Eine Studie in Scharlachrot
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Description
Book Information
Author Description
Arthur Conan Doyle wurde am 22. Mai 1859 in Edinburgh geboren. Er absolvierte ein Medizinstudium und ließ sich zunächst als praktizierender Arzt in Portsmouth nieder. Erfolglos in seinem Beruf, entwickelte er in seiner Freizeit eine rege schriftstellerische Tätigkeit. Ab 1891 erschienen im ”Strand Magazin“ die schon bald berühmten Geschichten von Sherlock Holmes und Dr. Watson. Im selben Jahr ging Doyle nach London, um dort – wiederum vergeblich – sein Glück als Arzt zu versuchen. Erneut verschaffte ihm das berufliche Scheitern die nötige Zeit zum Schreiben. Neben den Detektivgeschichten entstanden so in den folgenden Jahren zahlreiche weitere Romane und Kurzgeschichten, darunter bekannte Werke wie The Lost World (Die verlorene Welt, erschienen 1912). Trotz der großen literarischen Erfolge beschränkte sich Doyle nicht auf seine Tätigkeit als Schriftsteller. Er nahm regen Anteil am politischen Geschehen und kandidierte zweimal – allerdings erfolglos – für das britische Parlament. 1902 wurde er als Auszeichnung für sein Engagement im südafrikanischen Burenkrieg (1899-1902) in den Adelsstand erhoben. Als einer der bekanntesten englischen Autoren seiner Zeit starb Sir Arthur Conan Doyle am 7. Juli 1930 in Windlesham, Sussex.
Posts
Ein Klassiker, der seinen Ruf absolut verdient. Eine Studie in Scharlachrot ist spannend, clever konstruiert und zeigt bereits all das, was Sherlock Holmes zu einer literarischen Ikone gemacht hat.
Eine Studie in Scharlachrot ist für mich ein beeindruckender Auftakt der Sherlock‑Holmes‑Reihe und ein Werk, das zeigt, warum der Meisterdetektiv bis heute weltberühmt ist. Schon beim Lesen wird spürbar, wie viel Erfindungsreichtum und sprachliche Präzision Arthur Conan Doyle in seine Figuren und Fälle legt. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, über die Genialität des Autors nachzudenken: über seine Fähigkeit, Hinweise so geschickt zu platzieren, dass man glaubt, selbst miträtseln zu können – nur um am Ende festzustellen, dass Holmes’ Schlussfolgerungen doch noch ein Stück weiter reichen.
Holmes & Watson überzeugen in ihrem ersten Fall als berühmtes Ermittlerduo nur semi. Aber aller Anfang ist bekanntlich schwer.
Als Fan von Arséne Lupin und seinen Duellen mit Sherlock Holmes, muss ich natürlich auch das Original von Doyle, und somit seinen grandiosen Detektiv, genau unter die Lupe nehmen. 🔍👀 Letztendlich hatte ich leider etwas mehr Spannung erwartet. Die Deduktionen von Holmes konzentrierten sich auf wenige Abschnitte und die lange Vorgeschichte des Täters zwischendrin war zäh. Ich bin mir noch nicht sicher ob ich die anderen 3 Bücher lesen möchte.
Ein Klassiker den jeder mal gelesen haben muss
Sherlock Holmes~Eine Studie in Schalachrot ist ein super Klassiker und richtig empfehlenswert. Holmes&Dr.Watson lösen ihren ersten gemeinsamen Fall. Das Buch war aus John's Sicht, was an manchen echt lustig war. Das Buch ist in 2 Teile aufgeteilt. Die erste Teil geht rein um den Fall und Teil 2 beginnt mit einer Vorgeschichte zu dem Mörder und warum er den Mord begangen hat. Man denkt sich erst so was ist das jetzt, aber nach ein paar Kapiteln geht es noch kurz mit Holmes&Watson weiter. Ich kann es einfach jedem empfelen und lese aufjedenfall die nächsten Romane&Kurzgeschichten

„Eine Studie in Scharlachrot“ markiert den ersten Auftritt von Sherlock Holmes und Dr. Watson – ein Klassiker der Kriminalliteratur, der die Grundlage für unzählige spätere Detektivgeschichten legte. Dennoch wirkt das Buch aus meiner Sicht nur bedingt fesselnd. Der Einstieg ist stark: Die erste Begegnung zwischen Holmes und Watson ist lebendig geschrieben und Holmes analytische Schärfe fasziniert sofort. Die Mordermittlung in London baut Spannung auf, die Sprache ist klar und präzise. Doch im zweiten Teil verliert der Roman an Tempo. Der plötzliche Schauplatzwechsel nach Amerika und die lange Hintergrundgeschichte bremsen die Handlung, statt sie zu vertiefen. Doyle zeigt schon hier sein Talent für Logik und Atmosphäre, doch die Struktur wirkt unausgewogen. Insgesamt ist „Eine Studie in Scharlachrot“ ein interessante Werk mit guten Momenten, aber kein durchgehend packendes Leseerlebnis – eher eine solide Geschichte als ein Meisterstück.
Naja...
