Gyo Deluxe
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Description
Das Grauen kommt an Land: Body Horror meets Science Fiction
Als aus dem Meer tote Fische auf Metallbeinen auftauchen und an Land Angst und Schrecken verbreiten, nimmt eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes ihren Lauf. Mitten hineingezogen in den übernatürlichen Horror wird ein junges Paar. Besonders Kaori reagiert auf den unerträglichen Gestank, der sich über die Insel legt und wird Opfer der ekelerregenden Kreaturen. Verzweifelt versucht Tadashi seiner Freundin zu helfen. Dabei gerät er an einen wahnsinnigen Wissenschaftler, in dessen Vergangenheit die Quelle des Bösen zu liegen scheint.
Der Meister des Mangahorrors
Junji Ito hat sich seit Beginn seiner Karriere 1987 als einer der führenden Horror-Manga-Künstler etabliert. Mit Werken wie "Tomie" und "Uzumaki", die international Anerkennung fanden und vielfach adaptiert wurden, prägte er das Genre nachhaltig. Seine Inspiration zieht Ito aus den Tiefen der menschlichen Psyche und der dunklen Seite der Natur, oft unter Einfluss von Künstlern wie H.P. Lovecraft. Sein unverkennbarer Stil und die Fähigkeit, alltägliche Szenarien in Alpträume zu verwandeln, machen seine Geschichten zu einem Muss für Horror-Fans.
Wenn die Schrecken des Meeres erwachen: Ein atmosphärisches Meisterwerk, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.
Book Information
Author Description
Junji Ito, geboren 1963 in der Präfektur Gifu im Zentrum der japanischen Hauptinsel Honshu, startet seine Karriere im Horrorgenre 1987 mit Tomie. Die Serie lief bis zum Jahr 2000 im Monthly Halloween-Magazin, wurde für Film und TV adaptiert und mit dem Kazuo-Umeza-Preis ausgezeichnet. 1998/1999 veröffentlicht er im Big Comic Spirits-Magazin des Verlags Shogakukan den Manga Uzumaki, der mit knapp 600 Seiten zu seinem bekanntesten Werk avancierte. Zahlreiche weitere Kurzgeschichten und Serien (u.a. Gyo, Yami no Koe) belegen die hohe Kunst Junji Itos, einen subtil eindringlichen Horror schleichend real werden zu lassen.Sein Werk ist international übersetzt und verfilmt. Als Vorbilder nennt er neben dem Künstler Kazuo Umeza auch die Autoren und Zeichner Hideshi Hino, Yasutaka Tsutsui und H. P. Lovecraft.
Posts
Mangajahr 2026 #60
Ich habe bisher nur 2 Bücher von Junji Ito gelesen (Liminal Zone 1+2). Dieses waren ganz okay, aber nicht wirklich gruselig oder spannend. Ich verstand nicht so ganz, warum Junji Ito als Meister des Horror Mangas gilt. Das hat sich jetzt geändert. Gyo ist eine wirklich kranke Geschichte. Ich hatte beim Lesen und anschauen der Bilder manchmal wirklich manchmal ein mulmiges Gefühl. Mein Buld dazu erinnert stark an Guts von Berserk und dabei habe ich Bild genommen, dass noch okay ist. Es gibt einige gestörtere Zeichnungen. Ich bin gespannt ob die anderen Werke von ihm ähnlichen Eindruck hinterlassen. Wenn ihr eine kranke, eklige Horrorgeschichte lesen/sehen wollt kann ich euch Gyo wärmstens empfehlen 😁

Was war das bitte!? 👀
Ich finde die Werke von Junji Ito sowieso gut! Aber wie kommt dieser Mann auf solche Ideen? Und dann schafft er es oft dieses gewisse Unwohlsein zu erschaffen. Eine ganz spezielle Art von Horror! Mega gut gemacht! Die Story ist auch ganz gut Geschrieben. Sie wird zum Ende hin immer spannender und besser. 🙈

Fische stürmen das Land und ein Gas macht sich breit. Ich dachte, es wäre ein normaler Manga aus dem Horror-Bereich. Doch der Vergleich zu Abe Kobo oder Franz Kafka ist hier wesentlich passender. Eine absurde Geschichte, voller skuriler Ideen, ohne Auflösung und definitiv eine Metapher für verschiedene Aspekte des Menschseins. Mit diesem Vorwissen hätte ich gleich eine bessere Bewertung gezückt. So musste sich das Gelesene erstmal setzen und entfalten. Die Bonus-Geschichte am Ende steht unabhängig und ist nicht nur richtig super, sondern fasst den Stil des Autors auch gut zusammen. Mehr für Fans ausgefallener Literatur als für Fans von Mainstream Mangas. Zeichnungen sind gut. Einzig die etwas arg aufgerissenen Münder, irritierten mich. Doch wer weiß, vielleicht steckt auch dahinter eine Bedeutung, die es zu entschlüsseln gilt.
