Eierlikörtage

Eierlikörtage

by Hendrik Groen·Book 1 of 4
Hardback
3.961
HumoristischÄlterwerdenTanzteeDer 100 Jährige Der Aus Dem Fenster Stieg

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Description

Hendrik Groen mag alt sein (83 1/4, um genau zu sein), aber er ist noch lange nicht tot. Zugegeben, seine täglichen Spaziergänge werden kürzer, weil die Beine nicht mehr recht wollen, und er muss regelmäßig zum Arzt. Aber deshalb nur noch Kaffeetrinken, die Geranien anstarren und auf das Ende warten? Kommt nicht in Frage. Ganz im Gegenteil. 83 Jahre lang hat Hendrik immer nur Ja und Amen gesagt. Doch in diesem Jahr wird er ein Tagebuch führen und darin endlich alles rauslassen - ein unzensierter Blick auf das Leben in einem Altenheim in Amsterdam-Nord. Das ist richtig lustig und zugleich so herzzerreißend, dass wir Hendrik am Ende dieses Jahres nicht mehr aus unserem Leben lassen wollen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
416
Price
22.70 €

Author Description

Hendrik Groen veröffentlichte sein erstes Tagebuch, »Eierlikörtage«, im Jahr 2014. Es wurde in über fünfunddreißig Ländern zu einem großen Erfolg und erhielt 2016 den NS Publieksprijs. In ganz Holland gründeten sich Hendrik-Groen-Fanclubs, die auch den zweiten Teil seines Tagebuchs, »Tanztee«, zu einem Bestseller machten. Mit »Leben und leben lassen« legt Groen seinen ersten Roman vor.

Posts

15
All
4

Da blieb mir doch oft das Lachen im Halse stecken.

Ein Tagebuch aus dem Seniorenheim - sehr bissig, immer wieder echt witzig aber auch erschreckend.

4.5

"Ich kann die Wirklichkeit nicht anders machen als sie ist. Traurig, hart und gleichzeitig zum Lachen."

Hendrik Groen schildert in Tagebuchform sein Leben in einem Amsterdamer Altenheim. Er ist ein wunderbarer Protagonist. Manchmal ein zynischer, grummeliger alter Herr mit einem nüchternen, trocken Humor (Besonders der weckte bei mir große Symphatien für Hendrik) Später entdeckt man auch zunehmend Hendriks weiche Seite. Besonders in Interaktion mit seinen wenigen Freunden legt er eine große Herzlichkeit und Empathie an den Tag. Mit einer feinen Prise Humor werden immer wieder skurrile Ereignisse oder auch Mitbewohner von Hendrik geschildert. "Senioren verlieren ständig etwas, genau wie Kinder. Nur haben sie keine Mutter mehr, die weiß, wo alles liegt." Sogar eine späte Liebe tritt noch in Hendriks Leben. Jedoch werden auch ernstere Passagen nicht ausgespart z.b Missstände in der Pflege, Vereinsamung im Alter, gegenseitiges Mobbing, und natürlich auch Krankheiten im Alter. Zu letzterem haben mich manche Passagen (aufgrund von eigenen Erfahrungen im Familienkreis) recht hart getroffen, was ich so nicht erwartet habe. Hendrik und einige Mitstreiter beschließen irgendwann aus Mangel an Beschäftigung und einer ungebrochen Lust aufs Leben einen Club zu gründen und regelmäßige, zwanglose Ausflüge zu organisieren. Eine ganz wundervolle Idee wie ich finde. Schließlich ist man zwar "alt aber noch nicht tot". Ich hatte große Freude mit diesem Buch. :)

5

Realistisch, lustig, manchmal beklemmend, traurig.

3.5

Ein wirklich schöner Bericht über das Leben im Seniorenheim mit sympathischen Charakteren und nahbaren Geschichten. Das Buch bietet eine gute Mischung an Humor und Ernst, hatte jedoch auch einige Längen.

5

Zum Einschlafen immer ein paar Tagebucheinträge gelesen und erst gedacht, es passiert nichts. Aber dann konnte ich es nicht mehr weg legen und hatte oft Gänsehaut. Eine große Empfehlung.