Ich habe mich sehr auf den ersten Band von Sherlock Holmes gefreut und habe mir viel von dem Buch versprochen, da die Geschichten von dem Detektiv Sherlock Holmes ja ziemlich bekannt sind. Der erste Teil des Buches hat mir auch ganz gut gefallen, doch durch den Größtenteil des zweiten Teils habe ich mich nur noch gequält. Hat mich also eher enttäuscht 😕 2,5-3/5⭐ 🌻🐸
Wer kennt ihn nicht, den berühmtesten Detektiv der Welt? Mit „Eine Studie in Scharlachrot“ fing alles an, und es war so spannend zu lesen, wie das legendäre Duo aus Sherlock Holmes und Dr. John Watson seinen Anfang nahm.🕵️♂️ Worum geht es? Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg sucht der verletzte Dr. Watson eine bezahlbare Bleibe in London und landet durch Zufall in einer WG mit dem exzentrischen Sherlock Holmes. Holmes ist kein gewöhnlicher Mann: Er ist ein „Consulting Detective“ mit einer fast schon unheimlichen Beobachtungsgabe. Als ein mysteriöser Mord die Stadt erschüttert, beginnt ihr erstes gemeinsames Abenteuer.🔎 Meine Meinung: Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, in die Ursprünge ihrer Partnerschaft einzutauchen. Besonders faszinierend ist Holmes selbst: Er jagt Verbrecher nicht aus moralischem Pflichtgefühl, sondern sieht Kriminalfälle als intellektuelle Rätsel gegen die Langeweile - ein Charakterzug, den man schon von Edgar Allan Poes Dupin kennt. Doyle schafft es meisterhaft, Holmes genauso interessant zu gestalten wie den Fall selbst. Die Geschichte ist zweigeteilt: Während der erste Teil im nebligen London spielt (viele Szenen kennt man aus modernen Adaptionen!), entführt uns der zweite Teil in einem atmosphärischen Rückblick in das Grenzland von Utah. Der Plot ist insgesamt sehr komplex, aber am Ende führt Doyle alle losen Fäden perfekt zusammen. Fazit: Ein großartiger Einstieg in die Reihe, der zeigt, warum Sherlock Holmes auch heute noch Kultstatus genießt. Ich habe definitiv Lust auf mehr bekommen!🤩✨ Ein herzliches Dankeschön an NetGalley und den Reclam Verlag für das Rezensionsexemplar.
Ich liebe die Übersetzungen von Henning Ahrens - einfach wunderschön! Holmes‘ und Watsons erster Fall! Anfangs lernen sie sich sogar erst kennen. Sie sind grade zusammengezogen, als Scotland Yard Sherlocks Hilfe erbittet: In einem verlassenen Haus ist ein Mann ermordet worden. Die Handlung wird etwa ab der Hälfte allerdings ausgebremst: Doyle macht einen Sprung in die Vergangenheit und nach Amerika, der die Motive des Täters erklärt. Kann man trotzdem mögen, kann man aber auch als störend empfinden. Der Anfang des Buchs stimmt sogar mit der 1. Folge der Sherlock-Serie überein, bevor die Handlungen dann auseinanderdriften. Die Silhouette auf der Rückseite (siehe Foto) erinnert mich sogar an Cumberbatch, da die obligatorische Mütze, Pfeife und Lupe fehlen.

Uff, eine Bewertung fällt mir dieses Mal wirklich schwer, denn dieses Buch hatte irgendwie zwei Geschichten,… Diese waren war miteinander verbunden, haben aber lange Zeit Fragezeichen bei mir hinterlassen und die „eine“ hat überhaupt nicht in die Geschichte gehört. So dachte ich zumindest 5 Kapitel lang, bis alles einen Sinn ergab…. Es ist schwierig zu erzählen, ohne zu Spoilern… Aufgeteilt ist das Buch in zwei Teile von denen ich fälschlicherweise angenommen hatte, es wären zwei Fälle, weil sich die Verbindung für mich überhaupt nicht offenbart hatte. Erst in den vielleicht 20 Seiten wurde dies klar und hat den ursprünglichen Fall dann sogar etwas in der Qualität gesteigert, Es ist auch nicht der Fall, der mit nicht gefallen hat. Auch die Neuübersetzt ist es nicht und vor allem nicht die Charaktere und deren Sprechweise, sondern die für mich unnötigen 5 Kapiteln in denen es keinen Homes und keine Watson gegeben hat. Die in einer Welt spielten, die mir völlig fremd war und in der ich mich immer wieder fragte: was soll das??? Inhaltlich waren diese Kapitel interessant und auch die Geschichte könnte man sagen, mochte ich - aber sie gehörte für mich nicht darein. Wie gesagt, wurde das zwar aufgelöst, aber ich hätte mir doch eine komplett andere Umsetzung. Und durch diese Zweifel, durch diese Verwirrung und den abhanden gekommen Flow, kann ich nur 3 Sterne vergeben…
Kurzweilig☺️
Ein etwas älterer Schreibstil, aber gut zu lesen. Ich kannte bis anhin nur die Serie Sherlock Holmes, welche im modernen London spielt (Habe ich geliebt😍). Hier spielt die Geschichte Ende des 19. Jahrhunderts. Der Fall war interessant und Holmes und Watson, wie ich finde, zwei geniale und witzige Charaktere. 4 ⭐️
Unterhaltsam, spannender Fall; zweiter Teil zu lang. 8/10.
