Der Kaiser reist inkognito
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Description
Ende des 18. Jahrhunderts geraten die europäischen Monarchien ins Wanken. Der Sohn Maria Theresias, Kaiser Joseph II., erkennt den Reformbedarf und greift begierig die Ideen der Aufklärung auf. Ohne Pomp und großes Gefolge – inkognito – bereist er sein riesiges Reich. Mit eigenen Augen sieht er, wie seine Untertanen leben, unter Frondiensten leiden, hungern. Er trifft einfache Menschen ebenso wie Fürsten und Könige, besucht Krankenhäuser und Fabriken, immer auf der Suche nach neuen Erkenntnissen für den Aufbau seines modernen Staates. Bei seiner Schwester in Versailles sieht er die Französische Revolution heraufziehen. Am Ende hat Joseph II. ein Viertel seiner Regierungszeit unterwegs verbracht. Monika Czernin schildert einen außergewöhnlichen Herrscher, der seiner Zeit in vielem voraus war.
»Vielleicht der vollkommenste aufgeklärte Herrscher in der europäischen Geschichte.« A. C. Macartney
Eine der 100 Literatur-Empfehlungen für 100 Jahre eines Lebens im Magazin der »Süddeutschen Zeitung« vom 25. Februar 2022
Sommer-Lesetipp des österreichischen Bundespräsidenten
Ausstattung: mit Abbildungen
Book Information
Author Description
Monika Czernin, 1965 in Klagenfurt geboren, studierte Politikwissenschaften und Philosophie in Wien. Die international renommierte Filmemacherin und Autorin (u. a. »Gebrauchsanweisung für Wien«, »Ich habe zu kurz gelebt. Die Geschichte der Nora Gräfin Kinsky«) konzentriert sich auf zentrale Figuren und Wendepunkte der europäischen Geschichte. Ihr Buch »Anna Sacher und ihr Hotel« stand wochenlang auf der Bestsellerliste. Zuletzt erschien mit großem Erfolg das hochgelobte Buch über Joseph II., »Der Kaiser reist inkognito«, für das sie 2023 mit dem Friedrich-Schiedel-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Seit 2023 ist sie Mitglied der European Academy of Sciences and Arts.Mehr Infos unter https://monikaczernin.com und Social unter https://facebook.com/BooksAndFilmsByMonikaCzernin
Posts
Mit diesem Werk hat die Autorin Geschichte so spannend und gut erzählt, dass man das Buch wie einen Roman lesen kann. Bei den Herrscherhäusern war ja alles zu finden, was wir auch in guter Literatur finden - Intrigen, Liebe, Verlust(ängste), Freundschaften, Tod und Ideale, die aufeinanderprallen - und genau dazu wurde die Geschichte verpackt. Und Joseph II. ist mir nach dieser Lektüre noch sympathischer als zuvor. Meine Empfehlung für alle, die sich ein wenig für Historisches interessieren. Richtig gut, richtig lesenswert!
Eine spannende Reise!
„Der Kaiser fährt Inkognito ist eine gute Zusammenfassung von Joseph II´s wichtigsten Reisen. Durch die Recherche von Monika Czerin in der Reiseaufzeichnungen und dem romanartigen Schreibstil hat man das Gefühl Teil der Reisegruppe zu sein. Dabei wird vor allem Jospeh´s Hilfsbereitschaft und Menschenliebe sehr deutlich sowohl auch wie sehr er durch die Mitregentschaft seiner Mutter eingeengt gefühlt hat. Auf 380 Seiten wurde ich in das Österreich, Russland & Frankreich des 18. Jahrhunderts entführt und ich bin heilfroh nicht zu dieser Zeit gelebt zu haben. Pocken, nach Urin riechende Schlossflure und Krankenhäuser, in dem man noch mehr Krankheiten bekommst als man sowieso schon hat, ist etwas das man nur im Buchform erleben möchte und nicht persönlich
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Ende des 18. Jahrhunderts geraten die europäischen Monarchien ins Wanken. Der Sohn Maria Theresias, Kaiser Joseph II., erkennt den Reformbedarf und greift begierig die Ideen der Aufklärung auf. Ohne Pomp und großes Gefolge – inkognito – bereist er sein riesiges Reich. Mit eigenen Augen sieht er, wie seine Untertanen leben, unter Frondiensten leiden, hungern. Er trifft einfache Menschen ebenso wie Fürsten und Könige, besucht Krankenhäuser und Fabriken, immer auf der Suche nach neuen Erkenntnissen für den Aufbau seines modernen Staates. Bei seiner Schwester in Versailles sieht er die Französische Revolution heraufziehen. Am Ende hat Joseph II. ein Viertel seiner Regierungszeit unterwegs verbracht. Monika Czernin schildert einen außergewöhnlichen Herrscher, der seiner Zeit in vielem voraus war.
»Vielleicht der vollkommenste aufgeklärte Herrscher in der europäischen Geschichte.« A. C. Macartney
Eine der 100 Literatur-Empfehlungen für 100 Jahre eines Lebens im Magazin der »Süddeutschen Zeitung« vom 25. Februar 2022
Sommer-Lesetipp des österreichischen Bundespräsidenten
Ausstattung: mit Abbildungen
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Monika Czernin, 1965 in Klagenfurt geboren, studierte Politikwissenschaften und Philosophie in Wien. Die international renommierte Filmemacherin und Autorin (u. a. »Gebrauchsanweisung für Wien«, »Ich habe zu kurz gelebt. Die Geschichte der Nora Gräfin Kinsky«) konzentriert sich auf zentrale Figuren und Wendepunkte der europäischen Geschichte. Ihr Buch »Anna Sacher und ihr Hotel« stand wochenlang auf der Bestsellerliste. Zuletzt erschien mit großem Erfolg das hochgelobte Buch über Joseph II., »Der Kaiser reist inkognito«, für das sie 2023 mit dem Friedrich-Schiedel-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Seit 2023 ist sie Mitglied der European Academy of Sciences and Arts.Mehr Infos unter https://monikaczernin.com und Social unter https://facebook.com/BooksAndFilmsByMonikaCzernin
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Mit diesem Werk hat die Autorin Geschichte so spannend und gut erzählt, dass man das Buch wie einen Roman lesen kann. Bei den Herrscherhäusern war ja alles zu finden, was wir auch in guter Literatur finden - Intrigen, Liebe, Verlust(ängste), Freundschaften, Tod und Ideale, die aufeinanderprallen - und genau dazu wurde die Geschichte verpackt. Und Joseph II. ist mir nach dieser Lektüre noch sympathischer als zuvor. Meine Empfehlung für alle, die sich ein wenig für Historisches interessieren. Richtig gut, richtig lesenswert!
Eine spannende Reise!
„Der Kaiser fährt Inkognito ist eine gute Zusammenfassung von Joseph II´s wichtigsten Reisen. Durch die Recherche von Monika Czerin in der Reiseaufzeichnungen und dem romanartigen Schreibstil hat man das Gefühl Teil der Reisegruppe zu sein. Dabei wird vor allem Jospeh´s Hilfsbereitschaft und Menschenliebe sehr deutlich sowohl auch wie sehr er durch die Mitregentschaft seiner Mutter eingeengt gefühlt hat. Auf 380 Seiten wurde ich in das Österreich, Russland & Frankreich des 18. Jahrhunderts entführt und ich bin heilfroh nicht zu dieser Zeit gelebt zu haben. Pocken, nach Urin riechende Schlossflure und Krankenhäuser, in dem man noch mehr Krankheiten bekommst als man sowieso schon hat, ist etwas das man nur im Buchform erleben möchte und nicht persönlich





