Glennkill
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Description
Book Information
Author Description
LEONIE SWANN wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München. Mit ihren ersten beiden Romanen ›Glennkill‹ und ›Garou‹ gelang ihr ein sensationeller Erfolg: Beide Bücher standen monatelang auf den Bestsellerlisten, auch international wurden sie zu Bestsellern. ›Glennkill‹ wurde in 25 Sprachen übersetzt und in einer internationalen Produktion mit Starbesetzung fürs Kino verfilmt. Leonie Swann lebt bei Cambridge.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ich liebe diesen tollen Krimi 😍 Tierische Ermittler 🐑
Mord, Missverständnisse 🤔, Gesellschaftskritik, Satire und Spannung⚡️ Glenkill ist ein ganz besonderer Krimi, denn hier sind Schafe die Ermittler 🐏🐑 Nachdem ihr Hirte George Glenn tot aufgefunden wird beginnen sie ihre Ermittlungen 🔍 Wie man sich denken kann kommt es hierbei zu einigen Problemen. Schafe verstehen Menschen nicht und Menschen die Schafe nicht 😅 das führt zu Missverständnissen, lustigen Situationen, falschen Fährten und Spannung. Das Buch ist ungewöhnlich, verbindet Spannung mit Gesellschaftskritik und spielt bewusst überspitzt mit Krimi-Klischees (Miss Marple, englische Dorfkrimis, klassische Detektivarbeit..) Ich liebe dieses Buch und war so überrascht zu hören, dass es nun auch in die Kinos kommt 😍 Fans von Krimis werden es lieben eine Ermittlung aus ungewöhnlicher Sicht zu erleben 🌟
🐏🐑🐑
Ganz süß, aber nichts besonderes und irgendwie doch auch sehr verwirrend. 😵💫 Witzig mal aus der Sicht der Schafe das Buch zu erleben, aber auch verwirrend, dass die Namen immer wieder mal gewechselt werden. 🐏🐑 Insgesamt ganz nett, bin auf den Film gespannt, aber für mich nicht unbedingt ein Highlight

Ein Reread voller Nostalgie: Zurück zur Schafherde
🄱🅄🄲🄷🅁🄴🄸🅂🄴-🄱🅄🄲🄷 Diesen Klassiker habe ich bei unserem weihnachtlichen Wichteln von einer lieben Arbeitskollegin geschenkt bekommen. Da es ein Buch ist, das ich bereits vor etwa 20 Jahren gelesen und damals sehr geliebt habe, war die Vorfreude auf diesen Reread riesig. Die anstehende Verfilmung war natürlich der perfekte zusätzliche Ansporn, noch einmal in diese Welt einzutauchen. Ich erinnere mich noch gut daran, wie sehr mich damals der Humor und die originellen Charaktere der Schafe begeistert haben. Leider muss ich gestehen, dass dieser Funke beim erneuten Lesen nicht mehr ganz so stark übergesprungen ist. Natürlich bin ich älter geworden, mein Geschmack hat sich weiterentwickelt und ich habe in der Zwischenzeit viele andere großartige Bücher gelesen. Vielleicht waren meine Erwartungen durch die goldene Brille der Kindheitserinnerung auch einfach ein wenig zu hoch gesteckt. Mein Fazit: Trotz der kleinen Ernüchterung war es eine entspannte und interessante Leseerfahrung. Besonders im Hinblick auf den kommenden Film lohnt es sich definitiv, die Vorlage (noch einmal) zu kennen!

Hmmm..
Grundsätzlich ist die Idee das Schafe den Mord an ihrem Schäfer aufklären ziemlich cool und hat mich sehr neugierig gemacht. Dennoch muss ich ehrlich sagen, ich fand das Buch zum größten Teil sehr langweilig und viel zu langatmig. Es bestand gefühlt nur daraus, dass die Schafe auf ihrer Weide standen und sich beratschlagt haben, ja ich weiß das sind „nur“ Schafe aber trotzdem hat eine grundsätzliche Spannung gefehlt. Das Ende bzw. die Auflösung war doch ziemlich unerwartet aber leider auch ziemlich „unbefriedigend“. Bei mir sind irgendwie viele Fragen offengeblieben aber naja. War für mich leider kein Highlight😕

🐑 🕵️♀️🌱📽️
Kurzweilig, originell, humorvoll! Inhalt: Eine Schafsherde ermittelt den Mord an ihrem geliebten Schäfer, der ihnen jeden Abend etwas vorgelesen hat. Stellenweise etwas verwirrend geschrieben. Habe aber ab jetzt einen anderen Blickwinkel auf Schafe 😄☝️ Vermutlich hätte mir das Buch besser gefallen, wenn ich es vor zehn Jahren gelesen hätte.. Die Verfilmung werde ich mir trotzdem anschauen :)
Glennkill-Ein Schafskrimi
Irgendwie hat es mich gecatch und gefesselt, aber ich hätte gerne noch etwas mehr Spannung gehabt. Andererseits finde ich es sehr toll in die Gedanken von Schafen einzutauchen und zu lesen wie diese einen Mord aufklären wollen. Schafe haben Eigenheiten und auch diese liest man hier sehr schön heraus, sowie auch Geheimnisse die noch gelüftet werden müssen. Auch gab es immer mal wieder kleinere Schmunzler und sehr süß finde ich den „George‘s Place“ der aus einem ganz besonderen Grund errichtet wurde. Mit dem Ende des Buches hätte ich so nicht gerechnet, aber es war durch den Smartest-Sheep-of-Glennkill-Contest spannend, lustig und auch etwas traurig.
