Gebrauchsanweisung für Wien

Gebrauchsanweisung für Wien

Softcover
2.02

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Description

Zu Gast in der lebenswertesten Stadt der Welt

Alter Adel und angesagte Clubs, Vorstadtromantik und Boomtownflair, streitbare Intellektuelle und trendige Szenekünstler – Wien hat sich zu einer der coolsten Metropolen weltweit entwickelt. Neben Opernball und traditionellen Kaffeehäusern kann der Besucher in die innovative Musikszene, in Pop-up-Kunstevents und kulinarische Abenteuer eintauchen. Dabei profitiert er von einem nachhaltigen Mobilitätskonzept und originellen Freizeitaktivitäten.

Alles, was man über die Kulturmetropole wissen muss

Monika Czernin führt durch enge Gassen, in den Prater und ins »rote Wien«, vom Kahlenberg bis in den Wiener Wald. Sie weiß, was den Wiener umtreibt und was den berühmten Schmäh ausmacht. Eine faszinierende Reise in die ehemalige Kaiserstadt, die so lebendig ist wie nie zuvor.

»Die Autorin (...) ist eine exzellente Wien-Kennerin. Charmant führt sie einen durch die prachtvolle Vergangenheit und die spannende Gegenwart - und natürlich in die Kaffeehäuser.« MERIAN

Book Information

Main Genre
Self-Help & Non-Fiction
Sub Genre
Travel & Vacation
Format
Softcover
Pages
224
Price
16.50 €

Author Description

Monika Czernin, geboren 1965, ist freie Journalistin, Filmemacherin und erfolgreiche Buchautorin. Zusammen mit Remo H. Largo schrieb sie »Glückliche Scheidungskinder. Trennungen und wie Kinder damit fertig werden« und »Jugendjahre. Kinder durch die Pubertät begleiten«. Zuletzt erschienen ihre Bücher »Der Kaiser reist inkognito«, für das sie 2023 den Friedrich-Schiedel-Literaturpreis erhielt, die »Gebrauchsanweisung für Tansania« und »Remo Largo – Ein Leben für die Kinder«. Monika Czernin lebt mit ihrer Tochter am Starnberger See.

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Inhaltsangabe: Eine Melange trinken, wo Reinhold Schneider »Winter in Wien« verfasste; sich im Dreivierteltakt um die eigene Achse drehen, wo die bessere Gesellschaft rauschende Bälle feiert; oder sich die Nacht um die Ohren schlagen, wo die besten DJs den Ton angeben: Das ist Wien, Weltstadt mit imperialer Vergangenheit und trendiger Gegenwart. Monika Czernin weiß, was den Wiener heute umtreibt, warum Oberkellner respektierte Persönlichkeiten und Obdachlose standesbewusst sind. Sie führt durch enge Gassen mit Kopfsteinpflaster und an den Donaukanal, mit Sigmund Freud um die Ringstraße und mit E-Rollern durch die brandneue Aspern-City, Leuchtturmprojekt der Wiener Stadtentwicklung. Sie kennt das jüdische wie das »rote« Wien und erklärt, was den »Schmäh« ausmacht, warum man »Sackerl« und nicht Plastiktüte sagen sollte und wieso Wien derzeit mehr denn je einen Besuch wert ist. Meine Meinung: Am verwundertsten war ich, dass ein Buch aus dem Jahr 2008 in alter Rechtschreibung veröffentlicht wird. Auch, wenn im Buch steht, dass das Copyright im Jahr 2003 liegt - für mich ist das ein absolutes No-Go! Neu veröffentlichte Bücher müssen der aktuellen Rechtschreibung entsprechen. Auch die Autorin des Buches ist für mich wenig hilfreich, scheint sie sich doch als Kärtnerin, die jetzt in München lebt, nur während ihrer Studienzeit und ein paar Jahre danach in Wien in sehr elitären Kreisen bewegt haben. Mit ihren Anektoten kann ich mir in meiner Heimatstadt wenig anfangen, wenn ich das Buch lese, habe nicht mal ich "Wiener Feeling", wie soll das dann bei Menschen entstehen, die noch gar nie da waren? Das Wien (bis auf wenige modernere Viertel), das hier im Buch dargestellt wird, gab es schon in meiner Jugend in den späten 1990ern und frühen 2000ern nicht mehr - zumindest nicht in den "kleinbürgerlichen Kreisen" in denen ich mich zu bewegen schien und scheine. Wenn das Cafe Schwarzenberg,z.B., als Touristenfalle bezeichnet wird, scheint sich die Autorin nicht wienerisch genug verhalten zu haben. Neben dem Cafe Ritter und dem Landtmann gibt es dort die höflichsten Kellner, der Service ist erstklassig und typisch Wienerisch, eben auf der gehobenen Seite. Sehr gerne war ich bis vor ein paar Jahren auch in Cafes rund um den Westbahnhof unterwegs, wo die Einrichtung und das Publikum bodenständiger waren. Nachdem ich allerdings vor fünf Jahren aufgehört habe zu rauchen, stören mich die Raucherbereiche in Cafes und ich gehe dort nur noch in Ausnahmefällen hin und bevorzuge Nichtraucherlokale - wo sich die meisten Traditionskaffeehäuser dagegen entschieden haben. Da muss ich wohl auf das gesetzlich verordnete Rauchverbot warten. Die historischen Daten waren mir in diesem Buch zu viel und haben die Handlung ersetzt statt ergänzt. Die Stätten werden lieblos und nüchern beschrieben, die wenigen Wiener Ausdrücke, die vorkommen, wirken aufgesetzt und Oberlehrermäßig. Wo geht man abens hin? Theater und Oper finden sich hier: nur was ist mit der Wiener Musicalgeschichte? Wiener Produktionen haben es schließlich bis nach London und New York und Tokio geschafft und finden in diesem Buch nicht mal eine Erwähnung. Anscheined nicht schick genug. Was ist mit dem aktuellen Wiener Nachtleben? Wo feiert man die ganze Nacht, nachdem Ende der 1990er die Gasometer nicht mehr für seltene(!!!) Raves herhalten? Auch das bleibt in diesem Buch offen. Wohin mit Kindern? Wie gehen die Wiener mit ihren Alten und Jungen um? Auch dazu nichts im Buch zu finden. Fazit: Bei mir fällt dieses Buch komplett durch.

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