Du kannst keinem trauen – Band 1
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Description
Der erste Band des actionreichen YA-Thriller-Zweiteilers.
Du hast dir ein besseres Leben gewünscht. Nach allem, was passiert ist.
Doch wo du jetzt landest, ist es schlimmer. Schlimmer als je zuvor.
GEFANGEN in einem Internat.
KEIN ENTKOMMEN. NIEMALS.
Aber du bist entschlossen ZU FLIEHEN.
Doch du kannst KEINEM TRAUEN.
Nur dir selbst.
»Ein grandioser Thriller, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt!« Publisher's Weekly
Der 18-jährige Benson hat ein Stipendium für ein Elite-Internat ergattert. Doch die Schule ist nicht wie erwartet: Umgeben von Stacheldraht und hohen Mauern, ohne Kontakt zur Außenwelt sind die Schüler dort Gefangene. Es gibt keine Lehrer, aber strikte Regeln, deren Einhaltung durch Kameras überwacht und mit harten Strafen geahndet wird.
Die Schüler sind gezwungen, um ihr Überleben an der Schule zu kämpfen. Gegen die Regeln verliebt sich Benson in Jane. Als sie bei einem brutalen Kampf schwer verletzt wird, macht Benson eine grauenvolle Entdeckung …
Book Information
Author Description
ROBISON WELLS hat während seines Studiums viel lieber gelesen und geschrieben, als etwas über Finanzwirtschaft zu lernen. Dabei herausgekommen sind diese spannenden Actionthriller. Das Studium hat er dennoch beendet. Robison Wells lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Holladay, Utah.
Posts
Ein fesselnder Thriller voller Misstrauen und Überraschungen
Robinson Wells' "Du kannst keinem Trauen" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Das Buch erzählt die Geschichte von Benson Fisher, einem 17-jährigen Waisenjungen, der ein Stipendium für die Maxfield Academy erhält. Doch schnell wird klar, dass diese Schule alles andere als normal ist. Wells schafft es meisterhaft, eine düstere und beklemmende Atmosphäre aufzubauen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Besonders Bensons innerer Konflikt und sein Drang nach Freiheit sind überzeugend dargestellt. Die Handlung ist rasant und voller überraschender Wendungen, die mich ständig auf Trab hielten. Ein besonderer Pluspunkt des Buches ist die unvorhersehbare Entwicklung der Story. Der Autor schmeißt mit neue Enthüllung um sich, die alles veränderte. Diese unerwarteten Wendungen tragen wesentlich zur Spannung bei und machen "Du kannst keinem Trauen" für mich zu einem echten Pageturner. Allerdings war der Schluss für manche etwas abrupt und wirkt offen. Es bleibt vieles ungeklärt, was jedoch auch den Reiz des Buches ausmacht und Raum für Spekulationen lässt. Ich freue mich daher auch auf den nächsten Band. Insgesamt ist "Du kannst keinem Trauen" ein fesselnder Thriller, der nicht nur junge Leser begeistert. Robinson Wells hat mit diesem Buch eine spannende und komplexe Welt geschaffen, die zum Nachdenken anregt und gleichzeitig hervorragend unterhält. Für mich ist es ein Muss für Fans von spannungsgeladenen Geschichten und dystopischen Szenarien.
