Fast verschwundene Fabelwesen. Die sagenhafte Expedition des Konstantin O. Boldt
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Description
Eine prachtvoll illustrierte Fantasyreise: Begleite Konstantin O. Boldt auf seiner gefährlichen Expedition zur Rettung der verlorenen Fabelwesen
Im Jahre 1862 ruft der Naturforscher Konstantin O. Boldt eine gefahrvolle Expedition ins Leben, um das rätselhafte Verschwinden der Fabeltiere zu erforschen. Sein faszinierender Reisebericht in Tagebuchform entführt dich in die Welt der europäischen Märchen, Sagen und Legenden. In detaillierten Beschreibungen und Illustrationen porträtiert Konstantin O. Boldt zahlreiche mythische Wesen und vergessene Kreaturen. Alte Aufzeichnungen, Feldnotizen und Artikelsammlungen des Naturforschers geben Einblicke in die Lebensweise, das Jagd- und das Fortpflanzungsverhalten der Fabelwesen. Tauche ein in ein fantastisches Abenteuer voller Wunder, Abgründe und Gefahren. Eine spannende Reise voller unerwarteter Begegnungen mit Einhörnern, Phönixen und zahlreichen anderen magischen Tieren!
Ein zweifach preisgekrönter Roman, der die Macht der Fantasie nutzt: Das Buch entführt in eine spannende Welt voller Wunder und großer Geschichten, die zum Träumen einlädt - zweifach ausgezeichnet, mit dem Seraph 2024 (Bestes Debut) und als "Buch des Jahres 2023" (Phantastik-Couch) Packender Abenteuerroman in Tagebuchform: Hautnah verfolgen wir den Naturwissenschaftler Konstantin O. Boldt auf seiner Expedition durch ganz Europa auf der Suche nach einer verloren geglaubten Artenvielfalt Historisch fundiertes Wissen in unterhaltsamem Erzählstil: Der Autor und Biologe Florian Schäfer erforscht seit vielen Jahren lokale Sagen, Mythen und Legenden und zeichnet eine fantastische, farbenprächtige Parallelwelt Zauberhaft illustriert von Elif Siebenpfeiffer: Detailreiche Illustrationen und Skizzen lassen den magischen Reisebericht Wirklichkeit werden Opulent ausgestattet: Hardcover mit Goldfolie, zwei Ausklappseiten und LesebändchenMega-Trend #darkacademia: Für alle Fans von Karten und Dokumenten aus vergangener Zeit, düsteren Geheimnissen und der Freude an alten Büchern und den Geschichten, die sie erzählen Besonderes Geschenk im Vintage Design für Buchliebhaber: Ob zu Weihnachten, zum Geburtstag oder als liebe Aufmerksamkeit, dieses prächtig ausgestattete Buch ist zu jedem Anlass das Richtige für alle Fans von Fantasy, Literatur, Geschichte, Natur und Mythologie
Eine humboldtsche Entdeckerreise voller Magie
Auf seiner Reise durch eine düster leuchtende Welt der Fantasie muss Boldt zahlreiche Hürden überwinden und spannungsreiche Abenteuer bestehen. Mit prächtigen Illustrationen und opulenter Ausstattung macht das wundervolle Fantasy-Buch Lust auf ein Wegträumen in ein verlorenes Paradies.
Book Information
Author Description
Florian Schäfer, geboren 1991 in Ehringshausen, studierte nach dem Abitur 2010 Biologie und Internationalen Naturschutz an den Universitäten Gießen, Göttingen und Christchurch (Neuseeland). Von frühester Kindheit fasziniert von den regionalen Märchen und Sagen Mitteleuropas, beschäftigte er sich im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeiten viele Jahre mit Europäischer Ethnologie. 2017 gründete er das Projekt “Forgotten Creatures” mit dem Ziel, Kulturgeschichte rund um Sagengestalten an ein breites Publikum zu vermitteln. 2020 erschien mit “Hausgeister!” sein erstes populärwissenschaftliches Sachbuch. Als Künstler erschafft er lebensnahe Skulpturen mythologischer Wesen auf Basis historischer Texte, die in zahlreichen Museen und Ausstellungen gezeigt werden. Zudem tritt er im Rahmen von szenischen Lesungen und Bühnenprogrammen auf und begeistert mit seinem Team zahlreiche Menschen für die fast vergessenen Fabelwesen unserer Vergangenheit.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Reisebericht der Letho-Expedition, die Europas Fabelwesen ausfindig machte, um sie zu retten... Prolog: Da ich vom diesjährigen SERAPH Gewinner so begeistert war, durchforstete ich die Preisträger der letzten Jahre und stieß auf dieses Werk. Hui, was für ein schmuckes Buch, dachte ich zu Beginn, mittendrin und am Ende der Lektüre. Die Expedition ist frei erfunden, doch so in Szene gesetzt, als wäre alles echt: Zeitungsausschnitte, alte Landkarten, Zusatzinformationen in Frakturschrift, Skizzen zu den Fabelwesen usw. Herr Oboldt...ähhh Schäfer hat hier was ganz originelles geschaffen: ein fiktives Reisetagebuch, welches sich an Teilen der Realität bedient (Fotografien, Bilder etc.) und ggf. 'anpasst' (Herrlich, Kaspar David Friedrichs "Der Wanderer im Nebelmeer", mit einem Drachen am Horizont XD). Gleichzeitig soll dieses Buch eine Art Lexikon der europäischen Sagengestalten sein, die sonst in Vergessenheit geraten (Drache und Einhorn kennt man gewiss noch, aber wie sieht es mit den Zaunen aus oder den Moosweibern oder dem Rollibock???) Aufschlussreich, originell und wunderschön in der Aufmachung, scheint alles super - nur die Geschichte ist etwas dünn (was dem Reisebericht konsequenterweise besser steht als adrenalingetränkte Abenteuergeschichten), wird nur fragmentarisch erzählt, besitzt aber genügend kreative Abwechslung, so dass es niht zum 'Fabelwesen-des-Tages' Effekt verkümmert. Epilog: Für große Kinder, für Kryptozoologie-Fans, für Freunde der etwas anderen Lektüre.

Wunderschön gestaltetes Expeditionstagebuch
Mich hat die Idee direkt fasziniert, Fabelwesen in Form eines Expeditionstagebuchs zu beschreiben. Und hier ist wirklich sehr viel Liebe reingeflossen. Die Illustration des Buches ist einfach wunderschön und gibt einem das Gefühl tatsächlich in einem alten Tagebuch zu blättern. Auch inhaltlich ist das Buch wirklich sehr gut aufgebaut. Obwohl ich hier eigentlich gar nicht mit klassischer Spannung in den Texten gerechnet hatte, kommen doch immer wieder recht spannende Momente auf, in denen man dann doch noch unbedingt die nächste Seite weiter lesen muss. Ich kann es wirklich absolut empfehlen. Es ist wirklich ein wahres Schmuckstück!
Ein sehr liebevoll gestaltetes „Sachbuch“ über Fabelwesen
Mit „alten“ Zeitungsauschnitten, Bildern, Zeichnungen und Tagebucheinträgen dokumentiert der fiktive Forscher Konstantin O. Boldt seine Letho Expedition, die 1862 gestartet ist und die Teilnehmer durch ganz Europa führte. Immer auf der Suche nach den fast schon verschwundenen Fabelwesen aus Märchen, Sagen und Mythen, um diese in einem Schutzgebiet um eine alte Burg herum zu erhalten. Auch wenn es sich hier um erfundene Tiere handelt, ruft das Buch trotzdem auch zum Naturschutz auf, weil man das durchaus auch auf heute gefährdete Arten beziehen kann. Einziger Negativ Punkt für mich: einzelne Passagen in Handschrift waren teilweise schlecht lesbar.
