Gannibal 13
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Description
Daigo Agawa, ein junger Polizist, wird mitsamt seiner Frau und Tochter in ein abgelegenes und verschneites Bergdorf versetzt. Die Dorfbewohner nehmen die dreiköpfige junge Familie herzlich in den Kreis ihrer Gemeinde auf, doch der Tod einer älteren Dorfbewohnerin lässt Daigo an der freundlichen Fassade der Einheimischen zweifeln…
Bedrohlich, atmosphärisch und eiskalt.
Dies ist der dreizehnte Band der Serie.
Weitere Informationen:
- Abgeschlossen in 13 Bänden
Book Information
Posts
Uff …
So, nachdem ich mir das Gesicht gewaschen habe, weil ich wieder so viel geheult habe, gibt’s jetzt die Rezi. Daigo hat sich doch ein wenig rehabilitiert für mich. Seine Entwicklung kam für mich aber leider etwas unerwartet nach seiner bisherigen Art, dass ich einen halben Stern abziehe bei der Bewertung. Was ich sehr schön finde: Endlich eine realistische Darstellung für ein Ende eines Teufelskreises. Eine Seite entscheidet sich endlich (!!!!), diesen Scheiß nicht weiter mitzumachen. Wenn Kinder vernünftiger sind als die saudummen Erwachsenen! Herrgott noch eins. So gerne ich Rachegeschichten auch lese, so bewusst ist mir, dass das einfach Fiktion ist und kein vernünftig denkender Mensch damit jemals etwas gelöst hat. Seid vernünftig, seid wie die Kinder in diesem Manga! Am Ende gibt es noch einen Twist ganz am Ende, der für die Reihe noch einmal einiges offen lässt, aber für mich war davor bereits ein sehr gutes Ende erreicht, das ich so akzeptieren kann. Und nachdem die Reihe meine emotionale Skala mal wieder gefüllt hat, bleibt sie erst mal in meinem Besitz. Ich weiß nicht, ob ich sie jemals noch mal lesen werde, aber ich bin wirklich allen Ernstes schwer begeistert vom Abschluss und von der Darstellung und von der Lektion, die enthalten ist.
Da wollte es aber jemand ganz in Horrorfilm Tradition enden lassen :D Das führt leider wieder zu losen Fäden, nachdem eigentlich die gesamte Vergangenheit so schön aufgeschlüsselt worden ist. Jetzt kann man da auch ein wenig selbst rätseln, wie das alles zustande kam. Die gekratzte Inschrift in der Zelle von Shirogane ergibt für mich allerdings dennoch nicht wirklich Sinn. Und auch, wie das im Dorf dann alles so erfolgte, ergibt nicht viel Sinn. Ich verstehe, warum es so enden sollte und finde es sehr gut, dass die Worte von Kano nochmal aufgegriffen worden sind, daher ziehe ich für mich keine Sterne ab. Wer aber keine offenen Enden mag, sollte hiervon vielleicht doch die Finger lassen :O
Würdiger Abschluss...?
Der letzte Band war auf jeden Fall nochmal super nervenaufreibend und krass! Das Ende war auf der einen Seite gut und passend, aber irgendwie auch nicht 100% zufriedenstellend. Wer es gelesen hat, weiß, warum. Ich bin eigl ein Freund von solchen Enden, aber es fühlt sich dadurch halt so an, dass ich wissen will, wie es weitergehen würde! Das fand ich dann noch so richtig gelungen. Andererseits war das Ende auch irgendwie genauso spannend wie alle Bände zuvor! Insgesamt in meinen Augen aber eine sehr lohnenseerte Reihe für Horrorfans! ❤️
Finale(?)
13 Bände. 13 Bände in denen man die Geschichte einer Stadt, einer Familie, eines Fluchs, einer Vergangenheit und Gegenwart erlebt. Der Gedanke das Kannibalismus irgendwo weiterhin existieren könnte ist für uns möglicherweise Grotesk allerdings bringt uns Gannibal in den Genuss zu sehen das fernab von jeglicher Stadt, an Orten die wir selber niemals erreichen werden Sitten und Bräuche existieren an die wir nur denken können wenn wir Horror gucken oder lesen. Die Geschichte war eine Berg- und Talfahrt, sie hatte Höhen & Tiefen, Dramatik und Wendungen bis zum Schluss und hat auch bis zum Schluss sich immer weiter in Wendungen verzwickt. Alles in allem eine zum nachdenken anregende Geschichte sofern man es zulassen möchte.
