Goldene Wege. Die Münchener Ärztinnen
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Book Information
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Ina Bach ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die bereits Kriminalromane veröffentlich hat. Neben dem Nervenkitzel gehört ihr Herz seit jeher den außergewöhnlichen Frauen im historischen Kontext. »Goldene Wege« ist der großartige Abschluss ihrer mitreißenden Ärztinnen-Saga im München des 20. Jahrhunderts.
Posts
Wunderschön, fesselnd und mitreißend!
Das großartige Finale dieser Reihe München, 1905 bis 1910: Obwohl alle drei Freundinnen nun am Ziel ihrer Träume angelangt sind und an der Medizinischen Fakultät als Studentinnen anerkannt sind, machen es ihnen die Männer schwer. So haben vorallem die beiden Studenten Perlmutter und Schneiderbauer es auf Fanny abgesehen, die sich von ihren männlichen Kommilitonen nichts gefallen lassen will und einfach ihren Mund nicht halten kann. Dabei will vorallem Elsa nicht auffallen und das Studium ohne Probleme hinter sich bringen, denn ihr Traum, irgendwann als Ärztin zu praktizieren geht ihr über alles. Auch Lulu kämpft mit ihren Problemen, denn das Lernen ist ihr noch nie leichtgefallen und vorallem in der Theorie macht ihr das Schwierigkeiten, wohingegen praktische Stunden ihr am liebsten sind. Allerdings spitzt sich momentan auch zuhause die Situation von Änny und deren Morphiumsucht sich immer weiter zu, bis sie an Weihnachten in eine Irrenanstalt eingewiesen werden muss. Dennoch geben sie die Freundin nicht auf und sorgen sich weiterhin um sie. Auch in der Liebe ist so einiges los, denn Lulu wartet immer noch ständig auf Thaddy, der auf der ganzen Welt unterwegs ist und kaum Zeit für seine Liebste hat, aber auch Fanny und ihr berittener Gendarm Ferdl sind sich ihrer Gefühle füreinander nicht sicher und hadern, denn schließlich ist Ferdl verheiratet. Nur bei Elsa ist es scheinbar ganz einfach, denn Pius Perlmutter gelingt es, sich in ihr Herz zu schleichen, während sie kaum mehr etwas mit Josef zu tun hat. Ina Bach hat diesen dritten und letzten Teil der Reihe rund um die drei jungen Ärztinnen sehr fesselnd geschrieben. So ist dieser Band der perfekte Abschluss, denn er beantwortet sämtliche offene Fragen, die teilweise bereits seit dem Beginn vorhanden sind und bringt alle Handlungsstränge zu einem runden Abschluss. Da sich der Schreibstil der Autorin so flüssig liest, fliegen auch die knapp 600 Seiten nur so dahin. Ich hatte so große Freude bei diesem dritten und leider auch letzten Band der Reihe, dass ich nun wirklich traurig bin, nie mehr von den vier Freundinnen zu lesen. Die Stunden mit ihnen war immer sehr fesselnd, berührend und teilweise auch aufwühlend. Ich konnte immer sehr mit ihnen fühlen und habe mich von Seite zu Seite selbst mehr als Teil des Geschehens gefühlt. Wirklich großartig und absolut gelungen!

Im dritten Band der Münchener Ärztinnen Saga begleiten wir die drei Freundinnen Fanny, Elsa und Lulu durch ihre Zeit an der Universität. Der lang gehegte Traum scheint sich zu erfüllen, dennoch ist die Studienzeit kein Zuckerschlecken, Studentinnen sind für die Herren neu, ungewohnt und daher ein gefundenes Fressen für Hohn, Spott und Erniedrigungen. Auch das Privatleben stellt die drei Frauen immer wieder vor grosse Herausforderungen in Sachen Liebe, Familie, Freunde und der eigenen Vergangenheit. So müssen sie um ihre Freundin Änny bangen, eine Liebe scheint für immer unerreichbar zu werden, grosse Zweifel über eine in Eile getroffene Entscheidungen kommen auf und eine verarbeitet geglaubte Vergangenheit reisst alle Wunden neu auf. Die Freundinnen geben sich auch in ihren schwierigsten Zeiten gegenseitig Halt und Zuversicht und eine vielversprechende Zukunft als Ärztinnen wird immer greifbarer. Fazit: Trotz seinen über 600 Seiten kam bei mir keinen Moment Langeweile auf beim Lesen. Es passiert so viel und vor allem nimmt die Geschichte immer wieder unerwartete Wendungen, dass das Buch ein einziger Pageturner ist. Das Ganze wird durch einen unglaublich lebendigen und flüssigen Schreibstil unterstrichen, ich fühlte mich mitten im Geschehen. Die medizinischen Abschnitte musste ich teilweise mehrmals lesen um sie richtig zu verstehen, was aber keineswegs negativ ist. Besonders interessiert haben mich die Erläuterungen über Dr. Alzheimer und seine Forschungen über das Menschliche Gehirn und die Psyche. Das Buch verliert sich nie zu sehr in einem Gebiet, es bietet die perfekte Abwechslung zwischen Fachwissen und dem Leben der drei Freundinnen abseits der Uni. Das Buch ist für mich eine Hommage an alle starken Frauen, die trotz Anfeindungen, Unterdrückungen, patriarchalischen Strukturen und fehlendem Respekt, ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren. Das Ende der Geschichte gleicht einem Krimi mit all den Wendungen und Verstrickungen und war für mich der perfekte Abschluss dieser Trilogie.

