Flush
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Description
In "Flush" erleben wir die Liebesgeschichte zweier berühmter Dichter, Elizabeth Barrett und Robert Browning, mit den Augen eines Hundes. Flush, Elizabeths treues Haustier, erlebt viele Abenteuer. Er muss die Auswirkungen von Eifersucht, die Gefahren durch Hundediebe und die unterschiedlichen Lebensstile in England und Italien kennen lernen. Diese Biografie eines Hundes wirft ein neues Licht auf die menschliche Welt.
Book Information
Author Description
Virginia Woolf wurde als Adeline Virginia Stephen am 25. Januar 1882 in London geboren und starb am 28. März 1941 bei Rodmell in Sussex. Sie war eine britische Schriftstellerin und Verlegerin. Woolf wuchs in einer Intellektuellenfamilie mit einem Schriftsteller als Vater sowie vielen Geschwistern und Halbgeschwistern aus den ersten Ehen der Eltern auf. Es gibt Vermutungen, dass sie von älteren Halbgeschwistern missbraucht wurde. Unterrichtet wurde Woolf von ihrem Vater und Hauslehrern, eine Schule besuchte sie nicht. Beindruckt vom Vater wollte auch sie Schriftstellerin werden. Als sie mit 13 Jahren ihre Mutter verlor, erlebte sie ihren ersten Zusammenbruch. 1904 wurde Woolfes erster Artikel veröffentlicht. Im selben Jahr starb ihr Vater an Krebs, woraufhin ein weiterer Zusammenbruch folgte. Ebenfalls 1904 lernte sie ihren späteren Ehemann kennen. Zunächst jedoch lebte sie mit ihren Geschwistern zusammen und sie riefen intellektuelle Treffen mit ihren Freunden ins Leben. Nach dem Tod des älteren Bruders wurden diese weitergeführt und Woolf befreite sich immer mehr von den Fesseln der prüden viktorianischen Zeit. 1912 heirateten sie und Leonard Woolf, obwohl sie keinerlei körperliche Anziehung verspürte. Die Nähe zu Frauen war ihr lieber. Trotz glücklicher Ehe folgte schon im nächsten Jahr Woolfs erster Selbstmordversuch. Die Eheleute gründeten 1917 ihren eigenen Verlag, in dem sie eigene Werke wie 'Mrs Dalloway' und andere moderne Literatur veröffentlichten. Viele Werke Woolfs befassten sich mit der Gleichstellung der Frau. Von 1925 bis -28 hatte Woolf eine Liebesbeziehung zu einer Schriftstellerin, mit der sie bis zu ihrem Tod befreundet blieb. Ihre bipolare Störung bereitete Woolf immer wieder massive Schwierigkeiten beim Schreiben. Virginia Woolf brachte sich deswegen 1941 um, indem sie sich im Fluss ertränkte.
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In "Flush" erleben wir die Liebesgeschichte zweier berühmter Dichter, Elizabeth Barrett und Robert Browning, mit den Augen eines Hundes. Flush, Elizabeths treues Haustier, erlebt viele Abenteuer. Er muss die Auswirkungen von Eifersucht, die Gefahren durch Hundediebe und die unterschiedlichen Lebensstile in England und Italien kennen lernen. Diese Biografie eines Hundes wirft ein neues Licht auf die menschliche Welt.
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Virginia Woolf wurde als Adeline Virginia Stephen am 25. Januar 1882 in London geboren und starb am 28. März 1941 bei Rodmell in Sussex. Sie war eine britische Schriftstellerin und Verlegerin. Woolf wuchs in einer Intellektuellenfamilie mit einem Schriftsteller als Vater sowie vielen Geschwistern und Halbgeschwistern aus den ersten Ehen der Eltern auf. Es gibt Vermutungen, dass sie von älteren Halbgeschwistern missbraucht wurde. Unterrichtet wurde Woolf von ihrem Vater und Hauslehrern, eine Schule besuchte sie nicht. Beindruckt vom Vater wollte auch sie Schriftstellerin werden. Als sie mit 13 Jahren ihre Mutter verlor, erlebte sie ihren ersten Zusammenbruch. 1904 wurde Woolfes erster Artikel veröffentlicht. Im selben Jahr starb ihr Vater an Krebs, woraufhin ein weiterer Zusammenbruch folgte. Ebenfalls 1904 lernte sie ihren späteren Ehemann kennen. Zunächst jedoch lebte sie mit ihren Geschwistern zusammen und sie riefen intellektuelle Treffen mit ihren Freunden ins Leben. Nach dem Tod des älteren Bruders wurden diese weitergeführt und Woolf befreite sich immer mehr von den Fesseln der prüden viktorianischen Zeit. 1912 heirateten sie und Leonard Woolf, obwohl sie keinerlei körperliche Anziehung verspürte. Die Nähe zu Frauen war ihr lieber. Trotz glücklicher Ehe folgte schon im nächsten Jahr Woolfs erster Selbstmordversuch. Die Eheleute gründeten 1917 ihren eigenen Verlag, in dem sie eigene Werke wie 'Mrs Dalloway' und andere moderne Literatur veröffentlichten. Viele Werke Woolfs befassten sich mit der Gleichstellung der Frau. Von 1925 bis -28 hatte Woolf eine Liebesbeziehung zu einer Schriftstellerin, mit der sie bis zu ihrem Tod befreundet blieb. Ihre bipolare Störung bereitete Woolf immer wieder massive Schwierigkeiten beim Schreiben. Virginia Woolf brachte sich deswegen 1941 um, indem sie sich im Fluss ertränkte.
