Frag uns doch!

Frag uns doch!

Hardback
4.45
Rosch Ha-Schana1700 Jahre Jüdisches Leben In DeutschlandJüdische FeiertageJudentum

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Description

Als Marina Weisband ihre Followerschaft bei Twitter fragte, was sie so am Judentum interessiere, wurde sie mit Fragen überschüttet. Angesichts der Fülle an Themen holte sie sich Unterstützung von Eliyah Havemann. Zusammen beschlossen sie, die Fragen zunächst in der Videoreihe #FragEinenJuden bei YouTube und dann – in erweiterter Form – in einem Buch zu beantworten. Entstanden ist eine so lebendige und anschauliche Annäherung an das Judentum, wie es keine trockene Einführung zu vermitteln vermag. Denn sie listen keine Fakten auf, sondern tauschen sich aus und sprechen jeweils aus ihrer eigenen Perspektive: Marina Weisband als gläubige, nicht religiöse Jüdin und Eliyah Havemann als modern-orthodoxer Jude. Nicht immer sind sie sich einig – und genau das spiegelt die Vielfalt des Judentums.
Es geht darum, wer Juden eigentlich sind, um die Religion allgemein, um religiöse Strömungen, um die jüdische Kultur und das Zusammenleben und nicht zuletzt um Antisemitismus.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Religion & Belief
Format
Hardback
Pages
192
Price
18.50 €

Author Description

Marina Weisband, geboren 1987 in der Ukraine, ist Diplom-Psychologin. Von einer unpolitischen Schülerin ist sie zu einer politisch engagierten Studentin geworden. Sie weiß daher, wie wichtig es ist, jungen Menschen politische Partizipation nahezubringen und zu ermöglichen. Sie war politische Geschäftsführerin der Piratenpartei und engagiert sich mittlerweile bei den Grünen in den Bereichen Digitalisierung und Bildung. Seit 2014 leitet sie hauptberuflich das Schülerbeteiligungsprojekt aula. Sie lebt mit ihrer Familie in Münster.

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Es ist wirklich perfekt, um ins Thema einzusteigen. Eliyah und Marina beantworten die Fragen meist beide und sehr persönlich. Er also als konvertierter Jude, der in Israel lebt und sie als ukrainischstämmige Jüdin, die sich langsam an die dazugehörende Religiosität heranarbeitet. Nach der Lektüre weiß ich natürlich noch längst nicht alles, auch, weil im Judentum selbst viel gestritten wird - weil das eine der Grundfesten des Glaubens ist. Aber viele Vorurteile, Klischees und „Opferbilder“ konnte ich ändern, überschreiben. Im letzten teil geht es um Antisemitismus, seine Codes und wie er oft versteckt wird, indem zum Beispiel von „globalen Finanzeliten“ die Rede ist. Vor allem das ist schwer für uns in Deutschland, die wir gern so tun, als gäbe es ja gar keinen Antisemitismus mehr hier. Insbesondere damit befasst sich der nächste Post, der bald folgen wird. • Vermutlich fragt ihr euch jetzt: Warum soll ich mit dem Judentum beschäftigen? Das ging mir lange genauso. Juden*Jüdinnen sind Teil unserer Gesellschaft und das ist gut so. Oft müssen sie im Geheimen sein, weil die Gefahrenlage sie dazu zwingt. Sie sind Menschen wie wir. Wenn ich mich mit Diversität auseinander setze, muss Antisemitismus selbstverständlich dazugehören. Dieses Buch ist ein optimaler Einstieg dazu.

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