Elektra

Elektra

Softcover
3.7317

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Description

A spellbinding reimagining of the story of Elektra, one of Greek mythology's most infamous heroines, from Jennifer Saint, the author of the beloved international bestseller, Ariadne.

Three women, tangled in an ancient curse.

When Clytemnestra marries Agamemnon, she ignores the insidious whispers about his family line, the House of Atreus. But when, on the eve of the Trojan War, Agamemnon betrays Clytemnestra in the most unimaginable way, she must confront the curse that has long ravaged their family.

In Troy, Princess Cassandra has the gift of prophecy, but carries a curse of her own: no one will ever believe what she sees. When she is shown what will happen to her beloved city when Agamemnon and his army arrives, she is powerless to stop the tragedy from unfolding.

Elektra, Clytemnestra and Agamemnon's youngest daughter, wants only for her beloved father to return home from war. But can she escape her family's bloody history, or is her destiny bound by violence, too?

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
320
Price
18.50 €

Posts

63
All
5

Ich liebe mythologische Geschichten, und auch diese hat mich nicht enttäuscht. Es ist die Geschichte der Schwestern Helena und Klytämnestra und den Brüder Agamemnon und Menelaos. Das Schicksale deren Kinder, durch einen alten Fluch an die Familie gebunden, einen Fluch aus Mord, Verrat und Rache, der sich unaufhaltsam seit Generationen zu wiederholen scheint .... Wer Freude an der griechischen Mythologie hat, an Mykener und Spartaner, wird in den Bann gezogen werden

4

Brutal & herzzerreißend (wie jede griechische Tragödie)

4

Ich bin ein großer Fan der griechischen Mythologie und habe mich deswegen sehr auf das Buch gefreut. Ich habe es verschlungen und konnte gar nicht aufhören zu lesen. Obwohl ich die Geschichte kannte, war es trotzdem mal was Neues diese aus der Sicht von etwas unbekannteren Figuren zu lesen. Die Götter stehen nicht so sehr im Vordergrund wie bei anderen Büchern über den trojanischen Krieg. Ein Punkt abzug gibt es, weil Elektra an sich am wenigsten Platz in dem Buch einnahm.

4

Mochte ich echt gerne! Ich liebe den Schreibstil von Jennifer Saint und dass sie ihre Figuren so schreibt, als wären sie sehr weit entfernt. Obwohl ich sonst den emotionalen Bezug zum Charakter brauche und eine gewisse Nähe spüren muss, ist das bei ihren Büchern nicht der Fall. Ich habe die Geschichte um Elektra, Klytämnestra und Kassandra echt gerne gelesen, denn alle drei eint dieselbe Tragödie, die mit dem Trojanischen Krieg verbunden ist. Das Buch ist für alle Mythologie Fans und diejenigen, die es werden wollen einfach perfekt als Einstieg!

3

Nicht schlecht, aber....

... Ich komme mit dem Schreibstil der Autorin nicht zurecht. Ich habe bereits "Atalanta" von ihr gelesen, und da hatte ich auch schon ziemliche Probleme mit eben jenem Schreibstil. Ich würde behaupten, dass "Elektra" flüssiger zu lesen war, aus genau einem Grund: die wechselnden Perspektiven. Die sorgen für etwas mehr Spannung. Was mich vor allem gestört hat: Zeitsprünge mitten im Absatz und Dinge so sehr umschreiben, dass man sich nicht mehr auskennt, bzw. einfach nicht schlüssig rauslesbar sind

5

Immer wenn ich etwas über die griechische Mythologie lese verliere ich mich so in diesen Geschichten. Gerne mehr davon!

3.5

"...nichts bleibt für immer gleich." Eine schöne Nacherzählung des griechischen Mythos um Elektra. Nichtsdestotrotz würde ich sie nicht als Hauptprotagonistin benennen (was man beim Titel vielleicht erwartet), sondern Klytämnestra diese Rolle zuschreiben. Für mich persönlich wurden in diesem Buch ein paar Perspektiven zu viel beleuchtet. Die Wechsel waren nicht immer reizvoll, deswegen auch Sternabzug. Insgesamt ist es eine Geschichte, die bis zum Ende von Rache und Hassgefühlen getränkt ist. Das muss man mögen, aber sehr interessant aufgrund der mythologischen Grundlage des Romans.

"...nichts bleibt für immer gleich."
Eine schöne Nacherzählung des griechischen Mythos um Elektra. 
Nichtsdestotrotz würde ich sie nicht als Hauptprotagonistin benennen (was man beim Titel vielleicht erwartet), sondern Klytämnestra diese Rolle zuschreiben. Für mich persönlich wurden in diesem Buch ein paar Perspektiven zu viel beleuchtet. Die Wechsel waren nicht immer reizvoll, deswegen auch Sternabzug.
Insgesamt ist es eine Geschichte, die bis zum Ende von Rache und Hassgefühlen getränkt ist. Das muss man mögen, aber sehr interessant aufgrund der mythologischen Grundlage des Romans.
4

In das Cover habe ich mich, dank der wunderschönen Goldprägungen, sofort verliebt 🥰 Aber auch der Schreibstil des Buches konnte mich sofort überzeugen. Mit viel Spannung, Witz aber auch ergreifenden Stellen erzählt das Buch die Geschichte von Elektra (der Prinzessin von Mykene & Tochter des Agamemnon). Oder etwa doch nicht? Mir kam es nämlich eher so vor, als würden wir die Geschichten von Kassandra (der Schwester von Paris (der der Helena geklaut hat)) und von Klytämnestra (Elektras Mutter) erzählt bekommen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Buch hauptsächlich aus ihren POV‘s geschrieben wurde und erst zum Ende hin Elektras Sicht häufiger dazukommt. An sich finde ich das aber gar nicht schlimm. Elektra war zu manchen Zeitpunkten einfach zu jung und ich habe es geliebt das Geschehen aus den Blickwinkel von Klytämnestra und Kassandra zu erleben. Ich konnte mich mit ihrer Sichtweise auch viel mehr identifizieren als mit Elektras. Sie hat mich mit ihren Ansichten meistens einfach nur genervt, aber wahrscheinlich auch nur, weil ich Agamendon schon seit dem Buch „das Lied des Achill“ gehasst habe. Auch mit dem Ende bin ich nur so semi zufrieden, aber da kann die Autorin nichts für. Geschichten über die griechische Mythologie enden halt wie sie geendet haben. Aus diesem Grund bin ich etwas Zwiegestalten. Es ist wirklich ein gutes Buch, welches ich zeitweise super gerne gelesen habe, zeitweise war ich aber auch einfach nur genervt von Elektra. Trotz allem aber eine Empfehlung 🫶🏻 ⭐️⭐️⭐️⭐️ (4 | 5)