Dieses Buch war mein Must-Read für diesen Monat und ich habe es noch schnell auf den letzten Drücker verschlungen. Unter dem ganzen Gefangensein und Schule ohne Lehrer konnte ich mir nie so richtig was vorstellen. Ich muss sagen, ich war dann ein bisschen enttäuscht von der Umsetzung. Wir steigen praktisch sofort ins Geschehen ein, denn wir erleben mit, wie Benson an seiner neuen Schule ankommt. Das fand ich schonmal gut. Aber dann bemerkt er recht schnell, dass hier irgendwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Als er dann endlich in den Jungen-Wohnbereich gelangt, belagern ihn gleich alle Leute und wollen, dass er ihrer Gruppe beitritt. Denn es gibt drei Banden an der Schule: Die Society, die Havoc und die Variants. Und untereinander sind die Banden nicht nett zueinander. Dieser ganze Bandenkram hat mir nicht wirklich zugesagt. Ich hatte mich auf einen halbwegs normalen Schulalltag gefreut, aber der Autor lässt uns eigentlich nicht einen einzigen ruhigen Tag erleben. Denn für Benson ist klar: Er will hier raus. Auch wenn die anderen sich mit ihrem Schicksal abgefunden zu haben scheinen, kann er damit nicht leben. Ich muss sagen, dass so die erste Häfte für mich eher langweilig war und wenn auch nicht zäh, musste ich mich schon ein bisschen dazu zwingen, weiterzulesen. Richtig interessant wurde es dann ca ab Seite 280. Da gibt es eine absolut unvorhersehbare Wendung und von da an ist der Titel Programm. Man weiß wirklich nicht, wem man noch trauen kann. Allerdings muss ich leider auch hier anmerken, dass ich solche paranoiden Gedanken schon besser vermittelt bekommen habe. Wenn ich zum Beispiel an Night School denke. Oder Dark Village. Da ist dieses Gefühl, dass man einfach niemandem trauen kann und sich ständig umentscheidet, wer jetzt der Böse ist, noch viel intensiver. Aber trotzdem war die zweite Hälfte dann sehr spannend und ließ sich auch total schnell weglesen. Der Schreibstil des Autors ist passend zu den jugendlichen Charakteren sehr jung und einfach. Das Ende war sehr temporeich, hat aber noch längst nicht alle meine Fragen beantwortet. Ich war froh, dass die ersten beiden Kapitel des Folgebands noch darin enthalten waren, denn der letzte Absatz war doch ziemlich verwirrend. Fazit: Auch, wenn der Start des Buches eher trocken und ein bisschen langwierig war, hatte ich mich nach einer Weile doch in Besons Welt eingefunden und gerade ab der Hälfte wurde es richtig spannend. Ich hoffe noch auf eine Steigerung im zweiten Teil.
Wir steigen mit Benson Fisher zusammen ins Auto und lassen uns von Ms Vaughn zur Maxfield Academy chauffieren. Auf der Fahrt erfahren wir von Bensons düsterer Vergangenheit, seinen vielen Pflegefamilien, ständigen Ortswechsel und seiner Hoffnung, mit dem Stipendium dieser Schule endlich einen normalen Alltag zu finden - im Internet sah die Schule ja sehr vielversprechend aus. Doch bei seiner Ankunft sieht alles anders aus. Das Schulgelände ist wie ein Gefängnis gesichert, überall sind Kameras installiert und die Schüler müssen sich selber organisieren. Erwachsene gibt es auf dem Gelände nämlich keine, doch es herrschen klare Vorschriften und über einen Bildschirm erhalten sie jeweils das Tagesprogramm. Die Schüler formieren sich in drei unterschiedlichen Banden. Die meisten gehören zu der Society, die davon überzeugt sind, durch Gehorsam zum Ziel zu kommen. Die Havoc sind sehr laut und wollen vor allem Party feiern und dann gibt es noch die Variants, das ist der Rest. Jeder muss sich für eine Gruppe entscheiden, sonst hat er keine Überlebenschancen. Durch Arbeiten können Punkte gesammelt werden, die in der Maxfield Academy eine Art Währung darstellen. Wer gegen eine der vier grossen Vorschriften verstösst wird zum Arrest abgeholt. Alle wissen, dass das das Todesurteil ist, denn von da ist noch kein Schüler zurückgekommen. Benson hat grosse Mühe, die Zustände der Schule zu akzeptieren und sofort ist ihm