Evermind. Sie kennt dich
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Description
Ein berechnetes Leben
Eigentlich sollte Livia das perfekte Leben führen. Schließlich wurde ihre Zukunft von MAM berechnet, einer Künstlichen Intelligenz, die die Menschheit vor 200 Jahren vor dem Untergang rettete und seither das Leben aller gestaltet. Ihre Freizeit verbringt Livia in den Sims, täuschend echten Simulationen, in denen die Welt vor der Klimakrise nachgestellt wird. Auch ihren Job als Krankenpflegerin verdankt sie MAM. Doch Livia beschleicht das Gefühl, dass MAM bei ihrer Berufswahl einen Fehler gemacht hat – und dass sich hinter der Fassade ihrer perfekten Gesellschaft ein dunkles Geheimnis verbirgt. Wieso erkennt ihre Freundin Anouk sie plötzlich nicht mehr? Warum will sich der mysteriöse Cassian immer wieder mit ihr treffen? Und wieso spielen ihre Gefühle jedes Mal verrückt, wenn er sie ansieht? Zu spät merkt Livia, dass es kaum etwas gibt, das MAM nicht erfährt…
Evermind. Sie kennt dich: Ein spannendes Jugendbuch über künstliche Intelligenz
KI regiert die Welt: Packendes Dystopie-Buch für Jugendliche ab 14 Jahren über die Gefahren von künstlicher Intelligenz. Rebellion gegen die Allmacht: Die 16-jährige Livia hinterfragt die von der KI „Multipurpose Artificial Mind“ vorgegebene Ordnung. Starke Charaktere und große Emotionen: Während Livia und der mysteriöse Cassian einen Aufstand gegen MAM planen, entdecken sie ihre Gefühle füreinander. Mitreißend und hochaktuell: Der dystopische Roman von Erfolgsautorin Melissa C. Hill liefert spannende Einblicke in eine von KI kontrollierte Welt. Eine dystopische Zukunft: Das fesselnde KI-Buch inspiriert junge Leser*innen dazu, sich kritisch mit der menschlichen Abhängigkeit von Technologie auseinanderzusetzen.Book Information
Author Description
Melissa C. Hill veröffentlichte ihren ersten Roman kurz vor dem Abi. Es folgten viele weitere Kinder- und Jugendbücher – alleine und im Schreibduo mit Anja Stapor. Sie lebt in Mittelfranken.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
𝚂𝚒𝚎 𝚑𝚊𝚝 𝚎𝚜 𝚊𝚞𝚜𝚐𝚎𝚛𝚎𝚌𝚑𝚗𝚎𝚝. 𝚆𝚒𝚛𝚍 𝚍𝚊𝚗𝚗 𝚠𝚘𝚑𝚕 𝚛𝚒𝚌𝚑𝚝𝚒𝚐 𝚜𝚎𝚒𝚗, 𝚘𝚍𝚎𝚛?
Ich hätte genau null Sekunden in dieser Welt überlebt. Schon in unserer 🌍 habe ich meine Schwierigkeiten. Ich bin ein unglaublicher Freigeist, komme mit Regeln, Beschränkungen und all dem überhaupt nicht klar. Und ja, das ist wahrscheinlich auch meine größte Red Flag überhaupt. 🚩 Verbietet mir den Mund, spricht mir meine Emotionen ab, redet mir Dinge ein, versucht mich zu lenken ich bin weg 🫥 Ich habe viele Fragen und brauche Antworten, aber die Entscheidung, wie und was ich darüber denke, muss mir selbst überlassen bleiben. Ich mag es nicht, wenn mir jemand in den Kopf redet oder versucht, über mich zu bestimmen. Sobald ich auch nur ein bisschen Einschränkung in meiner Person oder meiner Sichtweise spüre, bin ich weg. Und das hier, das Buch Girls, hat wieder all meine freiheitsliebenden Sinne auf Next Level lahmgelegt und getriggert … dazu ist es auch next level as fuck erdrückend. Geil! Genau das liebe ich an Dystopien!🫣 Allein die Vorstellung, dass Livia vorgeschrieben wird, was sie den Rest ihres Lebens tun muss, ohne jemals zu fragen, was sie darüber denkt oder ob sie überhaupt Lust darauf hat – nur weil „MAM“ allwissend zu sein scheint, alle Daten besitzt, alles berechnen kann und alle ihr „ja vertrauen müssen“ etc. – nein. Wirklich NEIN. Sie hätten mir wahrscheinlich schon nach Tag zwei die Kugel gegeben. 😝 Oder ich mir selbst. 🧐 Ich will ja nichts vorspoilern, aber als Livia einen Brief schreiben möchte und dieser permanent gelöscht und nicht weitergeleitet wird, weil MAM der Meinung ist, dass sie zu aufgewühlt ist, Text zu lang ect pp.😳🤯 ich … hmmm … sagen wir so 🪓 🪓 🤭 🪓 Die schlimmste kommt aber noch, die tägliche Routine, was das Essen betrifft, oder sich jeden Tag anhören zu müssen, wie einem die Werte sind und wie man geschlafen hat – nein, nein, nein. NEIIIINNNN. Holly nein. Das war super triggernd. Alle Aspekte. But, gerade für mich als essgestörte Person war natürlich die tägliche Routine rund um das Essen das schlimmste. Deshalb hier noch einmal eine klare Triggerwarnung für euch: (𝙳𝚊𝚜 𝙱𝚞𝚌𝚑 𝚔𝚊𝚗𝚗 𝚜𝚝𝚊𝚛𝚔 𝚝𝚛𝚒𝚐𝚐𝚎𝚛𝚗. 𝙳𝚒𝚎 𝚜𝚝ä𝚗𝚍𝚒𝚐𝚎𝚗 𝙱𝚎𝚏𝚎𝚑𝚕𝚎 𝚍𝚎𝚛 𝙺𝙸, 𝚍𝚒𝚎 𝚝ä𝚐𝚕𝚒𝚌𝚑𝚎 𝙵𝚛𝚊𝚐𝚎𝚛𝚎𝚒, 𝚘𝚋 𝚐𝚎𝚐𝚎𝚜𝚜𝚎𝚗 𝚠𝚞𝚛𝚍𝚎, 𝚠𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚐𝚎𝚐𝚎𝚜𝚜𝚎𝚗 𝚠𝚞𝚛𝚍𝚎, 𝚠𝚎𝚕𝚌𝚑𝚎 𝚆𝚎𝚛𝚝𝚎 𝚎𝚛𝚛𝚎𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚠𝚎𝚛𝚍𝚎𝚗 𝚖ü𝚜𝚜𝚎𝚗 𝚎𝚝𝚌. (𝙰𝚕𝚕𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚍𝚊𝚜 𝚆𝚘𝚛𝚝 𝙴𝚜𝚜𝚎𝚗 𝚜𝚘 𝚘𝚏𝚝 𝚜𝚘 𝚑ä𝚞𝚏𝚒𝚐 𝚕𝚎𝚜𝚎𝚗 𝚣𝚞 𝚖ü𝚜𝚜𝚎𝚗) 𝚍𝚊𝚜 𝚠𝚊𝚛 𝚠𝚒𝚛𝚔𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚑𝚎𝚏𝚝𝚒𝚐. 𝚅𝚘𝚛 𝚊𝚕𝚕𝚎𝚖, 𝚠𝚎𝚒𝚕 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚛 𝙰𝚋𝚕𝚊𝚞𝚏 𝚓𝚎𝚍𝚎𝚗 𝚎𝚒𝚗𝚣𝚎𝚕𝚗𝚎𝚗 𝙼𝚘𝚛𝚐𝚎𝚗 𝚠𝚒𝚎𝚍𝚎𝚛𝚑𝚘𝚕𝚝. 𝙵ü𝚛 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚙𝚎𝚛𝚜ö𝚗𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚠𝚊𝚛 𝚍𝚊𝚜 𝚎𝚡𝚝𝚛𝚎𝚖 𝚝𝚛𝚒𝚐𝚐𝚎𝚛𝚗𝚍, 𝚞𝚗𝚍 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚜𝚌𝚑𝚕𝚒𝚖𝚖 𝚍𝚊 𝚒𝚌𝚑 𝚜𝚎𝚕𝚋𝚜𝚝 𝚊𝚗 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚛 𝚜𝚝𝚊𝚛𝚔𝚎 𝙴𝚜𝚜𝚜𝚝ö𝚛𝚞𝚗𝚐 𝚕𝚎𝚒𝚍𝚎 – 𝚊𝚔𝚝𝚞𝚎𝚕𝚕 𝚕𝚎𝚒𝚍𝚎𝚛 𝚖𝚎𝚑𝚛 𝚍𝚎𝚗𝚗 𝚓𝚎. (𝙴𝚖𝚘𝚝𝚒𝚘𝚗𝚊𝚕𝚎 𝙰𝚞𝚜𝚕ö𝚜𝚎𝚛 ) 𝙵ü𝚛 𝚐𝚎𝚜𝚞𝚗𝚍𝚎 𝙻𝚎𝚜𝚎𝚛:𝚒𝚗𝚗𝚎𝚗 𝚑𝚊𝚝 𝚎𝚜 𝚟𝚎𝚛𝚖𝚞𝚝𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚕𝚋𝚎 𝚆𝚒𝚛𝚔𝚞𝚗𝚐, 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚒𝚌𝚑 𝚏𝚒𝚗𝚍𝚎 𝚎𝚜 𝚠𝚒𝚌𝚑𝚝𝚒𝚐, 𝚍𝚊𝚜 𝚣𝚞 𝚎𝚛𝚠ä𝚑𝚗𝚎𝚗. 𝙳𝚎𝚗𝚗 𝚊𝚕𝚜 𝙻𝚒𝚟𝚒𝚊 𝚝𝚛𝚊𝚞𝚎𝚛𝚝, 𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚜 𝚖𝚎𝚑𝚛 𝚊𝚕𝚜 𝚟𝚎𝚛𝚜𝚝ä𝚗𝚍𝚕𝚒𝚌𝚑, 𝚍𝚊𝚜𝚜 𝚜𝚒𝚎 𝚔𝚎𝚒𝚗𝚎𝚗 𝙰𝚙𝚙𝚎𝚝𝚒𝚝 𝚑𝚊𝚝 – 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚍𝚒𝚎 𝙺𝙸 𝚕ä𝚜𝚜𝚝 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚕𝚘𝚌𝚔𝚎𝚛 … 𝙳𝚊𝚜 𝚠𝚊𝚛 𝚠𝚒𝚛𝚔𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚏𝚊𝚌𝚑 𝚣𝚞 𝚕𝚎𝚜𝚎𝚗, 𝚐𝚎𝚛𝚊𝚍𝚎 𝚠𝚎𝚒𝚕 𝚒𝚌𝚑 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚜𝚎𝚕𝚋𝚜𝚝 𝚒𝚗 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚛 𝙿𝚑𝚊𝚜𝚎 𝚋𝚎𝚏𝚒𝚗𝚍𝚎, 𝚒𝚗 𝚍𝚎𝚛 𝚒𝚌𝚑 𝚎𝚖𝚘𝚝𝚒𝚘𝚗𝚊𝚕 𝚘𝚏𝚝 𝚖𝚎𝚑𝚛𝚎𝚛𝚎 𝚃𝚊𝚐𝚎 𝚊𝚖 𝚂𝚝ü𝚌𝚔 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝𝚜 𝚣𝚞 𝚖𝚒𝚛 𝚗𝚎𝚑𝚖𝚎𝚗 𝚔𝚊𝚗𝚗.) Also auf dauer wäre es wirklich super krank. Ich könnte nicht. Was ich mir aber sehr, sehr gerne immer wieder im Kopf zusammengesponnen habe, sind diese Avatar-Dinger ein bisschen wie bei Sims. Stellt euch vor: Wir legen uns so, wie wir gerade sind ungeschminkt, unangezogen, im Pyjama, whatever – in diese Avatar Kapsel, wählen ein geiles Outfit, Make-up, Haare, was weiß ich, was ihr alles braucht (ich: Augenbrauen und Lippen 😶🌫️😂) und treffen uns dann in New York auf einen Kaffee, während ich euch meinen Gossip persönlich erzähle. 😛😝 Ich wäre sowas von dabei. Einfach jetzt sofort. Ohne echte Reise, ohne Kofferpacken, ohne Jetlag, ohne Hin und Her, ohne Stress. Und trotzdem die Welt bereisen. Und trotzdem Menschen treffen, die in Wirklichkeit ganz woanders sind. Geil, oder?? 😏 Okay, ich glaube allerdings, im Kopf und auf Fantasy-Ebene hört sich das alles viel geiler an, als wenn es in Wirklichkeit möglich wäre. Denn dann wären wir wahrscheinlich komplett am Arsch, Girls. I mean irgendwann würden echte zwischenmenschliche Beziehungen wirklich aufhören. Und ich weiß nicht, ob ich das so gut finden würde. Vor allem mit meinem Glück würde ich safe einen Crush auf jemanden bekommen, der in Wirklichkeit gar nicht existiert, sondern einfach von unserer KI MAM erfunden wurde. 😭 Ein in Wirklichkeit nicht existierender Sim. Denn davon haben wir hier auch. Und uhhhhhhh war das spannend 🤭🫣🤫🤫🤫🤫🤫🤫🤫🤫🤫🤫🤫🤫🤫🤫🫨🫨🫨🫨 Wobei … weiß nicht…..wäre das wirklich so n Problem? 🧐🤓😂 no man no Problem oder hahahahahahaha Ich meine, ist ja ein bisschen wie unsere fiktiven Männer. 😏😂 Anyways. Ich hatte Spaß beim Lesen, aber auch ein paar Ärgernisse (dazu gleich mehr). Bis zum Ende wusste ich nicht, was passieren würde bzw. wie das Ganze ausgehen wird ob Happy End oder nicht, ich war auf alles vorbereitet. Ich glaube aber, die Spannung rund um KI MAM ist das, was dieses Buch am Ende mehr als genial gemacht hat. Dieses Versteckspiel von MAM, dieses „Wir dürfen bestimmte Wörter nicht aussprechen, sonst aktivieren wir sie“. Die Zusammenarbeit unserer zwei sehr jungen Protagonisten, dadurch das unvermeidliche Kennenlernen und die sich langsam entwickelnden Gefühle das habe ich sehr sehr gemocht. Ein wirklich guter Einzelband mit einem etwas holprigen Start, aber einer interessanten, runden Story und einem richtig guten Ende. 💜 Und jetzt zu den unschönen Dingen. Erstens: Die Erklärung der Welt war meiner Meinung nach nicht ganz nahtlos. Ich hatte große Probleme, in diese Welt hineinzufinden. Allgemein fiel es mir schwer, mir alles, was ich gelesen habe, bildlich vorzustellen – das Worldbuilding hat nicht ganz so einwandfrei funktioniert, wie ich es mir erhofft hätte. Dazu kamen die vielen Bindestriche, die meinen Lesefluss ständig unterbrochen haben. Irgendwann konnte ich kaum noch etwas anderes wahrnehmen. Vielleicht ging es nur mir so, aber mich persönlich hat es wirklich gestört und meine Lesegeschwindigkeit stark beeinflusst. Und trotzdem hatte ich keine einzige Sekunde den Drang, das Buch abzubrechen. Was schon crazy ist, denn ich breche wirklich gnadenlos ab. Ja, es hat mich genervt – aber gleichzeitig hat das Buch genug neuen Input geliefert und eine super taffe, interessante Protagonistin, deren Story ich sehr gern verfolgt habe. Dann die allwissende KI MAM, deren Name konsequent in Großbuchstaben geschrieben wurde. Dieses permanente „Anschreien“ hat mich jedes Mal aus der Szene gerissen. Ich habe den Namen automatisch innerlich laut gelesen, ob ich wollte oder nicht. Für meinen Geschmack wäre eine kursiv gesetzte Schreibweise (wenn schon groß, dann zumindest kursiv) angenehmer gewesen. Diese dauernden Großbuchstaben und die -lauten-Bindestrich-Sätze-haben-mich-WIRKLICH-NERVEN-GELOSTET – (gut ich höre auf ) aber lasst euch davon bitte nicht entmutigen. Wie ihr sieht 4,5 ⭐️ weil die Stroy verdient es. Es gibt genügend Plots, Wendungen und liebevolle Szenen dazu eine schöne Botschaft. ~Steht für euch und für eure Liebsten ein. Seid laut, seid sichtbar und habt keine Angst vor dem Ungewissen. Denn ist nicht schlimmer als sein aber als jemand der ihr eigentlich gar nicht sein möchtet.~ „Wenn es dich deinen Frieden kostet, ist es zu teuer.“ Ich liebe dieses Zitat unglaublich und finde es hier mehr als passend. 💜 Es ist ein tolles Jugendbuch, das ich mit meinen 32 Jahren selbst sehr genossen habe. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist erfrischend süß und schön erzählt natürlich komplett spicefrei und super unschuldig. Meine Lieblingsszene ist die, in der er ihr das Schreiben beibringt … Girls, ich war im siebten Himmel. 🥹💜 Eine so liebevolle, unschuldige und süße Lovestory, die mein Herz definitiv berührt hat. Und jetzt habe ich Bock, es noch einmal wegzusnacken. 🤭 Doch, komm, die Avatar-Kapsel-Dinger wären schon nice. Aber am Ende würden die wahrscheinlich auch kontrolliert werden….. wie immer alles 😂😏und dass man nie wieder rausgehen müsste, wäre auch nicht richtig. Oder ? Kennt ihr den Film Jumper mit meinem Husband Hayden Christensen? So ähnlich, ist es mir nur ohne Jumpen. Und ohne Hayden 😂😂😂😂(erklären kann ich gut.) Oder wartet mal… fällt mir gerade ein, bei Die Bestimmung war es am Ende doch auch so, dass sie in so Kapseln saßen, und die so Robotern gelenkt haben, oder nicht? Doch der verräter Bruder hat auch da gesessen. Omg, doch. Klar. Uhhh, geil. Vielleicht wird es doch irgendwann passieren. Ah man, es sollte endlich mal was passieren. 🤔😂😂 egal was. Komm. Urknall. Dinos, Roboter, Invasion, Aliens. Etwas na. Seit Internet ist nicht viel passiert, außer dass uns beigebracht wurde, wie wir Hände zu waschen haben. 🤓🤣 Gut, ich gehe jetzt. 😏💜 Fühlt euch Virtual gedrückt. Kaffee in Mexiko lässt leider auf sich warten, Girls. 😂😂kann ich nicht für. Ich wäre heute Abend ab 21 Uhr frei 😂😂😂 Omg, ja, mannnnnn! 🤯 Als Mutter, wie nice wäre das bitte? Kinder schlafen, ich gehe in mein Avatar-Kapsel-Zimmer (hahahahaha delulu Zimmer) und ohne das Haus und die Kinder zu verlassen, kann ich einfach mein Leben leben. 🤔😏😂omg!!!! Omg, heute kann ich unmöglich einschlafen. Ich will es doch noch erleben😭😂

Hey MAM, halt bitte einfach die Klappe!!! Danke.