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4

"Elektra, die hell Leuchtende" erzählt die Geschichte von drei Frauen, denen keiner Gehör schenkt und die ihr Schicksal selbst bestimmen wollen. Die Autorin schafft es auf eindrucksvolle Weise, die Leser in die Welt dieser starken Frauen zu entführen und ihre inneren Kämpfe sowie ihren Mut zur Selbstbestimmung authentisch darzustellen. Ein sehr schönes Buch, das sich schnell und einfach lesen ließ!

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3.5

Ich liebe Romane über die griechische Mythologie aus der Sicht starker Frauen. Diesen Roman liest man besser mit ein bisschen Vorkenntnissen.

Elektra: Ihr Vater war Agamemnon, Herrscher von Mykene und Anführer der Griechen im Trojanischen Krieg. Ihre Mutter, Klytaimnestra, hasste ihren Mann Agamemnon, da dieser für gute Windverhältnisse zum Kriegsaufbruch bereit war seine älteste Tochter, Iphigenie, den Göttern zu Opfern. Klytaimnestra konnte ihm diese abscheuliche und herzlose Tat nie verzeihen. Geduldig wartete sie auf die Rückkehr ihres Mannes aus dem Trojanischen Krieg. Ihre jüngste Tochter Elektra hingegen wartete voller Sehnsucht auf die Rückkehr ihres geliebten Vaters. Für ihn hat dieser nichts unrechtes getan. Wenn die Götter Opfer fordern dann ist es eine Pflicht, diese auch zu erfüllen. Als ihr Vater endlich nach zehn Jahren aus dem Trojanischen Krieg nach Hause kommt, ist Elektra die Einzige die ahnt, dass sich Klytaimnestra an Agamemnon rächen will. Mit aller Macht versucht sie dies zu verhindern. Ich liebe die Romane von Jennifer Saint und Madeline Miller über die griechische Mythologie aus der Perspektive starker Frauen sehr. Wer keine Kenntnisse hat über die griechische Mythologie wird es hier wohl etwas schwer haben um nicht den Überblick zu verlieren. Es kommen viele Figuren und Götter vor, da ist es von Vorteil wenn man schon ein klein wenig Vorkenntnisse hat. Dies war nicht mein liebster Roman in diesem Genre, dafür war mir Elektra einfach überhaupt nicht sympathisch genug. Ihre blinde Loyalität ihrem Vater gegenüber waren für mich ei fach nur unverständlich. Doch so ist nun einmal die Sage, eine tolle Lesezeit hatte ich trotzdem.

3

Es ist eine Neuinterpretation der Geschichte von Elektra und ihren Angehörigen. Der Schreibstil ist weitestgehend flüssig, jedoch war es für mich nicht fesselnd genug. Es gab ein paar Lücken und ich vermisste den Schreibstil von Sophokles oder Euripides. Noch dazu hätte ich gerne auch eine Sicht der Dinge gehabt von einem der Männer. Vielleicht aber ist auch dieses Frauen bezogene nicht ganz für mich geeignet und ich sollte bei dem Originalstoff bleiben.

4

Saint hat einen wunderschönen Schreibstil. Fesselnde Nacherzählung der antiken Vorlage.

3.5

Eine sehr kurzweilige und spannende Nacherzählung der Sagen um die Atriden und die Ereignisse unmittelbar vor und nach dem trojanischen Krieg aus weiblicher Perspektive. Trotz des für jede*n mit griechischen Sagen Vertraute*n unüberraschenden Endes gelingt es Jennifer Saint, die Spannung durchweg aufrecht zu erhalten. Klytaimnestra und Kassandra sind vielschichtig dargestellt - ihre Kapitel habe ich förmlich verschlungen. Elektra selbst hingegen bleibt über große Teile des Buches ein wenig eindimensional in ihrer (für mich auch aus der Erzählung heraus) teils nicht nachvollziehbaren Heldenverehrung für ihren Vater. Zwar gibt es zum Ende hin eine Tendenz zu etwas mehr charakterlicher Tiefe, diese kommt jedoch in meinen Augen zu spät und hat leider zur Folge, dass der Epilog (hätte man den nicht weglassen und das Ganze als die furchtbare Tragödie anerkennen können, die diese Sage nunmal ist?) etwas aufgesetzt und unpassend wirkt. Insgesamt aber ein gutes und unterhaltsames Buch, das ich gerne weiterempfehle.

5

Wieder ein Genuss! 🥰

4

Ein gutes Buch, über die tragische Geschichte der drei Frauen, die diese Erzählung aus ihren Perspektiven berichten. Durch die kurzen Kapitel fliegt man förmlich durch das Buch. Meiner Meinung nach eine traurige und tragische Geschichte, die auf diesen Seiten sehr fesselnd neuerzählt wird.

4

So schön!

