Formula
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Description
»Der Mann starrte auf das Serum. Das war es, wonach die Menschheit seit Urzeiten gesucht hatte: der wahre Odem Gottes. Es hatte viele Opfer gefordert, um seiner habhaft zu werden. Sie waren es wert gewesen …«
Im Untergrund von New York wird bei Bauarbeiten ein unheimliches Beinhaus entdeckt: Ende des 19. Jahrhunderts hat ein Serienkiller Menschen bei lebendigem Leibe Rückenmark entnommen, um eine Formel für die Verlängerung seines Lebens zu finden. Als nach einer Zeitungsmeldung über den Fund ganz ähnliche Mordtaten geschehen, greift in der Millionenmetropole Panik um sich. Lebt der besessene Wissenschaftler dank seiner Formel noch immer?
Book Information
Author Description
Douglas Preston wurde 1956 in Cambridge, Massachusetts, geboren. Er studierte in Kalifornien zunächst Naturwissenschaften und später Englische Literatur. Nach dem Examen startete er seine Karriere beim »American Museum of Natural History« in New York. Eines Nachts, als Preston seinen Freund Lincoln Child auf eine mitternächtliche Führung durchs Museum einlud, entstand dort die Idee zu ihrem ersten gemeinsamen Thriller, »Relic«, dem viele weitere internationale Bestseller folgten. Douglas Preston schreibt auch Solo-Bücher (»Der Codex«, »Der Canyon«, »Credo«, »Der Krater«). Außerdem arbeitet er als Journalist und schreibt für diverse Magazine. Zudem ist er Präsident der »Authors Guild«, der ältesten und größten Berufsorganisation für amerikanische Schriftsteller*innen. Er lebt an der Ostküste der USA.
Posts
Mein Anfang der Sucht
Dies war mein erstes Buch von Preston und Child. Seit dem wird jedes Buch vorbestellt. Formula habe ich jetzt zum zweiten Mal gelesen. Dieses Buch ist super spannend und die Charaktere sind so phantastisch beschrieben, dass man sie sich genau vorstellen kann. Und Pendergast als Ermittler ist der Wahnsinn. Ich liebe dieses Buch!!!

Pendergasts dritter Fall dreht sich um den Wunsch der Menschheit, ewig zu leben.
Im Untergrund von New York wird bei Bauarbeiten ein unheimliches Versteck entdeckt: Ende des 19. Jahrhunderts hat ein Serienkiller (Professor Enoch Leng) Menschen bei lebendigem Leibe Rückenmark entnommen, um eine Formel für die Verlängerung seines Lebens zu finden. Als nach einer Zeitungsmeldung über den Fund ganz ähnliche Morde geschehen, greift in der Millionenmetropole Panik um sich. Lebt der besessene Wissenschaftler dank seiner Formel noch immer? Der Täter führt "die Ernte" jedenfalls durch. Als Bill Smithbeck herausfindet, wo Lengs Haus ist, in dem er seit gut 100 Jahren leben soll, macht er sich allein auf den Weg und will exklusive Infos sammeln. Das wird ihm fast zum Verhängnis. Gefreut hat mich auch die Rolle von Nora Kelly, die als Archäologin des American Museum of Natural History einen zentralen Part in der Story übernimmt. Zwischendrin gab es schon längen, das muss ich zugeben aber ich wollte unbedingt wissen wie Agent Pendergast den Fall löst. Toll vorgelesen von Thomas Piper (deutsche Stimme von ALF)! 