»Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna«
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Description
Anna liebt – einfach alles. Und alle lieben Anna, diesen naseweisen Fratz, denn niemand weiß so gut wie sie, was das wirklich ist: Gott und die Welt, Menschen und die Liebe, das Lachen und die Angst, Freude und Trauer.
1974 erschien Annas Geschichte zum ersten Mal auf deutsch – und seither ist sie einem Millionenpublikum ans Herz gewachsen. Kein Wunder, denn dieses himmlische Buch ist »eines der schönsten, anrührendsten, menschlichsten, heitersten, melancholischsten Bücher, das je erschienen ist!« (Die Welt)
Book Information
Author Description
Anna und Fynn haben wirklich gelebt. Hinter Fynn verbirgt sich, unter anderem Namen, ein Mathematiker aus Irland. Hier hat er ihre gemeinsame Geschichte aufgeschrieben.
Posts
In diesem Buch erzählt Fynn von der kleinen Anna, die er eines Abends allein auf der Straße findet und bei sich aufnimmt. Anna ist erst vier, aber ihre Gedanken über Gott, das Leben und die Welt sind sehr berührend. „Anna sah Dinge, wo andere gar nichts erblickten. Und das war wohl ihre Gabe, ihr Anderssein.“ „Sterben konnte vielleicht ein Problem sein, aber nicht, wenn man wirklich gelebt hatte. Sterben erforderte ein bisschen Vorbereitung, und die einzige Vorbereitung auf das Sterben war, wirklich zu leben.“ »Ich glaube, wir sind alle irgendwie eingesperrt.« Sie schüttelte den Kopf. »Nein, das glaub ich nicht. Das würde Mister Gott nicht zulassen. Wir sperren uns höchstens selber ein.“

Für mich ein Stück Kindheit :)
Erst wurde es mir von meiner Mutter vorgelesen, später habe ich es auch selbst noch einmal gelesen. Ich habe keine Verbindung zu Gott und diese braucht man aus meiner Sicht auch nicht, um diese Geschichte zu lieben. Sensibilität trifft auf Humor. Es ist tiefgründig und regt zum Nachdenken an! Wer kennt das Buch auch noch aus seiner Kindheit? 🥰
Pseudo-Philosophie aus dem Mund eines schrecklich nervigen, alt-klugen Kindes.
Man fragt sich, was genau uns dieses Buch eigentlich sagen will. In erster Linie ist das kleine Mädchen ständig dabei, doofe Fragen zu stellen und fadenscheinige Antworten zu suchen. Ok, es ist ein Kind mit viel Phantasie, aber 170 Seiten lang…? Und das durchgehend über Gott philosophiert wird, macht es sicher nicht besser. Es ist eher anzunehmen, dass Anna stark traumatisiert ist und dringend professionelle Hilfe benötigt hätte. Anstatt Erwachsene, die sich über diese „süsse“ Art amüsieren.

Das Buch ist voller Tiefe, gefüllt von inspirierenden Zitaten und regt zum Nachdenken an 💫 Ich werde es sicher noch sehr oft in die Hand nehmen, um darin zu schmökern! 💕 Eines meiner liebsten Zitate: ,,Das ist Poesie, verstehst du? Ein Gedicht. Man lernt daraus. Menschliches, Göttliches, Phantasie, Leben, Erinnerungen, überhaupt alles. Du solltest Gedichte lernen, Anna, oder selber welche machen. Der Tag ist für das Hirn, für das Denken da, die Dunkelheit für die Phantasie. Hab keine Angst, Anna. Dein Gehirn mach vielleicht einmal einen Fehler, aber das Herz niemals.“ - Rübezahl aus ,,Hallo Mister Gott, hier spricht Anna“ von Fynn
