Für mich ist auch die 6. Stunde
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Description
Mit Problemen im Unterrichtsalltag kennt Frau Freitag sich aus, unterrichtet sie doch seit über fünfzehn Jahren an Brennpunktschulen. Ihre eigene Ausbildung wird sie nie vergessen, diese Mischung aus Panik, mangelndem Selbstvertrauen und liebevoll-chaotischen Schülern, die das Unterrichten unmöglich machte. Was nicht hilft: die Theorien der Pädagogikpäpste, die seit Jahren keine Schule von innen gesehen haben. Frau Freitags Kultbestseller sind schon längst Lehrmaterial. Jetzt hat sie den unterhaltsamen Ratgeber geschrieben, den sie selbst gerne gehabt hätte – und verrät Tipps und Tricks, wie Lehrer, Schüler und Eltern die Schulzeit überleben.
Book Information
Author Description
Frau Freitag, geboren 1968, wollte schon immer Lehrerin werden. Seit über zehn Jahren unterrichtet sie Englisch und Kunst in lauter überdrehten, dafür recht leistungsschwachen Klassen. Sie lebt in einer deutschen Großstadt.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
💚
*Für mich ist die 6. Stunde* von Frau Freitag richtet sich an Lehrer, die in ihrem Schulalltag mit typischen Herausforderungen konfrontiert sind und nach praktischen Ratschlägen suchen. Frau Freitag teilt in diesem Ratgeber ihre eigenen Erfahrungen und gibt Einblicke in ihre langjährige Tätigkeit an Brennpunktschulen, wobei sie in ihrem gewohnt humorvollen Stil die eher ernsten Aspekte des Lehrerberufs thematisiert. Die Stärke des Buches liegt sicherlich in der sympathischen, direkten Art von Frau Freitag, die sich mit den Problemen, die Lehrer im Klassenzimmer tagtäglich erleben, gut identifizieren lässt. Ihre humorvolle Perspektive auf Schüler, Eltern und Kollegen macht das Buch für den Leser unterhaltsam und sorgt für den einen oder anderen Schmunzler. Die Anekdoten und Tipps aus ihrer eigenen Praxis könnten für Berufsanfänger durchaus hilfreich sein, vor allem, wenn sie nach realistischen, eher unkonventionellen Lösungsmöglichkeiten suchen. Allerdings muss ich sagen, dass das Buch für mich als langjährige Lehrerin weniger überzeugend war. Der erste Teil, der sich mit der Ausbildung und dem Berufseinstieg beschäftigt, empfand ich als eher langatmig und wenig ansprechend. Die humorvolle Herangehensweise von Frau Freitag war in diesem Abschnitt für mich eher störend, da die Ausführungen durch eine Vielzahl von persönlichen Erlebnissen unnötig in die Länge gezogen wurden. Für Lehrkräfte, die bereits Jahre im Beruf sind, gibt es in diesem Teil wenig Neues und es ist schwer, sich mit den gegebenen Ratschlägen zu identifizieren. Auch die Tipps und Tricks, die Frau Freitag im Buch gibt, sind nicht immer hilfreich oder anwendbar. Da jeder Lehrer seine eigenen Strategien entwickelt, um mit Schülern umzugehen, und weil der Unterrichtsalltag so vielfältig ist, werden allgemeine Ratschläge oftmals wenig konkret. Viele Situationen lassen sich eben nicht so einfach auflösen, wie es in einem Ratgeber suggeriert wird. Zudem fand ich, dass einige der Ratschläge – etwa in Bezug auf Disziplinarmaßnahmen – zu drastisch oder wenig differenziert waren, was mich persönlich nicht angesprochen hat. Fazit: *Für mich ist die 6. Stunde* ist sicherlich ein unterhaltsames Buch für angehende Lehrer oder auch für Lehrkräfte, die eine humorvolle Perspektive auf den Schulalltag suchen. Für mich, als erfahrene Lehrerin, war das Buch jedoch nicht so ergiebig. Die humorvollen Erzählungen aus dem Schulalltag von Frau Freitag sind zwar sympathisch, aber die praktischen Ratschläge bieten wenig Neues und können in vielen Fällen nicht auf den eigenen Unterricht übertragen werden. Für Berufseinsteiger mag das Buch hilfreich sein, für langjährige Lehrkräfte eher weniger. Deshalb gebe ich dem Buch 3 von 5 Sternen – unterhaltsam, aber nicht besonders tiefgründig oder praxisnah.

