Drei mal wir
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Description
Das erfolgreichste belletristische Debüt des Jahres 2015 in England: 'Drei mal wir' ist ein reicher Roman über die Was-wäre-wenn-Momente des Lebens. Darüber, wie ein Augenblick über unser Leben entscheiden kann. Und es ist ein Plädoyer für die Liebe – auch wenn man sie nicht immer gleich erkennt.
Eva und Jim sind neunzehn und Studenten in Cambridge, als ihre Wege sich 1958 zum ersten Mal kreuzen. Eine Fahrradpanne führt die beiden zusammen. Was dann passiert, wird den Rest ihres Lebens bestimmen.
Wir folgen drei unterschiedlichen Versionen ihrer Zukunft, zusammen und getrennt. Sehen Eva dabei zu, wie sie eine berühmte Schriftstellerin wird. Und Jim, wie er für die Kunst seinen Beruf als Anwalt hinter sich lässt. Wir sehen Partner kommen und gehen, reisen mit ihnen nach London, New York und Los Angeles. In all den Jahren nimmt ihre Liebe immer wieder ungeahnte Wege, von den ersten drei Treffen bis hin zum Finale: Drei Liebesgeschichten, ein Paar.
'Drei mal wir', das im Original „The Versions of us“ heißt, war in England das Sommerbuch des Jahres 2015: Nummer-1-Bestseller, verkauft in 22 Länder und ein sensationeller Presseerfolg. Die deutsche Ausgabe ist besonders liebevoll gestaltet: durchgängig vierfarbig, florale Vignetten und illustrierte Zwischentitel, bedruckter Einbandbezug.
Book Information
Author Description
Laura Barnett wurde 1982 in London geboren, wo sie zusammen mit ihrem Ehemann lebt. Sie hat Spanisch, Italienisch und Journalismus in Cambridge und London studiert. Ihr erster Roman, "Drei mal wir", war in England das erfolgreichste literarische Debüt 2015 und ein Nummer-1-Bestseller. "Ein Leben aus leuchtenden Tagen" ist ihr zweiter Roman.
Posts
Ich fand die Geschichte total schön und den Aufbau des Buches einzigartig. "Was wäre wenn" frage ich mich häufig im Alltag. Die Essenz, wie eine einzige Entscheidung das Leben verändern und in andere Wege leitet, hat mich beim Lesen fasziniert. Nach einer längeren Lesepause war es etwas schwierig wieder in die Geschichte zu finden, daher musste ich manchmal das letzte Kapitel der verschiedenen Versionen nochmals überfliegen um weiterlesen zu können. Pluspunkt für den superschönen Buchdruck :)
Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits mochte ich die Idee der drei Versionen Leben von Eva und Jim sehr. Andererseits ist es oftmals schwer den Anschluss zu finden und der Logik der jeweiligen Version zu folgen. Die Charaktere mochte ich allesamt sehr gerne. Im Großen und Ganzen habe ich den Roman dennoch sehr gern gelesen, weil ich die „Was-wäre-wenn-Momente“ sehr plausibel finde und das so vieles in unserem Leben vorherbestimmt ist.
Jim und Eva treffen bei einer Fahrradpanne aufeinander. Diese Geschichte zeigt wie eine einzige Entscheidung das ganz Leben verändern kann. Fazit: Das Buch klang von Anfang an sehr vielversprechend. Es werden in drei verschiedenen Versionen die Leben von Jim und Eva beleuchtet, sowohl als Paar, als auch getrennt voneinander. Eigentlich eine wirklich tolle Idee! Aufgrund des komplizierten und für mich sehr anstrengenden Schreibstils der Autorin, blieb der Spaß beim Lesen jedoch völlig auf der Strecke! Ich musste sehr häufig zurück blättern um zu wissen, wie schließlich welche Version geendet hat oder was passiert war. So fiel es mir sehr schwer einen Bezug zu den Protagonisten herzustellen, sowie mich in die Geschichte fallen zu lassen. Ich hatte eine locker, leichte Frühlingsgeschichte, passend zum Cover und zur wunderschönen Gestaltung des Buches, erwartet und bekam sie nicht. Nach knapp 200 Seiten hatte ich genug und musste das Buch schweren Herzens abbrechen. Sehr schade! Vielleicht das falsche Buch zur falschen Zeit?! Leider nur ein Stern für diese Geschichte.
