Feuerherz
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Description
»Kettus Sprache ist so rau und unwirtlich wie die Landschaft am Polarmeer.« Tages-Anzeiger
Lappland um 1930. Irga, die Tochter des Weißen Generals, flieht durch die eisige Winternacht auf Skiern bis nach Russland. Seit sie sich mit einem Kommunisten eingelassen hat, schwebt sie in Lebensgefahr. Sie ist schwanger und flüchtet zu ihrem Geliebten. Ihr Weg führt sie weit in den Norden und Osten, bis hin zu den brutalen Vorkuta-Gulags, zur Wolga und schließlich nach Kazan, zum Volk der Mari. Mit sich trägt sie ein Geheimnis, das ihr wichtiger ist als ihr eigenes Leben.
Russland, 2015. Die Finnin Verna hat ihren lange vermissten Vater gesucht, doch sie kommt zu spät: Er ist tot. Verna versucht herauszufinden, was ihm zugestoßen ist. In einem kleinen Mari-Dorf trifft sie eine alte Frau, die ihr hilft, aber gleichzeitig etwas vor ihr zu verbergen scheint.
Zwei starke Frauen und ein Volk, das sich gegen alle Widerstände zu behaupten versucht. Ein großer, sprachgewaltiger Roman, der von der Macht der Liebe über alle Grenzen hinweg erzählt.
»Die Poetin des Ungestümen.« Hufvudstadsbladet
»Katja Kettus Sprache hält die Welt in Atem und hebt das Werk auf eine Ebene, die ihresgleichen sucht. Dieser Roman ist ein großartiges Beispiel für die magische Kraft der Literatur.« Kaleva
»Feuerherz ist ein ungestümer Roman im selben Stil wie Wildauge. Zweifellos einer der interessantesten Romane des Jahres.« Helsingin Sanomat
Book Information
Author Description
Katja Kettu, Jahrgang 1978, ist eine der wichtigsten Autorinnen Finnlands. Ihr preisgekröntes Debüt Wildauge stand wochenlang auf Platz 1 der finnischen Bestsellerliste. Der Roman erschien in 20 Sprachen und wurde verfilmt.
Posts
Ich gebe zu, "Feuerherz" hat mich eher etwas enttäuscht zurück gelassen. "Wildauge", der erste Roman der Autorin der ins Deutsche übersetzt wurde (und gleichzeitig auch ihr Debut darstellt) hatte mich vor allem auch der Sprache wegen sehr begeistert. Doch die Erzählerische Kraft die er ausstrahlte, habe ich hier nun nicht wiedergefunden. Die historischen Zusammenhänge fand ich dagegen interessant, da ich mich mit diesen Aspekten der Geschichte der Sowjetunion nicht auskenne und so einmal einen Blickwinkel kennen lernen konnte, der nicht von außen kommt. Vor allem über die Mari, die zum Volk der Wolga-Finnen gehören, kannte ich so nicht. Die Autorin hat ihre Bräuche und Riten mit in die Geschichte eingebaut. Außerdem arbeitet die Autorin auch die Situation der Gefangenen in den Gulags ein Stück weit auf. Ich gebe aber zu, das ich hier fand, das die Autorin die Zustände nicht sehr eindringlich beschrieben hat. Es bleibt recht oberflächlich an diesen Punkten. Die Figuren blieben mir auch eher fremd, das ist an sich für mich nicht unbedingt ein Minuspunkt. Aber irgendwie legte die Autorin den Fokus so stark auf Sex, das ich mich manchmal gefragt habe, was das nun hier sollte? Gleichzeitig fand ich dann aber ein paar Verwicklungen, die den Verlauf der Handlung betreffen, etwas übertrieben und am Ende auch sehr konstruiert. Dadurch wird aus dem Roman aber auch ein deutlich politisches Statement. Ich denke mir, die Autorin darf sich in Russland wohl eher nicht blicken lassen... Alles in allem fand ich den Roman ganz ok, aber fand die Geschichte insgesamt einfach etwas flach. Das liegt vor allem daran, das zwar die historischen Ereignisse wichtig sind und sie nicht vergessen werden sollten, die Handlung und ihre Figuren aber leider nicht mit halten konnten. An manchen Stellen liest es sich zudem wie ein schlechter Porno...