Seit meiner Schulzeit bin ich fasziniert von griechischer Mythologie; Ich hatte den weltbesten Latein- und Griechischprofessor, der ein begnadeter Erzähler war. Und später hörte ich die Erzählungen des hochgeschätzten Michael Köhlmeier rauf und runter. Daher ist es wenig verwunderlich, dass ich mit einer Mischung aus Vorfreude und Skepsis dieses Buch zu lesen begonnen habe... Ein wenig überraschend war, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von drei Frauen erzählt wird - es ist also nicht unbedingt die titelgebende Elektra die Hauptfigur. Aber zum Glück war ebenso überraschend der wirklich ansprechende Stil und die Spannung (obwohl ich die Geschichte kannte). Und ich kann mich erinnern, dass ich mich schon immer nicht entscheiden konnte, wen von Elektra und ihrer Mutter Klytaimnestra ich bemitleidenswerter und wen ich grausamer finde. Interessanterweise beide beides. Und Kassandra war immer schon und bleibt eine Sympathieträgerin für mich. Ein wirklich gelungenes Werk, vermutlich auch ohne Vorwissen sehr gut zu lesen. Und außen wunderschön mit Goldverzierung. Klare Empfehlung!

5

Die Geschichte des trojanischen Krieges aus Sicht der Frauen- ein grandioses Lesevergnügen, vielschichtig und komplex, aber genauso mitreißend und genial.

Werbung Der Einstieg fiel mir leicht und machte sofort Freude. Ich konnte mich schnell in die Charaktere hineinversetzen und in die Story finden. Zwischenzeitlich gab es Erzählungen über die Geschichte hinter den Charakteren, das waren mir etwas zu vieles Infos und Namen, sodass ich da manchmal fürs Erste nicht durchgeblickt habe, wer zum Beispiel wessen Vater war, wen ermordet hat und wie es zusammenhing. Einige Dinge waren mir wohl sehr gut bekannt, bei anderen war ich dann doch nicht ganz bewandert in der griechischen Mythologie. Das Buch ist aus der Sicht von Elektra, Kassandra und Klytämnestra geschrieben. Ich hatte anfangs etwas Sorge, dass ich nicht ganz mitkommen würde, aber mir fiel es überhaupt nicht schwer, zwischen den Perspektiven zu wechseln und ich fand eine Story interessanter, als die andere! Die drei Frauen waren ganz wunderbare Charaktere, in einzigartigen Situationen. Die Geschichte des trojanischen Krieges aus Sicht der Frauen zu erleben, war ebenso faszinierend, wie emotional. Ich mochte es, wie die Denkweise der Charaktere dargestellt wurde und man den bekannten Ablauf der Geschichte so aus einem anderen Blickwinkel erleben konnte. Es war ein bisschen, als würde ich ein unfassbar spannendes und gut geschriebenes Geschichtsbuch lesen, das zusätzlich die Gefühle der Charaktere wiedergibt. Ich mochte die Stimmung gern und konnte mich irgendwann sehr gut in die Beziehungen und Charaktere hineinfinden. Teilweise wünsche ich mir, es würde die ganzen Geschichten nochmal genau so wunderbar erzählt und geschrieben in Dramenform geben. Das hätte auf jeden Fall auch seinen Reiz, denn obwohl ich die auch immer gerne gelesen habe, fehlte mir etwas, das das Buch mir geben konnte. Hinzu kommt, dass die Story des Öfteren größeren Zeitsprünge brauchte, die sich für mich gut einfügten und perfekt zum ganzen Aufbau passten. Kurz gesagt: Ich fand es einfach grandios.

Die Geschichte des trojanischen Krieges aus Sicht der Frauen- ein grandioses Lesevergnügen, vielschichtig und komplex, aber genauso mitreißend und genial.
3.5

War okay

Zugegeben war es nicht das, was ich erwartet habe, da sich ein Großteil der Geschichte darum gedreht hat, was in Agamemnons Abwesenheit geschehen ist. Die Geschichte an sich von den drei Frauen fand ich trotzdem recht spannend und interessant, vorallem da alle so eine schlechte Vergangenheit hatten. Elektra und ihre Mutter Klytämnestra haben beide Entscheidungen getroffen, die für mich nicht nachvollziehbar waren aber es ist halt griechische Mythologie 🤷‍♀️. Ehrlich gesagt hätte ich mir ein mehr erhofft aber interessant war das Buch trotzdem.

4

Nicht so gut, wie der Rest ihrer Bücher, aber immernoch empfehlenswert! Wir haben hier eigentlich drei Sichtweisen, drei Frauen, die die trojanische Nachkriegszeit erzählen. Einmal unsere Titelheldin, Elektra, die überraschenderweise wenig vorkommt (im großen Vergleich). Dann ihre Mutter und (was mir am meisten gefiel) Kassandra - ja, die Kassandra. Ich mag es einfach über die griechische Myhtologie zu lesen und mehr Ideen und Sichtweisen zu bekommen, daher sind für mich die Bücher von Jennifer Saint ein Pflichtkauf! Sie enttäuschen einfach nicht! Wobei ich ihren vorherigen Roman (Ich, Ariadne) besser fand ... aber auch dieses Buch hat seine glanzmomente für mich gehabt!

3

Am Anfang stehen noch Kassandra und Klytämnestra im Mittelpunkt. Kassandra kann in die Zukunft sehen, aber als sie den Wünschen des Gottes nicht entsprach, hat Apollo sie verflucht, sodass ihr niemand mehr glauben will, wenn sie ihre Familie vor Katastrophen warnt. Auch, als ihr Bruder Paris sie alle dem Untergang zu weihen droht, kann Kassandra immer nur zusehen, ohne etwas ausrichten zu können. Klytämnestra ist die Schwester der bekannten Helena und schon bald die Frau des Königs der Griechen, Agamemnon. Der jahrelange Krieg hat schon für viel Abstand zwischen ihnen gesorgt, aber auch davor schon hatten sie oft unterschiedliche Ansichten. Nun möchte sie ihre Kinder vor Agamemnon und seinem Ehrgeiz beschützen, und vor dem Fluch, der über seiner Familie hängt und für schreckliche Mordfälle innerhalb der Familie sorgt. Ihre Tochter Elektra ist am Anfang der Geschichte noch gar nicht geboren und danach ist sie noch lange sehr jung, erst zum Ende hin kommt sie wirklich zu Wort und da das Buch mich bis dahin kaum packen konnte, konnte ich auch danach kaum noch überzeugt werden. Weil der Buchtitel nun mal ihren Namen enthält, hatte ich mehr von Elektra erwartet, obwohl ich auch den Mythos schon einmal gehört hatte und eigentlich wusste, wie sich ihre Geschichte entwickeln muss. Ich mochte das Tempo nicht besonders, ich konnte oft nicht nachvollziehen, wie viel Zeit verging, oft waren es Jahre, die man kaum spüren konnte. Natürlich habe ich viel aus den alten Sagen wiedererkannt und das hat schon dabei geholfen, dass ich der Geschichte trotzdem gut folgen konnte. Es gab jede Menge Namen und Charaktere, die am Trojanischen Krieg beteiligt waren, aber sie kamen und gingen oft sehr schnell, viele Ereignisse hat man auch kaum richtig miterlebt und das lässt alles etwas irrelevant erscheinen. Ich mochte an dem Buch zum Beispiel die feministischen Ansätze, aber trotz der Tode und Katastrophen ließ es mich eher kalt.