Ich weis schon wieso ich so auf Dystopien stehe,weil sie mir ne scheiß Angst einjagen und ich gleichzeitig froh darüber bin,wie schön wir es hier eigentlich NOCH haben,denn sind wir mal ehrlich,diese ganzen Geschichten über die mögliche Zukunft tragen doch sicher immer ein Fünkchen Wahrscheinlichkeit mit sich. Und das schmeckt echt verdammt bitter. Und genauso ein Vibe hat mir diese Geschichte beschert. Eine Stadt im Untergrund,über 200 Jahre in der Zukunft,gesteuert von MAM,eine künstliche Intelligenz die dich auf jeden Millimeter genau kennt und dir alle Möglichkeiten ausrechnet. Ich wäre so lost in dieser Zeit. Mich triggert diese permanente Bevormundung enorm!!! Im Hier und Jetzt hat’s mich aufgewühlt, 200 Jahre später, hätte ich das ganze sicher nicht lange überlebt. 🫠 Aber nicht nur MAM hat mich wütend gemacht sondern der Aspekt,dass sich in der Zukunft auch weiterhin nichts an der Klassengesellschaft ändern wird. Wer schwach ist hat halt die Arschkarte,wer die Augen verschließt und nichts hinterfragt,hat Chancen zum Aufstieg und kommt mitn Arsch an die Wand. Kennen wir, wa 🙄? Aber jetzt das positive , selbst nach einer so langen Zeit haben die Menschen nicht verlernt an das Gute zu glauben,die Hoffnung niemals aufzugeben und das einzige was ihnen bleibt niemals zu verlieren,nämlich ihre Menschlichkeit. Und das hat mein Herz so sehr erwärmt🥺❤️🩹. Auch wenn noch so viele Fragen offen sind und es mit großer Wahrscheinlichkeit keinen zweiten Teil geben wird, war dieses Buch für mich etwas besonderes. Ich hatte die ganze Zeit „die Insel“ und „iRobot“ Vibes, wenn ihr diese Filme noch kennt? Ich konnte es ab einem gewissen Punkt nicht mehr weglegen und hab so mitgefiebert. Es war wirklich toll,auch wenn es ein Jugendbuch ist. Wenn ihr Gänsehaut Dystopien liebt,LEST ES!!! Jaaa… und jetzt bleibt echt nur zu hoffen,dass unseren Ururururenkeln solch eine Zukunft erspart bleibt und es einfach nur ein Gedanke, eine Fantasie…eine Geschichte sein wird! 🤍

Eine spannende Dystopie mit einem richtig interessanten Konzept rund um ein von KI berechnetes Leben. Die Wendungen und Entwicklungen haben mich total überrascht und teilweise auch emotional erwischt. Das Ende war für mich okay – ein paar offene Fragen bleiben, aber insgesamt eine wirklich starke Geschichte.

Dein perfektes Leben, berechnet und gesteuert von MAM. Sie rettete die Menschen vor dem Untergang und gestaltet seither ihrer aller Zukunft. Livia, unsere Hauptprotagonistin, verbringt ihre Freizeit in sogenannten Sims. Das sind täuschend echte Simulationen der Welt vor der Katastrophe. Auch ihre Arbeit als Krankenpflegerin verdankt sie MAM - doch ist es wirklich das, was Livia will??? MAM muss einen Fehler gemacht haben, auch dass ihre Freundin Anouk Livia nicht mehr erkennt, der seltsame Cassian sich mehr und mehr in ihr Leben schleicht - das alles macht Livia stutzig. Und warum fühlt sich Livia so seltsam, so kribbelig und hibbelig, wenn Cassian in ihrer Nähe ist. MAM kriegt alles mit. KI - wollen wir wirklich alles übernehmen lassen!?!
Underrated und unvergesslich
Ich fang einfach mal damit an, dass dieses Buch genau mein Lieblingsgenre getroffen hat: ein Mix aus Klima, Dystopie, KI und Thriller. Das Worldbuildung und die vielen Strukturen dieser Welt waren richtig interessant und durch den einfachen Schreibstil hab ich auch immer alles verstanden und bin nur so durch das Buch geflogen. Es ist eben eine Dystopie - aber ich selbst hätte keine Lust mein Leben lang in der unterirdischen Welt von MAM zu leben. Meine Vorstellung war sehr trist und grau und auch der Alltag zu eintönig, da würden mir auch die Sims nix bringen. Ebenso lernen wir, im Vergleich zu anderen Büchern, ziemlich viele Charaktere kennen - aber auch hier hab ich nie den Faden verloren, wusste immer von wem die Rede ist und mochte die meisten wirklich sehr gerne. Auch mochte ich die Beziehung zwischen Livia und Cassian - bei jedem Treffen der beiden war ich so vorfreudig wie Livia selbst und vor allem zum Ende hin, habe ich extrem mitgefiebert/gelitten🫠 Ich kann dieses Buch nur wärmstens den Leuten empfehlen, die gerne mal einen Thriller zur Hand nehmen. Aber eigentlich auch generell, weil hier zwei super wichtige Themen unserer heutigen Zeit aufgegriffen werden: das menschliche Überleben während bzw. nach der Klimakrise und KI – und was passiert, wenn wir unser Vertrauen in eine unmenschliche Existenz legen 🙌🏻

Großartige Dystopie!
Das Worldbuilding hat mir sooo gut gefallen. Es hat richtig Spaß gemacht, diese Welt zu erkunden und die wunderbare ausgearbeiteten Figuren kennen zu lernen. Nur bei zweien hätte ich mir und da noch ein bisschen mehr Hintergrundwissen gewünscht. Aber es offenbaren sich so berührend Geschichten, einfach toll. Und dann erst die Handlung und die zugrundeliegenden Botschaften. 🥹 Es geht darum, dass Menschen alle gleich sind, unabhängig von dem, was sie leisten können, oder willkürlicher Kategorisierung. Es geht darum, zusammen zu halten, aber gleichzeitig auch die eigene Stärke und Wirksamkeit zu entdecken. Es geht darum, Dinge zu hinterfragen oder eigenständig zu denken. Es geht um die Macht der Worte und der menschlichen Kreativität, die KI nicht nur niemals erreichen wird, sondern eine wirksame Waffe gegen ihre Übernahme unserer Gesellschaft ist. Das fand ich sehr inspirierend.🥰 Btw ist diese hier deutlich weniger blutig als andere Dystopien, was aber nicht bedeutet, dass es keine Mindfuck-Plottwists gibt und es euch nicht das Herz brechen wird. 😭 Nach DEM Ende ist zwar die grundsätzliche Handlung abgehakt, aber es bleiben so viele Fragen und Perspektiven offen, dass ich hoffe, wir bekommen ganz bald eine Fortsetzung. 🙏🏼 D
Wenn du und deine Welt perfekt sind, warum ist darin nicht Platz für alle Menschen?
Eine Zukunft in der alles von einer ki überwacht und kontrolliert wird. Diese Geschichte wird in evermind sehr schön erzählt, wenn es auch ein paar schleppende stellen gab. Livia war ein guter und realistischer Hauptcharakter und nicht nur einer von denen, die einfach kommen und auf einmal alles verändern. Obwohl ich nicht alle ihre gefühle nachempfinden konnte (ich würde liebend gerne in N arbeiten) finde ich, dass es Livia und ihr innerer Monolog war, der dieses buch gut gemacht hat. Würde es auf jeden Fall weiterempfehlen und dieses Buch hat mich auch endlich aus meiner Leseflaute gebracht. Schönen Tag/Abend noch
HOLY. Dieses Buch gehört in Klassenzimmer, auf Leselisten und ehrlich gesagt auch in die Hände aller Erwachsenen.
Evermind ist mehr als ein Jugendbuch über künstliche Intelligenz. Es ist ein Weckruf. Melissa C. Hill zeichnet eine Zukunft, in der eine KI alle Entscheidungen trifft – wer wir sind, wen wir lieben, welchen Job wir „verdienen“. Eine Welt, die sich erschreckend vertraut anfühlt, wenn man sieht, wie heute Datenkonzerne und rechte Bewegungen gleichermaßen versuchen, unser Denken zu lenken. Livia beginnt, das System zu hinterfragen und genau das macht dieses Buch so wichtig. Es erinnert daran, dass Freiheit nie selbstverständlich ist und dass Widerstand nicht erst dann beginnt, wenn alles zu spät ist. Hill zeigt, wie gefährlich es wird, wenn gesellschaftliche Verantwortung, Empathie und Solidarität durch Effizienz ersetzt werden. In Zeiten, in denen der Rechtsruck wieder bedrohlich laut wird, ist Evermind ein Roman über Mut, Aufklärung und das Recht, selbst zu denken. 💬 Fazit: Ein kluges, politisches Buch über Überwachung, Macht und Selbstbestimmung. Evermind gehört in den Schulunterricht und in jedes Bücherregal, das an eine gerechtere, wachere Zukunft glaubt.
Eine tolle Dystopie
Ich liebe Dystopien! Ihr auch? Man kann das Rad nicht neu erfinden! Dessen bin ich mir bewusst. Das Setting hat mich immer wieder an ein anderes Buch erinnert. Aaaaabeeerrr das ändert nichts an der Tatsache das Evermind genial geschrieben ist und das Thema KI ja aktueller ist denn je. Immerhin kann man einer KI sein Leben in die Hand geben und ihr vertrauen. Ihre Berechnungen können keine Fehler aufweisen und sie hat nur das Beste für uns im Sinn. Oder etwa nicht? Diese Story ist gut aufgebaut. Ein schöner flüssiger Aufbau in dem man die Hintergründe und Charaktere kennengelernt. Ab Seite 200 konnte ich es nicht mehr weglegen da es für mich einfach zu spannend war ☺️ auch wenn ein Paar Dinge vorauszusehen waren.