Schön aber die Handlung konnte mich nicht begeistern
Die vielen liebevollen Zeichnungen und Illustrationen sind wirklich wundervoll aber für mich kommt der Rest dafür zu kurz. Es dauert etwas, bis man in der Handlung drin ist und sie braucht dann ewig, um Fahrt aufzunehmen. Der Kampf zwischen wissenschaftlichem Forscherdrang und Ausbeutung der Tierwelt ist oft ein Grund zur Gesellschaftskritik, war mir aber noch zu oberflächlich und wirkte, als wollte man es zum Schluss kurz noch abhandeln. Boldt schafft es, in kurzen Journalen sogar eine Charakterentwicklung durch zu machen und sein Handeln moralisch in Frage zu stellen, das hat mich positiv überrascht. Dafür bleiben seine vielen Begleiter aber sehr blass und austauschbar, die ganzen Namen haben meistens nur verwirrt. Die oft gewählte Kursivschrift habe ich persönlich eher als Zumutung als ein immersives Mittel empfunden und ich hatte bis zum Schluss mit ihr zu kämpfen. Ohne Frage merkt man aber wie viel Expertise, Mühe und Liebe in dieses Werk geflossen ist.
Das Buch war nicht nur ein Genuss, sondern auch ein wahrer Augenschmaus.
Konstantin O. Bold ist seit seiner frühesten Kindheit von Fabelwesen fasziniert. 1859 gründet er die „Übergreifende Kommission zur Erforschung magischer Wesen“ und begibt sich einige Jahre später auf die Letho-Expedition: begleitet von einer bunt gemischten Gruppe Gefährten. Gemeinsam reisen sie zu den entlegensten Orten Deutschlands und Europas, stets auf der Suche nach seltenen Fabelwesen. Das ehrgeizige Ziel dieser Expedition: die Fabelwesen einzufangen und ihnen eine neue, geschützte Heimat in den Feldern und Wäldern rund um die Sababurg zu schaffen. Die Mischung aus Sachbuch und phantastischer Erzählung hat mich restlos begeistert. Besonders beeindruckt hat mich die wunderschöne Gestaltung des Buches, von den kunstvollen Illustrationen bis hin zur detailreichen Aufbereitung der Expedition. Jede Seite lädt zum Staunen und Entdecken ein. Natürlich verläuft die Reise nicht ohne Gefahren. Die Expeditionsteilnehmer müssen zahlreiche Hindernisse überwinden, und hin und wieder kommt es zu unerwartet blutigen Momenten. So begegnen wir Fabelwesen wie dem scheuen Einhorn, verschiedene Drachen und Feuervögeln, dem Wolpertinger und meinem neuen lieblings Fabelwesen: dem Moosvolk. Die eingestreuten Verweise auf reale Persönlichkeiten und Werke machten das Buch noch realer und greifbarer. Für mich persönlich war es sehr besonders, da mir einige Orte bekannt waren und ich sie selbst schon besucht habe. Ich kann nur jedem empfehlen sich auf die Reise der Fabelwesen zu begeben und freue mich nun umso mehr auf die nächste Expedition und dort den Fabelwesen der Meere zu begegnen.
"Jedes Lebewesen befindet sich in einem endlosen Kampf gegen den alles verschlingenden Moloch unserer menschlichen Expansion. Wie könnte jemals ein Mensch die ureigene Natur seiner Spezies aufhalten?" Dieses Zitat beschreibt die Dinge, die ich neben der wundervollen Aufmachung und den liebevollen Darstellungen der Fabelwesen so schön fand! Das Buch ist ein absolutes optisches Highlight und mit den vielen farbigen Illustrationen, Zeitungsausschnitten, Karten und weiteren Dingen (teils ausklappbar) einfach nur wunderschön und mit eins der schönsten Bücher im Regal ❤️ Die Expedition des Forschers Konstantin O. Boldt und seinem Forscherteam im 19. Jahrhundert ist mithilfe von Forschungstagebuch-Einträgen erzählt und teilweise sogar blutiger, als ich dachte (aber keine Sorge, nichts schlimmes und nur angedeutet). Da sind manche Fabelwesen schon ordentlich aggressiv unterwegs 😄 Aber da kommt leider auch schon mein erster Kritikpunkt. Vielleicht liegt es auch an mir, aber durch die Tagebuch-Einträge war für mich alles sehr nüchtern beschrieben, wodurch ich innerlich auch sehr distanziert von der Reisegeschichte war. Andererseits hat die nüchterne Erzählweise zugunsten der Forschung für die Erhaltung der Fabelwesen natürlich hier absolut Sinn ergeben und ist dadurch authentisch. Nur hat es leider dazu geführt, dass ich etwas distanziert von allem war. Dass die Autoren hier aber eine wissenschaftliche Sichtweise integriert haben inklusive wissenschaftlicher Namen und Einordnung in eine Taxonomie, macht es natürlich wieder umso authentischer, sodass die Grenzen zwischen Realität und Fiktion hier gerne verschwimmen, das hat mir gut gefallen! Insgesamt hat mir das Buch echt gut gefallen, vor allem auch durch die regelmäßig im Buch aufkommenden moralischen Fragen bezüglich des Haltens und "Nutzens" der Fabelwesen zu Forschungszwecken!

Wahnsinn!
Fast verschwundene Fabelwesen ist ein Expeditionstagebuch des Konstantin O.Boldt aus dem Jahr 1862. Man begleitet Boldt und seine Begleiter 2 Jahre lang durch Europa. Ziel der Expedition ist es, Fabelwesen zu erforschen und zu retten. Dieses Buch ist wirklich wahnsinnig schön!!! Sowohl der Einband als auch die Illustrationen sind sehr besonders. Ich habe es (und werde es zukünftig) immer wieder in die Hand nehmen und einfach anschauen. Dank toller Schriften die hier gewählt wurden,und Seitengestaltungen mot teilweise Zwitungsausschnittwn etc. fühlt man sich als Leser als Teil dieser Expedition. Die Sprache ist angepasst,aber noch sehr angenehm zu lesen. Für mich als Fantasyfan war es total interessant die von Boldt gesammelten Steckbriefe der Fabelwesen zu studieren. Noch nie hatte ich z.B. etwas von einem Wolpertinger gehört,einem Trécouche oder einem Gloson. Man findet auch bereits belanntere Wesen wie den Greif in diesem Werk. Ein Muss für Begeisterte von Fabelwesen /Fantasy. Ein wunderbares Buch zum verschenken🩷
Einfach fantastisch 🤩 würde gerne noch mehr ⭐️ vergeben
Nicht nur von außen ein absoluter Hingucker sondern auch von innen, mit wundervollen Illustrationen. Und auch die Geschichte ist wundervoll. Ich habe mich gefühlt als würde ich das Tagebuch eines Abenteuerlichen Onkels lesen. Ein Onkel der mich neugierig auf die Fabelwesen gemacht hat oder meine neugier unterstützen möchte und mir sein Reisetagebuch zum lesen gibt. Es war etwas komplett neues, ein Buch als Tagebuch zu lesen, mit Skizzen und Auschnitten von Berichten o.ä. Ich freue mich bereits auf Band 2 Ende September. Eine absolute Empfehlung für alle Fantasy Fans

Magisch, fantastisch, einzigartig ✨
Dieses Buch war einfach wundervoll zu lesen! Die einzelnen Illustrationen, und Infotexte über Fabelwesen gepaart mit dem Reisetagebuch von Konstantin O. Boldt sind einfach ein perfektes Zusammenspiel wodurch es richtig Spaß machte mehr über die Welt der Fabelwesen herauszufinden. Am liebsten würde ich jetzt selber gerne auf die Suche gehen! 🐉🦄
Europäische Folklore zu Fabelwesen, verpackt in einen Briefroman. Wundervoll illustriert und tolle Gestaltung sagenhafter Wesen. Dabei verwenden die Autoren sowohl historische Abbildungen, als auch selbst gezeichnete Interpretationen. Wissensvermittlung zu historischen Ursprüngen von Sagengestalten verpackt als Unterhaltungsliteratur funktioniert hier sehr gut. Besonders die Illustrationen sind es wert immer wieder angeschaut zu werden.
