Fretten
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Author Description
Geboren 1983 in Oberndorf, gestorben 2024 in Salzburg. Sie studierte Malerei am Mozarteum sowie Psychologie und Philosophie an der Universität Salzburg. Ihr Roman Die Infantin trägt den Scheitel links stand 2020 auf der Longlist zum Deutschen und auf der Shortlist zum Österreichischen Buchpreis. Zuletzt erschien der Roman Fretten, auch mit ihm war sie für den Österreichischen Buchpreis nominiert.
Posts
Es geht SO tief hinein, bis zur Schmerzgrenze und noch tiefer
Die Infantin, nun erwachsen und MUTTER. Voller Zorn, zeigt sie ihren Leser*innen Wahrheiten auf, tief gehend und unbequem. Sie erwartet VOLLE Konzentration und wird sich trotzdem nicht jeden*r erschließen. ABSOLUTE LESE EMPFEHLUNG, für diejenigen, es richtig in sich hineinlassen können. Ich hatte das Privileg mit dieser Autorin so manch aufschlussreiches Gespräch führen zu dürfen. Dieses Werk war wie eines davon, ich hätte noch so gerne weitere mit ihr geführt. Schade für alle Texte die nicht mehr erscheinen können. Sie FEHLT.

Nachdem mir ein anderer Roman der Autorin wirklich gewaltig gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf diesen gefreut. Die Geschichte ist ähnlich - Fragmente, keine durchgehende Handlung, das Leben als Kampf mit wenig schönen Momenten. Und wieder kein gutes Wort über die Kindheit. Die allumfassende Negativität - die Bosheit, die allen Menschen angedichtet wird, die grenzenlose Abneigung gegen alles, das vielleicht schön und angenehm sein könnte - war mir alles in allem zu viel. Ich konnte den ausnahmslos schlechten Erinnerungen an das Familienleben noch einiges abgewinnen, aber nach etwa ⅓ des Buches wurden mir das Negative und auch die immer recht ähnlichen Wortspielereien einfach zu übermächtig und teilweise zu aufgesetzt. War leider nicht ganz mein Fall, kann ich nicht uneingeschränkt empfehlen.
Description
Book Information
Author Description
Geboren 1983 in Oberndorf, gestorben 2024 in Salzburg. Sie studierte Malerei am Mozarteum sowie Psychologie und Philosophie an der Universität Salzburg. Ihr Roman Die Infantin trägt den Scheitel links stand 2020 auf der Longlist zum Deutschen und auf der Shortlist zum Österreichischen Buchpreis. Zuletzt erschien der Roman Fretten, auch mit ihm war sie für den Österreichischen Buchpreis nominiert.
Posts
Es geht SO tief hinein, bis zur Schmerzgrenze und noch tiefer
Die Infantin, nun erwachsen und MUTTER. Voller Zorn, zeigt sie ihren Leser*innen Wahrheiten auf, tief gehend und unbequem. Sie erwartet VOLLE Konzentration und wird sich trotzdem nicht jeden*r erschließen. ABSOLUTE LESE EMPFEHLUNG, für diejenigen, es richtig in sich hineinlassen können. Ich hatte das Privileg mit dieser Autorin so manch aufschlussreiches Gespräch führen zu dürfen. Dieses Werk war wie eines davon, ich hätte noch so gerne weitere mit ihr geführt. Schade für alle Texte die nicht mehr erscheinen können. Sie FEHLT.

Nachdem mir ein anderer Roman der Autorin wirklich gewaltig gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf diesen gefreut. Die Geschichte ist ähnlich - Fragmente, keine durchgehende Handlung, das Leben als Kampf mit wenig schönen Momenten. Und wieder kein gutes Wort über die Kindheit. Die allumfassende Negativität - die Bosheit, die allen Menschen angedichtet wird, die grenzenlose Abneigung gegen alles, das vielleicht schön und angenehm sein könnte - war mir alles in allem zu viel. Ich konnte den ausnahmslos schlechten Erinnerungen an das Familienleben noch einiges abgewinnen, aber nach etwa ⅓ des Buches wurden mir das Negative und auch die immer recht ähnlichen Wortspielereien einfach zu übermächtig und teilweise zu aufgesetzt. War leider nicht ganz mein Fall, kann ich nicht uneingeschränkt empfehlen.





