Eine Welt der Hinterbliebenen
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Book Information
Author Description
Benedict Balke ist in Essen aufgewachsen und im Verlauf seiner Schulzeit nach Dortmund umgezogen. Kurz nach Abschluss des Abiturs hat er im Alter von 18 Jahren begonnen, seinen ersten Roman zu schreiben, der 2 Jahre später fertiggestellt wurde. Momentan widmet er sich neben seinem Anglistik- und Philosophiestudium dem Schreiben seines zweiten Romans.
Posts
Zwischen Bestien und Hoffnung – eine Reise voller Emotionen
In „Eine Welt der Hinterbliebenen“ von Benedict Balke begegnen wir einer postapokalyptischen Welt, in der übernatürliche Kreaturen die Nahrungskette beherrschen. Der Waisenjunge Elio wächst in einem Lager der letzten Menschen auf. Als seine engsten Freunde bei einem Angriff einer Bestie sterben, verändert sich für ihn alles. Gerettet von einem geheimnisvollen Krieger, sucht Elio Halt, einen Mentor – und vielleicht einen neuen Lebensweg. Doch bald muss er sich fragen, ob der Mann, dem alle vertrauen, wirklich ist, wer er zu sein scheint, oder ob hinter seiner Fassade mehr steckt, als er preisgibt. - Meine Eindrücke - Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert. Die detailreiche und atmosphärische Beschreibung der Umwelt ließ mich fühlen, als wäre ich selbst Teil dieser Welt – zwischen Ruinen, Bedrohungen und Hoffnungsschimmern. Elio habe ich sofort ins Herz geschlossen: Ich habe mit ihm gelacht, gelitten und gezittert, besonders wenn es gefährlich wurde. Die Geschichte besticht durch ihren Rhythmus – actiongeladene Kämpfe wechseln sich ab mit ruhigen, fast romantischen Momenten. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass man nie das Interesse verliert und gleichzeitig emotionale Nähe zu den Figuren aufbaut. Besonders schön fand ich, wie nachvollziehbar Elios innere Entwicklung beschrieben wird – man spürt seine Zweifel, seine Stärke, aber auch seine Verletzlichkeit. Das Ende hat mich überrascht: subtil unerwartet, aber umso intensiver. Ich habe mit vielem gerechnet, nur nicht damit – und genau das macht den Reiz aus. Es hat definitiv Lust auf den zweiten Teil gemacht, weil man einfach wissen möchte, wie sich Elio und die geheimnisvolle Welt um ihn herum weiterentwickeln. - Fazit - Benedict Balke ist mit „Eine Welt der Hinterbliebenen“ ein Roman gelungen, der voller Spannung, Emotion und Atmosphäre steckt. Eine geheimnisvolle Welt, Charaktere, die ans Herz wachsen, und eine Handlung, die perfekt ineinandergreift. Für mich eine klare Leseempfehlung – und ein starker Auftakt, der neugierig auf mehr macht.
Von Mutationen, Freundschaft und Überlebenskampf
Dieser Science-Fiction-Roman entführt uns in eine ziemlich lebensfeindliche Welt voll von gefährlichen Mutationen und spannender Wildnis, in der die Überbleibsel der Zivilisation um das Überleben kämpfen. Die Idee der mutierten tierischen Mischwesen hat mir sehr gut gefallen. Allerdings hätte ich mir aus Neugier und Interesse mehr Hintergrundinformationen darüber gewünscht, wie und warum die Welt und die dortigen Lebewesen so geworden sind wie sie sind. Wir begleiten den Protagonisten Elio, der mit einem harten Schicksal, seiner feindlichen Umgebung, dem nackten Überleben aber auch zwischenmenschlichen Schwierigkeiten und Enttäuschungen zu kämpfen hat. Er macht eine interessante Entwicklung im Verlauf des Buches. Aber auch hier hätte für mich die emotionale Tiefgründigkeit und Zwischenmenschlichkeit gerne noch etwas intensiver zum Tragen kommen können. Der Schreibstil ist sehr angenehm, auch die Rückblicke und Erinnerungen haben mir gut gefallen und waren stimmig in die Geschichte eingebaut. Trotzdem war es für mich stellenweise etwas zäh, da sich Jagdszenen immer wieder auf ähnliche Art und Weise wiederholten. Insgesamt war es aber ein interessantes Leseerlebnis, einfach mal etwas ganz anderes und neues - der Cliffhanger am Ende macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung!

