie so begeistert von einem Sachbuch. Chloe Dalton beschreibt ihr Leben, nachdem sie ein Hasenjunges findet und es versucht aufzuziehen. Dabei entwickelt sie eine große Interesse an Hasen und auch an der Natur. Ebenfalls geht sie auf die Geschichte der Hasen ein und das Leben zwischen Menschen und wilden Tieren. Sie klärt auf, ohne aufdringlich zu sein und erzählt die Geschichte einfach und gleichzeitig poetisch. Die Zeichnungen am Anfang der Kapitel sind atemberaubend schön! Hase und Ich ist ein tolles Buch für jeden, der sich mehr mit der wilden Natur beschäftigen will!

Eine besondere Verbindung Das Buch Hase und ich erzählt von einem ungewöhnlichen Miteinander zwischen Mensch und Feldhase. Die Autorin fand eines Tages einen kleinen Feldhasen, den sie großzog und anschließend beim Großwerden beiwohnen durfte. Die Erzählung ist sehr besonders, da der kleine Feldhase das Leben und die Sicht auf das Leben in vielen Bereichen für die Autorin verändert hat. Beispielsweise war ihr Sinn für die Natur und das der Lebewesen darin, wie den Feldhasen, zu Beginn bei weitem nicht so geschärft wie am Ende. Die wenigsten Menschen werden so eine besondere Beziehung zu einem Feldhasen aufbauen und so viel vom Leben eines Feldhasen mitbekommen. Es war sehr interessant, die Entwicklungen von Hase und der Autorin mitzuverfolgen. Eine andere Leserin beschrieb in ihrer Rezension, dass die Geschichte eine gewisse Ruhe mit sich brachte und dem kann ich nur zustimmen. Denn das ganze Miteinander zwischen Mensch und Hase hatte diese Ruhe an sich. Interessant war auch, dass die Autorin viel über Feldhasen recherchierte und dabei feststellte, dass es gar nicht so einfach ist, viel fundiertes Wissen über diese Tiere zu erlangen. Teile ihrer Recherche, die sie teilte, waren interessant, im Gesamten war es mir persönlich stellenweise aber etwas viel, da ich vom Klappentext her weniger in diese Richtung erwartet hatte und mich diese Informationen zwischenzeitlich etwas vom Weiterlesen abgehalten haben. Ab einem gewissen Punkt konnte ich mich jedoch wieder ganz auf die restliche Erzählung einlassen und fand es alles in allem auch ein schönes Buch. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen und würde es Menschen empfehlen, die sich für diese außergewöhnliche Beziehung interessieren, etwas besonderes Lesen wollen und bereit sind, sich auf diese Geschichte zwischen Mensch und Tier und damit auch zwischen Mensch und Natur einzulassen.
Anders als erwartet! Ein Buch zum Wohlfühlen und zur Erinnerung an die Bedeutung der Natur für uns Menschen. Anders als ich erwartet hatte, ging es jedoch weniger um die persönliche Geschichte der Autorin bzw. wurde ihr Lebenswandel und ihre Gedanken dazu hauptsächlich in den letzten, ca. 20 Seiten, beschrieben. Stattdessen erhält man eine Art Tagebuch einer Feldhasenbeobachterin, welches sich in Teilen wie eine Enzyklopädie der Hasen liest. Ich habe Einiges an Wissen um das Sein und Leben eines Feldhasen gelernt ;)
Das Buch lehrt einen, die Welt draußen mit anderen Augen zu sehen. Die Natur und das Leben was draußen vor unsere Tür sich abspielt. Man lernt viel über den Hasen, ich finde es interessant auch wenn man, sich an sich, nicht so für Hasen interessiert. Man nimmt aus dem Buch mit das man nur ein Bruchteil von dem weiß was alles draußen in der Natur ist und das auch wenn man so verschieden ist, man eine Freundschaft führen kann und das Bewusstsein dadurch verändert wird. Und man sollte im jetzt und hier leben und für jede Kleinigkeit dankbar sein.
Eine wunderbare Geschichte über die Begegnung zwischen Hase und Mensch🫶🏼
Die Geschichte, dass eine Frau auf dem Land ein Hasenjunges rettet und dann sein Leben begleitet und reflektiert, war wirklich schön und putzig. Ich fand den Schreibstil des Buches wahnsinnig toll, die Wortspiele und Sätze haben der Geschichte ihren Klang und ihr Gefühl verliehen.
Besonders
Das Buch besticht nicht durch Action oder Spannung, sondern durch Ruhe und eine ganz besondere Verbindung. Die Ruhe, die Hase in Chloe Daltons Leben bringt, transportiert sie meisterhaft in die Zeilen dieser Geschichte. Man fühlt sich geerdeter, erfährt wie nebenbei vieles über diese Tierart und gleichzeitig werden auch tiefergehende und beinahe philosophische Fragen angesprochen. Es war ein sehr kurzweiliges Buch, das mich mit einem zufriedenen und ruhigen Gefühl zurücklässt. Ein wirklich besonderes Buch.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
»Diese Begegnung beschert uns jetzt ein Buch, das zum Schönsten gehört, was seit Langem über das Verhältnis von Mensch und Tier geschrieben wurde.« Alexander Cammann, Die ZEIT
100 Beste Bücher des Jahres der ZEIT
Nominiert für die Longlist »Die schönsten Deutschen Bücher«
Stellen Sie sich vor, Sie könnten ein Hasenbaby halten und mit der Flasche füttern. Es lebte unter Ihrem Dach, räkelte sich nachts auf dem Boden Ihres Schlafzimmers. Nach über zwei Jahren eilt es immer noch vom Feld herbei, wenn Sie es rufen. Genau das ist Chloe Dalton passiert. »Hase und ich« erzählt diese wahre, herzerwärmende Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft zwischen einer Frau und einem Feldhasen.
Während des Corona-Lockdowns zieht sich die vielbeschäftigte Chloe aufs Land zurück. In der Nähe ihres Hauses findet sie eines Tages einen verwaisten Junghasen – allein und nicht größer als ihre Handfläche. Sie nimmt ihn zu sich, versorgt ihn und beschließt nach anfänglichem Zögern, den Hasen aufzuziehen und seine Rückkehr in die Wildnis vorzubereiten: Doch »Hase«, wie ihn Chloe nennt, bleibt bei ihr – zu seinen eigenen Bedingungen. Er ist nicht zahm, lässt sich nicht streicheln und liebt seinen Freiraum. Wir werden Zeugen eines unwahrscheinlichen Bandes von Vertrauen, geschildert mit einer einnehmenden Stille, Gefühl und Respekt vor einem wilden Geschöpf der Natur. Mehr als ein Memoir ist diese Geschichte ein lebensphilosophisches Meisterwerk, das über das Miteinander von Mensch und Tier nachdenkt, eingebettet in eine wunderschöne, nahezu poetische Sprache.
»Mit lyrischer Zärtlichkeit geschrieben ... ein wunderschönes Buch.« Angelina Jolie
»Ein umwerfendes Buch. Es regt zum Nachdenken darüber an, wie wir die natürliche Welt um uns herum so oft ausblenden. Chloe Dalton verbindet ... die Leser mit der Wildnis, die wir Menschen einst so gut kannten.« Matt Haig
»Dies ist eine große und wichtige Geschichte für unsere Zeit.« Michael Morpurgo
»Ein Liebesbrief an die Natur.« The Times
»Daltons klare, umsichtig geschriebene Prosa [sorgt …] für ein wenig Trost in einer Welt, die sich nun in einem noch hektischeren Zustand befindet.« The New York Times
Book Information
Author Description
Chloe Dalton ist Autorin, politische Beraterin und Expertin für Außenpolitik. Sie war über ein Jahrzehnt lang im britischen Parlament tätig und hat zahlreiche prominente Persönlichkeiten beraten. Sie lebt abwechselnd in London und auf dem Land.