Anna ist wirklich ein unglaublich tolles, kleines Mädchen und so viel schlauer als die meisten Erwachsene es je sein könnten. Es war ein Highlight, dieser Maus beim Leben und Entdecken zuzuschauen und Fynn, ihren Ziehvater zu verfolgen. Schade ist - was man von Anfang an weiß, dass Anna nicht alt wird und das sie nur ganze zwei Jahre, glaube ich, bei Fynn lebt. Sie stirbt also sehr jung. Es ist kein allzu trauriges Buch, da man von vornherein das Ende kennt, allerdings musste ich mir dennoch am Schluss ein Tränchen verkneifen, da es wirklich ein 'schönes' Ende war. Toll beschrieben und mit einer wunderbaren Anekdote, die zum Buch passt. Wundervoll! Die kleine Anna stellt unglaublich viele Fragen und stellt damit das Weltbild von Fynn und ihrer Umgebung gehörig auf den Kopf. Sie ist mit Mister Gott sehr verbunden und sieht in allem etwas Wunderbares. Sie entdeckt die Welt mit Kinderaugen, aber eben auch mit Augen, die viel tiefer als diese blicken. Sie sieht mehr, als jeder andere sieht und vielleicht auch mehr als man selbst je gesehen hat. Von der kleinen Anna kann jeder noch etwas lernen und auch, wenn man mit Gott und dem Christentum so gar nichts am Hut hat, wie ich beinah, dann kann man dieses Buch trotzdem lieben! Ich habe es getan und werde Anna und ihre vielen Fragen und Theorien und ihre eigene Philosophie in schönster Erinnerung behalten. Ein Buch, das man verschenken sollte, selbst lesen und stark verinnerlichen sollte. (: Ein schönes Vergnügen mit wenigen Seiten aber umso mehr Inhalt. Ob er auch nachhaltig ist, kann ich jetzt natürlich nicht beantworten, aber für den Moment war es schön und ich habe durch Anna wieder eine kindliche Lebensfreude gespürt und das tat meinem Herz sehr gut! Es war so schön ihr durch die Welt zu folgen und aus ihren Augen zu sehen. Zudem mochte ich auch Fynn sehr gerne, der die Geschichte erzählt. Bitte lest es!! Und lasst es von dem Gott nicht zu sehr abschrecken, eigentlich spielt die Welt und wie sie läuft, sehr viel mehr eine Rolle als die Religion. Die auch, aber in einer sehr angenehmen und schönen Form. Und das sagt jemand, der damit nicht viel zu tun hat. (: Wagt euch. Es lohnt sich. PS: Fynn und Anna haben wirklich gelebt. Fynn hieß eigentlich anders und war ein Mathematiker aus Irland.
Ernst, lustig, fröhlich und traurig. Anregend!
Die Geschichte ist einfach. Ein junger Mann namens Fynn lernt ein kleines Mädchen namens Anna kennen. Die beiden unternehmen viel miteinander und tauschen sich im wahrsten Sinne über (Mister) Gott und die Welt aus, wobei Anna dabei den Löwenanteil hat. Die Geschichte fühlt sich warm an, sie regt zum Nachdenken an. Viele von Annas Gedanken konnte ich nachvollziehen, aber längst nicht alle. Das Buch war leicht und schnell zu lesen, wird "in mir drin" noch lange nachwirken. Oldie, but goldie.
Interessante, zum Nachdenken anregende, ganz besondere Geschichte! Dieses Buch ist etwas ganz besonderes, genau wie Anna eine ganz besondere Person ist bzw. war. Mit ihrer kindlichen Art erklärt sie Fynn und auch dem Leser ihre Sichtweise auf die Welt und regt so immer wieder zum Nachdenken an. Manche Episoden wirkten leider etwas fehl am Platze und ohne Zusammenhang.
Ein Lebenslesehighlight
Ich habe das Buch als Junge Frau gelesen und jetzt nach ca. 40 Jahren wieder. Es hat mir damals schon sehr gut gefallen. Beim jetzigen Reread ist mir bewusst geworden wie sehr es mein Gottesbild, aber auch meinen Umgang mit Kindern beeinflusst hat. Ein Buch, das es verdient auch heute wieder mehr gelesen zu werden. Ein Muss für alle, die über ihr Leben nachdenken!