🗣️ ⚠️⚠️⚠️ SPOILER ALERT ⚠️ ⚠️ ⚠️ Das Ende als Pendergast die Formel zerstört (verbrennt), hat mich irgendwie bewegt, weil es doch tatsächlich so wäre: Jeder reiche Mensch würde die Formel haben wollen. Die Auflösung der neuen Mordfälle war wirklich genial, auch wenn ich schon mit dem Täter gerechnet habe. Mir hat wieder die Mischung aus Science Fiction und Thriller sehr gefallen. Liebste Passage: (Kapitel 16) "Das verleiht dem Problem eine völlig neue Dimension. Die Antwort kann nur lauten, falls diese Formel in deinen Besitz gelangt, musst du sie unverzüglich vernichten." Pendergast sah ihr ganz tief in die Augen "Bist du dir da ganz sicher? Es geht um einen Traum dem die Mediziner seit Anbeginn der Zeit nachgejagt sind." "Wenn die Franzosen jemanden verfluchen wollen, sagen sie 'möge dein innigster Wunsch in Erfüllung gehen'. Wenn die Behandlung, um es mal so zu nennen, nicht viel kostet und für jedermann zugänglich ist, wird die Welt an Überbevölkerung zugrunde gehen. Ist sie aber so teuer, dass sie sich nur wenige reiche leisten können, wird sie einen Aufruhr auslösen, weil diese Bevorzugung alle ungeschriebenen Regeln der sozialen Ordnung auf den Kopf stellt. Die Formel wird der Menschheit nichts als namenloses Elend bescheren. Was nützt den Menschen ein langes Leben, wenn sie immer fort unter Schuldgefühlen leiden und in Unfrieden mit ihren Mitmenschen leben?" "Und was ist mit dem unermesslichen Zuwachs an Weisheit und Erkenntnis, den die Formel der Menschheit ermöglicht? Denk nur daran wie viele hochbegabte Menschen ihren Studien und Forschungsprojekten hundert oder sogar zweihundert Jahre länger nachgehen können. Denk daran wie Goethe, Kopernikus und Einstein die Menschheit bereichert hätten, wenn ihnen hundert oder zweihundert Jahre mehr vergönnt gewesen wären."Die alte Dame lächelte spöttisch "Auf jeden klugen und guten Menschen, kommen tausende dumme und böse. Wenn du Einstein zweihundert Jahre mehr lässt, während der seine Theorien zur vollendeten Abrundung bringen kann, musst du zugleich tausenden anderen zweihundert Jahre mehr gewähren, während der sie ihre Bosheit perfektionieren."

Agent Pendergast hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. Ich mag diesen Agent mit seiner ganz speziellen Art. Ich bin absoluter Fan des historischen und wissenschaftlichen Backgrounds und der komplexen Handlungsstränge mit ihren Twists. Teilweise hatte dieses Buch jedoch seine Länge, alles in allem mochte ich die Story wirklich sehr gern. Das Buch ist spannend, neben Pendergast mochte ich auch die anderen Charaktere sehr gern. Es hat mich echt unterhalten und das Setting fand ich großartig.
Formula (Pendergast-Reihe Nr.3) - Manche Geheimnisse sollten besser im Dunkeln bleiben.
Formula – Tunnel des Grauens ist der dritte Band der Pendergast-Reihe und knüpft locker an die Ereignisse aus Relic und Attic an. Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend nötig. Die Geschichte beginnt mit einem grausigen Fund: Tief unter New York wird ein altes Beinhaus entdeckt. Dieser Fund führt zu neuen Verbrechen und zeigt, dass die Vergangenheit noch immer gefährlich ist. Wie schon in den vorherigen Bänden verbinden Preston und Child Wissenschaft, Geschichte und Spannung zu einer düsteren Kriminalgeschichte. Aloysius Pendergast bleibt die zentrale Figur: ruhig, hochintelligent und immer einen Schritt voraus. Neu und sehr gelungen ist die stärkere Rolle der Archäologin Nora Kelly, die dem Roman eine frische Perspektive gibt. Im Vergleich zu Relic und Attic ist dieser Band weniger actionreich, dafür aber unheimlicher und detailreicher. Die Spannung leidet stellenweise etwas unter längeren Erklärungen, besonders in der Mitte. Dafür überzeugt das ungewöhnliche Thema und die bedrückende Atmosphäre des Untergrunds von New York. Fazit: Nicht ganz so rasant wie Relic, nicht so direkt wie Attic, aber ein starker dritter Band mit eigener Identität. Für Fans der Reihe klar empfehlenswert. Von mir 8 von 10 P.

