Grim - Das Siegel des Feuers
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Description
Book Information
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Fesselnder Fantasy-Epos mit vielen unvorhersehbaren Wendungen
Auf Grim bin ich zufällig gestoßen - und habe es keine Sekunde bereut. Die Geschichte um Mia und ihre neu entdeckten Fähigkeiten und ihre Bekanntschaft mit dem Gargoyle Grim hat mich von der ersten Sekunde an gepackt und auch bis zum Ende nicht losgelassen. Meine Erwartung an die Fortsetzung sind dementsprechend hoch! Einzig und allein die immer wiederkehrende Formulierung die "Luft einzusaugen' oder die "Luft auszustoßen" hat mich zwischendurch fast in den Wahnsinn getrieben - so häufig wie die Charaktere schwer atmen, hätten sie allesamt hyperventilieren müssen ;-) Der Schreibstil war meist sehr einfach, was auf keinen Fall negativ sein muss, hier und da, hätte man das Ganze noch mehr ausschmücken können - aber die wirklich sehr gute Story macht diesen Eindruck sofort wieder wett. Ich freue mich auf Part 2 und bin sehr gespannt, wie das Leben in Ghrogonia weitergehen wird.
„Grim – Das Siegel des Feuers“ überzeugt auf ganzer Linie. Es macht richtig Spaß in diese Geschichte einzutauchen, die die Autorin mit viel Liebe für Details gestaltet hat. Gesa Schwartz unterhält ihre Leser mit einem wunderbar leichten, poetischen Erzählstil, durch den man nicht nur einen besonderen Zugang zur Geschichte erhält, sondern dem man richtig anmerkt, dass die Autorin viel Freude am Schreiben hatte.
In ihrem Debütroman “Grim – Das Siegel des Feuers” ist es Gesa Schwartz auf besondere Weise gelungen das Volk der Gargoyles zum Leben zu erwecken. Sie entführt uns in eine legendenreiche, magische Welt voller spannender Abenteuer und einzigarter Figuren. Die Autorin schafft es dabei auf fast 700 Seiten ihre Leser kurzweilig und abwechslungsreich zu unterhalten. Doch schon bald wird klar, dass sie ein eher dunkles Bild ihrer Anderwelt zeichnet. Ghrogonia, die Hauptstadt unter Paris wird von den Gargoyles – einer selbstherrlichen fast arroganten Spezies – verwaltet, die andere Wesen mehr oder weniger duldet. Grim, der sich von der Hauptstadt lieber fern hält und eher auf den dunklen Türmen von Paris zu finden ist, bildet neben einer kleinen weiteren Schar steinerner Freunde eher eine Ausnahme. Denn im Gegensatz zu den anderen hört er auf seine Sehnsucht; und die führt ihn unweigerlich immer wieder zu den Menschen. Gesa Schwartz erzählt ideenreich und mit besonderer Leichtigkeit von Krieg und Furcht, von Freundschaft und Liebe und von Magie und Abenteuern. Fast poetisch empfand ich die unzähligen Vergleiche, mit der die Autorin ihre Worte bildhaft untermalt und die dem Buch etwas ganz Besonderes verleihen. Die Figuren in diesem Buch haben einen ganz eigentümlichen Charme und nehmen den Leser sogleich mit auf ein aufregendes Abenteuer. Und dieses erzählt die Autorin gekonnt und mit vielen spannenden Ideen angereichert, so dass dieser Roman zu einem echten Pageturner wird und man ihn kaum beiseite legen kann. Während des Lesens wachsen einem die Figuren richtig ans Herz und man möchte gerne wissen, welche Abenteuer sie noch zu bestehen haben. Zudem hat der Verlag das Äußere und Innere des Buches fantastisch gestaltet. Cover und Buchillustration spiegeln bis ins letzte Detail nicht nur den Inhalt dieses Buches, sondern auch die düstere und magische Stimmung wieder.
Auch der zweite Teil der Trilogie kommt nicht über die 3 Sterne hinaus. Am Anfang hat die Geschichte mich nicht wirklich mitgenommen. Viel Blut und "bah" und nicht so richtig viel Story... Auch die Zankereien zwischen Mia und Grim fand ich ziemlich vorhersehbar weit hergeholt. Ab der Mitte etwa hat die Geschichte dann für mich Fahrt aufgenommen und mir mehr Spaß gemacht. Den ein oder anderen Plottwist fand ich allerdings sehr bemüht, manchmal wäre weniger vielleicht mehr gewesen. Insgesamt war ich aber ganz gut unterhalten, deshalb solide 3 Sterne von mir.