Das Buch: Eines Tages entdeckt Fynn ein kleines Mädchen in seinem Viertel. Doch woher sie kommt, mag sie nicht sagen. Und so wird das kleine Mädchen Anna in Fynns Familie aufgenommen – einfach so. Ganz unkompliziert. Und Anna schmeißt das Leben von Fynn ziemlich durcheinander. Und das nicht durch irgendwelche schlimme Taten. Denn Anna fragt viel. Sehr viel. Und das sehr direkt. Und immer dabei ist Mister Gott. Das Fazit: Es ist ein einfaches Buch. Und so einfach Anna in das Leben von Fynn tritt, so einfach wird es dem Leser gemacht. Ohne viel Schnörkel wird die kleine Lebensgeschichte von Anna erzählt. Und das das ganze böse enden wird, wird schon auf Seite Eins dem Leser klargemacht. Leider hinterlässt dies einen faden Beigeschmack. Denn man wartet das ganze Buch über auf das schlimme Etwas, das passieren wird. Zum Ende wird es doch sehr sachlich, zu nüchtern und kurz abgehandelt. Das Highlight des Buches ist offensichtlich Anna. Wenn man so liest, was sie alles sagt und wie sie es sagt – dann könnte man meinen, dass Anna viel älter ist. Doch hier im Buch ist sie zwischen 5 und 8 Jahre alt. Und irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass in so einem Alter solche Gedanken kommen könnten. Aber andererseits sind Annas Gedankengänge wunderbar. Es regt dem Leser durchaus zum Nachdenken an. Diese Unverblümtheit und Klarheit im Glauben ist wunderbar. Und da sind wir schon beim Glauben gelandet. Dieses Buch hat einen sehr religiösen Touch. Aber nicht aufdringlich und keinesfalls missionarisch (denn da würde es hohen Punktabzug geben). Anna hat einen starken Glauben. Und das ist doch nicht verkehrt, oder? Eigentlich regen Annas Gedanken sehr zum Nachdenken an: Was ist Glaube überhaupt? Braucht man einen Gott? Doch Anna zeigt vor allem eines: es ist okay zu glauben. Oder auch nicht. Solange jeder an das glauben darf woran er möchte. Und natürlich Akzeptanz. Jeder kann träumen und akzeptieren. Gegen Anna kann natürlich Fynn nicht ganz mithalten. Auch wenn er diese Geschichte erzählt, fällt er leider doch ab. Aber seine Aufgabe ist auch eher der Bewunderer. Durch ihn wirkt Anna noch größer, intelligenter und besser als sie wohl eigentlich in der Realität ist. Sprachlich sind doch einige schöne Stellen in diesem Buch zu finden. Vornehmlich natürlich zum Glauben, aber auch zum Leben überhaupt. Und da verwundert es kaum, dass solche Sprüche ausschließlich von Anna kommen. Zusammenfassend ist dies ein Buch für ein wenig Zufriedenheit zwischendurch. Dieses Buch bringt dem Leser zum Lächeln, Nachdenken und ein kleines bisschen Traurigkeit gehört auch dazu. https://booksoftination.wordpress.com/2017/02/01/fynn-hallo-mister-gott-hier-spricht-anna/
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Anna liebt – einfach alles. Und alle lieben Anna, diesen naseweisen Fratz, denn niemand weiß so gut wie sie, was das wirklich ist: Gott und die Welt, Menschen und die Liebe, das Lachen und die Angst, Freude und Trauer.
1974 erschien Annas Geschichte zum ersten Mal auf deutsch – und seither ist sie einem Millionenpublikum ans Herz gewachsen. Kein Wunder, denn dieses himmlische Buch ist »eines der schönsten, anrührendsten, menschlichsten, heitersten, melancholischsten Bücher, das je erschienen ist!« (Die Welt)
Book Information
Author Description
Anna und Fynn haben wirklich gelebt. Hinter Fynn verbirgt sich, unter anderem Namen, ein Mathematiker aus Irland. Hier hat er ihre gemeinsame Geschichte aufgeschrieben.
Posts
In diesem Buch erzählt Fynn von der kleinen Anna, die er eines Abends allein auf der Straße findet und bei sich aufnimmt. Anna ist erst vier, aber ihre Gedanken über Gott, das Leben und die Welt sind sehr berührend. „Anna sah Dinge, wo andere gar nichts erblickten. Und das war wohl ihre Gabe, ihr Anderssein.“ „Sterben konnte vielleicht ein Problem sein, aber nicht, wenn man wirklich gelebt hatte. Sterben erforderte ein bisschen Vorbereitung, und die einzige Vorbereitung auf das Sterben war, wirklich zu leben.“ »Ich glaube, wir sind alle irgendwie eingesperrt.« Sie schüttelte den Kopf. »Nein, das glaub ich nicht. Das würde Mister Gott nicht zulassen. Wir sperren uns höchstens selber ein.“

Für mich ein Stück Kindheit :)
Erst wurde es mir von meiner Mutter vorgelesen, später habe ich es auch selbst noch einmal gelesen. Ich habe keine Verbindung zu Gott und diese braucht man aus meiner Sicht auch nicht, um diese Geschichte zu lieben. Sensibilität trifft auf Humor. Es ist tiefgründig und regt zum Nachdenken an! Wer kennt das Buch auch noch aus seiner Kindheit? 🥰
Pseudo-Philosophie aus dem Mund eines schrecklich nervigen, alt-klugen Kindes.