5

Oft witztig, aber auch oft nachdenklich und ein bisschen traurig. Ich bin 25 und habe vorher noch nichts gelesen, was mich so in alte Menschen hineinversetzt. Meine Erwartungen an das Buch wurden total übertroffen.

Oft witztig, aber auch oft nachdenklich und ein bisschen traurig. Ich bin 25 und habe vorher noch nichts gelesen, was mich so in alte Menschen hineinversetzt. Meine Erwartungen an das Buch wurden total übertroffen.
2

Keine Handlung, es passiert fast nichts - schade

4.5

Macht nachdenklich!

Hendrik Groen ist 83 1/4 Jahre alt und führt ein Jahr lang Tagebuch, um gegen das ständige Jammern von Senioren anzukämpfen. Und dank dieses Tagebuch lernen wir kennen: Evert mit seinem schrägen Humor, Grietje mit ihrer beginnenden Demenz und Eefje, die langsam aber sicher Hendriks Herz erobert. Am Anfang dauert es etwas, bis die Geschichte in Gang kommt, doch zum Ende hin ist man in diesen Haufen schrulliger Senioren einfach verliebt. Und ich schau jetzt mal, ob es vielleicht eine Fortsetzung gibt. Leseempfehlung!

2.5

Erst gegen Ende unterhaltsam...

Ich mag generell alte Menschen als Protagonist*innen und hab auch nichts gegen den Tagebuch-Stil im Allgemeinen. Aber dieses Buch bietet über weite Strecken extrem wenig Plot und viel Belanglosigkeit, das ändert sich erst gegen Ende etwas. Zwischenzeitlich hätte ich das Buch fast abgebrochen, das letzte Viertel war dann ein wenig interessanter bzw unterhaltsamer. Weiterempfehlen würde ich es dennoch nur bedingt.

5

Sehr schöne, humoristische Erzählung, die viel Melancholie wecken kann.

1

DNF @18% Leider schon wieder ein Abbruch. Dieses Buch wollte ich auch für meine Weltmeister-Challenge für die Niederlande lesen. Das Buch wird für Fans von "Ein Mann namens Ove" empfohlen und der Titel würde vermuten lassen, dass es sich um eine ähnlich ulkige und herzallerliebste Geschichte handeln könnte, doch leider entspricht das nicht der Realität. Es handelt sich um ein relativ nichtssagendes, humorfreies Tagebuch eines älteren Herrn, der sein Jahr tageweise relativ nüchtern festhält. Dabei werden etliche Namen von Heimbewohnern, sowie auch Neuigkeiten aus den Niederlanden implementiert, mit denen ich absolut nichts anfangen konnte, weil ich die "Prominenten" nicht kenne. Ein Blick in die 1-2-Sterne-Reviews hier auf Goodreads hat mir dann gezeigt, dass das Buch leider langweilig und nichtssagend bleibt, sodass ich keine Lust habe, mich weiter durchzuquälen. Schade. Aber aufgrund des fehlenden Plots und der unlustigen Anekdoten absolut kein Vergleich mit dem absolut fantastischen Ove.

