
Von Mutationen, Freundschaft und Überlebenskampf
Dieser Science-Fiction-Roman entführt uns in eine ziemlich lebensfeindliche Welt voll von gefährlichen Mutationen und spannender Wildnis, in der die Überbleibsel der Zivilisation um das Überleben kämpfen. Die Idee der mutierten tierischen Mischwesen hat mir sehr gut gefallen. Allerdings hätte ich mir aus Neugier und Interesse mehr Hintergrundinformationen darüber gewünscht, wie und warum die Welt und die dortigen Lebewesen so geworden sind wie sie sind. Wir begleiten den Protagonisten Elio, der mit einem harten Schicksal, seiner feindlichen Umgebung, dem nackten Überleben aber auch zwischenmenschlichen Schwierigkeiten und Enttäuschungen zu kämpfen hat. Er macht eine interessante Entwicklung im Verlauf des Buches. Aber auch hier hätte für mich die emotionale Tiefgründigkeit und Zwischenmenschlichkeit gerne noch etwas intensiver zum Tragen kommen können. Der Schreibstil ist sehr angenehm, auch die Rückblicke und Erinnerungen haben mir gut gefallen und waren stimmig in die Geschichte eingebaut. Trotzdem war es für mich stellenweise etwas zäh, da sich Jagdszenen immer wieder auf ähnliche Art und Weise wiederholten. Insgesamt war es aber ein interessantes Leseerlebnis, einfach mal etwas ganz anderes und neues - der Cliffhanger am Ende macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung!