Dieses Buch bereitet jedes Mal aufs Neue Vergnügen. Die Einleitung von Sherlock Holmes aus der Perspektive Watsons ist meisterhaft umgesetzt: die Beziehung der beiden, ihre Interaktionen und die Dialoge wirken lebendig und stimmig. Der zugrundeliegende Fall ist durchdacht und spannend — er hält das Interesse von der ersten bis zur letzten Seite. Einziger Kritikpunkt: Der zweite Teil ist etwas zu ausführlich und hätte ruhig gestrafft werden können, ohne an Spannung zu verlieren. Insgesamt eine sehr empfehlenswerte Lektüre für alle, die klassische Kriminalgeschichten mögen. Eine 8/10
🕵️♂️ 📖 Ein spannender, kurzweiliger Klassiker, der sofort zeigt, warum Sherlock Holmes bis heute so viele Menschen fasziniert. 🕵️♂️📖
🔎Eine Studie in Scharlachrot war für mich der perfekte Einstieg in die Welt von Sherlock Holmes. Das Buch ist kurz, unglaublich spannend und macht einfach Spaß zu lesen. Ich habe es richtig schnell weggelesen und war von Anfang an gefesselt. 🔍 💡Während des Lesens habe ich endlich verstanden, warum diese Figur bis heute so eine große Faszination auslöst. Sherlock Holmes ist clever, scharfsinnig und dabei extrem unterhaltsam. Die Geschichte ist klar erzählt, gut aufgebaut und funktioniert auch heute noch erstaunlich gut. 📖💡 Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, egal ob Klassiker Fan oder nicht. Für mich war nach der letzten Seite sofort klar, dass ich mehr davon lesen will und ich habe mir direkt weitere Sherlock Holmes Bücher nachgekauft. 📚
Ein toller Klassiker Ich mochte Sherlock Holmes schon immer. Auslöser war definitiv meine Detektiv Conan Sucht xd
Illustriert liest es sich am besten
Ich mag illustrierter Bücher einfach sehr gerne. Und besonders dieses hier: DER ERSTE FALL VON SHERLOCK HOLMES - EINE STUDIE IN SCHARLACHROT Illustriert von Vincent Mallié, kommt mit einem packendem Krimi über Liebe, Verrat und Rache daher. Wunderschöne illustration gepaart mit der Meisterhaften Deduktion des größten Meister Detektivs aller Zeiten. Spannend bis zum Schluss!
3/5☆
Also ich glaube Sherlock Holmes ist aktuell nichts für mich. Habe nach ca 50 Seiten abgeschaltet und mich nur noch durch gequält. Das ist nicht Sinn der Sache…
Ein Klassiker. Hat unglaublich Spaß gemacht.
Klassiker.
Gut geschrieben und sehr spannend. Ich liebe alles rund um Sherlock Holmes, egal ob Geschichte oder Film. Hat Spaß gemacht zu lesen.
Ein Klassiker!
Schöne Geschichte mit tollen Charakteren auch neben Watson und Holmes, wie z.b. Ferrier etc.
Immer wieder ein Klassiker. ❤️ Gehört über das Hörbuch-Abo von Hugendubel ❤️
Mein erstes Sherlock Holmes Buch. Sehr schön geschrieben. Das Buch ist in zwei Teile unterteilt. Beide sind für sich schon einfach gut geschrieben. Zusammen jedoch noch mal deutlich Besser. Jetzt verstehe ich warum Sherlock Holmes mehr als 140 Jahre bestand hält.
Mein 1. Sherlock Holmes. Amüsant!
Eine Studie in Scharlachrot ist nicht nur die erste Sherlock-Holmes-Geschichte, es ist außerdem einer der ersten Detektivromane, die veröffentlicht wurden. Zwar hat sich das Genre der Kriminalliteratur über die Jahrhunderte erweitert und vertieft, sodass der Aufbau und einzelne Kapitelüberschriften in Sir Arthur Conan Doyles Buch etwas ungeschickt erscheinen, doch den Meisterdetektiv erlebt man sofort in seinem Element. Als Sherlock-Holmes-Neuling kam mir Eine Studie in Scharlachrot wie gerufen, denn ich habe nicht nur das außergewöhnliche Talent von Holmes kennengelernt, ich habe außerdem einen Einblick in die Beziehung zwischen dem Detektiv und Dr. Watson erhalten. Nachdem Dr. John Watson als Militärarzt in Indien und Afghanistan tätig war, wird er nach einer Schulterverletzung und einer anschließenden Typhus-Infektion im Jahr 1878 ausgemustert. Er kehrt nach London zurück und wohnt dort etwa drei Jahre von seiner sehr kleinen Versehrtenrente. Auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung, stößt er dabei auf Sherlock Holmes. Watson lernt den vermeintlichen Wissenschaftler in einem Labor kennen und die beiden verstehen sich auf Anhieb recht gut. Nur ein paar Tage später beziehen sie ein Apartment in der Baker Street 221b. Während ihres Zusammenlebens erhält Dr. John Watson die Gelegenheit, den mysteriösen Fremden etwas besser kennenzulernen. Er bemerkt, dass Holmes einen strengen Tagesablauf einhält und somit eigentlich nichts zu verbergen hat, doch immer wieder kommen die unterschiedlichsten Leute vorbei, die Sherlock Holmes‘ Hilfe in Anspruch nehmen. Kurz darauf „outet“ er sich vor Watson als beratender Detektiv, eine sogenannte Ergänzung zur Kriminalpolizei. Die Leute kommen zu ihm, wenn kein anderer ein Verbrechen aufdecken konnte, denn Sherlock Holmes‘ Auffassungsgabe und sein Gespür für Details sind einzigartig. Als nun die Meldung über einen Todesfall bei Sherlock Holmes und Dr. Watson eintrifft, überredet ihn Letzterer, den Fall anzunehmen. Drebber, so der Name des Ermordeten, liegt völlig unverletzt in seinem Haus. Neben ihm finden die Beamten den Ehering einer Frau sowie fremdes Blut, mit dem das Wort „Rache“ an die Wand geschrieben wurde. Sherlock Holmes untersucht den Tatort gründlich und beginnt anschließend seine eigenen Ermittlungen, die sich nicht mit denen der Polizei gleichen. Als die Kriminalbeamten den Detektiv dann auch noch darüber informieren, dass sie den Mörder festgenommen haben, scheint Sherlock Holmes wenig begeistert zu sein, denn er hat eine ganz andere Person im Visier… Mir persönlich hat die erste Sherlock-Holmes-Geschichte unglaublich gut gefallen. Eine Studie in Scharlachrot ist nicht nur der Beginn einer Freundschaft zwischen Dr. John Watson und dem berühmten britischen Detektiv, es ist außerdem der Auftakt einer spannenden Reihe an Kriminalfällen. Vor allem Sherlock Holmes‘ Vorgehensweise sticht aus Arthur Conan Doyles Geschichten hervor: Der beratende Detektiv konzentriert sich auf die kleinen, scheinbar unwichtigen Hinweise. Während die Polizisten und auch Dr. Watson versuchen herauszufinden, wer das Verbrechen begangen haben könnte, noch bevor sie den Unfallort betreten haben, erscheint Sherlock Holmes stets mit einem klaren Kopf. Theorien aufzustellen, bevor man überhaupt alle Beweise sammeln konnte, gehört nicht zu seiner Devise, denn somit könnte sein Urteilsvermögen beeinflusst werden. Diese Vorgehensweise ermöglicht es ihm, Dinge zu sehen, die für die anderen Beteiligten als unwichtig erscheinen. Es war außerdem unglaublich spannend zu lesen, wie schnell Sherlock Holmes seine Vermutungen aufstellt. Auch Dr. Watson, der Erzähler der Geschichte, ist sich nicht immer im Klaren darüber, welchen Weg sein Freund einschlägt und somit bleibt auch der Leser vorerst im Dunkeln und muss seine eigenen Vermutungen anstellen. Oft habe ich versucht, Sherlock Holmes auf die Schliche zu kommen und dachte, seinen Gedanken folgen zu können, doch zum Schluss hat er mich mit seiner Erkenntnis völlig aus der Bahn geworfen. Eine Studie in Scharlachrot ist spannend, unterhaltsam und stellt einen völlig eigensinnigen, aber genialen Hauptcharakter in den Mittelpunkt.
Den ersten Teil fand ich wirklich gut und unterhaltsam. Ich war lange bei drei Sternen, bis der erste Teil abrupt mit der Stellung des Mörders bei ca. der Hälfte des Buches endet. Der zweite Teil beginnt und man ist erstmal vollkommen aufgeschmissen was hier überhaupt erzählt wird. Ok, es war mir schon klar dass die Geschichte die zu dem Mord geführt hat hier rückwirkend erzählt wird. Wir werden in eine komplett andere Geschichte versetzt, was mich persönlich massiv gestört hat. Ich hätte lieber ausführlicher über Holmes Detektivarbeit gelesen, wie er sich im Fall weiter nach vorne arbeitet und dann am Ende den Mörder überführt. Viele mögen diese unkonventionelle Herangehensweise in diesem Buch toll finden, aber ich bleibe doch lieber bei Krimis mit dem altmodischen klassischen Stil. Das Problem war hier nämlich, dass mich die Auflösung nachdem Holmes den Täter stellt, gar nicht mehr interessiert hat. Und das liegt wiederum daran, dass wir hier keine Kriminalgeschichte zum Miträtseln erhalten, sondern eine vorgefertigte Geschichte. Dem Leser werden keinerlei Informationen geboten um selbst überlegen zu können, wer der Täter war. Das erwarte ich mir aber von Krimis. Wenn ich ausgefeilte Psychogramme haben möchte, greife ich zu einem guten Thriller (die auch schwerer als eine Nadel im Heuhaufen zu finden sind). Dafür war mir die Kriminalgeschichte dann aber viel zu oberflächlich und so begeistert von den Charakteren Watson und Holmes, dass ich ein Buch nur wegen den beiden Personen lese, war ich dann auch wieder nicht. Ein beliebter Krimiklassiker der mich leider enttäuscht zurücklässt.
Einfach eine nette Geschichte
Die "Studie in Scharlachrot" habe ich vor einigen Jahren bereits auf Englisch gelesen, hatte jedoch nun Lust, die Geschichte noch einmal auf Deutsch zu lesen. Und ich muss gestehen, dass es sich gelohnt hat. Denn auf Englisch sind mir doch einige Details entgangen bzw. konnte mich nicht mehr daran erinnern. Auch auf Deutsch macht das Buch Spass und gute Laune. Holmes kann man jederzeit wieder und wieder lesen und doch wird es keineswegs langweilig.
Der Beginn einer langen Reise Unterhaltsamer Erster Band . Ein Klassiker
Richtig guter Krimi und so kurzweilig. Hat mir richtig gut gefallen. Besonders Teil 2 > war so spannend.
In diesem Roman lesen wir Holmes und Watsons ersten gemeinsamen Fall. Dabei bliebt die Geschichte spannend. Was ich jedoch schade finde ist, das die Lösung von Holmes ein Detail berücksichtigt welches dem Leser nicht mitgeteilt wurde. Man weiß nicht das Holmes diese Information hat. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Die Geschichte des Täters fand ich interessant.
Das war ja wohl nix. Erst in der zweiten Hälfte gehen die Kommentare auf die Schwächen des Buches und der Figur Holmes ein und entwickeln einen gewissen Witz, vorher ist es zumeist nur infantiles Autoren-Bashing.
Conan Doyles Erstlingswerk. Noch nicht ganz auf der Höhe seines späteren Schaffens, insbesondere der Mittelteil ist eher zäh. Dennoch klasse.