Liebe zum Detail - eine Reise zu fabelhaften Wesen
Ich habe mir das Buch als Adventskalender aufgeteilt und es war fantastisch. Liebevoll bis ins kleinste Detail gestalten. Aktuelle Themen, wie Naturschutz, Globalisierung und vieles mehr sind sehr gut eingearbeitet zur "damaligen" Zeit. Auf der Forschungsreise erwartet dich mehr als die Entdeckung von Fabelwesen.
Eine richtig gute Mischung aus "Sachbuch" mit informativem Input und spannender Tagebuch-Erzählung. Besonders interessant fand ich auch die Unterschiede zu der heutigen Darstellung von Drachen, Einhörner und anderer Fabelwesen und dem wie die Leute sich das damals scheinbar vorgestellt haben. Absolut lesenswert, von den Illustrationen ganz zu schweigen. Wunderschön anzusehen mit vielen Details! 😍🦄🐉
An sich war die Lektüre interessant und liebevoll gestaltet, mit einer tollen Formatierung und schönen Skizzen. Leider tauchten oft zwei Schriftarten auf (eine Schreibschrift, eine altdeutsch), die ich persönlich sehr anstrengend zu lesen fand. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Spannungsbogen. Dadurch, dass es alles Reisebucheinträge sind, fühlen sich sie Geschehnisse sehr distanziert an. Die Charaktere ebenso; von all den Gruppenmitgliedern konnte ich mir nur eine Handvoll merken, weil sie immer nur wieder am Rand erwähnt wurden. Zu keinem konnte ich eine größere Bindung aufbauen, sodass das Buch zwar schön aufbereitet, aber beim Lesen eher weniger wie ein unterhaltsamer Roman wirkt.
Goblin liebt dieses Buch!🥰 Spannende Reise zwischen Wahrheit und Fiktion zu fast verschwundenen Fabelwesen. Buch ist wunderschön: Glitzertolle Goldfolie, Lesebändchen, Seiten aufklappbar. Die Seiten nicht nur Text! Tagebucheinträge, Zeitungsausschnitte, Fotos, Skizzen, Karten,…🥰 Goblin ganz begeistert von sehr ansprechender und aufwendiger Gestaltung. Reisebericht ist großes Abenteuer, sehr spannend! Goblin auch viele bekannte und neue Fabelwesen entdeckt. Macht Goblin sehr neugierig und sofort Goblin stürzt sich in Forschungsarbeit. Oh wie Goblin das liebt! Buch aber nicht nur schön und spannend. Auch großer Achtungszeig! Menschen brauchen immer mehr Platz, verdrängen Fabelwesen und echte Tiere. Müssen sich überlegen, wie sie umgehen mit Tieren, wie sie retten. Besonders Begegnung mit Wildschwein-Fabelwesen erinnert Goblin an Ghiblis Anime „Prinzessin Mononoke“. Ende von Lied: Goblin liebt, liebt, liebt Buch! Und freut sich auf kommende Fortsetzung!
Wer kann schon Fabelwesen und dem Wissen darüber widerstehen? Mich hat dieses Buch sofort angesprochen und ich war echt gespannt auf den Inhalt. Zu Beginn gibt es eine Einführung ins Thema und wie es zu den Expeditionen kam. Man bekommt die Reiseroute samt Karte vorgestellt, wie die Etappen „bezwungen“ worden, welche Utensilien mitgeführt werden und natürlich, wer überhaupt an der Reise teilgenommen hat. Alles beginnt in Bayern mit dem Wolpertinger, wobei ich direkt an Walter Moers und seinen Käpt’n Blaubär denken musste. Da war mir das Wesen nämlich zum ersten Mal untergekommen. Von da aus geht es auf Einhornjagd in den Harz. Und immer weiter bis nach England, Irland und Norwegen. Das ganze Buch besteht aus Tagebucheintrag, was mir sehr gut gefallen hat. Ebenso wie die Illustrationen zu den Fabelwesen und interessantem Wissen zu Erscheinung, Besonderheiten, Vorkommen und Verhalten. Auch in den Einträgen selbst gab es spannende Dinge zu erfahren. Den Verwandlungsgürtel fand ich echt faszinierend. Es gab Wesen zu entdecken die man schon kennt wie Einhorn, Basilisken (nicht die schlangenähnlichen) und Gargoyles. Aber auch welche, die ich noch nicht kannte. Zum Beispiel den Herkynischen Vogel, der Bahrkauv, der Hötzelstier oder der Trécouche. Stellenweise faszinierend. Stellenweise echt furchterregend und blutrünstig. Auf jeden Fall wahnsinnig unterhaltsam, interessant und spannend. Fazit Die Faszination über Fabelwesen, sowohl bekannte als auch unbekannte, hat hier absolut die Oberhand. Auch wenn ich mir die Frage stelle, warum man die Wesen immer fangen und ausstellen muss. Vermutlich wegen eben genau jener Faszination. Man begleitet die 8 Expeditionsmitglieder an spannende Orte und begegnet dabei interessanten Personen und Wesen. Ich fand es eine absolut fantastische Erfahrung die Gruppe so begleiten zu können. Die Illustrationen und Bilder runden das Ganze ab. Von mir gibt es 5 Sterne für diesen Atlas.
Tolle Aufmachung, Plot nicht sehr spannend
Nachdem ich ein Interview mit Florian Schäfer auf YouTube und den Trailer gesehen habe, musste das Buch unbedingt mit als ich es in der Buchhandlung entdeckt habe. Ich liebe Fantasy, Märchen und Mythen und habe mir als Erzählerin Anregungen für die Ausgestaltung von Fabelwesen erhofft. Die Aufmachung als Tagebuch einer Expedition halte ich für eine tolle und wunderschöne Idee. Allerdings ist die Handlung nicht sehr spannend. Es kommt mir so vor als ob sie nur der Einführung möglichst vieler Fabelwesen dient. Es gibt ein paar ganz nette Ideen,nur leider ist die Umsetzung und die Sprache nur ausreichend und leider nicht fesselnd. Schade, denn man merkt dem Buch sehr wohl die Liebe des Autors zum Thema und sein Fachwissen durchaus an. Bei der Ausgestaltung störte mich massiv diese Umsetzung der "Handschrift" zu klein und verschnörkelt war sie für mich kaum lesbar. Gewünscht hätte ich mir auch Hinweise um unterscheiden zu können was erfunden und was historisch korrekt bzw. konkrete Hinweise woher die Abbildungen kommen. Auch wenn das Buch meine Erwartungen leider nicht erfüllt hat, möchte ich es allen Fans von Fabelwesen trotzdem empfehlen. Ich hoffe, dass "Fabeltiere, Tierische Fabelwesen der deutschsprachigen Mythen, Märchen und Sagen" des Autors mehr meinen Bedürfnissen entspricht.
Konstantin O. Bolt als Wissenschaftler, der es sich in den Kopf gesetzt hat, eine Refugium für Fabelwesen zu bauen und diese auf seiner Expedition einfängt.
Zuerst einmal ist die Idee der Geschichte großartig. Jedoch hat die Umsetzung mir leider garnicht gefallen..... Das war gut... 1. Die Vorstellung der Expedition 2. Darstellungen 3. Kreative Aufmachung Das sehe ich kritisch ..... 1. Die Fabelwesen sind alle von böser Natur, in keinster Weise bekommen sie einen tiefen Charakter 2. Es handelt sich bei der Reise um stupide Aufzählungen. Es kam mir nicht vor wie eine fließende Geschichte. Ich konnte keinerlei emotionale Verbundenheit aufbauen. 3. Die Schriftarten sehr schwer bis fast garnicht lesbar 4. Am Ende bekommen wir das Refugium nicht mal zu Gesicht, Potenzial verschenkt Wem der Klappentext anspricht, der sollte unbedingt Fabelheim lesen. Ähnliche Geschichte, mit viel Tiefgang und tollen Fabelwesen, die ihre eigene Geschichte mitbringen und daher viel Charaktertiefe besitzen.