"Formula" von Douglas Preston & Lincoln Child - Ein unterhaltsamer, wenn auch zwiegespaltener Thriller
"Formula" von Douglas Preston und Lincoln Child ist ein Buch, das mich als interessierten Leser zwiegespalten zurücklässt. Während die Autoren zweifellos ein beeindruckendes Gespür für Spannung und Thriller-Elemente haben, gibt es bestimmte Aspekte des Buches, die mich etwas enttäuscht haben. Die Geschichte ist zweifellos spannend und hält den Leser in Atem. Die Autoren sind bekannt für ihre Fähigkeit, komplexe Handlungsstränge zu weben und unerwartete Wendungen einzubauen. Dennoch fand ich, dass einige Charaktere, insbesondere die Randfiguren wie der Polizeichef und der Bürgermeister, eher schablonenhaft , fast comichaft präsentiert wurden. Dies schmälerte die Glaubwürdigkeit der Geschichte und nahm ihr an Tiefe. Ein weiterer Punkt, der mir aufgefallen ist, ist die zunehmende Verwendung von magischen und meditativen Elementen, um Handlungsabläufe zu erklären. Dies verleiht dem Buch eher eine gruselige Atmosphäre als die eines klassischen Thrillers. Die Grenze zwischen Thriller und Übernatürlichem ist bei Preston und Child sicherlich oft fließend, dennoch hatte ich das Gefühl, dass die Erklärungen für bestimmte Handlungen und Vorgänge im Buch etwas dünn ausfielen. Der Schreibstil der Autoren ist nach wie vor mitreißend und flüssig. Sie verstehen es, den Leser in die Geschichte zu ziehen und die Spannung aufrechtzuerhalten. Insgesamt betrachtet ist "Formula" ein unterhaltsamer Thriller, der jedoch einige Schwächen in der Charakterentwicklung und der Erklärung von Handlungsabläufen aufweist. Für Leser, die die Mischung aus Thriller und Übernatürlichem schätzen, könnte das Buch dennoch interessant sein. Preston und Child beherrschen zweifellos das Handwerk des Spannungsaufbaus, auch wenn sie diesmal etwas tief in das Reich des Unbekannten eintauchen.
Hoch spannend, gruselig und atmosphärisch
Hierbei handelt es sich um den 3. Fall von Special Agent Pendergast. Dieser Thriller hat mich sehr gut unterhalten. Die beiden Autoren wissen einfach, wie man Spannung erzeugen kann. Ich bin durch viele Passagen quasi hindurchgeflogen, viele verschiedene Perspektiven hielten einen an der Stange und die tollen Charaktere machen dieses Buch zu einer rund um richtig guten Unterhaltung. Einzig und allein, und das ist meckern auf hohem Niveau, hat für mich der Moment der großen Überraschung gefehlt. Natürlich gibt es viele kleine Twists, die auch durchaus richtig gut sind, aber so ein großer Twist, der war nicht dabei. Wiegesagt, dass ist meckern auf hohem Niveau, ich hatte trotzdem sehr viel Spaß mit diesem Buch und freue mich schon sehr weitere Bücher der Reihe zu lesen.
„Formula - Tunnel des Grauens“ – Preston & Child🧪 Im Untergrund von New York werden bei Bauarbeiten sechsunddreißig Skelette entdeckt. Ende des 19. Jahrhunderts hat ein Serienkiller Menschen bei lebendigem Leibe Rückenmark entnommen, um eine Formel für die Verlängerung seines Lebens zu finden. Als nach einer Zeitungsmeldung über den Fund ganz ähnliche Mordtaten geschehen, greift in New York City Panik um sich. Lebt der besessene Wissenschasftler dank seiner Formel noch immer? Special Agent Pendergast, Nora Kelly vom Museum of Natural History und ihr Journalistenfreund Bill Smithback stehen vor einem grausigen Rätsel… In Teil 3 der Reihe musste ich dann doch schon sehr zeitnah feststellen, dass ich mich von einigen liebgewonnen Charakteren der ersten beiden Teile trennen musste. Dafür kamen neue hinzu, die ebenfalls gut in die Szenerie gepasst haben und Smithback und Pendergast sind mir treu geblieben. Und ich habe mich auch sehr gefreut mehr hinter die Kulisse der Familie Pendergast zu blicken. In diesem Teil wurde sich in eine andere wissenschaftliche Richtung bewegt und ich fand es ebenso spannend wie zuvor. Diesmal war es für mich aber nicht ganz so realistisch, dass das wirklich so passieren kann. Besonders zum Ende hin wurde es dann doch etwas absurd für meine Vorstellungskraft. Dennoch war die Handlung wieder sehr mysteriös und ich habe mit Spannung die Ermittlungsabreiten verfolgt. Diesmal gab es am Ende auch einen Plottwist, den ich so habe nicht kommen sehen. 4/5 – Gänsehaut und Spannung garantiert!