Gut aber der Kopf muss angeschaltet sein!
Es geht um zwei Menschen, die sich in jungen Jahren kennenlernen und deren Leben ab dem Zeitpunkt miteinander verbunden sind. Ihre gemeinsame Geschichte wird aber in drei verschiedenen Versionen erzählt, deren Richtungen sich durch kleine Entscheid ergibt. Ich finde die Idee total schön. Sie zeigt, wie wichtig unsere Entscheidungen für unser Leben sind. Der Sternabzug kommt daher, dass ich manchmal nicht mehr wusste was in der letzten Szene der gleichen Version war.

Ein schöner Liebesroman über die ,,Was wäre wenn?“ Frage und Momente und die Wege der Liebe. Das allein machte das Buch schon zu etwas besonderem, ebenso die Art wie es gestaltet und aufgebaut war. Das erste Kapitel ,,So fängt alles an“ erzählte die Begegnung der Eltern der Protagonisten. Das waren Eva Edelstein und Jim Taylor. Das Treffen beider, bei dem ein Fahrrad, ein Hund und eine Straße eine Rolle spielte. Ein Treffen, von dem es jedoch drei Versionen gab. Und daraus folgend drei Geschichten, die erzählt wurden. In der ersten Version: Ein rostiger Nagel, Jim der Hilfsbereite und später eine Hochzeit. In der zweiten Version: der Hund, der auswich, kein Aufeinandertreffen und zwei Leben unabhängig voneinander. Und in der dritten Version: ein Stein, ein Sturz und ein Treffen, Evas Schwangerschaft von David und der Kontaktabbruch zu Jim. Jede Version hatte eine andere Schriftfarbe und zu Beginn des Kapitels wurde der Monat, das Jahr und der Ort betitelt. Eine stilvolle und gute Lösung, die am Anfang für mich sehr gut funktioniert hat. Später jedoch fand ich sie nicht ganz so gut. Denn ich wusste dann oft nicht mehr, was in der Szene davor passiert war und das hat mich etwas frustriert, auch weil sich die Versionen oft sehr stark ähnelten. Das war gleichzeitig aber auch spannend, da es zeigte, dass sich die Wege der beiden trotzdem immer wieder kreuzten, das einiges einfach immer präsent in den verschiedenen Versionen war. Wie dass Eva Schriftstellerin und er Künstler sein wollte, Jims Mutter, ihre Krankheit und sein verstorbener Vater, ebenfalls ein Künstler, Evas Bruder Anton und sein 30. Geburtstag, die Feier bei der auch Jim war und David, der Schauspieler war. Da waren die Schauplätze London und New York, der Lauf der Zeit und Geschichte mit Kennedy, Hippies, Joints, Musik und dem Internet. Und da waren Evas Blick und Jims Ruhelosigkeit, Träume voneinander und Sie in seinen Bildern. Drei Versionen einer Geschichte voll von Stärke und Schwäche, Egoismus und Mitgefühl, über das Verlieren und Finden und die Liebe. Eva sagte dazu: ,,Vielleicht entsteht Liebe ja genauso. Aus diesem unmerklichen Übergang von bloßer Bekanntschaft zu Intimität.“ Wie bei Eva und Jim und den drei Versionen ihrer Geschichte.