3

Elektra ist die jüngste Tochter von Klytämnestra (Schwester von Helena) und Agamemnon und Prinzessin von Mykene. Sehnsüchtig wartet sie auf die Rückkehr ihres Vaters, nachdem dieser in den Krieg nach Troja zieht. Elektra leidet sehr unter der rachsüchtigen Mutter. Denn diese hat ihrem Mann ewige Rache geschworen, da er Tochter Iphigenie opferte. Als Agamemnon aus dem Krieg rückkehrt, hat er Kassandra im Schlepptau, eine Priesterin. Kassandra kann die Zukunft vorhersehen und sagt ihnen eine allen ein großes Unheil voraus. Doch niemand will ihr Glauben schenken. So sind die Leben der drei Frauen miteinander verbunden, denn ein Wohlwollen hängt von den Göttern ab und zeitgleich auch, von den Männern in ihrem Umfeld. Jennifer Saint bringt uns die Geschichte aus der Sichtweise der Frauen näher. Ähnlich wie bei „Penelope und die zwölf Mägde“ dreht sich die Erzählweise um; wir hören die Frauen und nicht die Stimmen der vermeintlichen Helden. Schmerzhaft, dramatisch und wütend wird erzählt von den Verlusten, Fehlentscheidungen und über den Krieg. Kassandra erzählt über die Schlacht aus ihrer Sicht. Auch hier finde ich die Idee, die Geschichte aus Sicht der Frauen nachzuerzählen, sehr spannend und es hat die Lektüre auch aufgepeppt. Dennoch zischt der Inhalt für mich etwas am Ziel vorbei, denn die Figur der Elektra wirkt im Gesamten sehr blass und ungreifbar. Auch Klytämnestra und Kassandra leuchteten für mich nicht übermäßig stark - konnte ich gewisse Dinge nicht wirklich nachvollziehen. Der Schreibstil ist grundsätzlich gut lesbar, phasenweise fand ich ihn etwas holprig, aber das ist Geschmackssache. Die Geschichte wird an vielen Stellen wiederholt und wird so stellenweise zäh. Der Buchumschlag ist sehr schön gestaltet. Im Grunde hat mich die Geschichte gut unterhalten und ich fand die Sichtweise interessant und spannend. Wer diese andere Sichtweise aus der griechischen Mythologie lesen möchte und dessen Erwartungen nicht allzu hoch sind, der wird hier eine nette Lektüre finden.

4

Ein feministischer Blick auf die Figuren der Ilias In Elektra widmet sich Jennifer Saint der griechischen Mythologie aus einer ungewohnten Perspektive: Statt den bekannten männlichen Helden wie Achill oder Odysseus stehen hier die oft übergangenen weiblichen Figuren im Mittelpunkt. Saint verleiht insbesondere Klytaimnestra, aber auch Helena und Elektra eine eigene Stimme und zeichnet ihre Geschichte mit emotionaler Tiefe und psychologischer Komplexität nach. Im Zentrum der Handlung steht der Mord Klytaimnestras an ihrem Ehemann Agamemnon – eine Tat, deren Vorgeschichte und Folgen eindrucksvoll geschildert werden. Die Autorin beleuchtet dabei Themen wie Liebe, Verlust, Wut und Rache und eröffnet damit eine neue Perspektive auf bekannte mythische Stoffe. Elektra ist ein gelungener Beitrag zur feministischen Neuinterpretation klassischer Erzählungen. Der Roman bietet sowohl mythologisch Interessierten als auch Leser*innen literarischer Gegenwartsliteratur einen spannenden Zugang zur Welt der antiken Tragödien.

4

Elektra ein bisschen zu obsessed mit ihrem Vater, dafür, dass er ihre Schwester getötet hat???

4

Wer mir schon länger folgt, der weiß, dass ich die griechische Mythologie absolut liebe. Und natürlich musste ich da auch diesen Roman über Elektra lesen, der mich wirklich zu tiefst berührt hat. Sie ist so eine starke junge Frau und immer wieder, wenn ich diese Bücher lese, realisiere ich, wie stark wir Frauen doch eigentlich sind. Allgemein gesagt, war es sehr interessant, einen Blick über alle drei Frauen dieser Geschichte zu bekommen und zu wissen, was in ihnen vorgegangen ist.

5

ich bin begeistert

ich habe dieses buch innerhalb weniger sitzungen verschlungen. den doch eher negativen bewertungen für dieses buch kann ich wenig bis garnicht zustimmen. vielleicht liegt es daran, dass ich ein neuling in der welt der griechischen mythologie bin. der vermehrt kritisierte schreibstil hat mich völlig in den bann gezogen. selten konnte ich ein buch so flüssig lesen. ich wusste so gut wie nichts über troja und seine geschichte bevor ich mit dem lesen angefangen habe. vielleicht war das auch zu meinem vorteil, da mich die story echt überrascht und teilweise auch ziemlich schockiert hat. jennifer saint hat mich vollständig mitgerissen in die welt des antiken griechenland. so sehr, dass ich echt ein wenig traurig darüber bin, dass das buch nicht etwas länger ist.