Posts
Angelina Jolie bezeichnete das Buch als „wunderschön“ – und ich kann ihr nur zustimmen. Bereits Cover und Klappentext haben mich sofort angesprochen, weshalb ich mich sehr gefreut habe, es schließlich als Taschenbuch in den Händen zu halten. Erzählt wird die Geschichte einer Frau, die bei einem Spaziergang ein Feldhasenbaby findet und beschließt, es aufzuziehen. Nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden eine besondere Bindung. Dabei drängt die Erzählerin dem Tier ihre Nähe nie auf, sondern lässt dem Hasen die Freiheit, selbst zu entscheiden – und richtet ihr eigenes Leben zunehmend nach dessen Bedürfnissen aus. Gerade diese behutsame und respektvolle Annäherung fand ich besonders faszinierend. Zwischendurch gab es zwar einige Passagen, die sich etwas zogen, da ausführlich auf das Verhalten und die Lebensweise von Hasen eingegangen wird. Das letzte Drittel hingegen war umso berührender und hat mich vollkommen mitgerissen. Das Buch öffnet den Blick für die Natur direkt vor unserer Haustür und erinnert daran, die Welt um uns herum bewusster wahrzunehmen. Von mir gibt es daher eine herzerwärmende Leseempfehlung!
"Wenn es möglich ist, in einem Sandkornn die ganze Welt zu sehen, dann gelingt es uns vielleicht, die Natur in ihrer Gesamtheit mit einem Hasen zu erkennen: in seiner Einfachheit und Komplexität, seiner Zerbrechlichkeit und Stärke, seiner Vergänglichkeit und Schönheit."
Wie viel liebe kann ein Buch vermitteln 🙏🏻 Diese Beschreibungen sind pure Liebe, pure Symphonie, endlich lässt sich das Wort mal passend verwenden. So war mir nichtmal bewusst, wie groß doch der Unterschied zwischen Kaninchen und Hase ist, nur weil verwandt, sind die Tiere in körperlicher Beschaffenheit, Verhalten und Nahrungsaufnahme komplett verschieden. Hasen sind Wildtiere, Kaninchen Haustiere, soviel sei klar. Umfassend gehören Kaninchen und Hasen zur Ordnung der "Lagamorpha", der Hasenartigen. Dennoch sind es zwei völlig eigenständige Gattungen. Doch mit welcher Hingabe man sich auf ein Abenteuer mit einem Hasen einzulassen, gleichsam ein Abenteuer und einer Entdeckungsreise zu sich selbst ist, ist einfach herzöffnend. Wesen, die einen innerlich sowie äußerlich ersehnte Ruhe schenken. Das Buch ist insgesamt sehr entzückend geschrieben, toll formuliert und sehr gut recherchiert, es ist sehr zart, manchmal zu sanft, wenn die Stimmung es gerade schwer fühlen lässt. Es ist also ein Buch zum innehalten, den Botschaften lauschen zu dürfen. Und so lausche auch ich zukünftig noch viel bewusster in die Natur und die vielen alltäglichen Geschehnissen da draußen, von denen wir nicht annähernd ahnen können. Wieder ein so zauberhaftes Buch, welches in der Pandemie zur Entstehung gefunden hat.

Schon immer wohnen Kaninchen bei uns Zuhause und sind Teil der Familie. So hat mich als Kaninchen-/Hasenfan der Titel und die wundervolle Aufmachung mit den wunderschönen Zeichnungen dieses Buches sofort angesprochen. Und die Geschichte von Chloe Dalton und dem Hasenjungen hat mich tief berührt. Man taucht sofort ein in die Natur und das Leben auf dem Land und merkt, wie man beim Lesen entschleunigt. Dieses Buch war wirklich eine Bereicherung für mich!
Hase und ich erzählt eine wahre und außergewöhnliche Geschichte: Chloe Dalton findet am Rand eines Feldes ein verwaistes Feldhasenjunges und übernimmt Verantwortung für ein Wesen, das eigentlich nicht in die Nähe des Menschen gehört. Daraus entsteht eine stille, intensive Freundschaft zwischen einer Frau und einem wilden Tier. Was dieses Buch für mich so besonders macht, ist die Art, wie nichts romantisiert wird. Dalton lässt den Hasen Hase sein. Sie versucht nicht, ihn zu zähmen oder zu vermenschlichen, sondern akzeptiert seine wilde Natur mit all ihren Grenzen. Genau darin liegt die große Stärke des Buches. Es geht nicht um Besitz oder Kontrolle, sondern um Respekt, Beobachtung und ein tiefes Einlassen auf die Natur. Ganz nebenbei lernt man unglaublich viel über Feldhasen, ihre Entwicklung und ihr Verhalten. Die Kapitel orientieren sich jeweils an einem Entwicklungsstadium des Hasen, was der Geschichte eine klare Struktur gibt und das Mitfiebern von Kapitel zu Kapitel verstärkt. Die Naturbeschreibungen sind reich und atmosphärisch, ohne sich darin zu verlieren oder kitschig zu wirken. Für mich war das Buch eine wunderbare Entdeckung. Ich bin mit der Erwartung an einen Roman herangegangen und musste mich zunächst an den sachlicheren, beobachtenden Schreibstil gewöhnen. Doch genau dieser Stil passt perfekt zu der Geschichte und verleiht ihr ihre Glaubwürdigkeit und Tiefe. Mit jedem Kapitel fiebert man mit Hase und Chloe mit. Die Geschichte ist berührend, leise und zugleich unglaublich. Vor allem hat sie meinen Blick auf die Natur nachhaltig verändert. Nach der Lektüre schaut man genauer hin, respektvoller und vielleicht auch ein wenig demütiger gegenüber der Welt, die uns umgibt. Ein Buch, das lange nachwirkt.