Was wäre wenn? Stellt ihr euch auch manchmal die Frage Was wäre wenn? Ich liebe solche Gedankenspiele, auch wenn sie oft zur Melancholie verleiten. Ein kleiner Moment, der alles verändert, eine Entscheidung, die das ganze Leben beeinflusst.Und genau darum geht es in diesem Buch. So war mein Interesse geweckt, doch dann häuften sich die negativen Rezensionen und ich wurde unsicher. Zum Glück habe ich mir doch selbst ein Bild von dem Buch gemacht, den ich fand es großartig, auch wenn ich mit dieser Meinung ( im Deutschsprachigem Raum) recht alleine dastehe. Der Aufbau des Buches hilft dem Leser, die Orientierung zu behalten. So steht oben auf der Seite immer die jeweilige Version und die Seitenzahl. Am Anfang jedes Kapitels findet man den Handlungsort und das jeweilige Datum. Noch dazu gibt es ein Blumenmuster in der unteren Ecke, welches durch seine Farbe dem Leser ganz leicht in Erinnerung ruft, bei welcher Version er sich gerade befindet. Dadurch fand ich das Buch auch nicht verwirrend. Ich musste zwar manchmal noch mal Vorblättern, aber dies geschah sehr selten. Natürlich muss man sich hier beim Lesen etwas mehr konzentrieren und ein zeitnahes Lesen ist auch zu empfehlen. Aber dafür bekommt man eine sehr ungewöhnlich erzählte Geschichte geboten, mit viel Gefühl und bitteren Beigeschmack. Die Geschichte ist ungewöhnlich aufgebaut. Wie der Titel vermuten lässt. Gibt es drei verschiedene Versionen. Doch beginnt sie ganz gewöhnlich mit dem Anfang, nämlich mit der Geburt der zwei Hauptpersonen Eva und Jim. Doch dann fängt es auch schon an. Eine abenteuerliche Reise, durch drei Leben, mit vielen Tiefen und Höhen. Das Abenteuer des Lebens. Das Buch spiel über einen Zeitraum von über 70 Jahren. Noch dazu aus der wechselten Sicht von Eva und Jim. Und es gibt drei unterschiedliche Versionen der Geschichte. Dies alles auf gerade mal 500 Seiten. Deswegen werden manche Dinge auch nur kurz angeschnitten und Jahre übersprungen. Doch der Kern bleibt. Eine lange Zeit wusste ich beim Lesen nicht wohin mich das Buch führen würde. Ich habe ständig darauf gewartet, dass sich die richtige Version herauskristallisiert. Doch gibt es überhaupt die eine richtige Version? Ist es so leicht? Man trifft einmal die richtige Entscheidung und alles wird gut, oder zeigt sich letztendlich doch erst am Ende, welches der richtige Weg war. Weil man nie weiß, wohin er einen noch führen wird. Immer wieder habe ich beim Lesen Pausen eingelegt, weil es mich zum Nachdenken anregte. Noch dazu hat es mich ab einem Gewissenspunkt völlig in seinem Bann gezogen, sodass ich mich in die Geschichte hinein versetz fühlte. Ich kann nicht behaupten die Charaktere wären mir sehr sympathisch gewesen, dazu war die Sicht auf sie irgendwie zu distanziert durch die ständigen Wechsel. Doch konnte ich sie mir ganz genau Vorstellen, hatte sie bildlich vor Augen. Fazit: Ich fand es großartig. Sehr ungewöhnlich erzählte Geschichte über die große Frage Was wäre wenn. Stimmt nachdenklich. Man sollte sich bewusst sein worauf man sich einlässt.
MEIN FAZIT: Konnte mich nicht begeistern. Zwei Versionen zu viel von einer mäßigen Liebesgeschichte. Ein Fall von: Potenzial nicht genutzt. *** INHALT: Eva und Jim sind neunzehn und Studenten in Cambridge, als ihre Wege sich 1958 zum ersten Mal kreuzen. Eine Fahrradpanne führt die beiden zusammen. Was dann passiert, wird den Rest ihres Lebens bestimmen. Wir folgen drei unterschiedlichen Versionen ihrer Zukunft, zusammen und getrennt. Sehen Eva dabei zu, wie sie eine berühmte Schriftstellerin wird. Und Jim, wie er für die Kunst seinen Beruf als Anwalt hinter sich lässt. Wir sehen Partner kommen und gehen, reisen mit ihnen nach London, New York und Los Angeles. In all den Jahren nimmt ihre Liebe immer wieder ungeahnte Wege, von den ersten drei Treffen bis hin zum Finale: Drei Liebesgeschichten, ein Paar ... (Klappentext) MEINE MEINUNG: Zu Beginn war ich Feuer und Flamme für die Idee des Buches. Was wäre wenn? Diese bedeutende Frage wurde hier das erste mal quasi beantwortet. Zumindest drei Versionen davon. Die