Ich hatte dieses wunderschöne Buch auf der Frankfurter Buchmesse das erste Mal in der Hand und war sofort schockverliebt. Dort habe ich mir auch die Lesung des Autors und der Illustratorin angeschaut und dieser tolle historische Fantasyroman durfte natürlich bei mir zu Hause einziehen. Das Buch ist nicht nur von außen sondern auch von innen ein absoluter Eyecatcher und Story wie auch Illustrationen ziehen einen sofort in ihren Bann. Beim Lesen folgt man in Form von Tagebucheinträgen, Zeitungsartikeln und Notizen sowie vielen spannenden Informationen zu verschiedenen (mir teils sogar noch unbekannten) Fabelwesen einer Expedition, die im Jahr 1862 startet und sich auf die Fahne geschrieben hat, das Verschwinden der Fabelwesen zu untersuchen. Man merkt sofort, dass der Roman und die traumhaft schönen Illustrationen mit ganz viel Liebe zum Detail und auch Fachwissen entstanden sind. Ich habe bereits ein anderes Buch des Autors gelesen ("Hausgeister! Fast vergessene Gestalten der deutschsprachigen Märchen- und Sagenwelt") und auch wenn die Herangehensweisen zwei sehr unterschiedliche sind, merkt man beiden Büchern gleichermaßen an, dass alle Beteiligten ihr Herzblut hineingesteckt haben. Nach dem Lesen einiger Passagen von "Fast verschwundene Fabelwesen" musste ich tatsächlich das Handy zücken und recherchieren, ob es nicht den ein oder anderen Expedtionsteilnehmer oder gewisse Ereignisse so oder so ähnlich wirklich gab. Das Buch dürfte also auch für Geschichtsinteressierte ein Highlight sein. Ich bin jedenfalls begeistert und kann es nur wärmstens empfehlen. Viel Spaß beim Lesen, Mitfiebern und Suchen von easter eggs :)
Tolle Aufschlüsselung europäischer Fabelwesen
Eine toll gelungene Geschichte. Mir haben vor allem die detaillierten Beschreibungen der einzelnen Fabelwesen gefallen. Durch die Gestaltung des Buches wird der Eindruck erweckt, dass man tatsächlich ein altes Forschungstagebuch liest. Was mir nicht gefallen hat, waren die handschriftlichen Aufschriebe und die Texte in altdeutscher Schrift. Leider konnte ich beides nur und hoher Konzentration lesen, was ich sehr schade fand. Eine „Übersetzung“ hätte mir sehr gefallen. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die Filme wie den ersten Teil der Fabelwesen-Reihe aus dem Harry Potter Universum gerne geschaut haben.

Im Jahr 1862 sind die Fabelwesen beinahe völlig verschwunden, doch nur wenige scheint dies zu kümmern. Der Naturforscher Konstantin O. Boldt stellt eine Expedition zusammen, um durch Europa zu reisen, Fabelwesen zu finden, zu katalogisieren und zu Arterhaltungszwecken zu fangen. Dabei erlebt die kleine Expeditionsgruppe viele Abenteuer und es gibt so einige gefährliche Begegnungen. „Fast verschwundene Fabelwesen“ gehört wohl zu den schönsten Büchern in meinem Schrank. Die Aufmachung ist sehr hochwertig, mit vielen Bleistift- und farbigen Illustrationen, Karten, alten Fotos, Forschungsnotizen, Zeitungsartikeln und einigem mehr. Schon das erste Durchblättern macht hier Freude, denn es gibt so vieles zu entdecken! Die Geschichte wird in Tagebucheinträgen erzählt. Episodenmäßig geht es durch verschiedene Länder Europas im Jahr 1862. Begeistert hat mich dabei, wie reale Geschichte mit eingeflochten wurde. Die Mischung aus Phantastik und Realität und dazu die wissenschaftlichen Feldnotizen haben dafür gesorgt, dass sich das gesamte Buch gleich richtig echt anfühlte. Gerade in diesem Zusammenhang mochte ich auch die aufgebrachten Gedanken zum Thema der Arterhaltung. Besonders gefallen haben mir die Feldnotizen und das Bestiarium. Alle Kreaturen wurden wissenschaftlich beschrieben und eingeordnet. Dabei habe ich eine Menge eher unbekannte Fabelwesen kennengelernt und einige, die ich vorher bereits kannte, wiedergetroffen. Die Gestaltung war so liebevoll und so hat es einfach Spaß gemacht, mit auf Expedition zu gehen. Meine einzige Anmerkung ist, dass eine der genutzten Schriftarten durch ihre geringe Größe ziemlich schwer zu lesen war. Wirklich schlimm war dies aber nicht. Fazit: „Fast verschwundene Fabelwesen“ ist ein unglaublich liebevoll und wunderschön gestaltetes Buch, welches einfach Spaß macht. Die Geschichte und die Illustrationen ergänzen sich perfekt. Von mir gibt es eine große Empfehlung!
Fast verschwundene Fabelwesen von Florian Schäfer entfaltet einen ganz besonderen Zauber, wie ich ihn bisher nur selten in Büchern erlebt habe. Gemeinsam mit Konstantin O. Boldt begeben wir uns auf eine faszinierende, abenteuerliche Reise zur Entdeckung und Rettung verschiedenster Fabelwesen. Das Buch ist in Form eines Reiseberichts des 18. & 19. Jahrhunderts verfasst, was mich sofort an Emily Wildes Enzyklopädie der Feen erinnert hat – ein Werk, das ich allen Fans magischer Welten nur wärmstens empfehlen kann. Gerade dieser Erzählstil ist jedoch auch die größte Schwäche von Fast verschwundene Fabelwesen. Durch die tagebuchartige Form bleibt eine gewisse emotionale Distanz zu den Figuren bestehen. Man erlebt die Ereignisse nicht hautnah, sondern eher wie ein Beobachter von außen. Dadurch verliert die Geschichte stellenweise etwas von ihrer Magie, weil man die Begegnungen mit den Fabelwesen weniger intensiv miterlebt. Zwar fiel es mir an manchen Stellen schwer, vollständig in die Geschichte einzutauchen, doch die Figur des Konstantin O. Boldt besitzt enormes Potenzial. Seine Abenteuer und Expeditionen könnten bei einem anderen Autor vermutlich mehrere Bände füllen – so detailreich und lebendig wirken sie, selbst dort, wo Schäfer sich auf knappe Beschreibungen beschränkt. Besonders beeindruckend ist, wie es dem Autor gelingt, auch Nebenfiguren mit Tiefe zu versehen. Ob Schützin, Magier oder gar ein Fabelwesen als Begleiter – mit wenigen Auftritten erschafft Schäfer eindrucksvolle Charaktere, die der Handlung zusätzliche Spannung verleihen. Dennoch bleibt das Buch ein außergewöhnliches Leseerlebnis – poetisch, atmosphärisch und voller liebevoller Details. Es ist ein stilles Abenteuer, das zum Träumen einlädt und Lust auf weitere Entdeckungen in dieser besonderen Welt macht. Insgesamt ist Schäfers Werk eine wunderbare Entdeckungsreise in eine Welt voller Fabelwesen, die sicherlich viele Leserinnen und Leser begeistern wird – so wie es auch mich in seinen Bann gezogen hat. Besonders hervorheben möchte ich die atemberaubende Gestaltung des Buches. Zuerst habe ich Fast verschwundene Fabelwesen als E-Book gelesen und musste feststellen, dass dabei ein großer Teil seines Zaubers verloren geht. Nun, da ich das Buch auch als physisches Exemplar besitze und in dieser Form gelesen habe, musste ich meine Bewertung noch einmal nach oben korrigieren. Die Ausgabe ist einfach wunderschön: detailreiche Skizzen und Kolorierungen, liebevoll gestaltete Zeitungsartikel, die zum Verweilen auf den Seiten einladen, und ein Cover mit edler Goldprägung, das schon für sich ein echter Blickfang ist. Dieses Buch ist nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch ein kleines Kunstwerk.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Eine prachtvoll illustrierte Fantasyreise: Begleite Konstantin O. Boldt auf seiner gefährlichen Expedition zur Rettung der verlorenen Fabelwesen
Im Jahre 1862 ruft der Naturforscher Konstantin O. Boldt eine gefahrvolle Expedition ins Leben, um das rätselhafte Verschwinden der Fabeltiere zu erforschen. Sein faszinierender Reisebericht in Tagebuchform entführt dich in die Welt der europäischen Märchen, Sagen und Legenden. In detaillierten Beschreibungen und Illustrationen porträtiert Konstantin O. Boldt zahlreiche mythische Wesen und vergessene Kreaturen. Alte Aufzeichnungen, Feldnotizen und Artikelsammlungen des Naturforschers geben Einblicke in die Lebensweise, das Jagd- und das Fortpflanzungsverhalten der Fabelwesen. Tauche ein in ein fantastisches Abenteuer voller Wunder, Abgründe und Gefahren. Eine spannende Reise voller unerwarteter Begegnungen mit Einhörnern, Phönixen und zahlreichen anderen magischen Tieren!