Man fragt sich, was genau uns dieses Buch eigentlich sagen will. In erster Linie ist das kleine Mädchen ständig dabei, doofe Fragen zu stellen und fadenscheinige Antworten zu suchen. Ok, es ist ein Kind mit viel Phantasie, aber 170 Seiten lang…? Und das durchgehend über Gott philosophiert wird, macht es sicher nicht besser. Es ist eher anzunehmen, dass Anna stark traumatisiert ist und dringend professionelle Hilfe benötigt hätte. Anstatt Erwachsene, die sich über diese „süsse“ Art amüsieren.

Das Buch ist voller Tiefe, gefüllt von inspirierenden Zitaten und regt zum Nachdenken an 💫 Ich werde es sicher noch sehr oft in die Hand nehmen, um darin zu schmökern! 💕 Eines meiner liebsten Zitate: ,,Das ist Poesie, verstehst du? Ein Gedicht. Man lernt daraus. Menschliches, Göttliches, Phantasie, Leben, Erinnerungen, überhaupt alles. Du solltest Gedichte lernen, Anna, oder selber welche machen. Der Tag ist für das Hirn, für das Denken da, die Dunkelheit für die Phantasie. Hab keine Angst, Anna. Dein Gehirn mach vielleicht einmal einen Fehler, aber das Herz niemals.“ - Rübezahl aus ,,Hallo Mister Gott, hier spricht Anna“ von Fynn
Anna ist wirklich ein unglaublich tolles, kleines Mädchen und so viel schlauer als die meisten Erwachsene es je sein könnten. Es war ein Highlight, dieser Maus beim Leben und Entdecken zuzuschauen und Fynn, ihren Ziehvater zu verfolgen. Schade ist - was man von Anfang an weiß, dass Anna nicht alt wird und das sie nur ganze zwei Jahre, glaube ich, bei Fynn lebt. Sie stirbt also sehr jung. Es ist kein allzu trauriges Buch, da man von vornherein das Ende kennt, allerdings musste ich mir dennoch am Schluss ein Tränchen verkneifen, da es wirklich ein 'schönes' Ende war. Toll beschrieben und mit einer wunderbaren Anekdote, die zum Buch passt. Wundervoll! Die kleine Anna stellt unglaublich viele Fragen und stellt damit das Weltbild von Fynn und ihrer Umgebung gehörig auf den Kopf. Sie ist mit Mister Gott sehr verbunden und sieht in allem etwas Wunderbares. Sie entdeckt die Welt mit Kinderaugen, aber eben auch mit Augen, die viel tiefer als diese blicken. Sie sieht mehr, als jeder andere sieht und vielleicht auch mehr als man selbst je gesehen hat. Von der kleinen Anna kann jeder noch etwas lernen und auch, wenn man mit Gott und dem Christentum so gar nichts am Hut hat, wie ich beinah, dann kann man dieses Buch trotzdem lieben! Ich habe es getan und werde Anna und ihre vielen Fragen und Theorien und ihre eigene Philosophie in schönster Erinnerung behalten. Ein Buch, das man verschenken sollte, selbst lesen und stark verinnerlichen sollte. (: Ein schönes Vergnügen mit wenigen Seiten aber umso mehr Inhalt. Ob er auch nachhaltig ist, kann ich jetzt natürlich nicht beantworten, aber für den Moment war es schön und ich habe durch Anna wieder eine kindliche Lebensfreude gespürt und das tat meinem Herz sehr gut! Es war so schön ihr durch die Welt zu folgen und aus ihren Augen zu sehen. Zudem mochte ich auch Fynn sehr gerne, der die Geschichte erzählt. Bitte lest es!! Und lasst es von dem Gott nicht zu sehr abschrecken, eigentlich spielt die Welt und wie sie läuft, sehr viel mehr eine Rolle als die Religion. Die auch, aber in einer sehr angenehmen und schönen Form. Und das sagt jemand, der damit nicht viel zu tun hat. (: Wagt euch. Es lohnt sich. PS: Fynn und Anna haben wirklich gelebt. Fynn hieß eigentlich anders und war ein Mathematiker aus Irland.
Ernst, lustig, fröhlich und traurig. Anregend!