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Ina Bach ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die bereits Kriminalromane veröffentlich hat. Neben dem Nervenkitzel gehört ihr Herz seit jeher den außergewöhnlichen Frauen im historischen Kontext. »Goldene Wege« ist der großartige Abschluss ihrer mitreißenden Ärztinnen-Saga im München des 20. Jahrhunderts.
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Wunderschön, fesselnd und mitreißend!
Das großartige Finale dieser Reihe München, 1905 bis 1910: Obwohl alle drei Freundinnen nun am Ziel ihrer Träume angelangt sind und an der Medizinischen Fakultät als Studentinnen anerkannt sind, machen es ihnen die Männer schwer. So haben vorallem die beiden Studenten Perlmutter und Schneiderbauer es auf Fanny abgesehen, die sich von ihren männlichen Kommilitonen nichts gefallen lassen will und einfach ihren Mund nicht halten kann. Dabei will vorallem Elsa nicht auffallen und das Studium ohne Probleme hinter sich bringen, denn ihr Traum, irgendwann als Ärztin zu praktizieren geht ihr über alles. Auch Lulu kämpft mit ihren Problemen, denn das Lernen ist ihr noch nie leichtgefallen und vorallem in der Theorie macht ihr das Schwierigkeiten, wohingegen praktische Stunden ihr am liebsten sind. Allerdings spitzt sich momentan auch zuhause die Situation von Änny und deren Morphiumsucht sich immer weiter zu, bis sie an Weihnachten in eine Irrenanstalt eingewiesen werden muss. Dennoch geben sie die Freundin nicht auf und sorgen sich weiterhin um sie. Auch in der Liebe ist so einiges los, denn Lulu wartet immer noch ständig auf Thaddy, der auf der ganzen Welt unterwegs ist und kaum Zeit für seine Liebste hat, aber auch Fanny und ihr berittener Gendarm Ferdl sind sich ihrer Gefühle füreinander nicht sicher und hadern, denn schließlich ist Ferdl verheiratet. Nur bei Elsa ist es scheinbar ganz einfach, denn Pius Perlmutter gelingt es, sich in ihr Herz zu schleichen, während sie kaum mehr etwas mit Josef zu tun hat. Ina Bach hat diesen dritten und letzten Teil der Reihe rund um die drei jungen Ärztinnen sehr fesselnd geschrieben. So ist dieser Band der perfekte Abschluss, denn er beantwortet sämtliche offene Fragen, die teilweise bereits seit dem Beginn vorhanden sind und bringt alle Handlungsstränge zu einem runden Abschluss. Da sich der Schreibstil der Autorin so flüssig liest, fliegen auch die knapp 600 Seiten nur so dahin. Ich hatte so große Freude bei diesem dritten und leider auch letzten Band der Reihe, dass ich nun wirklich traurig bin, nie mehr von den vier Freundinnen zu lesen. Die Stunden mit ihnen war immer sehr fesselnd, berührend und teilweise auch aufwühlend. Ich konnte immer sehr mit ihnen fühlen und habe mich von Seite zu Seite selbst mehr als Teil des Geschehens gefühlt. Wirklich großartig und absolut gelungen!

Im dritten Band der Münchener Ärztinnen Saga begleiten wir die drei Freundinnen Fanny, Elsa und Lulu durch ihre Zeit an der Universität. Der lang gehegte Traum scheint sich zu erfüllen, dennoch ist die Studienzeit kein Zuckerschlecken, Studentinnen sind für die Herren neu, ungewohnt und daher ein gefundenes Fressen für Hohn, Spott und Erniedrigungen. Auch das Privatleben stellt die drei Frauen immer wieder vor grosse Herausforderungen in Sachen Liebe, Familie, Freunde und der eigenen Vergangenheit. So müssen sie um ihre Freundin Änny bangen, eine Liebe scheint für immer unerreichbar zu werden, grosse Zweifel über eine in Eile getroffene Entscheidungen kommen auf und eine verarbeitet geglaubte Vergangenheit reisst alle Wunden neu auf. Die Freundinnen geben sich auch in ihren schwierigsten Zeiten gegenseitig Halt und Zuversicht und eine vielversprechende Zukunft als Ärztinnen wird immer greifbarer. Fazit: Trotz seinen über 600 Seiten kam bei mir keinen Moment Langeweile auf beim Lesen. Es passiert so viel und vor allem nimmt die Geschichte immer wieder unerwartete Wendungen, dass das Buch ein einziger Pageturner ist. Das Ganze wird durch einen unglaublich lebendigen und flüssigen Schreibstil unterstrichen, ich fühlte mich mitten im Geschehen. Die medizinischen Abschnitte musste ich teilweise mehrmals lesen um sie richtig zu verstehen, was aber keineswegs negativ ist. Besonders interessiert haben mich die Erläuterungen über Dr. Alzheimer und seine Forschungen über das Menschliche Gehirn und die Psyche. Das Buch verliert sich nie zu sehr in einem Gebiet, es bietet die perfekte Abwechslung zwischen Fachwissen und dem Leben der drei Freundinnen abseits der Uni. Das Buch ist für mich eine Hommage an alle starken Frauen, die trotz Anfeindungen, Unterdrückungen, patriarchalischen Strukturen und fehlendem Respekt, ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren. Das Ende der Geschichte gleicht einem Krimi mit all den Wendungen und Verstrickungen und war für mich der perfekte Abschluss dieser Trilogie.