KI, Kontrolle, Widerstand - Lesetipp für alle, die Dystopien lieben
Dystopien faszinieren mich immer ganz besonders, wenn sie in Teilen schon nah an unsere Realität herankommen und aktuelle Themen aufgreifen. Deshalb war ich sehr gespannt auf "Evermind. Sie kennt dich" von Melissa C. Hill. Denn obwohl das Buch mehr als 200 Jahre in der Zukunft spielt, kann man manche Entwicklungen, was Künstliche Intelligenz betrifft, schon jetzt erahnen. Livia lebt in der City, die komplett von einer KI namens MAM kontrolliert wird. Fast jede Entscheidung wird von MAM getroffen - sei es, welche Zusammensetzung der morgendliche Proteindrink hat oder welchen Beruf sie ergreifen muss. Dabei berechnet die KI jederzeit, was die beste Wahl ist. Allein diese Ausgangssituation hat mich gleich zu Beginn komplett gepackt. Auch der gesellschaftliche Aufbau hat mich besonders fasziniert. Die Menschen leben in einer Dreiklassengesellschaft in einer abgeschlossenen City unter der Erde, da die Erdoberfläche nicht mehr bewohnbar ist. So sind die Menschen auf einen relativ kleinen Lebensraum beschränkt. Die fast einzige Ablenkung bieten die Sims, Simulationen, in denen sie der Realität entfliehen können. Aber auch hier ist MAM überall und kontrolliert alles, was eine sehr beklemmende Stimmung schafft. Doch ein spannendes Setting wäre nichts ohne interessante Charaktere. Livia als Hauptfigur mochte ich sehr gerne, denn sie überwindet schnell ihre anfängliche Naivität und entwickelt einen Mut, der ihr dabei hilft, die gesellschaftliche Ordnung in Frage zu stellen. Es ist so spannend zu lesen, wie Livia erst Hoffnung in ihre Zukunft hat, dann aber immer mehr Zweifel bekommt und anfängt, das System zu hinterfragen und mit ihren Worten und Ideen andere bewegt. Hier zeigt die Autorin Melissa C. Hill wunderschön, welche Kraft Geschichten von Menschen über Menschen haben können. Neben Livias Stärke und Mut haben mir aber auch die vielen Nebencharaktere sehr gut gefallen. Sie bringen alle ihre eigenen Geschichten mit, die sie interessant und authentisch machen. Außerdem wird durch sie eine persönliche Ebene geschaffen, die zeigt, wie wichtig echte zwischenmenschliche Beziehungen für Menschen sind. Die Geschichte wird komplett aus der Sicht der 16-jährigen Livia erzählt, sodass man immer sehr nah bei ihren Handlungen und Gedanken ist und sich gut in ihre Situation hineinversetzen kann. Sie spricht damit aber nicht nur Jugendliche ab 14 Jahren an - auch für Ältere ist das Buch sehr spannend. Deshalb empfehle ich "Evermind. Sie kennt dich" allen, die gerne Dystopien lesen oder sich Gedanken um den Einsatz von KI und die immer größer werdende Abhängigkeit von Technologie machen.

Gute Idee, aber wir wurden keine Besties
🤖🧠📱🌫️💭✨📖 Evermind hat mich direkt mit seiner Grundidee gecatcht: eine Welt, in der eine KI alles regelt und angeblich genau weiß, was gut für dich ist. Klingt bequem – ist es aber natürlich nicht. Wir begleiten Livia, die langsam merkt, dass in dieser perfekt durchgetakteten Gesellschaft einiges schiefläuft. Erinnerungen passen nicht mehr, Menschen fühlen sich fremd an und mit Cassian kommt jemand ins Spiel, der ihr ordentlich Sand ins System streut. Ich mochte den Ansatz wirklich gern, weil er erschreckend nah an unserer Realität ist. Dieses Gefühl von Kontrolle vs. Freiheit zieht sich durch das ganze Buch und hat mich immer wieder zum Nachdenken gebracht. Der Schreibstil liest sich leicht, fast schon weg, was das Buch angenehm schnell macht. Aber: Emotional hat es bei mir nicht komplett Klick gemacht. Livia blieb für mich ein bisschen auf Abstand und einige Nebenfiguren hätte ich gern greifbarer gehabt. Außerdem hatte ich öfter das Gefühl, dass ich vieles aus anderen Dystopien schon kenne – solide, aber eben nicht überraschend. Und zum Ende hin ging mir alles einen Tick zu flott, da hätte ich mir mehr Raum zum Wirkenlassen gewünscht. Unterm Strich: gute Unterhaltung, spannende Ansätze, aber kein Buch, das mich noch lange verfolgt oder mein Herz zerlegt hat.

Melissa C. Hill hat mit "Evermind: Sie kennt dich" eine gelungene Dystopie für Jugendliche geschrieben. Sie ist aber - und das hat mich besonders gefreut - auch für Erwachsene eine spannende Lektüre. Im Jahr 2044 wird eine KI gestartet, die das Überleben der Menschheit gewährleisten soll. Ungefähr 200 Jahre später findet das Leben der Menschen unterirdisch statt. Alles wird von der KI berechnet und geregelt. Livia - die Protagonistin und Ich-Erzählerin des Romans - ist einer dieser Menschen. Bisher hat sie die KI und deren Entscheidungen nicht infrage gestellt. Das ändert sich jedoch, als sie den von der KI vorgegebenen Job in der Krankenstation antritt und dort ihrer ehemaligen Betreuerin Mathea begegnet. Der Roman richtet sich wie bereits erwähnt an Jugendliche. Empfohlen wird der Roman Leser*innen ab dem Altern von ca. 14 Jahren. Ich schließe mich dieser Einschätzung an. Es gibt sehr viele Aspekte, die ich super fand: Das Worldbuilding ist meiner Meinung nach gelungen. Anfangs bekommen wir sehr viele Informationen, aber auch im weiteren Verlauf des Romans tauchen immer wieder weitere Details geliefert, die mal mehr und mal weniger subtil die unterirdische City lebendig werden lassen. Viel wichtiger ist aber, dass die Autorin es wirklich gut schafft, ihre verschiedene Charaktere zum Leben zu erwecken. Es gibt zwar auch einige ziemlich zweidimensionale Charakter (das gilt insbesondere für die menschliche Antagonistin), es gibt aber auch sehr viele facettenreiche Menschen. Es gibt eben nicht nur gute und schlechte Menschen, sondern ganz viel dazwischen. Dass Melissa C. Hill dies in ihrem Roman so einarbeitet, trägt viel dazu bei, dass mir die verschiedenen Personen, dass Handlungsweisen meistens für mich nachvollziehbar waren. Und mir sind einige der Charaktere echt ans Herz gewachsen sind, so dass ich das Buch irgendwann nicht mehr beiseite legen konnte, weil sich so mitgefiebert habe! Super ist die Einbindung aktueller gesellschaftlicher Verhältnisse und Entwicklungen in den Roman. Ja, sie sind teilweise dramatisch überspitzt, aber dass vieles von dem, was im Roman thematisiert wird, den Kern in unserer Gegenwart hat, macht die Kaltherzigkeit der KI nur umso nachvollziehbarer und erschütternder. Vor allem aber regt "Evermind: Sie kennt dich" zum Nachdenken an. Es gibt viel, worüber es sich nachzudenken lohnt: In was für einer Gesellschaft möchte ich leben? Ist ein komplett berechnetes Leben tatsächlich erstrebenswert? Was macht Menschen und Menschlichkeit aus? Was ist Freiheit? Was bin ich bereit zu opfern? Diese und noch viel mehr Fragen werden auf spannende und sehr unterhaltsame Art in den Roman eingewoben. Dass es nicht für die volle Punktzahl gereicht hat, liegt an einigen wenigen Punkten, die für mich nicht nachvollziehbar waren: das Fehlen eines autarken Notstromaggregats, um nur ein Beispiel zu nennen. Ich meine, die Menschen leben unterirdisch und unter anderem auf Luftzufuhr in mindestens drei Ebenen angewiesen. Auf Backups in Form von Notstromaggregaten zu verzichten, erscheint mir fahrlässig. Insgesamt ist Melissa C. Hill eine großartige, spannende und teilweise herzzerreißende Dystopie gelungen, die die Grausamkeit eines Systems, das ausschließlich auf Berechnungen und Effizienz beruht, toll herausgearbeitet hat. "Evermind: Sie kennt dich" ist ein absolut empfehlenswerter Roman.
Kontrolle, KI und Widerstand auf jeden Fall ein Lesetipp für Dystopie-Fans 🙂
Ich liebe Dystopien & vor allem dann, wenn sie sich gar nicht so weit weg von unserer eigenen Realität abspielen. Und auf das Buch bin ich aufgrund einer anderen Rezession gestoßen und mich sofort überzeugt. Obwohl die Geschichte über 200 Jahre in der Zukunft spielt, wirkt vieles rund um Künstliche Intelligenz schon jetzt ziemlich vorstellbar. 🙊 In dem Buch geht es um Livia, die in einer unterirdischen City lebt. Dort wird einfach alles von einer KI namens MAM gesteuert. Wirklich alles. Sie entscheidet zum Beispiel, was die Menschen trinken, welchen Beruf sie bekommen und wie ihr Leben abläuft immer mit dem Anspruch, die „beste“ Entscheidung zu treffen. Diese Idee hat mich erstmals direkt gepackt. Die Welt in der Livia aufwächst gefällt mir sehr gut und vielleicht bin ich auch ein bisschen Guilty aber ich glaube ich hätte wohl kein Problem damit würde mir MAM ein paar Entscheidungen abnehmen 😂 aber wohl nicht in diesem Ausmaß 😂 Die Erde ist nicht mehr „bewohnbar“, deshalb spielt sich alles unter der Oberfläche ab in einer Gesellschaft mit verschiedenen Klassen und wenig Platz. Die ständige Überwachung von MAM hat beim Lesern auch für ein wenig Beklemmung gesorgt aber das hat mir gut gefallen. Livia gefällt mir als Haupt Charakter ganz gut. Am Anfang wirkt sie noch etwas naiv, aber das ändert sich schnell. Sie beginnt, Dinge zu hinterfragen, entwickelt Mut und wächst total über sich hinaus. Doch ist sie mir mit ihrer Unsicherheit aber manchmal auch echt auf den Sack gegangen 🙊 Aber nur manchmal… Die Nebencharaktere fand ich auch relativ rund beschrieben. Tjark mag ich besonders gerne:) Mir hat die Beziehung zwischen Cassian und Livia ganz gut gefallen. Auch wenn mir das manchmal so ne Vibe gegeben hat zwischen Lehrer und Schülerin… das fand ich dann doch ein bisschen komisch. Einen Kritikpunkt hat das alles jedoch auch und zwar hat mir das Ende überhaupt nicht gefallen. Ich fand, es war sehr abrupt auf einmal. 🙊🥲 wenn es doch nur so wenig braucht, um MAM auszuschalten…warum haben sie das den nicht schon früher getan 🤡 auch im Kontext zu den Bewohnern in der City und den Menschen an der Oberfläche hat das alles ja ein offenes Ende… Das hat mir nicht gefallen man hätte ja wenigstens noch ein Kapitel schreiben können machen „zehn Jahre später“ oder so. Das hätte alles noch abgerundet, finde ich. Ich würde das Buch nicht nur Jugendlichen empfehlen, sondern eigentlich allen, die gerne Dystopien lesen oder sich für Themen wie KI und unsere Abhängigkeit von Technologie interessieren.
Nicht denken, sondern MAM einfach folgen
Am Anfang war da nur Verwirrung. Fragen, die wie Nebelschwaden durch die Seiten zogen: Was sind diese Sims? Warum existieren Sims-Welten? Nichts schien greifbar, alles wirkte fremd und künstlich – wie eine Realität, die nicht ganz die eigene ist. Doch mit jeder Seite lichtete sich der Nebel. Und plötzlich erkannte ich das Muster. Die Struktur. Die Kontrolle. Was zunächst irritierte, wurde zu einem Sog. Leise, beinahe unmerklich, hat mich die Geschichte verschlungen. Die Höherstufung der Protagonistin traf mich unerwartet. Sie fühlte sich an wie ein kalter Aufstieg in eine höhere Ebene – nicht befreiend, sondern beunruhigend. Ein Schritt näher an ein System, das größer ist als jeder einzelne Mensch. Am verstörendsten jedoch ist die Vision dieser Welt. Eine Zukunft, in der Menschen das Denken abgeben. In der Eigenständigkeit zur Störung wird. In der man nicht mehr lebt, sondern funktioniert – als verlängerter Arm einer KI, als gehorsames Werkzeug eines übermächtigen Systems. Das MAM-Imperium existiert weiter. Es atmet. Es beobachtet. Es wartet. Dieses Buch ist mehr als nur eine Geschichte. Es ist eine Warnung. Eine dunkle Spiegelung dessen, was geschehen kann, wenn Bequemlichkeit über Freiheit siegt. Und genau deshalb wirkt es nach. Wie ein leises, unheilvolles Flüstern im Hinterkopf. Ich hoffe auf eine Fortsetzung – auch wenn ich fürchte, dass sie noch tiefer in die Finsternis führen könnte.
Spannende Dystopie mit einigen zähen Stellen 🤓 Die Idee und besonders der Anfang hat mir so unglaublich gut gefallen 🥰 ich war so froh wieder in eine neue dystopische Welt eintauchen zu können 🥰 Dann wurde es allerdings sehr zäh, da die Autorin sich sehr viel Zeit nimmt,die Protagonistin, die anderen Charaktere und die Gesellschaft in der sie leben gut zu inszenieren. Dafür war das Erzähltemöo für mich ein wenig zu langsam. Ich mochte Livia von Anfang an, obwohl sie mir an etlichen Stellen ein wenig zu naiv war. Dafür macht sie eine tolle Entwicklung durch und ich habe ihren Weg sehr gerne verfolgt. Die Gesellschaft in der sie lebt hatte schon viele Parallelen zu unserer und das war wirklich erschreckend 😱 Zum Schluss überschlagen sich die Ereignisse und da ging es mir echt viel zu schnell 😱 Zudem war das Ende für mich nicjt ganz befriedigend und es bleiben einige Fragen offen 😕 Alles in allem war es aber eine super interessante Dystopie mit hochaktuellen Themen und definitiv eine Empfehlung wert 🤓
Das Buch sollte jeder Lesen egal welches Alter !
Nicht nur, dass die Protagonistin ebenfalls Livia heißt – was meine Bewertung übrigens nicht beeinflusst –, sondern das Buch sticht auch dadurch heraus, dass es ein hochaktuelles Thema behandelt: künstliche Intelligenz. Die Dystopie spielt 200 Jahre in der Zukunft, im Untergrund von New York, wo eine KI die Kontrolle übernommen hat. Die Menschen folgen ihr, ohne selbst nachzudenken, und die KI bestimmt ihr gesamtes Leben – ihren Beruf, ihren Status und ihr gesellschaftliches Level. Livia wird einem Beruf zugeteilt, den sie gar nicht ausüben möchte, und beginnt daraufhin zum ersten Mal, umzudenken. Zum ersten Mal in ihrem Leben findet sie echte Freundschaften und Liebe. Die Liebesgeschichte baut sich langsam auf und wird sehr schön dargestellt. Teilweise ist Livia ein bisschen naiv, was aber überhaupt nicht schlimm ist, da sie im Buch erst 16 Jahre alt ist. Bei einem Kapitel hatte ich sogar ein paar Tränen in den Augen, weil es so emotional war. Livia merkt, dass die KI nicht immer recht hat und dass man Dinge hinterfragen sollte. Am Ende ist das Buch nochmals sehr Actionreich. Das Ende lässt offen, ob es einen zweiten Band geben könnte, funktioniert aber auch gut als Abschluss. Ich finde es sehr beeindruckend, wie realistisch die Geschichte wirkt – als könnte sie in nicht allzu ferner Zukunft tatsächlich so passieren. Außerdem zeigt sie deutlich, dass man trotz der Existenz von KI immer noch selbst handeln und ein Mensch statt einer Maschine bleiben sollte. Ich finde, dass dieses Buch sowohl Jugendliche als auch Erwachsene lesen sollten. Da das Thema für alle hochaktuell ist.