Erzählung beginnt mit drei sehr ähnlichen Versionen wie sich die beiden zum ersten Mal über den Weg laufen. Der Ausgang dieser schicksalhaften Begegnung ist in allen drei Versionen verschieden. Von nun an folgt man der Erzählung der drei Versionen, relativ chronologisch, 1, 2, 3, 1, 2, .... *gähn* Die einzelnen Versionen sind optisch gut zu unterscheiden: je eine andere Schriftfarbe und oben auf jeder Seite steht die jeweilige Version. Eigentlich weiß man immer wo man sich befindet. Der Gedanke hinter dem Art des Erzählens ist eigentlich toll. So eine Geschichte habe ich noch nie gelesen. Doch genau hier scheint die Schwierigkeit zu liegen. Ich kam immer wieder durcheinander: Ja die Versionen sind optisch zu unterscheiden doch in welcher Version ist gleich noch mal was passiert? Es war zum Haareraufen! Die Ausgangssituationen waren mir noch gut in Erinnerung, doch so nach und nach verlor ich den Überblick über die Ereignisse zwischen durch. Das hat mich schlichtweg frustriert. Dazu kam dass sich die Versionen (für mein Empfinden) immer noch sehr ähnelten. Und hier ist auch schon mein zweites Problem zu finden: Mir ging die Geschichte nicht nahe! Warum? Egal was man liest, danach kommt gleich eine ähnliche aber andere Version dieser Tage oder Jahre. Es war quasi völlig egal ob es gut aus geht oder nicht, ob sie sich "bekommen" oder nicht, die Alternativversion ist nur eine Seite entfernt. Tiefe Gefühle habe ich vermisst in dieser Geschichte. Eva und Jim konnten mich nicht begeistern. Ihre Geschichte und ihr Leben packte mich nicht. Die beiden blieben für mich trotz der vielen Seiten völlig Fremde. Manchmal fand ich (besonders Jim) die Protagonisten richtig unsympathisch. Zwar tauchen immer wieder die selben Leute auf (was auch teilweise zu der geschilderten Verwirrung geführt haben könnte), doch sie werden einem nicht richtig nahe gebracht. "Kennenlernen" darf man nur drei Versionen von den zwei Hauptprotagonisten.
Ich hab es als Hörbuch gehört und war anfangs sehr gespannt auf die Story. Allerdings bin ich am Ende doch etwas mehr enttäuscht und würde nur 2.5 Sterne geben. Ich habe mich nicht so richtig mitgerissen gefühlt egal in welcher der 3 Varianten. Die Ausführung der Geschichte war einfach so lala. Nicht überragend spannend oder fesselnd. Zum nebenbei hören war es okay.
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Das erfolgreichste belletristische Debüt des Jahres 2015 in England: 'Drei mal wir' ist ein reicher Roman über die Was-wäre-wenn-Momente des Lebens. Darüber, wie ein Augenblick über unser Leben entscheiden kann. Und es ist ein Plädoyer für die Liebe – auch wenn man sie nicht immer gleich erkennt.
Eva und Jim sind neunzehn und Studenten in Cambridge, als ihre Wege sich 1958 zum ersten Mal kreuzen. Eine Fahrradpanne führt die beiden zusammen. Was dann passiert, wird den Rest ihres Lebens bestimmen.
Wir folgen drei unterschiedlichen Versionen ihrer Zukunft, zusammen und getrennt. Sehen Eva dabei zu, wie sie eine berühmte Schriftstellerin wird. Und Jim, wie er für die Kunst seinen Beruf als Anwalt hinter sich lässt. Wir sehen Partner kommen und gehen, reisen mit ihnen nach London, New York und Los Angeles. In all den Jahren nimmt ihre Liebe immer wieder ungeahnte Wege, von den ersten drei Treffen bis hin zum Finale: Drei Liebesgeschichten, ein Paar.
'Drei mal wir', das im Original „The Versions of us“ heißt, war in England das Sommerbuch des Jahres 2015: Nummer-1-Bestseller, verkauft in 22 Länder und ein sensationeller Presseerfolg. Die deutsche Ausgabe ist besonders liebevoll gestaltet: durchgängig vierfarbig, florale Vignetten und illustrierte Zwischentitel, bedruckter Einbandbezug.
Book Information
Author Description
Laura Barnett wurde 1982 in London geboren, wo sie zusammen mit ihrem Ehemann lebt. Sie hat Spanisch, Italienisch und Journalismus in Cambridge und London studiert. Ihr erster Roman, "Drei mal wir", war in England das erfolgreichste literarische Debüt 2015 und ein Nummer-1-Bestseller. "Ein Leben aus leuchtenden Tagen" ist ihr zweiter Roman.