𝐄𝐈𝐍𝐄 𝐖𝐄𝐋𝐓 𝐃𝐄𝐑 𝐇𝐈𝐍𝐓𝐄𝐑𝐁𝐋𝐈𝐄𝐁𝐄𝐍𝐄𝐍 - Benedict Balke
[Eine Welt-Dilogie 1] »Überall wird es besser sein als in der Hölle, die uns Tag für Tag umgibt.« [𝚃𝚛𝚘𝚙𝚎𝚜:] 🌌-Science Fiction 📍-Kreaturen 👥️-Gefährten 💫-Fantasy 👤-Waisenknabe -Dystopie -Postapokalyptische Welt [𝚉𝚞𝚖 𝙱𝚞𝚌𝚑/𝙼𝚎𝚒𝚗 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:] In der Geschichte treffen wir auf Elio. Er wächst in einem Lager mit strengen Regeln und einer Hierarchie auf. Nach der Reifungsprüfung muss jeder eine Aufgabe haben: einen Mentor, der ihm den Weg zeigt und ihn ausbildet, z. B. als Krieger, Jäger oder Schmied. Sein Zuhause sollte eigentlich seine Zuflucht sein, doch der Ort entpuppt sich als voller Geheimnisse. Eine postapokalyptische und dystopische Welt mit mutierten Tieren/Kreaturen, die eine sehr grosse Bedrohung darstellen. Wir begleiten Elio auf einer Reise voller Verlust, Schmerz und Hoffnung. Science-Fiction in einer postapokalyptischen, dystopischen Welt, das muss man mögen! Ich persönlich mag es sehr. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. I mean: Ich war sofort drin. Der Schreibstil ist angenehm und fliessend. Ein Minuspunkt ist, dass es sich stellenweise etwas zieht. Dennoch ist die Geschichte super spannend. Verlust ist ein sehr grosses Thema, und ich sage es mal so: Der Autor geht nicht gerade Zart mit den Charakteren um. 🤭 Elio ist mir besonders ans Herz gegangen. Die Beschreibung der dystopischen Welt und der Kreaturen fand ich super. Alles in allem ein tolles Buch. Ich bin mega gespannt wie es weiter geht. 🤭 𝙺𝚕𝚊𝚙𝚙𝚎𝚗𝚝𝚎𝚡𝚝: In einer postapokalyptischen und dystopischen Welt stehen übernatürliche Kreaturen an der Spitze der Nahrungskette. Der Waisenknabe Elio wächst in einer der wenigen menschlichen Gemeinschaften auf. die in iener Welt noch existieren. Von ihren Bewohnern wird sie das Lager genannt, Als seine einzigen Freunde Lias und Theo tragischerweise durch den Angriff der furchterregendsten Bestie ums Leben kommen, wird Elio von einem tapferen Krieger des Lagers gerettet Von Schuldgefühlen getrieben beginnt er, in seinem Retter einen Mentor zu sehen und erwägt sogar, in dessen Fußstapfen zu treten. Jetzt liegt es an ihm herauszufinden, ob der mysteriöse Mann, den die Bewohner den großen Krieger nennen, wirklich der ist der er vorgibt zu sein oder bloß eine trügerische Fassade aufrechterhält.

Eine Welt der Hinterbliebenen erzählt die Geschichte des Waisenjungen Elio und seinem ständigen Kampf ums Überleben in einer Welt in der mutierte Bestien an der Spitze der Nahrungskette stehen. Gleich mal vorweg: es geht hier schon teilweise sehr brutal zu und das Gefühl, dass an jeder Ecke außerhalb der wenigen menschlichen Gemeinschaften Gefahren lauern ist allgegenwärtig. Die schnörkelige Schrift des Buchcovers fand ich in der Hinsicht etwas irreführend 😅 Man merkt Elios Charakter an, dass er von dieser erbarmungslosen Welt geprägt wurde. Er sehnt sich danach stark zu sein um sich und andere schützen zu können und hat nur wenig Verständnis für Menschen, die dieser Vorstellung nicht entsprechen. Er behandelt zwar niemanden schlecht deswegen aber man könnte sagen, dass es ihm etwas an Empathie fehlt. Das hat Elio für mich aber interessant gemacht und von diesen Konflikten mit anderen Menschen aus den Gemeinschaften hätte ich gerne noch etwas mehr gehabt. Stattdessen liegt aber auch ein großer Fokus auf den Auseinandersetzungen mit den diversen Bestien dieser Welt. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass die Gefahr immer real ist und Aufeinandertreffen nie ohne Konsequenzen bleiben. Wichtig zu erwähnen wäre noch, dass es sich hier um keine abgeschlossene Geschichte handelt, am Ende gibt es einen ziemlich fiesen Cliffhanger. Bei der sprachlichen Gestaltung wurden ein paar Entscheidungen getroffen, die ich für etwas unglücklich halte und den Lesefluss beeinträchtigt haben. Da gab es meiner Meinung nach noch etwas Verbesserungsbedarf. Das Gleiche gilt auch für die weiblichen Charaktere. Diese wurden für meinen Geschmack zu sehr darauf reduziert als Love Interest für Elio zu dienen. Am Ende bleibt eine spannende Geschichte mit einigen Schwächen und einem vielversprechenden Cliffhanger.
Kampf ums Überleben..
Der Einstieg fiel mir zunächst etwas schwer, weil die Geschichte direkt mitten im Geschehen beginnt – aber er hat mich gleichzeitig emotional getroffen. Schon auf den ersten Seiten erzählt Lias von dem Verlust seiner Eltern durch einen Angriff der Bestien. Diese Szene war traurig, intensiv und hat sofort gezeigt, wie brutal und scheinbar hoffnungslos diese Welt ist. Je weiter ich las, desto stärker hat mich die Geschichte von Elio berührt. Er verliert so viele Menschen, die ihm etwas bedeuten, dass man als Leser irgendwann das Gefühl bekommt, seinen Schmerz mitzufühlen. Immer wieder kämpft er, hofft, liebt – nur um erneut jemanden zu verlieren. Diese Angst, erneut verletzt zu werden, zieht sich durch das ganze Buch. Besonders seine zweite Liebe zeigt, wie zerrissen er ist zwischen Hoffnung und der Furcht, wieder allein zu bleiben. Das Worldbuilding ist eher einfach gehalten, die Sätze kurz und klar. Dadurch liest sich das Buch leicht, aber ich hätte mir manchmal etwas mehr Tiefe in Elios Gedanken und Gefühlen gewünscht. Gerade in den emotionalen Momenten hätte ich gern stärker gespürt, was in ihm vorgeht. Trotzdem beeindruckt die Geschichte mit ihrer emotionalen Schwere und den moralischen Fragen, die sie aufwirft: Wie blind Menschen manchmal einem Glauben folgen, statt zu sehen, was direkt vor ihnen liegt. Wie weit man für Macht geht. Und wie Schweigen, um andere zu schützen, manchmal genau das ist, was alles ins Verderben stürzt. Diese moralischen Fragen – über Verantwortung, Schuld und blinden Glauben – machen das Buch aber gleichzeitig spannend und zum Nachdenken anregend. Das Ende hat gemischte Gefühle in mir ausgelöst – traurig, weil Elio erneut so viel verliert, aber auch erleichtert, dass er überlebt. Es bleiben Fragen offen, besonders zu den drei Gestalten, die am Ende auftauchen, was das Ganze geheimnisvoll und nachdenklich ausklingen lässt und ob er endlich Frieden finden kann. Insgesamt ist es ein Buch, das nachdenklich macht, emotional berührt, mich aber nicht in jeder Hinsicht überzeugt.