Ein zweifach preisgekrönter Roman, der die Macht der Fantasie nutzt: Das Buch entführt in eine spannende Welt voller Wunder und großer Geschichten, die zum Träumen einlädt - zweifach ausgezeichnet, mit dem Seraph 2024 (Bestes Debut) und als "Buch des Jahres 2023" (Phantastik-Couch) Packender Abenteuerroman in Tagebuchform: Hautnah verfolgen wir den Naturwissenschaftler Konstantin O. Boldt auf seiner Expedition durch ganz Europa auf der Suche nach einer verloren geglaubten Artenvielfalt Historisch fundiertes Wissen in unterhaltsamem Erzählstil: Der Autor und Biologe Florian Schäfer erforscht seit vielen Jahren lokale Sagen, Mythen und Legenden und zeichnet eine fantastische, farbenprächtige Parallelwelt Zauberhaft illustriert von Elif Siebenpfeiffer: Detailreiche Illustrationen und Skizzen lassen den magischen Reisebericht Wirklichkeit werden Opulent ausgestattet: Hardcover mit Goldfolie, zwei Ausklappseiten und LesebändchenMega-Trend #darkacademia: Für alle Fans von Karten und Dokumenten aus vergangener Zeit, düsteren Geheimnissen und der Freude an alten Büchern und den Geschichten, die sie erzählen Besonderes Geschenk im Vintage Design für Buchliebhaber: Ob zu Weihnachten, zum Geburtstag oder als liebe Aufmerksamkeit, dieses prächtig ausgestattete Buch ist zu jedem Anlass das Richtige für alle Fans von Fantasy, Literatur, Geschichte, Natur und Mythologie
Eine humboldtsche Entdeckerreise voller Magie
Auf seiner Reise durch eine düster leuchtende Welt der Fantasie muss Boldt zahlreiche Hürden überwinden und spannungsreiche Abenteuer bestehen. Mit prächtigen Illustrationen und opulenter Ausstattung macht das wundervolle Fantasy-Buch Lust auf ein Wegträumen in ein verlorenes Paradies.
Book Information
Author Description
Florian Schäfer, geboren 1991 in Ehringshausen, studierte nach dem Abitur 2010 Biologie und Internationalen Naturschutz an den Universitäten Gießen, Göttingen und Christchurch (Neuseeland). Von frühester Kindheit fasziniert von den regionalen Märchen und Sagen Mitteleuropas, beschäftigte er sich im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeiten viele Jahre mit Europäischer Ethnologie. 2017 gründete er das Projekt “Forgotten Creatures” mit dem Ziel, Kulturgeschichte rund um Sagengestalten an ein breites Publikum zu vermitteln. 2020 erschien mit “Hausgeister!” sein erstes populärwissenschaftliches Sachbuch. Als Künstler erschafft er lebensnahe Skulpturen mythologischer Wesen auf Basis historischer Texte, die in zahlreichen Museen und Ausstellungen gezeigt werden. Zudem tritt er im Rahmen von szenischen Lesungen und Bühnenprogrammen auf und begeistert mit seinem Team zahlreiche Menschen für die fast vergessenen Fabelwesen unserer Vergangenheit.
Posts
Reisebericht der Letho-Expedition, die Europas Fabelwesen ausfindig machte, um sie zu retten... Prolog: Da ich vom diesjährigen SERAPH Gewinner so begeistert war, durchforstete ich die Preisträger der letzten Jahre und stieß auf dieses Werk. Hui, was für ein schmuckes Buch, dachte ich zu Beginn, mittendrin und am Ende der Lektüre. Die Expedition ist frei erfunden, doch so in Szene gesetzt, als wäre alles echt: Zeitungsausschnitte, alte Landkarten, Zusatzinformationen in Frakturschrift, Skizzen zu den Fabelwesen usw. Herr Oboldt...ähhh Schäfer hat hier was ganz originelles geschaffen: ein fiktives Reisetagebuch, welches sich an Teilen der Realität bedient (Fotografien, Bilder etc.) und ggf. 'anpasst' (Herrlich, Kaspar David Friedrichs "Der Wanderer im Nebelmeer", mit einem Drachen am Horizont XD). Gleichzeitig soll dieses Buch eine Art Lexikon der europäischen Sagengestalten sein, die sonst in Vergessenheit geraten (Drache und Einhorn kennt man gewiss noch, aber wie sieht es mit den Zaunen aus oder den Moosweibern oder dem Rollibock???) Aufschlussreich, originell und wunderschön in der Aufmachung, scheint alles super - nur die Geschichte ist etwas dünn (was dem Reisebericht konsequenterweise besser steht als adrenalingetränkte Abenteuergeschichten), wird nur fragmentarisch erzählt, besitzt aber genügend kreative Abwechslung, so dass es niht zum 'Fabelwesen-des-Tages' Effekt verkümmert. Epilog: Für große Kinder, für Kryptozoologie-Fans, für Freunde der etwas anderen Lektüre.

Wunderschön gestaltetes Expeditionstagebuch
Mich hat die Idee direkt fasziniert, Fabelwesen in Form eines Expeditionstagebuchs zu beschreiben. Und hier ist wirklich sehr viel Liebe reingeflossen. Die Illustration des Buches ist einfach wunderschön und gibt einem das Gefühl tatsächlich in einem alten Tagebuch zu blättern. Auch inhaltlich ist das Buch wirklich sehr gut aufgebaut. Obwohl ich hier eigentlich gar nicht mit klassischer Spannung in den Texten gerechnet hatte, kommen doch immer wieder recht spannende Momente auf, in denen man dann doch noch unbedingt die nächste Seite weiter lesen muss. Ich kann es wirklich absolut empfehlen. Es ist wirklich ein wahres Schmuckstück!
Ein sehr liebevoll gestaltetes „Sachbuch“ über Fabelwesen
Mit „alten“ Zeitungsauschnitten, Bildern, Zeichnungen und Tagebucheinträgen dokumentiert der fiktive Forscher Konstantin O. Boldt seine Letho Expedition, die 1862 gestartet ist und die Teilnehmer durch ganz Europa führte. Immer auf der Suche nach den fast schon verschwundenen Fabelwesen aus Märchen, Sagen und Mythen, um diese in einem Schutzgebiet um eine alte Burg herum zu erhalten. Auch wenn es sich hier um erfundene Tiere handelt, ruft das Buch trotzdem auch zum Naturschutz auf, weil man das durchaus auch auf heute gefährdete Arten beziehen kann. Einziger Negativ Punkt für mich: einzelne Passagen in Handschrift waren teilweise schlecht lesbar.