klar, dass er so schnell wie möglich fliehen muss. Doch das System der Schule greift und so muss er sich mit seiner neuen Bande arrangieren. Insgeheim plant er aber weiter und versucht das Geheimnis der Schule zu lüften. Die Entwicklung des Protagonisten wird schön aufgezeigt, aber durch seine Vergangenheit, hätte ich bei Benson noch mehr Ecken und Kanten vermutet. Er war mir stellenweise zu glatt. Interessant fand ich, wie Robison Wells das Paintball in die Story eingebaut hat, denn das ist erfrischend neu und passt sehr gut. Die Idee, Jugendliche sich selber zu überlassen, ist nicht neu, doch Robison Wells hat diese Basis sehr gut ausgearbeitet. Nachdem man sich schockiert in den Schulalltag eingelesen hat, baut der Autor permanent an Spannung auf, so dass das Buch kaum mehr aus der Hand gelegt werden kann. Und dann kommt der Punkt, der alles verändert, die grosse Überraschung, das grosse 'Oh'. Und man realisiert, wie passend der Titel ist, denn ab da, kann Benson keinem mehr vertrauen .... Das Ende kommt dann etwas gar schnell und abrupt und hat mich verwirrt und mit vielen Mutmassungen zurück gelassen. Nur gut, dass der zweite Band "Ihr seid nicht alleine" schon am 21. August 2014 erscheinen wird. Fazit: schockierend, fesselnd, anders "Du kannst keinem trauen" ist nichts für zarte Seiten. Robison Wells hat mehr als 'nur' einen Thriller geschaffen. Ein ausgeklügeltes Schulsystem, spannende Gruppenkonstellationen, überraschende Wendungen und ein Waffenstillstand, der gebrochen wird, machen das Buch zu einem absoluten Pageturner.
Reihe: Variant #1 Grundidee: Eine Schule im Niemandsland ohne Lehrer, wo die Schüler eine Art Gefangenendasein fristen und sich in Gruppen organisieren, die Rivalen sind. Charaktere: Hauptfigur ist der 18-jährige Benson Fisher, der ein Stipendium für die Maxfield Academy erhält. Bisher hatte er nur Pech im Leben und wurde von einer Pflegefamilie zur nächsten weitergereicht. Daher sieht er in der neuen Schule einen Neuanfang für sein Leben. Doch das wird nicht erfüllt. Als Nebenfiguren agieren z.B. Jane, mit der sich Benson recht schnell gut versteht, über die er aber bald etwas Schockierendes herausfindet. Ferner sind da noch Isaiah, der Anführer der Gruppe Society; Oakland, der Anführer der Havocs; Becky, die Benson die Regeln der Schule erklärt und einige mehr. Handlungsschauplatz: Die Maxfield Academy irgendwo in den USA. Handlung: Benson Fisher bekommt ein Stipendium an der Maxfield Academy, die abgelegen und umringt von Wäldern liegt. Erst freut sich Benson auf diese neue Chance, doch schon kurz nach seiner Ankunft wird er stutzig. Die Schule hat keine Lehrer, die Schüler unterrichten sich selbst und nehmen auch Tätigkeiten außerhalb des Unterrichts wahr, wie z.B. die Sicherheit des Geländes, Hausmeisterarbeiten und Kantinendienst. Außerdem sind sie in Gruppen organisiert, die die einzelnen Verträge für o.g. Tätigkeiten aushandeln. Benson schließt sich den Variants an, einer eher neutralen Gruppe. Außer diesen gibt es noch die Havocs, eine eher schlagkräftige und aggressive Gruppe und die Society, die völlig konform mit den Regeln der Schule geht und nichts infrage stellen. In Jane findet Benson eine Freundin, über die er aber bald etwas Entsetzliches herausfindet. Ende & Auflösung: Der Wendepunkt der Geschichte, der eintritt, als Benson mehr über Jane herausfindet, konnte mich definitiv überraschen. Mit solch einem Verlauf hätte ich nicht gerechnet und auch das Ende ist äußerst fies, denn es schließt mit einem solchen Cliffhanger, dass man sofort weiterlesen möchte. Auf Brutalität wird im Buch nicht verzichtet und es wimmelt nur so von actionreichen Szenen, die den Leser konstant bei der Stange halten. Einzig die etwas detailreich geschilderten Paintball-Spielszenen haben mir nicht so gut gefallen, da ich mit diesem „Sport“ leider so gar nichts anfangen kann und mir diese Abschnitte ein wenig wie Füllmaterial vorkamen.