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Protagonist(s)
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Mit Problemen im Unterrichtsalltag kennt Frau Freitag sich aus, unterrichtet sie doch seit über fünfzehn Jahren an Brennpunktschulen. Ihre eigene Ausbildung wird sie nie vergessen, diese Mischung aus Panik, mangelndem Selbstvertrauen und liebevoll-chaotischen Schülern, die das Unterrichten unmöglich machte. Was nicht hilft: die Theorien der Pädagogikpäpste, die seit Jahren keine Schule von innen gesehen haben. Frau Freitags Kultbestseller sind schon längst Lehrmaterial. Jetzt hat sie den unterhaltsamen Ratgeber geschrieben, den sie selbst gerne gehabt hätte – und verrät Tipps und Tricks, wie Lehrer, Schüler und Eltern die Schulzeit überleben.
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Frau Freitag, geboren 1968, wollte schon immer Lehrerin werden. Seit über zehn Jahren unterrichtet sie Englisch und Kunst in lauter überdrehten, dafür recht leistungsschwachen Klassen. Sie lebt in einer deutschen Großstadt.
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*Für mich ist die 6. Stunde* von Frau Freitag richtet sich an Lehrer, die in ihrem Schulalltag mit typischen Herausforderungen konfrontiert sind und nach praktischen Ratschlägen suchen. Frau Freitag teilt in diesem Ratgeber ihre eigenen Erfahrungen und gibt Einblicke in ihre langjährige Tätigkeit an Brennpunktschulen, wobei sie in ihrem gewohnt humorvollen Stil die eher ernsten Aspekte des Lehrerberufs thematisiert. Die Stärke des Buches liegt sicherlich in der sympathischen, direkten Art von Frau Freitag, die sich mit den Problemen, die Lehrer im Klassenzimmer tagtäglich erleben, gut identifizieren lässt. Ihre humorvolle Perspektive auf Schüler, Eltern und Kollegen macht das Buch für den Leser unterhaltsam und sorgt für den einen oder anderen Schmunzler. Die Anekdoten und Tipps aus ihrer eigenen Praxis könnten für Berufsanfänger durchaus hilfreich sein, vor allem, wenn sie nach realistischen, eher unkonventionellen Lösungsmöglichkeiten suchen. Allerdings muss ich sagen, dass das Buch für mich als langjährige Lehrerin weniger überzeugend war. Der erste Teil, der sich mit der Ausbildung und dem Berufseinstieg beschäftigt, empfand ich als eher langatmig und wenig ansprechend. Die humorvolle Herangehensweise von Frau Freitag war in diesem Abschnitt für mich eher störend, da die Ausführungen durch eine Vielzahl von persönlichen Erlebnissen unnötig in die Länge gezogen wurden. Für Lehrkräfte, die bereits Jahre im Beruf sind, gibt es in diesem Teil wenig Neues und es ist schwer, sich mit den gegebenen Ratschlägen zu identifizieren. Auch die Tipps und Tricks, die Frau Freitag im Buch gibt, sind nicht immer hilfreich oder anwendbar. Da jeder Lehrer seine eigenen Strategien entwickelt, um mit Schülern umzugehen, und weil der Unterrichtsalltag so vielfältig ist, werden allgemeine Ratschläge oftmals wenig konkret. Viele Situationen lassen sich eben nicht so einfach auflösen, wie es in einem Ratgeber suggeriert wird. Zudem fand ich, dass einige der Ratschläge – etwa in Bezug auf Disziplinarmaßnahmen – zu drastisch oder wenig differenziert waren, was mich persönlich nicht angesprochen hat. Fazit: *Für mich ist die 6. Stunde* ist sicherlich ein unterhaltsames Buch für angehende Lehrer oder auch für Lehrkräfte, die eine humorvolle Perspektive auf den Schulalltag suchen. Für mich, als erfahrene Lehrerin, war das Buch jedoch nicht so ergiebig. Die humorvollen Erzählungen aus dem Schulalltag von Frau Freitag sind zwar sympathisch, aber die praktischen Ratschläge bieten wenig Neues und können in vielen Fällen nicht auf den eigenen Unterricht übertragen werden. Für Berufseinsteiger mag das Buch hilfreich sein, für langjährige Lehrkräfte eher weniger. Deshalb gebe ich dem Buch 3 von 5 Sternen – unterhaltsam, aber nicht besonders tiefgründig oder praxisnah.