⭐️⭐️⭐️⭐️ Eine sehr gute Wahl fürs Osternest! 🐇🐣🪺
Wir brauchen mehr Natur in unserem Leben Chloe Dalton berichtet in diesem Buch, wie sie zurück zur Natur gefunden hat, obwohl ihr Lebensentwurf davon meilenweit entfernt war. Als Beraterin für Persönlichkeiten aus der (politischen) Öffentlichkeit war sie permanent auf dem Sprung, in Hotelzimmern zu Hause und hat ihr persönliches Leben dem Job völlig untergeordnet. Bis Corona kam und die Welt gefühlt still stand. Chloe zog sich in eine umgebaute Scheune auf dem Land zurück, mit nichts um sich herum als der englischen Hügellandschaft und Natur. Und völlig unverhofft stolperte sie im wahrsten Sinne des Wortes über ein Hasenkind, von dem sie vermutete, dass es Hilfe benötigt. Mit viel Enthusiasmus, aber zu diesem Zeitpunkt noch wenig Wissen über Feldhasen versuchte sie das kleine Wesen aufzupäppeln – und entgegen aller Unkenrufe aus ihrem Umfeld gelang das tatsächlich. Der kleine Hase wurde zu ihrem täglichen Begleiter, ohne zum Haustier zu werden, nahm das Haus und den Garten in Beschlag und half der Autorin bei ihrer persönlichen Entschleunigung in der Corona-Zeit. Über die Monate wurde Chloe zum wandelnden Lexikon, was Feldhasen betrifft und fing an, die Welt aus einem anderem Blickwinkel zu sehen – dem eines Fluchttieres, dem überall in der modernen Welt Gefahren drohen – und sei es nur durch das gut gemeinte Umsetzen eines Hasenbabys an einen vermeintlich sichereren Ort zwei Meter weiter. Gemeinsam mit der Autorin erleben wir drei spannende Hasen- und Menschenjahre mit Übermut und Freude, aber auch Sorge und schlaflosen Nächten. Wie notwendig es auch in unserer modernen Welt (noch) ist, sich der Natur um sich herum bewusst zu werden und die Bedürfnisse aller lebenden Wesen zu respektieren, davon handelt dieses Buch. Natürlich würde man nach dem Lesen am liebsten selbst sofort ein kleines Hasenbaby adoptieren. Warum das im Grunde das Falscheste ist, was man machen könnte, wird im Laufe der Lektüre ebenfalls deutlich. Und noch vieles mehr. Unwillkürlich fängt man an, auch den Zustand vor der eigenen Haustür zu reflektieren und im besten Fall kommt man auf Ideen, was man den Lebewesen in seinem Umfeld mit kleinen Gesten Gutes tun könnte. Besonders auf den letzten Seiten hat die Autorin dafür auch einige Impulse parat. Für alle, die die Natur mögen und die eine ehrliche Erzählung ohne Vermenschlichung des vermeintlichen „Kuschelhasen“ schätzen, ist dieses Buch jetzt im Frühjahr eine sehr gute Wahl fürs Osternest 😊

Aus Schatten und Sonne ist unser Leben gemacht Dieses Buch ist besonders. Das fängt schon bei der äußeren Gestaltung an. Es ist nicht in ein Papiercover gehüllt, sondern trägt das Cover direkt auf dem Leineneinband. Und von dort schaut mir der Feldhase direkt in die Augen. Vor jedem Kapitel sind jeweils eine bezaubernde Bleistiftzeichnung und ein Zitat eingefügt. Manche von diesen Zitaten habe ich mehrfach gelesen, entweder weil sie so schön, so nachdenklich oder so wahr sind. Chloe Dalton, eine vielbeschäftigte politische Beraterin, lebt zeitweise in London und zeitweise in einer zum Landhaus umgebauten Scheune im sehr ländlichen Nordengland. Und genau hier zwischen Wald und Feldern findet sie an einem kalten Tag im Februar 2021 ein kleines verwaistes Hasenbaby, das sie mit in ihr Haus nimmt und ihm so das Überleben ermöglicht. Die Autorin berichtet von ihrer Zeit mit "Hase", die sich als neugierige und manchmal mysteriöse Häsin entpuppt. Dabei wird das Tier nicht vermenschlicht und auch kitschige Beschreibungen bleiben aus. Und gerade diese mal wissenschaftliche und lehrreiche Beschreibung gepaart mit einer unglaublich angenehm zu lesender Poesie ergeben ein ganz besonderes Sachbuch. Fakten und Mythen, Märchen und neuste akademische Erkenntnisse finden ihren Raum, bereichern sich gegenseitig und damit auch das Lesen. Mensch und Tier leben in einer wunderbaren Koexistenz und beide bleiben auch in überraschenden Episoden ihrer Freiheitsliebe treu. "Hase und ich" ist ein besonderes, ein zartes, ein weises Sachbuch, das mich unheimlich berührt hat. Ich empfehle es absolut mit 5 Sternen (gerne auch mehr, wenn das ginge) weiter. Und das nicht nur zur Osterzeit.
Hasenhormone fürs Herz – Wie ein Langohr mein Denken umkrempelte
Hätte nie gedacht, dass ein Buch über einen Hasen – ja, richtig gelesen, einen Feldhasen! – mir so dermaßen das Herz auf links drehen würde. Chloe Dalton hat’s geschafft. Mitten in der Pandemie, wo andere Leute angefangen haben, Bananenbrot zu backen oder Klopapier zu horten, adoptiert sie einfach mal einen Hasen. Und zwar nicht so einen süßen Plüschpopo von der Zoohandlung, sondern einen wilden, kratzbürstigen, absolut unzähmbaren Feldhasen. Ich meine – wer macht denn sowas? Und was soll ich sagen? Ich war ab der ersten Seite verliebt. Nicht nur in den Hasen, der herrlich eigensinnig und null an Kuschelromantik interessiert ist, sondern auch in Chloes unfassbar feinen Schreibstil. Das liest sich wie ein flauschiger Sonntagmorgen mit Kaffee und Vogelgezwitscher – nur besser. Sie schreibt mit so viel Respekt, Humor und Herzblut, dass man am liebsten sofort aufs Land ziehen, eine Wiese kaufen und einen eigenen Hoppel-Kumpel großziehen will. Zwischendrin musste ich laut lachen, ein bisschen heulen (nicht schlimm, war okay), und gelegentlich auch mal innehalten, weil zwischen den Zeilen so viel über Nähe, Freiheit und diese ganze wilde Sache namens Leben steckt. Es ist ein Buch über Freundschaft, Natur und darüber, wie wenig man eigentlich braucht, um wirklich verbunden zu sein – Hasenpelz inklusive. Kurz: Dieses Buch ist wie ein Bio-Karottensmoothie fürs Herz. Total unaufdringlich, wunderbar nährend und irgendwie magisch. Absolute Leseempfehlung – selbst für überzeugte Stadtkinder.

Eine Hommage an die Schönheit der Natur und ein deutlicher Weckruf für einen sensiblen Umgang mit eben dieser. Dieses Buch erzählt eine schöne, berührende und kurzweilige Geschichte über eine unverhoffte Begegnung mit einem Feldhasen. Ein Wildtier, dass nicht domestiziert ist, aber dieser wahre Bericht beweist. dass dieses Tier dennoch und durchaus eine Beziehung zu einem Menschen aufbauen kann. Das Buch regt zum Nachdenken an und stärkt das Bewusstsein über den eigenen Umgang mit der Natur und dass man mal wieder mit wachen Augen durch die Welt gehen sollte. Es ist ein Erfahrungsbericht über die Aufzucht eines Feldhasen und das teilweise Zusammenleben über drei Jahre, aber es gibt auch sehr viele Fakten über dieses Tier hier zu lesen. Ich empfand es als sehr beeindruckend, wie aufopferungsvoll die Autorin sich diesem Tier gewidmet hat und ihr Leben nach ihm teilweise auch ausgerichtet hat. Ein tolles Leseerlebnis, dass ich euch ans Herz legen kann.

Sachbuch über Hasen. Lesenswert. Informativ und lehrreich. Wenn man sich als Mensch mit der Natur und Tierwelt verbunden fühlt, ist man eindeutig reicher und zufriedener.
Die Autorin findet während der Pandemie ein Hasenbaby. Sie zieht es auf, ohne es einzusperren und zu zähmen. Der Hase kommt und geht wie er will und die Autorin erlebt Verantwortung, Zuneigung und Vertrauen auf eine für sie vorher nie dagewesene Art. Was wisst Ihr über Hasen? Ich vorher auch nichts. Sie sind erstaunlich. Wie alle Tiere eigentlich. Nur wenn man Lebewesen näher kennenlernt, lernt man sie zu schätzen und empfindet ihr Leben als schützenswert
Die Autorin hatte das große Privileg einen Feldhasen beim Aufwachsen zu beobachten. Was den meisten Menschen verwehrt bleibt, weil diese Tiere Meister im Verstecken sind. In diesem Buch hat sie von Anfang an ihre Beobachtungen aufgeschrieben, ein bisschen Sachbuch aber auch sehr viel Erfahrungsbericht. Ich fand das Buch einfach so niedlich, wie die kleinen Hasenbabys.
