Nachdem mir ein anderer Roman der Autorin wirklich gewaltig gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf diesen gefreut. Die Geschichte ist ähnlich - Fragmente, keine durchgehende Handlung, das Leben als Kampf mit wenig schönen Momenten. Und wieder kein gutes Wort über die Kindheit. Die allumfassende Negativität - die Bosheit, die allen Menschen angedichtet wird, die grenzenlose Abneigung gegen alles, das vielleicht schön und angenehm sein könnte - war mir alles in allem zu viel. Ich konnte den ausnahmslos schlechten Erinnerungen an das Familienleben noch einiges abgewinnen, aber nach etwa ⅓ des Buches wurden mir das Negative und auch die immer recht ähnlichen Wortspielereien einfach zu übermächtig und teilweise zu aufgesetzt. War leider nicht ganz mein Fall, kann ich nicht uneingeschränkt empfehlen.
27. Nov.Nov 27, 2025
Frettenby Helena AdlerJung u. Jung