Das war mein erster Manga überhaupt (also ich hab schon Comics gelesen, aber bisher eben keine Manga). Ich habe ihn von einem Freund geschenkt bekommen und ich fand das alles sehr cool. Das ist einfach ne ganz andere Nummer die hier abgeht. Ich liebe auch diese Haie, die dann auf den Maschinenstelzen laufen. Einfach abgefahren. Teilweise wurde es auch echt ecklig, aber ich mag sowas auch mal ganz gerne. Aufjedenfall eine Empfehlung. Manchmal wirkte der Crash out von Kaori ein bisschen übertrieben auf mich. Like girl was soll der Typ den jetzt gegen den Toten Killerhai unternehmen? Fand es die meiste Zeit auch irgendwie einfach extrem lustig das zu lesen. Die Zeichnungen sind super schön, dass hat richtig Spaß gemacht sich die ganze Linienführung anzusehen.
Was ein wilder Ito
Dass ich das mal sagen, aber ich glaube, der Ito war vielleicht ein bisschen zu abgespacet für mich? Die Zeichnungen waren wir immer in point, aber die Story an sich konnte mich nicht so überzeugen, wie andere Werke von ihm. Aber eine Maschine war besonders furchtbar… auf verschiedenen Ebenen. Da ist mir tatsächlich etwas schlecht geworden. 🙈

Das Grauen aus der Tiefsee...
und nein das sind nicht die neuen Folgen vom kleinen gelben Schwamm aus Bikini Bottom😂 Hierbei handelt es sich um eine eigenartige Fischmutation, die auf Roboterbeinchen an Land laufen und die Welt ins Chaos stürzen. Auch den Menschen wiederfährt mit der Zeit das gleiche Schicksal. Sie werden zu grotesken stinkenden Mutationen. Super illustriert.
Nachdem ich zuletzt von Meister Ito „Frankenstein“ gelesen habe, geht Gyo wieder in die richtige Richtung. Die Geschichte und der Horror sind solide, aber nicht überwältigend. Wie schon zuvor liest sich der Band sehr schnell, und man wird gut unterhalten. Auch die Bonusgeschichten sind gelungen und sorgen das ein oder andere Mal für Gänsehaut.
Die Hauptfiguren sind eher flach gehalten und haben nicht wirklich tiefe Persönlichkeiten. In der Geschichte dienen sie dazu auf die Ereignisse zu reagieren und uns zu neuen Schauplätzen zu bringen. Dadurch kann man als Leser den Horror durch die Augen der Hauptfiguren verfolgen. Der Horror in diesen Band bezieht sich zu einem großen Teil auf Verwesung, Gase und aufgedunsene Körper und steigert sich im Laufe der Geschichte von kleineren Ereignissen zu einen großen fast schon kosmischen Ausmaßen. An einen Punkt ist die Geschichte für mich ins Absurde abgedriftet (ab dem Zirkus-Kapitel). Insgesamt war sie sehr spannend und ich kann sie jedem empfehlen, der auf Horror steht.
Zwischen Ekel und Faszination
Kein Wunder, dass Junji Ito als Meister des Horror bezeichnet wird. Wieder einmal wird man in einem bizarren Szenario gefangen und befindet sich in den Fängen zwischen Ekel und Faszination. Wer Gyo lesen will sollte gewarnt sein: Den Fischgeruch bekommt man nicht so schnell oder der Nase ;)
Gyo Deluxe ist ein Muss für alle Fans des grotesken Horrors – und für jene, die sich trauen, Itos alptraumhafte Visionen zu erleben.