Wohlfühlbuch
•Buchrezi• ☺️ Zum Inhalt: Die Welt steht still… Coronal ist da. Chloe zieht sich aus dem stressigen Alltag zurück und verkriecht sich in ihr kleines Cottage auf dem Land. Ruhe, Natur, Durchatmen. Doch dann entdeckt sie eines Morgens etwas im Gras: ein winziges Hasenbaby, ganz allein. Zuerst zögert sie… sie weiß, fasst man es an, könnte die Mutter es verstoßen. Also wartet sie. Stunden später ist das Häschen immer noch da. Chloe trifft eine Entscheidung: Sie nimmt es mit. Was nun? Zum Glück springt ihre Schwester, eine erfahrene Landwirtin, sofort zur Seite. Der kleine Hase bekommt Milch, Wärme und Geborgenheit. Doch nicht alle sind begeistert. „Wilde Hasen kann man nicht von Hand aufziehen“, heißt es. Aber Chloe hat ihr Herz längst verloren. Der Hase wird zum stillen Mitbewohner, erkundet Haus und Garten, beobachtet, ruht und überraschender Weise bleibt er. Aber wie lange? Chloe weiß: Irgendwann wird der Moment kommen, in dem er weiterzieht. Und eines Tages ist er plötzlich verschwunden… für immer? Mein Fazit: Eins ist sicher: Ich weiß jetzt ALLES über Hasen! Was mit einer zarten Begegnung beginnt, entwickelt sich zu einer echten Herzensgeschichte. Chloe und der kleine Hase wachsen zusammen. Dieses Buch zeigt auf liebevolle Weise, wie tief die Verbindung zwischen Mensch und Tier werden kann. Chloe verändert sich. Sie liest, sie lernt, sie lebt plötzlich mit ganz neuen Augen. Selbst Freunde und Familie müssen sich anpassen: kein Lärm, keine Hektik, Rücksicht auf das kleine Herz auf vier Pfoten. Ein Buch, das zeigt, wie sehr ein einziges Lebewesen den Blick auf die Welt verändern kann. Und das ganz nebenbei. Die Geschichte verströmt jede Menge Cottage-Charme, Naturgefühl und Herzwärme. Ein richtig schönes Wohlfühlbuch. 🐇🐇🐇🐇 von fünf 🐇n!

Ich wusste nicht, was mich bei diesem Buch erwartet. Aber es hat mich nicht enttäuscht. Ein tolles Buch über Mensch, Tier und Natur, was einen auch zum Nachdenken anregt. Man fliegt nur so durch die Seiten, der Schreibstil ist angenehm und man lernt auch noch etwas über Feldhasen. Ich fand es top und hoffe, das die Autorin noch viel Zeit mit dem Hasen verbringen kann oder konnte.
Eine wundervolle Geschichte, die es wert ist, dass man sie gelesen hat. Kann das Buch nur jedem ans Herz legen. Hase und Ich ist definitiv mein absolutes Buchhighlight. ☺️🩷
„Seit dem allerersten Tag, als ich sie fand, habe ich das Gefühl, als hätte sich ein Zauber über dieses Fleckchen Erde gelegt, und ich wäre mittendrin. Ich bin aus meinem alten Leben ausgestiegen, für das Privileg einer außergewöhnlichen Erfahrung.“ Genau so fühlte es sich an, dieses Buch zu lesen. Mit großer Neugier bin ich an diese Geschichte rangegangen und von der ersten bis zur letzten Seite und Zeile des Buches keineswegs enttäuscht worden. Es erzählt die Geschichte von der Autorin, die tatsächlich dem Hasenjunges begegnet ist und quasi aufgezogen hat. Ich fand die Geschichte nicht nur wunderschön geschrieben und für Unwissende prima erklärt, wie die Welt von Hasen in freier Natur ist oder sein sollte, sondern auch auf eine Art lehrreich und daran erinnernd, wie Natur und Umwelt zwischen Mensch und Tierwelt sein sollte. Leider greift der Mensch viel zu oft in die Natur ein und macht, wenn auch manchmal unbewusst, viel kaputt oder zunichte. Auch daran erinnert die Geschichte, dass die Natur der Tierwelt ihre eigenen Grenzen und Wege hat, es uns aber ab und zu gestattet ist, Blicke hineinwerfen zu dürfen, wenn der Moment da ist, dass es uns gezeigt wird. Auch das musste die Autorin Chloe Dalton erst durch diese Begegnung verstehen lernen. Und ich finde es richtig gut, wie das im Buch verpackt wurde. Die Geschichte mit Hase ist herzerwärmend und wunderschön. Toll fand ich auch, wie sie den Lebensraum vieler Tiere mit eigener Sicht und Worte beschrieben hat, wie sie sie wahrnimmt und worauf sie seither mehr achtet. Kann das Buch nur jedem ans Herz legen. Hase und Ich ist definitiv mein absolutes Buchhighlight. ☺️🩷
Übersetzt von Claudia Amor Kennt ihr diese Zeiten, in denen eure Verpflichtungen, eure ToDos nicht abreißen? Zeiten, in denen die Zeit, diese Egoistin, nicht mal zur Ruhe kommen will, um ein bisschen langsamer zu vergehen. Tage, die am besten die doppelte Stundenanzahl haben sollten? Alles wird zu viel und ihr wollt euch am liebsten verkriechen und nicht mehr herauskommen? Für diese Zeiten gibt es jetzt "Hase und ich". Mir ging es auch schon einmal so und ich spreche hier darüber, wohin mich das unter anderem geführt hat und ich bin froh, dass ich momentan in der Lage bin zu differenzieren, was ich tun muss und was nur von mir erwartet wird. Aber es war auch einmal anders und schon da hätte ich gerne das Buch "Hase und ich" von Chloe Dalton gelesen. Trotzdem bin ich nicht minder dankbarer es in diesen Tagen gelesen zu haben denn es hat mir doch in einigen Dingen gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Aber warum sollte eine Begegnung zwischen einem Feldhasen und der Autorin eigentlich so ein großartiges Buch werden und ein so hervorragendes Beispiel für das Überdenken der eigenen Priorisierungen im Leben? Chloe Dalton wird im Lockdown der Corona Pandemie quasi dazu gezwungen ihr Leben anzuhalten und kehrt in ihr Landhaus irgendwo in der englischen Natur der Welt den Rücken. Auf einem Spaziergang findet sie dann zufällig ein verletztes Hasenjunges, das sie kurzerhand mit nach Hause nimmt, um ihm noch eine Restchance für ein weiteres Leben zu geben. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und großen Problemen etwas über die Hasenzucht zu recherchieren, da vieles sich leider nur um die Hasenjagd dreht, überlebt der kleine Hase und entwickelt sich in ihrem Zuhause prächtig, doch Chloe wehrt sich dagegen den Hasen als Haustier zu domestizieren und gibt ihm jederzeit die Möglichkeit seiner Natur und seiner Wildheit nachzukommen. Aus diesem Grund wahrscheinlich wählt der Hase Chloes Haus zu seinem sicheren Hafen und kehrt immer wieder zu ihr zurück. Daraus entsteht eine einzigartige Begegnung zwischen Mensch und Tier, denn der Hase bringt Chloe dazu still zu stehen, die Langsamkeit in ihr Leben zu lassen und sie auch zu genießen und dieses so unsinnig kurze aber sehr wertvolle Leben komplett zu hinterfragen. "Hase und ich" ist ein wunderschönes Buch, es ist fast unmöglich Chloe Daltons Zeilen über ihre einzigartige Begegnung mit diesem eigentlich absolut und der Geschichte nach völlig berechtigten menschenscheuen Tier nicht zu lieben- uns natürlich selbst so viel daraus mitzunehmen. "Hase und ich" ist eine Hommage an die Langsamkeit, ans Stillstehen, ans Innehalten und an die besondere Verbindung zwischen Mensch und Natur, die wir zu oft in unserem hektischen Alltag übersehen und nicht erkennen, wie viel sie uns geben kann. Musste beim Lesen sooft an meinen ersten Besuch in den schottischen Highlands denken, als ich vor dieser unglaublichen Landschaft stand und nicht fassen konnte, dass es so etwas Schönes auf dieser Welt gibt- und mir die Tränen in die Augen schossen aus reiner Überwätigung angesichts der Schönheit der Natur. Zuerst hatte ich mich dafür ein bisschen geschämt, doch später habe ich diese Tränen als völlig berechtigt angesehen. Der Hase hat Chloe Daltons Leben verändert, das Tier hat sie dazu gebracht ihr Leben neu zu priorisieren und wie wichtig es manchmal ist einfach inne zu halten und den Moment zu genießen. Und auch mir hat dieses wunderschöne Buch so einiges neu ins Gedächtnis gerufen, viel mehr zu genießen, dass man das Glück hat zumindest eine kurze Zeit auf dieser Welt zu wandeln. Genau wie dieses unglaublich faszinierende Tier, das einfach seine langen Beine in die Hand und mutig in die Welt hinauszieht allen Gefahren zum Trotz. "Durch das Tier hatte ich wiederentdeckt, wie schön es ist, sich an einen Ort zu binden und welche Befriedigung man daraus ziehen kann, ihn bis ins kleinste Detail zu erkunden, anstatt immer nur nach einem Weg zu suchen, fortzugehen, und zu glauben, dass Zufriedenheit nur in neuen Erfahrungen zu finden ist." S. 141

'Hase und ich' ist zu jeder Zeit entschleunigend, sensibilisierend, mitfühlend und respektierend. Ich empfehle es allen, für die Tiere und Natur über ihre reine Nützlichkeit hinaus mehr Wert haben und die sich als Menschen als Teil eines größeren Ganzen sehen, das wir mit den begrenzten Mitteln unserer Wahrnehmung kaum fassen können.
Von Hasen lernen. Chloe Daltons ‘Hase und Ich. Die Geschichte einer außergewöhnlichen Begegnung’ (Übers. Claudia Amor) ist ein einfühlsames Buch über die Folgen, welche die Begegnung mit einem neugeborenen Häschen auf einem Feldweg auf das Leben einer erfolgreichen und viel beschäftigten Politikberaterin hat. Ich wunderte mich zunächst über die Zuordnung zur Kategorie der ‘Sachbücher’, aber die Verwunderung löste sich bald auf. So wie sich die Protagonistin des Buchs als Folge dieser Begegnung intensiv mit allen Belangen rund um Hasen auseinandersetzt, so lernen auch wir Leser:innen jede Menge Faszinierendes über diese wundervollen Wesen, deren Lebensräume und die vielfältigen Bedrohungen durch das Risiko Mensch. In vielerlei Hinsicht ist das Buch ein Augenöffner und lässt auf neue Weise über unsere Beschäftigung mit unserer Mitwelt nachdenken: ~Bei meiner Lektüre stieß ich auf unzählige Ausführungen darüber, wie man Hasen jagt, tötet oder zubereitet, doch ich fand nicht ein Wort darüber, wie man sie aufzieht. Ich überblätterte eilig die zahllosen Farbdrucke von Stilleben mit toten Hasen, welche die Wände unserer Museen und Kunstausstellungen zieren: [...] Das Fleisch eines Hasen reicht aus, um sechs bis acht Personen satt zu bekommen, las ich. Die Rezepte, viele davon sehr alt, lauteten etwa so: [...] Solche Grausamkeiten in Gegenwart des kleinen Hasen zu lesen, fühlte sich beinahe wie Verrat an..~ *Chloe Dalton, Hase und ich* Die Buch ist zudem passend und in der nötigen Zurückhaltung gestaltet. Denise Nestor zeichnete stimmungsvolle Hasendarstellungen, Christina Max trug Handlettering bei und Jamie Whyte lässt lässt dank einer Karte die Wege des Hasen ein Stückweit nachvollziehen. :Fazit: 'Hase und ich' ist zu jeder Zeit entschleunigend, sensibilisierend, mitfühlend und respektierend. Ich empfehle es allen, für die Tiere und Natur über ihre reine Nützlichkeit hinaus mehr Wert haben und die sich als Menschen als Teil eines größeren Ganzen sehen, das wir mit den begrenzten Mitteln unserer Wahrnehmung kaum fassen können.

🐇💚Heartwarming💚🐇
Die Ich Erzählerin findet bei einem Spaziergang ein Hasenbaby, das auf sich gestellt wohl nicht überlebt hätte. Sie nimmt es mit in ihr Haus, hält es aber nicht als Haustier. Ich habe vor dem Buch nie wirklich über Hasen nachgedacht und freue much jetzt etwas mehr über sie zu wissen.

Ganz bezaubernd in seiner Stille 🤍
Was für eine bezaubernde Geschichte! Wirklich wahr, wenn ihr die Natur und Tiere liebt, wenn ihr dafür einen Sinn habt, dann ist dieses Buch genau das Richtige für euch. Besonders jetzt im Frühling, wenn die Natur erwacht und wir wieder mehr draußen sein können ☀️ Wir begleiten hier die Autorin, wie sie während der Pandemie sehr zurückgezogen auf dem Land lebt und von dort ihren Job erledigt, der sonst ihr ganzes Leben bestimmt und sie immer auf Achse sein lässt. Auf einem Spaziergang fällt hier ein kleiner Junghase in die Hände und sie nimmt ihn mit, in dem Glauben, dass sie ihn nur so retten kann. So beginnt die Geschichte der Beiden und wir begleiten sie dabei 🫶🏻 Wie erleben wie Hase aufwächst, mit alle Höhen und Tiefe. Wie sie zum ersten Mal auf Wanderschaft geht aber immer wieder zurück kommt. Wie sie zum ersten Mal Mutter wird und wie sie mit ihren Kindern umgeht. Es ist so rührend, ruhig und spannend zugleich 😊 Dabei spürt man die ganze Geschichte über welchen unheimlichen Respekt die Autorin vor diesem wilden Geschöpf hat. Es gar nicht zähmen möchte, sonder einfach nur dankbar ist, dass Hase in ihrem Leben ist. Dass sie ein Stück des Weges zusammen gehen. Eine ganz große Empfehlung und ein richtiges Herzensbuch. Ich habe es sehr genossen.

Eigentlich ist Chloe Dalton (@chloedaltonuk) politische Beraterin, Außenpolitik ist ihre Expertise - um so erstaunlicher, dass sie sich mit „Hase und ich“ auf ein gänzlich neues, ganz und gar ungewöhnliches Terrain gewagt hat. Daraus ist ein außergewöhnliches Buch entstanden.