Erfrischend und lustig. Was mich allerdings etwas verwirrt ist der Switch mit den Namen der Personen, Der Metzger heisst mal Ham und manchmal einfach nur Metzger, gleiches gilt auch für Gott/den Langnasigen. Ich hätte es besser gefunden wenn man durchgängig bei einem Namen geblieben wäre. Alles aus Sicht der Schafe zu erzählen ist sehr erheiternd. Es hat spaß gemacht das Buch zu lesen.
Das war gut! Die Welt aus der Sicht vom Schafen zu sehen hat etwas herrlich erfrischendes und sorgt für einiges an Situationskomik. Noch dazu, da die Herde ermitteln muss, wer ihren Schäfer ermordet hat. Dabei kommen so einige Geheimnisse und komische Eigenarten der Menschen ans Licht und sorgen für so manchen Verdächtigen. Ich hätte mir noch einen Ticken mehr britischen Humor erhofft, einfach weil es so gut gepasst hätte. Nichtsdestotrotz ist es eine kurzweilige Lektüre, die viel Spaß gemacht hat.
Mal etwas Anderes
Der Schäfer ist tot, doch wie ist er gestorben? Bald wird den Schafen seiner Herde, angeführt von Miss Maple, dem klügsten Schaf von Glennkill, bewusst es war Mord! Daraufhin ermitteln sie und bald wird klar, dass im Dorf viele Geheimnisse lauern, die niemand aussprechen will. Eine sehr originelle Idee, die mit viel Wortwitz und einer spannenden Geschichte aufwartet. Hat hier und da ein paar Längen, und es dauert etwas, bis die Geschichte Fahrt auf nimmt. Aber eine unterhaltsame Kriminalgeschichte.
Ein lustger Krimi aus der Perspektive von Schafen🐑🐑🐏, die den Mord an ihrem geliebten Schäfer aufklären🔎? Lustig und Andersartig!
»Eines Morgens liegt der Schäfer George Glenn tot im Gras, von einem Spaten an den Boden genagelt. Georges Schafe stehen vor einem Rätsel: Wer kann den alten Schäfer umgebracht haben? Miss Maple, das klügste Schaf der Herde, beginnt zu ermitteln. Aber wie findet man einen Mörder? Glücklicherweise hat George den Schafen an guten Tagen vorgelesen, und so trifft sie das kriminalistische Problem nicht ganz unvorbereitet. Trotz vieler Missverständnisse kommen sie den Rätseln der Menschenwelt mit ihrer Schafslogik nach und nach auf die Schliche und lernen dabei eine Menge Neues über das scheinbar so friedliche irische Dorf Glennkill und seine Bewohner. Zwischen Weide und Dorfkirche, Steilklippe und Schäferwagen erwarten Miss Maple und die anderen Schafe der Herde ungeahnte Abenteuer: Nächtliche Diskussionen im Herzschuppen, heimliche Expeditionen ins Dorf, weiche Knie, verzweifelter Mut und eine Menge Weiden und Wiederkäuen sind nötig, bis sie endlich auf der richtigen Fährte sind und es ihnen gelingt, den mysteriösen Tod ihres Schäfers aufzuklären … « 🐑🐏🐑🐑 … wenn man das so liest, wird einem doch schnell klar, hier wartet ein lustiger und etwas anderer Krimi auf einen. Ich musste das Buch über immer wieder schmunzeln und der ein oder andere Lacher brach aus mir heraus. 😆 Es war sehr erfrischend mal einen Krimi aus einer eher sehr ungewöhnlichen Perspektive zu lesen. Der Autorin gelingt es wunderbar die Sicht auf die Dinge aus den Augen von Schafen 🐑 darzustellen. Natürlich ist man erstmal genauso ahnungslos und verwirrt wie die Schafe am Anfang und es braucht lang bis die Geschichte Fahrt aufnimmt. Nach der Hälfte fing bei mir erst langsam an die Spannung an Dichte zu gewinnen, davor weidet die Geschichte eher träge wie 🐑 Schafe vor sich hin. Ab da entknotet sich das Rätsel langsam und liefert immer wieder neue überraschende Wendungen. Dazu kommen gut ausgearbeitete Charaktere, vor allem die Schafe 🐑🐏. Mir hat es sehr gefallen wie sie mit ihrer Schafslogik 🧐🔎 beständig der Lösung des Mordes auf die Schliche kommen und auf ihre Weise versuchen sich den Zweibeinern mitzuteilen. Für mich gab es einige überraschende Wendungen mit denen ich echt nicht gerechnet habe. Alles im Allem wurde ich sehr gut unterhalten nur hat es etwas lange gedauert bis die Geschichte in Schwung kam. Ein sehr schönes Detail ist das kleine "Daumenkino" eines springenden Schafes auf der rechten Seite unten, echt süß 🥰. Ich bin auch ein wenig beeindruckt, ich hatte schon lange kein Buch ohne Tipp- oder Schreibfehler oder doppelten Worten 😯. 🐑🔎🐑🐑🐏🐑 ❗🎬🍿❗ Ein kleines Update zu meinem Beitrag hier: Das Buch erhält/erhielt nun eine Verfilmung 🎬. Der Film kommt unter dem Titel "Glennkill: Ein Schafskrimi", und internationaler als "The Sheep Detectives", voraussichtlich am 7. Mai 2026 in die Kinos 📽️. Der Schäfer George wird von Hugh Jackman gespielt. Ich bin wirklich gespannt auf die Verfilmung 🎬 und freue mich schon richtig auf den Kinostart 📽️. Die Gezeigten Trailer sahen sehr gut aus und haben richtig Lust auf den Film geweckt bei mir 🍿.