4.5

Drei Frauen erzählen ihre Geschichten von der Liebe, dem Krieg und der endlosen Rache

Auf eine interessante und mitreißenden Art erzählt dieses Buch die Geschichte dreier Frauen. Klytämnestra, Schwester von Helena und Königin von Mykene, gezeichnet und gefangen in ihrer Trauer um ihre ältesten Tochter. Kassandra, Schwester von Hektor und Paris, Priesterin des Apollon mit seiner Gabe gesegnet und verflucht, muss hilflos mitansehen wie ihre Warnungen ignoriert und ihre Heimat dem Untergang unaufhaltsam entgegensteuert. Elektra, Prinzessin von Mykene und Tochter vom König und Anführer des größten griechischen Heeres, die der Liebe ihres Vaters beraubt nach Rache sinnt. Eine Geschichte voller Leid und Elend, die davon erzählt, wie die Liebesbanden von Familien zerreissen und nichts als blinder Schmerz und Leere übrig bleibt.

4

Weibliche Rache im alten Griechenland Die Sagen des klassischen Altertums sind Heldensagen, voller grausamer, ruhmreicher Taten der Männer: Agamemnon, Odysseus, Paris. Doch wie sehen diese Geschichten aus der Sicht der Frauen aus? In ihrem Roman Elektra, die hell Leuchtende erzählt Jennifer Saint die Geschichte des Kriegs um Troja aus der Sicht dreier Frauen: Kassandra, Schwester des Paris und Seherin; Klytämnestra, Zwillingsschwester der schönen Helena und Frau des Agamemnon und Elektra, Tochter von Klytämnestra und Agamemnon. Drei Frauen, deren Schicksal grausam ist und die getrieben werden von Rachegedanken und Ängsten. Der Einstieg in dieses Buch fiel mir aufgrund der wechselnden Erzählperspektiven nicht ganz leicht, doch nach einigen Seiten hatte mich die alte, so bekannte und doch neu erzählte Geschichte von Liebe und Verrat, Göttergehorsam, Krieg und Rache voll in den Bann gezogen. Hauptaugenmerk wird auf die Rolle der Frau gelegt, sei es als gehorsame Tochter, Kriegsbeute oder Priesterin. Das ist oft grausam und nur schwer zu ertragen, macht aber Lust darauf, sich wieder mit den alten Sagen zu beschäftigen. Mein Fazit: ein faszinierender, feministischer Roman, der ein anderes Licht auf die Heldensagen des alten Griechenlands werfen. Lesenswert.

5

Aus drei Perspektiven erzählt. Wirklich gelungen.

4.5

Wie die Mutter so die Tochter

#elektradiehellleuchtende ist das zweite Buch der Autorin #jennifersaint und für mich war es auch diesmal ein Volltreffer.  Ich liebe es, wie die Autorin die Dramaturgie der Sagen der griechischen Mythologie in ihren Büchern umsetzt. Wie sie das Geschehen aus Sicht der Frauen erzählt und Ihnen eine Stimme und eine gewichtigere Rolle in den Sagen verleiht und sie damit greifbarer für den Leser macht. Und dabei zeigt die Autorin nicht nur die liebreizenden Charaktereigenschaften der Frauen, sondern auch die eher unsympathischen Seiten. Besonders gut kommen die Streitigkeiten und tiefe Kluft zwischen Elektra und ihrer Mutter Klytämnestra zur Geltung. Die beide eine komplett andere Sichtweise auf das Geschehene haben und dabei beide den Standpunkt der Anderen nicht nachvollziehen, geschweige denn tolerieren, können und sich dabei doch so ähnlich sind.  Aber auch die Hilflosigkeit und Verzweiflung von Kassandra beruhend auf ihrer Gabe, die Apollon ihr schenkte, kommt gut rüber. Generell werden dem Leser die Emotionen der Protagonistinnen gut rüber gebracht ohne dabei zu emotional zu werden.  Was mir in dem Buch hier besonders gut gefallen hat, sind die detaillierten Erklärungen der Familienstammbäume und deren Geschichten, sowie die nicht extrem göttliche Mythologie. Hier ist alles sehr "realistisch" gehalten, hier kommen keine Götter und "Lenken" das Geschehen. Es ist so gehalten, dass man sich alles trotzdem vernünftig erklären kann. Lediglich beim letzten Drittel wurde mir einiges zu schnell abgehandelt. Hier haben mir ein paar Aussagen und Erklärungen gefehlt, sodass es auf mich etwas wirr wirkte. Von mir gibt's 4,5/5 Sterne und ich freu mich schon aufs nächste Buch der Autorin.

5

Nacherzählungen griechischer Mythologie sind ja seit einigen Jahren in aller Munde und von Achill bis Ariadne gab es schon einige Neuinterpretationen bekannter Sagenstoffe. Jennifer Saint hat sich nun die Geschichte von Elektra vorgenommen und meiner Meinung nach fantastisch umgesetzt. Das Buch wird aus drei Perspektiven erzählt - der von Elektra, der ihrer Mutter Klytämnestra und der der trojanischen Prinzessin Kassandra, welche bekanntermaßen die Gabe der Weissagung besitzt. Ganz im Stile einer griechischen Tragödie werden die Schicksale und Beweggründe der drei Figuren miteinander verwoben, wobei sie sich unaufhörlich auf die Katastrophe hinbewegen. Natürlich sind nicht alle Charaktere gleich sympathisch, aber trotzdem sind alle ihre Handlungen nachvollziehbar dargestellt. Ein kleines Manko ist für mich an der Stelle nur, dass ich mir mehr von Kassandras Geschichte gewünscht hätte. Ohne ihre Perspektive in Troja würde das Buch nicht funktionieren und sie wird am Ende doch recht schnell abgefrühstückt. Der Schreibstil der Autorin ist reif und vollgepackt mit Informationen. Man kann sich jeden Satz auf der Zunge zergehen lassen und die griechische Atmosphäre fühlen. Elektra ist für mich ein echtes Highlight und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

3.5

Sachbuch in Romanform

Ein gelungenes Buch! Man wird umfassend über die Atriden sowie den Trojanischen Krieg informiert. Wenn man noch gar nichts darüber weiß, dann kann das Buch fesselnd sein. Ansonsten wird die Geschichte sehr gut erzählt, auch wenn man den Verlauf schon kennt. Dann ist der Spannungsbogen eher mäßig. Lesenswert für alle, die sich für die griechische Mythologie interessieren.

