Frevel

Frevel

Paperback
3.862

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Description

Grausam zugerichtete Leichen und ein Mörder wie aus dem dunkelsten Albtraum

Frankfurt im Jahr 1800: Drei auf ungewöhnliche Weise entstellte Leichen versetzen die Stadt in Angst. Gerüchte über religiöse Ritualmorde machen die Runde. Nur zwei erliegen dem alten Aberglauben nicht: Zeitungsredakteur Johann und Manon, deren Vater als Rechtsmediziner die Überreste der Ermordeten obduziert. Die beiden erkennen, dass die Verbrechen die blutige Handschrift eines berüchtigten Mörders tragen – einer Gestalt wie aus dem dunkelsten Albtraum. Man nennt ihn »den Aal«, weil er einst lebensgefährlich verletzt wurde und seine Wunden nur dank der Schuppen eines Aals geheilt werden konnten. Doch der Aal wurde vor Jahren hingerichtet, Johann selbst hat die Enthauptung bezeugt. Bis Manon und er die wahren Hintergründe aufdecken, ist es für beide fast zu spät …

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Historical
Format
Paperback
Pages
384
Price
17.50 €

Author Description

Nora Kain ist das Pseudonym einer deutschen Bestsellerautorin. Sie lebt in Frankfurt und ist als studierte Historikerin seit langem davon gefesselt, welche blutgetränkten Geheimnisse die Geschichte ihrer Heimatstadt bereithält, wenn man nur weiß, wo man zu suchen hat. ›Frevel‹ ist ihr erster historischer Thriller. Wenn sie nicht am Schreibtisch sitzt, gibt sie ihr Wissen im Historischen Museum Frankfurt als Tourguide an die Besucherinnen und Besucher weiter.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
83%
28%
12%
N/A
80%
1%
100%
64%
28%
27%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
56%
79%
87%
39%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)

Posts

16
All
5

Highlight! Ich fand’s richtig klasse. Ich wurde sehr gut unterhalten, die Hauptprotagonistin hat mich sehr oft zum Lachen gebracht. Der Fall war spannend, der Aberglaube von früher war für mich ebenso unterhaltsam. Das Buch war aber auch sehr lehrreich.

3

Mörder suche um 1800 im alten Frankfurt.

Die erste Hälfte hat sich doll hingezogen. Dann wurde es besser. Ich mochte die Hauptprotagonistin überhaupt nicht. So wenig emphatisch. Sie war so drüber, so übertrieben.

4

Ich liebe Thriller. Und ich liebe historische Romane. Frevel, ein historischer Thriller? Das klingt einfach perfekt! Das Setting: Frankfurt im Frühling 1800. Hin und her wechselnd zwischen dem jungen Zeitungsredakteur Johann und Manon, der Tochter des Rechtsmediziners sind wir auf der Jagd nach einem Serienkiller. Die Kapitel sind sehr lang, ein Kapitel ist ein Tag. Anfangs hat mich das etwas abgeschreckt, hab mich dann aber schnell daran gewöhnt, da die Kapitel nochmal in Abschnitte und den beiden Perspektiven unterteilt sind. Direkt im Prolog merkt man, dieser Thriller wird explizit. Die Beschreibungen sind zum Teil derb, passten für mich super zur düsteren Atmosphäre. Wegen dieser, aber auch wegen den Morden selbst, spürte ich unentwegt Jack the Ripper Vibes. Das gefiel mir. Viele Geschichten drehen sich um das viktorianische London, gerade auch wegen diesem Mörder, der tatsächlich existiert hat. Dieses Setting auch mal an anderen Orten zuhaben, war erfrischend. Die hier beschriebenen Morde sind im Gegensatz dazu frei erfunden. Die Orte sind es nicht. In diesem historischen Thriller haben Religionen eine bedeutende Präsenz. Allen voran die jüdische Gemeinde rund um die berühmte Frankfurter "Judengasse" sind ein wichtiger Teil dieses Buches. Dies macht den entscheidenden historischen Anteil aus. Man erfährt hier viel, wie es um 1800 gewesen muss. Interessant wie erschreckend gleichermaßen. Es wurde thematisiert, welche Rechte jüdische Frankfurter Einwohner zu der Zeit hatten, bzw. eher, welche Rechte nicht. Ebenso wird das Patriarchat thematisiert. Allen voran durch Hauptprotagonistin Manon, die, wie ihr Vater, besonderes Interesse an der Rechtsmedizin hat. Das war damals natürlich gar nicht gern gesehen. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen, manchmal hat es sich leicht gezogen, aber die Protagonisten haben sich gut ergänzt und vor allem der historische Teil war sehr interessant. 4 von 5 / 8 von 10 🪚🪚🪚🪚🪚🪚🪚🪚