🇮🇪🐏💀 Drollig und kurzweilig und stellenweise auch ein bisschen poetisch - so sind die Gedanken, die sich die Schafe im Laufe des Buches so machen. Und mal ganz erfrischend anders, gerade die Dialoge innerhalb der Herde. Nicht gerade ein Nerven zerfetzender Thriller, sondern alles in allem eher gemächliche (um nicht zu sagen "schafige"🐑) Cosy Crime. Hat mir gut gefallen.
Liebe ab der ersten Seite
Glenkill ist für mich ein absolutes Must-Read Buch. Ich finde die Geschichte einfach nur super unterhaltsam und gleichzeitig echt süß. Die einzelnen Charaktere (Schafe) sind sehr gut ausgearbeitet und liebenswert. Nach der Lektüre sehe ich Schafherden in völlig neuem Licht 😅😂 Eindeutig: 5 St… Schafe 🐑🐏🐑🐑🐏

Eine neue Perspektive, einen Mord einmal aus der Sicht der Schafe zu lesen. Ihre Sprache war so ganz anders und manchmal müsste man etwas nachdenken, um zu erfahren, was die Schafe meinen. Am Anfang zog es sich meiner Meinung nach ein wenig, aber am Ende war es doch spannend und unerwartet. Die Schafe mit ihren verschiedenen Charakterzügen habe ich dann auch ins Herz geschlossen.
Eine neue Sichtweise
Dieses Buch hat mich nach den ersten Seiten sofort gecatcht, da die Ermittlungen in diesem Krimi von einer Schafsherde übernommen werden. Die Herangehensweise und die Gedankengänge der verschiedenen Schafs-Charaktere ließ mich schmunzeln, staunen und nachdenklich werden. Einzigartig! Ich lieb's!
Der Schäfer George wird am Morgen tot von seinen Schafen auf der Weide gefunden. Gemeinsam will die Herde herausfinden, was mit George passiert ist. Sie liebten ihren Schäfer und haben Angst, was nun nach dessen Tod mit ihnen geschehen wird. Wundervolle Geschichte mit Humor, aber auch zum Nachdenken anregend. Die Schafe sind mir ans Herz gewachsen und ich freue mich auf den zweiten Teil.
George Glenn ist tot. Mit einem Spaten im Oberkörper liegt er auf der Weide. Seine Schafe betrachten den leblosen Körper fassungslos. Die Herde beschäftigt sich fortan mit den wirklich wichtigen Fragen: Wer wird ihnen jetzt vorlesen? Wer wird sie zählen? Und vorallem wer hat ihren Schäfer auf dem Gewissen? Verdächtige gibt es im irischen Ort Glennkill genug: der Metzger, der Wirt oder Gott. Und was ist mit dem Wolfsgeist? Die Schafe sind sich einig. Miss Maple, das klügste Schaf aus Glennkill und vielleicht sogar von der ganzen Welt, wird diesen Mordfall lösen. Mit Hilfe ihrer Herde. „Glennkill“ von Leonie Swann ist ein Krimi, der anderen Art. Die Lesenden erleben den Mord am Schäfer George aus der Sicht seiner Schafe. Die Protagonisten sind wundervoll, liebenswürdig, mutig und humorvoll dargestellt. Ihre Art die Menschen zu lesen und zu verstehen ist anders und erfrischend. Die Tatsache, dass die Schafe den Menschen nur zuhören und sie beobachten können, lässt eine spannende Dynamik entstehen. Merken sich die Lesenden die Details so genau wie die Schafe? Glaubt man der Lösung nahe zu sein, verlieren sich die Schafe wieder in ihren Schafsgedanken. Schnelle Wechsel der Gesprächs- und Gedankenthemen sind typisch für den Erzählstil in „Glennkill“. Das Buch hat seine düsteren Momente, ist aber eine absolute Freude zu lesen. Und die Suche nach dem Mörder und seinen Beweggründen wird spannend erzählt. Ein besonders liebenswertes Detail ist das Daumenkino auf der rechten unteren Buchseite.
