Grand Tour oder die Nacht der Großen Complication
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Description
Leo Pardell, gescheiterter Student, sollte eigentlich auf Sprachreise in Buenos Aires sein. Mutter und Freundin spielt er den Südamerika-Aufenthalt per Telefon vor, heuert aber in Wahrheit als Schlafwagenschaffner an und reist kreuz und quer durch Europa. Dabei trifft er nicht nur französische Schmuggler, bulgarische Verführungsspezialisten, korrupte Kontrolleure, kluge Buchhändlerinnen und Brüsseler Bürokraten, sondern auch einen exzentrischen Uhrensammler auf der Suche nach einem legendären Stück. In dessen Jagd wird er unversehens tiefer hineingezogen, als er dachte …
Book Information
Author Description
Steffen Kopetzky, geboren 1971, ist Autor von Romanen, Hörspielen und Reisereportagen. Sein Roman Monschau stand monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste, ebenso wie Risiko, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Zuletzt erschien der Roman Atom (2025), über den Die Zeit schrieb: «Kopetzky zu lesen, macht Spaß. Er erzählt schmissig und doch präzise … Aktueller kann ein vermeintlich historischer Roman wirklich nicht sein.» 2024 wurde Steffen Kopetzky mit dem Literaturpreis der Stahlstiftung Eisenhüttenstadt geehrt. Er lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt Pfaffenhofen an der Ilm.
Posts
Für alle, die das Reisen lieben!
Ich fand das Buch richtig gut – vor allem, wie Kopetzky das Gefühl vom Unterwegssein beschreibt. Diese Mischung aus Freiheit und Zufall hat mich echt abgeholt. Wer gerne reist, wird sich da auf jeden Fall wiederfinden. Der Stil ist richtig schön zu lesen, mit viel Liebe zum Detail, und die Story ist ziemlich vielschichtig. Es laufen mehrere Handlungen nebeneinander, aber das macht es gerade spannend. Besonders das Ende hat mir nochmal richtig gut gefallen – es rundet die ganze Reise perfekt ab. Außerdem erfährt man viel über Nachtzüge – ein super interessantes Thema, das im Buch einen tollen, besonderen Einblick bekommt. Für mich ein echtes Highlight!
«Grand Tour oder die Nacht der Großen Complication». Die Fantasie des Autors ist überbordend. Manchmal wäre weniger mehr gewesen. Aber auch wenn ich mich an einigen Stellen durchbeißen musste, habe ich „Grand Tour“ insgesamt gerne gelesen. _____
Leo (Leonard) Pardell, 28, Student in Berlin, verdingt sich in München bei der „Companie“ als Schlafwagenschaffner. Zuvor ist er einem Betrug aufgesessen: Weder der gebuchte und teuer bezahlte Sprachkurs noch die dazugehörige Sprachschule in Buenos Aires oder der Flug dorthin existieren. Was nun? Da kommt ihm die „Companie“ gerade recht. Ganz andere Probleme hat der stinkreiche, dem Dauersuff verfallene Friedrich Baron von Reichenhausen. Auf der verzweifelten Suche nach einer wertvollen Uhr, der „Ziffer à Grande Complication 1924“, einem Meisterwerk der Uhrmacherkunst, erlebt er eine wahre Odyssee – und erkennt am Ende, in seinem ersten nüchternen Moment seit Jahren, was seine Gier aus ihm gemacht hat. Pardell wiederum, der nach anfänglichen Schwierigkeiten in seinem Leben als Schlafwagenschaffner aufblüht, lernt auf seinen intereuropäischen Reisen witzige, bisweilen skurrile Typen kennen, gerät in absurde Situationen und wird unwissentlich in eine lebensgefährliche Intrige rund um Drogenhandel hineingezogen. Doch damit nicht genug: In dem 736 Seiten starken Roman von Steffen Kopetzky passiert noch weit mehr. Allerdings beschleicht einen das Gefühl, dass hier an einigen Stellen zu viel gewollt ist. Weniger wäre mehr gewesen oder "kill your darlings". Die Fantasie des Autors ist einfach überbordend – zuweilen verliert er sich in bis ins kleinste Detail gehende Beschreibungen, deren Relevanz sich nicht immer erschließt. Das bremst die Handlung aus, nimmt ihr das Tempo und lässt sie streckenweise zäh wirken. Im letzten Viertel zieht Kopetzky sein Tempo deutlich an. Es macht große Freude zu verfolgen, wie er sein Finale aufbaut und den Schluss zelebriert. Auch wenn ich mich an einigen Stellen durchbeißen musste, habe ich „Grand Tour“ insgesamt gerne gelesen.