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Der erste Band des actionreichen YA-Thriller-Zweiteilers.
Du hast dir ein besseres Leben gewünscht. Nach allem, was passiert ist.
Doch wo du jetzt landest, ist es schlimmer. Schlimmer als je zuvor.
GEFANGEN in einem Internat.
KEIN ENTKOMMEN. NIEMALS.
Aber du bist entschlossen ZU FLIEHEN.
Doch du kannst KEINEM TRAUEN.
Nur dir selbst.
»Ein grandioser Thriller, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt!« Publisher's Weekly
Der 18-jährige Benson hat ein Stipendium für ein Elite-Internat ergattert. Doch die Schule ist nicht wie erwartet: Umgeben von Stacheldraht und hohen Mauern, ohne Kontakt zur Außenwelt sind die Schüler dort Gefangene. Es gibt keine Lehrer, aber strikte Regeln, deren Einhaltung durch Kameras überwacht und mit harten Strafen geahndet wird.
Die Schüler sind gezwungen, um ihr Überleben an der Schule zu kämpfen. Gegen die Regeln verliebt sich Benson in Jane. Als sie bei einem brutalen Kampf schwer verletzt wird, macht Benson eine grauenvolle Entdeckung …
Book Information
Author Description
ROBISON WELLS hat während seines Studiums viel lieber gelesen und geschrieben, als etwas über Finanzwirtschaft zu lernen. Dabei herausgekommen sind diese spannenden Actionthriller. Das Studium hat er dennoch beendet. Robison Wells lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Holladay, Utah.
Posts
Ein fesselnder Thriller voller Misstrauen und Überraschungen
Robinson Wells' "Du kannst keinem Trauen" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Das Buch erzählt die Geschichte von Benson Fisher, einem 17-jährigen Waisenjungen, der ein Stipendium für die Maxfield Academy erhält. Doch schnell wird klar, dass diese Schule alles andere als normal ist. Wells schafft es meisterhaft, eine düstere und beklemmende Atmosphäre aufzubauen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Besonders Bensons innerer Konflikt und sein Drang nach Freiheit sind überzeugend dargestellt. Die Handlung ist rasant und voller überraschender Wendungen, die mich ständig auf Trab hielten. Ein besonderer Pluspunkt des Buches ist die unvorhersehbare Entwicklung der Story. Der Autor schmeißt mit neue Enthüllung um sich, die alles veränderte. Diese unerwarteten Wendungen tragen wesentlich zur Spannung bei und machen "Du kannst keinem Trauen" für mich zu einem echten Pageturner. Allerdings war der Schluss für manche etwas abrupt und wirkt offen. Es bleibt vieles ungeklärt, was jedoch auch den Reiz des Buches ausmacht und Raum für Spekulationen lässt. Ich freue mich daher auch auf den nächsten Band. Insgesamt ist "Du kannst keinem Trauen" ein fesselnder Thriller, der nicht nur junge Leser begeistert. Robinson Wells hat mit diesem Buch eine spannende und komplexe Welt geschaffen, die zum Nachdenken anregt und gleichzeitig hervorragend unterhält. Für mich ist es ein Muss für Fans von spannungsgeladenen Geschichten und dystopischen Szenarien.