Wirklich tolles Buch
Es ist mal etwas ganz anderes!🤗 Die Geschichte ist aus der Sicht der Schafe geschrieben. Es ist sehr lustig, wie die Schafe über die Dinge, die sie gehört haben nachdenken und diskutieren. Ihr Schäfer wurde ermordet, natürlich wollen sie wissen, wer der Mörder ist. Sie gehen der Sache auf den Grund🐑
Witzig, spannend und originell
Die Autorin hat hier was ganz tolles hingelegt. Aus der Sicht einer Schafherde erlebt der Leser/Hörer was nach dem Tod eines Schäfers passiert. Die Schafe ermitteln auch selbst in dieser Angelegenheit. Das Hörbuch ist hier besonders zu empfehlen, da die Sprecherin ganz tolle Arbeit gemacht hat und noch besonderen Witz mitbringt.
Zäh wie Kaugummi und leider überhaupt nicht witzig und die Auflösung eine riesige Enttäuschung. Für mich gab es keine Spannung. Und so manche Szene fand ich richtig unerträglich zu lesen. Die Menschen in dem Buch sind unsympathisch und die Schafe anstrengend. Ich habe es im Buddyread gelesen und deswegen beendet, sonst hätte ich das Buch abgebrochen.
„Alles was wirklich schön ist, kannst du immer wieder sehen. Den Himmel. Das Gras. Die Wolkenschafe. Sonne auf der Wolle. Das sind die wichtigen Sachen. Haben kannst du sie nicht.“ 🐑☀️🍃
Glennkill erzählt die ungewöhnliche Geschichte einer Schafherde, die den Mord an ihrem Hirten George aufklären will, nachdem er gleich zu Beginn tot auf der Weide gefunden wird. Mit viel Charme und Humor machen sich die Tiere selbst an die Ermittlungen – ein origineller Ansatz, der dem Buch seinen besonderen Reiz verleiht. Besonders gelungen ist die Perspektive der Schafe: Sie wirken zugleich klug und naiv, wodurch alltägliche menschliche Vorgänge für sie oft rätselhaft erscheinen. Genau daraus entsteht ein Großteil des Witzes, der den Leser immer wieder zum Schmunzeln bringt und gelegentlich auch zum Nachdenken anregt. Trotz dieser starken Idee fehlt es der Geschichte etwas an Tiefe, und auch die Spannung wirkt stellenweise konstruiert. Das Finale hinterlässt einen gemischten Eindruck: Es deutet zwar die dunkleren Seiten von Gesellschaft und Individuen an, erreicht aber nicht die Raffinesse klassischer Krimis à la Agatha Christie – auch wenn mit Miss Maple ein augenzwinkernder Bezug vorhanden ist. Insgesamt kein herausragendes Meisterwerk, aber ein unterhaltsames und originelles Buch, das vor allem durch seine ungewöhnliche Erzählweise punktet.
15 Schafe und ein toter Schäfer
Ein bisschen wie Kindern dabei zuzusehen wie sie versuchen die Welt zu verstehen. Absolut charmant und fantastisch erzählt. Ich möchte jetzt Schafe in Irland hüten gehen. Der Cast war Zucker,wobei ich hoffe, dass wir in den weiteren Teilen noch etwas mehr erfahren, denn ich fand die Backstories die wir bekommen haben sehr interessant. Hat die Welt etwas mehr lebendig gemacht und sie ein wenig von der Formel "Eine Person löst den ganzen Fall" abgegrenzt. Obwohl Miss Maple schon sehr viel beigtragen hat. Die versteckten Anspielungen waren nett. Das Buch Glennkill zu nennen und damit gleichzeitig auf den Mord in Glennkill anzuspielen aber auch den Tod von George Glenn, fand ich persönlich großartig. Auch, dass der leitende Ermittler Holmes heißt und so ziemlich das Gegenteil der Kultfigur ist. Das Ende hab ich nicht kommen sehen. Ich war darauf vorbereitet, dass die Schafe zum falschen Schluss kommen, aber dann doch das richtige dabei herauskommt, aber nicht mit dem was tatsächlich passiert ist.
Schäfchenzählen für Fortgeschrittene - wenn Schafe den Tod ihres Schäfers aufklären, muss es schon verrückt zugehen.
Ich habe das Buch aus einer öffentlichen Bibliothek ausgeliehen und daher auch sehr schnell gelesen. Dazu muss man sich stellenweise aufraffen, da es zum einen langwierige Passagen enthält und zum anderen die monologartigen Schafsgedanken teilweise abstrus sind. Nichts desto trotz möchte man wissen wie es ausgeht und hat über die Seiten das ein oder andere Schaf doch recht lieb gewonnen. Die Denkweise der Schafe ist durchaus erheiternd durch die Wortverdrehungen und die Sichtweise auf die Menschen regt zum Nachdenken an. Manchmal gelingt der Autorin ein kleiner Spannungsbogen oder ein Schmunzler, alles in allem bleibt es ein mittelmäßiges Buch ohne Wiederholungsbedarf meinerseits.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
LEONIE SWANN wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München. Mit ihren ersten beiden Romanen ›Glennkill‹ und ›Garou‹ gelang ihr ein sensationeller Erfolg: Beide Bücher standen monatelang auf den Bestsellerlisten, auch international wurden sie zu Bestsellern. ›Glennkill‹ wurde in 25 Sprachen übersetzt und in einer internationalen Produktion mit Starbesetzung fürs Kino verfilmt. Leonie Swann lebt bei Cambridge.