Ihre Rettung eines neugeborenen Hasen wird zu einer Geschichte des Forschens und der neuen Liebe zur Natur. Und es entsteht eine besondere Beziehung mit einem wilden Tier, die sie in ihrem Buch ausführlich reflektiert. Ihre Bewunderung für „Hase“, einem Weibchen, der sie absichtlich keinen Namen gibt, um sie nicht als Besitz zu betrachten, wächst im Zuge ihrer Recherche immer mehr: Hasen sind Tiere mit einer großen Regelmäßigkeit und Reinlichkeit, besonders ihren Hasen erlebt die Autorin als „ein Tier, das offen zeigt, wie sehr es sein Dasein genießt; ein Tier, das die Fähigkeit besitzt, zu lernen; ein Tier, das einem Landstrich treu bleibt - auch wenn es nur ein kleines Fleckchen Erde ist -, ein Leben lang; ein Tier, das ein Raubtier fortjagt, um seine Jungen zu beschützen.“ Durch ihr enges mehrjähriges Landleben mit dem Hasen (Corona-Lockdowns und das Remote-Arbeiten lassen grüßen) und mit dem nach und nach dazu kommenden Nachwuchs wächst ihr Interesse und ihre Wertschätzung für die Natur immer mehr. Zugleich befragt sich die Autorin immer wieder selbstkritisch, ob ihr Wunsch zu helfen vielleicht doch mehr schaden könnte, erschreckt über ihr Eingebettetsein in eine für Kleintiere todbringende Landwirtschaft, schaut auf ihre emotionale Abhängigkeit von der Präsenz des Hasen und seines Nachwuchses. Sie beobachtet genau und recherchiert gründlich - so besteht Aufzucht und Pflege meist aus trial and error. Das ist sehr locker und zugleich nachdenklich machend geschrieben. Allerdings hat das Buch mit seinen 290 Seiten auch einige Längen und noch dazu keinen echten Spannungsbogen. Das macht die Lektüre mitunter etwas mühsam, zumal einige der Einsichten ins Gefühlsselige abgleiten. Trotzdem: Klare Empfehlung, weil der Blick der Autorin weit über den Hasen hinaus denkt und zunehmend ihren eigenen Lebensstil infrage stellt. #wasreneliest #haseundich #raisinghare #book #lesetipp
Über die Freundschaft mit einem wilden Haasen
Während Corona hat Chloe die Bekanntschaft eines wilden Babyhasens gemacht und diesen anfangs zu sich genommen, um ihn aufzuziehen – ohne ihn jemals einzusperren. Mit der Zeit hat sich ein ganz besonderes Verhältnis zwischen den beiden entwickelt und Chloe hat viel über das Leben des Hasens, aber auch über die Natur jenseits ihres Vorgartens gelernt. Eine süße Geschichte, die mir allerdings streckenweise zu detailliert und langatmig war.

stiller und erdender Spaziergang, Erzählung mit Liebe zum Detail, regt zum Nachdenken an
Ostern ist noch ganz frisch in unserer Erinnerung, deswegen stelle ich euch auch fix noch ein passendes Buch vor, welches mich durch die Feiertage begleitet hat. Mit "Hase und ich" ist Chloe Dalton ein ebenso zartes wie nachdenklich machendes Werk gelungen, das sich irgendwo zwischen Roman und Sachbuch bewegt und gerade dadurch einen ganz eigenen, anrührenden Ton findet. In einer Zeit, in der die Welt immer lauter, schneller und verworrener zu werden scheint, lädt die Geschichte von "Hase" dazu ein, still zu werden, hinzusehen und wieder mit der Natur in Verbindung zu treten. Ein stiller, erdender Spaziergang. Kommen wir aber zuerst einmal zum Inhalt: Während des Corona-Lockdowns zieht sich die vielbeschäftigte Chloe aufs Land zurück. In der Nähe ihres Hauses findet sie eines Tages einen verwaisten Junghasen – allein und nicht größer als ihre Handfläche. Sie nimmt ihn zu sich, versorgt ihn und beschließt nach anfänglichem Zögern, den Hasen aufzuziehen und seine Rückkehr in die Wildnis vorzubereiten: Doch »Hase«, wie ihn Chloe nennt, bleibt bei ihr – zu seinen eigenen Bedingungen. Er ist nicht zahm, lässt sich nicht streicheln und liebt seinen Freiraum. Wir werden Zeugen eines unwahrscheinlichen Bandes von Vertrauen, geschildert mit einer einnehmenden Stille, Gefühl und Respekt vor einem wilden Geschöpf der Natur. Daltons Schreibstil ist charmant und ruhig, fast wie ein behutsames Flüstern – nie belehrend und stets respektvoll. Sie erzählt unaufgeregt, beinahe meditativ, mit viel Liebe zum Detail und auch die Kapitel sind fein gegliedert und beginnen jeweils mit einem poetischen oder nachdenklichen Zitat über Hasen. Erwähnenswert sind auch die vereinzelten Bleistiftzeichnungen, die das Gesamtbild nochmal unterstreichen. Gerade inhaltlich gelingt der Autorin ein wunderbarer Spagat: Sie schildert die Begegnung und das Zusammenleben mit einem wilden Feldhasen, allerdings ohne diesen dabei zu vermenschlichen. Vielmehr lässt sie dem Tier seine Würde, seine Wildheit und seine Identität. Zwischendurch fließen immer wieder wissenswerte Fakten über das Leben und Verhalten von Hasen ein, was mir gut gefallen hat. "𝘋𝘦𝘯 𝘳𝘢𝘴𝘤𝘩 𝘴𝘤𝘩𝘸𝘪𝘯𝘥𝘦𝘯𝘥𝘦𝘯 𝘙𝘦𝘴𝘵 𝘶𝘯𝘣𝘦𝘳ü𝘩𝘳𝘵𝘦𝘳 𝘕𝘢𝘵𝘶𝘳, 𝘥𝘦𝘳 𝘶𝘯𝘴 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘣𝘭𝘦𝘪𝘣𝘵, 𝘷𝘦𝘳𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘳 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘸𝘦𝘪𝘵𝘦𝘳, 𝘥𝘢 𝘸𝘪𝘳 𝘥𝘦𝘯 𝘉𝘦𝘥ü𝘳𝘧𝘯𝘪𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘎𝘦𝘨𝘦𝘯𝘸𝘢𝘳𝘵 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘥𝘦𝘯 𝘝𝘰𝘳𝘳𝘢𝘯𝘨 𝘷𝘰𝘳 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦𝘯 𝘡𝘪𝘦𝘭𝘦𝘯 𝘧ü𝘳 𝘥𝘪𝘦 𝘡𝘶𝘬𝘶𝘯𝘧𝘵 𝘦𝘪𝘯𝘳ä𝘶𝘮𝘦𝘯. 