Wenn man von groteskem Horror im Manga-Format spricht, führt kein Weg an Junji Ito vorbei – und Gyo Deluxe: Der Tod aus dem Meer ist ein Paradebeispiel dafür, wie meisterhaft er das Genre beherrscht. In dieser hochwertigen Deluxe-Ausgabe präsentiert sich Gyo als eindringliche Mischung aus Body-Horror, surrealem Wahnsinn und apokalyptischem Ekel – ergänzt durch zwei Bonusgeschichten und eindrucksvolle Farbseiten, die das Grauen in besonderem Glanz erscheinen lassen. --- Inhalt & Handlung Der Manga beginnt scheinbar harmlos: Ein junges Pärchen macht Urlaub auf Okinawa – bis plötzlich ein übelriechendes, mechanisch angetriebenes Fischwesen mit Insektenbeinen auftaucht. Was wie ein bizarrer Einzelfall erscheint, entpuppt sich schnell als weltweites Problem: Die Meeresbewohner kriechen massenhaft an Land, angetrieben von einer mysteriösen Technologie und einem Gestank, der alles Leben zu vergiften droht. Was folgt, ist eine aberwitzige, abgründige und zunehmend groteske Reise durch ein Japan, das von biomechanischen Monstern und einer unerklärlichen Krankheit heimgesucht wird. Junji Ito steigert das Unfassbare Seite für Seite – bis zum finalen, albtraumhaften Höhepunkt. --- Stil & Atmosphäre Ito bleibt seinem Stil treu: feinste Tuschearbeiten, detaillierte Körperverformungen und eine unheilvolle Bildsprache, die den Leser auf jeder Seite in den Wahnsinn mitreißt. Besonders eindrucksvoll sind die Panels, in denen sich das mechanische Grauen mit menschlichem Fleisch vermischt – eine verstörende Vision, irgendwo zwischen Science-Fiction, Öko-Dystopie und Zombie-Horror. Die Deluxe-Ausgabe bringt diese Wirkung noch stärker zur Geltung: Die enthaltenen Farbseiten liefern atmosphärische Highlights, die besonders in den Anfangsszenen für cineastische Qualität sorgen. --- Bonusgeschichten & Extras Zusätzlich zu Gyo enthält der Band zwei Bonusgeschichten – darunter Der Strudel der Verdammten, die erneut Itos Faszination für das Makabre und Absurde aufgreifen. Beide Kurzgeschichten sind kürzer, aber bieten einen gelungenen Zusatz für Fans seines Gesamtwerks. Die hochwertige Aufmachung (Hardcover, größere Seiten, Farbseiten) macht Gyo Deluxe auch für Sammler interessant. Es ist definitiv nicht nur ein Horror-Manga, sondern ein Stück moderner japanischer Horrorkunst. --- Fazit Gyo Deluxe ist ein Muss für alle Fans des grotesken Horrors – und für jene, die sich trauen, Itos alptraumhafte Visionen zu erleben. Die Kombination aus Ekel, Spannung und philosophischer Leere lässt einen auch nach dem Zuschlagen des Buches nicht los. 🩸 Wertung: 9/10 Für Leser ab 16, die kein Problem mit Körperhorror und existenzieller Verstörung haben – eine unvergessliche Erfahrung.

Eklig und bizarr
Mein erster Junji Ito und ich weiß nicht so genau, was ich dazu sagen soll 😬 Sehr bizarr, eklig und "krank". Ich mag sowas ja eigentlich sehr gern, aber ich hab hier irgendwie nicht wirklich verstanden, was der große Sinn dahinter ist? Die Message kam nicht ganz bei mir an. Dennoch fand ich's sehr bildgewaltig und faszinierend. Wenn es auch an einigen Stellen richtig widerlich war 😂 Nochmal lesen werd ich ihn sicher nicht, verpassen tut man glaub ich auch nicht viel, wenn man's lässt. Irgendwie kein Go, aber auch kein No 😅

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Das Grauen kommt an Land: Body Horror meets Science Fiction
Als aus dem Meer tote Fische auf Metallbeinen auftauchen und an Land Angst und Schrecken verbreiten, nimmt eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes ihren Lauf. Mitten hineingezogen in den übernatürlichen Horror wird ein junges Paar. Besonders Kaori reagiert auf den unerträglichen Gestank, der sich über die Insel legt und wird Opfer der ekelerregenden Kreaturen. Verzweifelt versucht Tadashi seiner Freundin zu helfen. Dabei gerät er an einen wahnsinnigen Wissenschaftler, in dessen Vergangenheit die Quelle des Bösen zu liegen scheint.