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Ich fand die Geschichte total schön und den Aufbau des Buches einzigartig. "Was wäre wenn" frage ich mich häufig im Alltag. Die Essenz, wie eine einzige Entscheidung das Leben verändern und in andere Wege leitet, hat mich beim Lesen fasziniert. Nach einer längeren Lesepause war es etwas schwierig wieder in die Geschichte zu finden, daher musste ich manchmal das letzte Kapitel der verschiedenen Versionen nochmals überfliegen um weiterlesen zu können. Pluspunkt für den superschönen Buchdruck :)
Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits mochte ich die Idee der drei Versionen Leben von Eva und Jim sehr. Andererseits ist es oftmals schwer den Anschluss zu finden und der Logik der jeweiligen Version zu folgen. Die Charaktere mochte ich allesamt sehr gerne. Im Großen und Ganzen habe ich den Roman dennoch sehr gern gelesen, weil ich die „Was-wäre-wenn-Momente“ sehr plausibel finde und das so vieles in unserem Leben vorherbestimmt ist.
Jim und Eva treffen bei einer Fahrradpanne aufeinander. Diese Geschichte zeigt wie eine einzige Entscheidung das ganz Leben verändern kann. Fazit: Das Buch klang von Anfang an sehr vielversprechend. Es werden in drei verschiedenen Versionen die Leben von Jim und Eva beleuchtet, sowohl als Paar, als auch getrennt voneinander. Eigentlich eine wirklich tolle Idee! Aufgrund des komplizierten und für mich sehr anstrengenden Schreibstils der Autorin, blieb der Spaß beim Lesen jedoch völlig auf der Strecke! Ich musste sehr häufig zurück blättern um zu wissen, wie schließlich welche Version geendet hat oder was passiert war. So fiel es mir sehr schwer einen Bezug zu den Protagonisten herzustellen, sowie mich in die Geschichte fallen zu lassen. Ich hatte eine locker, leichte Frühlingsgeschichte, passend zum Cover und zur wunderschönen Gestaltung des Buches, erwartet und bekam sie nicht. Nach knapp 200 Seiten hatte ich genug und musste das Buch schweren Herzens abbrechen. Sehr schade! Vielleicht das falsche Buch zur falschen Zeit?! Leider nur ein Stern für diese Geschichte.
Gut aber der Kopf muss angeschaltet sein!
Es geht um zwei Menschen, die sich in jungen Jahren kennenlernen und deren Leben ab dem Zeitpunkt miteinander verbunden sind. Ihre gemeinsame Geschichte wird aber in drei verschiedenen Versionen erzählt, deren Richtungen sich durch kleine Entscheid ergibt. Ich finde die Idee total schön. Sie zeigt, wie wichtig unsere Entscheidungen für unser Leben sind. Der Sternabzug kommt daher, dass ich manchmal nicht mehr wusste was in der letzten Szene der gleichen Version war.

Ein schöner Liebesroman über die ,,Was wäre wenn?“ Frage und Momente und die Wege der Liebe. Das allein machte das Buch schon zu etwas besonderem, ebenso die Art wie es gestaltet und aufgebaut war. Das erste Kapitel ,,So fängt alles an“ erzählte die Begegnung der Eltern der Protagonisten. Das waren Eva Edelstein und Jim Taylor. Das Treffen beider, bei dem ein Fahrrad, ein Hund und eine Straße eine Rolle spielte. Ein Treffen, von dem es jedoch drei Versionen gab. Und daraus folgend drei Geschichten, die erzählt wurden. In der ersten Version: Ein rostiger Nagel, Jim der Hilfsbereite und später eine Hochzeit. In der zweiten Version: der Hund, der auswich, kein Aufeinandertreffen und zwei Leben unabhängig voneinander. Und in der dritten Version: ein Stein, ein Sturz und ein Treffen, Evas Schwangerschaft von David und der Kontaktabbruch zu Jim. Jede Version hatte eine andere Schriftfarbe und zu Beginn des Kapitels wurde der Monat, das Jahr und der Ort betitelt. Eine stilvolle und gute Lösung, die am Anfang für mich sehr gut funktioniert hat. Später jedoch fand ich sie nicht ganz so gut. Denn ich wusste dann oft nicht mehr, was in der Szene davor passiert war und das hat mich etwas frustriert, auch weil sich die Versionen oft sehr stark ähnelten. Das war gleichzeitig aber auch spannend, da es zeigte, dass sich die Wege der beiden trotzdem immer wieder kreuzten, das einiges einfach immer präsent in den verschiedenen Versionen war. Wie dass Eva Schriftstellerin und er Künstler sein wollte, Jims Mutter, ihre Krankheit und sein verstorbener Vater, ebenfalls ein Künstler, Evas Bruder Anton und sein 30. Geburtstag, die Feier bei der auch Jim war und David, der Schauspieler war. Da waren die Schauplätze London und New York, der Lauf der Zeit und Geschichte mit Kennedy, Hippies, Joints, Musik und dem Internet. Und da waren Evas Blick und Jims Ruhelosigkeit, Träume voneinander und Sie in seinen Bildern. Drei Versionen einer Geschichte voll von Stärke und Schwäche, Egoismus und Mitgefühl, über das Verlieren und Finden und die Liebe. Eva sagte dazu: ,,Vielleicht entsteht Liebe ja genauso. Aus diesem unmerklichen Übergang von bloßer Bekanntschaft zu Intimität.“ Wie bei Eva und Jim und den drei Versionen ihrer Geschichte.