Postapokalypse mit unbarmherzigen Kreaturen
🌍 „Eine Welt der Hinterbliebenen“ startet direkt mitten in der postapokalyptischen Welt, in der übernatürliche Kreaturen die Nahrungskette regieren. Der Waisenjunge Elio wächst in einem der wenigen verbliebenen menschlichen Lager auf. Seine Freunde verlieren auf brutale Art und Weise ihr Leben, er selbst will in die Fußstapfen eines großen Kriegers treten und seine Entwicklung, die er während dieses ersten Bandes durchmacht ist von intensiven Momenten geprägt. ⚔️ Was mir grundsätzlich gut gefallen hat ist die detaillierte und bildhafte Schreibe, die mir besonders in den Kämpfen ein sehr gutes Gefühl von der Gefahr gegeben hat. Zudem ist Elio kein übermächtiger Held in „strahlender Rüstung“. Er entwickelt sich, lernt lieben, kämpfen und wird moralisch geprüft. Gut, manchmal haben sich die ruhigeren Momente etwas langatmig gelesen, nichtsdestotrotz bekommt man hier ein gutes Bild von dieser erbarmungslosen Welt und seinen Bewohnern. 🧑🤝🧑 Von diesen Bewohnern schließen sich Elio während seiner Reise auch ein paar an und grade diese sich daraus entwickelnden Beziehungen sowohl romantischer als auch freundschaftlicher bzw. kameradschaftlicher Natur machen das Buch lesenswert. Zumal die Romantik Gott sei Dank so geschrieben ist, dass ich es persönlich angenehm fand - also nicht mit dem Vorschlaghammer drauf, kein „Romantasy“-Klischee oder ähnliches. 📝Fazit: Eine Welt der Hinterbliebenen hat mir gut gefallen! Elio funktioniert als Hauptcharakter echt gut, macht einige Rückschläge aber erstarkt dadurch auch während der Handlung. Die Kämpfe lesen sich spannend, bildhaft und sind in ihrer teils doch ordentlichen Brutalität einfach geil zu lesen. Das große Ganze der Welt und Kreaturen erschließt sich hier sicher nicht in Gänze, durch das doch offene Ende kann man dahingehend aber auf einen interessanten nächsten Band hoffen.
„Sein Herz glühte wie die brennenden Holzscheite im Feuer, diese hellgrünen Augen sprachen zu ihm, ohne dass Naomi auch nur ein Wort über die Lippen bringen musste. Sie musste ihn schon immer geliebt haben, und zwar noch stärker als er sie liebte. Er spürte, wie auch auf seiner Wange eine kleine Träne hinunterrann.“ 🖤
Richtig gut 🥹 am Anfang war ich etwas überrumpelt, weil du mitten in der Story stehst, aber mit der Zeit kam ich gut rein & es hat super viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen .. es liest sich flüssig, sodass ich schnell durch war ! Ich hab es einfach gefühlt ✨ & oh mein Gott Elio, wie oft ich ihn einfach in den Arn nehmen möchte 🥺🖤 Das Buch überzeugt mit einer düsteren Atmosphäre und einem durchdachten postapokalyptischen Setting. Der Roman legt den Fokus auf emotionale Entwicklung, Verlust und Überleben statt auf reine Action. Ein stimmungsvoller Auftakt für Leser, die ernste Fantasy mit Tiefgang mögen. 🖤KLAPPENTEXT🖤 In einer postapokalyptischen und dystopischen Welt stehen übernatürliche Kreaturen an der Spitze der Nahrungskette. Der Waisenknabe Elio wächst in einer der wenigen menschlichen Gemeinschaften auf, die in jener Welt noch existieren. Von ihren Bewohnern wird sie das Lager genannt. Als seine einzigen Freunde Lias und Theo tragischerweise durch den Angriff der furchterregendsten Bestie ums Leben kommen, wird Elio von einem tapferen Krieger des Lagers gerettet. Von Schuldgefühlen getrieben beginnt er, in seinem Retter einen Mentor zu sehen und erwägt sogar, in dessen Fußstapfen zu treten. Jetzt liegt es an ihm, herauszufinden, ob der mysteriöse Mann, den die Bewohner den großen Krieger nennen, wirklich der ist, der er vorgibt zu sein oder bloß eine trügerische Fassade aufrechterhält.

„Eine Welt der Hinterbliebenen“ von Benedict Balke ist Teil eins der „Eine Welt“-Dilogie. Es geht um das Waisenkind Elio. Es handelt sich um eine postapokalyptische und dystopische Welt. Die besten Voraussetzungen, dass ich zu diesem Buch greifen muss, doch beim Lesen bleibt das Gefühl, dass das vorhandene Potenzial nicht konsequent ausgeschöpft wird. Es war schnell klar, dass dieses Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllen wird. Die postapokalyptische und dystopischen Elemente zeigten sich leider nur an wenigen Stellen. Das vorhandene Potenzial wurde definitiv nicht vollends ausgeschöpft. Vor allem in dem Wissen, dass diese Geschichte nur auf zwei Bände ausgelegt ist, legt nahe, dass etwas auf der Strecke bleibt. Nichtsdestotrotz habe ich diese Geschichte gerne gelesen und war neugierig auf das Abenteuer von Elio. Im Verlauf der Handlung gab es durchaus Längen in der Erzählung, die über manche Figuren mehr Aufschluss ergeben haben, als über die eigentliche Hauptfigur. Diese hingehen wirkte sehr lange Zeit blass und unnahbar. Es dauerte eine Weile, bis Elio an Tiefe gewonnen hat, sodass ich mich mehr mit ihm verbinden konnte. Wie bereits erwähnt, lag das Potenzial der Geschichte vor, denn die Welt gibt sehr viel her. Doch auch dies zeigte sich vor allem erst am Ende der Geschichte. Am Anfang hatte man eine gelungene Einführung in diese seltsame Welt mit ihren eigenen System. Aber dann war es fast so, als wäre das als Gegeben vorausgesetzt und nicht mehr im Fokus. Es rückten mehr die Ereignisse in die Mitte und man folgte der Handlung. Ich würde sagen, dieses Buch ist vor allem für Leser mit einem langen Atem geeignet. Für die, die auf der Suche nach einem einfachen Setting sind und Lust haben, anschließend direkt weiter zu lesen. Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar von Benedict Balke zur Verfügung gestellt bekommen.