Der Meister des Mangahorrors
Junji Ito hat sich seit Beginn seiner Karriere 1987 als einer der führenden Horror-Manga-Künstler etabliert. Mit Werken wie "Tomie" und "Uzumaki", die international Anerkennung fanden und vielfach adaptiert wurden, prägte er das Genre nachhaltig. Seine Inspiration zieht Ito aus den Tiefen der menschlichen Psyche und der dunklen Seite der Natur, oft unter Einfluss von Künstlern wie H.P. Lovecraft. Sein unverkennbarer Stil und die Fähigkeit, alltägliche Szenarien in Alpträume zu verwandeln, machen seine Geschichten zu einem Muss für Horror-Fans.
Wenn die Schrecken des Meeres erwachen: Ein atmosphärisches Meisterwerk, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.
Book Information
Author Description
Junji Ito, geboren 1963 in der Präfektur Gifu im Zentrum der japanischen Hauptinsel Honshu, startet seine Karriere im Horrorgenre 1987 mit Tomie. Die Serie lief bis zum Jahr 2000 im Monthly Halloween-Magazin, wurde für Film und TV adaptiert und mit dem Kazuo-Umeza-Preis ausgezeichnet. 1998/1999 veröffentlicht er im Big Comic Spirits-Magazin des Verlags Shogakukan den Manga Uzumaki, der mit knapp 600 Seiten zu seinem bekanntesten Werk avancierte. Zahlreiche weitere Kurzgeschichten und Serien (u.a. Gyo, Yami no Koe) belegen die hohe Kunst Junji Itos, einen subtil eindringlichen Horror schleichend real werden zu lassen.Sein Werk ist international übersetzt und verfilmt. Als Vorbilder nennt er neben dem Künstler Kazuo Umeza auch die Autoren und Zeichner Hideshi Hino, Yasutaka Tsutsui und H. P. Lovecraft.
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Mangajahr 2026 #60
Ich habe bisher nur 2 Bücher von Junji Ito gelesen (Liminal Zone 1+2). Dieses waren ganz okay, aber nicht wirklich gruselig oder spannend. Ich verstand nicht so ganz, warum Junji Ito als Meister des Horror Mangas gilt. Das hat sich jetzt geändert. Gyo ist eine wirklich kranke Geschichte. Ich hatte beim Lesen und anschauen der Bilder manchmal wirklich manchmal ein mulmiges Gefühl. Mein Buld dazu erinnert stark an Guts von Berserk und dabei habe ich Bild genommen, dass noch okay ist. Es gibt einige gestörtere Zeichnungen. Ich bin gespannt ob die anderen Werke von ihm ähnlichen Eindruck hinterlassen. Wenn ihr eine kranke, eklige Horrorgeschichte lesen/sehen wollt kann ich euch Gyo wärmstens empfehlen 😁

Was war das bitte!? 👀
Ich finde die Werke von Junji Ito sowieso gut! Aber wie kommt dieser Mann auf solche Ideen? Und dann schafft er es oft dieses gewisse Unwohlsein zu erschaffen. Eine ganz spezielle Art von Horror! Mega gut gemacht! Die Story ist auch ganz gut Geschrieben. Sie wird zum Ende hin immer spannender und besser. 🙈

Fische stürmen das Land und ein Gas macht sich breit. Ich dachte, es wäre ein normaler Manga aus dem Horror-Bereich. Doch der Vergleich zu Abe Kobo oder Franz Kafka ist hier wesentlich passender. Eine absurde Geschichte, voller skuriler Ideen, ohne Auflösung und definitiv eine Metapher für verschiedene Aspekte des Menschseins. Mit diesem Vorwissen hätte ich gleich eine bessere Bewertung gezückt. So musste sich das Gelesene erstmal setzen und entfalten. Die Bonus-Geschichte am Ende steht unabhängig und ist nicht nur richtig super, sondern fasst den Stil des Autors auch gut zusammen. Mehr für Fans ausgefallener Literatur als für Fans von Mainstream Mangas. Zeichnungen sind gut. Einzig die etwas arg aufgerissenen Münder, irritierten mich. Doch wer weiß, vielleicht steckt auch dahinter eine Bedeutung, die es zu entschlüsseln gilt.