Kurzbeschreibung: Paris: Über dem Treiben der Metropole thronen die steinernen Figuren der Kathedrale von Nôtre Dame. Niemand unter den Menschen ahnt, dass sie im Schutz der Nacht erwachen, wenn kein sterbliches Auge sie sieht. Denn die Gargoyles fürchten und verachten die Menschen, und es ist ehernes Gesetz, dass die Sterblichen niemals von ihrer Existenz erfahren dürfen. Der Gargoyle Grim hat sein Leben der Wahrung dieses Gesetzes gewidmet. Eines Nachts beobachtet er seine alte Mentorin Moira dabei, wie sie sich mit einem jungen Mann namens Jakob trifft und ihm ein rätselhaftes Pergament übergibt. Wütend will Grim Moira zur Rede stellen, findet jedoch nur noch ihre versteinerte Leiche vor. Jakobs Schwester Mia ahnt nichts von den phantastischen Wesen um sie herum, bis der Bruder ihr offenbart, dass sie - wie er selbst - über besondere Fähigkeiten verfügt: Sie ist eine Hartidin, eine Seherin des Möglichen. Als Jakob Mia die verborgene Welt der Gargoyles zeigt, geraten die beiden in große Gefahr. Nur mit Grims Hilfe entkommen sie ihren Verfolgern. Doch ehe Mia mehr über ihre Gabe erfahren kann, verschwindet Jakob. Die junge Frau muss sich mit Grim zusammentun, um hinter das Geheimnis des Pergaments zu kommen. Keiner der beiden ahnt, dass sie sich damit auf eine gefährliche Reise begeben - denn sie sind einem Rätsel auf der Spur, das nicht nur ihr eigenes Leben bedroht, sondern das Schicksal der ganzen Welt... Zur Autorin: Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Ihr besonderes Interesse galt seit jeher dem Genre der Phantastik. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg. "Er sah nur Jakob. Und der Junge schaute ihn an. Wie ein Blitz schoss der Ausdruck in seinen Augen in Grim hinein, er traf ihn mit einer Wucht, die ihm den Atem raubte. Trauer lag darin und Furcht und eine unnennbare Sehnsucht nach etwas, für das es keine Worte gab, und dann noch etwas, das Grim erst erkannte, als es zu spät war." (Seite 201) Rezension: Gesa Schwartz ist mit "Grim" ein sehr schönes Fantasydebüt gelungen. Ich hegte anfangs gewisse Zweifel, ob das Buch bei einer beachtlichen Dicke von 688 Seiten nicht zu langatmig werden könnte. Doch diese legten sich je weiter ich las. Die Hauptprotagonisten Grim und Mia wachsen dem Leser schnell ans Herz. Grim ist eine eher zwiegespaltene Figur mit einer harten Schale und einem weichen Kern, der die Menschen nicht sonderlich gerne mag, aber sie trotz allem auch beschützen will. Mia wirkt vom Charakter her nicht wie eine 17jährige, sie kommt weitaus erwachsener rüber, was ich aber nicht als störend empfand, sondern gut in die Gesamthandlung passt. Auch die Nebenfiguren, hier vor allem Remis, der Moorkobold, sind liebenswert gezeichnet. Die Sprache des Buches ist leicht verständlich und daher auch gut für jugendliche Leser geeignet. Einziger Minuspunkt war, daß mir zu oft die Floskel "Es liefen ihr/ihm Schauer über den Rücken" verwendet wurde. Dies hätte man vermeiden können, aber trotzdem empfinde ich "Grim" als einen sehr vielschichtigen Roman, in dem sich Fantasy, Mythologie, Dramatik, Witz und auch ein klein wenig Romantik vereinen. Zur Gestaltung des Buchs: Ein wirklich schön gestaltetes Cover mit Grim im Vorder- und Paris mit seinem Eiffelturm im Hintergrund. Der Titel ist in einem passenden Braunton in Spotlackoptik hervorgehoben. Fazit: Für alle Fantasyleser zu empfehlen, die Vampiren überdrüssig sind und nichts gegen einen gut dosierten Schuss Witz haben. Wertung: 4 von 5 Punkten
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Fesselnder Fantasy-Epos mit vielen unvorhersehbaren Wendungen
Auf Grim bin ich zufällig gestoßen - und habe es keine Sekunde bereut. Die Geschichte um Mia und ihre neu entdeckten Fähigkeiten und ihre Bekanntschaft mit dem Gargoyle Grim hat mich von der ersten Sekunde an gepackt und auch bis zum Ende nicht losgelassen. Meine Erwartung an die Fortsetzung sind dementsprechend hoch! Einzig und allein die immer wiederkehrende Formulierung die "Luft einzusaugen' oder die "Luft auszustoßen" hat mich zwischendurch fast in den Wahnsinn getrieben - so häufig wie die Charaktere schwer atmen, hätten sie allesamt hyperventilieren müssen ;-) Der Schreibstil war meist sehr einfach, was auf keinen Fall negativ sein muss, hier und da, hätte man das Ganze noch mehr ausschmücken können - aber die wirklich sehr gute Story macht diesen Eindruck sofort wieder wett. Ich freue mich auf Part 2 und bin sehr gespannt, wie das Leben in Ghrogonia weitergehen wird.