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Arthur Conan Doyle wurde am 22. Mai 1859 in Edinburgh geboren. Er absolvierte ein Medizinstudium und ließ sich zunächst als praktizierender Arzt in Portsmouth nieder. Erfolglos in seinem Beruf, entwickelte er in seiner Freizeit eine rege schriftstellerische Tätigkeit. Ab 1891 erschienen im ”Strand Magazin“ die schon bald berühmten Geschichten von Sherlock Holmes und Dr. Watson. Im selben Jahr ging Doyle nach London, um dort – wiederum vergeblich – sein Glück als Arzt zu versuchen. Erneut verschaffte ihm das berufliche Scheitern die nötige Zeit zum Schreiben. Neben den Detektivgeschichten entstanden so in den folgenden Jahren zahlreiche weitere Romane und Kurzgeschichten, darunter bekannte Werke wie The Lost World (Die verlorene Welt, erschienen 1912). Trotz der großen literarischen Erfolge beschränkte sich Doyle nicht auf seine Tätigkeit als Schriftsteller. Er nahm regen Anteil am politischen Geschehen und kandidierte zweimal – allerdings erfolglos – für das britische Parlament. 1902 wurde er als Auszeichnung für sein Engagement im südafrikanischen Burenkrieg (1899-1902) in den Adelsstand erhoben. Als einer der bekanntesten englischen Autoren seiner Zeit starb Sir Arthur Conan Doyle am 7. Juli 1930 in Windlesham, Sussex.
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Ein Klassiker, der seinen Ruf absolut verdient. Eine Studie in Scharlachrot ist spannend, clever konstruiert und zeigt bereits all das, was Sherlock Holmes zu einer literarischen Ikone gemacht hat.
Eine Studie in Scharlachrot ist für mich ein beeindruckender Auftakt der Sherlock‑Holmes‑Reihe und ein Werk, das zeigt, warum der Meisterdetektiv bis heute weltberühmt ist. Schon beim Lesen wird spürbar, wie viel Erfindungsreichtum und sprachliche Präzision Arthur Conan Doyle in seine Figuren und Fälle legt. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, über die Genialität des Autors nachzudenken: über seine Fähigkeit, Hinweise so geschickt zu platzieren, dass man glaubt, selbst miträtseln zu können – nur um am Ende festzustellen, dass Holmes’ Schlussfolgerungen doch noch ein Stück weiter reichen.
Holmes & Watson überzeugen in ihrem ersten Fall als berühmtes Ermittlerduo nur semi. Aber aller Anfang ist bekanntlich schwer.
Als Fan von Arséne Lupin und seinen Duellen mit Sherlock Holmes, muss ich natürlich auch das Original von Doyle, und somit seinen grandiosen Detektiv, genau unter die Lupe nehmen. 🔍👀 Letztendlich hatte ich leider etwas mehr Spannung erwartet. Die Deduktionen von Holmes konzentrierten sich auf wenige Abschnitte und die lange Vorgeschichte des Täters zwischendrin war zäh. Ich bin mir noch nicht sicher ob ich die anderen 3 Bücher lesen möchte.
Ein Klassiker den jeder mal gelesen haben muss
Sherlock Holmes~Eine Studie in Schalachrot ist ein super Klassiker und richtig empfehlenswert. Holmes&Dr.Watson lösen ihren ersten gemeinsamen Fall. Das Buch war aus John's Sicht, was an manchen echt lustig war. Das Buch ist in 2 Teile aufgeteilt. Die erste Teil geht rein um den Fall und Teil 2 beginnt mit einer Vorgeschichte zu dem Mörder und warum er den Mord begangen hat. Man denkt sich erst so was ist das jetzt, aber nach ein paar Kapiteln geht es noch kurz mit Holmes&Watson weiter. Ich kann es einfach jedem empfelen und lese aufjedenfall die nächsten Romane&Kurzgeschichten

„Eine Studie in Scharlachrot“ markiert den ersten Auftritt von Sherlock Holmes und Dr. Watson – ein Klassiker der Kriminalliteratur, der die Grundlage für unzählige spätere Detektivgeschichten legte. Dennoch wirkt das Buch aus meiner Sicht nur bedingt fesselnd. Der Einstieg ist stark: Die erste Begegnung zwischen Holmes und Watson ist lebendig geschrieben und Holmes analytische Schärfe fasziniert sofort. Die Mordermittlung in London baut Spannung auf, die Sprache ist klar und präzise. Doch im zweiten Teil verliert der Roman an Tempo. Der plötzliche Schauplatzwechsel nach Amerika und die lange Hintergrundgeschichte bremsen die Handlung, statt sie zu vertiefen. Doyle zeigt schon hier sein Talent für Logik und Atmosphäre, doch die Struktur wirkt unausgewogen. Insgesamt ist „Eine Studie in Scharlachrot“ ein interessante Werk mit guten Momenten, aber kein durchgehend packendes Leseerlebnis – eher eine solide Geschichte als ein Meisterstück.
Naja...