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3

Historisch interessant, aber…

**** Mein Eindruck **** Ich habe mich sehr auf einen historischen Thriller gefreut und aufgrund des Klappentextes bereits einige blutige Szenen erwartet. Ich muss gestehen, dass mich vor allem der Anfang eher abgestoßen hat, anstatt Vorfreude auf den weiteren Verlauf zu wecken. Die Sprache von Kain ist eindringlich und erzeugt wahrlich abstoßende Bilder – was sicher gewollt ist, mich persönlich aber weniger anspricht. Das Geschehen war historisch dennoch sehr gut eingebettet und konnte an vielen Stellen überraschen. So richtig fand ich jedoch nicht in den Thriller hinein. Zwar wollte ich wissen, wer der Mörder ist, aber es fehlte mir über weite Strecken an Spannung. Erst ab etwa einem Drittel wurde es inhaltlich interessanter – das reichte mir angesichts des konstanten Ekelgefühls jedoch leider nicht aus. Sprachlich und stilistisch bietet das Buch einige Besonderheiten, die mir dennoch etwas Lesefreude beschert haben und mich das Buch zu Ende lesen ließen. **** Empfehlung? **** Das Buch hat definitiv einzigartige Elemente. Historisch ist es hervorragend recherchiert, und an gruseligen Bildern mangelt es nicht. Meinen persönlichen Geschmack hat es leider nicht ganz getroffen, aber ich denke, gerade Leser*innen mit einer Vorliebe für blutigere Geschichten und einem Faible für anspruchsvolle Literatur könnten hier voll auf ihre Kosten kommen.

5

Es wär ein Frevel, dieses Buch nicht zu lesen 😍

Nora Kain, wer auch immer sich hinter diesem Pseudonym versteckt, hat mich mit "Frevel" begeistert wie schon lange nicht mehr ❣️ Der historische Roman hat echt alles, was ein tolles Buch ausmacht. Sympathische, schräge Charaktere (bestes Beispiel Manon Pontus), ein unverbrauchtes Setting in Frankfurt Anfang 19. Jahrhundert, welches noch geteilt ist in Juden- und Nicht-Judenviertel, eine unvorhersehbare Story, starke Plot-Twists, Blut&Mord und eine ordentliche Portion schwarzer Humor, der hat mich am meisten begeistert hat 🤣. Manche Szenen sind dermaßen derb, daß einem das Grinsen im Gesicht festfriert. Lesepausen- chancenlos... Manon, schlagfertige Tochter eines Chirurgen und ohne jegliche Interessenten außer dem obduzieren von Leichen ist ganz klar der Star hier. 😂 "Frevel" geht für mich ein Stück weiter als die meisten Bücher, es hebt sich ab aus der Masse und besticht auch im Vergleich zu anderen tollen Büchern ❣️❣️ Ich empfehle diesen Roman eigentlich JEDEM. Selten hab ich mich so gut unterhalten gefühlt und muss jetzt erstmal herausfinden, wer die Autorin hinter "Nora Kain" ist 😁.

Es wär ein Frevel, dieses Buch nicht zu lesen 😍
4.5

Das Buch ist ein spannender, atmosphärischer Thriller, der Vergangenheit und Verbrechen vereint.

╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞 Geschichte und Kriminalität prallen in diesem historischen Thriller aufeinander. Nora Kain ist nicht nur ein packender Thriller gelungen, sondern auch ein unglaublich atmosphärisches Zeitbild. Frankfurt im Jahr 1800 wird mit all seinen Gegensätzen lebendig: Enge Gassen, der Geruch von Märkten und Menschen, der ständige Konflikt zwischen Tradition, Wissenschaft und Aberglaube. Die Hauptfiguren Manon und Johann könnten kaum unterschiedlicher sein. Neugier, Wissensdurst und der Wille die Wahrheit hinter grausamen Verbrechen ans Licht zu bringen. Ihre Gegensätze und ihre Zusammenarbeit haben für mich genau deshalb für Spannung gesorgt. Die Beschreibungen der Szenen, vor allem der „Vollstreckungen“ und Leichen sind recht explizit beschrieben. Sie lassen die Geschichte realistisch werden und spüren, wie brutal diese Zeit war. Besonders gelungen fand ich wie die Autorin die Grenzen zwischen Glauben, Mythen und ersten Schritten moderner Medizin verbindet. Neben den Mordfällen wird auch die damalige Gesellschaft mit all ihren Schattenseiten beleuchtet. Diese Verknüpfung hat das Buch in eine andere Ebene versetzt. Der Showdown war packend und hat mich überrascht. Das Ende zog sich für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Länge. Es wirkte, als wolle die Autorin noch jedem wichtigen Charakter Raum geben. Das ist Kritik auf hohem Niveau, aber es hätte straffer sein können. ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧 Das Buch ist ein spannender, atmosphärischer Thriller, der Vergangenheit und Verbrechen vereint. ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 4,5 / 5 ⭐️ Liebste Grüße 📚📖, Jeanette.

Das Buch ist ein spannender, atmosphärischer Thriller, der Vergangenheit und Verbrechen vereint.
4

Ein Buch nach meinem Geschmack 😍

Frankfurt, 1800: Drei brutal zugerichtete Leichen versetzen die Stadt in Angst - und sofort werden jüdische Bürger verdächtigt. Die junge Manon, Tochter eines Rechtsmediziners, lässt sich davon nicht blenden. Gemeinsam mit dem Journalisten Johann geht sie den Dingen auf den Grund. Die erste Hälfte zieht sich etwas, weil viel Atmosphäre und Hintergrund aufgebaut wird. Aber ab der zweiten Hälfte wird’s so spannend, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Besonders stark fand ich, wie realistisch und schockierend der Umgang mit Juden dargestellt wird - das gibt der Geschichte Tiefe und Relevanz. Fazit: Ein fesselnder historischer Thriller mit Herz, Verstand und wichtigem Thema. Düster, manchmal brutal, aber absolut lesenswert.

Ein Buch nach meinem Geschmack 😍
4

Ging mit geringen Erwartungen hinein, wurde aber total positiv überrascht. Es war total spannend und ich konnte bis zum Schluss nicht erahnen, was sich da genau abspielt und wer jetzt der Täter sein könnte. Fand auch die Protagonistin ganz erfrischend lustig und glaubwürdig. Es war zwar schwierig über die Verhältnisse von Frauen zur damaligen Zeit zu lesen aber so ist es nun mal gewesen. Das Buch spiegelt die damalige Zeit gerade die Vermischung zwischen Wissenschaft und religiösen Unsinn sehr gut wieder. Sollte es einen baldigen zweiten Band geben werde ich den auf jeden Fall lesen.

2.5

Da willst ganz lässig nach Frankfurt auf die Buchmesse und merkst das du dich in der Zeit vertan hast. Ups. Im Jahr 1800 gab es die offensichtlich noch nicht aber da ich eh schon da war, konnte ich ja mal schauen, ob der Aal tatsächlich sein Köpfchen verloren hat. Die Grundstory an sich fand ich eigentlich mega interessant und ich hab irgendwie eine lächerlich primitiv brutale Geschichte erwartet. Teilweise war sie das auch, nur in den Bann ziehen wollte sie mich halt auch nicht. An zu vielen Stellen zog sich der Spaß, sodass ich meine Probleme hatte dem ganzen so wirklich zu folgen. Es gab einige Passagen, die ich richtig gut fand, nur welchen Zweck die dann verfolgten, erschloss sich mir nicht so ganz. Dass ich auch wirklich keinem einziger der Charaktere etwas abgewinnen konnte, tat dann sein übliches. Sie waren nicht schlecht oder so, aber ich konnte einfach nichts mit ihnen anfangen und wusste somit lang nicht wer welche Rolle spielt. Ohne den Klappentext zu lesen, weiß ich auch jetzt schon keinen Namen mehr. Schade. Schlussendlich war „Frevel“ einfach nichts für mich. Nicht besonders gut, nicht besonders schlecht, leider nichts Besonderes.

