Fabelland

Fabelland

Hardback
3.85

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Description

Eine unverzichtbare Stimme zur Lage der Demokratie in Ost und West

Der 9. November 1989. In Berlin fällt die Mauer. Es ist einer der glücklichsten Momente der deutschen Geschichte. Ines Geipel ist bereits im Sommer in den Westen geflüchtet und erlebt den Zeitriss, die Hoffnungen und Aufbrüche als Studentin in Darmstadt. 35 Jahre danach erinnert sie sich: Wie fühlte er sich an, dieser historische Moment des Glücks? Wie erzählen wir uns Ost und West und die Wiedervereinigung? Woher kommt all der Zorn, woher die Verleugnung, wenn es um den aktuellen Zustand des Landes geht? Mit großer Klarheit und Offenheit geht Ines Geipel in ihrem Buch »Fabelland« noch einmal zurück. Zurück in die politische Umbruchslandschaft nach 1989, in die eigene Familie, zurück in all die verstellten, besetzten Räume der Erinnerung, zurück zu den Verharmlosungen und Legenden, die die Gegenwart so vergiften. Ein fesselndes, nein, ein befreiendes Buch, das auf die Frage zuläuft: Können die Deutschen ihr Glück auch verspielen?

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
History & Archaeology
Format
Hardback
Pages
320
Price
26.80 €

Author Description

Ines Geipel, geboren 1960, floh 1989 nach ihrem Germanistik-Studium von Jena aus nach Darmstadt und studierte dort Philosophie und Soziologie. Das zentrale Thema ihrer Arbeit als Autorin und Herausgeberin ist die deutsche Gewaltgeschichte sowohl des Nationalsozialismus als auch der DDR-Diktatur. 2011 erhielt Ines Geipel das Bundesverdienstkreuz am Bande, 2020 den Lessingpreis für Kritik, 2021 den Marieluise-Fleißer-Preis und 2023 den Erich-Loest-Preis. Von 2001 bis 2025 war Ines Geipel Professorin für Verskunst an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Ihr Buch »Fabelland« wurde für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 nominiert. Zuletzt erschien ihr Buch »Landschaft ohne Zeugen«, mit dem sie für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik nominiert ist.

Posts

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Definitiv kein Buch, wenn man neu in die Thematik einsteigen möchte. Ich gebe zu, viele Passagen habe ich nicht verstanden, ich konnte ihr gedanklich einfach nicht folgen. Was mich meistens nicht störte, denn genauso gab es viele Passagen, die ich richtig gut fühlen konnte, die sehr berührend waren. Wahrscheinlich müsste ich das Buch ein zweites Mal lesen. Mit ein wenig Abstand. Unterm Strich hervorragend.

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Ambivalent und doch visionär

Eine kluge, reflektierte Autorin, die zum eigentlichen Thema das Buches die richtigen Worte findet. Hat natürlich etwas zu einem Gegenentwurf zu Dirk Oschmann. Jedoch verliert sich das Buch in einigen Kapiteln in ihrer Lebensgeschichte, wobei beim ersten lesen der Bezug nicht ganz klar wird. Es gibt aber einen Einblick in ihr Leben, in ihren Blick auf autoritäre Systeme und die wichtigste Message, eine fehlende gesellschaftliche Auseinandersetzen mit den Folgen der SED Diktatur wird klar.

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