„Grim – Das Siegel des Feuers“ überzeugt auf ganzer Linie. Es macht richtig Spaß in diese Geschichte einzutauchen, die die Autorin mit viel Liebe für Details gestaltet hat. Gesa Schwartz unterhält ihre Leser mit einem wunderbar leichten, poetischen Erzählstil, durch den man nicht nur einen besonderen Zugang zur Geschichte erhält, sondern dem man richtig anmerkt, dass die Autorin viel Freude am Schreiben hatte.
In ihrem Debütroman “Grim – Das Siegel des Feuers” ist es Gesa Schwartz auf besondere Weise gelungen das Volk der Gargoyles zum Leben zu erwecken. Sie entführt uns in eine legendenreiche, magische Welt voller spannender Abenteuer und einzigarter Figuren. Die Autorin schafft es dabei auf fast 700 Seiten ihre Leser kurzweilig und abwechslungsreich zu unterhalten. Doch schon bald wird klar, dass sie ein eher dunkles Bild ihrer Anderwelt zeichnet. Ghrogonia, die Hauptstadt unter Paris wird von den Gargoyles – einer selbstherrlichen fast arroganten Spezies – verwaltet, die andere Wesen mehr oder weniger duldet. Grim, der sich von der Hauptstadt lieber fern hält und eher auf den dunklen Türmen von Paris zu finden ist, bildet neben einer kleinen weiteren Schar steinerner Freunde eher eine Ausnahme. Denn im Gegensatz zu den anderen hört er auf seine Sehnsucht; und die führt ihn unweigerlich immer wieder zu den Menschen. Gesa Schwartz erzählt ideenreich und mit besonderer Leichtigkeit von Krieg und Furcht, von Freundschaft und Liebe und von Magie und Abenteuern. Fast poetisch empfand ich die unzähligen Vergleiche, mit der die Autorin ihre Worte bildhaft untermalt und die dem Buch etwas ganz Besonderes verleihen. Die Figuren in diesem Buch haben einen ganz eigentümlichen Charme und nehmen den Leser sogleich mit auf ein aufregendes Abenteuer. Und dieses erzählt die Autorin gekonnt und mit vielen spannenden Ideen angereichert, so dass dieser Roman zu einem echten Pageturner wird und man ihn kaum beiseite legen kann. Während des Lesens wachsen einem die Figuren richtig ans Herz und man möchte gerne wissen, welche Abenteuer sie noch zu bestehen haben. Zudem hat der Verlag das Äußere und Innere des Buches fantastisch gestaltet. Cover und Buchillustration spiegeln bis ins letzte Detail nicht nur den Inhalt dieses Buches, sondern auch die düstere und magische Stimmung wieder.
Auch der zweite Teil der Trilogie kommt nicht über die 3 Sterne hinaus. Am Anfang hat die Geschichte mich nicht wirklich mitgenommen. Viel Blut und "bah" und nicht so richtig viel Story... Auch die Zankereien zwischen Mia und Grim fand ich ziemlich vorhersehbar weit hergeholt. Ab der Mitte etwa hat die Geschichte dann für mich Fahrt aufgenommen und mir mehr Spaß gemacht. Den ein oder anderen Plottwist fand ich allerdings sehr bemüht, manchmal wäre weniger vielleicht mehr gewesen. Insgesamt war ich aber ganz gut unterhalten, deshalb solide 3 Sterne von mir.