Dieses Buch war mein Must-Read für diesen Monat und ich habe es noch schnell auf den letzten Drücker verschlungen. Unter dem ganzen Gefangensein und Schule ohne Lehrer konnte ich mir nie so richtig was vorstellen. Ich muss sagen, ich war dann ein bisschen enttäuscht von der Umsetzung. Wir steigen praktisch sofort ins Geschehen ein, denn wir erleben mit, wie Benson an seiner neuen Schule ankommt. Das fand ich schonmal gut. Aber dann bemerkt er recht schnell, dass hier irgendwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Als er dann endlich in den Jungen-Wohnbereich gelangt, belagern ihn gleich alle Leute und wollen, dass er ihrer Gruppe beitritt. Denn es gibt drei Banden an der Schule: Die Society, die Havoc und die Variants. Und untereinander sind die Banden nicht nett zueinander. Dieser ganze Bandenkram hat mir nicht wirklich zugesagt. Ich hatte mich auf einen halbwegs normalen Schulalltag gefreut, aber der Autor lässt uns eigentlich nicht einen einzigen ruhigen Tag erleben. Denn für Benson ist klar: Er will hier raus. Auch wenn die anderen sich mit ihrem Schicksal abgefunden zu haben scheinen, kann er damit nicht leben. Ich muss sagen, dass so die erste Häfte für mich eher langweilig war und wenn auch nicht zäh, musste ich mich schon ein bisschen dazu zwingen, weiterzulesen. Richtig interessant wurde es dann ca ab Seite 280. Da gibt es eine absolut unvorhersehbare Wendung und von da an ist der Titel Programm. Man weiß wirklich nicht, wem man noch trauen kann. Allerdings muss ich leider auch hier anmerken, dass ich solche paranoiden Gedanken schon besser vermittelt bekommen habe. Wenn ich zum Beispiel an Night School denke. Oder Dark Village. Da ist dieses Gefühl, dass man einfach niemandem trauen kann und sich ständig umentscheidet, wer jetzt der Böse ist, noch viel intensiver. Aber trotzdem war die zweite Hälfte dann sehr spannend und ließ sich auch total schnell weglesen. Der Schreibstil des Autors ist passend zu den jugendlichen Charakteren sehr jung und einfach. Das Ende war sehr temporeich, hat aber noch längst nicht alle meine Fragen beantwortet. Ich war froh, dass die ersten beiden Kapitel des Folgebands noch darin enthalten waren, denn der letzte Absatz war doch ziemlich verwirrend. Fazit: Auch, wenn der Start des Buches eher trocken und ein bisschen langwierig war, hatte ich mich nach einer Weile doch in Besons Welt eingefunden und gerade ab der Hälfte wurde es richtig spannend. Ich hoffe noch auf eine Steigerung im zweiten Teil.
Wir steigen mit Benson Fisher zusammen ins Auto und lassen uns von Ms Vaughn zur Maxfield Academy chauffieren. Auf der Fahrt erfahren wir von Bensons düsterer Vergangenheit, seinen vielen Pflegefamilien, ständigen Ortswechsel und seiner Hoffnung, mit dem Stipendium dieser Schule endlich einen normalen Alltag zu finden - im Internet sah die Schule ja sehr vielversprechend aus. Doch bei seiner Ankunft sieht alles anders aus. Das Schulgelände ist wie ein Gefängnis gesichert, überall sind Kameras installiert und die Schüler müssen sich selber organisieren. Erwachsene gibt es auf dem Gelände nämlich keine, doch es herrschen klare Vorschriften und über einen Bildschirm erhalten sie jeweils das Tagesprogramm. Die Schüler formieren sich in drei unterschiedlichen Banden. Die meisten gehören zu der Society, die davon überzeugt sind, durch Gehorsam zum Ziel zu kommen. Die Havoc sind sehr laut und wollen vor allem Party feiern und dann gibt es noch die Variants, das ist der Rest. Jeder muss sich für eine Gruppe entscheiden, sonst hat er keine Überlebenschancen. Durch Arbeiten können Punkte gesammelt werden, die in der Maxfield Academy eine Art Währung darstellen. Wer gegen eine der vier grossen Vorschriften verstösst wird zum Arrest abgeholt. Alle wissen, dass das das Todesurteil ist, denn von da ist noch kein Schüler zurückgekommen. Benson hat grosse Mühe, die Zustände der Schule zu akzeptieren und sofort ist ihm klar, dass