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»Der Mann starrte auf das Serum. Das war es, wonach die Menschheit seit Urzeiten gesucht hatte: der wahre Odem Gottes. Es hatte viele Opfer gefordert, um seiner habhaft zu werden. Sie waren es wert gewesen …«
Im Untergrund von New York wird bei Bauarbeiten ein unheimliches Beinhaus entdeckt: Ende des 19. Jahrhunderts hat ein Serienkiller Menschen bei lebendigem Leibe Rückenmark entnommen, um eine Formel für die Verlängerung seines Lebens zu finden. Als nach einer Zeitungsmeldung über den Fund ganz ähnliche Mordtaten geschehen, greift in der Millionenmetropole Panik um sich. Lebt der besessene Wissenschaftler dank seiner Formel noch immer?
Book Information
Author Description
Douglas Preston wurde 1956 in Cambridge, Massachusetts, geboren. Er studierte in Kalifornien zunächst Naturwissenschaften und später Englische Literatur. Nach dem Examen startete er seine Karriere beim »American Museum of Natural History« in New York. Eines Nachts, als Preston seinen Freund Lincoln Child auf eine mitternächtliche Führung durchs Museum einlud, entstand dort die Idee zu ihrem ersten gemeinsamen Thriller, »Relic«, dem viele weitere internationale Bestseller folgten. Douglas Preston schreibt auch Solo-Bücher (»Der Codex«, »Der Canyon«, »Credo«, »Der Krater«). Außerdem arbeitet er als Journalist und schreibt für diverse Magazine. Zudem ist er Präsident der »Authors Guild«, der ältesten und größten Berufsorganisation für amerikanische Schriftsteller*innen. Er lebt an der Ostküste der USA.
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Mein Anfang der Sucht
Dies war mein erstes Buch von Preston und Child. Seit dem wird jedes Buch vorbestellt. Formula habe ich jetzt zum zweiten Mal gelesen. Dieses Buch ist super spannend und die Charaktere sind so phantastisch beschrieben, dass man sie sich genau vorstellen kann. Und Pendergast als Ermittler ist der Wahnsinn. Ich liebe dieses Buch!!!

Pendergasts dritter Fall dreht sich um den Wunsch der Menschheit, ewig zu leben.
Im Untergrund von New York wird bei Bauarbeiten ein unheimliches Versteck entdeckt: Ende des 19. Jahrhunderts hat ein Serienkiller (Professor Enoch Leng) Menschen bei lebendigem Leibe Rückenmark entnommen, um eine Formel für die Verlängerung seines Lebens zu finden. Als nach einer Zeitungsmeldung über den Fund ganz ähnliche Morde geschehen, greift in der Millionenmetropole Panik um sich. Lebt der besessene Wissenschaftler dank seiner Formel noch immer? Der Täter führt "die Ernte" jedenfalls durch. Als Bill Smithbeck herausfindet, wo Lengs Haus ist, in dem er seit gut 100 Jahren leben soll, macht er sich allein auf den Weg und will exklusive Infos sammeln. Das wird ihm fast zum Verhängnis. Gefreut hat mich auch die Rolle von Nora Kelly, die als Archäologin des American Museum of Natural History einen zentralen Part in der Story übernimmt. Zwischendrin gab es schon längen, das muss ich zugeben aber ich wollte unbedingt wissen wie Agent Pendergast den Fall löst. Toll vorgelesen von Thomas Piper (deutsche Stimme von ALF)! 