Tolle Dystopie!
Evermind punktet mit einer genialen Grundidee und einem spannenden Konzept, das sofort neugierig macht. Die Autorin erschafft eine faszinierende Welt, die zum Nachdenken anregt und mit originellen Elementen überrascht. Der Mittelteil zieht sich allerdings stellenweise etwas in die Länge, während das Ende dafür etwas zu abrupt kommt und gerne noch mehr Raum verdient hätte. Insgesamt aber eine wirklich gute Geschichte mit viel Potenzial und einer starken Idee im Kern.
Das hat mir so gut gefallen! Ich mag Livia und Cassian. Dieses Buch ist für jedes Alter etwas, dass Thema ist so wichtig! Ich wurde richtig in die Geschichte hineingezogen. Ich wollte nicht mehr aufhören zu lesen. Kann gar nicht richtig schreiben😅 Diese Geschichte kann ich jedem empfehlen! Es geht zwar um 16 jährige, aber das hab ich kaum gemerkt. Das ganze war, für mich, einfach spannend und es ist beängstigend, wie wahr es sein könnte. Lese ich bestimmt nochmal!
Jahreshighlight ⭐⭐⭐⭐⭐
Evermind. Sie kennt dich hat mich schon mit dem Klappentext sofort angesprochen. Die Themen rund um künstliche Intelligenz, Klimawandel und die Kategorisierung von Menschen sind hochaktuell und erschreckend realistisch dargestellt. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders die letzten Kapitel haben mir durchgehend Gänsehaut beschert und mich emotional sehr mitgenommen. Ich mochte alle Charaktere auf ihre ganz eigene Art, egal ob Livia als authentische und greifbare Protagonistin, Sierra als quirlige Freundin oder Phoenix als einfühlsamer Kollege. Jeder von ihnen hat etwas Einzigartiges in die Geschichte eingebracht, was die Dynamik unglaublich spannend gemacht hat. Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend, sodass die Seiten nur so verfliegen. Auch wenn das Buch als Jugendbuch gilt, finde ich, dass es weit über diese Zielgruppe hinausgeht. Es ist für alle geeignet, die sich für Dystopien und gesellschaftlich relevante Themen interessieren. Unerwarteterweise ist Evermind. Sie kennt dich eines meiner Jahreshighlights geworden. Ein kluges, intensives und emotional packendes Buch, das mich noch lange beschäftigen wird. Klare 5 von 5 Sternen.
Eine intensive Dystopie die beunruhigt. Was nach Zukunft klingt, fühlt sich erschreckend gegenwärtig an. Sie entwirft eine Welt, in der Effizienz alles bedeutet. Die Kälte und Grausamkeit dieses Systems ist eindrucksvoll herausarbeitet. Sie greift Themen wie KI, Klimawandel und die Einteilung von Menschen in Kategorien auf. Jede Entscheidung, jedes Detail wirkt durchdacht und trägt zur beklemmenden Atmosphäre bei. • Obwohl als Jugendbuch konzipiert, reicht seine Vielschichtigkeit über die eigentliche Zielgruppe hinaus. Die grundlegende Handlung findet einen zufriedenstellenden Abschluss, lässt jedoch genug Raum für mögliche Fortsetzungen. • "Evermind" ist ein aufrüttelndes, gedanklich forderndes Werk, das ebenso verstört wie fasziniert.
Hatte eine seichte Story, hat mich nicht umgehauen.
Ein gutes Gedankenspiel, aber nicht zu 100% meins in dem Jugendbuch Evermind geht es um eine allumfassende KI. Diese wird MAM genannt und bestimmt von jedem einzelnen Bewohner der City das komplette Leben. Livia wird eine Level 2 Doit. Das heißt, dass sie in der unterirdischen Stadt, die MAM konstruiert hat, jetzt ein vollwertiges Mitglied wird und ihre Arbeisstelle zugeteilt bekommt. MAM überprüft auch alle Vitalwerte und die Kalorienaufnahme der Bewohner und es wird allen beigebracht, dass sie ihr komplettes Leben unter der Erde verbringen müssen, weil die Erdoberfläche kein Leben mehr zulässt. Nach und nach fühlt sich Livia bevormundet und sie lernt Menschen kennen, die ihr Gefühl bestätigen. Sie erfährt Dinge, die sie nie für möglich gehalten hätte und deckt, nicht ohne Konsequenzen, Dinge auf, die MAM lieber im verborgenen gehalten hätte. Ich finde das Gedankenspiel spannend, was wohl passieren könnte, wenn eine KI für das Leben verantwortlich wäre. Es gab für mich keine richtige Spannungskurve, allerdings kann das auch daran liegen, dass es ein Jugendbuch ist. Es plätschert ein wenig vor sich hin. Es gibt ein Finale aber auch das hat mich leider nicht in seinen Bann ziehen können. Allerdings gab es einige Situationen in dem Buch, da bin ich richtig wütend geworden ob der Dreistigkeit, die teilweise in dem Buch vorkommt. Also es wurden schon Emotionen übertragen, wenn auch nicht so, wie ich gewohnt war. Der Schreibstil war einfach gehalten und die Geschichte auch. Es war ein fließender Strang von der Erzählung her. Und es gab auch einige Plot twists, die ich auch gefeiert habe und auch nicht kommen sehen habe.
Wow ein absolutes Highlight. Es ist sau gut geschrieben und mega spannend. Ich hab es so weg gesuchtet, da ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht. Eine Sache, konnte ich ziemlich am Anfang erahnen, aber das tut einem nicht die Story kaputt machen, zudem man da erst am Ende wieder dran denkt, da so viel passiert. Für jeden der sich für KI interessiert und Nervenkitzel mag ein absolutes Muss. Klare Empfehlung Inhaltsangabe (Quelle :Amazon) Eigentlich sollte Livia das perfekte Leben führen. Schließlich wurde ihre Zukunft von MAM berechnet, einer Künstlichen Intelligenz, die die Menschheit vor 200 Jahren vor dem Untergang rettete und seither das Leben aller gestaltet. Ihre Freizeit verbringt Livia in den Sims, täuschend echten Simulationen, in denen die Welt vor der Klimakrise nachgestellt wird. Auch ihren Job als Krankenpflegerin verdankt sie MAM. Doch Livia beschleicht das Gefühl, dass MAM bei ihrer Berufswahl einen Fehler gemacht hat – und dass sich hinter der Fassade ihrer perfekten Gesellschaft ein dunkles Geheimnis verbirgt. Wieso erkennt ihre Freundin Anouk sie plötzlich nicht mehr? Warum will sich der mysteriöse Cassian immer wieder mit ihr treffen? Und wieso spielen ihre Gefühle jedes Mal verrückt, wenn er sie ansieht? Zu spät merkt Livia, dass es kaum etwas gibt, das MAM nicht erfährt…
Ein Hörbuch, das mich fesselte, aber nicht ganz halten konnte
Livia ist 16 Jahre alt und lebt in einer Welt, in der eine mächtige Künstliche Intelligenz namens Multipurpose Artificial Mind (MAM) das Leben der Menschen vollständig steuert: Von der Berufswahl über die Freizeit bis hin zur sozialen Struktur. Sie soll eigentlich das perfekte Leben führen – doch plötzlich zweifelt sie. Sie bemerkt, dass ihre Freundin sie nicht mehr erkennt und ein geheimnisvoller Junge namens Cassian auftaucht, der Fragen aufwirft. Livia beginnt zu hinterfragen, ob MAM wirklich alles zum Wohl der Menschen lenkt oder ob hinter der scheinbaren Ordnung eine dunkle Wahrheit steckt. Gemeinsam mit Cassian beginnt sie, mehr über das System zu erfahren – und zugleich verändern sich ihre Gefühle und Wahrnehmung. Meine Meinung: ⭐⭐⭐,5 Das Audiobook startet mit einem eher langsamen Erzähltempo, legt dabei aber großen Wert darauf, den Leser behutsam in Livias Welt einzuführen. Die bildhafte und lebendige Sprache macht es leicht, in die futuristische Umgebung einzutauchen – man hat fast das Gefühl, Livia direkt zu beobachten oder die Handlung aus der Perspektive von MAM mitzuerleben. Evermind. Sie kennt dich“ ist ein spannendes Hörbuch mit einer dichten, leicht düsteren Atmosphäre – stellenweise hatte ich richtige Billionaires-Bunker-Vibes, was mir gut gefallen hat. Der Plottwist trifft absolut unerwartet und zieht einen sofort tiefer in die Geschichte. Allerdings verliert der Twist später etwas an Logik. Was das Hörerlebnis selbst betrifft: Die fehlenden getrennten Kapitel in der Audiospur waren wirklich störend. Pausen landeten ständig mitten im Kapitel, was den Flow sehr beeinträchtigt hat. Insgesamt aber trotzdem ein unterhaltsames Hörbuch mit starken Momenten.
Endlich mal wieder eine Dystopie. Ich habe ja echt ewig keine mehr gelesen! Hier hat mich ein erschreckendes Bilder der Zukunft erwartet! Und so weit hergeholt ist es traurigerweise gar nicht, wenn man sich die heutige Entwicklung mit der K.I anschaut. Passend dazu hat die Autorin aktuelle gesellschaftliche Themen eingebaut, die das ganze noch näher wirken lassen und das ganze sehr düster wirken lassen. Was mich echt mulmig gestimmt hat. Aber was ich daran gut finde ist, dass man mal intensiver über das ganze nachdenkt. Anfangs muss ich sagen, dass sich das Buch für mich sehr gezogen hat ! Aber dann, Schlag auf Schlag, wurde es sehr spannend und ich war wie in einem Sog! Ich konnte es gar nicht mehr beiseite legen! Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr angenehm, leicht und packend. Aber auch schockierend, emotional und düster. Es herrscht dauerhaft so eine gewisse Anspannung. Livia ist eine tolle, starke Protagonisten, die eine unglaublich tolle Entwicklung durchmacht. Natürlich bekommen wir auch eine sehr schöne Lovestory, die mich hat schmelzen lassen. Grad in so einer Gesellschaft ist das was sehr besonderes. Es wird tiegehend, schockierend, emotional, mitreißend und verdammt spannend. In einer Zukunft, die einem schon Angst macht!
Spannende Geschichte, aber mir haben manchmal die logischen Details gefehlt.
Von Anfang an hatte ich immer den Vergleich mit „Silo“ von Hugh Howey im Hinterkopf. Es gibt viele Parallelen wie das Leben unter der Erde oder die höhere Macht, die über die Bevölkerung bestimmt. Trotzdem ist mir die Geschichte von Livia nah gegangen und ich konnte wirklich mit ihr mitfühlen. Auch die Komponente der KI hat mir sehr gut gefallen. Doch immer wieder haben mir die Details und die Tiefe der Geschichte gefehlt. Ich hätte gerne mehr über das Leben und die einzelnen Departments erfahren. Ich habe mir Fragen gestellt wie zum Beispiel: wer gebärt Kinder und wo wachsen sie auf? Warum gibt es Care Giver und wer sind dann die Eltern der Kinder? Wer hat das gesamte System erschaffen? Und warum wird das überhaupt nicht thematisiert? Warum gibt es kein Notfallprotokoll bei Stromausfall? All diese unbeantworteten Fragen haben, zu den 3,5 Sternen geführt, die ich nun vergeben habe. Alles in allem, aber trotzdem eine sehr unterhaltsame Geschichte, die man schlecht zur Seite legen kann.
Es lässt sich nicht alles berechnen .
Ich mag Dystopien und vom Storyinhalt ist sie gut, Ki ist und wird auch immer mehr zum Thema. Es war interessant zu verfolgen. Leider fand ich das man die "neben Protagonisten" nicht gut genug kennen lernt. Mir fehlte einfach die Verbindungen zu den Meisten. Das Ende schreit wörtlich nach einem 2ten Teil. Für mich ist noch soviel offen, das man eig. noch in diesem Buch klären hätte sollen. Schade
Ist das die Zukunft, die wir schon betreten haben?
Dieses Buch lässt mich nicht los. Es ist klug, verstörend und erschreckend realistisch, es zeigt eine Zukunft, die wir längst betreten haben. Stellt euch eine Welt vor, in der eine KI euch besser kennt als ihr euch selbst! Jede Entscheidung, jeder Gedanke, jedes Gefühl wird analysiert. Die perfekte Illusion von Sicherheit – bis ihr merkt, dass ihr nicht mehr wisst, was wirklich von euch selbst kommt. Melissa C. Hill entwirft eine Zukunft, die näher wirkt, als man zugeben möchte: Menschen, die sich vollständig auf eine allwissende KI verlassen. Eine Gesellschaft, die Kontrolle mit Fürsorge verwechselt. Und die Frage, ob Freiheit überhaupt noch existiert, wenn sie algorithmisch vorgegeben wird. Besonders eindringlich ist die Dynamik zwischen Livia und Cassian. Livia lebt in Gehorsam zur KI, genannt MAM, – bis Cassian auftaucht, als Störung in dieser perfekten Ordnung. Zwischen ihnen entsteht etwas, das mehr ist als eine Liebesgeschichte: ein stiller Aufstand, ein Aufbrechen von Fremdbestimmung. Cassian schenkt ihr keinen einfachen Ausweg, sondern Zweifel. Mut. Den ersten Schritt zu einem eigenen Denken. Ihre Beziehung ist leise, gefährlich, bedeutungsvoll und zeigt, wie menschliche Nähe zur Rebellion gegen Kontrolle werden kann. Dieses Buch fordert, rüttelt auf und bleibt im Kopf. Es ist keine ferne Dystopie, sondern ein Spiegel unserer Gegenwart: Was passiert, wenn wir Maschinen erlauben, uns zu definieren? Wer sind wir, wenn unser freier Wille programmierbar wird? Fazit: Brilliant konstruiert, atmosphärisch, beunruhigend. Ein Roman, der lange nachhallt und uns zwingt zu fragen, wie frei wir wirklich sind. Geschrieben und gedacht für Jugendliche ab 14, wichtig wahrscheinlich für uns alle!

Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Ein berechnetes Leben
Eigentlich sollte Livia das perfekte Leben führen. Schließlich wurde ihre Zukunft von MAM berechnet, einer Künstlichen Intelligenz, die die Menschheit vor 200 Jahren vor dem Untergang rettete und seither das Leben aller gestaltet. Ihre Freizeit verbringt Livia in den Sims, täuschend echten Simulationen, in denen die Welt vor der Klimakrise nachgestellt wird. Auch ihren Job als Krankenpflegerin verdankt sie MAM. Doch Livia beschleicht das Gefühl, dass MAM bei ihrer Berufswahl einen Fehler gemacht hat – und dass sich hinter der Fassade ihrer perfekten Gesellschaft ein dunkles Geheimnis verbirgt. Wieso erkennt ihre Freundin Anouk sie plötzlich nicht mehr? Warum will sich der mysteriöse Cassian immer wieder mit ihr treffen? Und wieso spielen ihre Gefühle jedes Mal verrückt, wenn er sie ansieht? Zu spät merkt Livia, dass es kaum etwas gibt, das MAM nicht erfährt…
Evermind. Sie kennt dich: Ein spannendes Jugendbuch über künstliche Intelligenz
KI regiert die Welt: Packendes Dystopie-Buch für Jugendliche ab 14 Jahren über die Gefahren von künstlicher Intelligenz. Rebellion gegen die Allmacht: Die 16-jährige Livia hinterfragt die von der KI „Multipurpose Artificial Mind“ vorgegebene Ordnung. Starke Charaktere und große Emotionen: Während Livia und der mysteriöse Cassian einen Aufstand gegen MAM planen, entdecken sie ihre Gefühle füreinander. Mitreißend und hochaktuell: Der dystopische Roman von Erfolgsautorin Melissa C. Hill liefert spannende Einblicke in eine von KI kontrollierte Welt. Eine dystopische Zukunft: Das fesselnde KI-Buch inspiriert junge Leser*innen dazu, sich kritisch mit der menschlichen Abhängigkeit von Technologie auseinanderzusetzen.Book Information
Author Description
Melissa C. Hill veröffentlichte ihren ersten Roman kurz vor dem Abi. Es folgten viele weitere Kinder- und Jugendbücher – alleine und im Schreibduo mit Anja Stapor. Sie lebt in Mittelfranken.
Posts
𝚂𝚒𝚎 𝚑𝚊𝚝 𝚎𝚜 𝚊𝚞𝚜𝚐𝚎𝚛𝚎𝚌𝚑𝚗𝚎𝚝. 𝚆𝚒𝚛𝚍 𝚍𝚊𝚗𝚗 𝚠𝚘𝚑𝚕 𝚛𝚒𝚌𝚑𝚝𝚒𝚐 𝚜𝚎𝚒𝚗, 𝚘𝚍𝚎𝚛?
Ich hätte genau null Sekunden in dieser Welt überlebt. Schon in unserer 🌍 habe ich meine Schwierigkeiten. Ich bin ein unglaublicher Freigeist, komme mit Regeln, Beschränkungen und all dem überhaupt nicht klar. Und ja, das ist wahrscheinlich auch meine größte Red Flag überhaupt. 🚩 Verbietet mir den Mund, spricht mir meine Emotionen ab, redet mir Dinge ein, versucht mich zu lenken ich bin weg 🫥 Ich habe viele Fragen und brauche Antworten, aber die Entscheidung, wie und was ich darüber denke, muss mir selbst überlassen bleiben. Ich mag es nicht, wenn mir jemand in den Kopf redet oder versucht, über mich zu bestimmen. Sobald ich auch nur ein bisschen Einschränkung in meiner Person oder meiner Sichtweise spüre, bin ich weg. Und das hier, das Buch Girls, hat wieder all meine freiheitsliebenden Sinne auf Next Level lahmgelegt und getriggert … dazu ist es auch next level as fuck erdrückend. Geil! Genau das liebe ich an Dystopien!🫣 Allein die Vorstellung, dass Livia vorgeschrieben wird, was sie den Rest ihres Lebens tun muss, ohne jemals zu fragen, was sie darüber denkt oder ob sie überhaupt Lust darauf hat – nur weil „MAM“ allwissend zu sein scheint, alle Daten besitzt, alles berechnen kann und alle ihr „ja vertrauen müssen“ etc. – nein. Wirklich NEIN. Sie hätten mir wahrscheinlich schon nach Tag zwei die Kugel gegeben. 😝 Oder ich mir selbst. 🧐 Ich will ja nichts vorspoilern, aber als Livia einen Brief schreiben möchte und dieser permanent gelöscht und nicht weitergeleitet wird, weil MAM der Meinung ist, dass sie zu aufgewühlt ist, Text zu lang ect pp.😳🤯 ich … hmmm … sagen wir so 🪓 🪓 🤭 🪓 Die schlimmste kommt aber noch, die tägliche Routine, was das Essen betrifft, oder sich jeden Tag anhören zu müssen, wie einem die Werte sind und wie man geschlafen hat – nein, nein, nein. NEIIIINNNN. Holly nein. Das war super triggernd. Alle Aspekte. But, gerade für mich als essgestörte Person war natürlich die tägliche Routine rund um das Essen das schlimmste. Deshalb hier noch einmal eine klare Triggerwarnung für euch: (𝙳𝚊𝚜 𝙱𝚞𝚌𝚑 𝚔𝚊𝚗𝚗 𝚜𝚝𝚊𝚛𝚔 𝚝𝚛𝚒𝚐𝚐𝚎𝚛𝚗. 𝙳𝚒𝚎 𝚜𝚝ä𝚗𝚍𝚒𝚐𝚎𝚗 𝙱𝚎𝚏𝚎𝚑𝚕𝚎 𝚍𝚎𝚛 𝙺𝙸, 𝚍𝚒𝚎 𝚝ä𝚐𝚕𝚒𝚌𝚑𝚎 𝙵𝚛𝚊𝚐𝚎𝚛𝚎𝚒, 𝚘𝚋 𝚐𝚎𝚐𝚎𝚜𝚜𝚎𝚗 𝚠𝚞𝚛𝚍𝚎, 𝚠𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚐𝚎𝚐𝚎𝚜𝚜𝚎𝚗 𝚠𝚞𝚛𝚍𝚎, 𝚠𝚎𝚕𝚌𝚑𝚎 𝚆𝚎𝚛𝚝𝚎 𝚎𝚛𝚛𝚎𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚠𝚎𝚛𝚍𝚎𝚗 𝚖ü𝚜𝚜𝚎𝚗 𝚎𝚝𝚌. (𝙰𝚕𝚕𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚍𝚊𝚜 𝚆𝚘𝚛𝚝 𝙴𝚜𝚜𝚎𝚗 𝚜𝚘 𝚘𝚏𝚝 𝚜𝚘 𝚑ä𝚞𝚏𝚒𝚐 𝚕𝚎𝚜𝚎𝚗 𝚣𝚞 𝚖ü𝚜𝚜𝚎𝚗) 𝚍𝚊𝚜 𝚠𝚊𝚛 𝚠𝚒𝚛𝚔𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚑𝚎𝚏𝚝𝚒𝚐. 𝚅𝚘𝚛 𝚊𝚕𝚕𝚎𝚖, 𝚠𝚎𝚒𝚕 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚛 𝙰𝚋𝚕𝚊𝚞𝚏 𝚓𝚎𝚍𝚎𝚗 𝚎𝚒𝚗𝚣𝚎𝚕𝚗𝚎𝚗 𝙼𝚘𝚛𝚐𝚎𝚗 𝚠𝚒𝚎𝚍𝚎𝚛𝚑𝚘𝚕𝚝. 𝙵ü𝚛 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚙𝚎𝚛𝚜ö𝚗𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚠𝚊𝚛 𝚍𝚊𝚜 𝚎𝚡𝚝𝚛𝚎𝚖 𝚝𝚛𝚒𝚐𝚐𝚎𝚛𝚗𝚍, 𝚞𝚗𝚍 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚜𝚌𝚑𝚕𝚒𝚖𝚖 𝚍𝚊 𝚒𝚌𝚑 𝚜𝚎𝚕𝚋𝚜𝚝 𝚊𝚗 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚛 𝚜𝚝𝚊𝚛𝚔𝚎 𝙴𝚜𝚜𝚜𝚝ö𝚛𝚞𝚗𝚐 𝚕𝚎𝚒𝚍𝚎 – 𝚊𝚔𝚝𝚞𝚎𝚕𝚕 𝚕𝚎𝚒𝚍𝚎𝚛 𝚖𝚎𝚑𝚛 𝚍𝚎𝚗𝚗 𝚓𝚎. (𝙴𝚖𝚘𝚝𝚒𝚘𝚗𝚊𝚕𝚎 𝙰𝚞𝚜𝚕ö𝚜𝚎𝚛 ) 𝙵ü𝚛 𝚐𝚎𝚜𝚞𝚗𝚍𝚎 𝙻𝚎𝚜𝚎𝚛:𝚒𝚗𝚗𝚎𝚗 𝚑𝚊𝚝 𝚎𝚜 𝚟𝚎𝚛𝚖𝚞𝚝𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚕𝚋𝚎 𝚆𝚒𝚛𝚔𝚞𝚗𝚐, 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚒𝚌𝚑 𝚏𝚒𝚗𝚍𝚎 𝚎𝚜 𝚠𝚒𝚌𝚑𝚝𝚒𝚐, 𝚍𝚊𝚜 𝚣𝚞 𝚎𝚛𝚠ä𝚑𝚗𝚎𝚗. 𝙳𝚎𝚗𝚗 𝚊𝚕𝚜 𝙻𝚒𝚟𝚒𝚊 𝚝𝚛𝚊𝚞𝚎𝚛𝚝, 𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚜 𝚖𝚎𝚑𝚛 𝚊𝚕𝚜 𝚟𝚎𝚛𝚜𝚝ä𝚗𝚍𝚕𝚒𝚌𝚑, 𝚍𝚊𝚜𝚜 𝚜𝚒𝚎 𝚔𝚎𝚒𝚗𝚎𝚗 𝙰𝚙𝚙𝚎𝚝𝚒𝚝 𝚑𝚊𝚝 – 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚍𝚒𝚎 𝙺𝙸 𝚕ä𝚜𝚜𝚝 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚕𝚘𝚌𝚔𝚎𝚛 … 𝙳𝚊𝚜 𝚠𝚊𝚛 𝚠𝚒𝚛𝚔𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚏𝚊𝚌𝚑 𝚣𝚞 𝚕𝚎𝚜𝚎𝚗, 𝚐𝚎𝚛𝚊𝚍𝚎 𝚠𝚎𝚒𝚕 𝚒𝚌𝚑 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚜𝚎𝚕𝚋𝚜𝚝 𝚒𝚗 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚛 𝙿𝚑𝚊𝚜𝚎 𝚋𝚎𝚏𝚒𝚗𝚍𝚎, 𝚒𝚗 𝚍𝚎𝚛 𝚒𝚌𝚑 𝚎𝚖𝚘𝚝𝚒𝚘𝚗𝚊𝚕 𝚘𝚏𝚝 𝚖𝚎𝚑𝚛𝚎𝚛𝚎 𝚃𝚊𝚐𝚎 𝚊𝚖 𝚂𝚝ü𝚌𝚔 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝𝚜 𝚣𝚞 𝚖𝚒𝚛 𝚗𝚎𝚑𝚖𝚎𝚗 𝚔𝚊𝚗𝚗.) Also auf dauer wäre es wirklich super krank. Ich könnte nicht. Was ich mir aber sehr, sehr gerne immer wieder im Kopf zusammengesponnen habe, sind diese Avatar-Dinger ein bisschen wie bei Sims. Stellt euch vor: Wir legen uns so, wie wir gerade sind ungeschminkt, unangezogen, im Pyjama, whatever – in diese Avatar Kapsel, wählen ein geiles Outfit, Make-up, Haare, was weiß ich, was ihr alles braucht (ich: Augenbrauen und Lippen 😶🌫️😂) und treffen uns dann in New York auf einen Kaffee, während ich euch meinen Gossip persönlich erzähle. 😛😝 Ich wäre sowas von dabei. Einfach jetzt sofort. Ohne echte Reise, ohne Kofferpacken, ohne Jetlag, ohne Hin und Her, ohne Stress. Und trotzdem die Welt bereisen. Und trotzdem Menschen treffen, die in Wirklichkeit ganz woanders sind. Geil, oder?? 😏 Okay, ich glaube allerdings, im Kopf und auf Fantasy-Ebene hört sich das alles viel geiler an, als wenn es in Wirklichkeit möglich wäre. Denn dann wären wir wahrscheinlich komplett am Arsch, Girls. I mean irgendwann würden echte zwischenmenschliche Beziehungen wirklich aufhören. Und ich weiß nicht, ob ich das so gut finden würde. Vor allem mit meinem Glück würde ich safe einen Crush auf jemanden bekommen, der in Wirklichkeit gar nicht existiert, sondern einfach von unserer KI MAM erfunden wurde. 😭 Ein in Wirklichkeit nicht existierender Sim. Denn davon haben wir hier auch. Und uhhhhhhh war das spannend 🤭🫣🤫🤫🤫🤫🤫🤫🤫🤫🤫🤫🤫🤫🤫🤫🫨🫨🫨🫨 Wobei … weiß nicht…..wäre das wirklich so n Problem? 🧐🤓😂 no man no Problem oder hahahahahahaha Ich meine, ist ja ein bisschen wie unsere fiktiven Männer. 😏😂 Anyways. Ich hatte Spaß beim Lesen, aber auch ein paar Ärgernisse (dazu gleich mehr). Bis zum Ende wusste ich nicht, was passieren würde bzw. wie das Ganze ausgehen wird ob Happy End oder nicht, ich war auf alles vorbereitet. Ich glaube aber, die Spannung rund um KI MAM ist das, was dieses Buch am Ende mehr als genial gemacht hat. Dieses Versteckspiel von MAM, dieses „Wir dürfen bestimmte Wörter nicht aussprechen, sonst aktivieren wir sie“. Die Zusammenarbeit unserer zwei sehr jungen Protagonisten, dadurch das unvermeidliche Kennenlernen und die sich langsam entwickelnden Gefühle das habe ich sehr sehr gemocht. Ein wirklich guter Einzelband mit einem etwas holprigen Start, aber einer interessanten, runden Story und einem richtig guten Ende. 💜 Und jetzt zu den unschönen Dingen. Erstens: Die Erklärung der Welt war meiner Meinung nach nicht ganz nahtlos. Ich hatte große Probleme, in diese Welt hineinzufinden. Allgemein fiel es mir schwer, mir alles, was ich gelesen habe, bildlich vorzustellen – das Worldbuilding hat nicht ganz so einwandfrei funktioniert, wie ich es mir erhofft hätte. Dazu kamen die vielen Bindestriche, die meinen Lesefluss ständig unterbrochen haben. Irgendwann konnte ich kaum noch etwas anderes wahrnehmen. Vielleicht ging es nur mir so, aber mich persönlich hat es wirklich gestört und meine Lesegeschwindigkeit stark beeinflusst. Und trotzdem hatte ich keine einzige Sekunde den Drang, das Buch abzubrechen. Was schon crazy ist, denn ich breche wirklich gnadenlos ab. Ja, es hat mich genervt – aber gleichzeitig hat das Buch genug neuen Input geliefert und eine super taffe, interessante Protagonistin, deren Story ich sehr gern verfolgt habe. Dann die allwissende KI MAM, deren Name konsequent in Großbuchstaben geschrieben wurde. Dieses permanente „Anschreien“ hat mich jedes Mal aus der Szene gerissen. Ich habe den Namen automatisch innerlich laut gelesen, ob ich wollte oder nicht. Für meinen Geschmack wäre eine kursiv gesetzte Schreibweise (wenn schon groß, dann zumindest kursiv) angenehmer gewesen. Diese dauernden Großbuchstaben und die -lauten-Bindestrich-Sätze-haben-mich-WIRKLICH-NERVEN-GELOSTET – (gut ich höre auf ) aber lasst euch davon bitte nicht entmutigen. Wie ihr sieht 4,5 ⭐️ weil die Stroy verdient es. Es gibt genügend Plots, Wendungen und liebevolle Szenen dazu eine schöne Botschaft. ~Steht für euch und für eure Liebsten ein. Seid laut, seid sichtbar und habt keine Angst vor dem Ungewissen. Denn ist nicht schlimmer als sein aber als jemand der ihr eigentlich gar nicht sein möchtet.~ „Wenn es dich deinen Frieden kostet, ist es zu teuer.“ Ich liebe dieses Zitat unglaublich und finde es hier mehr als passend. 💜 Es ist ein tolles Jugendbuch, das ich mit meinen 32 Jahren selbst sehr genossen habe. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist erfrischend süß und schön erzählt natürlich komplett spicefrei und super unschuldig. Meine Lieblingsszene ist die, in der er ihr das Schreiben beibringt … Girls, ich war im siebten Himmel. 🥹💜 Eine so liebevolle, unschuldige und süße Lovestory, die mein Herz definitiv berührt hat. Und jetzt habe ich Bock, es noch einmal wegzusnacken. 🤭 Doch, komm, die Avatar-Kapsel-Dinger wären schon nice. Aber am Ende würden die wahrscheinlich auch kontrolliert werden….. wie immer alles 😂😏und dass man nie wieder rausgehen müsste, wäre auch nicht richtig. Oder ? Kennt ihr den Film Jumper mit meinem Husband Hayden Christensen? So ähnlich, ist es mir nur ohne Jumpen. Und ohne Hayden 😂😂😂😂(erklären kann ich gut.) Oder wartet mal… fällt mir gerade ein, bei Die Bestimmung war es am Ende doch auch so, dass sie in so Kapseln saßen, und die so Robotern gelenkt haben, oder nicht? Doch der verräter Bruder hat auch da gesessen. Omg, doch. Klar. Uhhh, geil. Vielleicht wird es doch irgendwann passieren. Ah man, es sollte endlich mal was passieren. 🤔😂😂 egal was. Komm. Urknall. Dinos, Roboter, Invasion, Aliens. Etwas na. Seit Internet ist nicht viel passiert, außer dass uns beigebracht wurde, wie wir Hände zu waschen haben. 🤓🤣 Gut, ich gehe jetzt. 😏💜 Fühlt euch Virtual gedrückt. Kaffee in Mexiko lässt leider auf sich warten, Girls. 😂😂kann ich nicht für. Ich wäre heute Abend ab 21 Uhr frei 😂😂😂 Omg, ja, mannnnnn! 🤯 Als Mutter, wie nice wäre das bitte? Kinder schlafen, ich gehe in mein Avatar-Kapsel-Zimmer (hahahahaha delulu Zimmer) und ohne das Haus und die Kinder zu verlassen, kann ich einfach mein Leben leben. 🤔😏😂omg!!!! Omg, heute kann ich unmöglich einschlafen. Ich will es doch noch erleben😭😂

Hey MAM, halt bitte einfach die Klappe!!! Danke.