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»Kettus Sprache ist so rau und unwirtlich wie die Landschaft am Polarmeer.« Tages-Anzeiger
Lappland um 1930. Irga, die Tochter des Weißen Generals, flieht durch die eisige Winternacht auf Skiern bis nach Russland. Seit sie sich mit einem Kommunisten eingelassen hat, schwebt sie in Lebensgefahr. Sie ist schwanger und flüchtet zu ihrem Geliebten. Ihr Weg führt sie weit in den Norden und Osten, bis hin zu den brutalen Vorkuta-Gulags, zur Wolga und schließlich nach Kazan, zum Volk der Mari. Mit sich trägt sie ein Geheimnis, das ihr wichtiger ist als ihr eigenes Leben.
Russland, 2015. Die Finnin Verna hat ihren lange vermissten Vater gesucht, doch sie kommt zu spät: Er ist tot. Verna versucht herauszufinden, was ihm zugestoßen ist. In einem kleinen Mari-Dorf trifft sie eine alte Frau, die ihr hilft, aber gleichzeitig etwas vor ihr zu verbergen scheint.
Zwei starke Frauen und ein Volk, das sich gegen alle Widerstände zu behaupten versucht. Ein großer, sprachgewaltiger Roman, der von der Macht der Liebe über alle Grenzen hinweg erzählt.
»Die Poetin des Ungestümen.« Hufvudstadsbladet
»Katja Kettus Sprache hält die Welt in Atem und hebt das Werk auf eine Ebene, die ihresgleichen sucht. Dieser Roman ist ein großartiges Beispiel für die magische Kraft der Literatur.« Kaleva
»Feuerherz ist ein ungestümer Roman im selben Stil wie Wildauge. Zweifellos einer der interessantesten Romane des Jahres.« Helsingin Sanomat
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Katja Kettu, Jahrgang 1978, ist eine der wichtigsten Autorinnen Finnlands. Ihr preisgekröntes Debüt Wildauge stand wochenlang auf Platz 1 der finnischen Bestsellerliste. Der Roman erschien in 20 Sprachen und wurde verfilmt.
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Ich gebe zu, "Feuerherz" hat mich eher etwas enttäuscht zurück gelassen. "Wildauge", der erste Roman der Autorin der ins Deutsche übersetzt wurde (und gleichzeitig auch ihr Debut darstellt) hatte mich vor allem auch der Sprache wegen sehr begeistert. Doch die Erzählerische Kraft die er ausstrahlte, habe ich hier nun nicht wiedergefunden. Die historischen Zusammenhänge fand ich dagegen interessant, da ich mich mit diesen Aspekten der Geschichte der Sowjetunion nicht auskenne und so einmal einen Blickwinkel kennen lernen konnte, der nicht von außen kommt. Vor allem über die Mari, die zum Volk der Wolga-Finnen gehören, kannte ich so nicht. Die Autorin hat ihre Bräuche und Riten mit in die Geschichte eingebaut. Außerdem arbeitet die Autorin auch die Situation der Gefangenen in den Gulags ein Stück weit auf. Ich gebe aber zu, das ich hier fand, das die Autorin die Zustände nicht sehr eindringlich beschrieben hat. Es bleibt recht oberflächlich an diesen Punkten. Die Figuren blieben mir auch eher fremd, das ist an sich für mich nicht unbedingt ein Minuspunkt. Aber irgendwie legte die Autorin den Fokus so stark auf Sex, das ich mich manchmal gefragt habe, was das nun hier sollte? Gleichzeitig fand ich dann aber ein paar Verwicklungen, die den Verlauf der Handlung betreffen, etwas übertrieben und am Ende auch sehr konstruiert. Dadurch wird aus dem Roman aber auch ein deutlich politisches Statement. Ich denke mir, die Autorin darf sich in Russland wohl eher nicht blicken lassen... Alles in allem fand ich den Roman ganz ok, aber fand die Geschichte insgesamt einfach etwas flach. Das liegt vor allem daran, das zwar die historischen Ereignisse wichtig sind und sie nicht vergessen werden sollten, die Handlung und ihre Figuren aber leider nicht mit halten konnten. An manchen Stellen liest es sich zudem wie ein schlechter Porno...




