Fox

Fox

Hardback
3.55

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Description

'Chilling'FINANCIAL TIMES'Tom Ripley, eat your heart out' NPR'Eerie, shocking, provoking'GILLIAN FLYNNA chilling, captivating novel about the dark secrets that surface after the shocking disappearance of a charming, mercurial teacher at an elite boarding school.Who is Francis Fox?A charismatic, young English teacher joins an elite New Jersey boarding school. Francis Fox quickly beguiles many of his students, their parents and his colleagues, while leaving others in the small town wondering where he came from and why his biography is so enigmatic.When Fox disappears and parts of an unidentified body are discovered in nearby woods, the community begins to ask disturbing questions about the charming, mercurial teacher, and who he might really be.A hypnotic tale of crime, complicity and revenge, Fox is an unsettling portrait of a cunning predator, which illuminates the darkest corners of the human psyche.'Breathless and febrile ... an utterly mesmeric account of how one man's crimes can affect an entire community'GUARDIAN'Impressive and unsettling'NEW YORK TIMES BOOK REVIEW'Rich in suspense, diabolical secrets and psychological insight'ECONOMIST'Mesmerising ... another masterclass from one of America's greatest writers'MICHAEL CONNELLY, author of The Lincoln Lawyer

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
672
Price
24.00 €

Posts

3
All
0.5

Fox möchte geheimnisvoll sein, erscheint aber oft einfach nur unklar und verliert sich in endlosen Andeutungen + Wiederholungen. Statt Spannung bleibt vor allem Frustration zurück, denn sprachlich ist es zudem SEHR anstrengend - insbesondere das „Kätzchen-Zungen-Spiel“ als Symbol für abartige Pädophilie-Spielchen. Der nicht erklärte mögliche reale Bezug lässt mich ratlos-verstört zurück. Für mich leider ein gewaltiger FLOP! 😵‍💫👎🏼

Sternebewertung fiktiv

TRIGGERWARNUNG: SEXUALISIERTE GEWALT AN MINDERJÄHRIGEN • GROOMING • MISSBRAUCH • MANIPULATION • GEWALT Kann ein Buch gleichzeitig brillant und kaum auszuhalten sein? Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo ich anfangen soll. Auf dieses Buch habe ich fast ein Jahr gewartet. Ich hatte es bereits auf Englisch begonnen und schon nach wenigen Seiten gewusst: Nein. Das möchte ich auf Deutsch lesen. Ich wollte jedes Detail, jede Nuance und jeden Schlag in die Magengrube vollständig verstehen. Und genau das habe ich bekommen. Joyce Carol Oates ist für mich ein literarisches Phänomen. Niemand schreibt so kompromisslos über die dunkelsten Abgründe des Menschen wie sie. Niemand schafft es, Ekel, Wut, Angst und Faszination gleichzeitig hervorzurufen. Mr. Fox umfasst knapp 700 Seiten. Ich habe das Buch in drei Tagen gelesen. Drei Tage voller Beklemmung. Drei Tage voller Wut. Drei Tage, in denen ich mehr als einmal das Buch zuklappen musste, nur um kurz durchzuatmen. Im Mittelpunkt steht Francis Fox, ein charismatischer, attraktiver Englischlehrer. Beliebt, gebildet, bewundert. Einer dieser Menschen, bei denen man sofort versteht, warum andere ihnen vertrauen. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich etwas zutiefst Verstörendes. Mr. Fox hat eine Vorliebe für junge Mädchen. Er sucht ihre Nähe, gewinnt ihr Vertrauen und überschreitet Grenzen auf eine Weise, die beim Lesen regelrecht körperlich wehtut. Die Geschichte beginnt mit dem Fund einer Leiche im Wald. Doch lange bevor dieser Fund überhaupt eingeordnet werden kann, entfaltet Oates ein Geflecht aus Manipulation, Verdrängung, Schuld und Machtmissbrauch. Immer neue Figuren treten auf die Bühne, deren Schicksale auf erschreckende Weise miteinander verbunden sind. Was mich an diesem Roman so umgehauen hat, ist nicht nur die Handlung. Es ist die Art, wie Oates schreibt. Sie beschönigt nichts. Sie nimmt keine Rücksicht. Sie schaut dorthin, wo andere Autorinnen und Autoren wegsehen. Dabei entsteht dieses beängstigende Gefühl, dass man keine Fiktion liest, sondern etwas, das genau so irgendwo passiert sein könnte. Und genau deshalb funktioniert dieses Buch so gut. Es hat mich verstört. Es hat mich wütend gemacht. Es hat mich traurig gemacht. Und trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen. Viele werden sich fragen, warum man freiwillig zu einem solchen Buch greift. Meine Antwort ist einfach: Weil Joyce Carol Oates wie kaum jemand sonst die menschlichen Abgründe sichtbar macht. Nicht als Schockeffekt. Sondern als schonungslose Analyse von Macht, Manipulation und Gewalt. Für mich ist sie die weibliche Antwort auf Stephen King – nur dass ihre Monster oft keine übernatürlichen Wesen sind, sondern Menschen. Menschen, denen wir im echten Leben begegnen könnten. Fazit: Ein brutaler, verstörender und psychologisch herausragender Roman. Nichts für schwache Nerven. Aber für mich erneut der Beweis, warum Joyce Carol Oates zu den beeindruckendsten Autorinnen unserer Zeit gehört.

3

"Mr. Fox" ist ein Buch, das mich etwas unentschlossen zurück gelassen hat. Ich habe tatsächlich ein paar Tage gebraucht, um mir meine abschließende Meinung zu bilden. Stellenweise langatmig, dann wieder höchst spannend, erzählt die Autorin Joyce Carol Oates in ihrem ganz eigenen, ungewöhnlichen Schreibstil die Geschichte eines Wolfs im Schafspelz. Mr. Francis Fox ist ein beliebter, charismatischer und von allen geschätzter Privatschullehrer. Nur ahnt keiner, was hinter seiner geschlossenen Bürotür mit seinen Schülerinnen geschieht. Der Einblick in Fox' Gedanken ist gleichermaßen faszinierend und verstörend abstoßend. Er verdreht die Wahrheit, manipuliert sein Umfeld - und in gewisser Weise auch sich selbst. Durch die Sichtweise seiner Opfer wird klar, wie gut seine perfide Masche seit Jahren funktioniert. Doch dann wird Francis Fox tot aufgefunden und es stellt sich die Frage, wer von seinen Übergriffen wusste und dem ein Ende setzen wollte. In ihrem Roman wählt die Autorin sehr explizite, manchmal schon fast brutale Worte, mit denen sie bewusst schockieren will. Und das schafft sie auch! Dazu kommen Themen, die allesamt nicht leicht sind: Mobbing, familiäre Vernachlässigung und nicht zuletzt Pädophilie. Wenn ein Buch eine Triggerwarnung gebrauchen könnte, dann dieses! Das Buch löst auf jeden Fall eine Menge negativer Emotionen aus und könnte deswegen ein Buch sein, das die Meinungen spaltet. Fazit: ein verstörender Roman, der dennoch eine eigentümliche Sogwirkung hat und mich auch nach dem Zuklappen noch beschäftigt hat!

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