Das war mein erster Manga überhaupt (also ich hab schon Comics gelesen, aber bisher eben keine Manga). Ich habe ihn von einem Freund geschenkt bekommen und ich fand das alles sehr cool. Das ist einfach ne ganz andere Nummer die hier abgeht. Ich liebe auch diese Haie, die dann auf den Maschinenstelzen laufen. Einfach abgefahren. Teilweise wurde es auch echt ecklig, aber ich mag sowas auch mal ganz gerne. Aufjedenfall eine Empfehlung. Manchmal wirkte der Crash out von Kaori ein bisschen übertrieben auf mich. Like girl was soll der Typ den jetzt gegen den Toten Killerhai unternehmen? Fand es die meiste Zeit auch irgendwie einfach extrem lustig das zu lesen. Die Zeichnungen sind super schön, dass hat richtig Spaß gemacht sich die ganze Linienführung anzusehen.
Was ein wilder Ito
Dass ich das mal sagen, aber ich glaube, der Ito war vielleicht ein bisschen zu abgespacet für mich? Die Zeichnungen waren wir immer in point, aber die Story an sich konnte mich nicht so überzeugen, wie andere Werke von ihm. Aber eine Maschine war besonders furchtbar… auf verschiedenen Ebenen. Da ist mir tatsächlich etwas schlecht geworden. 🙈

Das Grauen aus der Tiefsee...
und nein das sind nicht die neuen Folgen vom kleinen gelben Schwamm aus Bikini Bottom😂 Hierbei handelt es sich um eine eigenartige Fischmutation, die auf Roboterbeinchen an Land laufen und die Welt ins Chaos stürzen. Auch den Menschen wiederfährt mit der Zeit das gleiche Schicksal. Sie werden zu grotesken stinkenden Mutationen. Super illustriert.
Nachdem ich zuletzt von Meister Ito „Frankenstein“ gelesen habe, geht Gyo wieder in die richtige Richtung. Die Geschichte und der Horror sind solide, aber nicht überwältigend. Wie schon zuvor liest sich der Band sehr schnell, und man wird gut unterhalten. Auch die Bonusgeschichten sind gelungen und sorgen das ein oder andere Mal für Gänsehaut.
Die Hauptfiguren sind eher flach gehalten und haben nicht wirklich tiefe Persönlichkeiten. In der Geschichte dienen sie dazu auf die Ereignisse zu reagieren und uns zu neuen Schauplätzen zu bringen. Dadurch kann man als Leser den Horror durch die Augen der Hauptfiguren verfolgen. Der Horror in diesen Band bezieht sich zu einem großen Teil auf Verwesung, Gase und aufgedunsene Körper und steigert sich im Laufe der Geschichte von kleineren Ereignissen zu einen großen fast schon kosmischen Ausmaßen. An einen Punkt ist die Geschichte für mich ins Absurde abgedriftet (ab dem Zirkus-Kapitel). Insgesamt war sie sehr spannend und ich kann sie jedem empfehlen, der auf Horror steht.
Zwischen Ekel und Faszination
Kein Wunder, dass Junji Ito als Meister des Horror bezeichnet wird. Wieder einmal wird man in einem bizarren Szenario gefangen und befindet sich in den Fängen zwischen Ekel und Faszination. Wer Gyo lesen will sollte gewarnt sein: Den Fischgeruch bekommt man nicht so schnell oder der Nase ;)
Gyo Deluxe ist ein Muss für alle Fans des grotesken Horrors – und für jene, die sich trauen, Itos alptraumhafte Visionen zu erleben.