Spannend und definitiv mal was anderes
Eine düstere Welt mit einem überlebenskampf ab dem Tag der eigenen Geburt. Dieses Buch zeigt mal wieder das nicht immer unbedingt Bestien die wahren Monster sind. Auch die Sichtweisen der verscheidenen Charaktere fand ich interessant. Definitiv großes Potenzial ich freue mich auf den 2. Teil
Tolle Dystopie
Eine Welt der Hinterbliebenen“ ist kein Roman über Monster.Es ist ein Roman über Menschen, die mit ihren eigenen Monstern leben müssen. Über das Verlieren und das Weitermachen. Über Freundschaft, die stärker ist als der Tod. Und über Liebe, die bleibt, selbst wenn alles andere vergeht.Benedict Balke hat kein Abenteuer geschrieben ,er hat einen Spiegel geschrieben. Und wer hineinsieht, findet vielleicht ein Stück von sich selbst.Manchmal sind es nicht die Monster, die uns zerstören, sondern das, was sie in uns hinterlassen. In „Eine Welt der Hinterbliebenen“ erzählt Balke von einer Welt, die verlernt hat, sanft zu sein …einer Welt aus Staub und Blut, in der Kinder zu Kriegern werden und in der die Erinnerung an Liebe fast schon wie ein Verbrechen wirkt.Elio lebt in dieser Welt. Ein Junge, der zu früh das Sterben gelernt hat. Der gelernt hat, dass jede Nähe wehtun kann, dass jedes Lächeln vergänglich ist und dass das Leben manchmal nicht darin besteht zu siegen, sondern einfach nur, weiter zu atmen.Balkes Sprache ist roh und zärtlich zugleich. Sie schneidet, aber sie heilt auch. Jede Zeile wirkt wie ein stiller Herzschlag mal bebend vor Schmerz, mal leise vor Erschöpfung. Er beschreibt keine Helden, keine Retter, sondern Menschen, die kämpfen, weil es niemand sonst für sie tut. Menschen, die sich zwischen Schuld und Sehnsucht verlieren, zwischen Freundschaft und Verrat, zwischen dem Wunsch, stark zu sein und der Wahrheit, dass Stärke manchmal einfach heißt: nicht aufzugeben.Und doch blitzt in all der Dunkelheit immer wieder etwas auf. Etwas Zartes. Menschliches. Wenn Elio sich an seine Freunde erinnert ….an das Lachen, das längst verstummt ist. Wenn er sich an Wärme erinnert, auch wenn sie schon lange nur noch Erinnerung ist.Balke versteht es, Brutalität mit Schönheit zu verweben. Seine Welt ist grausam, ja doch sie atmet. Sie lebt. Sie ist so echt, dass man beim Lesen den Sand auf der Zunge spürt, das Zittern der Hände, das Brennen der Tränen. „Eine Welt der Hinterbliebenen“ ist keine bloße Fantasy-Geschichte. Es ist eine Meditation über Verlust, Schuld und die letzten Funken Menschlichkeit. Ein Buch über das Erwachsenwerden in einer Welt, die alles tut, um dich zu brechen und über die stille Rebellion, trotzdem weiterzuleben.Benedict Balke hat kein Abenteuer geschrieben. Er hat eine Wunde aufgeschrieben. Und doch findet man darin Licht …ein kleines, schwaches, aber unbesiegbares Licht.Ein Buch, das nicht laut ist, aber lange nachhallt….wie ein Atemzug nach einem Sturm. 🌫️Ein toller Auftakt !

Der Einstieg in „Eine Welt der Hinterbliebenen“ fiel mir anfangs überraschend schwer – nicht etwa, weil die Geschichte nicht interessant gewesen wäre, sondern weil das Buch für mich ein völlig neues Genre aufschlägt. Benedict Balke eröffnet eine Welt, die man nicht einfach konsumiert, sondern in die man sich bewusst hineinfinden muss. Doch genau dieser anfängliche Widerstand entwickelte sich schon bald ins Positive: Je weiter ich las, desto mehr begann sich die Erzählung für mich zu entfalten. Was das Buch besonders auszeichnet, ist die liebevolle und zugleich konsequente Entwicklung der Protagonisten. Balke nimmt sich Zeit, ihre inneren Konflikte sichtbar zu machen, und zeigt, wie sie an Verlust, Verantwortung und den Herausforderungen ihrer Welt wachsen. Diese Charaktertiefe hat mich schließlich am stärksten in den Bann gezogen und dafür gesorgt, dass ich mich emotional mit der Handlung verbunden fühlte. Auch der Schreibstil ist bemerkenswert: Er ist atmosphärisch dicht, manchmal anspruchsvoll, aber immer klar genug, um die Spannung zu halten. Balke versteht es, sowohl Stimmungen als auch Welten plastisch darzustellen, ohne sich in unnötigen Beschreibungen zu verlieren. Dadurch wirkt das Erzähltempo ausgewogen und die Geschichte bleibt durchgehend fesselnd. Insgesamt ist „Eine Welt der Hinterbliebenen“ für mich ein Buch, das sich langsam entfaltet – aber genau dadurch eine besondere Wirkung erzielt. Es verbindet eine starke Story mit persönlichen Entwicklungen und einem Stil, der nachhallt. Für mich ein rundes, eindrucksvolles Leseerlebnis und ein absolut verdientes 4-Sterne-Buch.