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5

Drei einstellte Leichen. Ein Mörder wie aus dem dunkelsten Albtraum. Die blutigen Anfänge der Rechtsmedizin. ...... Ein guter Historischer Thriller mit ein Einblick in die ersten Schritte in der Rechtsmedizin 👍🏻

4

Spannende Handlung mit authentischen Charakteren. Die detailreiche Darstellung der frühen Rechtsmedizin verleiht dem Roman zusätzliche Tiefe.

Nora Kains historischer Thriller Frevel entführt die Leser:innen in das Frankfurt des Jahres 1800, eine Zeit, in der Aberglaube und aufkeimende wissenschaftliche Erkenntnisse nebeneinander existieren. Die Autorin, selbst studierte Historikerin, zeichnet ein lebendiges Bild dieser Epoche und verwebt geschickt historische Fakten mit einer fesselnden Kriminalgeschichte. Im Zentrum der Handlung stehen der junge Zeitungsredakteur Johann und Manon, die wissbegierige Tochter des Rechtsmediziners Theophil Pontus. Johann, neu in seiner Position, wird mit den Abgründen der menschlichen Natur konfrontiert und muss sich in einer Welt behaupten, die von Sensationsgier und Vorurteilen geprägt ist. Seine moralische Integrität und sein Streben nach Wahrheit machen ihn zu einer sympathischen und authentischen Figur. Manon hingegen ist eine unerschrockene und kluge junge Frau, die sich für die noch junge Disziplin der Rechtsmedizin begeistert. Trotz gesellschaftlicher Konventionen verfolgt sie ihren Wissensdurst und unterstützt ihren Vater bei Obduktionen. Ihre Entschlossenheit und ihr Mut, gegen die Normen ihrer Zeit zu handeln, verleihen ihr eine besondere Tiefe und machen sie zu einer beeindruckenden Protagonistin. Die Zusammenarbeit von Johann und Manon entwickelt sich zu einer dynamischen Partnerschaft. Während Johann durch seine journalistische Tätigkeit Zugang zu Informationen und gesellschaftlichen Kreisen hat, bringt Manon ihr medizinisches Wissen und ihre analytischen Fähigkeiten ein. Gemeinsam ergänzen sie sich hervorragend und bilden ein Team, das den Leser:innen durch die komplexe Handlung führt. Frevel bietet einen tiefen Einblick in die frühen Schritte der Rechtsmedizin. Theophil Pontus, Manons Vater, steht für die wissenschaftliche Neugier jener Zeit und versucht, durch Obduktionen mehr über die Ursachen von Todesfällen zu erfahren. Die Beschreibungen seiner Arbeit sind detailliert und zeugen von intensiver Recherche seitens der Autorin. Gleichzeitig wird deutlich, mit welchen Widerständen und Vorurteilen die Pioniere der Rechtsmedizin konfrontiertwaren. Die Stadt Frankfurt wird als ein Ort dargestellt, an dem alte Traditionen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse aufeinandertreffen. Die Atmosphäre ist geprägt von Aberglauben, religiösen Spannungen und sozialen Ungleichheiten. Kain gelingt es, diese komplexe Stimmung einzufangen und den Leser:innen ein authentisches Bild der damaligen Gesellschaft zu vermitteln. Fazit Frevel ist ein gelungener historischer Thriller, der durch seine vielschichtigen Charaktere und die authentische Darstellung der frühen Rechtsmedizin besticht. Die Symbiose aus spannendem Kriminalfall und historischem Kontext macht das Buch zu einem fesselnden Leseerlebnis. Für Liebhaber:innen historischer Romane mit kriminalistischem Einschlag ist dieses Werk eine klare Empfehlung.

4

Gefesselt, ab der ersten Seite!