5

Rezension | Eierlikörtage von Hendrik Groen Beschreibung   Mit seinen 83 1/4 Jahren mag Hendrik Groen schon zur alten Bevölkerung zählen, doch er ist noch lange nicht tot. Das sieht nicht nur er so, sondern auch noch einige andere Bewohner eines Amsterdamer Altenheims. So finden sich ziemlich unterschiedliche Menschen, die noch mehr erleben wollen als Kaffeekränzchen und schlechte Laune, und gründen den Alt aber nicht Tot Club.   Gemeinsam planen und unternehmen sie Ausflüge, die das Leben wieder schön machen. Leider gibt es nicht nur positive Erlebnisse, sondern die Gruppe muss auch mit Rückschlägen und traurigen Nachrichten, die das Älter werden leider mit sich bringen, umgehen. Seine ganzen Erlebnisse und Gedanken hält Hendrik Groen in seinem „geheimen“ Tagebuch fest.   Meine Meinung   Hendrik Groen lebt in einem Amsterdamer Altenheim und hat das einfältige Leben dort entgültig satt. Im Gegenteil zu den meisten anderen Senioren ist Hendrik mit einem scharfen Verstand und einer großen Portion Lebenslust gesegnet. Um sich aus dem Alltagstrott zu befreien, beschließt Hendrik seine Erlebnisse vollkommen ungeschönt in einem Tagebuch niederzuschreiben, und nicht mehr zu allem ja und Amen zu sagen, sondern seine Meinung zu vertreten. Immer an seiner Seite, sein bester Freund Evert. Da sich Hendrik und Evert von den anderen Bewohnern des Altenheims in jeder nur erdenklichen Weise unterscheiden, haben sie nicht gerade viele Freunde. Außerdem stellen sie sich nur zu gerne, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, gegen die Heimleitung, was in den Augen der anderen Bewohner einem Skandal gleichkommt. Kurzum Hendrik und Evert sind ziemlich direkt und treffen damit meistens den Nagel mit dem Kopf.   Als eine neue Bewohnerin, Eefje Brandt, einzieht ändert sich Hendriks Leben noch einmal hin zur Sonnenseite, denn auch Eefje kann nichts mit dem Geschlurfe, Gestöhne und Gejammer der anderen Bewohner anfangen. Kurz darauf ereignet sich die Gründung eines Rebellenclubs, mit dem Vereinsnamen Alt-aber-nicht-tot (kurz Alanito). Unter den Mitgliederen: Hendrik Groen, Evert Duiker, Eefje Brandt, Edward Schermer, Grietje de Boer und Graeme Gorter. Die Club-Gründer haben wolhlweislich die Mitgliederzhal vorerst auf sechs Personen begrenzt um den ganzen Nörglern ein klares Zeichen zu setzten.   Der Alanito Club erfüllt den Zweck, den langweiligen Alltag im Seniorenheim zu bekämpfen, schöne Ausflüge zu planen und einfach jede Menge Spaß zu haben. In regelmäßigem Abstand organisiert nacheinander jedes Mitglied einen Ausflug, der unter Betrachtung der finanziellen Mittel und Gebrechen der Mitglieder möglich ist. Schnell blüht das Leben der Gruppe auf, und schon bald sind sie unzertrennlich. Doch leider bringt das Alter seine Gebrechen mit sich, so dass sich der Gesundheitszustand einiger Mitglieder verschlechtert.   Solltet ihr der Meinung sein, ein Leben im Seniorenheim ist langweilig und fad, dann beweist euch Hendrik Groen mit seinem Tagebuch „Eierlikörtage“ genau das, und vor allem, dass das Gegenteil durchaus im Bereich des möglichen liegt. Mit seinen klaren und treffenden Beobachtungen hat mich Hendrik Groen zum schmunzeln, lachen und weinen gebracht. Ein wirklich herrliches Werk, dass nicht nur durch seine sarkastische Seite glänzt, sondern auch zum nachdenken anregt. Daher vergebe ich 5 von 5 Grisekatzen.   Über den Autor   Hendrik Groen veröffentlichte die ersten Einträge seines Tagebuchs auf der Website des »Torpedo Magazines«, bevor es in Holland zu einem überragend erfolgreichen Buch wurde und sich im ganzen Land Hendrik-Groen-Fanclubs gründeten. Er sagt über seine Romane : »Kein Satz ist eine Lüge , aber nicht jedes Wort ist wahr.« Die Fortsetzung ist soeben in den Niederlanden erschienen. (Quelle: Piper Verlag)   Fazit   Ein scharfsinniges und humorvolles Tagebuch über das Leben im Seniorenheim.