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Benedict Balke ist in Essen aufgewachsen und im Verlauf seiner Schulzeit nach Dortmund umgezogen. Kurz nach Abschluss des Abiturs hat er im Alter von 18 Jahren begonnen, seinen ersten Roman zu schreiben, der 2 Jahre später fertiggestellt wurde. Momentan widmet er sich neben seinem Anglistik- und Philosophiestudium dem Schreiben seines zweiten Romans.
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Zwischen Bestien und Hoffnung – eine Reise voller Emotionen
In „Eine Welt der Hinterbliebenen“ von Benedict Balke begegnen wir einer postapokalyptischen Welt, in der übernatürliche Kreaturen die Nahrungskette beherrschen. Der Waisenjunge Elio wächst in einem Lager der letzten Menschen auf. Als seine engsten Freunde bei einem Angriff einer Bestie sterben, verändert sich für ihn alles. Gerettet von einem geheimnisvollen Krieger, sucht Elio Halt, einen Mentor – und vielleicht einen neuen Lebensweg. Doch bald muss er sich fragen, ob der Mann, dem alle vertrauen, wirklich ist, wer er zu sein scheint, oder ob hinter seiner Fassade mehr steckt, als er preisgibt. - Meine Eindrücke - Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert. Die detailreiche und atmosphärische Beschreibung der Umwelt ließ mich fühlen, als wäre ich selbst Teil dieser Welt – zwischen Ruinen, Bedrohungen und Hoffnungsschimmern. Elio habe ich sofort ins Herz geschlossen: Ich habe mit ihm gelacht, gelitten und gezittert, besonders wenn es gefährlich wurde. Die Geschichte besticht durch ihren Rhythmus – actiongeladene Kämpfe wechseln sich ab mit ruhigen, fast romantischen Momenten. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass man nie das Interesse verliert und gleichzeitig emotionale Nähe zu den Figuren aufbaut. Besonders schön fand ich, wie nachvollziehbar Elios innere Entwicklung beschrieben wird – man spürt seine Zweifel, seine Stärke, aber auch seine Verletzlichkeit. Das Ende hat mich überrascht: subtil unerwartet, aber umso intensiver. Ich habe mit vielem gerechnet, nur nicht damit – und genau das macht den Reiz aus. Es hat definitiv Lust auf den zweiten Teil gemacht, weil man einfach wissen möchte, wie sich Elio und die geheimnisvolle Welt um ihn herum weiterentwickeln. - Fazit - Benedict Balke ist mit „Eine Welt der Hinterbliebenen“ ein Roman gelungen, der voller Spannung, Emotion und Atmosphäre steckt. Eine geheimnisvolle Welt, Charaktere, die ans Herz wachsen, und eine Handlung, die perfekt ineinandergreift. Für mich eine klare Leseempfehlung – und ein starker Auftakt, der neugierig auf mehr macht.
Von Mutationen, Freundschaft und Überlebenskampf
Dieser Science-Fiction-Roman entführt uns in eine ziemlich lebensfeindliche Welt voll von gefährlichen Mutationen und spannender Wildnis, in der die Überbleibsel der Zivilisation um das Überleben kämpfen. Die Idee der mutierten tierischen Mischwesen hat mir sehr gut gefallen. Allerdings hätte ich mir aus Neugier und Interesse mehr Hintergrundinformationen darüber gewünscht, wie und warum die Welt und die dortigen Lebewesen so geworden sind wie sie sind. Wir begleiten den Protagonisten Elio, der mit einem harten Schicksal, seiner feindlichen Umgebung, dem nackten Überleben aber auch zwischenmenschlichen Schwierigkeiten und Enttäuschungen zu kämpfen hat. Er macht eine interessante Entwicklung im Verlauf des Buches. Aber auch hier hätte für mich die emotionale Tiefgründigkeit und Zwischenmenschlichkeit gerne noch etwas intensiver zum Tragen kommen können. Der Schreibstil ist sehr angenehm, auch die Rückblicke und Erinnerungen haben mir gut gefallen und waren stimmig in die Geschichte eingebaut. Trotzdem war es für mich stellenweise etwas zäh, da sich Jagdszenen immer wieder auf ähnliche Art und Weise wiederholten. Insgesamt war es aber ein interessantes Leseerlebnis, einfach mal etwas ganz anderes und neues - der Cliffhanger am Ende macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung!

