Fünfzig Wörter für Schnee

Fünfzig Wörter für Schnee

Hardback
3.213

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Description

Eine Reise um die Welt und durch den Schnee in fünfzig Wörtern --- "Das perfekte Geschenk." BBC

Ein Buch, so einzigartig wie eine Schneeflocke: Die schottische Lyrikerin Nancy Campbell erzählt unvergessliche Geschichten rund um die ganz unterschiedlichen Wörter für Schnee in den Sprachen unserer Welt - eine ebenso faszinierende wie überraschende Entdeckungsreise durch Länder, Märchen, Legenden und Kulturen.

"Ein funkelndes Prisma, das sichtbar macht, welche Bedeutung Schnee in ganz unterschiedlichen Kulturen hat." National Geographic

Book Information

Main Genre
Self-Help & Non-Fiction
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
240
Price
24.70 €

Author Description

Nancy Campbell, aufgewachsen in Schottland und Northumberland, lebt in Oxford/UK. Sie lernte traditionelle Buchhandwerkskunst bei Barbarien Press in Canada sowie Woodside Press in New York und arbeitete anschließend bei Kunstbuchdruckereien in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien. Mehrere Aufenthalte bei arktischen Forschungseinrichtungen zwischen 2010 und 2017 inspirierten sie zu verschiedenen literarischen Projekten, die sich mit der Umwelt der arktischen Zone beschäftigten. Ihr jüngstes Buch The Library of Ice stand auf der Longlist für den Rathbone Folio Prize 2020. 2019/2020 war sie Stipendiatin des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg.

Posts

3
All
2.5

Zum Ende hin hat mich das Buch leider verloren.

5

Bezauberndes Buch über die Einzigartigkeit und Besonderheiten von Schnee

 Ich bin ja eher der Sommer Typ und kann Schnee nur über die Weihnachtsfeiertage etwas abgewinnen. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich im Kölner Raum eher mit Schneematsch zu tun habe. Nancy Campbell aber hat mit diesem wunderbaren Buch meine Begeisterung für die einzigartigen Flocken wecken können. Im kurzen Kapitel erfahren wir interessante Fakten über die weiße Pracht und auch mystisches verbindet sich hier mit Linguistik. Einmal rund um den Globus schweben wir mit Schneeflocken auf zu neuem Wissen. Zum Beispiel erklärt man uns, wie man einen Iglu baut, wann es in Estland Eisstraßen gibt, dass in Grönland Bier und geschmolzener Schnee gleich heißen. Viel Know-how stammt von indigenen Völkern. Und sogar Thailand hat ein Wort für Schnee, obwohl es diesen dort so gut wie gar nicht gibt. Selten habe ich ein so kurzweiliges und ansprechendes Werk über einunddasselbe Element gelesen. Ganz verzaubert bin ich von den Illustrationen, die von dem Fotografien von Wilson Bentley stammen, dem ersten Schneeflockenfotografen der Welt. Auch das hübsche Vorsatz, Papier und der dazu passende Einband haben es mir angetan. Eine Freude für den Geist und für die Augen. Und für alle, die noch ein tolles buchiges Geschenk suchen: Let it Snow – wenn schon nicht auf, dann wenigstens unter den Weihnachtsbaum.

2

Schaut euch dieses wunderschöne Buch an. Und dann auch noch zum Thema Schnee! Wenn draußen schon keiner mehr liegt, kann ich mich wenigstens in eisige Welten einträumen. So dachte ich… In Fünfzig kleinen Kapitel nimmt Nancy Campbell einzelne schneeverwandte Wörter unterschiedlichster Sprachen und Kulturen zum Anlass, kleine Anekdoten zum Besten zu geben. Sei es über Kunstschnee, Snowboarden, über “hundsohrgroße” Schneeflocken oder Bergbesteigungen auf dem Kilimandscharo. Zu beschreiben, was genau mich daran gestört hat, ist schwer, denn im Endeffekt war es leider das große Ganze: Die Texte waren für mich anorganisch, die gestreuten Fakten willkürlich und mit der Sprache zu gewollt in einen poetischen Ton gezwungen. Wir springen von einem Setting ins nächste, machen dann innerhalb der kleinen Geschichten nochmals Abstecher, sodass der Zusammenhang zu Schnee oft schon völlig abhanden gekommen scheint - um dann des Themas Willen mit zwei pseudobedeutungsvollen Sätzen wieder aufgegriffen zu werden. Für mich hat das überhaupt nicht funktioniert. Ich habe weder Interessantes mitgenommen, noch Bezauberndes fürs Herz gefunden. Meine Schnee-Melancholie ist am Straßenrand verhungert. Mit der wirklich ganz tollen Aufmachung des Buches wird der spärliche Inhalt leider nicht mehr wettgemacht und ich musste nach ca. zwei Dritteln abbrechen. Einzig der Schneemann. Der Schneemann von Hans Christian Andersen hat mich etwas länger verweilen lassen. Für den wertvollen Hinweis, der mich zum Originalmärchen gebracht hat, gibt’s noch einen Gnadenstern. Ansonsten leider ein dicker Flop für mich.

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