Posts
Ich liebe diesen tollen Krimi 😍 Tierische Ermittler 🐑
Mord, Missverständnisse 🤔, Gesellschaftskritik, Satire und Spannung⚡️ Glenkill ist ein ganz besonderer Krimi, denn hier sind Schafe die Ermittler 🐏🐑 Nachdem ihr Hirte George Glenn tot aufgefunden wird beginnen sie ihre Ermittlungen 🔍 Wie man sich denken kann kommt es hierbei zu einigen Problemen. Schafe verstehen Menschen nicht und Menschen die Schafe nicht 😅 das führt zu Missverständnissen, lustigen Situationen, falschen Fährten und Spannung. Das Buch ist ungewöhnlich, verbindet Spannung mit Gesellschaftskritik und spielt bewusst überspitzt mit Krimi-Klischees (Miss Marple, englische Dorfkrimis, klassische Detektivarbeit..) Ich liebe dieses Buch und war so überrascht zu hören, dass es nun auch in die Kinos kommt 😍 Fans von Krimis werden es lieben eine Ermittlung aus ungewöhnlicher Sicht zu erleben 🌟
🐏🐑🐑
Ganz süß, aber nichts besonderes und irgendwie doch auch sehr verwirrend. 😵💫 Witzig mal aus der Sicht der Schafe das Buch zu erleben, aber auch verwirrend, dass die Namen immer wieder mal gewechselt werden. 🐏🐑 Insgesamt ganz nett, bin auf den Film gespannt, aber für mich nicht unbedingt ein Highlight

Ein Reread voller Nostalgie: Zurück zur Schafherde
🄱🅄🄲🄷🅁🄴🄸🅂🄴-🄱🅄🄲🄷 Diesen Klassiker habe ich bei unserem weihnachtlichen Wichteln von einer lieben Arbeitskollegin geschenkt bekommen. Da es ein Buch ist, das ich bereits vor etwa 20 Jahren gelesen und damals sehr geliebt habe, war die Vorfreude auf diesen Reread riesig. Die anstehende Verfilmung war natürlich der perfekte zusätzliche Ansporn, noch einmal in diese Welt einzutauchen. Ich erinnere mich noch gut daran, wie sehr mich damals der Humor und die originellen Charaktere der Schafe begeistert haben. Leider muss ich gestehen, dass dieser Funke beim erneuten Lesen nicht mehr ganz so stark übergesprungen ist. Natürlich bin ich älter geworden, mein Geschmack hat sich weiterentwickelt und ich habe in der Zwischenzeit viele andere großartige Bücher gelesen. Vielleicht waren meine Erwartungen durch die goldene Brille der Kindheitserinnerung auch einfach ein wenig zu hoch gesteckt. Mein Fazit: Trotz der kleinen Ernüchterung war es eine entspannte und interessante Leseerfahrung. Besonders im Hinblick auf den kommenden Film lohnt es sich definitiv, die Vorlage (noch einmal) zu kennen!

Hmmm..
Grundsätzlich ist die Idee das Schafe den Mord an ihrem Schäfer aufklären ziemlich cool und hat mich sehr neugierig gemacht. Dennoch muss ich ehrlich sagen, ich fand das Buch zum größten Teil sehr langweilig und viel zu langatmig. Es bestand gefühlt nur daraus, dass die Schafe auf ihrer Weide standen und sich beratschlagt haben, ja ich weiß das sind „nur“ Schafe aber trotzdem hat eine grundsätzliche Spannung gefehlt. Das Ende bzw. die Auflösung war doch ziemlich unerwartet aber leider auch ziemlich „unbefriedigend“. Bei mir sind irgendwie viele Fragen offengeblieben aber naja. War für mich leider kein Highlight😕

🐑 🕵️♀️🌱📽️
Kurzweilig, originell, humorvoll! Inhalt: Eine Schafsherde ermittelt den Mord an ihrem geliebten Schäfer, der ihnen jeden Abend etwas vorgelesen hat. Stellenweise etwas verwirrend geschrieben. Habe aber ab jetzt einen anderen Blickwinkel auf Schafe 😄☝️ Vermutlich hätte mir das Buch besser gefallen, wenn ich es vor zehn Jahren gelesen hätte.. Die Verfilmung werde ich mir trotzdem anschauen :)
Glennkill-Ein Schafskrimi
Irgendwie hat es mich gecatch und gefesselt, aber ich hätte gerne noch etwas mehr Spannung gehabt. Andererseits finde ich es sehr toll in die Gedanken von Schafen einzutauchen und zu lesen wie diese einen Mord aufklären wollen. Schafe haben Eigenheiten und auch diese liest man hier sehr schön heraus, sowie auch Geheimnisse die noch gelüftet werden müssen. Auch gab es immer mal wieder kleinere Schmunzler und sehr süß finde ich den „George‘s Place“ der aus einem ganz besonderen Grund errichtet wurde. Mit dem Ende des Buches hätte ich so nicht gerechnet, aber es war durch den Smartest-Sheep-of-Glennkill-Contest spannend, lustig und auch etwas traurig.