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In "Treue" von Hernan Diaz werden einige Bücher erwähnt, u.a. auch dieses. Und so bin ich auch dazu gekommen, denn irgendwie wusste ich gleich, dass ich "Flush" lesen möchte. Woolf schreibt hier die Biographie des Hundes Flush, seines Zeichens Begleiter von Elizabeth Barrett Browning, einer der einflussreichsten Dichterinnen Englands. Was bloss als witzige Idee Woolfs gedacht war, entpuppt sich als kluges Buch, das nicht den klaren Blick seiner Autorin missen lässt. Auch wenn es sich hierbei um die Biographie Flushs handelt, es um sein Leben und seine Eindrücke geht, so ist er eben doch ein richtiger Hund und somit ist sein Mensch ebenso teil der Erzählung, wie er selbst. Auf diese Weise durfte ich sehr viel über Elizabeth Barrett Browning und die Zeit, in welcher sie lebte, erfahren. Virginia Woolf wäre natürlich nicht Virginia Woolf, wenn sie nicht auch hier auf Missstände und Unstimmigkeiten in der Gesellschaft hinweisen würde. Hier geschieht es ganz dezent, immerhin befinden wir uns inder Erlebniswelt eines Hundes. Aber nur schon die Beschreibung der Hunderassen und deren Zucht ist ein sehr schönes Beispiel für Woolfs dezente Darstellung menschlichen Handelns. Das schöne gestaltete Buch des Fischer-Verlages eignet sich hervorragend als Lektüre für literarische Hundefans, aber auch für Lesende, die sich für das viktorianische England begeistern. Auch denke ich, könnte dieser Titel ein wenig die Berührungsängste mit der grossen Virgina Woolf beseitigen helfen, bekommt man so doch einen schönen Einblick in ihren Stil, ohne gleich überfordert zu werden.
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In "Treue" von Hernan Diaz werden einige Bücher erwähnt, u.a. auch dieses. Und so bin ich auch dazu gekommen, denn irgendwie wusste ich gleich, dass ich "Flush" lesen möchte. Woolf schreibt hier die Biographie des Hundes Flush, seines Zeichens Begleiter von Elizabeth Barrett Browning, einer der einflussreichsten Dichterinnen Englands. Was bloss als witzige Idee Woolfs gedacht war, entpuppt sich als kluges Buch, das nicht den klaren Blick seiner Autorin missen lässt. Auch wenn es sich hierbei um die Biographie Flushs handelt, es um sein Leben und seine Eindrücke geht, so ist er eben doch ein richtiger Hund und somit ist sein Mensch ebenso teil der Erzählung, wie er selbst. Auf diese Weise durfte ich sehr viel über Elizabeth Barrett Browning und die Zeit, in welcher sie lebte, erfahren. Virginia Woolf wäre natürlich nicht Virginia Woolf, wenn sie nicht auch hier auf Missstände und Unstimmigkeiten in der Gesellschaft hinweisen würde. Hier geschieht es ganz dezent, immerhin befinden wir uns inder Erlebniswelt eines Hundes. Aber nur schon die Beschreibung der Hunderassen und deren Zucht ist ein sehr schönes Beispiel für Woolfs dezente Darstellung menschlichen Handelns. Das schöne gestaltete Buch des Fischer-Verlages eignet sich hervorragend als Lektüre für literarische Hundefans, aber auch für Lesende, die sich für das viktorianische England begeistern. Auch denke ich, könnte dieser Titel ein wenig die Berührungsängste mit der grossen Virgina Woolf beseitigen helfen, bekommt man so doch einen schönen Einblick in ihren Stil, ohne gleich überfordert zu werden.