2.5

Nett zu lesen zur Unterhaltung

5

Rezension | Eierlikörtage von Hendrik Groen Beschreibung   Mit seinen 83 1/4 Jahren mag Hendrik Groen schon zur alten Bevölkerung zählen, doch er ist noch lange nicht tot. Das sieht nicht nur er so, sondern auch noch einige andere Bewohner eines Amsterdamer Altenheims. So finden sich ziemlich unterschiedliche Menschen, die noch mehr erleben wollen als Kaffeekränzchen und schlechte Laune, und gründen den Alt aber nicht Tot Club.   Gemeinsam planen und unternehmen sie Ausflüge, die das Leben wieder schön machen. Leider gibt es nicht nur positive Erlebnisse, sondern die Gruppe muss auch mit Rückschlägen und traurigen Nachrichten, die das Älter werden leider mit sich bringen, umgehen. Seine ganzen Erlebnisse und Gedanken hält Hendrik Groen in seinem „geheimen“ Tagebuch fest.   Meine Meinung   Hendrik Groen lebt in einem Amsterdamer Altenheim und hat das einfältige Leben dort entgültig satt. Im Gegenteil zu den meisten anderen Senioren ist Hendrik mit einem scharfen Verstand und einer großen Portion Lebenslust gesegnet. Um sich aus dem Alltagstrott zu befreien, beschließt Hendrik seine Erlebnisse vollkommen ungeschönt in einem Tagebuch niederzuschreiben, und nicht mehr zu allem ja und Amen zu sagen, sondern seine Meinung zu vertreten. Immer an seiner Seite, sein bester Freund Evert. Da sich Hendrik und Evert von den anderen Bewohnern des Altenheims in jeder nur erdenklichen Weise unterscheiden, haben sie nicht gerade viele Freunde. Außerdem stellen sie sich nur zu gerne, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, gegen die Heimleitung, was in den Augen der anderen Bewohner einem Skandal gleichkommt. Kurzum Hendrik und Evert sind ziemlich direkt und treffen damit meistens den Nagel mit dem Kopf.   Als eine neue Bewohnerin, Eefje Brandt, einzieht ändert sich Hendriks Leben noch einmal hin zur Sonnenseite, denn auch Eefje kann nichts mit dem Geschlurfe, Gestöhne und Gejammer der anderen Bewohner anfangen. Kurz darauf ereignet sich die Gründung eines Rebellenclubs, mit dem Vereinsnamen Alt-aber-nicht-tot (kurz Alanito). Unter den Mitgliederen: Hendrik Groen, Evert Duiker, Eefje Brandt, Edward Schermer, Grietje de Boer und Graeme Gorter. Die Club-Gründer haben wolhlweislich die Mitgliederzhal vorerst auf sechs Personen begrenzt um den ganzen Nörglern ein klares Zeichen zu setzten.   Der Alanito Club erfüllt den Zweck, den langweiligen Alltag im Seniorenheim zu bekämpfen, schöne Ausflüge zu planen und einfach jede Menge Spaß zu haben. In regelmäßigem Abstand organisiert nacheinander jedes Mitglied einen Ausflug, der unter Betrachtung der finanziellen Mittel und Gebrechen der Mitglieder möglich ist. Schnell blüht das Leben der Gruppe auf, und schon bald sind sie unzertrennlich. Doch leider bringt das Alter seine Gebrechen mit sich, so dass sich der Gesundheitszustand einiger Mitglieder verschlechtert.   Solltet ihr der Meinung sein, ein Leben im Seniorenheim ist langweilig und fad, dann beweist euch Hendrik Groen mit seinem Tagebuch „Eierlikörtage“ genau das, und vor allem, dass das Gegenteil durchaus im Bereich des möglichen liegt. Mit seinen klaren und treffenden Beobachtungen hat mich Hendrik Groen zum schmunzeln, lachen und weinen gebracht. Ein wirklich herrliches Werk, dass nicht nur durch seine sarkastische Seite glänzt, sondern auch zum nachdenken anregt. Daher vergebe ich 5 von 5 Grisekatzen.   Über den Autor   Hendrik Groen veröffentlichte die ersten Einträge seines Tagebuchs auf der Website des »Torpedo Magazines«, bevor es in Holland zu einem überragend erfolgreichen Buch wurde und sich im ganzen Land Hendrik-Groen-Fanclubs gründeten. Er sagt über seine Romane : »Kein Satz ist eine Lüge , aber nicht jedes Wort ist wahr.« Die Fortsetzung ist soeben in den Niederlanden erschienen. (Quelle: Piper Verlag)   Fazit   Ein scharfsinniges und humorvolles Tagebuch über das Leben im Seniorenheim.

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