Die Geschichte ist einfach. Ein junger Mann namens Fynn lernt ein kleines Mädchen namens Anna kennen. Die beiden unternehmen viel miteinander und tauschen sich im wahrsten Sinne über (Mister) Gott und die Welt aus, wobei Anna dabei den Löwenanteil hat. Die Geschichte fühlt sich warm an, sie regt zum Nachdenken an. Viele von Annas Gedanken konnte ich nachvollziehen, aber längst nicht alle. Das Buch war leicht und schnell zu lesen, wird "in mir drin" noch lange nachwirken. Oldie, but goldie.
Interessante, zum Nachdenken anregende, ganz besondere Geschichte! Dieses Buch ist etwas ganz besonderes, genau wie Anna eine ganz besondere Person ist bzw. war. Mit ihrer kindlichen Art erklärt sie Fynn und auch dem Leser ihre Sichtweise auf die Welt und regt so immer wieder zum Nachdenken an. Manche Episoden wirkten leider etwas fehl am Platze und ohne Zusammenhang.
Ein Lebenslesehighlight
Ich habe das Buch als Junge Frau gelesen und jetzt nach ca. 40 Jahren wieder. Es hat mir damals schon sehr gut gefallen. Beim jetzigen Reread ist mir bewusst geworden wie sehr es mein Gottesbild, aber auch meinen Umgang mit Kindern beeinflusst hat. Ein Buch, das es verdient auch heute wieder mehr gelesen zu werden. Ein Muss für alle, die über ihr Leben nachdenken!
Das Buch: Eines Tages entdeckt Fynn ein kleines Mädchen in seinem Viertel. Doch woher sie kommt, mag sie nicht sagen. Und so wird das kleine Mädchen Anna in Fynns Familie aufgenommen – einfach so. Ganz unkompliziert. Und Anna schmeißt das Leben von Fynn ziemlich durcheinander. Und das nicht durch irgendwelche schlimme Taten. Denn Anna fragt viel. Sehr viel. Und das sehr direkt. Und immer dabei ist Mister Gott. Das Fazit: Es ist ein einfaches Buch. Und so einfach Anna in das Leben von Fynn tritt, so einfach wird es dem Leser gemacht. Ohne viel Schnörkel wird die kleine Lebensgeschichte von Anna erzählt. Und das das ganze böse enden wird, wird schon auf Seite Eins dem Leser klargemacht. Leider hinterlässt dies einen faden Beigeschmack. Denn man wartet das ganze Buch über auf das schlimme Etwas, das passieren wird. Zum Ende wird es doch sehr sachlich, zu nüchtern und kurz abgehandelt. Das Highlight des Buches ist offensichtlich Anna. Wenn man so liest, was sie alles sagt und wie sie es sagt – dann könnte man meinen, dass Anna viel älter ist. Doch hier im Buch ist sie zwischen 5 und 8 Jahre alt. Und irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass in so einem Alter solche Gedanken kommen könnten. Aber andererseits sind Annas Gedankengänge wunderbar. Es regt dem Leser durchaus zum Nachdenken an. Diese Unverblümtheit und Klarheit im Glauben ist wunderbar. Und da sind wir schon beim Glauben gelandet. Dieses Buch hat einen sehr religiösen Touch. Aber nicht aufdringlich und keinesfalls missionarisch (denn da würde es hohen Punktabzug geben). Anna hat einen starken Glauben. Und das ist doch nicht verkehrt, oder? Eigentlich regen Annas Gedanken sehr zum Nachdenken an: Was ist Glaube überhaupt? Braucht man einen Gott? Doch Anna zeigt vor allem eines: es ist okay zu glauben. Oder auch nicht. Solange jeder an das glauben darf woran er möchte. Und natürlich Akzeptanz. Jeder kann träumen und akzeptieren. Gegen Anna kann natürlich Fynn nicht ganz mithalten. Auch wenn er diese Geschichte erzählt, fällt er leider doch ab. Aber seine Aufgabe ist auch eher der Bewunderer. Durch ihn wirkt Anna noch größer, intelligenter und besser als sie wohl eigentlich in der Realität ist. Sprachlich sind doch einige schöne Stellen in diesem Buch zu finden. Vornehmlich natürlich zum Glauben, aber auch zum Leben überhaupt. Und da verwundert es kaum, dass solche Sprüche ausschließlich von Anna kommen. Zusammenfassend ist dies ein Buch für ein wenig Zufriedenheit zwischendurch. Dieses Buch bringt dem Leser zum Lächeln, Nachdenken und ein kleines bisschen Traurigkeit gehört auch dazu. https://booksoftination.wordpress.com/2017/02/01/fynn-hallo-mister-gott-hier-spricht-anna/


