4.5

"Elektra" erzählt die Geschichte des trojanischen Krieges aus einem vollkommen neuen Blickwinkel. Ein wirklich schön geschriebenes, spannendes Buch, das drei Charaktere der griechischen Mythologie darstellt, welche ich persönlich noch nicht gut kannte. Während man von Kassandra schon häufiger gehört hat, waren mir Klytaimnestra, die Schwester der Helena, und ihre Tochter Elektra nahezu unbekannt. Ich fand es interessant die Welt aus ihrer Sicht kennenzulernen - zu verstehen, weshalb sie zum Teil so verzweifelt, traurig, hasserfüllt und rachsüchtig sind. Ich brauchte jedoch einige Zeit, um wirklich in die Geschichte einzutauchen und mich auf die Charaktere einzulassen. Der Schreibstil ist nicht immer ganz einfach und die Handlung nimmt eher langsam Fahrt auf. Mit der Zeit nimmt die Spannung zu, sodass ich vor allem das Ende verschlungen habe und nicht mehr aufhören wollte.

4

Ein super Buch für jeden der griechischen Mythologie und Bücher wie "The Song of Achilles" von Madline Miller mag. Oder auf eine sehr spannende Art mehr über den trojanischen Krieg erfahren möchte

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Man erlebt die Geschehnisse rund um den trojanischen Krieg aus der Sicht von drei Frauen: Clytemnestra, die Schwester von Helena und Ehefrau von Agamemnon, die mit erlebt wie ihre Schwester nach Troja gebracht wird und ihr Mann als Anführer einer Armee der Gruechen nach Troja segelt. Cassandra, eine Trojanische Prinzessin die von Apollo verflucht ist, die Zukunft zusehen ohne die Möglichkeit jemanden davon zu erzählen, weil niemand ihr glaubt. Elektra, die jüngste Tochter von Clymnestra und Agamemnon, deren größter Wunsch es ist, dass ihr Vater siegreich zurückkehrt. Das ganze Buch ist durch weg spannend und die Sicht wechselt von Kapitel zu Kapitel zu einer der drei Frauen. So erfährt man die Geschichte aus sowohl griechischer als auch trojainischer Sicht und hat auf die selben Charaktere unterschiedliche Sichten, da due drei Fraueb teilweise sehr unterschiedliche zu ihnen stehen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und gerade die drei Hauptfiguren sind besonders gut geschrieben. Die drei haben alle ganz individuell Geschichten, die sich teilweise überschneiden. Die Autorin schaft es dabei sehr gut, dass man mit jeder der drei Figuren mit fühlen und mit leiden kann, auch wenn sie teilweise sehr unterschiedliche oder auch gegensätzliche Wünsche haben. Allgemein gelangt man durch diese Buch noch ein mal einen anderen Blickwinkel auf den trojanischen Krieg, da die gängigen Erzählung meist aus der Sicht von männlichen Personen, wie Achilles, Hektor oder Paris, erzählt werden. So hingegen kriegt man auch einen Eindruck wie das Leben für die jenigen war, die nicht direkt am Kampf beteiligt waren, die aber dennoch eine wichtige Rolle gespielt haben. Ebenfalls positiv finde ich, das man für das Buch nicht zwingend Vorwissen über den trojanischen Krieg benötigt, da alles sehr gut beschrieben wird und auch die Verhältnisse von den unterschiedlichen Charakteren schnell deutlich wird. Der Schreibstill hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, da man das Buch sehr flüssig lesen konnte und dabei gleichzeitig in das Setting hineinversetzen wurde. Auch vom Englischen, habe ich es als gut verständlich empfunden. Alles in allem kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Gerade für Menschen die ein ähnliches Buch wie "The Song of Achilles" suchen oder sich allgemein für den trojanischen Krieg interessieren.

Ein super Buch für jeden der griechischen Mythologie und Bücher wie "The Song of Achilles" von Madline Miller mag. 
Oder auf eine sehr spannende Art mehr über den trojanischen Krieg erfahren möchte
2

Wir erleben die Geschichte der atridischen Familien von Agamemnon und Melenaos und die Geschehnisse, wie es zu dem langen Krieg um Troja kommt. Fokussiert werden dabei die Schicksalsschläge aus den verschiedenen Perspektiven der Frauen Elektra, Klytämnestra und Kassandra. Nachdem ich die Leseprobe verschlungen hatte, hatte ich sehr hohe Erwartungen an den Titel. Der Schreibstil hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, er hat das Setting der Geschichte schön untermalt. Hier wurde ich auch bis zuletzt nicht enttäuscht, der Schreibstil hat mir eher sogar geholfen den Roman trotz anderer Schwächen relativ schnell durchzulesen. Die Geschichte selbst ist eine Neuinterpretation des Atridenfluchs und dem Fall Trojas. Diese Aspekte wurden auch durchaus gut beschrieben und haben einen modernen Eindruck der alten Mythologie erschaffen. Leider sind mir die Charaktere bei dem Ganzen viel zu kurz gekommen. Sie sind sehr flach geblieben, weshalb ich mich nie so wirklich einfühlen konnte und dadurch auch hätte mitfühlen können. Ein sehr wichtiger Aspekt für mich, um eine Geschichte mitreißend zu finden, der leider nicht erfüllt wurde. Alles in allem konnte der Roman mich nur teilweise überzeugen. Eine gute Darstellung der eigentlichen Geschichte, mit einem passenden, tragenden Schreibstil, aber leider zu blasser Charakterbildung.