Ich weis schon wieso ich so auf Dystopien stehe,weil sie mir ne scheiß Angst einjagen und ich gleichzeitig froh darüber bin,wie schön wir es hier eigentlich NOCH haben,denn sind wir mal ehrlich,diese ganzen Geschichten über die mögliche Zukunft tragen doch sicher immer ein Fünkchen Wahrscheinlichkeit mit sich. Und das schmeckt echt verdammt bitter. Und genauso ein Vibe hat mir diese Geschichte beschert. Eine Stadt im Untergrund,über 200 Jahre in der Zukunft,gesteuert von MAM,eine künstliche Intelligenz die dich auf jeden Millimeter genau kennt und dir alle Möglichkeiten ausrechnet. Ich wäre so lost in dieser Zeit. Mich triggert diese permanente Bevormundung enorm!!! Im Hier und Jetzt hat’s mich aufgewühlt, 200 Jahre später, hätte ich das ganze sicher nicht lange überlebt. 🫠 Aber nicht nur MAM hat mich wütend gemacht sondern der Aspekt,dass sich in der Zukunft auch weiterhin nichts an der Klassengesellschaft ändern wird. Wer schwach ist hat halt die Arschkarte,wer die Augen verschließt und nichts hinterfragt,hat Chancen zum Aufstieg und kommt mitn Arsch an die Wand. Kennen wir, wa 🙄? Aber jetzt das positive , selbst nach einer so langen Zeit haben die Menschen nicht verlernt an das Gute zu glauben,die Hoffnung niemals aufzugeben und das einzige was ihnen bleibt niemals zu verlieren,nämlich ihre Menschlichkeit. Und das hat mein Herz so sehr erwärmt🥺❤️🩹. Auch wenn noch so viele Fragen offen sind und es mit großer Wahrscheinlichkeit keinen zweiten Teil geben wird, war dieses Buch für mich etwas besonderes. Ich hatte die ganze Zeit „die Insel“ und „iRobot“ Vibes, wenn ihr diese Filme noch kennt? Ich konnte es ab einem gewissen Punkt nicht mehr weglegen und hab so mitgefiebert. Es war wirklich toll,auch wenn es ein Jugendbuch ist. Wenn ihr Gänsehaut Dystopien liebt,LEST ES!!! Jaaa… und jetzt bleibt echt nur zu hoffen,dass unseren Ururururenkeln solch eine Zukunft erspart bleibt und es einfach nur ein Gedanke, eine Fantasie…eine Geschichte sein wird! 🤍

Eine spannende Dystopie mit einem richtig interessanten Konzept rund um ein von KI berechnetes Leben. Die Wendungen und Entwicklungen haben mich total überrascht und teilweise auch emotional erwischt. Das Ende war für mich okay – ein paar offene Fragen bleiben, aber insgesamt eine wirklich starke Geschichte.

Dein perfektes Leben, berechnet und gesteuert von MAM. Sie rettete die Menschen vor dem Untergang und gestaltet seither ihrer aller Zukunft. Livia, unsere Hauptprotagonistin, verbringt ihre Freizeit in sogenannten Sims. Das sind täuschend echte Simulationen der Welt vor der Katastrophe. Auch ihre Arbeit als Krankenpflegerin verdankt sie MAM - doch ist es wirklich das, was Livia will??? MAM muss einen Fehler gemacht haben, auch dass ihre Freundin Anouk Livia nicht mehr erkennt, der seltsame Cassian sich mehr und mehr in ihr Leben schleicht - das alles macht Livia stutzig. Und warum fühlt sich Livia so seltsam, so kribbelig und hibbelig, wenn Cassian in ihrer Nähe ist. MAM kriegt alles mit. KI - wollen wir wirklich alles übernehmen lassen!?!
Underrated und unvergesslich
Ich fang einfach mal damit an, dass dieses Buch genau mein Lieblingsgenre getroffen hat: ein Mix aus Klima, Dystopie, KI und Thriller. Das Worldbuildung und die vielen Strukturen dieser Welt waren richtig interessant und durch den einfachen Schreibstil hab ich auch immer alles verstanden und bin nur so durch das Buch geflogen. Es ist eben eine Dystopie - aber ich selbst hätte keine Lust mein Leben lang in der unterirdischen Welt von MAM zu leben. Meine Vorstellung war sehr trist und grau und auch der Alltag zu eintönig, da würden mir auch die Sims nix bringen. Ebenso lernen wir, im Vergleich zu anderen Büchern, ziemlich viele Charaktere kennen - aber auch hier hab ich nie den Faden verloren, wusste immer von wem die Rede ist und mochte die meisten wirklich sehr gerne. Auch mochte ich die Beziehung zwischen Livia und Cassian - bei jedem Treffen der beiden war ich so vorfreudig wie Livia selbst und vor allem zum Ende hin, habe ich extrem mitgefiebert/gelitten🫠 Ich kann dieses Buch nur wärmstens den Leuten empfehlen, die gerne mal einen Thriller zur Hand nehmen. Aber eigentlich auch generell, weil hier zwei super wichtige Themen unserer heutigen Zeit aufgegriffen werden: das menschliche Überleben während bzw. nach der Klimakrise und KI – und was passiert, wenn wir unser Vertrauen in eine unmenschliche Existenz legen 🙌🏻

Großartige Dystopie!
Das Worldbuilding hat mir sooo gut gefallen. Es hat richtig Spaß gemacht, diese Welt zu erkunden und die wunderbare ausgearbeiteten Figuren kennen zu lernen. Nur bei zweien hätte ich mir und da noch ein bisschen mehr Hintergrundwissen gewünscht. Aber es offenbaren sich so berührend Geschichten, einfach toll. Und dann erst die Handlung und die zugrundeliegenden Botschaften. 🥹 Es geht darum, dass Menschen alle gleich sind, unabhängig von dem, was sie leisten können, oder willkürlicher Kategorisierung. Es geht darum, zusammen zu halten, aber gleichzeitig auch die eigene Stärke und Wirksamkeit zu entdecken. Es geht darum, Dinge zu hinterfragen oder eigenständig zu denken. Es geht um die Macht der Worte und der menschlichen Kreativität, die KI nicht nur niemals erreichen wird, sondern eine wirksame Waffe gegen ihre Übernahme unserer Gesellschaft ist. Das fand ich sehr inspirierend.🥰 Btw ist diese hier deutlich weniger blutig als andere Dystopien, was aber nicht bedeutet, dass es keine Mindfuck-Plottwists gibt und es euch nicht das Herz brechen wird. 😭 Nach DEM Ende ist zwar die grundsätzliche Handlung abgehakt, aber es bleiben so viele Fragen und Perspektiven offen, dass ich hoffe, wir bekommen ganz bald eine Fortsetzung. 🙏🏼 D
Wenn du und deine Welt perfekt sind, warum ist darin nicht Platz für alle Menschen?
Eine Zukunft in der alles von einer ki überwacht und kontrolliert wird. Diese Geschichte wird in evermind sehr schön erzählt, wenn es auch ein paar schleppende stellen gab. Livia war ein guter und realistischer Hauptcharakter und nicht nur einer von denen, die einfach kommen und auf einmal alles verändern. Obwohl ich nicht alle ihre gefühle nachempfinden konnte (ich würde liebend gerne in N arbeiten) finde ich, dass es Livia und ihr innerer Monolog war, der dieses buch gut gemacht hat. Würde es auf jeden Fall weiterempfehlen und dieses Buch hat mich auch endlich aus meiner Leseflaute gebracht. Schönen Tag/Abend noch
HOLY. Dieses Buch gehört in Klassenzimmer, auf Leselisten und ehrlich gesagt auch in die Hände aller Erwachsenen.
Evermind ist mehr als ein Jugendbuch über künstliche Intelligenz. Es ist ein Weckruf. Melissa C. Hill zeichnet eine Zukunft, in der eine KI alle Entscheidungen trifft – wer wir sind, wen wir lieben, welchen Job wir „verdienen“. Eine Welt, die sich erschreckend vertraut anfühlt, wenn man sieht, wie heute Datenkonzerne und rechte Bewegungen gleichermaßen versuchen, unser Denken zu lenken. Livia beginnt, das System zu hinterfragen und genau das macht dieses Buch so wichtig. Es erinnert daran, dass Freiheit nie selbstverständlich ist und dass Widerstand nicht erst dann beginnt, wenn alles zu spät ist. Hill zeigt, wie gefährlich es wird, wenn gesellschaftliche Verantwortung, Empathie und Solidarität durch Effizienz ersetzt werden. In Zeiten, in denen der Rechtsruck wieder bedrohlich laut wird, ist Evermind ein Roman über Mut, Aufklärung und das Recht, selbst zu denken. 💬 Fazit: Ein kluges, politisches Buch über Überwachung, Macht und Selbstbestimmung. Evermind gehört in den Schulunterricht und in jedes Bücherregal, das an eine gerechtere, wachere Zukunft glaubt.
Eine tolle Dystopie
Ich liebe Dystopien! Ihr auch? Man kann das Rad nicht neu erfinden! Dessen bin ich mir bewusst. Das Setting hat mich immer wieder an ein anderes Buch erinnert. Aaaaabeeerrr das ändert nichts an der Tatsache das Evermind genial geschrieben ist und das Thema KI ja aktueller ist denn je. Immerhin kann man einer KI sein Leben in die Hand geben und ihr vertrauen. Ihre Berechnungen können keine Fehler aufweisen und sie hat nur das Beste für uns im Sinn. Oder etwa nicht? Diese Story ist gut aufgebaut. Ein schöner flüssiger Aufbau in dem man die Hintergründe und Charaktere kennengelernt. Ab Seite 200 konnte ich es nicht mehr weglegen da es für mich einfach zu spannend war ☺️ auch wenn ein Paar Dinge vorauszusehen waren.