Erfrischend und lustig. Was mich allerdings etwas verwirrt ist der Switch mit den Namen der Personen, Der Metzger heisst mal Ham und manchmal einfach nur Metzger, gleiches gilt auch für Gott/den Langnasigen. Ich hätte es besser gefunden wenn man durchgängig bei einem Namen geblieben wäre. Alles aus Sicht der Schafe zu erzählen ist sehr erheiternd. Es hat spaß gemacht das Buch zu lesen.
Das war gut! Die Welt aus der Sicht vom Schafen zu sehen hat etwas herrlich erfrischendes und sorgt für einiges an Situationskomik. Noch dazu, da die Herde ermitteln muss, wer ihren Schäfer ermordet hat. Dabei kommen so einige Geheimnisse und komische Eigenarten der Menschen ans Licht und sorgen für so manchen Verdächtigen. Ich hätte mir noch einen Ticken mehr britischen Humor erhofft, einfach weil es so gut gepasst hätte. Nichtsdestotrotz ist es eine kurzweilige Lektüre, die viel Spaß gemacht hat.
Mal etwas Anderes
Der Schäfer ist tot, doch wie ist er gestorben? Bald wird den Schafen seiner Herde, angeführt von Miss Maple, dem klügsten Schaf von Glennkill, bewusst es war Mord! Daraufhin ermitteln sie und bald wird klar, dass im Dorf viele Geheimnisse lauern, die niemand aussprechen will. Eine sehr originelle Idee, die mit viel Wortwitz und einer spannenden Geschichte aufwartet. Hat hier und da ein paar Längen, und es dauert etwas, bis die Geschichte Fahrt auf nimmt. Aber eine unterhaltsame Kriminalgeschichte.
Ein lustger Krimi aus der Perspektive von Schafen🐑🐑🐏, die den Mord an ihrem geliebten Schäfer aufklären🔎? Lustig und Andersartig!
»Eines Morgens liegt der Schäfer George Glenn tot im Gras, von einem Spaten an den Boden genagelt. Georges Schafe stehen vor einem Rätsel: Wer kann den alten Schäfer umgebracht haben? Miss Maple, das klügste Schaf der Herde, beginnt zu ermitteln. Aber wie findet man einen Mörder? Glücklicherweise hat George den Schafen an guten Tagen vorgelesen, und so trifft sie das kriminalistische Problem nicht ganz unvorbereitet. Trotz vieler Missverständnisse kommen sie den Rätseln der Menschenwelt mit ihrer Schafslogik nach und nach auf die Schliche und lernen dabei eine Menge Neues über das scheinbar so friedliche irische Dorf Glennkill und seine Bewohner. Zwischen Weide und Dorfkirche, Steilklippe und Schäferwagen erwarten Miss Maple und die anderen Schafe der Herde ungeahnte Abenteuer: Nächtliche Diskussionen im Herzschuppen, heimliche Expeditionen ins Dorf, weiche Knie, verzweifelter Mut und eine Menge Weiden und Wiederkäuen sind nötig, bis sie endlich auf der richtigen Fährte sind und es ihnen gelingt, den mysteriösen Tod ihres Schäfers aufzuklären … « 🐑🐏🐑🐑 … wenn man das so liest, wird einem doch schnell klar, hier wartet ein lustiger und etwas anderer Krimi auf einen. Ich musste das Buch über immer wieder schmunzeln und der ein oder andere Lacher brach aus mir heraus. 😆 Es war sehr erfrischend mal einen Krimi aus einer eher sehr ungewöhnlichen Perspektive zu lesen. Der Autorin gelingt es wunderbar die Sicht auf die Dinge aus den Augen von Schafen 🐑 darzustellen. Natürlich ist man erstmal genauso ahnungslos und verwirrt wie die Schafe am Anfang und es braucht lang bis die Geschichte Fahrt aufnimmt. Nach der Hälfte fing bei mir erst langsam an die Spannung an Dichte zu gewinnen, davor weidet die Geschichte eher träge wie 🐑 Schafe vor sich hin. Ab da entknotet sich das Rätsel langsam und liefert immer wieder neue überraschende Wendungen. Dazu kommen gut ausgearbeitete Charaktere, vor allem die Schafe 🐑🐏. Mir hat es sehr gefallen wie sie mit ihrer Schafslogik 🧐🔎 beständig der Lösung des Mordes auf die Schliche kommen und auf ihre Weise versuchen sich den Zweibeinern mitzuteilen. Für mich gab es einige überraschende Wendungen mit denen ich echt nicht gerechnet habe. Alles im Allem wurde ich sehr gut unterhalten nur hat es etwas lange gedauert bis die Geschichte in Schwung kam. Ein sehr schönes Detail ist das kleine "Daumenkino" eines springenden Schafes auf der rechten Seite unten, echt süß 🥰. Ich bin auch ein wenig beeindruckt, ich hatte schon lange kein Buch ohne Tipp- oder Schreibfehler oder doppelten Worten 😯. 🐑🔎🐑🐑🐏🐑 ❗🎬🍿❗ Ein kleines Update zu meinem Beitrag hier: Das Buch erhält/erhielt nun eine Verfilmung 🎬. Der Film kommt unter dem Titel "Glennkill: Ein Schafskrimi", und internationaler als "The Sheep Detectives", voraussichtlich am 7. Mai 2026 in die Kinos 📽️. Der Schäfer George wird von Hugh Jackman gespielt. Ich bin wirklich gespannt auf die Verfilmung 🎬 und freue mich schon richtig auf den Kinostart 📽️. Die Gezeigten Trailer sahen sehr gut aus und haben richtig Lust auf den Film geweckt bei mir 🍿.