𝘞𝘪𝘳 𝘩𝘢𝘣𝘦𝘯 𝘷𝘦𝘳𝘨𝘦𝘴𝘴𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘸𝘪𝘳 𝘷𝘰𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘕𝘢𝘵𝘶𝘳 𝘢𝘣𝘩ä𝘯𝘨𝘪𝘨 𝘴𝘪𝘯𝘥." Was aber besonders auffällt, ist die Wirkung, die das Buch beim Leser entfaltet! Zumindest war es bei mir so... Ganz unwillkürlich beginnt man nämlich, über die Natur vor der eigenen Haustür nachzudenken. Man wird eingeladen, achtsamer zu sein, den kleinen Dingen mehr Beachtung zu schenken und vielleicht sogar selbst kleine Gesten zu setzen, um das Leben der Tiere in unserer Nähe zu bereichern. Dieses stille Innehalten und Mitfühlen verändert den Blick – nicht nur auf Hasen, sondern auf unser gesamtes Verhältnis zur Natur. "𝘞𝘢𝘴 𝘪𝘴𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘔𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩 𝘥𝘰𝘤𝘩 𝘦𝘪𝘯 𝘻𝘦𝘳𝘴𝘵ö𝘳𝘦𝘳𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦𝘴, 𝘨𝘳𝘢𝘶𝘴𝘢𝘮𝘦𝘴 𝘞𝘦𝘴𝘦𝘯, 𝘸𝘪𝘦 𝘷𝘪𝘦𝘭𝘦 𝘷𝘦𝘳𝘴𝘤𝘩𝘪𝘦𝘥𝘦𝘯𝘢𝘳𝘵𝘪𝘨𝘦 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘸𝘦𝘴𝘦𝘯, 𝘗𝘧𝘭𝘢𝘯𝘻𝘦𝘯 𝘦𝘳 𝘷𝘦𝘳𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘵 𝘩𝘢𝘵, 𝘶𝘮 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘴 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘻𝘶 𝘦𝘳𝘩𝘢𝘭𝘵𝘦𝘯." 𝘓𝘦𝘸 𝘛𝘰𝘭𝘴𝘵𝘰𝘪, 𝘏𝘢𝘥𝘴𝘤𝘩𝘪 𝘔𝘶𝘳𝘢𝘵, 𝟣𝟫𝟣𝟤 "𝘚𝘰 𝘴𝘵𝘢𝘯𝘥 𝘪𝘤𝘩 𝘴𝘤𝘩𝘭𝘪𝘦ß𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘢𝘮 𝘙𝘢𝘯𝘥 𝘥𝘦𝘴 ü𝘣𝘦𝘳 𝘧ü𝘯𝘧 𝘏𝘦𝘬𝘵𝘢𝘳 𝘨𝘳𝘰ß𝘦𝘯 𝘈𝘤𝘬𝘦𝘳𝘴 𝘶𝘯𝘥 𝘧𝘳𝘢𝘨𝘵𝘦 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘮𝘪𝘵 𝘸𝘢𝘤𝘩𝘴𝘦𝘯𝘥𝘦𝘳 𝘝𝘦𝘳𝘻𝘸𝘦𝘪𝘧𝘭𝘶𝘯𝘨, 𝘸𝘪𝘦 𝘷𝘪𝘦𝘭𝘦 𝘸𝘦𝘪𝘵𝘦𝘳𝘦 𝘍𝘦𝘭𝘥𝘩𝘢𝘴𝘦𝘯, 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘸𝘪𝘦 𝘷𝘪𝘦𝘭𝘦 𝘣𝘰𝘥𝘦𝘯𝘯𝘪𝘴𝘵𝘦𝘯𝘥𝘦 𝘝ö𝘨𝘦𝘭, 𝘶𝘯𝘵𝘦𝘳 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘦𝘳𝘣𝘪𝘵𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘙ä𝘥𝘦𝘳𝘯 𝘻𝘦𝘳𝘮𝘢𝘭𝘮𝘵 𝘸𝘰𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘸𝘢𝘳𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘯𝘶𝘯 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘍𝘶𝘳𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘭𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘷𝘰𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘣𝘳𝘢𝘶𝘯𝘦𝘯 𝘌𝘳𝘥𝘬𝘭𝘶𝘮𝘱𝘦𝘯 𝘷𝘦𝘳𝘴𝘤𝘩ü𝘵𝘵𝘦𝘵 𝘸𝘰𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘸𝘢𝘳𝘦𝘯. 𝘜𝘯𝘥 𝘥𝘪𝘦𝘴 𝘸𝘢𝘳 𝘯𝘶𝘳 𝘦𝘪𝘯 𝘛𝘢𝘨 𝘷𝘰𝘯 𝘷𝘪𝘦𝘭𝘦𝘯, 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘌𝘳𝘯𝘵𝘦 𝘷𝘰𝘯 𝘷𝘪𝘦𝘭𝘦𝘯, 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘚𝘻𝘦𝘯𝘦, 𝘥𝘪𝘦 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘪𝘯 𝘫𝘦𝘥𝘦𝘮 𝘓𝘢𝘯𝘥 𝘢𝘶𝘧 𝘥𝘦𝘳 𝘨𝘢𝘯𝘻𝘦𝘯 𝘞𝘦𝘭𝘵 𝘶𝘯𝘢𝘣𝘭ä𝘴𝘴𝘪𝘨 𝘸𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳𝘩𝘰𝘭𝘵𝘦." "Hase und ich" ist somit schön und traurig zugleich. Es zeigt, was in unserer automatisierten, oft entfremdeten Welt verloren geht aber es tröstet auch, indem es uns zurückführt zum Wesentlichen. Zu dem, was wichtig ist: Hilfsbereitschaft, Fürsorge, Mitgefühl... Wer mit offenem Herzen lebt, verändert nicht nur das eigene Leben, sondern auch das Leben um sich herum. "𝘏𝘢𝘴𝘦 𝘣𝘳𝘢𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘮𝘪𝘳 𝘎𝘦𝘥𝘶𝘭𝘥 𝘣𝘦𝘪. 𝘚𝘪𝘦 𝘭𝘦𝘩𝘳𝘵𝘦 𝘮𝘪𝘤𝘩 - 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘍𝘳𝘢𝘶, 𝘥𝘪𝘦 𝘪𝘩𝘳𝘦𝘯 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯𝘴𝘶𝘯𝘵𝘦𝘳𝘩𝘢𝘭𝘵 𝘮𝘪𝘵 𝘞𝘰𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘷𝘦𝘳𝘥𝘪𝘦𝘯𝘵 -, 𝘥𝘪𝘦 𝘞ü𝘳𝘥𝘦 𝘶𝘯𝘥 Ü𝘣𝘦𝘳𝘻𝘦𝘶𝘨𝘶𝘯𝘨𝘴𝘬𝘳𝘢𝘧𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘚𝘵𝘪𝘭𝘭𝘦 𝘻𝘶 𝘴𝘤𝘩ä𝘵𝘻𝘦𝘯. 𝘚𝘪𝘦 𝘻𝘦𝘪𝘨𝘵𝘦 𝘮𝘪𝘳 𝘦𝘪𝘯 𝘢𝘯𝘥𝘦𝘳𝘦𝘴 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯, 𝘮𝘪𝘵 𝘢𝘭𝘭 𝘥𝘦𝘯 𝘙𝘦𝘪𝘤𝘩𝘵ü𝘮𝘦𝘳𝘯 𝘥𝘢𝘳𝘪𝘯. 𝘚𝘪𝘦 𝘴𝘰𝘳𝘨𝘵𝘦 𝘥𝘢𝘧ü𝘳, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘪𝘤𝘩 𝘛𝘪𝘦𝘳𝘦 𝘪𝘯 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘮 𝘯𝘦𝘶𝘦𝘯 𝘓𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘴𝘦𝘩𝘦, 𝘪𝘮 𝘝𝘦𝘳𝘩ä𝘭𝘵𝘯𝘪𝘴 𝘻𝘶 𝘪𝘩𝘳 𝘶𝘯𝘥 𝘻𝘶𝘦𝘪𝘯𝘢𝘯𝘥𝘦𝘳. 𝘚𝘪𝘦 𝘻𝘸𝘢𝘯𝘨 𝘮𝘪𝘤𝘩, 𝘮𝘦𝘪𝘯 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘯𝘦𝘶 𝘻𝘶 𝘣𝘦𝘸𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘦𝘳 𝘍𝘳𝘢𝘨𝘦 𝘯𝘢𝘤𝘩𝘻𝘶𝘨𝘦𝘩𝘦𝘯, 𝘸𝘢𝘴 𝘦𝘪𝘯 𝘨𝘶𝘵𝘦𝘴 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘮𝘢𝘤𝘩𝘵. 𝘐𝘤𝘩 𝘩𝘢𝘣𝘦 𝘨𝘦𝘭𝘦𝘳𝘯𝘵, 𝘴𝘤𝘩ö𝘯𝘦 𝘔𝘰𝘮𝘦𝘯𝘵𝘦 𝘻𝘶 𝘨𝘦𝘯𝘪𝘦ß𝘦𝘯, 𝘴𝘰𝘭𝘢𝘯𝘨𝘦 𝘴𝘪𝘦 𝘢𝘯𝘥𝘢𝘶𝘦𝘳𝘯 - 𝘦𝘨𝘢𝘭 𝘸𝘪𝘦 𝘬𝘭𝘦𝘪𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘶𝘯𝘣𝘦𝘥𝘦𝘶𝘵𝘦𝘯𝘥 𝘴𝘪𝘦 𝘷𝘰𝘯 𝘢𝘶ß𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘦𝘳𝘴𝘤𝘩𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘮ö𝘨𝘦𝘯." Ein leises, aber nachhaltiges Buch, das wie der Frühling selbst wirkt: zart, lebensnah und voller Hoffnung für einen Neubeginn... "𝘌𝘪𝘯𝘦𝘴 𝘛𝘢𝘨𝘦𝘴 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦 𝘪𝘤𝘩 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘢𝘯 𝘪𝘩𝘳 𝘍𝘰𝘳𝘵𝘨𝘦𝘩𝘦𝘯 𝘦𝘳𝘪𝘯𝘯𝘦𝘳𝘯, 𝘶𝘯𝘥 𝘪𝘤𝘩 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦 𝘸𝘪𝘴𝘴𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘴𝘪𝘦 𝘷𝘰𝘳 𝘫𝘦𝘥𝘦𝘮 𝘈𝘣𝘴𝘤𝘩𝘪𝘦𝘥 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘦𝘪𝘯𝘮𝘢𝘭 𝘻𝘶𝘳ü𝘤𝘬𝘨𝘦𝘣𝘭𝘪𝘤𝘬𝘵 𝘩𝘢𝘵."