KI, Kontrolle, Widerstand - Lesetipp für alle, die Dystopien lieben
Dystopien faszinieren mich immer ganz besonders, wenn sie in Teilen schon nah an unsere Realität herankommen und aktuelle Themen aufgreifen. Deshalb war ich sehr gespannt auf "Evermind. Sie kennt dich" von Melissa C. Hill. Denn obwohl das Buch mehr als 200 Jahre in der Zukunft spielt, kann man manche Entwicklungen, was Künstliche Intelligenz betrifft, schon jetzt erahnen. Livia lebt in der City, die komplett von einer KI namens MAM kontrolliert wird. Fast jede Entscheidung wird von MAM getroffen - sei es, welche Zusammensetzung der morgendliche Proteindrink hat oder welchen Beruf sie ergreifen muss. Dabei berechnet die KI jederzeit, was die beste Wahl ist. Allein diese Ausgangssituation hat mich gleich zu Beginn komplett gepackt. Auch der gesellschaftliche Aufbau hat mich besonders fasziniert. Die Menschen leben in einer Dreiklassengesellschaft in einer abgeschlossenen City unter der Erde, da die Erdoberfläche nicht mehr bewohnbar ist. So sind die Menschen auf einen relativ kleinen Lebensraum beschränkt. Die fast einzige Ablenkung bieten die Sims, Simulationen, in denen sie der Realität entfliehen können. Aber auch hier ist MAM überall und kontrolliert alles, was eine sehr beklemmende Stimmung schafft. Doch ein spannendes Setting wäre nichts ohne interessante Charaktere. Livia als Hauptfigur mochte ich sehr gerne, denn sie überwindet schnell ihre anfängliche Naivität und entwickelt einen Mut, der ihr dabei hilft, die gesellschaftliche Ordnung in Frage zu stellen. Es ist so spannend zu lesen, wie Livia erst Hoffnung in ihre Zukunft hat, dann aber immer mehr Zweifel bekommt und anfängt, das System zu hinterfragen und mit ihren Worten und Ideen andere bewegt. Hier zeigt die Autorin Melissa C. Hill wunderschön, welche Kraft Geschichten von Menschen über Menschen haben können. Neben Livias Stärke und Mut haben mir aber auch die vielen Nebencharaktere sehr gut gefallen. Sie bringen alle ihre eigenen Geschichten mit, die sie interessant und authentisch machen. Außerdem wird durch sie eine persönliche Ebene geschaffen, die zeigt, wie wichtig echte zwischenmenschliche Beziehungen für Menschen sind. Die Geschichte wird komplett aus der Sicht der 16-jährigen Livia erzählt, sodass man immer sehr nah bei ihren Handlungen und Gedanken ist und sich gut in ihre Situation hineinversetzen kann. Sie spricht damit aber nicht nur Jugendliche ab 14 Jahren an - auch für Ältere ist das Buch sehr spannend. Deshalb empfehle ich "Evermind. Sie kennt dich" allen, die gerne Dystopien lesen oder sich Gedanken um den Einsatz von KI und die immer größer werdende Abhängigkeit von Technologie machen.

Gute Idee, aber wir wurden keine Besties
🤖🧠📱🌫️💭✨📖 Evermind hat mich direkt mit seiner Grundidee gecatcht: eine Welt, in der eine KI alles regelt und angeblich genau weiß, was gut für dich ist. Klingt bequem – ist es aber natürlich nicht. Wir begleiten Livia, die langsam merkt, dass in dieser perfekt durchgetakteten Gesellschaft einiges schiefläuft. Erinnerungen passen nicht mehr, Menschen fühlen sich fremd an und mit Cassian kommt jemand ins Spiel, der ihr ordentlich Sand ins System streut. Ich mochte den Ansatz wirklich gern, weil er erschreckend nah an unserer Realität ist. Dieses Gefühl von Kontrolle vs. Freiheit zieht sich durch das ganze Buch und hat mich immer wieder zum Nachdenken gebracht. Der Schreibstil liest sich leicht, fast schon weg, was das Buch angenehm schnell macht. Aber: Emotional hat es bei mir nicht komplett Klick gemacht. Livia blieb für mich ein bisschen auf Abstand und einige Nebenfiguren hätte ich gern greifbarer gehabt. Außerdem hatte ich öfter das Gefühl, dass ich vieles aus anderen Dystopien schon kenne – solide, aber eben nicht überraschend. Und zum Ende hin ging mir alles einen Tick zu flott, da hätte ich mir mehr Raum zum Wirkenlassen gewünscht. Unterm Strich: gute Unterhaltung, spannende Ansätze, aber kein Buch, das mich noch lange verfolgt oder mein Herz zerlegt hat.

Melissa C. Hill hat mit "Evermind: Sie kennt dich" eine gelungene Dystopie für Jugendliche geschrieben. Sie ist aber - und das hat mich besonders gefreut - auch für Erwachsene eine spannende Lektüre. Im Jahr 2044 wird eine KI gestartet, die das Überleben der Menschheit gewährleisten soll. Ungefähr 200 Jahre später findet das Leben der Menschen unterirdisch statt. Alles wird von der KI berechnet und geregelt. Livia - die Protagonistin und Ich-Erzählerin des Romans - ist einer dieser Menschen. Bisher hat sie die KI und deren Entscheidungen nicht infrage gestellt. Das ändert sich jedoch, als sie den von der KI vorgegebenen Job in der Krankenstation antritt und dort ihrer ehemaligen Betreuerin Mathea begegnet. Der Roman richtet sich wie bereits erwähnt an Jugendliche. Empfohlen wird der Roman Leser*innen ab dem Altern von ca. 14 Jahren. Ich schließe mich dieser Einschätzung an. Es gibt sehr viele Aspekte, die ich super fand: Das Worldbuilding ist meiner Meinung nach gelungen. Anfangs bekommen wir sehr viele Informationen, aber auch im weiteren Verlauf des Romans tauchen immer wieder weitere Details geliefert, die mal mehr und mal weniger subtil die unterirdische City lebendig werden lassen. Viel wichtiger ist aber, dass die Autorin es wirklich gut schafft, ihre verschiedene Charaktere zum Leben zu erwecken. Es gibt zwar auch einige ziemlich zweidimensionale Charakter (das gilt insbesondere für die menschliche Antagonistin), es gibt aber auch sehr viele facettenreiche Menschen. Es gibt eben nicht nur gute und schlechte Menschen, sondern ganz viel dazwischen. Dass Melissa C. Hill dies in ihrem Roman so einarbeitet, trägt viel dazu bei, dass mir die verschiedenen Personen, dass Handlungsweisen meistens für mich nachvollziehbar waren. Und mir sind einige der Charaktere echt ans Herz gewachsen sind, so dass ich das Buch irgendwann nicht mehr beiseite legen konnte, weil sich so mitgefiebert habe! Super ist die Einbindung aktueller gesellschaftlicher Verhältnisse und Entwicklungen in den Roman. Ja, sie sind teilweise dramatisch überspitzt, aber dass vieles von dem, was im Roman thematisiert wird, den Kern in unserer Gegenwart hat, macht die Kaltherzigkeit der KI nur umso nachvollziehbarer und erschütternder. Vor allem aber regt "Evermind: Sie kennt dich" zum Nachdenken an. Es gibt viel, worüber es sich nachzudenken lohnt: In was für einer Gesellschaft möchte ich leben? Ist ein komplett berechnetes Leben tatsächlich erstrebenswert? Was macht Menschen und Menschlichkeit aus? Was ist Freiheit? Was bin ich bereit zu opfern? Diese und noch viel mehr Fragen werden auf spannende und sehr unterhaltsame Art in den Roman eingewoben. Dass es nicht für die volle Punktzahl gereicht hat, liegt an einigen wenigen Punkten, die für mich nicht nachvollziehbar waren: das Fehlen eines autarken Notstromaggregats, um nur ein Beispiel zu nennen. Ich meine, die Menschen leben unterirdisch und unter anderem auf Luftzufuhr in mindestens drei Ebenen angewiesen. Auf Backups in Form von Notstromaggregaten zu verzichten, erscheint mir fahrlässig. Insgesamt ist Melissa C. Hill eine großartige, spannende und teilweise herzzerreißende Dystopie gelungen, die die Grausamkeit eines Systems, das ausschließlich auf Berechnungen und Effizienz beruht, toll herausgearbeitet hat. "Evermind: Sie kennt dich" ist ein absolut empfehlenswerter Roman.
Kontrolle, KI und Widerstand auf jeden Fall ein Lesetipp für Dystopie-Fans 🙂
Ich liebe Dystopien & vor allem dann, wenn sie sich gar nicht so weit weg von unserer eigenen Realität abspielen. Und auf das Buch bin ich aufgrund einer anderen Rezession gestoßen und mich sofort überzeugt. Obwohl die Geschichte über 200 Jahre in der Zukunft spielt, wirkt vieles rund um Künstliche Intelligenz schon jetzt ziemlich vorstellbar. 🙊 In dem Buch geht es um Livia, die in einer unterirdischen City lebt. Dort wird einfach alles von einer KI namens MAM gesteuert. Wirklich alles. Sie entscheidet zum Beispiel, was die Menschen trinken, welchen Beruf sie bekommen und wie ihr Leben abläuft immer mit dem Anspruch, die „beste“ Entscheidung zu treffen. Diese Idee hat mich erstmals direkt gepackt. Die Welt in der Livia aufwächst gefällt mir sehr gut und vielleicht bin ich auch ein bisschen Guilty aber ich glaube ich hätte wohl kein Problem damit würde mir MAM ein paar Entscheidungen abnehmen 😂 aber wohl nicht in diesem Ausmaß 😂 Die Erde ist nicht mehr „bewohnbar“, deshalb spielt sich alles unter der Oberfläche ab in einer Gesellschaft mit verschiedenen Klassen und wenig Platz. Die ständige Überwachung von MAM hat beim Lesern auch für ein wenig Beklemmung gesorgt aber das hat mir gut gefallen. Livia gefällt mir als Haupt Charakter ganz gut. Am Anfang wirkt sie noch etwas naiv, aber das ändert sich schnell. Sie beginnt, Dinge zu hinterfragen, entwickelt Mut und wächst total über sich hinaus. Doch ist sie mir mit ihrer Unsicherheit aber manchmal auch echt auf den Sack gegangen 🙊 Aber nur manchmal… Die Nebencharaktere fand ich auch relativ rund beschrieben. Tjark mag ich besonders gerne:) Mir hat die Beziehung zwischen Cassian und Livia ganz gut gefallen. Auch wenn mir das manchmal so ne Vibe gegeben hat zwischen Lehrer und Schülerin… das fand ich dann doch ein bisschen komisch. Einen Kritikpunkt hat das alles jedoch auch und zwar hat mir das Ende überhaupt nicht gefallen. Ich fand, es war sehr abrupt auf einmal. 🙊🥲 wenn es doch nur so wenig braucht, um MAM auszuschalten…warum haben sie das den nicht schon früher getan 🤡 auch im Kontext zu den Bewohnern in der City und den Menschen an der Oberfläche hat das alles ja ein offenes Ende… Das hat mir nicht gefallen man hätte ja wenigstens noch ein Kapitel schreiben können machen „zehn Jahre später“ oder so. Das hätte alles noch abgerundet, finde ich. Ich würde das Buch nicht nur Jugendlichen empfehlen, sondern eigentlich allen, die gerne Dystopien lesen oder sich für Themen wie KI und unsere Abhängigkeit von Technologie interessieren.
Nicht denken, sondern MAM einfach folgen
Am Anfang war da nur Verwirrung. Fragen, die wie Nebelschwaden durch die Seiten zogen: Was sind diese Sims? Warum existieren Sims-Welten? Nichts schien greifbar, alles wirkte fremd und künstlich – wie eine Realität, die nicht ganz die eigene ist. Doch mit jeder Seite lichtete sich der Nebel. Und plötzlich erkannte ich das Muster. Die Struktur. Die Kontrolle. Was zunächst irritierte, wurde zu einem Sog. Leise, beinahe unmerklich, hat mich die Geschichte verschlungen. Die Höherstufung der Protagonistin traf mich unerwartet. Sie fühlte sich an wie ein kalter Aufstieg in eine höhere Ebene – nicht befreiend, sondern beunruhigend. Ein Schritt näher an ein System, das größer ist als jeder einzelne Mensch. Am verstörendsten jedoch ist die Vision dieser Welt. Eine Zukunft, in der Menschen das Denken abgeben. In der Eigenständigkeit zur Störung wird. In der man nicht mehr lebt, sondern funktioniert – als verlängerter Arm einer KI, als gehorsames Werkzeug eines übermächtigen Systems. Das MAM-Imperium existiert weiter. Es atmet. Es beobachtet. Es wartet. Dieses Buch ist mehr als nur eine Geschichte. Es ist eine Warnung. Eine dunkle Spiegelung dessen, was geschehen kann, wenn Bequemlichkeit über Freiheit siegt. Und genau deshalb wirkt es nach. Wie ein leises, unheilvolles Flüstern im Hinterkopf. Ich hoffe auf eine Fortsetzung – auch wenn ich fürchte, dass sie noch tiefer in die Finsternis führen könnte.
Spannende Dystopie mit einigen zähen Stellen 🤓 Die Idee und besonders der Anfang hat mir so unglaublich gut gefallen 🥰 ich war so froh wieder in eine neue dystopische Welt eintauchen zu können 🥰 Dann wurde es allerdings sehr zäh, da die Autorin sich sehr viel Zeit nimmt,die Protagonistin, die anderen Charaktere und die Gesellschaft in der sie leben gut zu inszenieren. Dafür war das Erzähltemöo für mich ein wenig zu langsam. Ich mochte Livia von Anfang an, obwohl sie mir an etlichen Stellen ein wenig zu naiv war. Dafür macht sie eine tolle Entwicklung durch und ich habe ihren Weg sehr gerne verfolgt. Die Gesellschaft in der sie lebt hatte schon viele Parallelen zu unserer und das war wirklich erschreckend 😱 Zum Schluss überschlagen sich die Ereignisse und da ging es mir echt viel zu schnell 😱 Zudem war das Ende für mich nicjt ganz befriedigend und es bleiben einige Fragen offen 😕 Alles in allem war es aber eine super interessante Dystopie mit hochaktuellen Themen und definitiv eine Empfehlung wert 🤓
Das Buch sollte jeder Lesen egal welches Alter !
Nicht nur, dass die Protagonistin ebenfalls Livia heißt – was meine Bewertung übrigens nicht beeinflusst –, sondern das Buch sticht auch dadurch heraus, dass es ein hochaktuelles Thema behandelt: künstliche Intelligenz. Die Dystopie spielt 200 Jahre in der Zukunft, im Untergrund von New York, wo eine KI die Kontrolle übernommen hat. Die Menschen folgen ihr, ohne selbst nachzudenken, und die KI bestimmt ihr gesamtes Leben – ihren Beruf, ihren Status und ihr gesellschaftliches Level. Livia wird einem Beruf zugeteilt, den sie gar nicht ausüben möchte, und beginnt daraufhin zum ersten Mal, umzudenken. Zum ersten Mal in ihrem Leben findet sie echte Freundschaften und Liebe. Die Liebesgeschichte baut sich langsam auf und wird sehr schön dargestellt. Teilweise ist Livia ein bisschen naiv, was aber überhaupt nicht schlimm ist, da sie im Buch erst 16 Jahre alt ist. Bei einem Kapitel hatte ich sogar ein paar Tränen in den Augen, weil es so emotional war. Livia merkt, dass die KI nicht immer recht hat und dass man Dinge hinterfragen sollte. Am Ende ist das Buch nochmals sehr Actionreich. Das Ende lässt offen, ob es einen zweiten Band geben könnte, funktioniert aber auch gut als Abschluss. Ich finde es sehr beeindruckend, wie realistisch die Geschichte wirkt – als könnte sie in nicht allzu ferner Zukunft tatsächlich so passieren. Außerdem zeigt sie deutlich, dass man trotz der Existenz von KI immer noch selbst handeln und ein Mensch statt einer Maschine bleiben sollte. Ich finde, dass dieses Buch sowohl Jugendliche als auch Erwachsene lesen sollten. Da das Thema für alle hochaktuell ist.