𝐄𝐈𝐍𝐄 𝐖𝐄𝐋𝐓 𝐃𝐄𝐑 𝐇𝐈𝐍𝐓𝐄𝐑𝐁𝐋𝐈𝐄𝐁𝐄𝐍𝐄𝐍 - Benedict Balke
[Eine Welt-Dilogie 1] »Überall wird es besser sein als in der Hölle, die uns Tag für Tag umgibt.« [𝚃𝚛𝚘𝚙𝚎𝚜:] 🌌-Science Fiction 📍-Kreaturen 👥️-Gefährten 💫-Fantasy 👤-Waisenknabe -Dystopie -Postapokalyptische Welt [𝚉𝚞𝚖 𝙱𝚞𝚌𝚑/𝙼𝚎𝚒𝚗 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:] In der Geschichte treffen wir auf Elio. Er wächst in einem Lager mit strengen Regeln und einer Hierarchie auf. Nach der Reifungsprüfung muss jeder eine Aufgabe haben: einen Mentor, der ihm den Weg zeigt und ihn ausbildet, z. B. als Krieger, Jäger oder Schmied. Sein Zuhause sollte eigentlich seine Zuflucht sein, doch der Ort entpuppt sich als voller Geheimnisse. Eine postapokalyptische und dystopische Welt mit mutierten Tieren/Kreaturen, die eine sehr grosse Bedrohung darstellen. Wir begleiten Elio auf einer Reise voller Verlust, Schmerz und Hoffnung. Science-Fiction in einer postapokalyptischen, dystopischen Welt, das muss man mögen! Ich persönlich mag es sehr. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. I mean: Ich war sofort drin. Der Schreibstil ist angenehm und fliessend. Ein Minuspunkt ist, dass es sich stellenweise etwas zieht. Dennoch ist die Geschichte super spannend. Verlust ist ein sehr grosses Thema, und ich sage es mal so: Der Autor geht nicht gerade Zart mit den Charakteren um. 🤭 Elio ist mir besonders ans Herz gegangen. Die Beschreibung der dystopischen Welt und der Kreaturen fand ich super. Alles in allem ein tolles Buch. Ich bin mega gespannt wie es weiter geht. 🤭 𝙺𝚕𝚊𝚙𝚙𝚎𝚗𝚝𝚎𝚡𝚝: In einer postapokalyptischen und dystopischen Welt stehen übernatürliche Kreaturen an der Spitze der Nahrungskette. Der Waisenknabe Elio wächst in einer der wenigen menschlichen Gemeinschaften auf. die in iener Welt noch existieren. Von ihren Bewohnern wird sie das Lager genannt, Als seine einzigen Freunde Lias und Theo tragischerweise durch den Angriff der furchterregendsten Bestie ums Leben kommen, wird Elio von einem tapferen Krieger des Lagers gerettet Von Schuldgefühlen getrieben beginnt er, in seinem Retter einen Mentor zu sehen und erwägt sogar, in dessen Fußstapfen zu treten. Jetzt liegt es an ihm herauszufinden, ob der mysteriöse Mann, den die Bewohner den großen Krieger nennen, wirklich der ist der er vorgibt zu sein oder bloß eine trügerische Fassade aufrechterhält.

Eine Welt der Hinterbliebenen erzählt die Geschichte des Waisenjungen Elio und seinem ständigen Kampf ums Überleben in einer Welt in der mutierte Bestien an der Spitze der Nahrungskette stehen. Gleich mal vorweg: es geht hier schon teilweise sehr brutal zu und das Gefühl, dass an jeder Ecke außerhalb der wenigen menschlichen Gemeinschaften Gefahren lauern ist allgegenwärtig. Die schnörkelige Schrift des Buchcovers fand ich in der Hinsicht etwas irreführend 😅 Man merkt Elios Charakter an, dass er von dieser erbarmungslosen Welt geprägt wurde. Er sehnt sich danach stark zu sein um sich und andere schützen zu können und hat nur wenig Verständnis für Menschen, die dieser Vorstellung nicht entsprechen. Er behandelt zwar niemanden schlecht deswegen aber man könnte sagen, dass es ihm etwas an Empathie fehlt. Das hat Elio für mich aber interessant gemacht und von diesen Konflikten mit anderen Menschen aus den Gemeinschaften hätte ich gerne noch etwas mehr gehabt. Stattdessen liegt aber auch ein großer Fokus auf den Auseinandersetzungen mit den diversen Bestien dieser Welt. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass die Gefahr immer real ist und Aufeinandertreffen nie ohne Konsequenzen bleiben. Wichtig zu erwähnen wäre noch, dass es sich hier um keine abgeschlossene Geschichte handelt, am Ende gibt es einen ziemlich fiesen Cliffhanger. Bei der sprachlichen Gestaltung wurden ein paar Entscheidungen getroffen, die ich für etwas unglücklich halte und den Lesefluss beeinträchtigt haben. Da gab es meiner Meinung nach noch etwas Verbesserungsbedarf. Das Gleiche gilt auch für die weiblichen Charaktere. Diese wurden für meinen Geschmack zu sehr darauf reduziert als Love Interest für Elio zu dienen. Am Ende bleibt eine spannende Geschichte mit einigen Schwächen und einem vielversprechenden Cliffhanger.
Kampf ums Überleben..
Der Einstieg fiel mir zunächst etwas schwer, weil die Geschichte direkt mitten im Geschehen beginnt – aber er hat mich gleichzeitig emotional getroffen. Schon auf den ersten Seiten erzählt Lias von dem Verlust seiner Eltern durch einen Angriff der Bestien. Diese Szene war traurig, intensiv und hat sofort gezeigt, wie brutal und scheinbar hoffnungslos diese Welt ist. Je weiter ich las, desto stärker hat mich die Geschichte von Elio berührt. Er verliert so viele Menschen, die ihm etwas bedeuten, dass man als Leser irgendwann das Gefühl bekommt, seinen Schmerz mitzufühlen. Immer wieder kämpft er, hofft, liebt – nur um erneut jemanden zu verlieren. Diese Angst, erneut verletzt zu werden, zieht sich durch das ganze Buch. Besonders seine zweite Liebe zeigt, wie zerrissen er ist zwischen Hoffnung und der Furcht, wieder allein zu bleiben. Das Worldbuilding ist eher einfach gehalten, die Sätze kurz und klar. Dadurch liest sich das Buch leicht, aber ich hätte mir manchmal etwas mehr Tiefe in Elios Gedanken und Gefühlen gewünscht. Gerade in den emotionalen Momenten hätte ich gern stärker gespürt, was in ihm vorgeht. Trotzdem beeindruckt die Geschichte mit ihrer emotionalen Schwere und den moralischen Fragen, die sie aufwirft: Wie blind Menschen manchmal einem Glauben folgen, statt zu sehen, was direkt vor ihnen liegt. Wie weit man für Macht geht. Und wie Schweigen, um andere zu schützen, manchmal genau das ist, was alles ins Verderben stürzt. Diese moralischen Fragen – über Verantwortung, Schuld und blinden Glauben – machen das Buch aber gleichzeitig spannend und zum Nachdenken anregend. Das Ende hat gemischte Gefühle in mir ausgelöst – traurig, weil Elio erneut so viel verliert, aber auch erleichtert, dass er überlebt. Es bleiben Fragen offen, besonders zu den drei Gestalten, die am Ende auftauchen, was das Ganze geheimnisvoll und nachdenklich ausklingen lässt und ob er endlich Frieden finden kann. Insgesamt ist es ein Buch, das nachdenklich macht, emotional berührt, mich aber nicht in jeder Hinsicht überzeugt.