Und wieder eine Reihe zu Ende 🥹 auch diese habe ich wieder geliebt. Sie war gestört aber sehr gut 🫢 nur wie kann man das nur so enden lassen 😭 dieser Kreislauf wird sich erst ändern, wenn die Kinder voll und ganz dies wollen oder sich das Dorf selbst zu Grunde richtet. Ich hätte gerne noch die Zukunft gesehen, wie es den Lebenden später geht. So ist mir dies alles zu offen und daher ziehe ich nur einen halben Stern ab 🥹
Gannibal – oder „Die Gotos: Wenn RTL2 und Inzest ein Kind hätten.“ Willkommen in einem Manga, der dir verspricht, dir den Magen umzudrehen – aber nur, weil du vom Plot Magenschmerzen bekommst. Ein abgelegenes Dorf, mysteriöse Ereignisse, angebliche Menschenfresser. Klingt wie ein düsteres Meisterwerk? Falsch gedacht. Stattdessen bekommst du den narrativen Äquivalent von altem Toast in einem hübsch gemalten Teller. Alles schreit „Schocker!“, aber am Ende ist es nur ein schlecht maskierte Dorf Fehde-Krimi mit mehr Rückblenden als Sinn. Der Ermittler? Hat die Ausstrahlung eines benutzten Teebeutels. Seine Frau? Dauerhaft traumatisiert – aber leider genauso spannend wie ein leerer Notizzettel. Das Kind? Dramaturgischer Ballast. Alles dreht sich darum, und doch ist es nicht mehr als ein Plotwerkzeug. Die Dorfbewohner? So geheimnisvoll wie ein offenes Buch – nur dass das Buch sich alle drei Seiten wiederholt. Körperteile fliegen, Blut spritzt, aber das einzig wirklich Verstörende ist, wie man mit so viel Aufwand so wenig Stimmung erzeugen kann. Statt Gänsehaut bekommst du höchstens das Bedürfnis, den Manga aus dem Fenster zu werfen und zu hoffen, dass dich das Universum für deinen Mut belohnt. Der finale Band fühlt sich an, als hätte jemand „Schluss jetzt“ gesagt – mitten im Satz. Plotlöcher so groß, dass man eine Kutsche durchfahren könnte. Die Auflösung? Unwürdig. Wie ein schlechter One-Night-Stand: Vielversprechender Anfang, katastrophales Ende, bittere Reue. Persönliche Meinung; Der Anfang? Interessant. Der Mittelteil? Qualvoll. Das Ende? Trauma. Nur zu empfehlen, wenn ihr euer Geld hasst oder wissen wollt, wie sich Reue in gedruckter Form anfühlt.
Und wieder eine meiner Lieblingsreihen beendet 🥲 Und ja ich hatte echt Angst vor diesem letzten Band weil naja ich wollte halt das meine favorite characters überleben ne? Das Ende fand ich sehr gut gelungen da dem Leser ein "Happy End" suggeriert wird und dann aufeinmal kommt dieses offene Ende um die Ecke und lässt einen das Blut in den Adern gefrieren. Absolutes Muss für jeden Horror Manga Fan! Perfekte Mischung von Makaber und Menschlichkeit( vorallem die Message vom "Ende")
Description
Daigo Agawa, ein junger Polizist, wird mitsamt seiner Frau und Tochter in ein abgelegenes und verschneites Bergdorf versetzt. Die Dorfbewohner nehmen die dreiköpfige junge Familie herzlich in den Kreis ihrer Gemeinde auf, doch der Tod einer älteren Dorfbewohnerin lässt Daigo an der freundlichen Fassade der Einheimischen zweifeln…
Bedrohlich, atmosphärisch und eiskalt.
Dies ist der dreizehnte Band der Serie.
Weitere Informationen:
- Abgeschlossen in 13 Bänden
Book Information
Posts
Uff …
So, nachdem ich mir das Gesicht gewaschen habe, weil ich wieder so viel geheult habe, gibt’s jetzt die Rezi. Daigo hat sich doch ein wenig rehabilitiert für mich. Seine Entwicklung kam für mich aber leider etwas unerwartet nach seiner bisherigen Art, dass ich einen halben Stern abziehe bei der Bewertung. Was ich sehr schön finde: Endlich eine realistische Darstellung für ein Ende eines Teufelskreises. Eine Seite entscheidet sich endlich (!!!!), diesen Scheiß nicht weiter mitzumachen. Wenn Kinder vernünftiger sind als die saudummen Erwachsenen! Herrgott noch eins. So gerne ich Rachegeschichten auch lese, so bewusst ist mir, dass das einfach Fiktion ist und kein vernünftig denkender Mensch damit jemals etwas gelöst hat. Seid vernünftig, seid wie die Kinder in diesem Manga! Am Ende gibt es noch einen Twist ganz am Ende, der für die Reihe noch einmal einiges offen lässt, aber für mich war davor bereits ein sehr gutes Ende erreicht, das ich so akzeptieren kann. Und nachdem die Reihe meine emotionale Skala mal wieder gefüllt hat, bleibt sie erst mal in meinem Besitz. Ich weiß nicht, ob ich sie jemals noch mal lesen werde, aber ich bin wirklich allen Ernstes schwer begeistert vom Abschluss und von der Darstellung und von der Lektion, die enthalten ist.