Rezensionsexemplar 🐇💚
Wow! Ich war noch nie so begeistert von einem Sachbuch. Chloe Dalton beschreibt ihr Leben, nachdem sie ein Hasenjunges findet und es versucht aufzuziehen. Dabei entwickelt sie eine große Interesse an Hasen und auch an der Natur. Ebenfalls geht sie auf die Geschichte der Hasen ein und das Leben zwischen Menschen und wilden Tieren. Sie klärt auf, ohne aufdringlich zu sein und erzählt die Geschichte einfach und gleichzeitig poetisch. Die Zeichnungen am Anfang der Kapitel sind atemberaubend schön! Hase und Ich ist ein tolles Buch für jeden, der sich mehr mit der wilden Natur beschäftigen will!

Eine besondere Verbindung Das Buch Hase und ich erzählt von einem ungewöhnlichen Miteinander zwischen Mensch und Feldhase. Die Autorin fand eines Tages einen kleinen Feldhasen, den sie großzog und anschließend beim Großwerden beiwohnen durfte. Die Erzählung ist sehr besonders, da der kleine Feldhase das Leben und die Sicht auf das Leben in vielen Bereichen für die Autorin verändert hat. Beispielsweise war ihr Sinn für die Natur und das der Lebewesen darin, wie den Feldhasen, zu Beginn bei weitem nicht so geschärft wie am Ende. Die wenigsten Menschen werden so eine besondere Beziehung zu einem Feldhasen aufbauen und so viel vom Leben eines Feldhasen mitbekommen. Es war sehr interessant, die Entwicklungen von Hase und der Autorin mitzuverfolgen. Eine andere Leserin beschrieb in ihrer Rezension, dass die Geschichte eine gewisse Ruhe mit sich brachte und dem kann ich nur zustimmen. Denn das ganze Miteinander zwischen Mensch und Hase hatte diese Ruhe an sich. Interessant war auch, dass die Autorin viel über Feldhasen recherchierte und dabei feststellte, dass es gar nicht so einfach ist, viel fundiertes Wissen über diese Tiere zu erlangen. Teile ihrer Recherche, die sie teilte, waren interessant, im Gesamten war es mir persönlich stellenweise aber etwas viel, da ich vom Klappentext her weniger in diese Richtung erwartet hatte und mich diese Informationen zwischenzeitlich etwas vom Weiterlesen abgehalten haben. Ab einem gewissen Punkt konnte ich mich jedoch wieder ganz auf die restliche Erzählung einlassen und fand es alles in allem auch ein schönes Buch. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen und würde es Menschen empfehlen, die sich für diese außergewöhnliche Beziehung interessieren, etwas besonderes Lesen wollen und bereit sind, sich auf diese Geschichte zwischen Mensch und Tier und damit auch zwischen Mensch und Natur einzulassen.
Anders als erwartet! Ein Buch zum Wohlfühlen und zur Erinnerung an die Bedeutung der Natur für uns Menschen. Anders als ich erwartet hatte, ging es jedoch weniger um die persönliche Geschichte der Autorin bzw. wurde ihr Lebenswandel und ihre Gedanken dazu hauptsächlich in den letzten, ca. 20 Seiten, beschrieben. Stattdessen erhält man eine Art Tagebuch einer Feldhasenbeobachterin, welches sich in Teilen wie eine Enzyklopädie der Hasen liest. Ich habe Einiges an Wissen um das Sein und Leben eines Feldhasen gelernt ;)
Das Buch lehrt einen, die Welt draußen mit anderen Augen zu sehen. Die Natur und das Leben was draußen vor unsere Tür sich abspielt. Man lernt viel über den Hasen, ich finde es interessant auch wenn man, sich an sich, nicht so für Hasen interessiert. Man nimmt aus dem Buch mit das man nur ein Bruchteil von dem weiß was alles draußen in der Natur ist und das auch wenn man so verschieden ist, man eine Freundschaft führen kann und das Bewusstsein dadurch verändert wird. Und man sollte im jetzt und hier leben und für jede Kleinigkeit dankbar sein.
Eine wunderbare Geschichte über die Begegnung zwischen Hase und Mensch🫶🏼
Die Geschichte, dass eine Frau auf dem Land ein Hasenjunges rettet und dann sein Leben begleitet und reflektiert, war wirklich schön und putzig. Ich fand den Schreibstil des Buches wahnsinnig toll, die Wortspiele und Sätze haben der Geschichte ihren Klang und ihr Gefühl verliehen.
Besonders
Das Buch besticht nicht durch Action oder Spannung, sondern durch Ruhe und eine ganz besondere Verbindung. Die Ruhe, die Hase in Chloe Daltons Leben bringt, transportiert sie meisterhaft in die Zeilen dieser Geschichte. Man fühlt sich geerdeter, erfährt wie nebenbei vieles über diese Tierart und gleichzeitig werden auch tiefergehende und beinahe philosophische Fragen angesprochen. Es war ein sehr kurzweiliges Buch, das mich mit einem zufriedenen und ruhigen Gefühl zurücklässt. Ein wirklich besonderes Buch.














