Postapokalypse mit unbarmherzigen Kreaturen
🌍 „Eine Welt der Hinterbliebenen“ startet direkt mitten in der postapokalyptischen Welt, in der übernatürliche Kreaturen die Nahrungskette regieren. Der Waisenjunge Elio wächst in einem der wenigen verbliebenen menschlichen Lager auf. Seine Freunde verlieren auf brutale Art und Weise ihr Leben, er selbst will in die Fußstapfen eines großen Kriegers treten und seine Entwicklung, die er während dieses ersten Bandes durchmacht ist von intensiven Momenten geprägt. ⚔️ Was mir grundsätzlich gut gefallen hat ist die detaillierte und bildhafte Schreibe, die mir besonders in den Kämpfen ein sehr gutes Gefühl von der Gefahr gegeben hat. Zudem ist Elio kein übermächtiger Held in „strahlender Rüstung“. Er entwickelt sich, lernt lieben, kämpfen und wird moralisch geprüft. Gut, manchmal haben sich die ruhigeren Momente etwas langatmig gelesen, nichtsdestotrotz bekommt man hier ein gutes Bild von dieser erbarmungslosen Welt und seinen Bewohnern. 🧑🤝🧑 Von diesen Bewohnern schließen sich Elio während seiner Reise auch ein paar an und grade diese sich daraus entwickelnden Beziehungen sowohl romantischer als auch freundschaftlicher bzw. kameradschaftlicher Natur machen das Buch lesenswert. Zumal die Romantik Gott sei Dank so geschrieben ist, dass ich es persönlich angenehm fand - also nicht mit dem Vorschlaghammer drauf, kein „Romantasy“-Klischee oder ähnliches. 📝Fazit: Eine Welt der Hinterbliebenen hat mir gut gefallen! Elio funktioniert als Hauptcharakter echt gut, macht einige Rückschläge aber erstarkt dadurch auch während der Handlung. Die Kämpfe lesen sich spannend, bildhaft und sind in ihrer teils doch ordentlichen Brutalität einfach geil zu lesen. Das große Ganze der Welt und Kreaturen erschließt sich hier sicher nicht in Gänze, durch das doch offene Ende kann man dahingehend aber auf einen interessanten nächsten Band hoffen.
„Sein Herz glühte wie die brennenden Holzscheite im Feuer, diese hellgrünen Augen sprachen zu ihm, ohne dass Naomi auch nur ein Wort über die Lippen bringen musste. Sie musste ihn schon immer geliebt haben, und zwar noch stärker als er sie liebte. Er spürte, wie auch auf seiner Wange eine kleine Träne hinunterrann.“ 🖤
Richtig gut 🥹 am Anfang war ich etwas überrumpelt, weil du mitten in der Story stehst, aber mit der Zeit kam ich gut rein & es hat super viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen .. es liest sich flüssig, sodass ich schnell durch war ! Ich hab es einfach gefühlt ✨ & oh mein Gott Elio, wie oft ich ihn einfach in den Arn nehmen möchte 🥺🖤 Das Buch überzeugt mit einer düsteren Atmosphäre und einem durchdachten postapokalyptischen Setting. Der Roman legt den Fokus auf emotionale Entwicklung, Verlust und Überleben statt auf reine Action. Ein stimmungsvoller Auftakt für Leser, die ernste Fantasy mit Tiefgang mögen. 🖤KLAPPENTEXT🖤 In einer postapokalyptischen und dystopischen Welt stehen übernatürliche Kreaturen an der Spitze der Nahrungskette. Der Waisenknabe Elio wächst in einer der wenigen menschlichen Gemeinschaften auf, die in jener Welt noch existieren. Von ihren Bewohnern wird sie das Lager genannt. Als seine einzigen Freunde Lias und Theo tragischerweise durch den Angriff der furchterregendsten Bestie ums Leben kommen, wird Elio von einem tapferen Krieger des Lagers gerettet. Von Schuldgefühlen getrieben beginnt er, in seinem Retter einen Mentor zu sehen und erwägt sogar, in dessen Fußstapfen zu treten. Jetzt liegt es an ihm, herauszufinden, ob der mysteriöse Mann, den die Bewohner den großen Krieger nennen, wirklich der ist, der er vorgibt zu sein oder bloß eine trügerische Fassade aufrechterhält.

„Eine Welt der Hinterbliebenen“ von Benedict Balke ist Teil eins der „Eine Welt“-Dilogie. Es geht um das Waisenkind Elio. Es handelt sich um eine postapokalyptische und dystopische Welt. Die besten Voraussetzungen, dass ich zu diesem Buch greifen muss, doch beim Lesen bleibt das Gefühl, dass das vorhandene Potenzial nicht konsequent ausgeschöpft wird. Es war schnell klar, dass dieses Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllen wird. Die postapokalyptische und dystopischen Elemente zeigten sich leider nur an wenigen Stellen. Das vorhandene Potenzial wurde definitiv nicht vollends ausgeschöpft. Vor allem in dem Wissen, dass diese Geschichte nur auf zwei Bände ausgelegt ist, legt nahe, dass etwas auf der Strecke bleibt. Nichtsdestotrotz habe ich diese Geschichte gerne gelesen und war neugierig auf das Abenteuer von Elio. Im Verlauf der Handlung gab es durchaus Längen in der Erzählung, die über manche Figuren mehr Aufschluss ergeben haben, als über die eigentliche Hauptfigur. Diese hingehen wirkte sehr lange Zeit blass und unnahbar. Es dauerte eine Weile, bis Elio an Tiefe gewonnen hat, sodass ich mich mehr mit ihm verbinden konnte. Wie bereits erwähnt, lag das Potenzial der Geschichte vor, denn die Welt gibt sehr viel her. Doch auch dies zeigte sich vor allem erst am Ende der Geschichte. Am Anfang hatte man eine gelungene Einführung in diese seltsame Welt mit ihren eigenen System. Aber dann war es fast so, als wäre das als Gegeben vorausgesetzt und nicht mehr im Fokus. Es rückten mehr die Ereignisse in die Mitte und man folgte der Handlung. Ich würde sagen, dieses Buch ist vor allem für Leser mit einem langen Atem geeignet. Für die, die auf der Suche nach einem einfachen Setting sind und Lust haben, anschließend direkt weiter zu lesen. Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar von Benedict Balke zur Verfügung gestellt bekommen.