🗣️ ⚠️⚠️⚠️ SPOILER ALERT ⚠️ ⚠️ ⚠️ Das Ende als Pendergast die Formel zerstört (verbrennt), hat mich irgendwie bewegt, weil es doch tatsächlich so wäre: Jeder reiche Mensch würde die Formel haben wollen. Die Auflösung der neuen Mordfälle war wirklich genial, auch wenn ich schon mit dem Täter gerechnet habe. Mir hat wieder die Mischung aus Science Fiction und Thriller sehr gefallen. Liebste Passage: (Kapitel 16) "Das verleiht dem Problem eine völlig neue Dimension. Die Antwort kann nur lauten, falls diese Formel in deinen Besitz gelangt, musst du sie unverzüglich vernichten." Pendergast sah ihr ganz tief in die Augen "Bist du dir da ganz sicher? Es geht um einen Traum dem die Mediziner seit Anbeginn der Zeit nachgejagt sind." "Wenn die Franzosen jemanden verfluchen wollen, sagen sie 'möge dein innigster Wunsch in Erfüllung gehen'. Wenn die Behandlung, um es mal so zu nennen, nicht viel kostet und für jedermann zugänglich ist, wird die Welt an Überbevölkerung zugrunde gehen. Ist sie aber so teuer, dass sie sich nur wenige reiche leisten können, wird sie einen Aufruhr auslösen, weil diese Bevorzugung alle ungeschriebenen Regeln der sozialen Ordnung auf den Kopf stellt. Die Formel wird der Menschheit nichts als namenloses Elend bescheren. Was nützt den Menschen ein langes Leben, wenn sie immer fort unter Schuldgefühlen leiden und in Unfrieden mit ihren Mitmenschen leben?" "Und was ist mit dem unermesslichen Zuwachs an Weisheit und Erkenntnis, den die Formel der Menschheit ermöglicht? Denk nur daran wie viele hochbegabte Menschen ihren Studien und Forschungsprojekten hundert oder sogar zweihundert Jahre länger nachgehen können. Denk daran wie Goethe, Kopernikus und Einstein die Menschheit bereichert hätten, wenn ihnen hundert oder zweihundert Jahre mehr vergönnt gewesen wären."Die alte Dame lächelte spöttisch "Auf jeden klugen und guten Menschen, kommen tausende dumme und böse. Wenn du Einstein zweihundert Jahre mehr lässt, während der seine Theorien zur vollendeten Abrundung bringen kann, musst du zugleich tausenden anderen zweihundert Jahre mehr gewähren, während der sie ihre Bosheit perfektionieren."

Agent Pendergast hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. Ich mag diesen Agent mit seiner ganz speziellen Art. Ich bin absoluter Fan des historischen und wissenschaftlichen Backgrounds und der komplexen Handlungsstränge mit ihren Twists. Teilweise hatte dieses Buch jedoch seine Länge, alles in allem mochte ich die Story wirklich sehr gern. Das Buch ist spannend, neben Pendergast mochte ich auch die anderen Charaktere sehr gern. Es hat mich echt unterhalten und das Setting fand ich großartig.
Formula (Pendergast-Reihe Nr.3) - Manche Geheimnisse sollten besser im Dunkeln bleiben.
Formula – Tunnel des Grauens ist der dritte Band der Pendergast-Reihe und knüpft locker an die Ereignisse aus Relic und Attic an. Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend nötig. Die Geschichte beginnt mit einem grausigen Fund: Tief unter New York wird ein altes Beinhaus entdeckt. Dieser Fund führt zu neuen Verbrechen und zeigt, dass die Vergangenheit noch immer gefährlich ist. Wie schon in den vorherigen Bänden verbinden Preston und Child Wissenschaft, Geschichte und Spannung zu einer düsteren Kriminalgeschichte. Aloysius Pendergast bleibt die zentrale Figur: ruhig, hochintelligent und immer einen Schritt voraus. Neu und sehr gelungen ist die stärkere Rolle der Archäologin Nora Kelly, die dem Roman eine frische Perspektive gibt. Im Vergleich zu Relic und Attic ist dieser Band weniger actionreich, dafür aber unheimlicher und detailreicher. Die Spannung leidet stellenweise etwas unter längeren Erklärungen, besonders in der Mitte. Dafür überzeugt das ungewöhnliche Thema und die bedrückende Atmosphäre des Untergrunds von New York. Fazit: Nicht ganz so rasant wie Relic, nicht so direkt wie Attic, aber ein starker dritter Band mit eigener Identität. Für Fans der Reihe klar empfehlenswert. Von mir 8 von 10 P.