Das Buch hat mich direkt gehabt: Cover, Klappentext, Zeitalter.. ich musste direkt mit dem Lesen anfangen! Der Start ins Buch war direkt spannend und hat Spaß gemacht- auch wenn die Thematik natürlich grausam ist. Und gerade die grausamen Stellen kommen in dem Buch nicht zu kurz. Und recht detailliert! Also ein echter Thriller. Auch das Ende ist für meinen Geschmack sehr gelungen. Wer also den Inhalt ansprechend findet und sich dem 1800 Jahrhundert mit seinen Sitten und Bräuchen hingeben möchte, dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen !

Gefesselt, ab der ersten Seite!
4

Sehr solider historischer Krimi und ziemlich viel Blut.

5

Mega historischer Thriller

Nora Kain Frevel ISBN 978-3-423-26399-3 379 Seiten Klappentext: Frankfurt im Jahr 1800: Drei auf höchst ungewöhnliche Weise zugerichtete Leichen versetzen die Stadt in Angst. Gerüchte über religiöse Ritualmorde sind bald in aller Munde. Nur zwei erliegen dem alten Aberglaube nicht: Zeitungsredakteur Johann und Manon, deren Vater als Rechtsmediziner die Überreste der Ermordeten obduziert. Die beiden erkennen als Einzige, dass die Verbrechen die blutige Handschrift eines berüchtigten Mörders tragen - einer Gestalt wie aus dem dunkelsten Albtraum. Man nennt ihn >> den Aal<<, weil er einst lebensgefährlich verletzt wurde und seine Wunden nur Dank der Schuppen eines Aals geheilt werden konnten. Doch der Aal wurde vor Jahren hingerichtet, Johann selbst war Zeuge der Enthauptung. Bis Manon und er die wahren Hintergründe aufdecken, ist es für beide fast zu spät… Johann: Johann arbeitet als Redakteur für den >Frankfurter Korrespondenten<. Wo ein andere auf Skandale und Sensationen setzen, hat er sich der Suche nach der Wahrheit verschrieben. Doch zwei Dinge machen ihm dabei zu schaffen: Obwohl auf Kriminalfälle spezialisiert, stößt ihn Grausamkeit zutiefst ab; mit seinem schwachen Magen kann er kaum Blut sehen. Außerdem hütet Johann ein Geheimnis, das seine Herkunft betrifft. Im Zuge der Mordserie ist er erstmals gezwungen, seiner eigenen Vergangenheit zu begegnen. Manon: Sie lebt allein mit ihrem verwitweten Vater, nach Mann und Kindern sehnt sie sich keineswegs. Sie besitzt großes naturwissenschaftliches Talent sowie scharfen, analytischen Verstand; regelmäßig hilft sie ihrem Vater bei seinen Obduktionen. Johann begegnet ihr als einer der wenigen auf Augenhöhe - auch wenn sie sein genaues Gegenstück ist: Manon erforscht ohne mit der Wimper zu Zucken die blutigen Überreste eines Ermordeten, doch im Umgang mit den Lebenden handelt sie oft wenig geschickt. Meine Meinung: Frevel ist ein rasant geschriebenes Buch. Es fällt einem schwer es aus der Hand zu legen wenn man einmal angefangen hat zu lesen. Der Auftakt bildet die Hinrichtung >> des Aals <<, hier hatte ich sofort das Gefühl das der Falsche hingerichtet wurde. Im Laufe der Geschichte hatte ich das Gefühl das Johann und Manon ein Paar werden, aber es kommt ganz anders. Aber wie? Das verrate ich nicht. Zu erwähnen ist noch, dass auch sehr gut das Leben und der Umgang mit den Juden in Frankfurt im Jahr 1800 detailliert beschrieben wurde. Das Buch ist super recherchiert, was darin liegt das die Autorin studierte Historikerin ist und in Frankfurt lebt. Mein Fazit: Ein super historischer Thriller. Dieses Buch ist ein Muss für jeden der Interesse für deutsche Geschichte und die Anfänge der Rechtsmedizin hat. Von mir gibt es 5+⭐️ von 5⭐️

Mega historischer Thriller
1

Ich habe mich in mehreren Anläufen bis Seite 186 gequält und das Buch nun abgebrochen. Es nimmt mich gar nicht mit. Die Handlung ist verworren und verwirrend. Schade, ich hätte es anders erwartet.

4

Spannend, Rechtsmedizin und Thriller

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