Ich habe mich sehr auf den ersten Band von Sherlock Holmes gefreut und habe mir viel von dem Buch versprochen, da die Geschichten von dem Detektiv Sherlock Holmes ja ziemlich bekannt sind. Der erste Teil des Buches hat mir auch ganz gut gefallen, doch durch den Größtenteil des zweiten Teils habe ich mich nur noch gequält. Hat mich also eher enttäuscht 😕 2,5-3/5⭐ 🌻🐸
Wer kennt ihn nicht, den berühmtesten Detektiv der Welt? Mit „Eine Studie in Scharlachrot“ fing alles an, und es war so spannend zu lesen, wie das legendäre Duo aus Sherlock Holmes und Dr. John Watson seinen Anfang nahm.🕵️♂️ Worum geht es? Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg sucht der verletzte Dr. Watson eine bezahlbare Bleibe in London und landet durch Zufall in einer WG mit dem exzentrischen Sherlock Holmes. Holmes ist kein gewöhnlicher Mann: Er ist ein „Consulting Detective“ mit einer fast schon unheimlichen Beobachtungsgabe. Als ein mysteriöser Mord die Stadt erschüttert, beginnt ihr erstes gemeinsames Abenteuer.🔎 Meine Meinung: Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, in die Ursprünge ihrer Partnerschaft einzutauchen. Besonders faszinierend ist Holmes selbst: Er jagt Verbrecher nicht aus moralischem Pflichtgefühl, sondern sieht Kriminalfälle als intellektuelle Rätsel gegen die Langeweile - ein Charakterzug, den man schon von Edgar Allan Poes Dupin kennt. Doyle schafft es meisterhaft, Holmes genauso interessant zu gestalten wie den Fall selbst. Die Geschichte ist zweigeteilt: Während der erste Teil im nebligen London spielt (viele Szenen kennt man aus modernen Adaptionen!), entführt uns der zweite Teil in einem atmosphärischen Rückblick in das Grenzland von Utah. Der Plot ist insgesamt sehr komplex, aber am Ende führt Doyle alle losen Fäden perfekt zusammen. Fazit: Ein großartiger Einstieg in die Reihe, der zeigt, warum Sherlock Holmes auch heute noch Kultstatus genießt. Ich habe definitiv Lust auf mehr bekommen!🤩✨ Ein herzliches Dankeschön an NetGalley und den Reclam Verlag für das Rezensionsexemplar.
Ich liebe die Übersetzungen von Henning Ahrens - einfach wunderschön! Holmes‘ und Watsons erster Fall! Anfangs lernen sie sich sogar erst kennen. Sie sind grade zusammengezogen, als Scotland Yard Sherlocks Hilfe erbittet: In einem verlassenen Haus ist ein Mann ermordet worden. Die Handlung wird etwa ab der Hälfte allerdings ausgebremst: Doyle macht einen Sprung in die Vergangenheit und nach Amerika, der die Motive des Täters erklärt. Kann man trotzdem mögen, kann man aber auch als störend empfinden. Der Anfang des Buchs stimmt sogar mit der 1. Folge der Sherlock-Serie überein, bevor die Handlungen dann auseinanderdriften. Die Silhouette auf der Rückseite (siehe Foto) erinnert mich sogar an Cumberbatch, da die obligatorische Mütze, Pfeife und Lupe fehlen.

Uff, eine Bewertung fällt mir dieses Mal wirklich schwer, denn dieses Buch hatte irgendwie zwei Geschichten,… Diese waren war miteinander verbunden, haben aber lange Zeit Fragezeichen bei mir hinterlassen und die „eine“ hat überhaupt nicht in die Geschichte gehört. So dachte ich zumindest 5 Kapitel lang, bis alles einen Sinn ergab…. Es ist schwierig zu erzählen, ohne zu Spoilern… Aufgeteilt ist das Buch in zwei Teile von denen ich fälschlicherweise angenommen hatte, es wären zwei Fälle, weil sich die Verbindung für mich überhaupt nicht offenbart hatte. Erst in den vielleicht 20 Seiten wurde dies klar und hat den ursprünglichen Fall dann sogar etwas in der Qualität gesteigert, Es ist auch nicht der Fall, der mit nicht gefallen hat. Auch die Neuübersetzt ist es nicht und vor allem nicht die Charaktere und deren Sprechweise, sondern die für mich unnötigen 5 Kapiteln in denen es keinen Homes und keine Watson gegeben hat. Die in einer Welt spielten, die mir völlig fremd war und in der ich mich immer wieder fragte: was soll das??? Inhaltlich waren diese Kapitel interessant und auch die Geschichte könnte man sagen, mochte ich - aber sie gehörte für mich nicht darein. Wie gesagt, wurde das zwar aufgelöst, aber ich hätte mir doch eine komplett andere Umsetzung. Und durch diese Zweifel, durch diese Verwirrung und den abhanden gekommen Flow, kann ich nur 3 Sterne vergeben…
Kurzweilig☺️
Ein etwas älterer Schreibstil, aber gut zu lesen. Ich kannte bis anhin nur die Serie Sherlock Holmes, welche im modernen London spielt (Habe ich geliebt😍). Hier spielt die Geschichte Ende des 19. Jahrhunderts. Der Fall war interessant und Holmes und Watson, wie ich finde, zwei geniale und witzige Charaktere. 4 ⭐️
Unterhaltsam, spannender Fall; zweiter Teil zu lang. 8/10.