🇮🇪🐏💀 Drollig und kurzweilig und stellenweise auch ein bisschen poetisch - so sind die Gedanken, die sich die Schafe im Laufe des Buches so machen. Und mal ganz erfrischend anders, gerade die Dialoge innerhalb der Herde. Nicht gerade ein Nerven zerfetzender Thriller, sondern alles in allem eher gemächliche (um nicht zu sagen "schafige"🐑) Cosy Crime. Hat mir gut gefallen.
Liebe ab der ersten Seite
Glenkill ist für mich ein absolutes Must-Read Buch. Ich finde die Geschichte einfach nur super unterhaltsam und gleichzeitig echt süß. Die einzelnen Charaktere (Schafe) sind sehr gut ausgearbeitet und liebenswert. Nach der Lektüre sehe ich Schafherden in völlig neuem Licht 😅😂 Eindeutig: 5 St… Schafe 🐑🐏🐑🐑🐏

Eine neue Perspektive, einen Mord einmal aus der Sicht der Schafe zu lesen. Ihre Sprache war so ganz anders und manchmal müsste man etwas nachdenken, um zu erfahren, was die Schafe meinen. Am Anfang zog es sich meiner Meinung nach ein wenig, aber am Ende war es doch spannend und unerwartet. Die Schafe mit ihren verschiedenen Charakterzügen habe ich dann auch ins Herz geschlossen.
Eine neue Sichtweise
Dieses Buch hat mich nach den ersten Seiten sofort gecatcht, da die Ermittlungen in diesem Krimi von einer Schafsherde übernommen werden. Die Herangehensweise und die Gedankengänge der verschiedenen Schafs-Charaktere ließ mich schmunzeln, staunen und nachdenklich werden. Einzigartig! Ich lieb's!
Der Schäfer George wird am Morgen tot von seinen Schafen auf der Weide gefunden. Gemeinsam will die Herde herausfinden, was mit George passiert ist. Sie liebten ihren Schäfer und haben Angst, was nun nach dessen Tod mit ihnen geschehen wird. Wundervolle Geschichte mit Humor, aber auch zum Nachdenken anregend. Die Schafe sind mir ans Herz gewachsen und ich freue mich auf den zweiten Teil.
George Glenn ist tot. Mit einem Spaten im Oberkörper liegt er auf der Weide. Seine Schafe betrachten den leblosen Körper fassungslos. Die Herde beschäftigt sich fortan mit den wirklich wichtigen Fragen: Wer wird ihnen jetzt vorlesen? Wer wird sie zählen? Und vorallem wer hat ihren Schäfer auf dem Gewissen? Verdächtige gibt es im irischen Ort Glennkill genug: der Metzger, der Wirt oder Gott. Und was ist mit dem Wolfsgeist? Die Schafe sind sich einig. Miss Maple, das klügste Schaf aus Glennkill und vielleicht sogar von der ganzen Welt, wird diesen Mordfall lösen. Mit Hilfe ihrer Herde. „Glennkill“ von Leonie Swann ist ein Krimi, der anderen Art. Die Lesenden erleben den Mord am Schäfer George aus der Sicht seiner Schafe. Die Protagonisten sind wundervoll, liebenswürdig, mutig und humorvoll dargestellt. Ihre Art die Menschen zu lesen und zu verstehen ist anders und erfrischend. Die Tatsache, dass die Schafe den Menschen nur zuhören und sie beobachten können, lässt eine spannende Dynamik entstehen. Merken sich die Lesenden die Details so genau wie die Schafe? Glaubt man der Lösung nahe zu sein, verlieren sich die Schafe wieder in ihren Schafsgedanken. Schnelle Wechsel der Gesprächs- und Gedankenthemen sind typisch für den Erzählstil in „Glennkill“. Das Buch hat seine düsteren Momente, ist aber eine absolute Freude zu lesen. Und die Suche nach dem Mörder und seinen Beweggründen wird spannend erzählt. Ein besonders liebenswertes Detail ist das Daumenkino auf der rechten unteren Buchseite.