Schön aber die Handlung konnte mich nicht begeistern
Die vielen liebevollen Zeichnungen und Illustrationen sind wirklich wundervoll aber für mich kommt der Rest dafür zu kurz. Es dauert etwas, bis man in der Handlung drin ist und sie braucht dann ewig, um Fahrt aufzunehmen. Der Kampf zwischen wissenschaftlichem Forscherdrang und Ausbeutung der Tierwelt ist oft ein Grund zur Gesellschaftskritik, war mir aber noch zu oberflächlich und wirkte, als wollte man es zum Schluss kurz noch abhandeln. Boldt schafft es, in kurzen Journalen sogar eine Charakterentwicklung durch zu machen und sein Handeln moralisch in Frage zu stellen, das hat mich positiv überrascht. Dafür bleiben seine vielen Begleiter aber sehr blass und austauschbar, die ganzen Namen haben meistens nur verwirrt. Die oft gewählte Kursivschrift habe ich persönlich eher als Zumutung als ein immersives Mittel empfunden und ich hatte bis zum Schluss mit ihr zu kämpfen. Ohne Frage merkt man aber wie viel Expertise, Mühe und Liebe in dieses Werk geflossen ist.
Das Buch war nicht nur ein Genuss, sondern auch ein wahrer Augenschmaus.
Konstantin O. Bold ist seit seiner frühesten Kindheit von Fabelwesen fasziniert. 1859 gründet er die „Übergreifende Kommission zur Erforschung magischer Wesen“ und begibt sich einige Jahre später auf die Letho-Expedition: begleitet von einer bunt gemischten Gruppe Gefährten. Gemeinsam reisen sie zu den entlegensten Orten Deutschlands und Europas, stets auf der Suche nach seltenen Fabelwesen. Das ehrgeizige Ziel dieser Expedition: die Fabelwesen einzufangen und ihnen eine neue, geschützte Heimat in den Feldern und Wäldern rund um die Sababurg zu schaffen. Die Mischung aus Sachbuch und phantastischer Erzählung hat mich restlos begeistert. Besonders beeindruckt hat mich die wunderschöne Gestaltung des Buches, von den kunstvollen Illustrationen bis hin zur detailreichen Aufbereitung der Expedition. Jede Seite lädt zum Staunen und Entdecken ein. Natürlich verläuft die Reise nicht ohne Gefahren. Die Expeditionsteilnehmer müssen zahlreiche Hindernisse überwinden, und hin und wieder kommt es zu unerwartet blutigen Momenten. So begegnen wir Fabelwesen wie dem scheuen Einhorn, verschiedene Drachen und Feuervögeln, dem Wolpertinger und meinem neuen lieblings Fabelwesen: dem Moosvolk. Die eingestreuten Verweise auf reale Persönlichkeiten und Werke machten das Buch noch realer und greifbarer. Für mich persönlich war es sehr besonders, da mir einige Orte bekannt waren und ich sie selbst schon besucht habe. Ich kann nur jedem empfehlen sich auf die Reise der Fabelwesen zu begeben und freue mich nun umso mehr auf die nächste Expedition und dort den Fabelwesen der Meere zu begegnen.
"Jedes Lebewesen befindet sich in einem endlosen Kampf gegen den alles verschlingenden Moloch unserer menschlichen Expansion. Wie könnte jemals ein Mensch die ureigene Natur seiner Spezies aufhalten?" Dieses Zitat beschreibt die Dinge, die ich neben der wundervollen Aufmachung und den liebevollen Darstellungen der Fabelwesen so schön fand! Das Buch ist ein absolutes optisches Highlight und mit den vielen farbigen Illustrationen, Zeitungsausschnitten, Karten und weiteren Dingen (teils ausklappbar) einfach nur wunderschön und mit eins der schönsten Bücher im Regal ❤️ Die Expedition des Forschers Konstantin O. Boldt und seinem Forscherteam im 19. Jahrhundert ist mithilfe von Forschungstagebuch-Einträgen erzählt und teilweise sogar blutiger, als ich dachte (aber keine Sorge, nichts schlimmes und nur angedeutet). Da sind manche Fabelwesen schon ordentlich aggressiv unterwegs 😄 Aber da kommt leider auch schon mein erster Kritikpunkt. Vielleicht liegt es auch an mir, aber durch die Tagebuch-Einträge war für mich alles sehr nüchtern beschrieben, wodurch ich innerlich auch sehr distanziert von der Reisegeschichte war. Andererseits hat die nüchterne Erzählweise zugunsten der Forschung für die Erhaltung der Fabelwesen natürlich hier absolut Sinn ergeben und ist dadurch authentisch. Nur hat es leider dazu geführt, dass ich etwas distanziert von allem war. Dass die Autoren hier aber eine wissenschaftliche Sichtweise integriert haben inklusive wissenschaftlicher Namen und Einordnung in eine Taxonomie, macht es natürlich wieder umso authentischer, sodass die Grenzen zwischen Realität und Fiktion hier gerne verschwimmen, das hat mir gut gefallen! Insgesamt hat mir das Buch echt gut gefallen, vor allem auch durch die regelmäßig im Buch aufkommenden moralischen Fragen bezüglich des Haltens und "Nutzens" der Fabelwesen zu Forschungszwecken!

Wahnsinn!
Fast verschwundene Fabelwesen ist ein Expeditionstagebuch des Konstantin O.Boldt aus dem Jahr 1862. Man begleitet Boldt und seine Begleiter 2 Jahre lang durch Europa. Ziel der Expedition ist es, Fabelwesen zu erforschen und zu retten. Dieses Buch ist wirklich wahnsinnig schön!!! Sowohl der Einband als auch die Illustrationen sind sehr besonders. Ich habe es (und werde es zukünftig) immer wieder in die Hand nehmen und einfach anschauen. Dank toller Schriften die hier gewählt wurden,und Seitengestaltungen mot teilweise Zwitungsausschnittwn etc. fühlt man sich als Leser als Teil dieser Expedition. Die Sprache ist angepasst,aber noch sehr angenehm zu lesen. Für mich als Fantasyfan war es total interessant die von Boldt gesammelten Steckbriefe der Fabelwesen zu studieren. Noch nie hatte ich z.B. etwas von einem Wolpertinger gehört,einem Trécouche oder einem Gloson. Man findet auch bereits belanntere Wesen wie den Greif in diesem Werk. Ein Muss für Begeisterte von Fabelwesen /Fantasy. Ein wunderbares Buch zum verschenken🩷
Einfach fantastisch 🤩 würde gerne noch mehr ⭐️ vergeben
Nicht nur von außen ein absoluter Hingucker sondern auch von innen, mit wundervollen Illustrationen. Und auch die Geschichte ist wundervoll. Ich habe mich gefühlt als würde ich das Tagebuch eines Abenteuerlichen Onkels lesen. Ein Onkel der mich neugierig auf die Fabelwesen gemacht hat oder meine neugier unterstützen möchte und mir sein Reisetagebuch zum lesen gibt. Es war etwas komplett neues, ein Buch als Tagebuch zu lesen, mit Skizzen und Auschnitten von Berichten o.ä. Ich freue mich bereits auf Band 2 Ende September. Eine absolute Empfehlung für alle Fantasy Fans

Magisch, fantastisch, einzigartig ✨
Dieses Buch war einfach wundervoll zu lesen! Die einzelnen Illustrationen, und Infotexte über Fabelwesen gepaart mit dem Reisetagebuch von Konstantin O. Boldt sind einfach ein perfektes Zusammenspiel wodurch es richtig Spaß machte mehr über die Welt der Fabelwesen herauszufinden. Am liebsten würde ich jetzt selber gerne auf die Suche gehen! 🐉🦄
Europäische Folklore zu Fabelwesen, verpackt in einen Briefroman. Wundervoll illustriert und tolle Gestaltung sagenhafter Wesen. Dabei verwenden die Autoren sowohl historische Abbildungen, als auch selbst gezeichnete Interpretationen. Wissensvermittlung zu historischen Ursprüngen von Sagengestalten verpackt als Unterhaltungsliteratur funktioniert hier sehr gut. Besonders die Illustrationen sind es wert immer wieder angeschaut zu werden.
