Flußabwärts
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Description
Das Leben in der Provinz – und die Hoffnung auf Glück
Kall, ein Ort in der Eifel. Leos Eltern sind arm. Sein Vater malocht auf Baustellen, und er selbst bricht die Schule ab, um in einem Zementwerk zu arbeiten. Kaum merklich entwächst er der Kindheit und verbringt bald ebenso viel Zeit auf dem Bolzplatz wie hinter den Müllcontainern, in den Armen einer älteren Frau. Die Gefühle, die Leo für sie hegt, verblassen neben seiner rätselhaften Nähe zu Lia, einem Mädchen aus der Nachbarschaft. Während Lia von einer kaputten Beziehung in die nächste gerät, träumt Leo vom Erfolg. Bis an einem Wintertag ein Unglück geschieht und Lias Hut flussabwärts treibt.
»Scheuer ist ein stiller, ein großer Erzähler, er versteht es, die düstere Schönheit der Eifel so zu beschwören, dass schon seine Art des Erzählens Hoffnung aufkommen lässt.« Martin Lüdke, Focus
»Der Roman erzählt seine Geschichten hochgradig mittels Landschafts-, Orts- und Raumbeschreibungen, mittels Wetter- und Lichtverhältnissen. Es ist, als ob sich das Universum an diesem einen Ort verdichtet, um die Ereignisse mit Druck aus sich herauszupressen.« Hubert Winkels, Die Zeit
Book Information
Author Description
Norbert Scheuer, geboren 1951, veröffentlichte u.a. die Romane ›Die Sprache der Vögel‹ (2015, für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert) und ›Winterbienen‹ (2019) – ein Buch, das auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand, zum Bestseller avancierte und in viele Sprachen übersetzt wurde. Zuletzt bekam er den Wilhelm-Raabe-Preis 2019, den Evangelischen Buchpreis 2020 und 2023 den Rainer-Malkowski-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste verliehen. Er lebt als freier Schriftsteller in der Eifel.
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**Rezension: "Flussabwärts" von Norbert Scheuer** Ich habe "Flussabwärts" von Norbert Scheuer gelesen und muss sagen, dass es mir gemischte Gefühle hinterlassen hat. Insgesamt gebe ich dem Buch 4/10 Sterne. Der Schreibstil von Norbert Scheuer ist wirklich großartig. Er schreibt flüssig und poetisch, was das Lesen sehr angenehm und beeindruckend macht. Die Art und Weise, wie er die Umgebung und die Stimmungen beschreibt, hat mir sehr gut gefallen. Auch die Geschichte an sich ist interessant und gut konzipiert. Sie bietet eine tiefgründige Handlung, die sicherlich viele Leserinnen und Leser ansprechen kann. Die Charaktere sind ebenfalls gut ausgearbeitet. Ihre Emotionen und Entwicklungen sind glaubwürdig dargestellt, und man kann ihre inneren Konflikte und Reisen gut nachvollziehen. Trotz all dieser positiven Aspekte konnte mich die Geschichte emotional nicht ganz packen. Ich habe mich beim Lesen oft distanziert gefühlt und konnte keine tiefere Verbindung zur Handlung oder den Figuren aufbauen. Das ist jedoch eine sehr persönliche Erfahrung und kein Hinweis darauf, dass das Buch an sich schlecht ist.
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Das Leben in der Provinz – und die Hoffnung auf Glück
Kall, ein Ort in der Eifel. Leos Eltern sind arm. Sein Vater malocht auf Baustellen, und er selbst bricht die Schule ab, um in einem Zementwerk zu arbeiten. Kaum merklich entwächst er der Kindheit und verbringt bald ebenso viel Zeit auf dem Bolzplatz wie hinter den Müllcontainern, in den Armen einer älteren Frau. Die Gefühle, die Leo für sie hegt, verblassen neben seiner rätselhaften Nähe zu Lia, einem Mädchen aus der Nachbarschaft. Während Lia von einer kaputten Beziehung in die nächste gerät, träumt Leo vom Erfolg. Bis an einem Wintertag ein Unglück geschieht und Lias Hut flussabwärts treibt.
»Scheuer ist ein stiller, ein großer Erzähler, er versteht es, die düstere Schönheit der Eifel so zu beschwören, dass schon seine Art des Erzählens Hoffnung aufkommen lässt.« Martin Lüdke, Focus
»Der Roman erzählt seine Geschichten hochgradig mittels Landschafts-, Orts- und Raumbeschreibungen, mittels Wetter- und Lichtverhältnissen. Es ist, als ob sich das Universum an diesem einen Ort verdichtet, um die Ereignisse mit Druck aus sich herauszupressen.« Hubert Winkels, Die Zeit
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Norbert Scheuer, geboren 1951, veröffentlichte u.a. die Romane ›Die Sprache der Vögel‹ (2015, für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert) und ›Winterbienen‹ (2019) – ein Buch, das auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand, zum Bestseller avancierte und in viele Sprachen übersetzt wurde. Zuletzt bekam er den Wilhelm-Raabe-Preis 2019, den Evangelischen Buchpreis 2020 und 2023 den Rainer-Malkowski-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste verliehen. Er lebt als freier Schriftsteller in der Eifel.
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**Rezension: "Flussabwärts" von Norbert Scheuer** Ich habe "Flussabwärts" von Norbert Scheuer gelesen und muss sagen, dass es mir gemischte Gefühle hinterlassen hat. Insgesamt gebe ich dem Buch 4/10 Sterne. Der Schreibstil von Norbert Scheuer ist wirklich großartig. Er schreibt flüssig und poetisch, was das Lesen sehr angenehm und beeindruckend macht. Die Art und Weise, wie er die Umgebung und die Stimmungen beschreibt, hat mir sehr gut gefallen. Auch die Geschichte an sich ist interessant und gut konzipiert. Sie bietet eine tiefgründige Handlung, die sicherlich viele Leserinnen und Leser ansprechen kann. Die Charaktere sind ebenfalls gut ausgearbeitet. Ihre Emotionen und Entwicklungen sind glaubwürdig dargestellt, und man kann ihre inneren Konflikte und Reisen gut nachvollziehen. Trotz all dieser positiven Aspekte konnte mich die Geschichte emotional nicht ganz packen. Ich habe mich beim Lesen oft distanziert gefühlt und konnte keine tiefere Verbindung zur Handlung oder den Figuren aufbauen. Das ist jedoch eine sehr persönliche Erfahrung und kein Hinweis darauf, dass das Buch an sich schlecht ist.