2

Das Cover ist echt schön! Mir gefällt es sehr gut und es ist ansprechend. Leider hat mich der Schreibstil der Autorin überhaupt nicht mitreißen können. Es ist nicht flüssig geschrieben und ich bin nur sehr langsam vorangekommen. Die Namen der Figuren sind extrem schwer zu lesen und fast jedes Mal musste ich beim Lesen stoppen, um zu verstehen, welche Figur gemeint ist. Natürlich ist mir klar, dass die Namen aus der griechischen Mythologie stammen, allerdings hätten sie vielleicht ein wenig vereinfacht geschrieben werden können oder Spitznamen eingeführt. Zudem muss ich leider sagen, dass ich selbst nach 32% des Buches noch immer Schwierigkeiten hatte der Geschichte zu folgen und vor allem die Namen den Figuren zuzuordnen, sodass ich meistens nicht wusste, um wen es geht. Die Geschichte konnte mich leider ebenfalls nicht überzeugen. Nachdem ich 32% gelesen habe, hat mich die Geschichte mehr verwirrt anstatt zu fesseln. Leider hat mir das Lesen auch keinen Spaß gemacht. Es ist schwer der Handlung zu folgen und zu verstehen, wie genau sie aufgebaut ist. Mir ist nicht klar, ob dort mit Zeitsprüngen gearbeitet wird oder das alles gleichzeitig abläuft (wobei dies keinen Sinn ergeben würde.... aber mögliche Zeitsprünge sind nicht gekennzeichnet). Außerdem war die Geschichte in der ersten Hälfte relativ ereignislos. Es hat sich gezogen und war kaum unterhaltsam. Aus diesen Gründen habe ich mich leider dazu entschlossen, das Buch nach dem ersten Drittel abzubrechen.

5

I DEVOURED that book. So much foreshadowing and dark and twisty thoughts. It really had me on a hook. Sad sad fates of the women

4.5

Die Geschichte von Troja mal anders und so wichtig.

Dieses Buch hat mich mega überrascht. Wir kennen sie alle. Die Geschichte um Troja bzw. den Mythos. Aber ich kannte sie vor allem aus einem Film - Troja. Das Buch jedoch erzählt die Geschichte aus Sicht der Frauen. Wie hat sich de Krieg auf sie ausgewirkt. Und das fand ich mega spannend und auch super umgesetzt. Ich musste auch oft schwer schlucken und habe ein paar Tränchen vergossen. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass ich die Geschichte nicht genau kannte, sowie ich dachte. Es hätte mich animiert nochmal nachzulesen. Und das heißt schon was. Den Film hab habe ich dann auch nochmal geschaut. Und da Film wurde einiges verändert. Personen weggelassen oder zwei Personen würde da zu einer fusioniert. Ich finde jedoch, dass der Titel des Buches irreführend ist. Elektra spielte hauptsächlich im letzten Viertel eine Rolle. Und ihre Rolle in dem ganzen fand ich jetzt sich gar nicht so spannd, wie die anderen Frauen, die ihre eigene Perspektive bekommen haben.

Die Geschichte von Troja mal anders und so wichtig.
4

Interessant waren die verschiedenen Sichtweisen der Elektra und Ihrer Mutter. Leider war mir Elektra überhaupt nicht sympathisch. Trotzdem wurde hier auch wieder gut gezeigt, wie das Schicksal mehrerer Frauen miteinander verwoben war.

5

Mythologie, Spannung, Frauenkampf

Nachdem ich den Klappentext des Buches gelesen hatte, war ich gespannt wie genau die Geschichte wohl aussehen mochte und welchen Inhalt das Buch verbarg, denn ich hatte noch keine genauen Vorstellungen. Und was dann beim lesen passiert ist: ich war begeistert! Das Buch hat mich vollkommen eingenommen und in seinen Bann gezogen. Erst war ich etwas überrascht, denn es geht in dem Buch weniger um Elektra, die die Protagonisten darstellt, als ich dachte. Das Buch erzählt zuerst einmal die „Hintergrundgeschichte“, die Geschichte rund um Troja, einen Krieg und das aufwachsen von Elektra und ihre Familie als Nebenacteure in diesem. Doch auch diese Geschichte hat mich völlig begeistert und in eine Welt fernab der unseren versetzen. Die ganze Story ist mit ihrem griechischen, historischen Stil einfach geschickt gespannt und mit einer perfekten Mischung aus Mythologie und Emotionen durchwoben. Und das vor einem perfekten Bild der damalige Umstände: die hautnah geschilderten Gefühle, die barbarische Gewalt, die Unterdrückung, der Krieg, die Freude und der Sieg. Die Geschichte wird aus der Sicht von drei starken Frauen erzählt, so dass man jede einzelne kennenlernen und ihre Sicht auf die Geschichte verstehen kann. Man beginnt zu erkennen welche Rollen die einzelnen Charaktere spielen werden und kann mit ihnen leben in Zeiten von Hoffnung wie auch Verzweiflung, lieben und fühlen, ob nun Freude, Freundschaft, Hass oder Rache. Man lernt die Charaktere lieben und hassen und verfolgt aus verschiedenen Sichten eine Geschichte, die einfach unfassbar spannend, fesselnd und interessant ist. Und das mit einem Schreibstil, der mich als Leser völlig mitreißen konnte und diesem Buch rund um Liebe, Hass und Mythologie seine perfekte und verdiente Krone aufsetzt. Es geht nicht (wie ich dachte) vordergründig nur um Elektra und ich muss zugeben, dass ich das Ende im Vergleich zum restlichen Buch etwas schwach fand. Aber da der Rest des Buches einfach großartig war kann man das Ende trotzdem noch als sehr gut bezeichnen. Alles in allem ein einzigartiges und umwerfendes Buch mit schönem trojanischen und mythologischen Flair. P.s.: auch wenn die Namen die ungewöhnlichen alten der Geschichte Trojas darstellen, so versteht man das Buch dennoch gut. Es ist wahrscheinlich praktisch, wenn man ein bisschen Wissen in Richtung griechische Götter hat, aber auch ohne Wissen über diese Mythologie oder Troja kann das Buch sehr gut gelesen werden, denn es erklärt selbst die ganze Geschichte.