Liebe zum Detail - eine Reise zu fabelhaften Wesen
Ich habe mir das Buch als Adventskalender aufgeteilt und es war fantastisch. Liebevoll bis ins kleinste Detail gestalten. Aktuelle Themen, wie Naturschutz, Globalisierung und vieles mehr sind sehr gut eingearbeitet zur "damaligen" Zeit. Auf der Forschungsreise erwartet dich mehr als die Entdeckung von Fabelwesen.
Eine richtig gute Mischung aus "Sachbuch" mit informativem Input und spannender Tagebuch-Erzählung. Besonders interessant fand ich auch die Unterschiede zu der heutigen Darstellung von Drachen, Einhörner und anderer Fabelwesen und dem wie die Leute sich das damals scheinbar vorgestellt haben. Absolut lesenswert, von den Illustrationen ganz zu schweigen. Wunderschön anzusehen mit vielen Details! 😍🦄🐉
An sich war die Lektüre interessant und liebevoll gestaltet, mit einer tollen Formatierung und schönen Skizzen. Leider tauchten oft zwei Schriftarten auf (eine Schreibschrift, eine altdeutsch), die ich persönlich sehr anstrengend zu lesen fand. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Spannungsbogen. Dadurch, dass es alles Reisebucheinträge sind, fühlen sich sie Geschehnisse sehr distanziert an. Die Charaktere ebenso; von all den Gruppenmitgliedern konnte ich mir nur eine Handvoll merken, weil sie immer nur wieder am Rand erwähnt wurden. Zu keinem konnte ich eine größere Bindung aufbauen, sodass das Buch zwar schön aufbereitet, aber beim Lesen eher weniger wie ein unterhaltsamer Roman wirkt.
Goblin liebt dieses Buch!🥰 Spannende Reise zwischen Wahrheit und Fiktion zu fast verschwundenen Fabelwesen. Buch ist wunderschön: Glitzertolle Goldfolie, Lesebändchen, Seiten aufklappbar. Die Seiten nicht nur Text! Tagebucheinträge, Zeitungsausschnitte, Fotos, Skizzen, Karten,…🥰 Goblin ganz begeistert von sehr ansprechender und aufwendiger Gestaltung. Reisebericht ist großes Abenteuer, sehr spannend! Goblin auch viele bekannte und neue Fabelwesen entdeckt. Macht Goblin sehr neugierig und sofort Goblin stürzt sich in Forschungsarbeit. Oh wie Goblin das liebt! Buch aber nicht nur schön und spannend. Auch großer Achtungszeig! Menschen brauchen immer mehr Platz, verdrängen Fabelwesen und echte Tiere. Müssen sich überlegen, wie sie umgehen mit Tieren, wie sie retten. Besonders Begegnung mit Wildschwein-Fabelwesen erinnert Goblin an Ghiblis Anime „Prinzessin Mononoke“. Ende von Lied: Goblin liebt, liebt, liebt Buch! Und freut sich auf kommende Fortsetzung!
Wer kann schon Fabelwesen und dem Wissen darüber widerstehen? Mich hat dieses Buch sofort angesprochen und ich war echt gespannt auf den Inhalt. Zu Beginn gibt es eine Einführung ins Thema und wie es zu den Expeditionen kam. Man bekommt die Reiseroute samt Karte vorgestellt, wie die Etappen „bezwungen“ worden, welche Utensilien mitgeführt werden und natürlich, wer überhaupt an der Reise teilgenommen hat. Alles beginnt in Bayern mit dem Wolpertinger, wobei ich direkt an Walter Moers und seinen Käpt’n Blaubär denken musste. Da war mir das Wesen nämlich zum ersten Mal untergekommen. Von da aus geht es auf Einhornjagd in den Harz. Und immer weiter bis nach England, Irland und Norwegen. Das ganze Buch besteht aus Tagebucheintrag, was mir sehr gut gefallen hat. Ebenso wie die Illustrationen zu den Fabelwesen und interessantem Wissen zu Erscheinung, Besonderheiten, Vorkommen und Verhalten. Auch in den Einträgen selbst gab es spannende Dinge zu erfahren. Den Verwandlungsgürtel fand ich echt faszinierend. Es gab Wesen zu entdecken die man schon kennt wie Einhorn, Basilisken (nicht die schlangenähnlichen) und Gargoyles. Aber auch welche, die ich noch nicht kannte. Zum Beispiel den Herkynischen Vogel, der Bahrkauv, der Hötzelstier oder der Trécouche. Stellenweise faszinierend. Stellenweise echt furchterregend und blutrünstig. Auf jeden Fall wahnsinnig unterhaltsam, interessant und spannend. Fazit Die Faszination über Fabelwesen, sowohl bekannte als auch unbekannte, hat hier absolut die Oberhand. Auch wenn ich mir die Frage stelle, warum man die Wesen immer fangen und ausstellen muss. Vermutlich wegen eben genau jener Faszination. Man begleitet die 8 Expeditionsmitglieder an spannende Orte und begegnet dabei interessanten Personen und Wesen. Ich fand es eine absolut fantastische Erfahrung die Gruppe so begleiten zu können. Die Illustrationen und Bilder runden das Ganze ab. Von mir gibt es 5 Sterne für diesen Atlas.
Tolle Aufmachung, Plot nicht sehr spannend
Nachdem ich ein Interview mit Florian Schäfer auf YouTube und den Trailer gesehen habe, musste das Buch unbedingt mit als ich es in der Buchhandlung entdeckt habe. Ich liebe Fantasy, Märchen und Mythen und habe mir als Erzählerin Anregungen für die Ausgestaltung von Fabelwesen erhofft. Die Aufmachung als Tagebuch einer Expedition halte ich für eine tolle und wunderschöne Idee. Allerdings ist die Handlung nicht sehr spannend. Es kommt mir so vor als ob sie nur der Einführung möglichst vieler Fabelwesen dient. Es gibt ein paar ganz nette Ideen,nur leider ist die Umsetzung und die Sprache nur ausreichend und leider nicht fesselnd. Schade, denn man merkt dem Buch sehr wohl die Liebe des Autors zum Thema und sein Fachwissen durchaus an. Bei der Ausgestaltung störte mich massiv diese Umsetzung der "Handschrift" zu klein und verschnörkelt war sie für mich kaum lesbar. Gewünscht hätte ich mir auch Hinweise um unterscheiden zu können was erfunden und was historisch korrekt bzw. konkrete Hinweise woher die Abbildungen kommen. Auch wenn das Buch meine Erwartungen leider nicht erfüllt hat, möchte ich es allen Fans von Fabelwesen trotzdem empfehlen. Ich hoffe, dass "Fabeltiere, Tierische Fabelwesen der deutschsprachigen Mythen, Märchen und Sagen" des Autors mehr meinen Bedürfnissen entspricht.
Konstantin O. Bolt als Wissenschaftler, der es sich in den Kopf gesetzt hat, eine Refugium für Fabelwesen zu bauen und diese auf seiner Expedition einfängt.
Zuerst einmal ist die Idee der Geschichte großartig. Jedoch hat die Umsetzung mir leider garnicht gefallen..... Das war gut... 1. Die Vorstellung der Expedition 2. Darstellungen 3. Kreative Aufmachung Das sehe ich kritisch ..... 1. Die Fabelwesen sind alle von böser Natur, in keinster Weise bekommen sie einen tiefen Charakter 2. Es handelt sich bei der Reise um stupide Aufzählungen. Es kam mir nicht vor wie eine fließende Geschichte. Ich konnte keinerlei emotionale Verbundenheit aufbauen. 3. Die Schriftarten sehr schwer bis fast garnicht lesbar 4. Am Ende bekommen wir das Refugium nicht mal zu Gesicht, Potenzial verschenkt Wem der Klappentext anspricht, der sollte unbedingt Fabelheim lesen. Ähnliche Geschichte, mit viel Tiefgang und tollen Fabelwesen, die ihre eigene Geschichte mitbringen und daher viel Charaktertiefe besitzen.