Wenn man von groteskem Horror im Manga-Format spricht, führt kein Weg an Junji Ito vorbei – und Gyo Deluxe: Der Tod aus dem Meer ist ein Paradebeispiel dafür, wie meisterhaft er das Genre beherrscht. In dieser hochwertigen Deluxe-Ausgabe präsentiert sich Gyo als eindringliche Mischung aus Body-Horror, surrealem Wahnsinn und apokalyptischem Ekel – ergänzt durch zwei Bonusgeschichten und eindrucksvolle Farbseiten, die das Grauen in besonderem Glanz erscheinen lassen. --- Inhalt & Handlung Der Manga beginnt scheinbar harmlos: Ein junges Pärchen macht Urlaub auf Okinawa – bis plötzlich ein übelriechendes, mechanisch angetriebenes Fischwesen mit Insektenbeinen auftaucht. Was wie ein bizarrer Einzelfall erscheint, entpuppt sich schnell als weltweites Problem: Die Meeresbewohner kriechen massenhaft an Land, angetrieben von einer mysteriösen Technologie und einem Gestank, der alles Leben zu vergiften droht. Was folgt, ist eine aberwitzige, abgründige und zunehmend groteske Reise durch ein Japan, das von biomechanischen Monstern und einer unerklärlichen Krankheit heimgesucht wird. Junji Ito steigert das Unfassbare Seite für Seite – bis zum finalen, albtraumhaften Höhepunkt. --- Stil & Atmosphäre Ito bleibt seinem Stil treu: feinste Tuschearbeiten, detaillierte Körperverformungen und eine unheilvolle Bildsprache, die den Leser auf jeder Seite in den Wahnsinn mitreißt. Besonders eindrucksvoll sind die Panels, in denen sich das mechanische Grauen mit menschlichem Fleisch vermischt – eine verstörende Vision, irgendwo zwischen Science-Fiction, Öko-Dystopie und Zombie-Horror. Die Deluxe-Ausgabe bringt diese Wirkung noch stärker zur Geltung: Die enthaltenen Farbseiten liefern atmosphärische Highlights, die besonders in den Anfangsszenen für cineastische Qualität sorgen. --- Bonusgeschichten & Extras Zusätzlich zu Gyo enthält der Band zwei Bonusgeschichten – darunter Der Strudel der Verdammten, die erneut Itos Faszination für das Makabre und Absurde aufgreifen. Beide Kurzgeschichten sind kürzer, aber bieten einen gelungenen Zusatz für Fans seines Gesamtwerks. Die hochwertige Aufmachung (Hardcover, größere Seiten, Farbseiten) macht Gyo Deluxe auch für Sammler interessant. Es ist definitiv nicht nur ein Horror-Manga, sondern ein Stück moderner japanischer Horrorkunst. --- Fazit Gyo Deluxe ist ein Muss für alle Fans des grotesken Horrors – und für jene, die sich trauen, Itos alptraumhafte Visionen zu erleben. Die Kombination aus Ekel, Spannung und philosophischer Leere lässt einen auch nach dem Zuschlagen des Buches nicht los. 🩸 Wertung: 9/10 Für Leser ab 16, die kein Problem mit Körperhorror und existenzieller Verstörung haben – eine unvergessliche Erfahrung.

Eklig und bizarr
Mein erster Junji Ito und ich weiß nicht so genau, was ich dazu sagen soll 😬 Sehr bizarr, eklig und "krank". Ich mag sowas ja eigentlich sehr gern, aber ich hab hier irgendwie nicht wirklich verstanden, was der große Sinn dahinter ist? Die Message kam nicht ganz bei mir an. Dennoch fand ich's sehr bildgewaltig und faszinierend. Wenn es auch an einigen Stellen richtig widerlich war 😂 Nochmal lesen werd ich ihn sicher nicht, verpassen tut man glaub ich auch nicht viel, wenn man's lässt. Irgendwie kein Go, aber auch kein No 😅



























