Drachengift

Drachengift

by Markus Heitz·Book 3 of 3
Softcover
4.024
OrksDrachenKriegFantasyroman

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Description

Sie sind die Mächte des Feuers. Sie bringen Tod und Vernichtung über die Welt. Doch Silena und ihre Gefährten schlagen zurück, um das Überleben der Menschheit zu sichern ...
Mit »Drachengift« eröffnet Markus Heitz die finale Schlacht zwischen den Menschen und den feuerbewehrten Geschöpfen. Silenas Kampf gegen die Drachen geht weiter, allerdings tritt neben dem Officium Draconis und den freien Drachenjägern plötzlich ein neuer Mitbewerber auf den Plan: eine mysteriöse Flugstaffel, die zu einem Chemie-Unternehmen gehört und mit Sprühmitteln gegen die Drachen vorgeht. Und Grigorij benimmt sich zusehends merkwürdiger. Als sei er unter den Bann eines Drachen gefallen ...

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Epic
Format
Softcover
Pages
560
Price
18.50 €

Author Description

Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Mit »Ulldart« begann der Saarländer seine einzigartige Karriere. Seine Romane um »Die Zwerge« wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und standen wochenlang auf den Bestsellerlisten. Mit »Die Legenden der Albae« führte Markus Heitz alle Fans in die Welt der Dunkelelfen. Dazu kamen viele weitere erfolgreiche Werke auf den Gebieten der Fantasy und Science Fiction sowie Thriller. Er erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen.

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2.5

Ein Finale ohne Feuer, Biss und Drachenmagie

Drachengift sollte eigentlich der große Abschluss der Drachensaga sein – leider fühlte es sich eher wie ein müdes Nachhallen an. Schon im zweiten Band war es schwierig, dieses besondere Gefühl aus dem Auftakt wiederzufinden, und hier ist davon endgültig nichts mehr übrig geblieben. Besonders schade: die Figuren. Charaktere, die im ersten Band noch Charme, Tiefe und Eigenständigkeit hatten, wirken hier fast wie verzerrte Versionen ihrer selbst. Grigorij und Selena, einst echte Zugpferde der Reihe, verlieren genau das, was sie ursprünglich so interessant gemacht hat. Es fühlt sich stellenweise an, als würde man ihnen in einer eher trostlosen Alternativwelt begegnen – vertraut, aber gleichzeitig fremd und ernüchternd. Auch die Handlung selbst bleibt blass. Wo man Intrigen, Überraschungen oder wenigstens ein paar erinnerungswürdige Momente erwarten würde, herrscht größtenteils Leerlauf. Keine echten Aha-Momente, keine Spannung, die hängen bleibt. Besonders irritierend ist, dass die seltsame Geisterepisode aus Band zwei – inklusive der Stadt York – hier praktisch totgeschwiegen wird. Keine Auflösung, keine Relevanz, nicht einmal ein beiläufiger Verweis. Das hinterlässt das Gefühl, dass ganze Ideenstränge einfach fallen gelassen wurden. Unterm Strich bleibt ein sehr verhaltenes Finale, das weder emotional noch erzählerisch überzeugt. Rückblickend hätte der erste Band problemlos als Standalone funktionieren können – vielleicht sogar besser. Drachengift schließt die Reihe zwar formal ab, aber leider ohne den Zauber, der sie einmal so vielversprechend begonnen hat.

Ein Finale ohne Feuer, Biss und Drachenmagie
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