Tolle Dystopie!
Evermind punktet mit einer genialen Grundidee und einem spannenden Konzept, das sofort neugierig macht. Die Autorin erschafft eine faszinierende Welt, die zum Nachdenken anregt und mit originellen Elementen überrascht. Der Mittelteil zieht sich allerdings stellenweise etwas in die Länge, während das Ende dafür etwas zu abrupt kommt und gerne noch mehr Raum verdient hätte. Insgesamt aber eine wirklich gute Geschichte mit viel Potenzial und einer starken Idee im Kern.
Das hat mir so gut gefallen! Ich mag Livia und Cassian. Dieses Buch ist für jedes Alter etwas, dass Thema ist so wichtig! Ich wurde richtig in die Geschichte hineingezogen. Ich wollte nicht mehr aufhören zu lesen. Kann gar nicht richtig schreiben😅 Diese Geschichte kann ich jedem empfehlen! Es geht zwar um 16 jährige, aber das hab ich kaum gemerkt. Das ganze war, für mich, einfach spannend und es ist beängstigend, wie wahr es sein könnte. Lese ich bestimmt nochmal!
Jahreshighlight ⭐⭐⭐⭐⭐
Evermind. Sie kennt dich hat mich schon mit dem Klappentext sofort angesprochen. Die Themen rund um künstliche Intelligenz, Klimawandel und die Kategorisierung von Menschen sind hochaktuell und erschreckend realistisch dargestellt. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders die letzten Kapitel haben mir durchgehend Gänsehaut beschert und mich emotional sehr mitgenommen. Ich mochte alle Charaktere auf ihre ganz eigene Art, egal ob Livia als authentische und greifbare Protagonistin, Sierra als quirlige Freundin oder Phoenix als einfühlsamer Kollege. Jeder von ihnen hat etwas Einzigartiges in die Geschichte eingebracht, was die Dynamik unglaublich spannend gemacht hat. Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend, sodass die Seiten nur so verfliegen. Auch wenn das Buch als Jugendbuch gilt, finde ich, dass es weit über diese Zielgruppe hinausgeht. Es ist für alle geeignet, die sich für Dystopien und gesellschaftlich relevante Themen interessieren. Unerwarteterweise ist Evermind. Sie kennt dich eines meiner Jahreshighlights geworden. Ein kluges, intensives und emotional packendes Buch, das mich noch lange beschäftigen wird. Klare 5 von 5 Sternen.
Eine intensive Dystopie die beunruhigt. Was nach Zukunft klingt, fühlt sich erschreckend gegenwärtig an. Sie entwirft eine Welt, in der Effizienz alles bedeutet. Die Kälte und Grausamkeit dieses Systems ist eindrucksvoll herausarbeitet. Sie greift Themen wie KI, Klimawandel und die Einteilung von Menschen in Kategorien auf. Jede Entscheidung, jedes Detail wirkt durchdacht und trägt zur beklemmenden Atmosphäre bei. • Obwohl als Jugendbuch konzipiert, reicht seine Vielschichtigkeit über die eigentliche Zielgruppe hinaus. Die grundlegende Handlung findet einen zufriedenstellenden Abschluss, lässt jedoch genug Raum für mögliche Fortsetzungen. • "Evermind" ist ein aufrüttelndes, gedanklich forderndes Werk, das ebenso verstört wie fasziniert.
Hatte eine seichte Story, hat mich nicht umgehauen.
Ein gutes Gedankenspiel, aber nicht zu 100% meins in dem Jugendbuch Evermind geht es um eine allumfassende KI. Diese wird MAM genannt und bestimmt von jedem einzelnen Bewohner der City das komplette Leben. Livia wird eine Level 2 Doit. Das heißt, dass sie in der unterirdischen Stadt, die MAM konstruiert hat, jetzt ein vollwertiges Mitglied wird und ihre Arbeisstelle zugeteilt bekommt. MAM überprüft auch alle Vitalwerte und die Kalorienaufnahme der Bewohner und es wird allen beigebracht, dass sie ihr komplettes Leben unter der Erde verbringen müssen, weil die Erdoberfläche kein Leben mehr zulässt. Nach und nach fühlt sich Livia bevormundet und sie lernt Menschen kennen, die ihr Gefühl bestätigen. Sie erfährt Dinge, die sie nie für möglich gehalten hätte und deckt, nicht ohne Konsequenzen, Dinge auf, die MAM lieber im verborgenen gehalten hätte. Ich finde das Gedankenspiel spannend, was wohl passieren könnte, wenn eine KI für das Leben verantwortlich wäre. Es gab für mich keine richtige Spannungskurve, allerdings kann das auch daran liegen, dass es ein Jugendbuch ist. Es plätschert ein wenig vor sich hin. Es gibt ein Finale aber auch das hat mich leider nicht in seinen Bann ziehen können. Allerdings gab es einige Situationen in dem Buch, da bin ich richtig wütend geworden ob der Dreistigkeit, die teilweise in dem Buch vorkommt. Also es wurden schon Emotionen übertragen, wenn auch nicht so, wie ich gewohnt war. Der Schreibstil war einfach gehalten und die Geschichte auch. Es war ein fließender Strang von der Erzählung her. Und es gab auch einige Plot twists, die ich auch gefeiert habe und auch nicht kommen sehen habe.
Wow ein absolutes Highlight. Es ist sau gut geschrieben und mega spannend. Ich hab es so weg gesuchtet, da ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht. Eine Sache, konnte ich ziemlich am Anfang erahnen, aber das tut einem nicht die Story kaputt machen, zudem man da erst am Ende wieder dran denkt, da so viel passiert. Für jeden der sich für KI interessiert und Nervenkitzel mag ein absolutes Muss. Klare Empfehlung Inhaltsangabe (Quelle :Amazon) Eigentlich sollte Livia das perfekte Leben führen. Schließlich wurde ihre Zukunft von MAM berechnet, einer Künstlichen Intelligenz, die die Menschheit vor 200 Jahren vor dem Untergang rettete und seither das Leben aller gestaltet. Ihre Freizeit verbringt Livia in den Sims, täuschend echten Simulationen, in denen die Welt vor der Klimakrise nachgestellt wird. Auch ihren Job als Krankenpflegerin verdankt sie MAM. Doch Livia beschleicht das Gefühl, dass MAM bei ihrer Berufswahl einen Fehler gemacht hat – und dass sich hinter der Fassade ihrer perfekten Gesellschaft ein dunkles Geheimnis verbirgt. Wieso erkennt ihre Freundin Anouk sie plötzlich nicht mehr? Warum will sich der mysteriöse Cassian immer wieder mit ihr treffen? Und wieso spielen ihre Gefühle jedes Mal verrückt, wenn er sie ansieht? Zu spät merkt Livia, dass es kaum etwas gibt, das MAM nicht erfährt…
Ein Hörbuch, das mich fesselte, aber nicht ganz halten konnte
Livia ist 16 Jahre alt und lebt in einer Welt, in der eine mächtige Künstliche Intelligenz namens Multipurpose Artificial Mind (MAM) das Leben der Menschen vollständig steuert: Von der Berufswahl über die Freizeit bis hin zur sozialen Struktur. Sie soll eigentlich das perfekte Leben führen – doch plötzlich zweifelt sie. Sie bemerkt, dass ihre Freundin sie nicht mehr erkennt und ein geheimnisvoller Junge namens Cassian auftaucht, der Fragen aufwirft. Livia beginnt zu hinterfragen, ob MAM wirklich alles zum Wohl der Menschen lenkt oder ob hinter der scheinbaren Ordnung eine dunkle Wahrheit steckt. Gemeinsam mit Cassian beginnt sie, mehr über das System zu erfahren – und zugleich verändern sich ihre Gefühle und Wahrnehmung. Meine Meinung: ⭐⭐⭐,5 Das Audiobook startet mit einem eher langsamen Erzähltempo, legt dabei aber großen Wert darauf, den Leser behutsam in Livias Welt einzuführen. Die bildhafte und lebendige Sprache macht es leicht, in die futuristische Umgebung einzutauchen – man hat fast das Gefühl, Livia direkt zu beobachten oder die Handlung aus der Perspektive von MAM mitzuerleben. Evermind. Sie kennt dich“ ist ein spannendes Hörbuch mit einer dichten, leicht düsteren Atmosphäre – stellenweise hatte ich richtige Billionaires-Bunker-Vibes, was mir gut gefallen hat. Der Plottwist trifft absolut unerwartet und zieht einen sofort tiefer in die Geschichte. Allerdings verliert der Twist später etwas an Logik. Was das Hörerlebnis selbst betrifft: Die fehlenden getrennten Kapitel in der Audiospur waren wirklich störend. Pausen landeten ständig mitten im Kapitel, was den Flow sehr beeinträchtigt hat. Insgesamt aber trotzdem ein unterhaltsames Hörbuch mit starken Momenten.
Endlich mal wieder eine Dystopie. Ich habe ja echt ewig keine mehr gelesen! Hier hat mich ein erschreckendes Bilder der Zukunft erwartet! Und so weit hergeholt ist es traurigerweise gar nicht, wenn man sich die heutige Entwicklung mit der K.I anschaut. Passend dazu hat die Autorin aktuelle gesellschaftliche Themen eingebaut, die das ganze noch näher wirken lassen und das ganze sehr düster wirken lassen. Was mich echt mulmig gestimmt hat. Aber was ich daran gut finde ist, dass man mal intensiver über das ganze nachdenkt. Anfangs muss ich sagen, dass sich das Buch für mich sehr gezogen hat ! Aber dann, Schlag auf Schlag, wurde es sehr spannend und ich war wie in einem Sog! Ich konnte es gar nicht mehr beiseite legen! Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr angenehm, leicht und packend. Aber auch schockierend, emotional und düster. Es herrscht dauerhaft so eine gewisse Anspannung. Livia ist eine tolle, starke Protagonisten, die eine unglaublich tolle Entwicklung durchmacht. Natürlich bekommen wir auch eine sehr schöne Lovestory, die mich hat schmelzen lassen. Grad in so einer Gesellschaft ist das was sehr besonderes. Es wird tiegehend, schockierend, emotional, mitreißend und verdammt spannend. In einer Zukunft, die einem schon Angst macht!
Spannende Geschichte, aber mir haben manchmal die logischen Details gefehlt.
Von Anfang an hatte ich immer den Vergleich mit „Silo“ von Hugh Howey im Hinterkopf. Es gibt viele Parallelen wie das Leben unter der Erde oder die höhere Macht, die über die Bevölkerung bestimmt. Trotzdem ist mir die Geschichte von Livia nah gegangen und ich konnte wirklich mit ihr mitfühlen. Auch die Komponente der KI hat mir sehr gut gefallen. Doch immer wieder haben mir die Details und die Tiefe der Geschichte gefehlt. Ich hätte gerne mehr über das Leben und die einzelnen Departments erfahren. Ich habe mir Fragen gestellt wie zum Beispiel: wer gebärt Kinder und wo wachsen sie auf? Warum gibt es Care Giver und wer sind dann die Eltern der Kinder? Wer hat das gesamte System erschaffen? Und warum wird das überhaupt nicht thematisiert? Warum gibt es kein Notfallprotokoll bei Stromausfall? All diese unbeantworteten Fragen haben, zu den 3,5 Sternen geführt, die ich nun vergeben habe. Alles in allem, aber trotzdem eine sehr unterhaltsame Geschichte, die man schlecht zur Seite legen kann.
Es lässt sich nicht alles berechnen .
Ich mag Dystopien und vom Storyinhalt ist sie gut, Ki ist und wird auch immer mehr zum Thema. Es war interessant zu verfolgen. Leider fand ich das man die "neben Protagonisten" nicht gut genug kennen lernt. Mir fehlte einfach die Verbindungen zu den Meisten. Das Ende schreit wörtlich nach einem 2ten Teil. Für mich ist noch soviel offen, das man eig. noch in diesem Buch klären hätte sollen. Schade
Ist das die Zukunft, die wir schon betreten haben?
Dieses Buch lässt mich nicht los. Es ist klug, verstörend und erschreckend realistisch, es zeigt eine Zukunft, die wir längst betreten haben. Stellt euch eine Welt vor, in der eine KI euch besser kennt als ihr euch selbst! Jede Entscheidung, jeder Gedanke, jedes Gefühl wird analysiert. Die perfekte Illusion von Sicherheit – bis ihr merkt, dass ihr nicht mehr wisst, was wirklich von euch selbst kommt. Melissa C. Hill entwirft eine Zukunft, die näher wirkt, als man zugeben möchte: Menschen, die sich vollständig auf eine allwissende KI verlassen. Eine Gesellschaft, die Kontrolle mit Fürsorge verwechselt. Und die Frage, ob Freiheit überhaupt noch existiert, wenn sie algorithmisch vorgegeben wird. Besonders eindringlich ist die Dynamik zwischen Livia und Cassian. Livia lebt in Gehorsam zur KI, genannt MAM, – bis Cassian auftaucht, als Störung in dieser perfekten Ordnung. Zwischen ihnen entsteht etwas, das mehr ist als eine Liebesgeschichte: ein stiller Aufstand, ein Aufbrechen von Fremdbestimmung. Cassian schenkt ihr keinen einfachen Ausweg, sondern Zweifel. Mut. Den ersten Schritt zu einem eigenen Denken. Ihre Beziehung ist leise, gefährlich, bedeutungsvoll und zeigt, wie menschliche Nähe zur Rebellion gegen Kontrolle werden kann. Dieses Buch fordert, rüttelt auf und bleibt im Kopf. Es ist keine ferne Dystopie, sondern ein Spiegel unserer Gegenwart: Was passiert, wenn wir Maschinen erlauben, uns zu definieren? Wer sind wir, wenn unser freier Wille programmierbar wird? Fazit: Brilliant konstruiert, atmosphärisch, beunruhigend. Ein Roman, der lange nachhallt und uns zwingt zu fragen, wie frei wir wirklich sind. Geschrieben und gedacht für Jugendliche ab 14, wichtig wahrscheinlich für uns alle!



