4

Auch ein sehr schönes Buch über die griechische Mythologie!

Mir waren zwar die Charaktere nicht so sympathisch, jedoch lag es nicht am Characterbuilding oder Schreibstil der Autorin! Es waren einfach genug Gründe, nicht mit der Familie des Agamemnons zu sympathisieren. Und das hat die Autorin sogar sehr gut rüber gebracht! Es lies sich sehr gut lesen und war meiner Meinung nach sehr leicht zu lesen. Wer an griechischer Mythologie interessiert ist wird dieses Buch auf jeden Fall mögen.

4

Auf der einen Seite Cytemnestra, die so viel Leid in ihrem Leben erfährt, vorallem auch hier im Buch durch ihren Ehemann. In ihr düstere Rache brodelt. Ihre Tochter, Elektra, die zu ihrem Vater auf sieht und von ihm beachtet werden möchte. Cassandra auf der Gegenseite aus Troja Gefangene des Ehemanns Clytemnestra. Super facettenreiches Buch, aus den verschiedenen Perspektiven in der Ich Erzählersicht geschrieben. Vorallem bestimmt hier Cytemnestra ihr eigenes Schicksal, aber Elektra will auch nicht recht verstehen, was ihr Vater getan hat, da sie es legitimiert mit dem Willen der Götter.

3

actual rating 3.5⭐️

3.5

Da ich sehr gerne Bücher über die griechische Mythologie lese, hab ich auch zu diesem gegriffen. Ich fand es ganz interessant und war mal was anderes.

2.5

Ähnlich wie „Ich, Ariadne“ ist auch dieses Buch kein Highlight, aber ich habe es lieber gelesen, denn die Geschichte war deutlich mitreißender und dramaturgisch auch besser erzählt. Dennoch waren die Szenen wieder nur angeschnitten und nicht auserzählt, sodass ich wie bei „Ich, Ariadne“ an vielen Stellen das Gefühl hatte, eine Zusammenfassung zu lesen. Das ist bedauerlich. Mein größter Kritikpunkt ist aber der Titel. Elektra ist definitiv nicht die wichtigste Figur in diesem Buch. Klytämnestra ist für mich die Hauptfigur und selbst Kassandra ist noch tausendmal wichtiger als Elektra selbst. Das passt also nicht.

3.5

Kein Verständnis dafür, dass das Buch nach Elektra benannt ist. Dabei ist sie der uninteressanteste und unsympathischste der drei Hauptcharaktere. Ohne Vorwissen ist es bestimmt erstmal schwer sich mit all den für uns eher ungewöhnlichen Namen zu orientieren, jedoch kannte ich die Geschichte vorher schon grob und konnte relativ schnell ins Buch eintauchen. Es lässt sich einfach und schnell lesen. Im Mittelteil war ich auch teilweise gefühlsmäßig involviert und habe mit Klytaimnestra und Kassandra mitgefiebert. Die Not der Frauen in der von Männern regierten Welt hat mich zu dem einen oder anderen Wutausbruch getriggert. Und Elektras kleingeistige Zickereien waren sehr frustrierend. Am Ende lässt mich das Buch unbefriedigt zurück und die letzten Seiten wollte ich nur noch schnell durchlesen, damit es endlich vorbei ist.

4

Geschichte um Troja aus anderen Perspektiven

Jeder hat die Geschichte von Troja bestimmt schon einmal gehört. Die bekannten Namen welche sonst im Vordergrund stehen sind Achill, Odysseus, Paris und Helena. Hier sind Elektra, Kassandra und Klytämnestra in den Hauptrollen und das Buch wechselst zwischen den drei Frauen und erzählt aus ihren Ansichten. Elektra ist die Tochter von Klytämnestra und Agamemnon (Agamemnon ist der Schwager von Helena) und nach ihr ist das Buch benannt. Nicht Mal ein Drittel des Buches wird aus ihrer Sicht erzählt. Kassandra ist die Schwester von Paris und soll die Geschichte aus der Sicht von Troja erzählen. Die Story funktioniert gut, obwohl man den Ausgang kennt. Es ist spannend über andere Perspektiven zu lesen. Die Storys aus dem Antiken Griechenland mag ich sehr (auch wenn die ganzen Namen und Verbindungen sehr verwirrend sind). Alles in allem sind es für mich 4 Sterne, da ich mich von dem Titel ein bisschen reingelegt fühle.

4

Im Mittelteile hätte ich mir gerne ein wenig mehr charakterliche Tiefe gewünscht, nicht alle Beweggründe der Figuren waren immer nachvollziehbar. Das Ende hat mir aber gut gefallen und endlich den Fokus mehr auf Elektra gelegt.

3

Nicht so gut wie erhofft

Nachdem ich "Ich Ariadne" fast verschlungen habe, konnte mich dieses Buch der Autorin nicht so wirklich fesseln. Der Wechsel zwischen drei oder sogar vier verschiedenen Perspektiven und Zeiten war mir zu viel, sodass ich immer wieder aus dem Lesefluss geworfen wurde. Schade, daher nur 3 Sterne.

5

Griechische Geschichte fesselnd erzählt

Dieses Buch war eine Überraschung. Bei griechischen Legenden denkt man doch eher an etwas trockenes, verstaubtes, doch dieses Buch ist schön und spannend geschrieben. Ab der Mitte des Buches konnte ich es nicht mehr weglegen. Man durchlebt die Geschehnisse lange vor dem Ereignis des trojanischen Pferdes. Erfährt von allen Gräueltaten des Agamemnon, lernt die starken Frauen Klytämnestra, Kassandra und Elektra kennen. Man ist mitten in Griechenland dabei. So liebe ich Geschichte!

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