Glamorama

Glamorama

Softcover
3.416
GeldCelebritiesGewaltAmerican Psycho

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Description

Eine schockierende Satire auf die oberflächliche Welt des Glamours und der Prominenz

In »Glamorama« entführt Bret Easton Ellis in die schillernde, aber auch abgründige Welt der Stars, Models und Szene-Clubs. Victor Ward, ein erfolgreicher Nightlife-Profi, eröffnet seinen eigenen Club in Manhattan und kämpft wie alle im Schatten der Stars um Geld, Macht und Ruhm. Doch zunehmend gerät er in den Sog der düsteren Seite dieser Hochglanz-Welt, die eng mit Verbrechen und Gewalt verwoben ist.

Ein mysteriöser Auftrag führt ihn nach London und Paris, wo er Kontakt zu einer von einem Model angeführten terroristischen Vereinigung aufnimmt, die Hotels und Flugzeuge in die Luft jagt. Gefangen in einem Netz aus Intrigen und Gewalt, sucht Victor verzweifelt nach einem Ausweg.

Mit scharfem Witz und schonungsloser Härte entwirft Ellis ein Panorama der modernen Gesellschaft, in der Oberflächlichkeit, Gier und Gewalt regieren. »Glamorama« ist eine verstörende Satire, die niemanden kaltlässt.

Book Information

Main Genre
Humor
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
832
Price
15.50 €

Author Description

Bret Easton Ellis wurde 1964 in Los Angeles geboren. Er besuchte die private Buckley School und begann 1986 ein Musikstudium am Bennington College in Vermont. Schon während seiner Highschool-Zeit bis in die Anfänge der 80er-Jahre spielte Ellis Keyboard in diversen New-Wave-Bands und wollte ursprünglich Musiker werden. Im Laufe des Studiums zog es ihn jedoch immer mehr zum Schreiben. Mit 21 Jahren veröffentlichte Ellis das Debüt »Unter Null« und zog zwei Jahre später nach New York City. 1991 erschien »American Psycho«, der Roman machte ihn endgültig zum Kultautor. Seit 2006 lebt er wieder in Los Angeles, in der Nähe von Beverly Hills.

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Das ist eins der Bücher, das am längsten in meinem RuB gewartet hat. Ein bisschen war es deshalb auch wie eine Zeitreise zurück in die 90er. Das ewige Namedropping am Anfang hat mich tatsächlich nicht so genervt wie die exzessiven Outfitbeschreibungen in American Psycho. So schön „eingelullt" habe ich damals den ersten Mord fast überlesen. Auch hier muss man sich erst durch seitenlanges hohles Partygelaber und wichtigtuerische Aufzählungen von Promis quälen, bis die Story an Fahrt aufnimmt und in Geheimaktivitäten, Terror und Folter abdriftet. Zu diesem Zeitpunkt erscheint einem der Erzähler schon so unzuverlässig, dass ich mir nie sicher war, ob das alles wirklich passiert. Je mehr von Filmcrews und Konfetti die Rede war, umso weniger real wirkte das Ganze. Ab der Überfahrt nach Europa habe ich damit gerechnet, dass sich am Ende alles auflöst und sich rausstellt, dass die Hauptfigur einen schlechten Drogentrip oder eine Psychose hatte. Aber so kam es natürlich nicht. Wäre wohl auch nicht Bret Easton Ellis' Art.

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Glamorama reminded me of those contemporary artworks that supposedly satirize the superficial art world—like a taped banana or 'canned shit'—but ultimately remain part of the problem they are trying to critique. I found a quote by David Foster Wallace regarding American Psycho that actually fits Glamorama perfectly: "Look, if the contemporary condition is hopelessly shitty, insipid, materialistic [...] then any writer can get away with slapping together stories with [...] flat characters. If what’s always distinguished bad writing—flat characters, a narrative world that’s cliched and not recognizably human, etc.—is also a description of today’s world, then bad writing becomes an ingenious mimesis of a bad world. If readers simply believe the world is stupid and shallow and mean, then Ellis can write a mean shallow stupid novel that becomes a mordant deadpan commentary on the badness of everything." I can't believe I spent 18 hours reading this satire of a plot.

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