Da wollte es aber jemand ganz in Horrorfilm Tradition enden lassen :D Das führt leider wieder zu losen Fäden, nachdem eigentlich die gesamte Vergangenheit so schön aufgeschlüsselt worden ist. Jetzt kann man da auch ein wenig selbst rätseln, wie das alles zustande kam. Die gekratzte Inschrift in der Zelle von Shirogane ergibt für mich allerdings dennoch nicht wirklich Sinn. Und auch, wie das im Dorf dann alles so erfolgte, ergibt nicht viel Sinn. Ich verstehe, warum es so enden sollte und finde es sehr gut, dass die Worte von Kano nochmal aufgegriffen worden sind, daher ziehe ich für mich keine Sterne ab. Wer aber keine offenen Enden mag, sollte hiervon vielleicht doch die Finger lassen :O
Würdiger Abschluss...?
Der letzte Band war auf jeden Fall nochmal super nervenaufreibend und krass! Das Ende war auf der einen Seite gut und passend, aber irgendwie auch nicht 100% zufriedenstellend. Wer es gelesen hat, weiß, warum. Ich bin eigl ein Freund von solchen Enden, aber es fühlt sich dadurch halt so an, dass ich wissen will, wie es weitergehen würde! Das fand ich dann noch so richtig gelungen. Andererseits war das Ende auch irgendwie genauso spannend wie alle Bände zuvor! Insgesamt in meinen Augen aber eine sehr lohnenseerte Reihe für Horrorfans! ❤️
Finale(?)
13 Bände. 13 Bände in denen man die Geschichte einer Stadt, einer Familie, eines Fluchs, einer Vergangenheit und Gegenwart erlebt. Der Gedanke das Kannibalismus irgendwo weiterhin existieren könnte ist für uns möglicherweise Grotesk allerdings bringt uns Gannibal in den Genuss zu sehen das fernab von jeglicher Stadt, an Orten die wir selber niemals erreichen werden Sitten und Bräuche existieren an die wir nur denken können wenn wir Horror gucken oder lesen. Die Geschichte war eine Berg- und Talfahrt, sie hatte Höhen & Tiefen, Dramatik und Wendungen bis zum Schluss und hat auch bis zum Schluss sich immer weiter in Wendungen verzwickt. Alles in allem eine zum nachdenken anregende Geschichte sofern man es zulassen möchte.
Und wieder eine Reihe zu Ende 🥹 auch diese habe ich wieder geliebt. Sie war gestört aber sehr gut 🫢 nur wie kann man das nur so enden lassen 😭 dieser Kreislauf wird sich erst ändern, wenn die Kinder voll und ganz dies wollen oder sich das Dorf selbst zu Grunde richtet. Ich hätte gerne noch die Zukunft gesehen, wie es den Lebenden später geht. So ist mir dies alles zu offen und daher ziehe ich nur einen halben Stern ab 🥹
Gannibal – oder „Die Gotos: Wenn RTL2 und Inzest ein Kind hätten.“ Willkommen in einem Manga, der dir verspricht, dir den Magen umzudrehen – aber nur, weil du vom Plot Magenschmerzen bekommst. Ein abgelegenes Dorf, mysteriöse Ereignisse, angebliche Menschenfresser. Klingt wie ein düsteres Meisterwerk? Falsch gedacht. Stattdessen bekommst du den narrativen Äquivalent von altem Toast in einem hübsch gemalten Teller. Alles schreit „Schocker!“, aber am Ende ist es nur ein schlecht maskierte Dorf Fehde-Krimi mit mehr Rückblenden als Sinn. Der Ermittler? Hat die Ausstrahlung eines benutzten Teebeutels. Seine Frau? Dauerhaft traumatisiert – aber leider genauso spannend wie ein leerer Notizzettel. Das Kind? Dramaturgischer Ballast. Alles dreht sich darum, und doch ist es nicht mehr als ein Plotwerkzeug. Die Dorfbewohner? So geheimnisvoll wie ein offenes Buch – nur dass das Buch sich alle drei Seiten wiederholt. Körperteile fliegen, Blut spritzt, aber das einzig wirklich Verstörende ist, wie man mit so viel Aufwand so wenig Stimmung erzeugen kann. Statt Gänsehaut bekommst du höchstens das Bedürfnis, den Manga aus dem Fenster zu werfen und zu hoffen, dass dich das Universum für deinen Mut belohnt. Der finale Band fühlt sich an, als hätte jemand „Schluss jetzt“ gesagt – mitten im Satz. Plotlöcher so groß, dass man eine Kutsche durchfahren könnte. Die Auflösung? Unwürdig. Wie ein schlechter One-Night-Stand: Vielversprechender Anfang, katastrophales Ende, bittere Reue. Persönliche Meinung; Der Anfang? Interessant. Der Mittelteil? Qualvoll. Das Ende? Trauma. Nur zu empfehlen, wenn ihr euer Geld hasst oder wissen wollt, wie sich Reue in gedruckter Form anfühlt.

