Ich hatte dieses wunderschöne Buch auf der Frankfurter Buchmesse das erste Mal in der Hand und war sofort schockverliebt. Dort habe ich mir auch die Lesung des Autors und der Illustratorin angeschaut und dieser tolle historische Fantasyroman durfte natürlich bei mir zu Hause einziehen. Das Buch ist nicht nur von außen sondern auch von innen ein absoluter Eyecatcher und Story wie auch Illustrationen ziehen einen sofort in ihren Bann. Beim Lesen folgt man in Form von Tagebucheinträgen, Zeitungsartikeln und Notizen sowie vielen spannenden Informationen zu verschiedenen (mir teils sogar noch unbekannten) Fabelwesen einer Expedition, die im Jahr 1862 startet und sich auf die Fahne geschrieben hat, das Verschwinden der Fabelwesen zu untersuchen. Man merkt sofort, dass der Roman und die traumhaft schönen Illustrationen mit ganz viel Liebe zum Detail und auch Fachwissen entstanden sind. Ich habe bereits ein anderes Buch des Autors gelesen ("Hausgeister! Fast vergessene Gestalten der deutschsprachigen Märchen- und Sagenwelt") und auch wenn die Herangehensweisen zwei sehr unterschiedliche sind, merkt man beiden Büchern gleichermaßen an, dass alle Beteiligten ihr Herzblut hineingesteckt haben. Nach dem Lesen einiger Passagen von "Fast verschwundene Fabelwesen" musste ich tatsächlich das Handy zücken und recherchieren, ob es nicht den ein oder anderen Expedtionsteilnehmer oder gewisse Ereignisse so oder so ähnlich wirklich gab. Das Buch dürfte also auch für Geschichtsinteressierte ein Highlight sein. Ich bin jedenfalls begeistert und kann es nur wärmstens empfehlen. Viel Spaß beim Lesen, Mitfiebern und Suchen von easter eggs :)
Tolle Aufschlüsselung europäischer Fabelwesen
Eine toll gelungene Geschichte. Mir haben vor allem die detaillierten Beschreibungen der einzelnen Fabelwesen gefallen. Durch die Gestaltung des Buches wird der Eindruck erweckt, dass man tatsächlich ein altes Forschungstagebuch liest. Was mir nicht gefallen hat, waren die handschriftlichen Aufschriebe und die Texte in altdeutscher Schrift. Leider konnte ich beides nur und hoher Konzentration lesen, was ich sehr schade fand. Eine „Übersetzung“ hätte mir sehr gefallen. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die Filme wie den ersten Teil der Fabelwesen-Reihe aus dem Harry Potter Universum gerne geschaut haben.

Im Jahr 1862 sind die Fabelwesen beinahe völlig verschwunden, doch nur wenige scheint dies zu kümmern. Der Naturforscher Konstantin O. Boldt stellt eine Expedition zusammen, um durch Europa zu reisen, Fabelwesen zu finden, zu katalogisieren und zu Arterhaltungszwecken zu fangen. Dabei erlebt die kleine Expeditionsgruppe viele Abenteuer und es gibt so einige gefährliche Begegnungen. „Fast verschwundene Fabelwesen“ gehört wohl zu den schönsten Büchern in meinem Schrank. Die Aufmachung ist sehr hochwertig, mit vielen Bleistift- und farbigen Illustrationen, Karten, alten Fotos, Forschungsnotizen, Zeitungsartikeln und einigem mehr. Schon das erste Durchblättern macht hier Freude, denn es gibt so vieles zu entdecken! Die Geschichte wird in Tagebucheinträgen erzählt. Episodenmäßig geht es durch verschiedene Länder Europas im Jahr 1862. Begeistert hat mich dabei, wie reale Geschichte mit eingeflochten wurde. Die Mischung aus Phantastik und Realität und dazu die wissenschaftlichen Feldnotizen haben dafür gesorgt, dass sich das gesamte Buch gleich richtig echt anfühlte. Gerade in diesem Zusammenhang mochte ich auch die aufgebrachten Gedanken zum Thema der Arterhaltung. Besonders gefallen haben mir die Feldnotizen und das Bestiarium. Alle Kreaturen wurden wissenschaftlich beschrieben und eingeordnet. Dabei habe ich eine Menge eher unbekannte Fabelwesen kennengelernt und einige, die ich vorher bereits kannte, wiedergetroffen. Die Gestaltung war so liebevoll und so hat es einfach Spaß gemacht, mit auf Expedition zu gehen. Meine einzige Anmerkung ist, dass eine der genutzten Schriftarten durch ihre geringe Größe ziemlich schwer zu lesen war. Wirklich schlimm war dies aber nicht. Fazit: „Fast verschwundene Fabelwesen“ ist ein unglaublich liebevoll und wunderschön gestaltetes Buch, welches einfach Spaß macht. Die Geschichte und die Illustrationen ergänzen sich perfekt. Von mir gibt es eine große Empfehlung!
Fast verschwundene Fabelwesen von Florian Schäfer entfaltet einen ganz besonderen Zauber, wie ich ihn bisher nur selten in Büchern erlebt habe. Gemeinsam mit Konstantin O. Boldt begeben wir uns auf eine faszinierende, abenteuerliche Reise zur Entdeckung und Rettung verschiedenster Fabelwesen. Das Buch ist in Form eines Reiseberichts des 18. & 19. Jahrhunderts verfasst, was mich sofort an Emily Wildes Enzyklopädie der Feen erinnert hat – ein Werk, das ich allen Fans magischer Welten nur wärmstens empfehlen kann. Gerade dieser Erzählstil ist jedoch auch die größte Schwäche von Fast verschwundene Fabelwesen. Durch die tagebuchartige Form bleibt eine gewisse emotionale Distanz zu den Figuren bestehen. Man erlebt die Ereignisse nicht hautnah, sondern eher wie ein Beobachter von außen. Dadurch verliert die Geschichte stellenweise etwas von ihrer Magie, weil man die Begegnungen mit den Fabelwesen weniger intensiv miterlebt. Zwar fiel es mir an manchen Stellen schwer, vollständig in die Geschichte einzutauchen, doch die Figur des Konstantin O. Boldt besitzt enormes Potenzial. Seine Abenteuer und Expeditionen könnten bei einem anderen Autor vermutlich mehrere Bände füllen – so detailreich und lebendig wirken sie, selbst dort, wo Schäfer sich auf knappe Beschreibungen beschränkt. Besonders beeindruckend ist, wie es dem Autor gelingt, auch Nebenfiguren mit Tiefe zu versehen. Ob Schützin, Magier oder gar ein Fabelwesen als Begleiter – mit wenigen Auftritten erschafft Schäfer eindrucksvolle Charaktere, die der Handlung zusätzliche Spannung verleihen. Dennoch bleibt das Buch ein außergewöhnliches Leseerlebnis – poetisch, atmosphärisch und voller liebevoller Details. Es ist ein stilles Abenteuer, das zum Träumen einlädt und Lust auf weitere Entdeckungen in dieser besonderen Welt macht. Insgesamt ist Schäfers Werk eine wunderbare Entdeckungsreise in eine Welt voller Fabelwesen, die sicherlich viele Leserinnen und Leser begeistern wird – so wie es auch mich in seinen Bann gezogen hat. Besonders hervorheben möchte ich die atemberaubende Gestaltung des Buches. Zuerst habe ich Fast verschwundene Fabelwesen als E-Book gelesen und musste feststellen, dass dabei ein großer Teil seines Zaubers verloren geht. Nun, da ich das Buch auch als physisches Exemplar besitze und in dieser Form gelesen habe, musste ich meine Bewertung noch einmal nach oben korrigieren. Die Ausgabe ist einfach wunderschön: detailreiche Skizzen und Kolorierungen, liebevoll gestaltete Zeitungsartikel, die zum Verweilen auf den Seiten einladen, und ein Cover mit edler Goldprägung, das schon für sich ein echter Blickfang ist. Dieses Buch ist nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch ein kleines Kunstwerk.
