Was wäre wenn? Stellt ihr euch auch manchmal die Frage Was wäre wenn? Ich liebe solche Gedankenspiele, auch wenn sie oft zur Melancholie verleiten. Ein kleiner Moment, der alles verändert, eine Entscheidung, die das ganze Leben beeinflusst.Und genau darum geht es in diesem Buch. So war mein Interesse geweckt, doch dann häuften sich die negativen Rezensionen und ich wurde unsicher. Zum Glück habe ich mir doch selbst ein Bild von dem Buch gemacht, den ich fand es großartig, auch wenn ich mit dieser Meinung ( im Deutschsprachigem Raum) recht alleine dastehe. Der Aufbau des Buches hilft dem Leser, die Orientierung zu behalten. So steht oben auf der Seite immer die jeweilige Version und die Seitenzahl. Am Anfang jedes Kapitels findet man den Handlungsort und das jeweilige Datum. Noch dazu gibt es ein Blumenmuster in der unteren Ecke, welches durch seine Farbe dem Leser ganz leicht in Erinnerung ruft, bei welcher Version er sich gerade befindet. Dadurch fand ich das Buch auch nicht verwirrend. Ich musste zwar manchmal noch mal Vorblättern, aber dies geschah sehr selten. Natürlich muss man sich hier beim Lesen etwas mehr konzentrieren und ein zeitnahes Lesen ist auch zu empfehlen. Aber dafür bekommt man eine sehr ungewöhnlich erzählte Geschichte geboten, mit viel Gefühl und bitteren Beigeschmack. Die Geschichte ist ungewöhnlich aufgebaut. Wie der Titel vermuten lässt. Gibt es drei verschiedene Versionen. Doch beginnt sie ganz gewöhnlich mit dem Anfang, nämlich mit der Geburt der zwei Hauptpersonen Eva und Jim. Doch dann fängt es auch schon an. Eine abenteuerliche Reise, durch drei Leben, mit vielen Tiefen und Höhen. Das Abenteuer des Lebens. Das Buch spiel über einen Zeitraum von über 70 Jahren. Noch dazu aus der wechselten Sicht von Eva und Jim. Und es gibt drei unterschiedliche Versionen der Geschichte. Dies alles auf gerade mal 500 Seiten. Deswegen werden manche Dinge auch nur kurz angeschnitten und Jahre übersprungen. Doch der Kern bleibt. Eine lange Zeit wusste ich beim Lesen nicht wohin mich das Buch führen würde. Ich habe ständig darauf gewartet, dass sich die richtige Version herauskristallisiert. Doch gibt es überhaupt die eine richtige Version? Ist es so leicht? Man trifft einmal die richtige Entscheidung und alles wird gut, oder zeigt sich letztendlich doch erst am Ende, welches der richtige Weg war. Weil man nie weiß, wohin er einen noch führen wird. Immer wieder habe ich beim Lesen Pausen eingelegt, weil es mich zum Nachdenken anregte. Noch dazu hat es mich ab einem Gewissenspunkt völlig in seinem Bann gezogen, sodass ich mich in die Geschichte hinein versetz fühlte. Ich kann nicht behaupten die Charaktere wären mir sehr sympathisch gewesen, dazu war die Sicht auf sie irgendwie zu distanziert durch die ständigen Wechsel. Doch konnte ich sie mir ganz genau Vorstellen, hatte sie bildlich vor Augen. Fazit: Ich fand es großartig. Sehr ungewöhnlich erzählte Geschichte über die große Frage Was wäre wenn. Stimmt nachdenklich. Man sollte sich bewusst sein worauf man sich einlässt.