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Leo Pardell, gescheiterter Student, sollte eigentlich auf Sprachreise in Buenos Aires sein. Mutter und Freundin spielt er den Südamerika-Aufenthalt per Telefon vor, heuert aber in Wahrheit als Schlafwagenschaffner an und reist kreuz und quer durch Europa. Dabei trifft er nicht nur französische Schmuggler, bulgarische Verführungsspezialisten, korrupte Kontrolleure, kluge Buchhändlerinnen und Brüsseler Bürokraten, sondern auch einen exzentrischen Uhrensammler auf der Suche nach einem legendären Stück. In dessen Jagd wird er unversehens tiefer hineingezogen, als er dachte …
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Steffen Kopetzky, geboren 1971, ist Autor von Romanen, Hörspielen und Reisereportagen. Sein Roman Monschau stand monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste, ebenso wie Risiko, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Zuletzt erschien der Roman Atom (2025), über den Die Zeit schrieb: «Kopetzky zu lesen, macht Spaß. Er erzählt schmissig und doch präzise … Aktueller kann ein vermeintlich historischer Roman wirklich nicht sein.» 2024 wurde Steffen Kopetzky mit dem Literaturpreis der Stahlstiftung Eisenhüttenstadt geehrt. Er lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt Pfaffenhofen an der Ilm.
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Für alle, die das Reisen lieben!
Ich fand das Buch richtig gut – vor allem, wie Kopetzky das Gefühl vom Unterwegssein beschreibt. Diese Mischung aus Freiheit und Zufall hat mich echt abgeholt. Wer gerne reist, wird sich da auf jeden Fall wiederfinden. Der Stil ist richtig schön zu lesen, mit viel Liebe zum Detail, und die Story ist ziemlich vielschichtig. Es laufen mehrere Handlungen nebeneinander, aber das macht es gerade spannend. Besonders das Ende hat mir nochmal richtig gut gefallen – es rundet die ganze Reise perfekt ab. Außerdem erfährt man viel über Nachtzüge – ein super interessantes Thema, das im Buch einen tollen, besonderen Einblick bekommt. Für mich ein echtes Highlight!
«Grand Tour oder die Nacht der Großen Complication». Die Fantasie des Autors ist überbordend. Manchmal wäre weniger mehr gewesen. Aber auch wenn ich mich an einigen Stellen durchbeißen musste, habe ich „Grand Tour“ insgesamt gerne gelesen. _____
Leo (Leonard) Pardell, 28, Student in Berlin, verdingt sich in München bei der „Companie“ als Schlafwagenschaffner. Zuvor ist er einem Betrug aufgesessen: Weder der gebuchte und teuer bezahlte Sprachkurs noch die dazugehörige Sprachschule in Buenos Aires oder der Flug dorthin existieren. Was nun? Da kommt ihm die „Companie“ gerade recht. Ganz andere Probleme hat der stinkreiche, dem Dauersuff verfallene Friedrich Baron von Reichenhausen. Auf der verzweifelten Suche nach einer wertvollen Uhr, der „Ziffer à Grande Complication 1924“, einem Meisterwerk der Uhrmacherkunst, erlebt er eine wahre Odyssee – und erkennt am Ende, in seinem ersten nüchternen Moment seit Jahren, was seine Gier aus ihm gemacht hat. Pardell wiederum, der nach anfänglichen Schwierigkeiten in seinem Leben als Schlafwagenschaffner aufblüht, lernt auf seinen intereuropäischen Reisen witzige, bisweilen skurrile Typen kennen, gerät in absurde Situationen und wird unwissentlich in eine lebensgefährliche Intrige rund um Drogenhandel hineingezogen. Doch damit nicht genug: In dem 736 Seiten starken Roman von Steffen Kopetzky passiert noch weit mehr. Allerdings beschleicht einen das Gefühl, dass hier an einigen Stellen zu viel gewollt ist. Weniger wäre mehr gewesen oder "kill your darlings". Die Fantasie des Autors ist einfach überbordend – zuweilen verliert er sich in bis ins kleinste Detail gehende Beschreibungen, deren Relevanz sich nicht immer erschließt. Das bremst die Handlung aus, nimmt ihr das Tempo und lässt sie streckenweise zäh wirken. Im letzten Viertel zieht Kopetzky sein Tempo deutlich an. Es macht große Freude zu verfolgen, wie er sein Finale aufbaut und den Schluss zelebriert. Auch wenn ich mich an einigen Stellen durchbeißen musste, habe ich „Grand Tour“ insgesamt gerne gelesen.