er so schnell wie möglich fliehen muss. Doch das System der Schule greift und so muss er sich mit seiner neuen Bande arrangieren. Insgeheim plant er aber weiter und versucht das Geheimnis der Schule zu lüften. Die Entwicklung des Protagonisten wird schön aufgezeigt, aber durch seine Vergangenheit, hätte ich bei Benson noch mehr Ecken und Kanten vermutet. Er war mir stellenweise zu glatt. Interessant fand ich, wie Robison Wells das Paintball in die Story eingebaut hat, denn das ist erfrischend neu und passt sehr gut. Die Idee, Jugendliche sich selber zu überlassen, ist nicht neu, doch Robison Wells hat diese Basis sehr gut ausgearbeitet. Nachdem man sich schockiert in den Schulalltag eingelesen hat, baut der Autor permanent an Spannung auf, so dass das Buch kaum mehr aus der Hand gelegt werden kann. Und dann kommt der Punkt, der alles verändert, die grosse Überraschung, das grosse 'Oh'. Und man realisiert, wie passend der Titel ist, denn ab da, kann Benson keinem mehr vertrauen .... Das Ende kommt dann etwas gar schnell und abrupt und hat mich verwirrt und mit vielen Mutmassungen zurück gelassen. Nur gut, dass der zweite Band "Ihr seid nicht alleine" schon am 21. August 2014 erscheinen wird. Fazit: schockierend, fesselnd, anders "Du kannst keinem trauen" ist nichts für zarte Seiten. Robison Wells hat mehr als 'nur' einen Thriller geschaffen. Ein ausgeklügeltes Schulsystem, spannende Gruppenkonstellationen, überraschende Wendungen und ein Waffenstillstand, der gebrochen wird, machen das Buch zu einem absoluten Pageturner.
Reihe: Variant #1 Grundidee: Eine Schule im Niemandsland ohne Lehrer, wo die Schüler eine Art Gefangenendasein fristen und sich in Gruppen organisieren, die Rivalen sind. Charaktere: Hauptfigur ist der 18-jährige Benson Fisher, der ein Stipendium für die Maxfield Academy erhält. Bisher hatte er nur Pech im Leben und wurde von einer Pflegefamilie zur nächsten weitergereicht. Daher sieht er in der neuen Schule einen Neuanfang für sein Leben. Doch das wird nicht erfüllt. Als Nebenfiguren agieren z.B. Jane, mit der sich Benson recht schnell gut versteht, über die er aber bald etwas Schockierendes herausfindet. Ferner sind da noch Isaiah, der Anführer der Gruppe Society; Oakland, der Anführer der Havocs; Becky, die Benson die Regeln der Schule erklärt und einige mehr. Handlungsschauplatz: Die Maxfield Academy irgendwo in den USA. Handlung: Benson Fisher bekommt ein Stipendium an der Maxfield Academy, die abgelegen und umringt von Wäldern liegt. Erst freut sich Benson auf diese neue Chance, doch schon kurz nach seiner Ankunft wird er stutzig. Die Schule hat keine Lehrer, die Schüler unterrichten sich selbst und nehmen auch Tätigkeiten außerhalb des Unterrichts wahr, wie z.B. die Sicherheit des Geländes, Hausmeisterarbeiten und Kantinendienst. Außerdem sind sie in Gruppen organisiert, die die einzelnen Verträge für o.g. Tätigkeiten aushandeln. Benson schließt sich den Variants an, einer eher neutralen Gruppe. Außer diesen gibt es noch die Havocs, eine eher schlagkräftige und aggressive Gruppe und die Society, die völlig konform mit den Regeln der Schule geht und nichts infrage stellen. In Jane findet Benson eine Freundin, über die er aber bald etwas Entsetzliches herausfindet. Ende & Auflösung: Der Wendepunkt der Geschichte, der eintritt, als Benson mehr über Jane herausfindet, konnte mich definitiv überraschen. Mit solch einem Verlauf hätte ich nicht gerechnet und auch das Ende ist äußerst fies, denn es schließt mit einem solchen Cliffhanger, dass man sofort weiterlesen möchte. Auf Brutalität wird im Buch nicht verzichtet und es wimmelt nur so von actionreichen Szenen, die den Leser konstant bei der Stange halten. Einzig die etwas detailreich geschilderten Paintball-Spielszenen haben mir nicht so gut gefallen, da ich mit diesem „Sport“ leider so gar nichts anfangen kann und mir diese Abschnitte ein wenig wie Füllmaterial vorkamen.