Spannend und definitiv mal was anderes
Eine düstere Welt mit einem überlebenskampf ab dem Tag der eigenen Geburt. Dieses Buch zeigt mal wieder das nicht immer unbedingt Bestien die wahren Monster sind. Auch die Sichtweisen der verscheidenen Charaktere fand ich interessant. Definitiv großes Potenzial ich freue mich auf den 2. Teil
Tolle Dystopie
Eine Welt der Hinterbliebenen“ ist kein Roman über Monster.Es ist ein Roman über Menschen, die mit ihren eigenen Monstern leben müssen. Über das Verlieren und das Weitermachen. Über Freundschaft, die stärker ist als der Tod. Und über Liebe, die bleibt, selbst wenn alles andere vergeht.Benedict Balke hat kein Abenteuer geschrieben ,er hat einen Spiegel geschrieben. Und wer hineinsieht, findet vielleicht ein Stück von sich selbst.Manchmal sind es nicht die Monster, die uns zerstören, sondern das, was sie in uns hinterlassen. In „Eine Welt der Hinterbliebenen“ erzählt Balke von einer Welt, die verlernt hat, sanft zu sein …einer Welt aus Staub und Blut, in der Kinder zu Kriegern werden und in der die Erinnerung an Liebe fast schon wie ein Verbrechen wirkt.Elio lebt in dieser Welt. Ein Junge, der zu früh das Sterben gelernt hat. Der gelernt hat, dass jede Nähe wehtun kann, dass jedes Lächeln vergänglich ist und dass das Leben manchmal nicht darin besteht zu siegen, sondern einfach nur, weiter zu atmen.Balkes Sprache ist roh und zärtlich zugleich. Sie schneidet, aber sie heilt auch. Jede Zeile wirkt wie ein stiller Herzschlag mal bebend vor Schmerz, mal leise vor Erschöpfung. Er beschreibt keine Helden, keine Retter, sondern Menschen, die kämpfen, weil es niemand sonst für sie tut. Menschen, die sich zwischen Schuld und Sehnsucht verlieren, zwischen Freundschaft und Verrat, zwischen dem Wunsch, stark zu sein und der Wahrheit, dass Stärke manchmal einfach heißt: nicht aufzugeben.Und doch blitzt in all der Dunkelheit immer wieder etwas auf. Etwas Zartes. Menschliches. Wenn Elio sich an seine Freunde erinnert ….an das Lachen, das längst verstummt ist. Wenn er sich an Wärme erinnert, auch wenn sie schon lange nur noch Erinnerung ist.Balke versteht es, Brutalität mit Schönheit zu verweben. Seine Welt ist grausam, ja doch sie atmet. Sie lebt. Sie ist so echt, dass man beim Lesen den Sand auf der Zunge spürt, das Zittern der Hände, das Brennen der Tränen. „Eine Welt der Hinterbliebenen“ ist keine bloße Fantasy-Geschichte. Es ist eine Meditation über Verlust, Schuld und die letzten Funken Menschlichkeit. Ein Buch über das Erwachsenwerden in einer Welt, die alles tut, um dich zu brechen und über die stille Rebellion, trotzdem weiterzuleben.Benedict Balke hat kein Abenteuer geschrieben. Er hat eine Wunde aufgeschrieben. Und doch findet man darin Licht …ein kleines, schwaches, aber unbesiegbares Licht.Ein Buch, das nicht laut ist, aber lange nachhallt….wie ein Atemzug nach einem Sturm. 🌫️Ein toller Auftakt !

Der Einstieg in „Eine Welt der Hinterbliebenen“ fiel mir anfangs überraschend schwer – nicht etwa, weil die Geschichte nicht interessant gewesen wäre, sondern weil das Buch für mich ein völlig neues Genre aufschlägt. Benedict Balke eröffnet eine Welt, die man nicht einfach konsumiert, sondern in die man sich bewusst hineinfinden muss. Doch genau dieser anfängliche Widerstand entwickelte sich schon bald ins Positive: Je weiter ich las, desto mehr begann sich die Erzählung für mich zu entfalten. Was das Buch besonders auszeichnet, ist die liebevolle und zugleich konsequente Entwicklung der Protagonisten. Balke nimmt sich Zeit, ihre inneren Konflikte sichtbar zu machen, und zeigt, wie sie an Verlust, Verantwortung und den Herausforderungen ihrer Welt wachsen. Diese Charaktertiefe hat mich schließlich am stärksten in den Bann gezogen und dafür gesorgt, dass ich mich emotional mit der Handlung verbunden fühlte. Auch der Schreibstil ist bemerkenswert: Er ist atmosphärisch dicht, manchmal anspruchsvoll, aber immer klar genug, um die Spannung zu halten. Balke versteht es, sowohl Stimmungen als auch Welten plastisch darzustellen, ohne sich in unnötigen Beschreibungen zu verlieren. Dadurch wirkt das Erzähltempo ausgewogen und die Geschichte bleibt durchgehend fesselnd. Insgesamt ist „Eine Welt der Hinterbliebenen“ für mich ein Buch, das sich langsam entfaltet – aber genau dadurch eine besondere Wirkung erzielt. Es verbindet eine starke Story mit persönlichen Entwicklungen und einem Stil, der nachhallt. Für mich ein rundes, eindrucksvolles Leseerlebnis und ein absolut verdientes 4-Sterne-Buch.