Dieses Buch bereitet jedes Mal aufs Neue Vergnügen. Die Einleitung von Sherlock Holmes aus der Perspektive Watsons ist meisterhaft umgesetzt: die Beziehung der beiden, ihre Interaktionen und die Dialoge wirken lebendig und stimmig. Der zugrundeliegende Fall ist durchdacht und spannend — er hält das Interesse von der ersten bis zur letzten Seite. Einziger Kritikpunkt: Der zweite Teil ist etwas zu ausführlich und hätte ruhig gestrafft werden können, ohne an Spannung zu verlieren. Insgesamt eine sehr empfehlenswerte Lektüre für alle, die klassische Kriminalgeschichten mögen. Eine 8/10
🕵️♂️ 📖 Ein spannender, kurzweiliger Klassiker, der sofort zeigt, warum Sherlock Holmes bis heute so viele Menschen fasziniert. 🕵️♂️📖
🔎Eine Studie in Scharlachrot war für mich der perfekte Einstieg in die Welt von Sherlock Holmes. Das Buch ist kurz, unglaublich spannend und macht einfach Spaß zu lesen. Ich habe es richtig schnell weggelesen und war von Anfang an gefesselt. 🔍 💡Während des Lesens habe ich endlich verstanden, warum diese Figur bis heute so eine große Faszination auslöst. Sherlock Holmes ist clever, scharfsinnig und dabei extrem unterhaltsam. Die Geschichte ist klar erzählt, gut aufgebaut und funktioniert auch heute noch erstaunlich gut. 📖💡 Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, egal ob Klassiker Fan oder nicht. Für mich war nach der letzten Seite sofort klar, dass ich mehr davon lesen will und ich habe mir direkt weitere Sherlock Holmes Bücher nachgekauft. 📚
Ein toller Klassiker Ich mochte Sherlock Holmes schon immer. Auslöser war definitiv meine Detektiv Conan Sucht xd
Illustriert liest es sich am besten
Ich mag illustrierter Bücher einfach sehr gerne. Und besonders dieses hier: DER ERSTE FALL VON SHERLOCK HOLMES - EINE STUDIE IN SCHARLACHROT Illustriert von Vincent Mallié, kommt mit einem packendem Krimi über Liebe, Verrat und Rache daher. Wunderschöne illustration gepaart mit der Meisterhaften Deduktion des größten Meister Detektivs aller Zeiten. Spannend bis zum Schluss!
3/5☆
Also ich glaube Sherlock Holmes ist aktuell nichts für mich. Habe nach ca 50 Seiten abgeschaltet und mich nur noch durch gequält. Das ist nicht Sinn der Sache…
Ein Klassiker. Hat unglaublich Spaß gemacht.
Klassiker.
Gut geschrieben und sehr spannend. Ich liebe alles rund um Sherlock Holmes, egal ob Geschichte oder Film. Hat Spaß gemacht zu lesen.
Ein Klassiker!
Schöne Geschichte mit tollen Charakteren auch neben Watson und Holmes, wie z.b. Ferrier etc.
Immer wieder ein Klassiker. ❤️ Gehört über das Hörbuch-Abo von Hugendubel ❤️
Mein erstes Sherlock Holmes Buch. Sehr schön geschrieben. Das Buch ist in zwei Teile unterteilt. Beide sind für sich schon einfach gut geschrieben. Zusammen jedoch noch mal deutlich Besser. Jetzt verstehe ich warum Sherlock Holmes mehr als 140 Jahre bestand hält.
Mein 1. Sherlock Holmes. Amüsant!
Eine Studie in Scharlachrot ist nicht nur die erste Sherlock-Holmes-Geschichte, es ist außerdem einer der ersten Detektivromane, die veröffentlicht wurden. Zwar hat sich das Genre der Kriminalliteratur über die Jahrhunderte erweitert und vertieft, sodass der Aufbau und einzelne Kapitelüberschriften in Sir Arthur Conan Doyles Buch etwas ungeschickt erscheinen, doch den Meisterdetektiv erlebt man sofort in seinem Element. Als Sherlock-Holmes-Neuling kam mir Eine Studie in Scharlachrot wie gerufen, denn ich habe nicht nur das außergewöhnliche Talent von Holmes kennengelernt, ich habe außerdem einen Einblick in die Beziehung zwischen dem Detektiv und Dr. Watson erhalten. Nachdem Dr. John Watson als Militärarzt in Indien und Afghanistan tätig war, wird er nach einer Schulterverletzung und einer anschließenden Typhus-Infektion im Jahr 1878 ausgemustert. Er kehrt nach London zurück und wohnt dort etwa drei Jahre von seiner sehr kleinen Versehrtenrente. Auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung, stößt er dabei auf Sherlock Holmes. Watson lernt den vermeintlichen Wissenschaftler in einem Labor kennen und die beiden verstehen sich auf Anhieb recht gut. Nur ein paar Tage später beziehen sie ein Apartment in der Baker Street 221b. Während ihres Zusammenlebens erhält Dr. John Watson die Gelegenheit, den mysteriösen Fremden etwas besser kennenzulernen. Er bemerkt, dass Holmes einen strengen Tagesablauf einhält und somit eigentlich nichts zu verbergen hat, doch immer wieder kommen die unterschiedlichsten Leute vorbei, die Sherlock Holmes‘ Hilfe in Anspruch nehmen. Kurz darauf „outet“ er sich vor Watson als beratender Detektiv, eine sogenannte Ergänzung zur Kriminalpolizei. Die Leute kommen zu ihm, wenn kein anderer ein Verbrechen aufdecken konnte, denn Sherlock Holmes‘ Auffassungsgabe und sein Gespür für Details sind einzigartig. Als nun die Meldung über einen Todesfall bei Sherlock Holmes und Dr. Watson eintrifft, überredet ihn Letzterer, den Fall anzunehmen. Drebber, so der Name des Ermordeten, liegt völlig unverletzt in seinem Haus. Neben ihm finden die Beamten den Ehering einer Frau sowie fremdes Blut, mit dem das Wort „Rache“ an die Wand