Wirklich tolles Buch
Es ist mal etwas ganz anderes!🤗 Die Geschichte ist aus der Sicht der Schafe geschrieben. Es ist sehr lustig, wie die Schafe über die Dinge, die sie gehört haben nachdenken und diskutieren. Ihr Schäfer wurde ermordet, natürlich wollen sie wissen, wer der Mörder ist. Sie gehen der Sache auf den Grund🐑
Witzig, spannend und originell
Die Autorin hat hier was ganz tolles hingelegt. Aus der Sicht einer Schafherde erlebt der Leser/Hörer was nach dem Tod eines Schäfers passiert. Die Schafe ermitteln auch selbst in dieser Angelegenheit. Das Hörbuch ist hier besonders zu empfehlen, da die Sprecherin ganz tolle Arbeit gemacht hat und noch besonderen Witz mitbringt.
Zäh wie Kaugummi und leider überhaupt nicht witzig und die Auflösung eine riesige Enttäuschung. Für mich gab es keine Spannung. Und so manche Szene fand ich richtig unerträglich zu lesen. Die Menschen in dem Buch sind unsympathisch und die Schafe anstrengend. Ich habe es im Buddyread gelesen und deswegen beendet, sonst hätte ich das Buch abgebrochen.
„Alles was wirklich schön ist, kannst du immer wieder sehen. Den Himmel. Das Gras. Die Wolkenschafe. Sonne auf der Wolle. Das sind die wichtigen Sachen. Haben kannst du sie nicht.“ 🐑☀️🍃
Glennkill erzählt die ungewöhnliche Geschichte einer Schafherde, die den Mord an ihrem Hirten George aufklären will, nachdem er gleich zu Beginn tot auf der Weide gefunden wird. Mit viel Charme und Humor machen sich die Tiere selbst an die Ermittlungen – ein origineller Ansatz, der dem Buch seinen besonderen Reiz verleiht. Besonders gelungen ist die Perspektive der Schafe: Sie wirken zugleich klug und naiv, wodurch alltägliche menschliche Vorgänge für sie oft rätselhaft erscheinen. Genau daraus entsteht ein Großteil des Witzes, der den Leser immer wieder zum Schmunzeln bringt und gelegentlich auch zum Nachdenken anregt. Trotz dieser starken Idee fehlt es der Geschichte etwas an Tiefe, und auch die Spannung wirkt stellenweise konstruiert. Das Finale hinterlässt einen gemischten Eindruck: Es deutet zwar die dunkleren Seiten von Gesellschaft und Individuen an, erreicht aber nicht die Raffinesse klassischer Krimis à la Agatha Christie – auch wenn mit Miss Maple ein augenzwinkernder Bezug vorhanden ist. Insgesamt kein herausragendes Meisterwerk, aber ein unterhaltsames und originelles Buch, das vor allem durch seine ungewöhnliche Erzählweise punktet.
15 Schafe und ein toter Schäfer
Ein bisschen wie Kindern dabei zuzusehen wie sie versuchen die Welt zu verstehen. Absolut charmant und fantastisch erzählt. Ich möchte jetzt Schafe in Irland hüten gehen. Der Cast war Zucker,wobei ich hoffe, dass wir in den weiteren Teilen noch etwas mehr erfahren, denn ich fand die Backstories die wir bekommen haben sehr interessant. Hat die Welt etwas mehr lebendig gemacht und sie ein wenig von der Formel "Eine Person löst den ganzen Fall" abgegrenzt. Obwohl Miss Maple schon sehr viel beigtragen hat. Die versteckten Anspielungen waren nett. Das Buch Glennkill zu nennen und damit gleichzeitig auf den Mord in Glennkill anzuspielen aber auch den Tod von George Glenn, fand ich persönlich großartig. Auch, dass der leitende Ermittler Holmes heißt und so ziemlich das Gegenteil der Kultfigur ist. Das Ende hab ich nicht kommen sehen. Ich war darauf vorbereitet, dass die Schafe zum falschen Schluss kommen, aber dann doch das richtige dabei herauskommt, aber nicht mit dem was tatsächlich passiert ist.
Schäfchenzählen für Fortgeschrittene - wenn Schafe den Tod ihres Schäfers aufklären, muss es schon verrückt zugehen.
Ich habe das Buch aus einer öffentlichen Bibliothek ausgeliehen und daher auch sehr schnell gelesen. Dazu muss man sich stellenweise aufraffen, da es zum einen langwierige Passagen enthält und zum anderen die monologartigen Schafsgedanken teilweise abstrus sind. Nichts desto trotz möchte man wissen wie es ausgeht und hat über die Seiten das ein oder andere Schaf doch recht lieb gewonnen. Die Denkweise der Schafe ist durchaus erheiternd durch die Wortverdrehungen und die Sichtweise auf die Menschen regt zum Nachdenken an. Manchmal gelingt der Autorin ein kleiner Spannungsbogen oder ein Schmunzler, alles in allem bleibt es ein mittelmäßiges Buch ohne Wiederholungsbedarf meinerseits.























