MEIN FAZIT: Konnte mich nicht begeistern. Zwei Versionen zu viel von einer mäßigen Liebesgeschichte. Ein Fall von: Potenzial nicht genutzt. *** INHALT: Eva und Jim sind neunzehn und Studenten in Cambridge, als ihre Wege sich 1958 zum ersten Mal kreuzen. Eine Fahrradpanne führt die beiden zusammen. Was dann passiert, wird den Rest ihres Lebens bestimmen. Wir folgen drei unterschiedlichen Versionen ihrer Zukunft, zusammen und getrennt. Sehen Eva dabei zu, wie sie eine berühmte Schriftstellerin wird. Und Jim, wie er für die Kunst seinen Beruf als Anwalt hinter sich lässt. Wir sehen Partner kommen und gehen, reisen mit ihnen nach London, New York und Los Angeles. In all den Jahren nimmt ihre Liebe immer wieder ungeahnte Wege, von den ersten drei Treffen bis hin zum Finale: Drei Liebesgeschichten, ein Paar ... (Klappentext) MEINE MEINUNG: Zu Beginn war ich Feuer und Flamme für die Idee des Buches. Was wäre wenn? Diese bedeutende Frage wurde hier das erste mal quasi beantwortet. Zumindest drei Versionen davon. Die Erzählung beginnt mit drei sehr ähnlichen Versionen wie sich die beiden zum ersten Mal über den Weg laufen. Der Ausgang dieser schicksalhaften Begegnung ist in allen drei Versionen verschieden. Von nun an folgt man der Erzählung der drei Versionen, relativ chronologisch, 1, 2, 3, 1, 2, .... *gähn* Die einzelnen Versionen sind optisch gut zu unterscheiden: je eine andere Schriftfarbe und oben auf jeder Seite steht die jeweilige Version. Eigentlich weiß man immer wo man sich befindet. Der Gedanke hinter dem Art des Erzählens ist eigentlich toll. So eine Geschichte habe ich noch nie gelesen. Doch genau hier scheint die Schwierigkeit zu liegen. Ich kam immer wieder durcheinander: Ja die Versionen sind optisch zu unterscheiden doch in welcher Version ist gleich noch mal was passiert? Es war zum Haareraufen! Die Ausgangssituationen waren mir noch gut in Erinnerung, doch so nach und nach verlor ich den Überblick über die Ereignisse zwischen durch. Das hat mich schlichtweg frustriert. Dazu kam dass sich die Versionen (für mein Empfinden) immer noch sehr ähnelten. Und hier ist auch schon mein zweites Problem zu finden: Mir ging die Geschichte nicht nahe! Warum? Egal was man liest, danach kommt gleich eine ähnliche aber andere Version dieser Tage oder Jahre. Es war quasi völlig egal ob es gut aus geht oder nicht, ob sie sich "bekommen" oder nicht, die Alternativversion ist nur eine Seite entfernt. Tiefe Gefühle habe ich vermisst in dieser Geschichte. Eva und Jim konnten mich nicht begeistern. Ihre Geschichte und ihr Leben packte mich nicht. Die beiden blieben für mich trotz der vielen Seiten völlig Fremde. Manchmal fand ich (besonders Jim) die Protagonisten richtig unsympathisch. Zwar tauchen immer wieder die selben Leute auf (was auch teilweise zu der geschilderten Verwirrung geführt haben könnte), doch sie werden einem nicht richtig nahe gebracht. "Kennenlernen" darf man nur drei Versionen von den zwei Hauptprotagonisten.
Ich hab es als Hörbuch gehört und war anfangs sehr gespannt auf die Story. Allerdings bin ich am Ende doch etwas mehr enttäuscht und würde nur 2.5 Sterne geben. Ich habe mich nicht so richtig mitgerissen gefühlt egal in welcher der 3 Varianten. Die Ausführung der Geschichte war einfach so lala. Nicht überragend spannend oder fesselnd. Zum nebenbei hören war es okay.