geschrieben wurde. Sherlock Holmes untersucht den Tatort gründlich und beginnt anschließend seine eigenen Ermittlungen, die sich nicht mit denen der Polizei gleichen. Als die Kriminalbeamten den Detektiv dann auch noch darüber informieren, dass sie den Mörder festgenommen haben, scheint Sherlock Holmes wenig begeistert zu sein, denn er hat eine ganz andere Person im Visier… Mir persönlich hat die erste Sherlock-Holmes-Geschichte unglaublich gut gefallen. Eine Studie in Scharlachrot ist nicht nur der Beginn einer Freundschaft zwischen Dr. John Watson und dem berühmten britischen Detektiv, es ist außerdem der Auftakt einer spannenden Reihe an Kriminalfällen. Vor allem Sherlock Holmes‘ Vorgehensweise sticht aus Arthur Conan Doyles Geschichten hervor: Der beratende Detektiv konzentriert sich auf die kleinen, scheinbar unwichtigen Hinweise. Während die Polizisten und auch Dr. Watson versuchen herauszufinden, wer das Verbrechen begangen haben könnte, noch bevor sie den Unfallort betreten haben, erscheint Sherlock Holmes stets mit einem klaren Kopf. Theorien aufzustellen, bevor man überhaupt alle Beweise sammeln konnte, gehört nicht zu seiner Devise, denn somit könnte sein Urteilsvermögen beeinflusst werden. Diese Vorgehensweise ermöglicht es ihm, Dinge zu sehen, die für die anderen Beteiligten als unwichtig erscheinen. Es war außerdem unglaublich spannend zu lesen, wie schnell Sherlock Holmes seine Vermutungen aufstellt. Auch Dr. Watson, der Erzähler der Geschichte, ist sich nicht immer im Klaren darüber, welchen Weg sein Freund einschlägt und somit bleibt auch der Leser vorerst im Dunkeln und muss seine eigenen Vermutungen anstellen. Oft habe ich versucht, Sherlock Holmes auf die Schliche zu kommen und dachte, seinen Gedanken folgen zu können, doch zum Schluss hat er mich mit seiner Erkenntnis völlig aus der Bahn geworfen. Eine Studie in Scharlachrot ist spannend, unterhaltsam und stellt einen völlig eigensinnigen, aber genialen Hauptcharakter in den Mittelpunkt.
Den ersten Teil fand ich wirklich gut und unterhaltsam. Ich war lange bei drei Sternen, bis der erste Teil abrupt mit der Stellung des Mörders bei ca. der Hälfte des Buches endet. Der zweite Teil beginnt und man ist erstmal vollkommen aufgeschmissen was hier überhaupt erzählt wird. Ok, es war mir schon klar dass die Geschichte die zu dem Mord geführt hat hier rückwirkend erzählt wird. Wir werden in eine komplett andere Geschichte versetzt, was mich persönlich massiv gestört hat. Ich hätte lieber ausführlicher über Holmes Detektivarbeit gelesen, wie er sich im Fall weiter nach vorne arbeitet und dann am Ende den Mörder überführt. Viele mögen diese unkonventionelle Herangehensweise in diesem Buch toll finden, aber ich bleibe doch lieber bei Krimis mit dem altmodischen klassischen Stil. Das Problem war hier nämlich, dass mich die Auflösung nachdem Holmes den Täter stellt, gar nicht mehr interessiert hat. Und das liegt wiederum daran, dass wir hier keine Kriminalgeschichte zum Miträtseln erhalten, sondern eine vorgefertigte Geschichte. Dem Leser werden keinerlei Informationen geboten um selbst überlegen zu können, wer der Täter war. Das erwarte ich mir aber von Krimis. Wenn ich ausgefeilte Psychogramme haben möchte, greife ich zu einem guten Thriller (die auch schwerer als eine Nadel im Heuhaufen zu finden sind). Dafür war mir die Kriminalgeschichte dann aber viel zu oberflächlich und so begeistert von den Charakteren Watson und Holmes, dass ich ein Buch nur wegen den beiden Personen lese, war ich dann auch wieder nicht. Ein beliebter Krimiklassiker der mich leider enttäuscht zurücklässt.
Einfach eine nette Geschichte
Die "Studie in Scharlachrot" habe ich vor einigen Jahren bereits auf Englisch gelesen, hatte jedoch nun Lust, die Geschichte noch einmal auf Deutsch zu lesen. Und ich muss gestehen, dass es sich gelohnt hat. Denn auf Englisch sind mir doch einige Details entgangen bzw. konnte mich nicht mehr daran erinnern. Auch auf Deutsch macht das Buch Spass und gute Laune. Holmes kann man jederzeit wieder und wieder lesen und doch wird es keineswegs langweilig.
Der Beginn einer langen Reise Unterhaltsamer Erster Band . Ein Klassiker
Richtig guter Krimi und so kurzweilig. Hat mir richtig gut gefallen. Besonders Teil 2 > war so spannend.
In diesem Roman lesen wir Holmes und Watsons ersten gemeinsamen Fall. Dabei bliebt die Geschichte spannend. Was ich jedoch schade finde ist, das die Lösung von Holmes ein Detail berücksichtigt welches dem Leser nicht mitgeteilt wurde. Man weiß nicht das Holmes diese Information hat. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Die Geschichte des Täters fand ich interessant.
Das war ja wohl nix. Erst in der zweiten Hälfte gehen die Kommentare auf die Schwächen des Buches und der Figur Holmes ein und entwickeln einen gewissen Witz, vorher ist es zumeist nur infantiles Autoren-Bashing.
Conan Doyles Erstlingswerk. Noch nicht ganz auf der Höhe seines späteren Schaffens, insbesondere der Mittelteil ist eher zäh. Dennoch klasse.



