"Formula" von Douglas Preston & Lincoln Child - Ein unterhaltsamer, wenn auch zwiegespaltener Thriller
"Formula" von Douglas Preston und Lincoln Child ist ein Buch, das mich als interessierten Leser zwiegespalten zurücklässt. Während die Autoren zweifellos ein beeindruckendes Gespür für Spannung und Thriller-Elemente haben, gibt es bestimmte Aspekte des Buches, die mich etwas enttäuscht haben. Die Geschichte ist zweifellos spannend und hält den Leser in Atem. Die Autoren sind bekannt für ihre Fähigkeit, komplexe Handlungsstränge zu weben und unerwartete Wendungen einzubauen. Dennoch fand ich, dass einige Charaktere, insbesondere die Randfiguren wie der Polizeichef und der Bürgermeister, eher schablonenhaft , fast comichaft präsentiert wurden. Dies schmälerte die Glaubwürdigkeit der Geschichte und nahm ihr an Tiefe. Ein weiterer Punkt, der mir aufgefallen ist, ist die zunehmende Verwendung von magischen und meditativen Elementen, um Handlungsabläufe zu erklären. Dies verleiht dem Buch eher eine gruselige Atmosphäre als die eines klassischen Thrillers. Die Grenze zwischen Thriller und Übernatürlichem ist bei Preston und Child sicherlich oft fließend, dennoch hatte ich das Gefühl, dass die Erklärungen für bestimmte Handlungen und Vorgänge im Buch etwas dünn ausfielen. Der Schreibstil der Autoren ist nach wie vor mitreißend und flüssig. Sie verstehen es, den Leser in die Geschichte zu ziehen und die Spannung aufrechtzuerhalten. Insgesamt betrachtet ist "Formula" ein unterhaltsamer Thriller, der jedoch einige Schwächen in der Charakterentwicklung und der Erklärung von Handlungsabläufen aufweist. Für Leser, die die Mischung aus Thriller und Übernatürlichem schätzen, könnte das Buch dennoch interessant sein. Preston und Child beherrschen zweifellos das Handwerk des Spannungsaufbaus, auch wenn sie diesmal etwas tief in das Reich des Unbekannten eintauchen.
Hoch spannend, gruselig und atmosphärisch
Hierbei handelt es sich um den 3. Fall von Special Agent Pendergast. Dieser Thriller hat mich sehr gut unterhalten. Die beiden Autoren wissen einfach, wie man Spannung erzeugen kann. Ich bin durch viele Passagen quasi hindurchgeflogen, viele verschiedene Perspektiven hielten einen an der Stange und die tollen Charaktere machen dieses Buch zu einer rund um richtig guten Unterhaltung. Einzig und allein, und das ist meckern auf hohem Niveau, hat für mich der Moment der großen Überraschung gefehlt. Natürlich gibt es viele kleine Twists, die auch durchaus richtig gut sind, aber so ein großer Twist, der war nicht dabei. Wiegesagt, dass ist meckern auf hohem Niveau, ich hatte trotzdem sehr viel Spaß mit diesem Buch und freue mich schon sehr weitere Bücher der Reihe zu lesen.
„Formula - Tunnel des Grauens“ – Preston & Child🧪 Im Untergrund von New York werden bei Bauarbeiten sechsunddreißig Skelette entdeckt. Ende des 19. Jahrhunderts hat ein Serienkiller Menschen bei lebendigem Leibe Rückenmark entnommen, um eine Formel für die Verlängerung seines Lebens zu finden. Als nach einer Zeitungsmeldung über den Fund ganz ähnliche Mordtaten geschehen, greift in New York City Panik um sich. Lebt der besessene Wissenschasftler dank seiner Formel noch immer? Special Agent Pendergast, Nora Kelly vom Museum of Natural History und ihr Journalistenfreund Bill Smithback stehen vor einem grausigen Rätsel… In Teil 3 der Reihe musste ich dann doch schon sehr zeitnah feststellen, dass ich mich von einigen liebgewonnen Charakteren der ersten beiden Teile trennen musste. Dafür kamen neue hinzu, die ebenfalls gut in die Szenerie gepasst haben und Smithback und Pendergast sind mir treu geblieben. Und ich habe mich auch sehr gefreut mehr hinter die Kulisse der Familie Pendergast zu blicken. In diesem Teil wurde sich in eine andere wissenschaftliche Richtung bewegt und ich fand es ebenso spannend wie zuvor. Diesmal war es für mich aber nicht ganz so realistisch, dass das wirklich so passieren kann. Besonders zum Ende hin wurde es dann doch etwas absurd für meine Vorstellungskraft. Dennoch war die Handlung wieder sehr mysteriös und ich habe mit Spannung die Ermittlungsabreiten verfolgt. Diesmal gab es am Ende auch einen Plottwist, den ich so habe nicht kommen sehen. 4/5 – Gänsehaut und Spannung garantiert!