Kurzbeschreibung: Paris: Über dem Treiben der Metropole thronen die steinernen Figuren der Kathedrale von Nôtre Dame. Niemand unter den Menschen ahnt, dass sie im Schutz der Nacht erwachen, wenn kein sterbliches Auge sie sieht. Denn die Gargoyles fürchten und verachten die Menschen, und es ist ehernes Gesetz, dass die Sterblichen niemals von ihrer Existenz erfahren dürfen. Der Gargoyle Grim hat sein Leben der Wahrung dieses Gesetzes gewidmet. Eines Nachts beobachtet er seine alte Mentorin Moira dabei, wie sie sich mit einem jungen Mann namens Jakob trifft und ihm ein rätselhaftes Pergament übergibt. Wütend will Grim Moira zur Rede stellen, findet jedoch nur noch ihre versteinerte Leiche vor. Jakobs Schwester Mia ahnt nichts von den phantastischen Wesen um sie herum, bis der Bruder ihr offenbart, dass sie - wie er selbst - über besondere Fähigkeiten verfügt: Sie ist eine Hartidin, eine Seherin des Möglichen. Als Jakob Mia die verborgene Welt der Gargoyles zeigt, geraten die beiden in große Gefahr. Nur mit Grims Hilfe entkommen sie ihren Verfolgern. Doch ehe Mia mehr über ihre Gabe erfahren kann, verschwindet Jakob. Die junge Frau muss sich mit Grim zusammentun, um hinter das Geheimnis des Pergaments zu kommen. Keiner der beiden ahnt, dass sie sich damit auf eine gefährliche Reise begeben - denn sie sind einem Rätsel auf der Spur, das nicht nur ihr eigenes Leben bedroht, sondern das Schicksal der ganzen Welt... Zur Autorin: Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Ihr besonderes Interesse galt seit jeher dem Genre der Phantastik. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg. "Er sah nur Jakob. Und der Junge schaute ihn an. Wie ein Blitz schoss der Ausdruck in seinen Augen in Grim hinein, er traf ihn mit einer Wucht, die ihm den Atem raubte. Trauer lag darin und Furcht und eine unnennbare Sehnsucht nach etwas, für das es keine Worte gab, und dann noch etwas, das Grim erst erkannte, als es zu spät war." (Seite 201) Rezension: Gesa Schwartz ist mit "Grim" ein sehr schönes Fantasydebüt gelungen. Ich hegte anfangs gewisse Zweifel, ob das Buch bei einer beachtlichen Dicke von 688 Seiten nicht zu langatmig werden könnte. Doch diese legten sich je weiter ich las. Die Hauptprotagonisten Grim und Mia wachsen dem Leser schnell ans Herz. Grim ist eine eher zwiegespaltene Figur mit einer harten Schale und einem weichen Kern, der die Menschen nicht sonderlich gerne mag, aber sie trotz allem auch beschützen will. Mia wirkt vom Charakter her nicht wie eine 17jährige, sie kommt weitaus erwachsener rüber, was ich aber nicht als störend empfand, sondern gut in die Gesamthandlung passt. Auch die Nebenfiguren, hier vor allem Remis, der Moorkobold, sind liebenswert gezeichnet. Die Sprache des Buches ist leicht verständlich und daher auch gut für jugendliche Leser geeignet. Einziger Minuspunkt war, daß mir zu oft die Floskel "Es liefen ihr/ihm Schauer über den Rücken" verwendet wurde. Dies hätte man vermeiden können, aber trotzdem empfinde ich "Grim" als einen sehr vielschichtigen Roman, in dem sich Fantasy, Mythologie, Dramatik, Witz und auch ein klein wenig Romantik vereinen. Zur Gestaltung des Buchs: Ein wirklich schön gestaltetes Cover mit Grim im Vorder- und Paris mit seinem Eiffelturm im Hintergrund. Der Titel ist in einem passenden Braunton in Spotlackoptik hervorgehoben. Fazit: Für alle Fantasyleser zu empfehlen, die Vampiren überdrüssig sind und nichts gegen einen gut dosierten Schuss Witz haben. Wertung: 4 von 5 Punkten










